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vatersein.de - Forum 07. Dezember 2019, 22:07:45 *
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Autor Thema: Bundestagsdebatte zum Wechselmodell  (Gelesen 6580 mal)
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #50 am: 19. Februar 2019, 23:03:39 »

Moin

Spannende Sache, als Mod beinnahe schon selbstherrlich zu editieren, und sich dann noch offline zu melden und dadurch PN-Antworten (3h sind verstrichen und nee, ich verlange sicher keine Echtzeitfähigkeit nach PN-Hinweis eines Moderators von diesem) auszuweichen. Ich hätte/hatte mehr Selbstbewusstsein erwartet.
Sind eigentlich die Editier-Regeln für Moderatoren in user-Beiträgen geändert worden? Wenn nicht, dann stimmt was nicht. Zumindest die Form gehört überarbeitet. Sonst sieht da noch so aus, ich selber hätte dort editiert, was nicht zutrifft.

Und wieder ein wenig enttäuscht - ich gewöhne mich langsam dran.

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
82Marco
Globaler Moderator
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« Antwort #51 am: 20. Februar 2019, 10:46:28 »

Servus oldie,
sofern Du Dich auf Beitrag #49 beziehst, so ist wohl eine Realname entfernt/ersetzt worden...wie Du weisst im öffentlichen Bereich ein "gängiger" Eingriff, es sei denn, der User nutzt selbst seien Realnamen (so wie ich) im öffentlichen Forum. Insofern kann ich Deinen letzten Beitrag nicht wirklich nachvollziehen...

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Kakadu59
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« Antwort #52 am: 20. Februar 2019, 11:00:35 »

Hallo,
habe soeben zu Thema Wechselmodell einen Beitrag von der juristin (Prof. Dr. jur.) Hildegund Sünderhauf-Kravets gefunden.
Er ist - zugegebener Maßen - (aus gesetzgeberischer Sicht) nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, da aus 2013.
Das spiegelt sich gelegentlich an den Argumenten zu aufgerufenen Rechtssprechungen wieder ... (die sich dann eben auf die "damalige" Gesetzgebung bezieht/ beruft)
Trotz des Alters des Vortrages alles in allem hochinterressant und irgendwie tagesaktuell. Der Vortrag dauert fast eine Stunde, wovon es sich aber wirklich jede Minute zuschauen und zuhören lohnt - zumindest ist das meine Auffassung.

Hier gehts zum Vortrag:https://www.youtube.com/watch?v=HpV4AXJFqHQ

Der Beitrag und Link hätte wohl auch gut zum Thema: SPON: Ein Kind, zwei Leben und neidische Blicke gepaßt..., aber ich mußte mich irgendwie entscheiden...
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 11:04:18 von Kakadu59 » Gespeichert

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Dad76
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« Antwort #53 am: 20. Februar 2019, 12:17:47 »

Hallo,
habe soeben zu Thema Wechselmodell einen Beitrag von der juristin (Prof. Dr. jur.) Hildegund Sünderhauf-Kravets gefunden.


Habe ihn mir eben angeschaut... er ist wirklich sehr interessant und eigentlich traurig zu gleich, da sich dahingehend ja fast nichts geändert hat...
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Kakadu59
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« Antwort #54 am: 20. Februar 2019, 12:52:11 »

Woran das wohl liegen mag...
Folgt man der (konträren) Argumentation der Wechselmodellgegner in der aktuellen (Bundestags-)debatte in der Politik scheint es (aus meiner Sicht) nur einen Grund zu geben:
Aus sozialpolischer Sicht nicht gewollt, da finanzpolitisch nicht gewollt (bzw. an der finanzpolitischen Seite mit grundlegenden Gesetzesänderungen verbunden)
In dem Zusammenhang halt auch sehr interessant, dass es eben keine oder kaum verwertbare Studien aus dem Bundesdeutschen Sprachraum gab/ gibt(?)
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 12:55:34 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #55 am: 20. Februar 2019, 12:56:18 »

Hallo,

natürlich ist es so wie Kakadu es beschrieben hat. Eigentlich müsste das gesamte Familiengesetzbuch neu aufgesetzt werden, dass ist aber etwas, was wir vermutlich nicht mehr erleben werden und jeder Politiker gern nach "Europa" verschieben möchte.

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #56 am: 20. Februar 2019, 13:21:51 »

In dem Zusammenhang halt auch sehr interessant, dass es eben keine oder kaum verwertbare Studien aus dem Bundesdeutschen Sprachraum gab/ gibt(?)
Das ist ein gewollter Zustand, und zwar in allen Bereichen des Familienrechts ...

Bereits zum Thema Gewalt in Partnerschaften wurde schon 2005 angemutet, dass alle medialen Erklärungen nicht der Wahrheit entspricht. Es gibt eine Doktorarbeit die dies zielich gut aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und vergleichbare Studien aus dem benachbarten Ausland heranzieht und dabei auf die Wiedersprüche deutscher Studien hinweist. Ich habe mir diese schon vor Jahren reingezogen.

Problem ist, dass einem das serviert wird, was vorher ordentlich durchgekaut wurde. Es verschiedene Erhebungslagen, die zum einen die Polizeistatistiken zitieren, bei der aber sogar Polizeibeamte klar sagen, dass diese kein einheitliches Bild geben kann. Viele Gewalttaten von Frauen werden nicht aufgenommen ("stellen sie sich mal nicht so an!"), und dann werden diese teilweise auch in andere Kategorien verschoben, so das die nicht Statistik auftauchen. Auch Einstellungen wegen Geringfügigkeit und der vermutlich größte Anteil, dass Gewalttaten garnicht erst gemeldet werden. Es gibt auch viele Studien, die überwiegend in Frauenhäusern und entsprechenden Hilfestellen durchgeführt werden. Da es keine vergleichbaren männlichen Anlaufstellen gibt bzw. nur sehr sehr wenige, ergibt dies das bekannte Bild.
Es gab mal eine Vorstudie, ich glaube die hieß PORSCH. Da wurde versucht ein Anfangsbild zu erhalten, ob es vielleicht doch ein anderes Bild geben könnte, wenn Männer mit einbezogen werden. Diese Studie wurde nach wenigen Wochen abgebrochen, da sich ein Bild ergab, dass Frauen mehr als die Hälfte gewaltätiger sind wie die Männer. Selbst ein 50/50% Bild wäre schon ein Wahnsinn, der nicht gewollt sein kann. Und so konnte nicht sein, was nicht sein darf ... die Studie wurde abgebrochen und wenn man sich auch nur versucht darauf zu beziehen, dann wird die Unwissenschaftlichkeit, der Abbruch als nicht relevant und repräsentativ behandelt und nicht weiter verfolgt.

Ähnlich ist es auch mit dem Wechselmodel.
Es darf inzwischen als bewiesen angesehen werden, dass die Kinder sich gesund entwickeln, denen beide Eltern erhalten bleiben (vorausgesetzt sie sind psychisch gesund) und eine gemeinsame Erziehung stattfindet. Denn Kinder holen sich vom jeweils anderen Elternteil viele psychische Entpulse die sie für eine Entwicklung benötigen.

Aber, so erweckt sich der Eindruck, hat das ganze auch eine finanzielle / "sich frei Entfalten-Klausel" ... Durch mehr Freiheiten fallen die Ausreden für viele Mütter weg (wer es nciht macht, muss sich nciht angesprochen fühlen). Es ist gleichberechtigt Zeit für Arbeit und Haushalt vorhanden, da aber ja sooft von der übermäßigen Belastung alleinerziehender Mütter geschrieben wird, hätten diese ja kaum noch ausreden. Aus eigeneer Erfahrung, ja, es ist verdammt schwer, vor allem wenn man 24/365 Kinder um sich rum hat. Aber das ist nicht der Standard und mir hat niemand geholfen, eher im Gegenteil, das Jugendamt wirft einem Vater da gerne noch Knüppel zwischen die Beine und wirft ihm dann vor nicht mitzuarbeiten ;-).
Ich bin inzwischen der festen Meinung, dass dies sehr viel mit dem lieben Geld zu tun hat ... durch die Quersubventionierung auf Kosten einzelner, nicht ganz so wehrhafter Bevölkerungsgruppen, lässt man es einer anderen Gruppe gut gehen und lässt es die andere Seite bezahlen. Damit wird der Staatshaushalt auch nciht so belastet und man kann noch mehr Wohltaten verteilen (Mütterrente, Steuerfreibeträge, etc.). Damit das ganze klappt, muss man die Lügen natürlich aktiv in den Medien halten und darf ncihts anderes zulassen. Mich wundert das die "unabhängigen" Medien dieses Spiel mitspielen, aber sie tun es ... die Gewalt von Männern gegen Frauen sind regelmäßig zu finden. Gut formulierte Berichte darüber, dass diese unwahr sind, gibt es auch ... aber es wird gedeckelt.

Das Spiel wird so weiter gehen, bis kein Geld mehr da ist bzw. es richtig knallt ... Aber irgendwie passiert da nichts. Und daher haben die Politiker auch keinen Grund wirklich etwas zu ändern.

Gruß
Kasper
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« Antwort #57 am: 20. Februar 2019, 14:28:59 »

[...]
Ähnlich ist es auch mit dem Wechselmodel.
Es darf inzwischen als bewiesen angesehen werden, dass die Kinder sich gesund entwickeln, denen beide Eltern erhalten bleiben (vorausgesetzt sie sind psychisch gesund) und eine gemeinsame Erziehung stattfindet. Denn Kinder holen sich vom jeweils anderen Elternteil viele psychische Entpulse die sie für eine Entwicklung benötigen.
[...]
Gruß
Kasper
Schau Dir einfach mal den von mir verlinkten Vortrag an...;o) - möglichst ohne herumzuscrollen...
Und lass Dich nicht von der kurzen Vorstellung verwirren, in der sich Hildegund Sünderhauf-Kravets als Feministin outet...
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 14:31:01 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #58 am: 20. Februar 2019, 14:43:03 »

Hier übrigens ein "brandaktuelles" Statement dieser Frau in der Sache:
https://familiefamilienrecht.files.wordpress.com/2019/02/stellungnahme-prof.-dr.-hildegund-sc3bcnderhauf-kravets-wechselmodell-als-regelfallam-13.2.2019.pdf
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 14:44:39 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #59 am: 20. Februar 2019, 14:51:34 »

Das Beste, was ich in den letzten Jahren zum Wechselmodel gelesen habe. Alle Argumente enthalten, sogar mit hinblick auf die auch hier beschrieben Vorbehalte.

Gruß
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« Antwort #60 am: 21. Februar 2019, 20:18:15 »

Ich habe mir jetzt wirklich den mittlerweile bald 6 Jahre alten Vortrag angehört (ohne Pinkelpause) und ich muss sagen ich finde in immer noch aktuell. Erschreckend ist auch dass sich Grundlage des Gesetzes schlicht und ergreifend NICHTS geändert hat.

Ob JA und FamG das mittlerweile anders auslegen kann man daraus nicht schließen, aber von den rechtlichen Voraussetzungen hat sich 0,0 gebessert und hier muss man das Versagen der Gesetzgebung schlicht und ergreifend anprangern.
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« Antwort #61 am: 22. Februar 2019, 07:58:34 »

Moin,

ja, anscheinend gibt es mehr Homosexuelle als Trennungsväter die ein Wechselmodell wollen.

Eventuell stellt sich ja mal ein Politiker hin und sagt: Ich bin ein Trennungsvater im Wechselmodell, und das ist auch gut so.
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« Antwort #62 am: 22. Februar 2019, 08:19:31 »

Eventuell stellt sich ja mal ein Politiker hin und sagt: Ich bin ein Trennungsvater im Wechselmodell, und das ist auch gut so.
Ich persönlich denke, dass alle die Politiker - auch die Frauen - die tönen dass sie das WM leben /lebten, dies nur auf dem Papier taten. Denn für ein WM muss man präsent sein, sich kümmern und auch / gerade zu Hause sein. Ich stelle in Abrede, dass ein Politiker mit seinen ganzen Veranstaltungen, und sei es nur die Lobbyarbeit, an ein echtes WM überhaupt nur denken kann.
Die haben alle ihre Nannys, u.a. Hilfspersonen, die ihnen die Kinder abnehmen ...

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« Antwort #63 am: 22. Februar 2019, 08:32:22 »

Verzeihung, Sarkasmus ist ja oftmals nicht als solcher zu erkennen.

Ich wollte natürlich nur darauf hinweisen, dass sich immer erst etwas politisch ändert, wenn der Druck auf die Politiker
zu groß wird und/oder der Politiker selbst betroffen ist.

VG
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« Antwort #64 am: 22. Februar 2019, 08:47:20 »

Ich glaube nicht, dass sich etwas ändert, wenn die Politiker selbst betroffen sind. Die sind zumeist nicht in der Lage sich um ein Kind zu kümmern, auch ist die Einkommenslage ausreichend, um eine Unterhalt zu bezahlen ... ist zwar ärgerlich, aber die haben ihre Ruhe.
Nur wenn sich ein Wählerpotenzial findet, der jenseit der 7-10% liegt und denen dieses Thema so wichtig ist, würde Politiker zum Umdenken bewegen.

Bestes Beispiel ist die Flüchtlingspolitik. Erst nach dem Erstarken der AfD ändert sich was in der Denkensweise. Man kann von denen halten was man will, aber nur die Anteile in den Parlamenten hat eine Änderung bewirkt. Ansonsten würden immer noch alle so gedankenlos weitermachen.

Gruß
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« Antwort #65 am: 22. Februar 2019, 08:55:17 »

Das habe ich gemeint.

Und natürlich ist die Erziehung von Kindern, im Gegensatz zum freien rumvögeln, keine Spaßveranstaltung.

Irgendwann werden sich die Zeiten ändern und möglicherweise haben wenigstens meine Kinder, wenn es um meine
Enkelkinder geht, was davon.

VG
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« Antwort #66 am: 22. Februar 2019, 10:14:11 »

Hallo,

persönliche Betroffenheit ist immer eine gute Motivation. Andererseits ist es sicher richtig, dass Politiker mit dem Standardmodell gut leben können und Unterhalt ist auch kein Thema.
Eine persönliche Motivation könnte sich aber auch aus betroffenen Söhnen oder auch Töchtern ergeben. Der Mitleidungsdruck ist manchmal sogar effektiver.

Ich erinnere mich, dass es einen Aufschrei gab als Gabriel erklärte, dass der Mittwochnachmittag seiner Tochter gehört! War fast ein politischer Weltuntergang, dabei betraf es sogar nur die Mittwoche an denen er nicht anderweitig verpflichtet war.

Trotzdem halte ich die Initiative der FDP für einen Anfang, auch wenn es bisher noch nichts gebracht hat.

VG Susi
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Bonnie 2


« Antwort #67 am: 22. Februar 2019, 18:24:25 »

Moin

Nur wenn sich ein Wählerpotenzial findet, der jenseit der 7-10% liegt und denen dieses Thema so wichtig ist, würde Politiker zum Umdenken bewegen.
Wählerpotenzial bei was? Irgendwelchen Wahlen? Ich sehe soviele Wahlplakate vor meinen Augen, und ich möchte sagen wollen, nichts davon wurde wortwörtlich umgesetzt, ja meistens nicht mal ansatzweise. Und bitte jetzt nicht der Psalm von notwendigen Kompromissen, Koalisationsvertrag, bla bla bla. Wahlen alleine werden nichts ändern, sie könnten aber ein Anfang sein. Im Moment sehe ich allerdings keine Chance, eher mehr den Gang in die falsche Richtung von Zwang, Repression, Anpassung.

Gruss oldie
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« Antwort #68 am: 22. Februar 2019, 21:19:13 »

Wählerpotenzial bei was? Irgendwelchen Wahlen? Ich sehe soviele Wahlplakate vor meinen Augen, und ich möchte sagen wollen, nichts davon wurde wortwörtlich umgesetzt, ja meistens nicht mal ansatzweise.
Ich hab's auch jahrelang einfach nur falsch verstanden: "Wahlversprechen" sind Versprecher der Politiker vor den Wahlen.

Ich gestehe eine zündende Idee wie man die Sache mit dem WM richtig ins Rollen bzw. beschleunigen kann habe ich nicht. Es geistern teilweise auch noch haarsträubende Vorstellungen in den Köpfen herum. Habe erst vor kurzem wieder Aufklärungsarbeit geleistet wie so etwas von statten geht. Da hielt sich die Meinung das Kind müsste mit einem großen Koffer immer wieder von einem ET zum anderen ziehen.
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« Antwort #69 am: 23. Februar 2019, 13:54:13 »

Das Problem ist, dass die Masse an Vätern die in einer funktionierenden Beziehung sind, sich für dieses Thema nicht interessieren bzw. nicht glauben wollen, was alles so passieren kann. Dann ein anderer großer Teil, der zwar getrennt ist, aber die alles über sich ergehen lassen, oder sogar gar kein Interesse haben (ja, auch das gibt es). Der Vater der Tochter meiner Freundin soll ums verrecken nicht das gSR, obwohl ich schon mit blumenreichen Worten dies dargestellt habe ... ich konnte es irgendwie nicht glauben.

Ich weiß auch nicht, wie oft ich Bekannte gesprochen habe, die sich so manche Dinge überhaupt nicht vorstellen konnten. Es wird immer noch oft dargelegt, dass es im Gesetz ja soundso stehen würde, ... die haben wirklich die Vorstellung und glauben, dass das was im Gesetz steht auch so passiert. Die haben von den Lügen und Vorhaltungen keine Ahnung.
Und so wird man die Masse nicht in Bewegung bekommen...

Naja, und wenn man dann einen Haufen an Vätern zusammen hat, die auch kämpfen wollen, dann verfangen sie sich in dem Testosteron gesteuerten Grabenkämpfen. Besonders schlimm sind die angesteuerten Vollmonds, die polemisch durch den Porzellanladen randalieren.
Dieser Dino, ich lass vor Jahren mal etwas über ihn, ist so ein Trottel ...

Gruß
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« Antwort #70 am: 23. Februar 2019, 21:02:40 »

Stimmt schon, so richtig denkt ja keiner drüber nach (warum auch). Die böse Überraschung erlebt man(n) meistens ja dann, wenn man mit den Füßen in der braunen Pampe steckt. Ich weiß, bei mir ist das "Jammern" auf hohem Niveau weil ich Glück hatte. Trotzdem wurde von Seiten der KM Unwahrheiten verbreitet bzw. vorgetragen womit ich nicht gerechnet hatte.

Im meinem Umfeld haben auch ein paar Leute Bauklötze gestaunt, was sich Beteiligte alles rausnehmen können ohne dabei einen auf den Kopf zu bekommen.
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« Antwort #71 am: 24. Februar 2019, 14:33:02 »

Stimmt schon, so richtig denkt ja keiner drüber nach (warum auch). Die böse Überraschung erlebt man(n) meistens ja dann, wenn man mit den Füßen in der braunen Pampe steckt. Ich weiß, bei mir ist das "Jammern" auf hohem Niveau weil ich Glück hatte. Trotzdem wurde von Seiten der KM Unwahrheiten verbreitet bzw. vorgetragen womit ich nicht gerechnet hatte.
Ich bin auch mehr oder weniger mit einem blauen Auge aus der Nummer rausgekommen. Das heißt aber nicht, dass ich mich mich nicht über die Ungerechtigkeit aufregen darf und mich für Väter stark machen kann.
Die Lügengeschichten gibt es auch heute noch ... interessiert keinen und je nachdem wer wo steht, der glaubt dann das was er will ...

Im meinem Umfeld haben auch ein paar Leute Bauklötze gestaunt, was sich Beteiligte alles rausnehmen können ohne dabei einen auf den Kopf zu bekommen.
Manche haben sogar heute noch keine Vorstellung davon.
Und auch wenn dies wirklich boshaft ist, aber so manchen "Freund" wünsche ich eine stressige Trennung, mit allem drum und dran... er kann mir zwar trotzdem noch den Buckel runter rutschen, aber wenn er dann bis zum Hals in der **tsts - ID 35** steckt, dann kommt ihm ein erhellender Moment.

Gruß
Kasper
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