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vatersein.de - Forum 16. Februar 2019, 00:58:17 *
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Autor Thema: MDR.de - Getrennt leben, gemeinsam erziehen – Das Recht aufs Kind 23.04.18 22:05  (Gelesen 3992 mal)
AnnaSophie
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« Antwort #25 am: 28. September 2018, 09:32:55 »

Hallo,

da werden über 600 € als Grundsicherung pro Kind gefordert. Wenn man davon das Kindergeld abzieht sieht der VAMV einen Unterhaltsbedarf zusätzlich vom Kindergeld von gut 400 € pro Kind.
Also eher im oberen Bereich der Düsseldorfer Tabelle.

Sophie
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BisJetztLauft
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« Antwort #26 am: 28. September 2018, 10:58:11 »

Es geht nicht darum wie hoch Betrag ist.
WE oder Nestmodel ist das beste für Kinder,
die Kinder haben beide Eltern und für Kinder ändert sich nicht viel auch nach der Scheidung, und für mich wäre das als Lebensstandard und nicht zusätzlicher Kurs, Garten, oder private Versicherung. Beide Eltern entastet, können arbeiten und mit Kinder Zeit verbringen

Wenn wir über Eltern sprechen, die vor der Scheidung zusammen wohnten, egal wie. Ob eine Geld verdiente und anderer zur Schule gebracht, oder umgekehrt, spielt keine Rolle, für mich ist es gleichwertig, weil genau so diese Familie funktionierte.

Nach der Scheidung fehlt Geld (viel Geld), egal in welcher Gruppe von DDT man sich findet. Man sollte noch ein Stück mehr verdienen, damit man wirklich durch die Scheidung finanziell keine Einbusse kriegt.
Klar diese fiktive Verdienst in unteren Gruppen, da ist noch mehr WAHNSINN.

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.
« Letzte Änderung: 28. September 2018, 11:01:55 von BisJetztLauft » Gespeichert
Inselreif
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« Antwort #27 am: 28. September 2018, 11:00:26 »

WE
Wochenende?
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BisJetztLauft
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« Antwort #28 am: 28. September 2018, 11:03:22 »

Wochenende?

Wechselmodel:)
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MJ1977
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« Antwort #29 am: 28. September 2018, 11:49:31 »

Wenn wir über Eltern sprechen, die vor der Scheidung zusammen wohnten, egal wie. Ob eine Geld verdiente und anderer zur Schule gebracht, oder umgekehrt, spielt keine Rolle, für mich ist es gleichwertig, weil genau so diese Familie funktionierte.

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.
Da ist schon etwas wahres dran, wobei in meinem Fall dass auch wirklich durch die offizielle Stellen berücksichtigt worden ist. Vielleicht hatte ich Glück, vielleicht setzt bei manchen Stellen auch ein Umdenken ein, dass kann ich im Nachhinein nicht beurteilen (der Grund kann mir auch egal sein).

Das mit dem Geldbeutel scheint auf einige zuzutreffen. Speziell meine KM war der festen Überzeugung, dass sie trotz WM den halben KU erhalten würde. Dass was ich mir aktuell an KU "spare" verdiene ich weniger weil ich meine Arbeitszeit reduziert habe um die Betreuung vom Kleinen sicherzustellen, ist also ein Null-Summenspiel (ausschließlich EUR gerechnet, was unbezahlbar ist, ist die gemeinsame Zeit mit Kind)
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Celine
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« Antwort #30 am: 28. September 2018, 13:46:36 »

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.

Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet. Eine so hohe Grundsicherung pro Kind würde bei den unteren Einkommensbereichen als Einkommensmodell angesehen.

Zudem ist es nicht Sache des Staates, jedwede Lebensentscheidung finanziell aufzufangen.
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BisJetztLauft
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« Antwort #31 am: 28. September 2018, 13:56:43 »

sie trotz WM den halben KU
Ihr ging es nur ums Geld am Ende, egal wie viel. Es könnte sein klar, dass da zich andere Probleme und Problemchen: Rache, Erziehung, Macht, und was ich weiss ... aber alles war auch damals in der Familienzeit. Und die liebvolle Mutti lief damit nicht zur Polizei/Gerichten mit allen möglichen Missbrauch-/Misshandlungen Anzeigen und nicht versucht hat, den Kontakt zum Vater zu unterbinden.

Hier war neulich in "meine Geschichten" von dem Hilfslosen-Vater. Ich bin sicher, dass er super Vater ist (oder WAR). Aber ich weiß auch, dass er Null Chancen in diesem Sch...ß System hat, weil der Mutter geht's nur ums Geld und sie weißt was sie will. Verlierer sind die Kinder und er (aber wer wird an ihm denken, der verdient doch 1900 euro, von denen ist möglich, 900 euro abzukassieren 20 Jahre lang).

Und die Kinder BRAUCHEN nicht so viel, ein paar Hosen/kleider/Rucksack/Ball um glücklich zu sein, Rest packen wir als Eltern drauf (Mache ich auch)

Ich habe jetzt logisch abgeschlossenes Bild, und sehe nur die Grundsicherung mit entsprechenden Korrekturen im Steuersystem als Alternative zu diesem Dreck was man jetzt hat


Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet.
Stadt kriegt das Geld durch Steuer, auch vom dem Vater, die Rache trifft ihn indirekt, keine Angst:)
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Kasper
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« Antwort #32 am: 28. September 2018, 13:59:35 »

Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet. Eine so hohe Grundsicherung pro Kind würde bei den unteren Einkommensbereichen als Einkommensmodell angesehen.
Die Gefahr sehe ich bereits jetzt schon.

Zudem ist es nicht Sache des Staates, jedwede Lebensentscheidung finanziell aufzufangen.
Jein. Auf der einen Seite wird beklagt, dass zuwenig Kinder geboren werden, auch um unseren Lebensstandard zu halten. Bereits jetzt fehlen Nachkommen an allen Ecken und Kanten, um auch den jetzigen Kinderlosen die Rente zu zahlen ... Also muss man sich als Gesellschaft schon entscheiden, was man will.
Auf der einen Seite kann nicht beklagt werden, dass der Staat (und damit alle Steuerzahler) für diese "Lebensentscheidungen" aufkommen soll, auf der anderen Seite sollen aber diese Kinder auch für die Kinderlosen später die Sozialsysteme aufrecht erhalten. Das klappt nicht bzw. ich könnte argumentieren, dass mich die "Lebensentscheidung" der Kinderlosen auch nicht zu interessieren hat, sollen die doch selber klarkommen.

Es ist eine Wahl zwischen Pest und Colara ... Ein wesentlich höheres Kindergeld beführworte ich auch. Aber shee halt auch die Gefahr, dass dies zu einem Mißbrauchseffekt führt, da (nur mal als überzogenens Beispiel) 4 Kinder * 600 Euro = 2400 Euro Einkommen bedeuten. Eine nette Summe und soviel erwirtschaften viele nicht einmal als normales Netto.
Eine letzendliche Lösung fällt mir zwar nicht ein, aber dieser stehtige Kampf um das Geld nervt nur noch. Und wie in vielen Beispielen zu sehen ist, wenn dann der Unterhalt umfänglich geregelt ist, dann geht es los, dass man sich mehr um sein Kind kümmern soll. Nachdem man bereit versucht mit viel Arbeit alles hinzubekommen.

Gruß
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« Antwort #33 am: 28. September 2018, 14:13:11 »

Ich sehe es auch so, dass die Gesellschaft sich an den Kosten für die Kinder beteiligen sollte. Tut sie ja auch. Vom ersten Schultag bis zum Hochschulabschluss wird die Ausbildung des Nachwuchses vom Staat bezahlt (was nicht selbstverständlich ist, es scheint uns nur so).

Eine Ausweitung der staatlichen Beteiligung an den Kosten für den Nachwuchs wäre aber sicher sinnvoller in der Form angelegt, auch die vorschulische Betreuung und Bildung kostenlos zu machen. Damit würde a) dazu beigetragen, dass nicht schon zu Beginn der Schulzeit die Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder stark divergieren, und b) sichergestellt, dass beide Elternteile wieder frühzeitig arbeiten gehen können.
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« Antwort #34 am: 28. September 2018, 16:23:11 »

Ein wesentlich höheres Kindergeld beführworte ich auch.

Auch wenn das vielleicht nur so daher geredet sein mag, finde ich diese Variante in Bezug auf den nachehelichen Krieg gut.
Unterhalt weg, ein großer Streitpunkt weniger.

Seien wir doch mal ehrlich, der (aufrichtige, kümmernde) Unterhaltspflichtige kommt doch so gut wie niemals mehr auf die Beine.
Unterhalt an Kinder, Ehepartner, Mehrbedarf, Fahrtkosten, doppeltes Zimmer und und und...
Dann wird auch noch immer zu Gunsten des Unterhaltsempfängers gerechnet, fiktives Gehalt angenommen, usw.

Ich finde, hier müsste viel mehr Pflichten dem betreuenden Elternteil auferlegt werden, wenn dieser die Bereitschaft des anderen ETs ausschlägt, anstatt dem "Besucher" völlig zu vernichten.
So empfinde ich dies zumindest. Ständig wird die Hand aufgehalten, einem die Schuld für den schlechten Zustand des Kindes gegeben, alle Professionen sehen weg und geben dem BET alle Macht, man wird gepfändet und der Titel missbraucht, obwohl man zahlt. Hier herrscht einfach nur eine riese Ungerechtigkeit.

Was hat dies also alles mit dem Eingangstitel "Gemeinsam erziehen" zu tun?

LG D
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« Antwort #35 am: 28. September 2018, 20:06:46 »

Klar 600 euro ist schon ein Traum, aber 300-400 wäre schon hilfreich. Und diesen Schwachsinn mit dem Freibetrag, kopiere ich gar nicht. Wie kann es sein, dass aus dem gemeinsamen Topf (Steuer) für das selbe (Kind) wird  unterschiedlicher Betrag ausgezogen (ich gehöre zu profitierenden). Das ist doch ...

Und die andere (wirklich andere, mit dem Unterhalt SOLLTE nichts zu tun haben) Sache, das ist die Betreuung, was Celine geschrieben hat. Ich sehe, das ist wirklich das Hauptproblem, da fängt es bei vielen an. Viel früher vor der Scheidung, nach dem Heiraten mit dem ersten Kind. In dem existierenden System ist gar/fast nicht möglich für immer noch zusammenlebenden Eltern, gleichzeitig voll zu arbeiten. Nur deswegen letztendlich ein/eine von beiden oft bleibt zu Hause. Und nach der Scheidung, erwartet man, dass man als Alleinerziehende ab 3 Jahre arbeiten geht: "Das klappte doch nicht, als wir zusammen lebten, seid Ihr blöd?". Viele Kindergarten fangen an um 7 bis 16:00 Uhr, man hat 15 Minuten um das Kind abzuholen (mit der Pause, die man machen muss). Schule, meine Kleine, erste Klasse bis 11 Uhr 35, in der Schule keine Betreuung, was soll ich mit der machen, wenn Opa/Oma nicht da wären.

Fragen, wie kasper schon gesagt hat, politische ...Für Antworte gibt's keine Partei.
Wir diskutieren lieber, was für Model für Kinder besser ist, FDP(mit eher Logik) sammelt die Stimmen von Männer, Linke(ohne Logik, einfach dumm) sammeln die Stimmen von Frauen, alle sind zufrieden
« Letzte Änderung: 28. September 2018, 20:16:08 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #36 am: 28. September 2018, 20:51:14 »

Unterhalt weg, ein großer Streitpunkt weniger.
Es wäre viele Punkte weniger. Wie läuft es ab? Dir Frau rennt zum RA, der zieht auf sie die Brillen an: "Du kriegst Haus, Du kriegst Geld, wenn die Kinder bei Dir bleiben und als Bonus hast Du noch die Kinder ... und er, der Dein Leben zerstört hat, dafür bezahlt"- Paradies. Und mit dieser Frau geht man irgendwann von dem Gericht verordnetem Familienberater/Mediator ... viel Glück.

Wenn das Unterhalt nicht da wäre, wäre der Vater doch nur die Hilfe. Es ist doch super einen/eine haben, dem/der man ohne Bedenken die Kinder lassen kann. Und in dem System, muss man die Kinder irgendwo lassen, aber das hat RA nicht gesagt, shade

So was wie, manchmal liest man, wir haben unterschiedliche Erziehungsansichten ... kannst Du mich mal ... 10 Jahre wart ihr zusammen, und jetzt Deine Ansichten plötzlich anders.... es geht Dir nur ums Geld
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« Antwort #37 am: 28. September 2018, 21:33:14 »

Moin

Ihr ging es nur ums Geld am Ende, egal wie viel.
Wenn Du genau hinschaust, geht es allen darum. Eine auf das Kind bezogene idealisierte Vorstellung ist selten anzutreffen. Und wenn, dann sind es die, die es sich leisten können. Also spielt Geld wieder eine Rolle.

Auf der einen Seite wird beklagt, dass zuwenig Kinder geboren werden, auch um unseren Lebensstandard zu halten. Bereits jetzt fehlen Nachkommen an allen Ecken und Kanten, um auch den jetzigen Kinderlosen die Rente zu zahlen ...
Sorry, m.E. völlig falsche Schlussfolgerung. Auch kinderlose Beitragszahler haben eingezahlt, sicherlich auch für Mitbürger, die Kinder haben. Die "staatl."Rente ist ein Solidarsystem (Generationsvertrag, was manchen ein Dorn im Auge ist). Sie speigelt ein wenig den gesellschaftl. Zusammenhalt wider. Eine Unterscheidung zw. kinderlos und kinderhabend ist da wenig der Sache gerecht werdend, hat eigentlich relativ wenig damit zu tun. Oder - wir halten es wie in den (unter entwickelten) Ländern (z.B. manche Länder in Afrika, Südostasien), wo möglichst viele Kinder die Altersvorsorge schlichtweghin sind.
Und es wird den jetzigen Kinderlosen nichts gezahlt, was ihnen laut Generationsvertrag nicht zusteht: schlicht und ergreifend und anders gesagt - sie bekommen ihre (nicht selten höheren) Einzahlungen wider.

Ein wesentl. höheres KG hat dann Ähnlichkeit mit einem Bürgergeld, oder dessen anderen Bezeichnungen. Ich finde sowieso, dass Kinder eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind. Wieso nicht auch die Finanzierung für sie.

Gruss oldie
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Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #38 am: 28. September 2018, 23:38:47 »

Also spielt Geld wieder eine Rolle.
Stimmt auch, obwohl so was wie Rache oder ein paar andere Sonderfälle könnte man damit klar nicht lösen. Aber es wäre weniger Instrumente für die Rache und das Ganze hätte dann vermutlich andere Dimension und könnte man hoffen, dass der Verstand irgendwann geht an, und man fängt an endlich wirklich sich um Kinder kümmern
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« Antwort #39 am: 29. September 2018, 11:08:03 »

@ Oldie: da bin ich ganz bei dir! thumbup

Wobei das Solidarsystem sich ja lediglich auf den Anspruch dem Grunde nach bezieht und der Anspruch der Höhe nach bei einem selbst liegt.

LG LBM
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« Antwort #40 am: 29. September 2018, 14:09:12 »

... m.E. völlig falsche Schlussfolgerung. Auch kinderlose Beitragszahler haben eingezahlt, sicherlich auch für Mitbürger, die Kinder haben. Die "staatl."Rente ist ein Solidarsystem (Generationsvertrag, was manchen ein Dorn im Auge ist).
Deine Meinung ist Dir unbenommen.
Allerdings ist ein solidarisches System tatsächlich auf sich nciht verändernde Gegebenheiten ausgelegt. Wenn sich proportional zuviele gegen Kinder aussprechen, dann stirbt das System.
Und ein weiterer Punkt, da bei den ganzen schönen Berechnungen sich immer mehr herauskristalisiert, dass irgendwann ein Beitragszahler für ein Empfänger zuständig ist, passiert was? Genau, das solidarische "Kind" bricht zusammen und verlässt das System. Dann kann man sich von guten Worten ernähen, wielange das klappt, kann isch jeder selber ausrechnen.
Somit zerbricht Deine Schlussfolgerung an den Realitäten, da niemand mehr da ist, der sich solidarisch an diesem System beteiligt bzw. in der Lage ist die entsprechenden Mittel aufzubringen.

Und nun?

Man kann Ansprüche gerne aufbringen wie ien großer, wenn kein Geld mehr da ist dann kann man auch ncihts auszahlen.

Damit erachte ich Deinen Ansatz für vielelciht ganz nett, aber völlig in die falsche Richtung gehend.

Gruß
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« Antwort #41 am: 30. September 2018, 04:25:24 »

Es gibt viele wahrscheinlich Diskussionen in Bundestag, aber mir reichte diese (Wenn es schon irgendwo in Forum gibt, ich hoffe es wird nicht stören)

https://www.youtube.com/watch?v=fWelvC99CE0

Von Diesen, sorry, kann nichts politisches kommen.

Zuerst haben Die alle Gegebenheiten für Unterhalt/Umgang Streit geschafft, und dann erzählen Die, dass WM nur für nicht gestrittenen Eltern passt.

Ich glaube, bei FDP gibt's ein paar Leute, die das wirklich erlebt haben und/oder sie wissen wirklich über was sie reden.

Die Linken: naja ... wie schaffen sie ins Budestag und was für Leute für sie ihre Stimmen abgeben ... Liebe Muttis, vielleicht mit denen kriegt ihr noch mehr Unterhalt, aber mit Kinder hat es wirklich nicht zu tun.

SPD: wenn, wenn, wenn ... Und das Beste, diese in rotter Jacke : "... manche Richter haben schon getraut, manche nicht ...(mit Lächeln) ... verdammt ... das betrifft doch Menschen und Kinder ..."

Und am Ende kommt die Familienrechtsanwältin:) , diejenige , die vom Streit verdient, was beim Residenzmodel vorprogrammiert ist.


Vielleicht ist es nur meine Empfindung, weil in den letzten Jahren doch was geändert, aber anderseits nur durch EU.
« Letzte Änderung: 30. September 2018, 04:31:58 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #42 am: 30. September 2018, 12:32:17 »

Hallo,

ich denke, dass es in Deutschland nach wie vor eine starke Lobby dafür gibt, dass das Kind zur Mutter gehört und diese deshalb auch nicht oder nur eingeschränkt berufstätig sein kann und darf.
Die Unterhaltsfrage ist von diesem Leitbild nicht zu trennen.

Darauf basierend ist man ggf. auch geneigt das Kind dem Vater zuzusprechen, wenn dann die Mutter entsprechend auf das Kind verzichtet.
Dabei wird die Mutter dann sozial ausgegrenzt, sie ist eine Rabenmutter. Auch das ist eine hohe Motivation das Kind haben zu wollen. Kein Zahlvater wird als Rabenvater angesehen noch so bezeichnet. Umgekehrt ist Zahlen die Pflicht des Vaters.

Unterhalt und öffentliches Ansehen sind aber nicht die alleinige Motivation. Eine Motivation kommt auch daher, dass man glaubt das Kind zu verlieren, dass das Kind einen nicht mehr liebt, wenn man es auch zum anderen lässt. Der Narzismus in unserer Gesellschaft lässt es nicht zu das Kind mit einem andern zu teilen, die Liebe, die das Kind dem anderen entgegenbringt und die der andere dem Kind entgegenbringt ist eine tiefe Verletzung.

Weder in der öffentlichen Meinung noch im Recht hat sich bisher das Recht des Kindes auf beide Eltern wiedergefunden. Es ist nach wie vor so, dass Scheidung/Trennung bedeutet, dass getrennt und zugeordnet wird. Da man ein Kind nicht teilen kann, wird es einem zugeteilt und der andere hat für den Unterhalt zu sorgen.

Das Wechselmodell als Standardfall würde als erstes das Recht des Kindes auf beide Eltern manifestieren. Die praktische Umsetzung ist sicher nicht unproblematisch, sie hätte sich dann aber am Leitbild des Wechselmodells zu orientieren.

VG Susi
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« Antwort #43 am: 30. September 2018, 16:50:24 »

ich denke, dass es in Deutschland nach wie vor eine starke Lobby dafür gibt

Hallo,

ich musste das Haus heute 6 Stunden putzen, weil die Kinder morgen kommen und alle Stunden alles mögliche auf youtube zugehört, zuerst hatte ich auch Gefühl, dass es nur um Lobby geht. Aber dann kam doch raus, dass sehr viel von RA-s kommt, die am meisten profitieren, was die Frauen RA-s erzählen kann ich nur vermuten (obwohl Verhalten von der Ex nur bestätigt, es). Und wenn ich an meinem RA denke, der hat mir auch gesagt 50/50%, dass ich das durchsetzen kann.
D.h. ich und Ex waren so wie so schon sehr glücklich mit einander über irgendwas zu sprechen oder irgendwas zu teilen, und unsere RA-s haben uns ,bewusst oder nicht, extra ins tieferen Streit/Krieg rein gestoßen. Kein vo RA-s irgendwas über EU Resolution gesagt oder dass ein oder anderer hat kein Recht das Sorgerecht dem anderem zu entnehmen. Wenn den RA-s als Pflicht verordnet wäre, solche Informationen beizubringen, würden die Eltern sich anders benehmen.

Die Beratungsgespräche, sehe ich jetzt vielleicht anders als früher, die könnten was positives bringen, aber dafür sollten sie viel früher stattfinden. Zuerst wartet man auf Gerichtstermin (bei mir 1 -1,5 Monate), dann auf Beratungstermin (bei mir 1,5 Monate, und zweiter Termin wieder nach 1,5 Monaten), in dieser Zeit sind die Kinder so manipuliert und die Eltern so gekocht, dass diese Gespräche nichts bringen können. Man könnte den Eltern mindestens ein paar Videos zum Ansicht verordnen, die sie überhaupt aufklären, was zwischen den Eltern abläuft und welche Folgen für beide Eltern und Kinder es hat.

Und hier habe eine Studie zu WM gefunden (wenn bekannt, noch mal sorry),

ich kann alles bestätigen, als WM lebende auch aus Sicht der Kinder, wenn ich darf. Was mir fehlt, warum die anderen 70% der Eltern in den bekannten Länder das WM nicht praktizieren.

https://www.youtube.com/watch?v=HpV4AXJFqHQ

Dazu noch wieder nur subjektiv, nach ungefähr einem Jahr, was wir WM führen, es gab kein einziger Streit, auch Verhältnisse zwischen mir und Ex haben sich verbessert und wären vielleicht noch besser, wenn ich mehr Vertrauen hätte.

« Letzte Änderung: 30. September 2018, 16:55:02 von BisJetztLauft » Gespeichert
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« Antwort #44 am: 30. September 2018, 17:27:32 »

Das Wechselmodell als Standardfall würde als erstes das Recht des Kindes auf beide Eltern manifestieren. Die praktische Umsetzung ist sicher nicht unproblematisch, sie hätte sich dann aber am Leitbild des Wechselmodells zu orientieren.
Das hätte doch was, erst mal das WM als Standard annehmen und gucken woran es scheitern könnte, dann könnte man immer noch das Residenzmodell wählen, wenn ein ET "nicht geeignet" ist (aus welchen Gründen auch immer).

Wenn man aktuell das WM erstreiten kann, geht's ja mit den Problemen teilweise weiter, weil die offziellen Stellen bis heute nicht wirklich damit vertraut sind bzw. das Fachwissen einfach fehtl.
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« Antwort #45 am: 30. September 2018, 17:56:07 »

Das hätte doch was, erst mal das WM als Standard annehmen
Nach der EU Resolution, die dürfen gar nicht was anders verordnen. Und wenn ich richtig verstanden habe, es gibt jetzt zwei Väter, die bis Strasburg gegangen, bei denen trotz den Wunsch, das Residenzmodell verschenkt wurde. Es sollen ein paar tausend euro Strafe bald kommen, erst dann wird es in Familienrecht  anders verankert und damit kommt auch Fachwissen:)
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« Antwort #46 am: 30. September 2018, 22:37:44 »

Es sollen ein paar tausend euro Strafe bald kommen, erst dann wird es in Familienrecht  anders verankert und damit kommt auch Fachwissen:)

Wie kommst du darauf? Quelle?
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« Antwort #47 am: 30. September 2018, 23:36:43 »

Hallo,

zu diesem Thema habe ich diesen Artikel in der LTO gefunden.

"In ihrer Sitzung vom 2. Oktober 2015 verabschiedete die parlamentarische Versammlung des Europarates in Straßburg eine Resolution [2079 (2015)], die das deutsche Familienrecht in dessen Grundprinzipien erschüttern könnte: Von den Mitgliedstaaten in einem Verhältnis von 46 Ja-Stimmen zu 0 Gegenstimmen wurde dort die Verankerung des sogenannten Wechselmodells als künftigem Betreuungsmodell für Kinder getrenntlebender Eltern als Gestaltungsauftrag für die Zukunft beschlossen.
Diese Veränderung wäre ein erheblicher Einschnitt in die in Deutschland vorherrschende Praxis, die Betreuung im "Residenzmodell" als Regelfall anzusehen. "

Was konkret daraus wird läßt sich aber nicht ablesen. Es wird davon ausgegangen, dass sich in der jetzigen Legislaturperiode (wäre also bis 2021 (?)) nichts ändert.

VG Susi
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« Antwort #48 am: 01. Oktober 2018, 10:49:43 »

Hier ist sehr schön gemacht ist
https://www.youtube.com/watch?v=DYCeHkZsLSo


FDP haben nichts anders verscuht haben, was EU Resolution vorschreibt, d.h WM als Regelmodel ins Gesetz zu verankern. Es gibt wirklich eine Mutter bei FDP, die alle Folgen (Entfremdung,..) von Residenzmodel erlebt hat.

Alle Parteien, meiner Meinung nach, standen quer mit irgendwelchen ausgedachten Argumenten oder Gegebenheiten so wie Unterhalt, oder strittige  Eltern, was letztendlich, die Politik und Justiz selbst für uns aufgebaut haben (auch durch Resenzmodell)

Einziger Argument, was ich wirklich als Argument sehe, gegen WM, ist es großer Abstand zwischen Eltern. Aber dann sollte es so sein - fahren darfst Du aber ohne Kind.
Und in Deutschland gibt's auch sehr guter Beispiel, ohne irgendwelche Studien,
Familienrichter Jürgen Rudolph , der letztendlich das lange schon durchsetzt, per Zwang bringt die Eltern ins Gespräch. Am Ende die Frauen sind auch zufrieden, die aus irgendwelchem Grund bei WM als Verliererinnen angesehen werden. Auf youtube gibt's interessante Videos von ihm, wie das Familienrecht sich entwickelte .

Bezüglich Strafen ist es immer so, Deutschland in EU Rat, und wenn man nicht macht, kriegt man Strafen.

Vielleicht hast Du, Susi, doch Recht, ist es nur Lobby und Unverständnis dazu. (Bezüglich Rechtsanwälte was ich geschrieben, das war mein gegen Argument: gestrittene Eltern) Politik dreht sich im Kreis, weil das System was sie über Jahren gebaut haben, kann nur als Resedenzmodell funktionieren (so sehen sie es) Aber wenn man genauer anschaut, 50% bezahlen kein Unterhalt, 30% wissen nicht ihren Vater, 95% Scheidungen durch Gericht mit unerträglichen Kosten, die Väter arbeiten nicht oder arbeiten schwarz (würde ich auch machen, so wie es jetzt abläuft), die Mutter sollen ab 3 arbeiten und allein betreuen .... alle letztendlich Verlierer
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2018, 10:53:20 von BisJetztLauft » Gespeichert
Wasserfee
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« Antwort #49 am: 01. Oktober 2018, 11:10:16 »

@BJL,

naja, wenn Eltern nie zusammengelebt haben und das Kind auch zu Beziehungszeiten nur von einem ET versorgt wurde (und das vom anderen ET auch durchaus so gewollt war) sehe ich das WM auch nicht.

Wasserfee
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