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vatersein.de - Forum 07. Dezember 2019, 01:55:29 *
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Autor Thema: SPON: Ein Kind, zwei Leben und neidische Blicke  (Gelesen 3011 mal)
Kakadu59
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Beiträge: 739



« Antwort #50 am: 19. Februar 2019, 14:53:01 »

ach so,

es geht dann also immer danach, wie die Erwachsenen (Väter?) es gerade wollen?

-Erst haben sie eine Beziehung, dann wieder nicht - die Kinder müssen das wegstecken
-erst betreuen die Väter kaum - nach der Trennung wollen sie 50% - die Kinder müssen das wegstecken (nachdem sie womöglich jehrelang eine Hauptbezugsperson hatten
-die Mütter haben beruflich zurückgesteckt (nehmen wir an, das Paar hat zusammen so entschieden) - Frau muss ab sofort nach soundsoviel Jahren sich wieder selber versorgen können.
Wasserfee
Natürlich geht es auch anders:
Man lernt sich kennen, bekommt Kind(er), und weil man sich nicht auf eine Rollenverteilung (oder auf was auch immer) einigt/ einigen kann betreuen schlußendlich beide zu 100 % und endet (u.U.)dann bei Hartz 4, Aufstockung  "Bauer sucht Frau" und Co...

Edith: bevor hier Mißverständnise auftreten: damit will ich nicht perse sozialschwache Mitmenschen diffamieren und/ oder gar diskreditieren...!
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 14:58:40 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Wasserfee
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« Antwort #51 am: 19. Februar 2019, 15:02:14 »

@Kakadu

ach komm, du kannst doch anders als schwarz/wei0

Klar geht es auch anders.

Man lebt eben nicht die klassische  sondern Rollenverteilung sondern einigt sich mit seinem Partner auf ein Modell, das den gewünschten Betreuungsanteil nach der Beziehung schon in der Beziehung widerspiegelt.

Wer eben (wie bei einem Elternpaar aus dem Kindergarten meines Jüngsten folgendes lebt:

-er: Vollzeit berufsttätig
-sie: ohne Ausbildung, kein FS,  wohnen direkt auf dem Land.

Das Blag wird mit dem Taxi (zahlt Vater Staat) zum Kindergarten und zurück gekarrt, Mutter den ganzen Tag auf der Couch.

Oder sich eben "den Rücken freihalten lässt

muss mit den Konsequenzen klarkommen.

Wasserfee
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Kakadu59
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« Antwort #52 am: 19. Februar 2019, 16:10:05 »

@Kakadu
ach komm, du kannst doch anders als schwarz/weiß
Klar geht es auch anders.

Man lebt eben nicht die klassische  sondern Rollenverteilung sondern einigt sich mit seinem Partner auf ein Modell, das den gewünschten Betreuungsanteil nach der Beziehung schon in der Beziehung widerspiegelt.

[...]
Wasserfee

Ja kann ich,
aber: Das Blau und unterstrichene meinst Du nicht wirklich oder doch (?):
Dann sind wir ja genau da, was ich geschrieben habe:
Ich (KV) bleibe zu Hause betreue 100%, weil ich nach dem scheitern der Beziehung die Kinder (gar) nicht verlieren will...
Da die KM dies auch nicht möchte und den Betreuungsanteil nach dem Scheitern der Beziehung auch nicht korrigieren will bleibt auch Sie zu Hause...
Man hat sich geeinigt, mit allen Konsequenzen
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 16:12:16 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #53 am: 19. Februar 2019, 17:16:29 »

Moin

Ich möchte mal an das kurze Eingangsstatement des TO erinnern.
Zitat
Das Wechselmodell für Scheidungskinder ist in Schweden der Normalfall und wird von vielen Wissenschaftlern positiv bewertet. Ein Vater berichtet aus seinem Alltag.
Hm. Ich habe kein Plus-Abo beim Spiegel - und das aus gutem Grund. Hier vielleicht von Nachteil - rein agrumentativ für diese Diskussion betrachtet. Frage: Wer hat es? Ist dieser Umstand irrelevant? Ich weiß es nicht. Denn ich weiß nicht, was dieser Vater dort ausführt, ob er dem WM zustimmend oder ablehnend eingestellt ist, oder ob gar keine Änderung spürbar ist.

Eine Feststellung sei mir erlaubt. Überproportional sind AE-Eltern hier in der Diskussion eher ablehnend eingestellt, dem WM als Ausgangsbasis einer Trennung von Eltern zuzustimmen. Naja, im Verhältnmis zu den nicht AE-Eltern, welche an der Diskussion teilnehmen. Interessant dabei finde ich, dass sich doch - gerade die langjährigen Teilnehmer des Forums dem Einsatz (mehr oder weniger - hier und dort) - dazu bekannt haben, die Situation von Trennungskindern zu verbessern. Mir fällt es schwer zu verstehen, wieso das WM als Ausgangsbasis einer jeden Trennung bei diesen Teilnehmern nicht klar favorisiert wird - ähnlich der Unschuldsvermutung vor Gericht. Wieso sollte von vornherein bei all den zig tausend Trennung pro Jahr klarstehen, daß das WM nicht funktioniert, nicht funktionieren kann. Mitunter gar, dass das WM von vornherein als Ausgangsbasis schlecht für das Kind/die Kinder ist.

M.E. sind diese Teilnehmer viel zu sehr darin gefangen, ihre eigene Geschichte widerzuspiegeln. Sicher, das ist ihre Erfahrung. Es wäre nur m.E. objektiver, die eigene Situation als Ausgangsbasis einer Verallgemeinerung (für alle Menschen dieses Landes) nicht als Maßgabe fast jeder möglichen Betrachtung einer allg. Vorgehensweiseg in ihrer Agrumentation festzuschreiben. Wie schon oft gesagt wurde: In diesem Forum verweilen vor allem aktive ET. Allerdings auch viele, die heftig gelitten haben. DAS sollte auch mal hervorgehoben werden.

Ich würde auch mal bemerken wollen, dass nicht jedes Wort/Satz auf die Goldwage gelegt werden muß. Mitunter reicht es, mehr Wille aufzubringen, die eigene erste Emotion zu unterdrücken und zu versuchen, die anderen so zu verstehen, wie sie es auch gemeint haben könnten Einfach mal den Konjunktiv positiv auslegen..

Gruss oldie

PS: Zur Beruhigung: Ich bin ein älterer weißhaariger Mann, zudem noch mit Eigenheiten behaftet. Das heißt auch - entsprechende abwertende Betrachtungen kommen bei nicht mehr so an, ich kriege das gar nicht mehr mit.
PPS: Verallgemeinerungen sind eh doof.
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 17:22:19 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #54 am: 19. Februar 2019, 17:34:51 »

@Kakadu
doch, das meine ich. Lebe ich genau so! Ich hab denselben Anteil am Finanziellen und der Kinderbetreuung, den ich schon in der Beziehung hatte.

Wasserfee
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« Antwort #55 am: 19. Februar 2019, 17:39:15 »

@älterer weißhaariger Mann

Zitat
M.E. sind diese Teilnehmer viel zu sehr darin gefangen, ihre eigene Geschichte widerzuspiegeln. Sicher, das ist ihre Erfahrung. Es wäre nur m.E. objektiver, die eigene Situation als Ausgangsbasis einer Verallgemeinerung (für alle Menschen dieses Landes) nicht als Maßgabe fast jeder möglichen Betrachtung einer allg. Vorgehensweiseg in ihrer Agrumentation festzuschreiben. Wie schon oft gesagt wurde: In diesem Forum verweilen vor allem aktive ET. Allerdings auch viele, die heftig gelitten haben. DAS sollte auch mal hervorgehoben werden.

ist es nicht ein bißchen einfach, den Anteil der user, die nicht das WM aus Ausgangspunkt befürworten als gefangen in ihrer Geschichte zu bezeichnen?
Das hat schon fast was von "alle Meinungen sind richtig, solange es meine sind" Nur ein bißchen.

Wasserfee
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Kasper
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« Antwort #56 am: 19. Februar 2019, 17:56:25 »

Meine liebe Wasserfee,

ich habe Dich über die Zeit richtig liebgewonnen, dass weißt Du hoffentlich.
Aber in dieser WM Geschichte verbeißt Du Dich richtig ...

Fakt ist, und darum geht es, dass
- ein überwiegender Anteil der Kinder bei einer Trennung zur KM kommen
- wissenschaftlich belegt ist, dass beide Elternteile zu gesunden Entwicklung eines Kindes notwendig sind.

Nach meiner Erfahrung läuft die Sache immer so, dass um die Kinder gekämpft wird, so das man die Deutungshoheit hat, was mit deinen geschieht. Oft, sehr oft geht es um finanzielle Inhalte. Wenn das alles geklärt ist und der KV keine Gefahr mehr besteht, dann kommt oft die Vorhaltung, dass er sich nie gekümmert hat bzw. er sich jetzt endlich mal kümmern soll.
Richter kann man nicht zwingen, einem Elternteil grundsätzlich ein Kind zu geben ... das würde eine Aufschrei geben. Aber gesetzlich kann man dies Steuern und diese heißt gleichberechtigte Elternschaft. Da steht in erster Linie keinem Elternteil zu, die alleinige Macht über ein Kind zu haben ...
Allerdings wie sieht die Realität aus?
Hauen, kämpfen und stechen. Deutungshoheit ("ich habe das Kind in mir getragen"), Defamierungen und zu einem hohen Teil auch Rachegelüste. All dies wird über die Kinder ausgetragen.
Klar. Es gibt die bekannten Graustufen, in der ein Ex einen echten Knall hat ... aber die bekommt man in der Einzelfallbetrachtung aussortiert. Es ist der Umkehrschluss das nicht ein Elternteil Umgang beantragen muss und sich rechtfertigen muss, dass er diesen haben will. Sondern es wird umgekehrt, sollte eine ET meinen das der andere ET nicht gut für das Kind(er) ist, muss er dies entsprechend darlegen.
Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Anteil mit den Schuss in der Birne, eher weniger ist, ... und daher sich dieses WM irgendwann als normal herausstellt.
Nicht Deinen Fall über alles stülpen ;-)

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #57 am: 19. Februar 2019, 18:00:05 »

Moin @Wasserfee

Du solltest Dich nicht in mich verbeißen, reden wir lieber über das für und wider eines WM's.

Gruss oldie

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« Antwort #58 am: 19. Februar 2019, 18:03:47 »

@Kasper (nur kurz, muss Fressi machen.

ja, ich weiss, ick find dir ooch jut.

Aber ich stülpe meinen Fall nicht über alles.

Du hast dicher selber die Erfahrung gemacht, dass man, ist man Betroffene/r, mit einer Reihe vom Menschen redet, die ähnliche Situationen erleben mussten.

Und tatsächlich ging es den meisten wie mir.

Das liegt sicher auch daran, dass man sich naturgemäß eher mit "seinesgleichen" unterhält (ich mit "armen, gebeutelten Müttern, du mit armen, gebeutelten Vätern) aber das gleicht sich am Ende ja aus.

Wasserfee
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Bonnie 2


« Antwort #59 am: 19. Februar 2019, 18:19:22 »

Moin

Naturgemäß wäre es m.E.n. zu versuchen, all den Schmerz und Hass abzulegen und den Kontakt zu Menschen zu suchen, welche eben nicht das gleiche Schicksal teilen mußten (z.B. darüber Kraft tanken, Alternativen erfahren, Vielfalt erfahren). Es ist außerdem die (verhältnismäßige) Mischung aller Varianten, welche die Masse ausmacht.  Im I-net nennt man das, was Du beschreibst, eine Filterblase - und nicht nur im I-net.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 18:20:57 von oldie » Gespeichert

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