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vatersein.de - Forum 31. März 2020, 10:55:33 *
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Autor Thema: Bundestagsdebatte zum Wechselmodell  (Gelesen 8087 mal)
Wasserfee
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« Antwort #25 am: 16. Februar 2019, 13:01:46 »

Zitat
Falls jetzt der Einwand kommt, dass in (hoch-)strittigen Fällen, ja familiärer Gewalt, solch ein Herangehen ein Unding ist, so gebe ich dem sofort Unrecht. Den Involvierten ist oft gar nicht klar, wer (im eigenen Fall) Täter und wer Opfer ist - um es mal drastisch zu Umschreiben. Sicher gibt auch hier klare Fälle. Aber ist das generell so, oder ist es auch nur meistens so, oder nur oft?

D.h., wenn mich der Ex-Partner in der Beziehung regelmäßig vertrimmt hat ist nicht klar, wer hier Täter und wer Opfer ist?
Verstehe ich dich da richtig?

Und wenn du mich (fiktiv!) da als Opfer siehst wo ist die gut ausgebildete Institution, die ein WM verhindert sollte dies der andere, gewalttätige ET beantragen?

Zitat
Das WM gibt erst einmal alles, was dem Kind gut tun würde.

Das sehe ich so nicht. Wenn hälftige Betreuung ist es mMn das Nestmodell, welches den Kindern alles gibt, was sie brauchen.

Wasserfee
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Bonnie 2


« Antwort #26 am: 16. Februar 2019, 13:10:49 »

Moin Wasserfee
Lange nicht mehr aneinander geraten? Gelle?

Ich sagte auch gleich anschließend, das es klare Fälle geben kann. Aber da hast Du wahrscheinlich schon Deine Aufnahmefähigkeit abgeschaltet. Daraus folgernd ist vielleicht Deine Ablehnung des WM zwangsläufig - halt mangelnde Wahrnehmung?
Und es gibt auch Männer, die Deinen Schmerz erfahren haben. Das ist kein generelles Mama-Problem. Und nein, mich interessiert nicht die Statistik, mich interessiert der Moment als solcher.

Nix für ungut.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 13:13:25 von oldie » Gespeichert

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Wasserfee
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« Antwort #27 am: 16. Februar 2019, 13:14:52 »

@oldie

solange du meinst, mir gegenüber ständig persönlich werden zu müssen lehne ich jede weitere Diskussionm mit dir ab.

Wasserfee
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« Antwort #28 am: 16. Februar 2019, 13:20:40 »

D.h., wenn mich der Ex-Partner in der Beziehung regelmäßig vertrimmt hat ist nicht klar, wer hier Täter und wer Opfer ist?
Verstehe ich dich da richtig?
Diese sofortige Opferhaltung ist genau das, was die Sache so problematisch macht. Es ist erwiesen, dass mindestens genauso viele Frauen gewaltätig sind, wie Männer. Gerade die Gewalt auf Paarebene ist fast ausgeglichen, aber als Opfer wird nur die Frau dargestellt.
Und damit wird gewaltätigen Menschen nahezu automatisch die Deutungshoheit über die Kinder zuteil. Gewältige Menschen erziehen die nächste Generation gewaltätiger ... Auch eine Art Wirtschaftskreislauf.

Mit dem WM wird dies zumindest dahingehen realtiviert, dass beide Elternteile gleichberechetigt auf die Kinder schauen können und ja, auch eine Art der Kommunikation muss erzwungen werden. Denn immer noch ist es so, dass die Kinder zu haben auch einen hohen finanziellen Machtanteil in sich trägt. Dies zeigt sich mit dem Totschalgargument, dass Väter das WM nur haben wollen um Unterhalt einzusparen und gleichzeitig über 85% der unterhaltspflichtigen Mütter gerade eben keinen Unterhalt zahlen.

Und wenn du mich (fiktiv!) da als Opfer siehst wo ist die gut ausgebildete Institution, die ein WM verhindert sollte dies der andere, gewalttätige ET beantragen?
Wie oben beschrieben, fordert Du so die unreflektierte Sichweise nur auf die Mutter, ohne den Vater mit ins Boot zu holen und das komplexe Innenverhältnis zu betrachten. Klar macht das Mühe, aber anders wird man keine gesunden Kinder heranziehen. Das dies jetzige Generation schon verkorkst ist, liest man immer mehr ...

Das sehe ich so nicht. Wenn hälftige Betreuung ist es mMn das Nestmodell, welches den Kindern alles gibt, was sie brauchen.
Nicht finanzierbar. Ich würde niemals jemanden in meiner Wohnung akzeptieren bzw. es müssten dann drei Wohnungen finanziert werden. Das geht überhaupt nicht. Und es ist kein Problem, wenn Kinder zwei Kinderzimmer haben ...

Gruß
Kasper
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« Antwort #29 am: 16. Februar 2019, 13:26:54 »

@Kasper

ich schrieb "der Ex-Partner und meinte das tatsächlich geschlechtsneutral.

Wasserfee
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« Antwort #30 am: 16. Februar 2019, 13:37:22 »

Moin

Natürlich kannst Du Dich jederzeit aus einer Diskussion mit mir zurück ziehen. Das hier ist schließlich ein offenes Forum ohne Zwang. Nur würde ich es begrüßen, wenn Du überhaupt den Versuch unternehmen würdest, sachlich mit mir zu diskutieren. Deine erste Antwort auf meinen Beitrag war ein persönlicher an mich gerichteter Vorwurf, und zudem aus dem Kontext gegriffen.

Dem anderen vorzuwerfen, persönlich zu sein und selber nichts anderes zu propagieren, als die eigene Person in den Worten des anderen zu finden und auf sich selber zu beziehen - aber alles andere ignorieren: Bitte, wer wird hier persönlich?

Gruss oldie
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Bonnie 2


« Antwort #31 am: 16. Februar 2019, 14:21:22 »

Moin

Das sehe ich so nicht. Wenn hälftige Betreuung ist es mMn das Nestmodell, welches den Kindern alles gibt, was sie brauchen.
Sagt wer? Wo ist der andere Elternteil? Überflüssig? Stell Dir vor, Du wärst dieser überflüssige Elternteil - trotz Deiner Liebe, trotz Deines ganzen Einsatzes. Du siehst die Kinder alle 2 Wochen und sorgst dafür, dass sie bei dem Dir ggü. gewaltig gewordenem Ex-Partner sicher leben können - zumidest materiell. Das ist freilich fiktiv. Nur ist eine solche Konstellation unvorstellbar? Dann probiere mal aus, Mann zu sein.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 14:28:28 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #32 am: 16. Februar 2019, 14:25:17 »

ich schrieb "der Ex-Partner und meinte das tatsächlich geschlechtsneutral.
Ok, ...
aber wie soll dieser gordische Knoten aufgelöst werden?
Derzeit gibt es einen Übertendenz, dass die Kinder automatisch zur Mutter kommen. Damit kommen also auch überporpotional Kinder zu einem gewalttätigen Elternteil. Die (aus meiner Sicht) dämliche Aussage, dass der andere Elternteil dann halt dies beweisen will bzw. kämpfen, dann müsste man über diese Aussage wieder nur süffisant lachen. Denn hier wird ein Berufsklientel mit Beschäftigung und Einkommen versorgt, welches der Staat mit seiner Darstellung versaut hat und andere wieder einmal bezahlen sollen.
Gemessen an dem Kropf, der inzwischen alles von dieser Demokratie bezahlt wird, frage ich mich langsam, wienlange wir uns das überhaupt noch leisten können ... das einzige was ich persönlich dann der Sache traurig finde, dass ich leider immer Älter werde und mir damit ein Neuanfang immer mehr erschwert wird. Damit bin ich leider ein abhängiger Zaungast der den Mist mit ausbaden darf ... ok, Shit Happens, war halt doch irgendwie eine geile Zeit!

Gruß
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« Antwort #33 am: 16. Februar 2019, 14:44:19 »

Moin Kasper

Gemessen an dem Kropf, der inzwischen alles von dieser Demokratie bezahlt wird, frage ich mich langsam, wienlange wir uns das überhaupt noch leisten können ... das einzige was ich persönlich dann der Sache traurig finde, dass ich leider immer Älter werde und mir damit ein Neuanfang immer mehr erschwert wird. Damit bin ich leider ein abhängiger Zaungast der den Mist mit ausbaden darf ... ok, Shit Happens, war halt doch irgendwie eine geile Zeit!
Diese immer widerkehrende Annahme, dass das alles zu teuer ist, dürfte langsam aber sicher widerlegt sein. Es ist kein Problem, mal schwubs den Militärhaushalt um 50% zu erhöhen. Und das trotz Einhaltung einer schwarzen Null. Oder weiter bei Braunkohle, Atomkraft, Verkauf öffentlichen Wohnungsbestandes, und und und. Fakt ist, es gibt parteiübergreifend keinen politischen Willen, etwas an der Umverteilung zu ändern. Und DAS ist die Schieflage. Deutschland ist ein verdammt reiches Land - noch. Das Du im Alter wohl leiden wirst, ist lediglich des poltischen Wohlwollens einer jeden möglichen Regierung geschuldet, welches dieses Land regiert oder regieren wird. Auch Trump ist demokratisch legimitiert, ebenso viele andere. Ich frage mich, ob diese Art Demokratie noch zukunftsträchtig ist.

Derzeit gibt es einen Übertendenz, dass die Kinder automatisch zur Mutter kommen. Damit kommen also auch überporpotional Kinder zu einem gewalttätigen Elternteil.
Mit den von Dir gemachten Aussagen zur Gewaltausübung zw. Mann und Frau stehen die Aussagen auf schwachen Füßen - mal rein statistisch betrachtet. Ob nun Gewalt von Mann oder Frau - dem Kind ist das egal. Zumal nicht ausgeführt wird, ob auch Gewealt ggü. dem Kind ausgeübt wird/wurde.

Gruss oldie
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« Antwort #34 am: 16. Februar 2019, 18:16:43 »

Ob nun Gewalt von Mann oder Frau - dem Kind ist das egal. Zumal nicht ausgeführt wird, ob auch Gewealt ggü. dem Kind ausgeübt wird/wurde.
Stimmt, ich vergass ... es gibt ja noch den selektiven Schläger. Gewaltätig ja, aber nur bei einer Person ... sorry, ich lach mich schlapp.

Zu den statistischen Merkmalen...
Themen zur Gewalt in Partnerschaften gibt es nur von feministischen Verbänden, Frauenhäusern und entsprechend angegliederten Bereichen. Das Ergebnis steht schon fest, bevor diese begonnen wurde. 2008 wurde eine Studie begonnen, die einen weit größeres Befragerspektrum abdecken sollte, diese wurde bereits kurz nach Beginn abgebrochen, weil die Zahlen politisch nciht gewollt waren. Es gibt Doktorarbeiten und Erhebungen, die in diese Richtung gehen, die internationale Fallzahlen mit heranziehen und versuchen auf Deutschland umzulegen, weil es entsprechendes Material hier nicht gibt. Damit ist jeder Verweis auf eine Statistik unseriös, da nicht diese auf nicht wissentschaftlichen und ehrlichen Erhebnungen beruhen.

Wenn man jetzt noch die Definition der Gewalt des deutschen Juristinnenbund übernimmt, dann sind Frauen um ca. 2/3 Gewalttätiger wie Männer ... ok, stimmt ja nicht!

Gruß
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« Antwort #35 am: 16. Februar 2019, 18:21:31 »

@Kasper,

Frauen sind gewalttätig???
ick hau dir gleich 
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« Antwort #36 am: 16. Februar 2019, 18:32:46 »

@Kasper,

Frauen sind gewalttätig???
ick hau dir gleich 
Ja, sind sie ... das meine ich ernst, und Du kennst meine Story ...
Das Problem ist nicht, dass man das leicht abwehren könnte, sondern was aus dem Wehren gemacht wird. Und soweit bracht man garnicht gehen ... schau mal im Kindergarten, in der Schule, wenn die überforderten Muttis sich auf ihre Brut stürzen. Was da manchmal abgeht geht ... noch besser, wenn Du die eigenen Kids vom Spielbesucht abholst...

Gruß
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Bonnie 2


« Antwort #37 am: 16. Februar 2019, 19:29:39 »

Moin

Zu den statistischen Merkmalen...
Themen zur Gewalt in Partnerschaften gibt es nur von feministischen Verbänden, Frauenhäusern und entsprechend angegliederten Bereichen.
Meine Suche zu solchen Themen gehen allerdings darüber hinaus. Heißt, ich versuche mich auch abseits der veröffentlichten Meinung zu informieren - und zwar aktiv. Entschuldige, wenn ich daher oder trotzdem zu ähnlichen, aber eben nicht gleichen, Schlußfolgerungen komme wie Du.

Gruss oldie
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« Antwort #38 am: 18. Februar 2019, 13:15:46 »

Meine Suche zu solchen Themen gehen allerdings darüber hinaus. Heißt, ich versuche mich auch abseits der veröffentlichten Meinung zu informieren - und zwar aktiv. Entschuldige, wenn ich daher oder trotzdem zu ähnlichen, aber eben nicht gleichen, Schlußfolgerungen komme wie Du.
Alles gut, jeder liest nur das und jenes, welches sich auch selber aneignet.

Auf Wikipedia steht hier ein gute Zusammenfassung:
Zitat
Wie alle seriösen Studien belegen, kann häusliche Gewalt von beiden Geschlechtern ausgehen.[55] Die Verlässlichkeit aller Studien leidet unter dem überaus großen Dunkelfeld, wie auch unter methodischen Mängeln bei der Datenerhebung und -objektivierung (→ Problematik der Untersuchung und Datenerfassung). In der Tendenz scheint sich zu bestätigen, dass die verschiedenen Gewaltformen und Schweregrade unterschiedlich häufig von Männern und Frauen begangen werden. So sprechen zahlreiche Studien dafür, dass z. B. sexuelle und schwere körperliche Gewalt häufiger von Männern ausgeht, während beispielsweise körperliche Gewalt gegen Kinder und wahrscheinlich auch psychische Gewalt öfter von Frauen ausgeübt werden soll.
Die Gewalt ist gleichwertig und meiner Meinung nach hat diese auch die gleiche zerstörerische Wirkung. Nur das die eine sofort zu sehen ist und die andere über Jahre und mitunter auch mit fremder Hilfe abläuft. Ich bin auch gegen Gewalt! Und, gebracht hat es mir nichts. Ich weiß ganz genau, was passiert wäre wenn ich mich gewehrt hätte (was sogar ziemlich leicht gewesen wäre)... Und geglaubt hätte mir niemand, nicht einmal Du.

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« Antwort #39 am: 18. Februar 2019, 14:55:44 »

Hhmmmhhmm....
das Scheitern oder auch Nichtzustandekommen eines Wechselmodells muß ja nicht zwingend mit (vorheriger) Gewalt in der Beziehung einhergehen.
Es kann durchaus auch völlig normale -> Lebensumständebzogene Gründe geben, die ein Wechselmodell nicht praktikabel werden lassen.
Die Gründe können im Berufsumfeld des/ der Partners/in liegen, der auf Montage arbeitet oder eben ein Berufskraftfahrer, der auch die ganze Woche auf Achse ist. Auch jemand der zB. vollkontinuierliche Wechselschicht arbeit kann davon betroffen sein, dass ein Wechselmodell eher schwierig bis gar nicht umzusetzen wäre...

Auf der Kind(eswohl)seite kann es problematisch werden, wenn einer der Elternteile - berufsbedingt oder aus privaten Gründen umzieht.
Wenn ich mich auf meine eigene Kindheit zurückbesinne, wäre es für mich nur schwer vorstellbar, als Kind im 2 oder 4- Wochenrhytmus (oder wie auch immer) die Schule wechseln zu müssen oder mich ständig an neue "Freunde" zu gewöhnen bzw. umzugewöhnen.
Ein aktives  "Sportvereinsleben"  (mit regelmäßigen Trainingszeiten) incl. Wettkämpfen scheint mir da auch nicht wirklich möglich bzw. adäquat umsetzbar zu sein..



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« Antwort #40 am: 18. Februar 2019, 15:15:26 »

Ich denke nicht, dass jemand dies in Frage stellen würde.

Ja, es gibt immer Gründe, warum ein WM nicht klappt. Es gitb sogar noch den Grund, dass ein Elternteil schlichtweg keine Lust hat und ihm alle zwei Wochen reichen, gibt es auch und habe ich auch schon erlebt.
Ich glaube auch nciht, und halte es auch ncith für sinnvoll, wenn man mit einem Kind alle zwei Wochen umzieht bzw. diesem zumutet, die Schule zu wechseln. Das ist kompletter Schwachsinn ... selbst alle zwei Monate ist ausgemachter Blödsinn.

Aber bisher wurde die Ablehnung mit psychischen Problemen bzw. Gewalt begründet.

Gruß
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« Antwort #41 am: 18. Februar 2019, 18:37:16 »

@ Kasper: Wenn man das Wechselmodell zum Regelfall machen würde, müsste dann nicht auch das WM konsequenterweise gegen den Willen desjenigen durchgesetzt werden, der das Kind nicht betreuen will?

Fiktiver Fall:

Elternteil A arbeitet Schicht und befürwortet das WM. Elternteil B möchte kein WM sondern dass Elternteil A sich allein um das Kind kümmert.

Irgendwie läuft es immer darauf hinaus, dass man sich der Betreuung weiter entziehen kann. Müsste man es nicht auch dann erzwingen, besonders wenn das Kind es möchte?

LG LBM

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« Antwort #42 am: 18. Februar 2019, 19:37:02 »

@ Kasper: Wenn man das Wechselmodell zum Regelfall machen würde, müsste dann nicht auch das WM konsequenterweise gegen den Willen desjenigen durchgesetzt werden, der das Kind nicht betreuen will?
Ein guter Gedanke, den ich auch schon hatte.

Aber dies ist dann so ähnlich wie mit dem Umgang ... wie will man jemanden dazu zwingen, wenn er partout nicht will.

Eine Idee, aber noch nicht zu Ende gedacht, könnte sein, dass man dies dies dann tatsächlich über Unterhaltskosten steuert ... aber dann sind wir wieder beim Kampf, den ich ja eigentlich mit dieser Sachlage minimieren will.
Ich gehe davon aus, dass der überwiegende Teil aller Eltern, ihr Kinder im Falle einer Trennung gerne betreuen will. Daher gehe ich in diesem Fall von einer geringeren Anzahl aus. Also wenn ein Elternteil erklärt, dass er auch xyz Gründen die Kindern nicht betreuen will/kann, dann gibt es einen Bedarfsaufschlag zum Kindesunterhalt, der Betreeungsmehraufwand abdecken soll.

Ein Beispiel ...
Kindergeld wird auf 600 Euro angehoben, damit der der Bedarf des Kindes gedeckt. Aber da WM der Standard ist, bekommt jeder Elternteil 300 Euro. Wenn ein Elternteil den Umgang/Kontakt verweigert, dann bekommt er auch nur weiterhin seinen Anteil vom 300 Euro.
Denn vollen Anteil kann einem Elternteil zugesprochen werden, in dem der andere ET erklärt, dass ein BET den vollen KG Anteil bekommen soll, oder durch ein Gutachten geklärt wurde, dass der ander ET nicht erziehen kann.
Hierzu sollte gleichzeitig geklärt werden, dass Gutachten IMMER nur dahingehend erstellt werden, dass die beauftragte Fragestellung an beide Elternteile ergehen, Gutachten nach aktuellen und belastbaren wissenschaftlichen Standards erstellt werden müssen und auch, dass Gutachter für ideologische und "meinungsbildende" Gutachten schadensersatzpflichtig werden, in der die Schadensersatzsumme mindestens das vierfache der Kosten für die Gutachtenerstellung festgesetzt werden.
Natürlich wird man dagegen argumentieren, vor allem die Gutachter selber, denn die haben schlichtweg Angst, dass diese besser arbeiten müssen, um eben halt nicht einen Schadensersatz leisten zu müssen ...

Ach ja, wenn wenn wir schon beim reformieren sind, ... jedem Familiengericht muss ein Richter vorsitzen, der eine spezielle fachliche Ausbildung hat und Gleichzeitig zwei Schöffen, die NACHWEISLICH keiner Hilfevereinigung, Frauennotrufen/häusern, noch einen beruflichen Hintergrund in der Familienpsychologie haben ... das soll dafür sorgen, dass in die Familiengerichtsbarkeit endlich mal der gesunde Menschenverstand einzieht.

Gruß
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« Antwort #43 am: 18. Februar 2019, 20:01:40 »

Hallo,
zu bedenken ist ein finanzieller Aspekt, der mit der hälftigen Betreuung einhergeht:
Schon jetzt werden bei der aktuellen Entwicklung der Renten - selbst bei Vollbeschäftigung - die zukünftigen Renten nicht ausreichen um die Lebenshaltungskosten als Rentner abzudecken.
Das betrifft ja nicht nur Geringverdienende. Es sind ja auch zunehmend Normalverdiener davon betroffen. Größer Rücklagen sind da kaum anzuhäufen.
Zukünftig im Wechselmodell erziehende Elternteile dürften es dann ähnlich ergehen.
Auch hier wäre die Politik gefragt. ZB um bei einem solchen Erziehungsmodell den gemeinsam im Wechsel erziehenden Elternteilen entsprechende Rentenpunkte anzurechnen, die Ihnen später ein Leben jenseits von Altersarmut ermöglicht.
Weiterhin müßten Arbeitsmodelle im Arbeitsleben integriert werden, die dem Erziehungsmodell angepaßt sind/ werden...

Ich hatte es ja schon andernorts angedeutet: Das aktuelle Residenzmodell spielt der Politik aus finanzieller Sicht in die Karten. Die Klatsche für das Wechselmodell dürfte einer der (ungenannten!) Gründe sein, dass es von der Politik nicht angenommen wird....
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« Antwort #44 am: 18. Februar 2019, 20:44:33 »

Hallo zusammen,
soeben in der Tagesschau:
Es wurde ein kurzes Resümee über das "neue" Unterhaltsvorschußgesetz gezogen:
Es wurden die Eckdaten beleuchtet: Es gilt seit dem 01.07.2017, Unterhaltsvorschuß gibt es nunmehr für Kinder bis zum 18. Lbensjahr (alt: 12) und wird zeitlich unbefristet gezahlt... Es wird geschlechtsneutral von Unterhaltsempfängern; zahlungsunfähigen bzw. zahlungsunwilligen Unterhaltszahlern und von betreuenden Elternteilen gesprochen
Im weiteren Bericht wird die Rückzahlquote beleuchtet. Auch hier berichtet der Berichterstatter genderneutral...:
Die Rückzahlquote ist (stark) rückläufig: lag sie 2016 noch bei 23 % so lag sie 2018 bei nur noch 17 %: Vorrangig betroffen wirtschaftschwache Regionen.
Soweit so gut ...
Im Nachgang des Berichtes kommt dann aber (u.A.) eine junge Politikerin von Bündnis 90/ Die Grünen zu Wort:
Die hat schnell die wahren Schuldigen der Misere erkannt und namentlich genannt:
Die Schuldigen sind die Einkommensverschleiernden und zahlungsunwilligen Kindesväter, denen man das Handwerk legen muß. Hilfe benötige man von allen Seiten: von der Politik, den Jugendämtern aber auch von den Finanzämtern....

« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 20:46:38 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #45 am: 19. Februar 2019, 07:17:29 »

Nach "die Grünen" hab ich aufgehört zu lesen. Es war dann klar wohin die Reise geht.
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« Antwort #46 am: 19. Februar 2019, 11:50:55 »

Das der Unterhalt für einen Normalverdiener vielleicht einfach zu hoch angesetzt ist, auf die Idee kommen die garnicht?

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« Antwort #47 am: 19. Februar 2019, 12:55:03 »

Hallo,

natürlich kommen die Politiker nicht darauf, schliesslich ist ihre Erfangswelt eine ganz andere und Lobbyverbänder wollen doch nur das beste fürs Kind!

Auf der Bundespressekonferenz wurde übrigens auch auf die Rückzahlquote eingegangen. Konkret wurde gefragt ob die Rückzahlquote nur den Anteil betrachte der Zahlungsunwilligen oder einfach alles, was nicht zurückgezahlt wird. Die Antwort war schwammig. Aus meiner Sicht macht man keinen Unterschied.
Daran sieht man, dass man sich gar keine Gedanken macht ob denn der Unterhalt einfach zu hoch ist, zumindest für niedrige Einkommen.

VG Susi
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« Antwort #48 am: 19. Februar 2019, 14:44:11 »

Moin,

ergänzend wäre noch interessant, wie hoch die Verteilung von Unterhaltspflichtigen Väter und Müttern ist. Prozentual ist es ja auch wesentlich höher Anteil von Münzern die gerade eben nicht zahlen.

Und schließlich ist nicht jedes Nichtzahlen mit einer Einkommensverschleierung verbunden. Aber, auch dies habe ich gelernt, gibt es eine starke Unlust der Beistandschaften da hinterher zu gehen ... Und nochmal Aber, die KU Sätze sind hoch, zu hoch ... mit dem Kindergeld steht pro Kind eine Summe im Raum, die vielen Kindern, die noch bei beiden Elternteilen leben, nicht zur verfügung steht.
Aber ich erinnere mich noch, dass die damalige Ministerin Zypries in einem Interview explizit die Höhe des KU als Querfinanzierung für die Kindesmutter benannt habe, da KU eher freiwilliger gezahlt werden würde, wie ein Betreuungsunterhalt. Draus geworden sind hohe Forderungen für das Kind und wenn noch was überbleibt, geht der Rest an die Kindesmutter ...
Auch eine Art Versklavung ...

Gruß
Kasper
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« Antwort #49 am: 19. Februar 2019, 18:36:54 »

Moin

@ Kasper: Wenn man das Wechselmodell zum Regelfall machen würde, müsste dann nicht auch das WM konsequenterweise gegen den Willen desjenigen durchgesetzt werden, der das Kind nicht betreuen will?
Nein. Das wäre nicht gut für das Kind, von daher sollte sich eine solche Annahme als Diskussionsgrundlage von selbst verbieten. Ich betrachte diese Fragestellung - da so herrlich einseitig ausgerichtet - als Provokation, das WM als Grundlage einer Trennung der Eltern zu delegitimieren. Und LBM, Du weißt genau, was ich meine.

Gegenprovokation gefällig? Diskutieren wir bei Umgangsverweigerung über den Unterhalt für AE-ET und Kind. Das wäre genauso unsachlich.


Ich kann nur den Kopf schütteln.

Gruss oldie

Edit: Name entfent
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 18:53:31 von Lausebackesmama » Gespeichert

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