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vatersein.de - Forum 16. Juli 2019, 04:16:06 *
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Autor Thema: Umgangsrecht mit der Bahn für 10 jährigen.  (Gelesen 1569 mal)
TomKyle
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 22


« am: 28. Februar 2018, 12:22:54 »

Hallo,

es ist so das mein Sohn der jetzt 10 Jahre alt ist seit 3 Jahren mit der Bahn von Frankfurt nach Hamburg fährt mit der Bahnhofsmission bzw Kids on Tour was gut klappt, das hatte das Gericht damals in einer Umgangsregelung beschlossen. Bisher auch gut geklappt auch wenn der Kontakt mit der Mutter destruktiv immer ist. Nun ist es so, das für die Rückfahrt ich wieder Kids on Tour gebucht hatte nun teilt mir die Mutter mit, daß Sie das nicht mehr schaffte und nun möchte. Ich zitiere Ihre Mail:

... wir bekommen kein Ticket für (Edit:) Sohn Kids on Tour.

Wäre es in Ordnung wenn wir dem (Edit:) Sohn ErsterKlasse ein Ticket buchen und

er allein zu euch kommt Huch

Wir setzen Ihn dann in den Zug rein und du oder (Edit:) A. müsstet ihn dann in dem Zug abholen.

Es fährt dort ein Zugbegleiter (Schafner) mit.

Ich sage noch einmal mein Sohn ist 10 Jahre und habe kein gutes Gefühl und finde sowas nicht gut besonders, da ein Schafner sowas nicht beaufsichtigt. Wir haben gemeinsames Sorgerecht.

Wie seht Ihr es? Ich hole Ihn gern in Hamburg ab aber das er alleine fährt finde ich nicht gut.

Danke


Anm.Mod.
Namen entfernt.
« Letzte Änderung: 28. Februar 2018, 12:37:39 von oldie » Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.327


« Antwort #1 am: 28. Februar 2018, 13:21:41 »

Moin.
Ich bin nicht sicher ob ich (oder Du?) das Problem vollständing umreisst.

Zunächst:
es ist so das mein Sohn der jetzt 10 Jahre alt ist seit 3 Jahren mit der Bahn von Frankfurt nach Hamburg fährt mit der Bahnhofsmission bzw Kids on Tour was gut klappt, das hatte das Gericht damals in einer Umgangsregelung beschlossen.

[...] Ich hole Ihn gern in Hamburg ab aber das er alleine fährt finde ich nicht gut.
Das das Kind mit 10 J. nun schon 3 Jahre begleitet Bahn fährt, auch über eine solch lange Strecke finde ich top! Deshalb nehme ich an, dass der Junge nicht auf den Mund gefallen ist, selbstbewusst ist und ihm das Bahnfahren vielleicht sogar Spaß macht. Deshalb spricht aus meiner Sicht wenig dagegen, ihn auch alleine fahren zu lassen, wenn er es sich denn zu traut. Was sind denn Deine Bedenken?
Ob erste oder zweite Klasse ist dabei eigentl egal. Häufig gibt es allerdings sogar günstige Tickets für nur 10 EUR mehr in der 1. Klasse.

Nur welche Druckmittel hast Du? Stimmst Du dem Alleinereisen aus welchen Gründen nicht zu - dann fällt der Umgang aus? Auch nicht toll? Oder hat die KM gem. des Gerichtsbeschlusses die - nicht übliche - Verpflichtung das Kind zum Umgang zu bringen?

Und schlussendlich: Wenn es nur an der ausnahmsweisen Nicht-Verfügbarkeit der Kids-on-tour-Tickets hapert, ist vielleicht fliegen eine spannende Alternative?

Suche Lösungen statt Probleme wäre mein Tipp!

toto
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.078


« Antwort #2 am: 28. Februar 2018, 14:49:50 »

Hallo,

warum geht kids on tour nicht? Diesmal? Weil es Geld kostet? Weil es keine Verbindung Frankfurt - Hamburg mehr gibt? Weil das Kind es nicht mehr will?
Oder schafft/will es die KM nicht mehr?

In Abhängigkeit davon gibt es verschiedene Möglichkeiten, dass Problem zu lösen.

Eine Variante wäre das Kind mit Handy und tracking software in den Zug zu setzen und es in regelmäßigen Abständen anzurufen. "Was machst Du gerade?", "Wie war die Woche?", .... . Damit weisst Du, was das Kind gerade macht und auch dem Kind ist es nicht langweilig. Außerdem kann das Kind Dich erreichen. Die tracking software würde ich im Katastrophenfall nutzen, damit man Hilfe schicken kann.

Fliegen wäre natürlich auch eine Alternative.

VG Susi
Gespeichert
TomKyle
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 22


« Antwort #3 am: 28. Februar 2018, 15:15:29 »

Hallo,

warum geht kids on tour nicht? Diesmal? Weil es Geld kostet? Weil es keine Verbindung Frankfurt - Hamburg mehr gibt? Weil das Kind es nicht mehr will?
Oder schafft/will es die KM nicht mehr?

In Abhängigkeit davon gibt es verschiedene Möglichkeiten, dass Problem zu lösen.

Eine Variante wäre das Kind mit Handy und tracking software in den Zug zu setzen und es in regelmäßigen Abständen anzurufen. "Was machst Du gerade?", "Wie war die Woche?", .... . Damit weisst Du, was das Kind gerade macht und auch dem Kind ist es nicht langweilig. Außerdem kann das Kind Dich erreichen. Die tracking software würde ich im Katastrophenfall nutzen, damit man Hilfe schicken kann.

Fliegen wäre natürlich auch eine Alternative.

VG Susi


Also die Mutter hat wieder so oft einfach nicht rechtzeitig "Kids on Tour " gebucht und nun gab es keine Kapazitäten mehr für eine begleitende Tour für die Hinfahrt.
Laut Gerichtsurteil ist für die Hinfahrt zu mir die Mutter zuständig.

Die Rückfahrt habe ich rechtzeitig gebucht und einen Platz bekommen.

Meine Sorge ist es , ersteinmal sollte was ich nie hoffe, was passieren sollte, das ich für mein Leben nicht glücklich werde.

Als, ich vor 2 jahren keine Begleitung für den Zug bekommen habe, hat sich meine Mutter in den Zug mitgestzt und unseren Sohn begleitet.

Mir geht es darum, sobald ich sowas mache wird es gegen mich ausgelegt und nun fragt mich die Kindsmutter ob ich was dagegen habe und ich meine, ich möchte für die Hinfahrt nicht die Verantwortung tragen.
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Wasserfee
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 370


« Antwort #4 am: 28. Februar 2018, 15:43:56 »

hey, aber dein Sohn ist 10 Jahre alt und seit 3 Jahren an das begleitete Fahren gewöhnt. Ich finde das richtig gut und cool.
Wenn keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen würde ich ihn an deiner Stelle darin unterstützen.
Das ist für sein Erwachsenwerden und Selbständigwerden enorm wichtig aber auch für dich. So ist er in 2-3 Jahren komplett autark was die Fahrt zu dir betrifft und kann das auch einfordern.

**tsts - ID 2** auf das Gerichtsurteil, wenn dein Sohn jetzt regelmäßig selbständig die Fahrten zu dir (und zurück) bewältigt ist das viel wichtiger für zukünftige Umgänge. Und in 2-3 Jahren bist du eh auf die eigenständige Mobilität des Juniors angewiesen, da greift dann keine Umgangsregelung mehr weil die kids eigene Interessen haben und dann die Flexibilität der Eltern ins Spiel kommt.

Und dann kannst du klasse Angebote machen für Unternehmungen und Junior schwingt sich einfach in den Zug.

Denk mal weiter, er ist bald kein Kind mehr.

Wasserfee
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nicht mein Zoo
nicht meine Affen
gardo
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 548


« Antwort #5 am: 28. Februar 2018, 16:36:05 »

Hallo,

wir haben im Alter von 10 Jahren mit dem Ende der Grundschulzeit auch unbegleitete Fahrten zum Umgang und retour mit öffentlichen Verkehrsmitteln eingeführt.
Unsere Tochter ist gerne diesen Schritt in Richtung mehr Selbständigkeit mitgegangen.

Gruss,
gardo
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Susi64
Spezialgruppe
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.078


« Antwort #6 am: 28. Februar 2018, 17:12:37 »

Hallo,

Meine Sorge ist es , erst einmal sollte was ich nie hoffe, was passieren sollte, das ich für mein Leben nicht glücklich werde.

Das kann ich verstehen, aber es kann prinzipiell jederzeit etwas passieren, auch in Deiner Anwesenheit und in Deiner Wohnung. Wenn klar ist, dass es eine Ausnahme ist, gäbe es die Möglichkeit eine einmalige Lösung zu finden:

1. KM fährt mit bis nach Kassel, Kind fährt alleine bis Hannover, Du (oder auch jemand anders) holt ihn in Hannover ab bzw. fährt mit bis Hamburg.
    Vorteil: Kind fährt nur eine kurze Strecke alleine, Nachteil: es ist für die Erwachsenen zeitaufwändig

2. Kind fährt alleine und jemand telefoniert mit Kind (zumindest sporadisch).

3. Kind kommt anders nach Hamburg.

4. Umgang fällt aus.

Was man nicht unterschätzen sollte ist, dass auch für ein 10jähriges Kind 3,5 Stunden eine lange Zeit sind. Bei kids on tour werden die Kinder auch beschäftigt und sind in der Gruppe. Deshalb sollte man für Beschäftigung sorgen und eben auch in Kontakt bleiben. Man kann auch die Fahrtstrecke ausdrucken und er kann dann die Bahnhöfe abstreichen, durch die der Zug schon gefahren ist.
Außerdem solltest Du wissen in welchem Abteil er sitzt damit er Dich beim Aussteigen gleich sieht. Wenn der Halt in Frankfurt lang genug ist kann man u.U. auch Personen im Zug ansprechen und das Kind vorstellen damit die ein Auge drauf haben und er sich auch traut mit denen zu sprechen, wenn es ein Problem gibt.

Ich denke, dass man das machen kann, aber man sich schon etwas Mühe geben, weil es ja das erste Mal ist, dass das Kind alleine fährt. Mach Deine Bedinungen klar, d.h. wie wird das Kind auf die Fahrt vorbereitet, wer ist am Telefon, wo wird das Kind sitzen. Es ist im Moment die Ausnahme, wenn er älter wird und auch selbst den Wunsch hat alleine zu fahren, dann erst sollte es die Regel sein.

VG Susi
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nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.279


« Antwort #7 am: 28. Februar 2018, 18:07:40 »

Hi,

die erste Frage für mich wäre: Traut er sich zu alleine zu fahren?

Der Vorteil der Strecke ist, das er vermutlich nicht umsteigen muss, oder?

Im Prinzip eine perfekte Strecke um das erste mal alleine Zug zu fahren. Ich kann es dir jetzt nicht ganz sicher sagen, aber mein ältester Sohn
ist schon mehrmals mit dem Zug alleine von uns ins Allgäu zu seinem Freund gefahren. Beim ersten Mal war er wohl elf, aber er muss in Augsburg
alleine umsteigen!

Wir haben das so gelöst: Strecke mit Kind besprochen, Handy dabei, Fahrplan ausgedruckt mitgegeben. Beim ersten Mal ist mein Mann mit ihm bis
Augsburg gefahren und hat ihn dort in den passenden Zug gesetzt. Bei der Rückfahrt hat er von sich aus mehrfach bei uns angerufen, auch als er
am Bahnsteig war und sich nicht ganz sicher war ob er den richtigen Zug hat.

Es hat gut geklappt, er war irre stolz auf sich, es hat ihm richtig gut getan. Er wird bald 13 und ist einfach sehr selbstständig dadurch, dass wir ihm
immer wieder etwas zutrauen. Inzwischen hat er auch mal ein Referat über den ICE gehalten ;-)

Dein Kind hat Erfahrung mit dem Zug, ich würde es wirklich davon abhängig machen ob er sich traut - traut er sich, dann ist es ok. Du kannst
ihm ja entgegenfahren und dann in seinen Zug mit einsteigen.

LG
Nadda
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Kakadu59
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 651



« Antwort #8 am: 01. März 2018, 07:48:42 »

Hallo @TomKyle,
das Du Dir Gedanken bezüglich Eures Sohnes machst ist zumindest nicht unverständlich.
Habe jetzt den Faden nicht komplett im Detail durchgelesen, aber:
wenn es sich bei der Fahrt um eine "Direktverbindung" ohne umsteigen handelt ist die Situation ja überschaubar. Eventuell ist Euer Sohn auch schon im Besitz eines Handys? Zumindest das würde ich anempfehlen. Da hat man ja die Möglichkeit, während der Zugfahrt "in Kontakt" zu bleiben...
Eventuell gäbe es ja noch Möglichkeiten über Fahrgemeinschaften via PKW (ADAC/ ACE/ AVD usw. hier gibt es ja auch Fahrdienstzentralen, die sowas seriös vermitteln.
Was ist mit Flixbus und Co als weitere Alternative?

Edith: sehe gerade, dass @nadda die Zugsituation ziemlich gut beschrieben hat...
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 07:51:12 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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