Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 22. Juni 2018, 09:09:57 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Forderungen Ex damit Kind zu mir kommt  (Gelesen 1433 mal)
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« am: 12. März 2018, 17:00:59 »

Hallo zusammen,
ich war schon lange nicht mehr hier on, weil es die letzten 3 Jahre recht gut lief mit Ex.

Kurz zu dem Ablauf: gemeinsames Sorgerecht, nich verheiratet, Mama verlässt mich mit 4 Monate altem Kind, Krieg wegen Umgang und Unterhalt und sonstiges  fast 5 Jahre, dann wurde es ok. Umgang seit 8 Jahren für mich jedes 2. Wochenende, seit Pfingsten letztes Jahr jedes Wochenende.

Nun steht aber der Schulwechsel von Sohnemann an in die 5. Klasse (er ist jetzt 10 Jahre alt) und tatsächlich steht plötzlich im Raum, dass er bei mir lebt und bei mir zur Schule geht ( sind von Anfang an 80km zwischen mir und Sohnemann gewesen).

Ex stellt aber Bedingungen an seinen Umzug zu mir:
- Ihr Nachname bleibt bei Sohn (hatte nicht daran gedacht es zu ändern)
- Umgang alle 14 Tage für sie und ich soll in freitags bringen und Sonntags holen (wie gesagt 80km ein Weg)
- sie bezahlt keinen Unterhalt für ihn (Aha, so kenn ich Sie)
- Krankenversicherung über sie
- allgemeine Versicherungen über uns beide

Das schrieb Sie mir gestern und ich soll es Ihr schriftlich mit Unterschrift diese Woche bestätigen, ansonsten kriege ich nicht Ihre Unterschrift für Schulanmeldung  hier.
Ist jetzt leider aus verschiedenen Themenbereichen.
Was sagt Ihr dazu?
Ich bin natürlich happy dass die Möglichkeit besteht und will es auch (Sohn will es auch seit seinem 3. Lebensjahr vehement), aber sollte ich mich wirklich erpressen lassen? Schulanmeldung muss halt auch bis 22.03. erfolgen.

Gruß und Danke im voraus
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.441


« Antwort #1 am: 12. März 2018, 17:06:12 »

Hallo,

wenn die Krankenversicherung über sie laufen soll, warum nicht. Ist ja egal - oder ist sie privat versichert? Die Krankenkassenkarte ist beim Kind.
Nachname ist klar, bleibt wie es ist.
Allgemeine Versicherungen - welche sollen das sein?

Umgang - nun, die Kosten hast du ja bisher auch.

Kindergeld geht ab Ummeldung des Kindes auch an dich (Antrag an Kindergeldkasse).

Und was ihren Unterhalt angeht, du kannst für die Zukunft nicht auf Unterhalt verzichten. Selbst wenn du das unterschreibst, bist du nicht verpflichtet dich daran zu halten.

Sophie
Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #2 am: 12. März 2018, 17:25:56 »

Danke für Deine Antwort,

ich vergaß zu schreiben, dass die Umgangskosten bisher geteilt wurden, also jeder halbe Strecke bzw. ich hole ihn in der Schule dort ab und sie holt ihn Sonntag hier (gerichtlich festgelegt).
Allgemeine Versicherungen gute Frage. Grundsätzlich ist er bei ihr in der gesetzlichen Kk mitversichert und es gibt noch eine private Zusatzversicherung. Dann noch eine Private Haftpflicht.

Gruß
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.120



« Antwort #3 am: 12. März 2018, 19:37:10 »

Moin,

wieso dieser Stimmungswechsel?

1) Krankenkasse:
was meint sie damit? Über wen das Kind versichert ist, ist unerheblich. Die Krankenkassenkarte geht immer mit dem Kind.
Wenn die KM meint darüber Macht auszuüben, eine Ummeldung dauert genau 10 Minuten!

2) Unterhalt ...
Es ist immer bezeichnent, das KM's sehr oft über die schlechten Väter fluchen können, weil die sowenig zahlen. Wenn es aber an die eigene Verpflichtung geht, sie es nicht mehr so wichtig ansehen, ihr eigenes Kind in irgendeiner weise zu unterhalten.
Auf Unterhalt kann nicht verzichtet werden. Allerdings kann es so ausgelegt werden, dass Du sie im Innenverhältnis freistellst. Da kommt es dann auch die Sichtweise des Richters an, sollte es zur Klage kommen.
Ich würde dies nicht unterschreiben, mit dem Hinweis, dass auf Kindesunterhalt generell nicht verzichtet werden kann. Wenn sie dies an einen Umzug zu Dir abhängig macht, dann soll er halt noch bei der KM bleiben ... die wird schon wissen warum sie möchte das der Sohn zu Dir soll. Vielleicht steht dieser in ein, zwei Jahren vor Deiner Tür, ohne das er die KM fragt. Dann braucht es auch keine Unterschriften.

3) Fahrten.
Also ich versteh es richtig! Sie will nichts zahlen, hat vielleicht auch die Entfernung geschaffen (daher vermutlich auch der Beschluss, dass sie Dir entgegen kommen soll). Aber Du sollst weiterhin alle Pflichten wahrnehmen? Also für mich klingt das nach einem schlechten Deal.

Wichtig wäre herauszubekommen, warum Euer Sohn zu Dir soll / will! Denn wenn er auch ohne die Zustimmung zu Dir kommt, weil er es bei Ihr nicht aushält, dann kann sie zetern wie sie will. Es befreit sie von nichts.

4) Versicherungen.
Haftpflicht sollte jeder haben. Die Kinder sind meist für einen geringen Zusatzbeitrag mit aufgenommen... Zusatzversicherung: wie habt ihr es bisher gehalten? Geteilt?

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 540


« Antwort #4 am: 12. März 2018, 22:24:28 »

Hallo,

Besteht Dir gegenüber ein Unterhaltstitel ? Falls das Kind umzieht, muss die Kindesmutter ihn Dir aushändigen.

Du schreibst, dass Euer Sohn seit geraumer Zeit jedes Wochenende bei Dir verbringt. Falls Du das Kind ab jetzt jedes zweite Wochenende zur Kindesmutter bringst, dann ändert sich insgesamt nichts für Dich. Das Kind ist zehn. Sehr bald kann es auch mit dem Zug fahren (begleitetes Fahren). Das kann es eigentlich jetzt schon. Ihr könnt es auch einüben.

Wie schon gesagt, kannst Du rechtlich nicht für das Kind auf Unterhalt verzichten. Du kannst also ihren Wisch unterschreiben und sofort hinterher eine Beistandschaft beim Jugendamt einrichten, wenn Du willst.

Die DDT sind ja nur Richtlinien. Du könntest sie auch fragen, ob sie es mit sich selbst vereinbaren könnte, monatlich eine symbolische Summe für das gemeinsame Kind zu zahlen ? Wenn sie sich nicht überwinden kann, das Geld an Dich zu zahlen, soll sie ein Konto im Namen des Kindes anlegen.

VG,
Tsubame.









« Letzte Änderung: 12. März 2018, 22:25:59 von Tsubame » Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.120



« Antwort #5 am: 13. März 2018, 07:47:10 »

Wie schon gesagt, kannst Du rechtlich nicht für das Kind auf Unterhalt verzichten. Du kannst also ihren Wisch unterschreiben und sofort hinterher eine Beistandschaft beim Jugendamt einrichten, wenn Du willst.
Vorsicht.
Hier kommt es stark darauf an, was ein Richter macht und es dürfte inzwischen bekannt sein, dass Väter immer die schlechteren Karten haben. Wenn er so einen Wisch unterschreibt, kann darauf eine Freihaltung im Innenverhältnis gestrickt werden. Das heißt, dass dem Grunde nach der KU Anspruch des Kindes besteht, aber der KV die KM freistellt und nicht fordert. Vernünftig gestrickt und aufgebaut lässt sich da doch ein Verzicht draus ableiten.

Und dann?
Ich würde den Wisch nicht unterschreiben. Sie will etwas (aus welchen Gründen ist immer noch nicht klar) und pickt sich nach englischer Manier die Rosienen heraus. Der Knaller ist das sie das Kind qusi verkauft, aber nur wenn sie keinen Unterhalt zahlen muss ... das sollte man mal öffentlich in einer Zeitung darstellen.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.196


« Antwort #6 am: 13. März 2018, 08:16:23 »

Hi,

mir geht es da ähnlich, ihre Beweggründe fehlen. Vielleicht will sie aus irgendeinem Grund dringend das das Kind
zu dir wechselt, aber gleichzeitig versucht sie noch das Beste für sich rauszuschlagen.

Und jemand, der jahrelang Unterhalt bekommen hat sollte wissen wofür man den braucht!

Versuche den Wechsel zu dir festzuklopfen, aber vielleicht brauchst du sie da gar nicht so sehr dafür.
Immerhin ist euer Kind schon 10. Will er bei dir leben? Will er bei dir zur Schule gehen? Das wären für mich die
wichtigsten Fragen für den Anfang. Wenn da beide male ein klares Ja kommt dann hast du eine gute Ausgangsposition.

Klar ist es einfacher wenn sie unterschreibt, aber nehmen wir mal an sie ist aktuell mit ihm überfordert und eigentlich
froh wenn er umzieht. Sie wird sich dann wohl kaum sehr wehren wenn nicht alles nach ihren Vorstellungen geht.

Die Krankenversicherung ist total egal, das kannst du ihr gerne unterschreiben. Du brauchst ja nur die Versichertenkarte.
Sollte das dann später geändert werden, weil die Versicherung das anders haben will dann ist das halt so. Es gibt
null Vorteile oder Nachteile wo das Kind gemeldet ist wenn ihr beide in der gesetzlichen Versicherung seid. Also völlig
egal.

Name ist auch wurscht, ein Punkt den du problemlos zugestehen kannst.

Allgemeine Versicherungen über euch beide? Dürfte jetzt ja auch so sein?

Bleiben also zwei Punkte über die ihr diskutieren könnt: Umgang und Unterhalt.

Und da würde ich einfach zwei getrennte Dokumente aufsetzen, was du problemlos
zugestehen kannst unterschreibst du und über die anderen Punkte müsst ihr nochmal
sprechen.

Umgang alle 14 Tage ist ja auch schon mal kein Problem. Die Frage ist ja nur wie kommt das
Kind von A nach B. Gibt es die Möglichkeit euer Kind zum Bahnhof zu bringen und in einen
Zug zu setzen? Mit 10 kann man durchaus alleine Bahn fahren wenn man das vorher ein
paar mal auf der Strecke geübt hat. Kind nimmt noch ein Handy mit und gut ist es.
Mama holt Kind vom anderen Bahnhof ab, jeder hat weniger Kilometer. Das bringt sogar
dann was, wenn du das Kind 40 km zum Bahnhof bringen musst, du sparst dir damit einfach
Zeit und Kilometer.

Unterhalt, naja, ich finde es unfair wenn sie nicht zahlt. Auf der anderen Seite wäre es mir
wichtiger das mein Kind bei mir lebt. Demzufolge würde ich bei dem Punkt auch entgegenkommen.
Schlag ihr einen symbolischen Unterhalt vor, 50€ pro Monat oder so.
Wenn sie vom gleichen Kaliber ist wie mein Ex wird sie sich drüber aufregen und es komplett
verweigert, aber es soll ja Leute geben die kompromissbereit sind. Und sie hat ja Unterhalt
bekommen und sicher auch gut brauchen können.

Vielleicht schafft ihr beide dieses Gespräch alleine in einem Cafe, ihr könntet euch aber auch
Hilfe bei der Familienberatungsstelle holen. Bevorzugen würde ich das Cafe, wenn ihr das alleine
schafft wäre es doch ein positives Zeichen. Und, ganz wichtig, ihr besprecht das logischerweise ohne
Kind!

LG
Nadda
Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #7 am: 13. März 2018, 08:20:58 »

Hallo zusammen,

@Kasper, warum der Sinneswandel. Gute Frage die Änderung des Umgangs letztes Jahr auf jedes Wochenende wurde von ihr begründet mit dem vehementer Wunsch des Kindes nach mehr Zeit beim Papa. Vielleicht hat auch der neue Partner eine Rolle gespielt. Diese Änderung wurde mir mitgeteilt und dann auch sofort umgesetzt. Meine berufliche Möglichkeiten das umzusetzen waren für sie nie Thema.

Es gibt keinen Unterhaltstitel bisher. Ich habe Anfangs den Höchstsatz bezahlt (also mehr als gefordert war), nachdem sie dann auch Trennungsunterhalt eingeklagt hat habe ich den KU dem dort ermittelten Einkommen von mir angepasst und zwischenzeitlich (Alterstufen) freiwillig erhöht. Ex forderte € 2.700,-- Trennungsunterhalt für sich und bekam €400,--.

Mir schwebt folgendes Sinngemäß vor zu schreiben:

Alle Punkte ok bis auf
Ich bringe dir Sohnemann und Du bringst ihn mir alle 14 Tage
Unterhalt: es gibt ein Sparbuch für Sohnemann über welches wir gemeinsam nur verfügen können oder Sohnemann ab 18. Hierauf soll sie monatlich € 200,-- einbezahlen für ihn. Ihr Verdienst müsste bei ungefähr € 2.500,-- netto liegen.

Was meint Ihr?
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.196


« Antwort #8 am: 13. März 2018, 08:26:53 »

Hi,

klingt nach einem guten Kompromiss, versuch es.

LG
Nadda
Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #9 am: 13. März 2018, 08:28:50 »

Zug ist klar ein Thema. Ich hatte ihr eh schon gesagt dass wir das nach den Sommerferien mal probieren sollten.. Natürlich erstmal in Begleitung (begleitete Fahren gibt es nicht auf der Strecke) außerdem erhält er ab dann von mir ein Handy.

Gruß

P.S. Mit dem neuen Partner ist übrigens schon wieder Essig.
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 540


« Antwort #10 am: 13. März 2018, 10:44:03 »

Hallo,

Das hört sich sehr gut an. Versuche es !
VG,Tsubame.
Gespeichert
was_guckst_du
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 145



« Antwort #11 am: 13. März 2018, 10:47:24 »

Hallo,

ich halte bei dem Einkommen der KM die 200,-€ für sehr, sehr entgegenkommend...aber das musst du natürlich selbst wissen, inwieweit du da Zugeständnisse machst.

Ich würde allerdings auch deutlich machen, dass diese Vereinbarung keine Befreiung vom Unterhaltserfordernis im Innenverhältnis darstellt, sondern nur dazu dient, eine Aufenthalts- und Umgangsregelung für das gemeinsame Kind auf gütlichen Wege zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu finden. Man weiß nie, was die Zukunft bringt....

Gruß
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.415


« Antwort #12 am: 13. März 2018, 12:25:52 »

Hallo,

im Prinzip ist es Privatsache wie ihr das mit dem Unterhalt regelt. Ich würde trotzdem zur Sicherheit für alles a) KU fordern und dieser sollte b) regelmäßig überwiesen werden mit Angaben KU Name, Monat, Jahr. Was Du mit dem Geld dann machst ist Dein Problem.
Gemäß DDT sind für einen 10jähirgen bei einem bereinigten Einkommen bis 2300 (2700) Euro  322 (342) Euro zu zahlen, ab 12 sind dann ca. 394 (412) Euro Zahlbetrag.
Dein Angebot ist also sehr entgegenkommend.

VG Susi
Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #13 am: 13. März 2018, 17:17:48 »

Hallo zusammen,

neue, mir bekannte Situation:
ich habe ihr geschrieben ich möchte mich am Sonntag mit ihr treffen um Ihre Forderungen, die im Prinzip in Ordnung gehen, und weitere Details zu besprechen. Auch habe ich geschrieben, dass mir diese eher geschäftmässigen Punkte unverständlich sind da es sich doch um unseren Sohn handelt, deswegen treffen.

Nun kam postwendend zurück dass Sohnemann nur bei ihr auf der Schule angemeldet wird und auch bei ihr bleibt.

Es gibt bei ihr 2 Schulen die in Frage kommen, eine Privatschule und eine staatliche. Beide haben wir uns angesehen.  Die Privatschule ist wirklich gut, bei der staatlichen haben wir beide sofort gesagt "never ever" und eben die 3. Schule (staatlich) bei mir. Dort ist eine Freundin von mir Lehrerin und die hat uns die Schule sogar an nem Sonntag gezeigt. Auch die fanden wir beide sehr gut und Sohnemann auch.
Die Privatschule bei ihr hat mehr Anmeldungen als Plätze, weswegen eine Alternative her musste, eben eigentlich meine hier.

Nun will sie aber Sohnemann auf der staatlichen bei ihr zusätzlich anmelden und erwartet meine Unterschrift. Er soll also auf der Schule angemeldet werden die wir beide eigentlich abgelehnt haben. Hab ich auch schriftlich von ihr.
Ich will keinesfalls das er auf diese Schule geht.

Gruß
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.120



« Antwort #14 am: 13. März 2018, 20:01:51 »

Moin,

warum jetzt wieder dieser Stimmungswechsel?

80 km ist schon eine Entfernung, bei der man nicht eben mal da wohnen bleibt und dann woanders zur Schule geht. Mich würde interessieren, wie Dein Sohn dazu steht!? Hat der sich mal irgendwie geäußert?
Wenn bei der KM das ABR liegt, bzw. er dort seinen Lebensmittelpunkt hat, dann hast Du nicht viele Gründe die Zustimmung zu verweigern. Privatschule - wenn er denn angenommen werden würde - müsste auch bezahlt werden.

Ich habe immer noch nicht verstanden, warum Dein Sohn seit letztem Jahr JEDES Wochenende bei Dir ist?! Braucht die KM soviel Freizeit bzw. kann sie mit dem Kind ncihts anfangen?

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #15 am: 13. März 2018, 21:47:45 »

Servus,

Stimmung Wechsel kommt vielleicht aus 2 Worten meiner Nachricht:
- im Prinzip in Ordnung - also nicht ganz
- geschäftmässigen - huch Kritik

Sohnemann will unbedingt zu mir.
Letztes Jahr hat sie mir an einem Mittwoch geschrieben, dass Sohnemann weint und zu ihr sagt er will mehr oder ganz zu mir.
Ab Freitag hat sie dann auch bestimmt dass er jedes We zu mir soll und gleich jetzt. Nachsatz war nur, es fällt ihr aber schwer😉.
 Sicher gibt es von Ihr andere Gründe, aber das wäre rein spekulativ von mir.

Wisst ihr, oft, vor allem auch früher, hat Sohnemann wenn sie ihn geholt hat geweint und geschrien und sie sogar geschlagen und getreten weil er bei mir bleiben will. Und ich musste ihn dann beruhigen. Madam ist nur nebenan gestanden und hat gewartet bis ich ihn in ihrem Auto hatte. Jedesmal ist da was in mir kaputt gegangen weil ich gegen meine Überzeugung handeln musste.

Aber wie sagte der Familienrichter zu mir unter 4 Augen als es um den Umgang ging: als Vater haben sie in Deutschland die A...Karte gezogen.
« Letzte Änderung: 13. März 2018, 21:55:39 von entsetzt » Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #16 am: 13. März 2018, 21:53:09 »

Eine Frage fällt mir grad noch ein die auch hier rein passt.

Bei der Privatschule fällt Schulgeld an und Sohnemann soll dort auch täglich in den Hort bis 17 Uhr.
Schulgeld ist klar müssen wir beide ran, aber was ist mit Mittagessen und Nachmittagsbetreuung? Ist das von meiner Seite durch meinen Unterhalt abgedeckt? Oder muss ich da auch mitbezahlen?

Gruß  und Danke für bisher und weiteres
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 540


« Antwort #17 am: 13. März 2018, 22:10:17 »

Hallo,

Dann zieh den Umzug durch. Mach Nägel mit Köpfen. Der Schulwechsel ist doch die Gelegenheit.

Antworte der Mutter, dass Du ihr Deine Zustimmung zu einer Anmeldung auf die staatliche Schule bei ihr nicht geben wirst. Du erwartest von ihr, dass ihr Euch am Sonntag über ihren Vorschlag, dass der Sohn zu Dir zieht unterhaltet.

VG,
Tsubame.


Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.196


« Antwort #18 am: 14. März 2018, 06:15:13 »

Hi,

schnapp dir als erstes deinen Sohn, wenn er mit 10 Jahren zu dir umziehen will und somit auch bei dir in die Schule gehen will, dann ist das ein sehr sehr starkes
Indiz. Für den Fall das es vor Gericht gehen würde, wäre sein Wort deutlich mehr gewichtet als bei einem Kindergartenkind. Abgesehen davon weis ich als Mutter von
zwei Jungs die die 10 Jahre schon hinter sich gebracht haben das sie sehr bestimmt waren in dem Alter und genau wussten was sie wollten.

Wenn er umziehen will, und du zustimmst, dann kann sie zwar versuchen sich dagegen zu wehren, aber die Frage ist doch ob sie es tun wird. Offenbar weis sie gar nicht
was sie will. Immerhin hat sie dir erst vor kurzem gesagt er soll zu dir umziehen und jetzt rudert sie zurück. Euer Sohn hat gedacht er darf umziehen?

Sprich erst mit ihm, bevor du nicht genau weist was er will, ist jedes andere Handeln jetzt Quatsch.

LG
Nadda



Gespeichert
was_guckst_du
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 145



« Antwort #19 am: 14. März 2018, 07:01:35 »

Guten Morgen,

mir scheint, dass der Sinneswandel damit zu tun, dass die KM wieder Single ist. Wenn der nächste Partner am Start steht, kann es dann wieder anders aussehen.

Ich denke, du solltest wirklich mal Nägel mit Köpfen machen und dabei insbesondere berücksichtigen, was denn dein Sohn wirklich will. Evtl. kann das Jugendamt da weiter helfen...

Gruß
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 540


« Antwort #20 am: 14. März 2018, 09:24:14 »

Sprich erst mit ihm, bevor du nicht genau weist was er will, ist jedes andere Handeln jetzt Quatsch.

Hallo noch einmal,

Ich sehe es wie Nadda.
Überlege Dir, wie Du kindgerecht vorgehen kannst, damit der Sohn trotz der für ihn stressigen Situation damit umgehen kann.

VG,
Tsubame.

_____________________________________________________________________________________________________________________
**edit: Vollquoting gelöscht! Bitte bei Einsatz von Vollzitaten das Herauslöschen, worauf nicht bezogen wird!
« Letzte Änderung: 14. März 2018, 09:42:41 von 82Marco » Gespeichert
entsetzt
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


« Antwort #21 am: 14. März 2018, 20:54:58 »

Ha, ha, ha ihr glaubt es nicht.
Sie hat heute angerufen.
War alles nicht so gemeint und sie will keinen Streit (das wollte sie nieeeee). Sie bringt am Sonntag eine Vollmacht mit von ihr dass ich Sohnemann hier auf der Schule anmelden kann. Reden kann sie nicht am Sonntag, ist so im Stress und hat so viel um die Ohren. Aber in 3-4 Wochen können wir uns zusammen setzen und über alles sprechen. Und was sie geschrieben hat über Voraussetzungen dass er zu mir kommt war lediglich als Anregung gedacht über diese Punkte zu reden.

Er wäre also dann eigentlich auf der Privatschule dort und der normalen Schule bei mir erstmal angemeldet. ABER:
Mal schauen wer errät was ich denke was sie am Sonntag auch dabei haben wird!

Gruß
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 540


« Antwort #22 am: 14. März 2018, 21:08:55 »

Na, Anregungen !


Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.196


« Antwort #23 am: 15. März 2018, 06:02:46 »

Hi,

die Bestätigung, das sie nicht weis was sie will und unzuverlässig ist?


Egal, versuch den Umzug klar zu bekommen, melde ihn bei dir an und wenn er umziehen will dann freu dich
das es klappt.

Das sie nicht zahlen will ist klar, blöd und unanständig von ihr, aber vorhersehbar. Wenn du auf ihr Geld nicht angewiesen
bist würde ich das Geld hinten anstellen wenn dafür mein Kind bei mir ist.

LG
Nadda

P.S. total "verantwortungsvolles" Verhalten so etwas "unwichtiges" wie den Umzug eines Kindes jetzt zu beschließen aber erstmal
keine Zeit dafür zu haben die Details zu besprechen. Sowas regt mich auf.

Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Forderungen Ex damit Kind zu mir kommt
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 779
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 1
Mitglied(er) online: 4
Gäste Online: 18

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team