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vatersein.de - Forum 27. April 2018, 04:47:47 *
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Autor Thema: Kind möchte nicht mehr zu mir  (Gelesen 1086 mal)
Christian44
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Beiträge: 75


« am: 16. April 2018, 13:38:02 »

Ich habe das Problem das meine Tochter (10 Jahre) laut der KM nicht mehr zu mir möchte.
Der Umgang wurde vor 8 Jahren vom Familiengericht festgelegt (alle 14 Tage Sa-So inkl. halbe Ferien) und hat die letzten Jahre
sogar darüber hinaus (Fr-Sa-So) mal gut mal schlecht funktioniert.

Leider gibt es seit 1 Jahr extreme Probleme. Die KM lehnt Umgangstermine mit der Begründung ab, dass das Kind keine Lust hat zu mir zu kommen.
Von der KM erlaubte und gebuchte Urlaube werden kurz vorher abgesagt. Das Kind wird mittlerweile so beeinflusst, dass es wirklich keine Lust hat mehr
zu kommen. Die KM teilte mir mit, dass ich es doch wieder gerichtlich klären soll und dort meine Tochter ja dann sagt das sie nicht mehr zu mir will.

Das Jugendamt kann mir nicht helfen, da die KM auf Stur stellt.

Was kann ich noch machen außer gleich wieder Anwälte zu beauftragen? Das möchte ich eigentlich umgehen. Danke !
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82Marco
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« Antwort #1 am: 16. April 2018, 13:49:17 »

Servus Christian!
Konntest Du mal mit Tochter in einer ruhige Minute und unter vier Augen darüber sprechen?
Möglicherweise müssen deinerseits die Modalitäten "altersgerecht" umgemodelt werden...

Da eine gerichtliche Umgangsregelung vorliegt, wird m.E. eine "Abänderung" nur über das Gericht möglich sein, wobei auch diese im Erfolgsfall Tochter nicht zum Umgang bewegen wird, falls sie tatsächlich nicht mag...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Christian44
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« Antwort #2 am: 16. April 2018, 13:59:29 »

Ja ich konnte schon mit ihr persönlich reden. Leider kommt so richtig kein Grund raus wieso sie nicht möchte.

Es gibt viele kleine Gründe die alle zusammentreffen. Die Mutter führt eine gute Beeinflussung unseres Kindes durch.
Auch gibt es in der Familie häufig über den Umgang zu mir Streit. Der neue Mann meiner Ex hat selber 2 Kinder und möchte
natürlich das mein Kind zu mir kommt. Die KM will das nicht. Meine Tochter möchte keinen Streit zu Hause. Wenn Sie bei mir war. war alles
Super. Wir hatten viel Spaß und sie freute sich schon auf das nächste mal. Nach ein paar Tagen wieder zu Hause bei der KM war alles
wieder anders. Ich musste betteln, das sie überhaupt mal kommt wenigstens für ein paar Stunden.
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Tsubame
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« Antwort #3 am: 16. April 2018, 14:12:57 »

Hallo,

Wann hast Du das Kind zum letzten Mal gesehen ? Wie ist Euer Verhältnis ? Bringst Du Dich ein in schulische Belange, Freizeitsaktivitäten ?

Gibt es einen "Grund",  dass das Kind nicht mehr zu Dir will  oder nicht mehr zu Dir soll ? Neue Partner ? Die Kindesmutter will 700 km weit wegziehen ?

Die Kindesmutter hat eine Wohlverhaltenspflicht, d.h. sie kann sich vor Gericht nicht einfach hinstellen und sagen, das Kind will nicht. Sie muss dies begründen und zeigen, was sie tut um dem Kind die Papazeiten zu ermöglichen. Das Kind wird gehört und Richter sind auch in der Lage zu sehen, ob ein Kind etwas nachplappert, weil es der Mutter gefallen will.

Was heisst, sie stellt sich stur beim Jugendamt ?

Ich würde schnellstens vor Gericht gehen. Es ist ein grosser Fehler zu warten und zu denken, das wird schon besser. Vor Gericht würde ich eine Umgangspflegschaft beantragen (ist kein begleiteter Umgang).

Die Kindesmutter hat dem Vater keine Urlaube mit dem Kind zu "erlauben". Du solltest an Deinem Selbstverständnis als Vater arbeiten.

VG,
Tsubame.

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Christian44
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« Antwort #4 am: 16. April 2018, 14:28:46 »

Das Verhältnis war die letzten Jahre immer super. Leider mit der KM nie so richtig. Mir war die KM auch egal, denn es geht mir ja um mein Kind.
Steine wurden mir schon immer in den Weg gelegt.

Ich habe eine neue Frau und auch eine neues Kind. Meine Frau kennt sie aber schon ihr ganzes Leben.
Alle haben sich immer gut verstanden. Mein Kind liebt meine große Tochter sehr. Auch Sie ist immer sehr traurig
wenn sie nicht kommt bzw. versteht es nicht.

Ich bringe mich in alle schuhlischen Belange sehr ein. Elternabende Zeugnisse usw. Die Mutter möchte das zwar alles nicht. Ich kommuniziere dies aber
selber alles mit der Schule bzw. ihrer Klassenlehrerin. Da ich ja das GS erfolgreich vor 5 Jahren eingeklagt habe, kann ich das ja endlich alles machen.

Beim Jugendamt sagt sie, dass meine Tochter eben nicht möchte und sie nur an das Kindeswohl denkt.

Die Ferienzeiten wurden ja gerichtlich festgelegt aber sie sagt halt ein paar Tage vor dem geplanten und bezahlten
Urlaub einfach ab. Meine Tochter möchte halt nicht. Was soll ich da so kurz vor dem Urlaub machen ? Ich fahre dann eben mit meiner kleinen
Tochter und meiner Frau alleine.
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Tsubame
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« Antwort #5 am: 16. April 2018, 14:43:19 »

Hallo,

Nimm dem Kind die Last des Loyalitätskonfliktes, indem Du vor Gericht gehst.
Falls es die Gelegenheit gibt, erkläre ihm, dass ein Gericht entscheiden wird, wie die Papazeiten zu gestalten sind.

VG,
Tsubame.
P.S. Natürlich kann das Kind Dir keinen Grund sagen, warum es nicht will. Es gibt keinen.


« Letzte Änderung: 16. April 2018, 14:52:06 von Tsubame » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #6 am: 16. April 2018, 14:50:24 »

Hallo,

ob Du vor Gericht gehen willst oder nicht ist Deine Sache, aber das Gericht ist Deine einzige Chance. Das JA kann zwar in der Sache vermitteln, aber nichts anweisen, außerdem war die Vermittlung nicht erfolgreich.

Vor Gericht sieht die Sache so aus, dass es nicht vorrangig darum geht, dass das Kind nicht will. Es geht darum, dass die KM den Umgang zu fördern hat. Natürlich wird Deine Tochter gefragt werden warum sie nicht zu Dir will. Aber ein Familienrichter(in) kennt das Leben auch.
Vermutlich wird es in kleinen Schritten darum gehen den Umgang wieder herzustellen. Dazu kann auch ein Umgangspfleger bestellt werden, dessen Aufgabe es ist, den Umgang zu realisieren (=Kind abholen und zu Dir bringen und ggf. auch wieder zurück).
Ob es mit Urlaub klappt kann Dir keiner garantieren.

VG Susi
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Christian44
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« Antwort #7 am: 16. April 2018, 14:51:27 »

Ich hatte einfach gehoft, das alles ohne Gericht klären zu können.

Langsam habe ich Angst, das ein Gericht trozdem sagt, das ich sie nicht mehr sehen kann, weil sie eben nicht will.
Ich überlege schon, ob ich meine Tochter nicht einfach mal eine Weile in Ruhe lasse und
sie vielleicht von selbst mal auf mich zukommt. Ich glaube aber da kann ich 10 Jahre warten ..
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Tsubame
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« Antwort #8 am: 16. April 2018, 15:05:40 »

Hallo,

Nicht das Kind will nicht. Die Kindesmutter will nicht. Da ist ein grosser Unterschied, den Du im Auge behalten solltest.

Es gibt durchaus Kinder, welche aus den verschiedensten Gründen nicht wollen, obwohl die Eltern kooperieren. Letztere finden meistens gemeinsam eine Lösung und dann geht es wieder.

So wie Du es beschreibst, kann (also nicht will) das Kind nicht zu Dir, weil es beeinflusst wird. Und vielleicht ist es mit einem doppelten Loyalitätskonflikt konfrontiert : Dir gegenüber, weil Mama es eben nicht will, aber auch dem neuen Ehemann gegenüber, welcher Mama unter Druck setzt, dass sie das Kind zu Dir gehen lässt. Das Kind muss also Mama helfen und dem neuen Mann zeigen. dass er nicht Recht hat : also geht es nicht zu seinem Vater.

Aber aus der Ferne lässt sich das schwer beurteilen.

Eine Umgangspflegschaft nimmt den Druck für das Kind heraus.

VG,
Tsubame.
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Susi64
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« Antwort #9 am: 16. April 2018, 15:06:49 »

Hallo,

wenn Du es jetzt nicht machst, dann wird es u.U. nie. Ein 10jähriges Kind ist noch zu beeinflussen, dann kommen Freundinnen und Freunde und es wird allgemein schwieriger regelmäßig Umgang zu haben. Dann wird es darum gehen nicht so oft dafür aber intensiveren Umgang zu haben, Kinder werden größer und nabeln sich ab.

Wenn Du jetzt nicht präsent bist, dann wird Dich Deine Tochter auch nicht vermissen, sie wird erwachsen werden und hoffentlich ihren Weg gehen. Ob Du dann später noch einmal für sie bedeutsam wirst ist schwer vorauszusagen.

VG Susi
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Christian44
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« Antwort #10 am: 16. April 2018, 15:11:05 »

Es ist ja jetzt schon so, das sie sagt sie will an dem Wochenende lieber zu Ihrer Oma (mütterlich) oder nicht weil Freundin XY für 2h kommt.

Ich habe auch kein Problem sie später, früher oder einfach einen Tag später abzuholen. Ich bin extrem flexible und kann sie auch verstehen.
Aber das es überhaupt nicht mehr geht ist schwer zu verstehen.
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Tsubame
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« Antwort #11 am: 16. April 2018, 15:13:43 »

Es ist ja jetzt schon so, das sie sagt sie will an dem Wochenende lieber zu Ihrer Oma (mütterlich) oder nicht weil Freundin XY für 2h kommt

Das sind dich Ausflüchte.
Und die Freundin kann gerne zu Euch mitkommen.
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« Antwort #12 am: 16. April 2018, 15:34:38 »

Servus!
Es ist ja jetzt schon so, das sie sagt sie will an dem Wochenende lieber zu Ihrer Oma (mütterlich) oder nicht weil Freundin XY für 2h kommt.
Tsubame hat Recht; das sind Dinge, welche auch in Deiner Umgangszeit fallen könnten: Du könntest Tochter auch zur Oma/Freundin bringen und dann wieder abholen...oder eben Freundin zu Euch kommen lassen.

Zitat
Die Ferienzeiten wurden ja gerichtlich festgelegt aber sie sagt halt ein paar Tage vor dem geplanten und bezahlten Urlaub einfach ab.
Tja, scheinbar konnte sie das folgenlos machen ... hast Du im Nachgang nichts dagegen unternommen?
Ich habe den Eindruck, dass Du einen Konflikt (zum Teil verständlicherweise) aus dem Weg gehst (gegangen bist); ich würde in der Situation meine Rüstung auspacken und diesem Verhalten ganz deutliche (und nicht zu übertretende) Grenzen aufzeigen wollen.

Grüßung
Marco
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Christian44
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« Antwort #13 am: 16. April 2018, 15:42:49 »

Tja, scheinbar konnte sie das folgenlos machen ... hast Du im Nachgang nichts dagegen unternommen?
Ich habe den Eindruck, dass Du einen Konflikt (zum Teil verständlicherweise) aus dem Weg gehst (gegangen bist); ich würde in der Situation meine Rüstung auspacken und diesem Verhalten ganz deutliche (und nicht zu übertretende) Grenzen aufzeigen wollen.

Du hast Recht. Ich habe mich aufgeregt und dann das Beste daraus gemacht. Ich habe einfach nichts gemacht um nicht noch mehr
ärger mit der KM zu bekommen und dann meine Tochter gar nicht mehr sehen zu können.
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Tsubame
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« Antwort #14 am: 16. April 2018, 15:49:14 »

Hallo,

Mit dieser Kindesmutter wird es immer Ärger geben, wie Du es auch machst.
Aufregen solltest Du Dich nicht, aber Dich auf das Kindeswohl konzentrieren.

VG,
Tsubame
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82Marco
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« Antwort #15 am: 16. April 2018, 15:58:59 »

Ich habe einfach nichts gemacht um nicht noch mehr ärger mit der KM zu bekommen und dann meine Tochter gar nicht mehr sehen zu können.
Damit hast Du KM wunderbar in die Karten gespielt und zeigst zwei Dinge:
KM weiß, dass sie folgenlos auf der gerichtlichen Umgangsregelung tanzen kann und
Tochter kriegt aufgezeigt, dass Regeln/Abmachungen nicht bindend sind.

Willst Du nun was daran ändern oder zumindest versuchen?
Wenn ja, würde ich ganz schnell beim RA meines Vetrauens mich beraten lassen, wie das Beste in dieser Sitaution erreicht wreden kann.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Tochter nach wie vor den Wunsch hat, mit und bei Dir Ihre Zeit zu verbringen .... lass nicht zu, dass dieser Wunsch weiterhin miesgemacht wird!

Grüßung
Marco

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der Frosch
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« Antwort #16 am: 16. April 2018, 17:51:58 »

Hallo Christian44
Ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben.  Du  musst allein schon des Kindes wegen gegen das Verhalten der KM gerichtlich vorgehen und dann auch auf dem  vollstreckbaren Ordnungsgeld  bei Wiederverhandlung bestehen. Sonnst hast Du immer Probleme, siehe Urlaub. Dem Kind tust  Du keinen Gefallen wenn Du nur des lieben Friedens willen nichts unternimmst. Die Umgangspflegschaft halte ich für eine gute Sache.

LG der Frosch
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Christian44
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« Antwort #17 am: 17. April 2018, 14:43:00 »

vollstreckbaren Ordnungsgeld  bei Wiederverhandlung bestehen. Sonnst hast Du immer Probleme, siehe Urlaub.

Kannstz du das bitte mal näher erläutern .. Danke !
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82Marco
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« Antwort #18 am: 17. April 2018, 14:59:09 »

Servus Christian!
Das soll heißen: Du brauchst einen Beschluss, in dem eine "Strafe" für Nichteinhaltung á la zwei Tage vor Urlaub Umgang canceln definiert ist. Das nennt sich Ordnungsgeld.
Wichtig dabei ist aber, dass Du Dich nicht scheust, das dann auch im Fall von Zuwiderhandlung einzusetzen: Du musst Dich darum kümmern, dass die Regelungen des Beschlusses auch eingehalten werden; wenn das nicht der Fall ist mit Meldung ans Gericht, damit vollstreckt werden kann.

Was steht denn genau in dem aktuell "geltenden" Umgangsbeschluss?

Grüßung
Marco

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SteMa
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« Antwort #19 am: 23. April 2018, 16:04:19 »

Moin Christian,

aus eigener Erfahrung kann ich nur unterstreichen, was schon geschrieben wurde.

Mir ging es eine zeitlang wie Dir bzgl. Urlaubsabsagen, Umgänge, etc. . Ich scheute aus meiner Sichtweise den gerichtlichen Weg (Befragung des Kindes und was wird es wohl sagen), aber ich habe es doch getan. Auch ich arbeitete gut mit dem JA zusammen, brachte mich in der Schule selber aktiv ein, gegen den KM-Willen usw. . Das alles kostete irre viel Kraft und Nerven, aber es hat sich gelohnt.

Nach zwei gerichtlichen Umgangsanhörungen wurde der KM das Sorgerecht und ABR entzogen, wegen Manipulation mit dem Ziel gegen das Kindeswohl vorzugehen, um eigene Verletzungen zu verarbeiten.

Ergebnis: Kind lebt nun bei meiner "neuen" Familie und mir, KM zahlt KU, Kind hat sich gefangen und sieht die KM nach Wunsch, da nun viele andere "Termine" anstehen. Außerdem will die KM nur noch sporadisch mit dem Kind Zeit verbringen.

Meine Empfehlung: reiche die gerichtliche Klärung der Umgangsfrage umgehend ein. Kein Zögern mehr, sonst verfestigt sich bei eurer Tochter die Sichtweise durch Beeinflussung!

Gruß SteMa
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Christian44
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« Antwort #20 am: 25. April 2018, 08:31:05 »

Es ist ja langsam so, dass ich von meiner Tochter keine Antwort mehr auf Anfragen per Handy (hat mich jetzt bei WhatsApp gesperrt) oder auf anrufe erhalte.

Das JA hat mir eine Beratung bei Familienberatungsstelle empfohlen. Die Mutter hat bei einem Gespräch mit dem JA bekundet das sie sehr dafür ist.
Natürlich reagiert sie nicht auf Anfragen von mir zwecks einem Termin dort. Es geht halt ums Zeitschinden.

Ich habe jetzt selber einen Termin dort gemacht und ihn ihr mitgeteilt. Keine Reaktion. Da JA meinte, wenn die KM trotz Einladung von der Beratungsstelle
keine Reaktion zeigt, ich nur noch Klagen kann. Das JA währew dann involviert.
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nadda
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« Antwort #21 am: 25. April 2018, 10:12:05 »

Hi,

das sind die üblichen Spielchen und du solltest nicht drauf eingehen.

Wenn das Kind dich bei WhatsApp sperrt dann ist das halt so. Das ist sowieso kein guter Kommunikationsweg mit einem Kind.
Ignoriere das erstmal, sonst verstärkst du das Problem.

KM sollte unbedingt eine Einladung von der Beratungsstelle bekommen, das ist deutlich günstiger wenn sie den ignoriert. Sonst
heißt es nur du hast sie nicht informiert. Also Einladung über die Beratungsstelle und abwarten. Wenn sie nicht kommt dann sofort
den Weg über das Gericht.

Tu dir und eurem Kind den Gefallen dann schnell zu sein, es reicht wenn KM alles verzögert.

LG
Nadda
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Christian44
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« Antwort #22 am: 25. April 2018, 10:43:21 »

Ja die Beratungsstelle hat mir schon mitgeteilt, das eine Einladung an die KM gesendet wird.
Was ist wenn sie dort sagt das das Kind einfach nicht möchte ... sie bei mir nicht wohlfühlt usw ?
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Tsubame
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« Antwort #23 am: 25. April 2018, 10:45:08 »

Hallo,

Du solltest alles dokumentieren und den Termin auch ohne die Kindesmutter wahrnehmen.

Du hast seit mehr als einem Jahr Probleme mit den Papazeiten und Du bist immer noch nicht vor Gericht ? Glaubst Du wirklich, Du könntest die Kindesmutter ändern ? Die lacht sich doch ins Fäustchen und freut sich wie sie gut sie das Kind und Dich manipuliert.

Mach endlich Nägel mit Köpfen. Nimmt die Mutter den Termin bei der Familienberatung nicht wahr, gehst Du zu einem guten Anwalt und dann vor Gericht. Und zwar so schnell wie möglich.
Es soll, ich schreibe es noch einmal, eine "Umgangspflegschaft" eingerichtet werden. Ein "Umgangspfleger" nimmt das Kind aus der Schusslinie.

Handle schnell und noch schneller.

VG,
Tsubame.
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Christian44
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« Antwort #24 am: 25. April 2018, 12:28:45 »

Mach endlich Nägel mit Köpfen. Nimmt die Mutter den Termin bei der Familienberatung nicht wahr, gehst Du zu einem guten Anwalt und dann vor Gericht. Und zwar so schnell wie möglich.
Es soll, ich schreibe es noch einmal, eine "Umgangspflegschaft" eingerichtet werden. Ein "Umgangspfleger" nimmt das Kind aus der Schusslinie.

Was macht diese Umgangspflegschaft denn genau ?
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