Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 24. April 2019, 22:44:50 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1] 2 3   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Bundestagsdebatte zum Wechselmodell  (Gelesen 4552 mal)
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 632


« am: 16. März 2018, 12:04:37 »

Still und leise hat der BT gestern über das Wahlversprechen der F.D.P. debattiert. Wer es nachlesen möchte:

Antrag der F.D.P.: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/011/1901175.pdf
Gegenantrag der Linken: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/011/1901172.pdf

Plenarprotokoll: http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/19/19020.pdf
(ab Seite 1702B)

Gruss von der Insel
Gespeichert
MJ1977
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 409


« Antwort #1 am: 16. März 2018, 15:44:40 »

Danke für die Erinnerung. Werde ich mir heute abend in ruhe durchlesen
Gespeichert
Andreas Intess
_Andreas Intess
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 668


« Antwort #2 am: 16. März 2018, 16:24:53 »

Hallo,

wer es lieber noch einmal sehen möchte.

https://www.youtube.com/watch?v=fWelvC99CE0&feature=youtu.be


Andreas
Gespeichert
oldie
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.779


Bonnie 2


« Antwort #3 am: 18. März 2018, 20:27:48 »

Moin

Erstaunlich ist im Gegenantrag von "Die Linke", wie überproportional ggü. der Mitglieder dieser Partei insgesamt hier weibl. Mitglieder vertreten sind. Nun ja - das könnte interpretiert werden - und gerne völlig unpolitisch. 

Gruss oldie
Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
MJ1977
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 409


« Antwort #4 am: 18. März 2018, 22:06:27 »

Ich hab mir das Protokoll durchgelesen und bei manchen Äußerungen kann man eigentlich nur noch schreiend davon laufen...
Gespeichert
SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #5 am: 13. Februar 2019, 14:21:23 »

Hallo Leute,

ich möchte auf die heutige Debatte um 15 Uhr hinweisen:

https://www.bundestag.de/ausschuesse/a06_Recht/anhoerungen/wechselmodell/575328

Das Parlamentsfernsehen erreicht man unter:

https://www.bundestag.de/mediathek

LG D
Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Alfred86
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 23



« Antwort #6 am: 13. Februar 2019, 15:10:35 »

Hi,

kann es sein das diese nicht übertragen wird?
Gespeichert

Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang. (Konrad Adenauer)
SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #7 am: 13. Februar 2019, 15:21:46 »

Hi,

genau geprüft habe ich das nicht.

Mal schnell gegoogelt, fand ich das hier:

https://www.bundestag.de/parlament/plenum/tagesordnungen/uebertragungtv/244866

Vielleicht hilft das.

Die Übersicht habe ich hier unter "Termine" gefunden:

https://www.bundestag.de/recht

LG D
Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 632


« Antwort #8 am: 13. Februar 2019, 15:27:40 »

Das Parlamentsfernsehen überträgt in der Regel nur Plenarsitzungen und keine Ausschußsitzungen.
Gespeichert
Kakadu59
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 602



« Antwort #9 am: 14. Februar 2019, 10:13:36 »

Der Deutsche Bundestag sieht:
Zweifel am Wechselmodell als Regelfall

nachzulesen hier:
https://www.bundestag.de/presse/hib/-/593246

zumindest den Satz fand ich recht interessant:
Die Praxis zeige, dass es die Dominanz eines Modells aus der Kinderperspektive nicht geben könne.
...vor allem, wenn man bedenkt, dass gefühlt 95 % der Kinder die "Alleinerziehend" großgezogen werden, zunächst im Haushalt der KM wohnen (-> BET / UET)
Alos für mich gibt es schon einen sogenannten Regelfall.
Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #10 am: 14. Februar 2019, 22:25:43 »

Danke für den Hinweis.

Es gibt ein Interview mit der Bundesjustizministerin, Katarina Barley (SPD).

Das hier hat mich einfach nur erschüttert:

Zitat
„Stellen Sie sich eine Familie vor, wo beispielsweise die Mutter viele Jahre aus dem Beruf raus war und sich im Wesentlichen um die Kinder gekümmert hat und dann wird quasi verordnet, dass sie dann berufstätig sein soll und das aber auch nur die Hälfte der Zeit, weil sie ja auch die Hälfte der Zeit wiederum für die Kinder da sein soll.“

freifam hat das gut Kommentiert: Zum Beitrag

Hauptsache Mama geht es gut. So etwas von peinlich.

LG D
Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.550



« Antwort #11 am: 14. Februar 2019, 23:15:22 »

Mal ehrlich ... darüber diskutieren wir seid wir dabei sind ...


uns soweit ich denken kann ... Mindestens seit 30 Jahren ...
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.958


« Antwort #12 am: 14. Februar 2019, 23:20:53 »

Hallo,

nehmen wir den Fall an, dass Frau ca. 15 Jahre nicht berufstätig war, jetzt ca. 50 Jahre alt ist, die Kinder sind 10 und 15.
Im Fall einer Scheidung spricht nichts gegen ein Wechselmodell, einfach weil die Unterhaltsfrage hier natürlich den Mann stark belasten wird. Eine Frau (oder auch jeder andere Arbeitnehmer) wird mit diesem Werdegang schwer eine angemessene Arbeit finden. Deshalb wird es nachehelichen Unterhalt geben. Das ist dann angemessen, hat aber mit der Kinderbetreuung erst einmal nichts tun. Es sei denn man interpretiert KU als "Einkommen zur Betreuung von Kindern".

Wenn der Vater die Kinder trotzdem im Wechselmodell betreuen will, dann liegt die Last der Betreuung vorallem bei ihm, da er eine in aller Regel eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit mit der Betreuung verbinden muss.
In vielen Fällen wird deshalb ein Interesse am Wechselmodell unter diesen Bedingungen gering sein. Selbst wenn man das Wechselmodell auf alles, was mehr als 35 % Betreuung beinhaltet ausdehnt.

Ein Regelfall Wechselmodell würde aber es überhaupt erst ermöglichen, dass der Vater 35 - 50% der Betreuung übernimmt.

Für die Mutter ist es sicher nicht einfach in diesem Fall einem Wechselmodell zuzustimmen, einmal, weil es so ist als müsste sie auf die Kinder verzichten, nur für den Vater ist das genauso.
Außerdem werden die Kinder sowieso irgendwann (hoffentlich) aus dem Haus sein und ihre eignes Leben leben. Für viele Mütter ist das aber schwer vorstellbar.
Mutter wird schon deshalb kein Wechselmodell leben wollen, weil es ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellt und ihr "alle" sagen werden, dass es doch so nicht geht.

Gerade diese ideologische Frage, dass das Wechselmodell dem Kindswohl widerspricht ist einer der härtesten Brocken in der Gesellschaft. Das Wechselmodell als Regelfall würde es überhaupt erst möglich machen, dass sich Väter mehr um die Kinder und letzlich auch Frauen mehr um die Karierre kümmern und ich denke nicht, dass das schlecht für die Familie ist.

Außerdem will man das Wechselmodell (ich denke, dass paritätisches Betreuungsmodell ein geeigneteres Wort ist) nicht, weil es die Unterhaltsfrage betrifft. Der KU müsste prinzipiell reformiert werden. Davor hat man aber vermutlich noch mehr Angst.

Aber derartige Reformen könnten auch den "Kampf ums Kind" zurückdrängen indem man nicht soviele Vorteile aus dem KU hätte und außerdem jeder ein gewisses Recht auf das Kind hätte. Natürlich würde der Kampf an sich in vielen Fällen trotzdem nicht ausbleiben, aber der Verstand könnte bei beiden Eltern schneller wieder gefunden werden.

Ansonsten ist jede Umgangsregelung ein Unikat und Schablonen sind sicher nicht zielführend. Aber mit dem Regelfall gibt die Gesellschaft ein Modell vor von dem sie glaubt, dass es das Idealbild ist.

Politisch gesehen würde mich sehr interessieren wie man dazu kommt die Dinge so zu sehen wie Frau Barley sie dargestellt hat. Offensichtlich fühlt sie sich dabei absolut nicht wohl und ihre Argumentation ist hahnebüchend, egal wie man die Sache sieht. Es werden sachfremde Argumente (nachehelicher Unterhalt und KU) vermengt.

VG Susi
Gespeichert
SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #13 am: 15. Februar 2019, 07:44:19 »

Das Wechselmodell wird kommen. 10 - 15 Jahre vielleicht!? Wer weiß...
Hilft uns jetzt nicht, aber auch dieser momentane Widerstand wird auch gebrochen werden.

Was ich als positiv erachte, selbst Gegner des Wechselmodells halten das aktuelle Familienrecht für nicht mehr zeitgemäß und regen auch eine Reform des Unterhalts an.

LG D

Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Samson1978
_Samson1978
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 349


« Antwort #14 am: 15. Februar 2019, 13:59:29 »

Was ich bei all der Diskussion an Argumenten der Politiker nicht nachvollziehen kann.
Sie argumentieren gern, dass man so eine pauschale Anwendung nicht für alle Familien einfach drüberziehen kann. Das stimmt. Aber was ist denn mit dem derzeitigen Residenzmodell? Das wird doch als allgemeine Regel angenommen, wenn sich nicht beide Eltern für das WM aussprechen.
Die Argumentation hinkt doch auch sehr.
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.550



« Antwort #15 am: 15. Februar 2019, 14:05:54 »

Das ist ja nichts neues, dass man selbst dämlichste Argumente vorbringt, um für sich eine Rechtfertigung zu haben und sein Klientel bedienen zu können.
Das Resisdentzmodel ist nicht gesetzlich festgelegt. Es wird nur in der Rechtssprechung als gegeben hingenommen. Da die Rechtssprechung aber nicht demokratisch ligitimiert ist, und hier eine Entscheidung trifft, befinden wir uns proforma in einer Jutizdiktatur. Da dieser Begriff nicht so schön klingt, nennt man das Rechtsstaat ...

Gleiches sind die Politiker, von einer Minderheit gewählt, würfeln die sich zusammen und entscheiden.
Anstatt sich mit den Problemen der Wähler zu beschäftigen und sich nach denen zu richten, werden Wege gesucht, diese zu umschiffen. Und solange wir als Wähler dies mit uns machen lassen, haben wir selber schuld.
Die neuen Wähler werden jetzt auch schon importiert ... dauert nciht mehr lange, dann sind wir nett und pleite ...

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
MJ1977
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 409


« Antwort #16 am: 15. Februar 2019, 14:42:39 »

Was ich bei all der Diskussion an Argumenten der Politiker nicht nachvollziehen kann.

Manchmal habe ich den Eindruck das Politik nicht mit Logik erklärt werden kann. Wer es versucht scheitert gerne daran. Alleine Aussagen eines Politikers vor und nach der Wahl!

Die Festlegung eines Modells als Standard kann nicht gut sein, es wird aber schon seit ewig zu praktiziert. Man versucht nur den "Modell"wechsel zu unterlaufen bzw. zu verschieben. Keiner will sich die Baustelle Unterhaltsrecht wohl an die Backe nageln, die zwingend mit erfolgen müsste. Und nachdem was man hier im Forum so liest, scheinen manche Beistandschaften ja nicht so 100 % der Rechenkünste bzw. der Auslegung von Vorschriften mächtig zu sein. Außerdem würden bei einer Reform Unterhaltsrechte wahrscheinlich die FamG in die Knie gehen, weil viele Klagen gegen bereits bestehende Titel kommen würden und DAS will ja erst recht keiner.
Gespeichert
tellerchen
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 101



« Antwort #17 am: 15. Februar 2019, 15:00:21 »

zitat
Manchmal habe ich den Eindruck das Politik nicht mit Logik erklärt werden kann. Wer es versucht scheitert gerne daran. Alleine Aussagen eines Politikers vor und nach der Wahl!
zitatende

naja machen wir uns nix vor wie soll ein Politiker wie Jens Spahn, der jetzt schon ein Gehalt von ca 10000Euronen verdient, und jetzt schon ein gesichertes Renteneinkommen von ca 6000 Euronen hat(Quelle Sendung hart aber fair) wissen, wie 95 % der Bevölkerung lebt bzw die Rentner müssten 235 Jahre arbeiten, um so ein Renteneinkommen zu erwerben, wie soll so ein Politiker wissen, wie die Hauptbevölkerung denkt und wirkt?

In Sachen Politik wird sich noch viel tun, in Sachen EU hat schon damals Helmut Schmidt vor Jahren prophezeit, das es die EU in ca 20 jahren nicht mehr gibt, bzw keine große Rolle auf der Welt mehr spielt, da gibt es nur noch China, wo jetzt schon fast alle Stahlwerke in BRD und NL und Belgien besitzen, der Automarkt wird in Deutschland keine Rolle mehr spielen...China ist in punkto Elektrofahrzeuge schon uneinholbar allen vorraus.
In einigen Jahren wird es unserem Land nicht mehr so gut gehen, wenn Autobereich wegfällt, weil verschlafen Elektroauto, im Bekanntenkreis versuchen viele um die 50 in Frührente zu gehen, das Beamtentum nimmt dramatische Ausschweifungen an...
Ungute Zeiten werden kommen, das ist sicher...aber das werde ich wohl nicht mehr erleben später...

Gespeichert

"Laut Statistik ist die Ehe die Hauptursache aller Scheidungen."

"Ist der Chef nicht da, entscheidet der Stellvertreter. Ist der auch nicht da, entscheidet endlich der gesunde Menschenverstand."
Wasserfee
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 337


« Antwort #18 am: 15. Februar 2019, 15:04:08 »

Anstatt sich mit den Problemen der Wähler zu beschäftigen und sich nach denen zu richten, werden Wege gesucht, diese zu umschiffen. Und solange wir als Wähler dies mit uns machen lassen, haben wir selber schuld.

Gruß
Kasper

natürlich beschäftigen die sich mit den Problemen der Wähler, viele Wähler wollen eben KEIN WM als Regelfall,
Ich finde den Ausgang der Anhörung jedenfalls gut und richtig.

WM kann gerne gelebt werden aber eben nicht in hochstrittigen Elternbeziehungen. Es ist ja aktuell schon nicht möglich, das WM zu probieren. Die Hürde, es wieder loszuwerden ist ungleich größer als dessen Anordnung zu verhindern.
Auch wenn die Kinder das WM nicht (mehr) wollen und es deutliche Anzeichen einer Belastung durch das Leben in 2 Zuhause gibt.
Das schreckt viele ab, es zu probieren.

Die Strukturen zur Prüfung sind suboptimal. Wenn ein ET dem anderen trotz WM die ganze Arbeit (Arzttermine, Elternabende, Geschenkekauf, Hausaufgaben und Lernen etcpp) und die Finanzen (Kleidung, Equipment...) überlässt muss es auch einen Hebel geben, da einzugreifen.

Wenn sich das dann wie in meinem Fall nur um einen Wochentag und 2 WE handelt kann man das ausbügeln. Wenn der eine Elternteil dann aber eine Woche Zeit hat den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen fliegen dem Kind bald die Noten wegen verhauener Arbeiten und nicht gemachter Hausaufgaben um die Ohren.
Und das ist nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten die schief gehen, wenn die Eltern eben NICHT an einem Strang ziehen.

Wasserfee

Bei einem selbstgewählten WM sind die Eltern eher bereit an einem Strang zu ziehen. Und DAS ist das Entscheidende für glückliche Kinder.
Gespeichert

nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Samson1978
_Samson1978
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 349


« Antwort #19 am: 15. Februar 2019, 16:54:29 »


Bei einem selbstgewählten WM sind die Eltern eher bereit an einem Strang zu ziehen. Und DAS ist das Entscheidende für glückliche Kinder.

Leider ein Idealfall, der aufgrund der emotionalen Punkte bei einer Trennung, nur selten funktioniert.

Beim Thema Umgang und Unterhalt sind dringend Reformen notwendig, da sich die Zeiten geändert haben und deutlichere Sanktionen für blockierende ET (egal bei was) notwendig geworden sind.
Aber letztlich betrifft das nicht das Gro der Wähler, so dass man eher Wahlgeschenke im großen Stil macht, anstatt handfest an lösbaren Verkrustungen zu arbeiten.
Gespeichert
Dad76
_Dad76
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 188


« Antwort #20 am: 15. Februar 2019, 17:24:44 »


WM kann gerne gelebt werden aber eben nicht in hochstrittigen Elternbeziehungen. .

Heißt aber für mich wieder im Umkehrschluss, dass sich nur ein Elternteil mit Händen und Füßen dagegen wehren muss und der andere hat keine Chance auf das WM. Egal ob es vielleicht für das Kind das bessere wäre. Wenn nur eine Partei "hochstrittig" ist bzw. es einseitig provoziert, dann darf das kein Grund sein der gegen das WM spricht, eher dafür, dass dieser Elternteil mit Sanktionen leben muss da sein Verhalten der Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil schadet.
Gespeichert
MJ1977
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 409


« Antwort #21 am: 15. Februar 2019, 19:38:17 »

Heißt aber für mich wieder im Umkehrschluss, dass sich nur ein Elternteil mit Händen und Füßen dagegen wehren muss und der andere hat keine Chance auf das WM.

Keine Chance würde ich nicht sagen, aber es hängt wohl sehr stark vom FamG ab an welchen Richter/in man gerät. Genau diese Konstellation hatten wir, KM samt ihrer RAin auf Krawall gebürstet. Wir als Eltern wären hochstrittig blablabla. Dieses Jahr geht der Beschluss in das zweite Jahr.
Gespeichert
SpecialD
_SpezialID
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #22 am: 15. Februar 2019, 22:18:30 »

Auch das wurde schon gefühlte 1 Million Mal diskutiert.

Gegen den Willen eines Elternteils kann kein WM angeordnet werden, weil hohe Ansprüche, bla bla bla.
Aber gegen den Willen eines Elternteil darf ein Residenzmodell "verordnet" werden. Na super!

Auch wenn das BGH das anders sieht, man könnte ja mal vielleicht irgendwie wenn mal das so sieht wie ähm ja was wollte ich sagen ach ja auch gegen den Willen aber nicht bei Hochstrittigkeit.
Habe bewusst mal die Interpunktion weg gelassen... wenn einem das WM nicht schmeckt, eskaliert man eben solange bis man den Stempel hochstrittig hat. Läuft!

Am Ende immer das gleiche Lied: DIE ELTERN sind sich nur am streiten.
Meine ungefragte Meinung dazu: nach 7 Jahren muss ich sagen, zum Streiten bedarf es nur einen.
Die Liebe zum Kind wird eiskalt ausgenutzt.

Die Diskussionen hier drehen sich immer im Kreis.
Wenigstens bleibt das Forum dadurch lebendig.

LG D
Gespeichert

„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
Malachit
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.633



« Antwort #23 am: 15. Februar 2019, 22:49:30 »

Hallo zusammen,

Wenn sich das dann wie in meinem Fall nur um einen Wochentag und 2 WE handelt kann man das ausbügeln. Wenn der eine Elternteil dann aber eine Woche Zeit hat den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen fliegen dem Kind bald die Noten wegen verhauener Arbeiten und nicht gemachter Hausaufgaben um die Ohren.

Wohl wahr; allerdings ist es heute so: Wenn das kraft seines Geschlechts auserkorene Betreuungselternteil solch einen Mist baut, dann hat Mann noch wesentlich (!) weniger Möglichkeit, irgendetwas auszubügeln.


Im Übrigen, @Wasserfee, ich muss dich mal ausdrücklich loben: Solche Beiträge wie der soeben zitierte sind der beste Beweis dafür, dass das hiesige Forum nach all den Jahren immer noch bitter nötig ist.


Viele liebe Grüße,

Malachit.
Gespeichert

Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
oldie
(Fast) Eigentumsrecht
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 6.779


Bonnie 2


« Antwort #24 am: 16. Februar 2019, 12:41:19 »

Moin

Eigentlich geht es doch um den Fragenkomplex, was nach einer Trennung der Eltern für das Kind ein Optimum darstellt. Wo findet sich das Kind am ehesten wieder, wo würde es die beste Förderung und Forderung bekommen?. Damit meine ich nicht, was das Kind entscheiden sollte, wenn es denn gefragt werden würde. Kinder können ungerecht sein. Mal ist der Papa böse, weil er wegen 'zu spät nach Hause kommen' so streng war - mal die Mutter, weil auf der Strulle ständig die falsche Wurst ist. Oder anders gesagt - Kinder haben hier eher nicht grundsätzlich ein Mitspracherecht. Es liegt am Richter, den Kindeswillen bestmöglich zu erkunden. Dazu bedarf es nicht selten eines pädagogischen Anspruchs, welcher nicht zwingend vorhanden ist.

Mich verwundert die Fokussierung auf eigentlich Problemfälle zw. den Eltern, welche zum Anlass genommen werden, eine grundsätzliche Herangehensweise bei Trennung der Eltern zu favorisieren. Und das in diesem Forum, was den Anspruch hat, das Kind in den Mittelpunkt zu rücken.
Das WM gibt erst einmal alles, was dem Kind gut tun würde. Für das Kind würde die Familie weiter bestehen, die Eltern würden miteinander reden müssen, sie würden hierrüber eine neue Basis des Miteinanders praktizieren müssen. Und ja, dieser Zwang wäre besser freiwillig umzusetzen. Und manchmal hilft aber auch ein kleiner Schubs.

Falls jetzt der Einwand kommt, dass in (hoch-)strittigen Fällen, ja familiärer Gewalt, solch ein Herangehen ein Unding ist, so gebe ich dem sofort Unrecht. Den Involvierten ist oft gar nicht klar, wer (im eigenen Fall) Täter und wer Opfer ist - um es mal drastisch zu Umschreiben. Sicher gibt auch hier klare Fälle. Aber ist das generell so, oder ist es auch nur meistens so, oder nur oft? Und wer legt fest, dass es so und nicht anders ist?

Die Annahme, dass nach einer Trennung der Eltern es die Ausgangsposition sein soll, ein WM für und mit dem Kind zu leben, kann ich nur gutheißen. Mich überzeuigt bisher keine angeführte "Annahme", dass eine solche grundsätzliche Herangehensweise auch nur den geringsten Makel hat.

Gruss oldie

PS: Hm, manche Begründungen gegen das WM erinnern mich ein wenig an Besitzstandswahrung. Etwas mehr mehr Selbstreflektion und -kritik könnte nicht schaden.
Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Seiten: [1] 2 3   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Medien (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Bundestagsdebatte zum Wechselmodell
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 978
Registriert Heute: 2
Registriert Gestern: 1
Mitglied(er) online: 3
Gäste Online: 24

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team