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vatersein.de - Forum 26. Juni 2019, 16:31:05 *
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Autor Thema: Nach 27(!) Jahren Nachricht das ich nicht der leibliche Vater sei  (Gelesen 3743 mal)
82Marco
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« Antwort #25 am: 22. Februar 2018, 08:49:15 »

Servus flyingv,
wenn Du willst kannst ka Deinen Entwurf anonymisiert hier reinstellen, dann könnten wir evtl. drüberschauen und bei der Formulierung "helfen"...

Grüßng
Marco
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
flyingv
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« Antwort #26 am: 22. Februar 2018, 08:55:02 »

danke marco. wie in meinem letzten beitrag geschrieben habe ich die email vor ein paar minuten abgesendet
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82Marco
Globaler Moderator
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Beiträge: 3.953



« Antwort #27 am: 22. Februar 2018, 08:56:32 »

Servus flyingv!
wenn meinen eltern bekannt ist das ich nicht der vater bin, werden sie dies leider nur zugeben wenn sie unter druck geraten. das heißt angst haben, das die Vaterschaftsfeststellung anläuft und dadurch das Thema ein großes Thema wird und Andere davon erfahren. denn das zweitwichtigste für meine eltern ist und war "ihr guter ruf" und nicht wie es mir geht. war schon immer so.
So viel ich weiss, könnte zum jetzigen Zeitpunkt nur das Kind die Vaterschaftsfeststellung beantragen (bitte Korrektur, falls ich daneben liege) ... wie sollte das denn bewerkstelligt werden, wenn Du keinen Kontakt zum Kind hast?

Grüßung
Marco
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flyingv
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« Antwort #28 am: 22. Februar 2018, 09:04:59 »

laut meiner Fachanwältin für Familienrecht kann ich die Vaterschaftsfeststellung beantragen, innerhalb einer Frist von 24 Monaten nach Bekanntwerden der Vorwürfe, in meinem Fall nach Erhalt des anonymen Schreibens.
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flyingv
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« Antwort #29 am: 22. Februar 2018, 09:07:20 »

und das Kind würde dann vom Gericht zur Abgabe einer DNA-Probe aufgefordert werden. Aber so Gedanken streiche ich bei mir erst einmal. Eins nach dem Anderen. Mal sehen was meine Email bewirkt....
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Pegasus
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 107


« Antwort #30 am: 22. Februar 2018, 09:15:53 »

Geschichten die das Leben schreibt....

Dann mal viel Glück (?) und vor allem Nervenstärke, denn ein Happy End ist bei der bisherigen Schilderung wohl nicht zu erwarten.
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flyingv
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Beiträge: 16


« Antwort #31 am: 22. Februar 2018, 09:19:43 »

danke. ja ein happy end kann es so oder so nicht geben...aber klarheit für mich und die benötige ich unbedingt bevor ich an der sache dank meines kopfkinos kaputt gehe
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flyingv
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Beiträge: 16


« Antwort #32 am: 22. Februar 2018, 12:51:39 »

so, ich klinke mich mal hier bsi auf Weiteres aus, denn jetzt heißt es für mich : abwarten. vielen dank für die netten und teilweise sehr hilfreichen beiträge, das hat mir sehr geholfen!
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Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 558


« Antwort #33 am: 22. Februar 2018, 14:46:34 »

Hallo flyingv,

ich möchte Dir gerne noch meine Sichtweise Deines (ganz ungeheuerlichen) Erlebnisses darlegen.

Ich kann Dich gut verstehen, denn in meiner Familie gab es ebenfalls eine ganz große Lüge, in einem ganz anderen Zusammenhang als bei Dir, aber von einer ähnlichen Dimension. Falls Deine Befürchtungen zutreffen, ist das etwas, was Du bestimmt nicht durch "mit der Faust auf den Tisch hauen" oder "Rache üben" aufarbeiten kannst.

Das sind so Ratschläge, die von einem recht simplen Gutundböse-Schema ausgehen. Letztendlich wirst Du in Deinem eigenen Interesse nicht darum herum kommen, zu versuchen zu verstehen (und ich meine damit nicht gutheißen).

In Deinem Kopf werden jetzt vermutlich alle Erlebnisse, die Du mit den beteiligten Menschen hattest, noch einmal ablaufen, diesmal unter der Betrachtung mit dem Wissen um die Lüge. Jede Familienfeier, jede Umarmung, jeden Streit wirst Du unter dem neuen Aspekt wieder und wieder beleuchten. Das kann Jahre dauern.

Ich konnte damals mit dem Hauptbeteiligten nicht mehr sprechen, denn er verstarb vor der Enthüllung der Lüge. Ich habe schließlich mit Hilfe einer Psychologin versucht, bestimmte Verhalten jener Person zu erklären. Wie gesagt, dieses simplifizierende Gut-Böse-Schema liefert keine wirklichen Antworten.

Du hast den Vorteil, dass Du mit allen Beteiligten noch sprechen kannst, insbesondere Deinem Vater. Nur als gedankliche Anregung: Kann es sein, dass nach dem ONS oder der Affäre Deines Vaters, als sich die Schwangerschaft herausstellte, das Verschleiern der Wahrheit als eine Möglichkeit gesehen wurde, Eure junge Familie zu retten, dem Kind die Chance zu geben, in einer intakten Familie aufzuwachsen.?

Vermutlich ist es noch zu früh, Dich mit solchen Gedanken auseinanderzusetzen. Aber es ist wie mit fast allem: Nur das Verstehen bringt einen am Ende wirklich weiter.



Hallo Celine,

Manche Menschen bringt man nur an einen Tisch zum Reden (wenn alle anderen Mittel versagt haben), indem man mit der Faust auf den Tisch haut (bildlich gesprochen natürlich). Dies hat nichts mit Rache üben zu tun und auch nicht mit einem simplen Gutundböse-Schema. Das hat damit zu tun, wie man Menschen, welche aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage sind vernünftig zu reden, zum Reden bringt.
Und nur wenn der Themenöffner weiss, ob das Kind seines ist oder nicht und vielleicht auch was damals vorgefallen ist, kann er versuchen das aufzuarbeiten.  Weiss er nichts, wird es noch schwieriger für ihn.

Das Verschleiern der Wahrheit um eine junge Familie zu retten und dem Kind eine Chance zu geben in einer intakten Familie aufzuwachsen wäre für mich die schmerzlichste, weil unglaubwürdigste und hinterhältigste  Ausrede, welche es in diesem Fall gibt.

Und wie ich schon geschrieben habe, Ungereimtes spürt "man", wenn "man" in sich hineinhört. Ich kenne Menschen, welche immer irgendwie wussten, dass ihr Vater nicht der leibliche Vater war. Da stimmte etwas nicht. Und als sie schliesslich die Mutter zur Rede stellten, war es tatsächlich so. Es ist für diese Menschen eine grosse Erleichterung, dass dieses komische Gefühl dann auf einmal weg war.

VG,
Tsubame.

 
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