Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 15. Dezember 2018, 00:26:32 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Was wird passieren?  (Gelesen 7542 mal)
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.374



« Antwort #25 am: 02. April 2018, 14:29:10 »

Moin,

denk dran, JEDER Cent, den Du jetzt der KM gibst - sollte sich herausstellen das Du nicht der KV bist - wird sich nicht wieder zurückholen lassen. Auch Viele Beträge die Du jetzt zahlst, sind in den wenigsten Fällen mindernd für zukünftige Zahlen berücksichtigt werden ...
Ein völlig überzogenes Beispiel. Du zahlst monatlich 5000 Euro KU, jahrelang und bist dann plötzlich pleite ... kannst nicht einmal den MindestKU zahlen, dann werden vermutlich 2 Optionen nach deutschem Recht ausgeurteilt ...
a) Du hast, wie auch immer den Mindest KU zu zahlen ... wie ist den Richtern egal.
b) die wahrscheinlichere Variante ... Da Du jahrelang diesen KU gezahlt hast, musst Du ihn auch weiterhin zahlen. Wie Du diesen erwirtschaftest, ist auch hier den Richtern egal (ist nicht deren Geld).
In etwa so funktioniert das deutsche Familienrecht.

Dies heißt auch, dass Du irgendwelches Geld - selbst wenn es von der KM ergaunert und betrogen wurde - niemals zurückholen kannst. Nach meiner Erfahrung macht die Gerechtigkeit inzwischen an den deutschen Grenzen halt. Von daher, trage ihr nichts hinterher. Sollte sich herausstellen das Du der Vater bist, kannst Du Dich noch immer beteiligen.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Celine
Rege dabei
***
Beiträge: 100


« Antwort #26 am: 02. April 2018, 15:26:14 »

Um den Bogen zum Thema zurück zu spannen; Wenn ich mich mit ungefähr 1k beteilige sollte das passen?

Ich denke, das lässt sich schlecht aus einem Forum erfragen. Was man hierfür ausgibt, hängt sehr von den individuellen Schwerpunkten sowie der eigenen Lebensstellung ab.

Für jemanden, des selbst nur 3.000 € monatlich zur Verfügung hat, dürfte der Gedanke an eine Erstausstattung für 3,5k unfassbar hoch erscheinen. Natürlich kann man es billiger haben, wenn man mit jedem Cent rechnen muss.

Wenn man eher zu den Besserverdienern gehört, dann ist der Betrag durchaus angemessen. Ich weiß, dass die Ex meines Partners allein für den Kinderwagen fast 2. 000€ ausgegeben hat. Wie in fast allen Bereichen gibt es nach oben kaum Grenzen.

Ich persönlich halte daher 1k für ziemlich knusprig, außer Du lebst in eher prekären Verhältnissen.

Die  Großzügigkeit oder Nichtgroßzügigkeit gegenüber dem eigenen Nachwuchs ist eher eine Frage des eigenen Charakters  und der eigenen Erziehung als etwas, über das sich  quasi in einer Abstimmung ein "richtiges" Maß ermitteln lässt.
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #27 am: 02. April 2018, 16:19:35 »

@Celine:
Ich würde das im falle der Erstausstattung schon vom allgemeinen Durchschnitt abhängig machen und nicht von meiner Ertragskraft.
Die 3k sind grob dass was das Internet so als Durchschnitt für die Erstausstattung veranschlagt.
Klar kann man hier nach oben über die Stränge schlagen und ebenfalls nach unten etwas sparen wenn man mit gebrauchten Artikeln etc. Zurecht kommt.
Wenn ich vom allgemeinläufigen Durchschnitt am Ende die hälfte übernehme, fühle ich mich damit grundsätzlich wohl.
Ich würde auch einfach so einen Großteil von dem bezahlen, was sie selbst für richtig hält.
Soweit kenne ich sie jetzt auch das sie keine Strampler von Gucci kauft, daher wird das alles recht im Rahmen bleiben.
Sie will mir jedoch keine Belege oder ähnliches für die Käufe geben, sie will vermeiden das ich dadurch "Steuerliche Vorteile" habe.
Deswegen muss ich da jetzt einen Eiertanz um irgendeine relative Zahl machen.
Mit Großzügigkeit hat das auch noch nicht so viel zutun, das kann man doch erst definieren wenn das Kind dann tatsächlich auf der Welt ist und man direkt miteinander interagiert.
Die Themen um die es jetzt geht sind ja ziemliche basics.

@Kasper:
Du hast natürlich komplett recht, ich will ihr das Geld auch nicht in den Rachen werfen.
Sollte sich rausstellen das ich nicht der Vater bin und ich deswegen ein paar Kosten hatte, dann ist das halt so. Karma wird es dann schon Regeln ;)
Was den Unterhalt angeht, bin ich aber recht entspannt.
Theoretisch kann sie in meiner Situation nach Prüfung durch meine Anwälte nicht einmal den Mindestunterhalt durchsetzen, ich würde den Mindestunterhalt natürlich trotzdem zahlen um hier kein großes getöse zu machen.
Ich werde hier also einen Teufel tun und sie auf keinen Fall an ein Unterhaltsniveau gewöhnen was über dem Mindestsatz liegt.
Das soll nicht heißen das ich in direkter Interaktion mit meinem Kind knausrig sein werde.
Die Finanzielle Situation will ich hier ansonsten auch nicht weiter vertiefen.

Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.275


Ein Leben lang!


« Antwort #28 am: 02. April 2018, 16:31:36 »

Die Erstausstattung kann man nicht steuerlich geltend machen.

Ich würde
1. Die Vaterschaft klären
2. Die Belege verlangen
3. Davon einen Betrag X übernehmen.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #29 am: 02. April 2018, 17:16:17 »

Die Erstausstattung kann man nicht steuerlich geltend machen.

Ich würde
1. Die Vaterschaft klären
2. Die Belege verlangen
3. Davon einen Betrag X übernehmen.

LG LBM

Genau so würde ich es auch machen. Transparenz als vertrauensbildende Massnahme. Damit muss die Kindesmutter eben leben können.
VG,
Tsubame.
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.249


« Antwort #30 am: 02. April 2018, 21:36:08 »

Hi,

finde den Vorschlag von LBM super.

Wenn du jetzt nach ihrer Pfeife tanzt wird sie das die nächsten 18 - 25 Jahre weiter so machen,
also falls du überhaupt der Vater bist.

Und ich hätte keine Lust mir ständig erklären zu lassen was ich sonst noch so zahlen und machen muss,
wobei sie dir ja keinerlei Rechte einräumen will. Wer etwas möchte muss sich mit dem anderen einigen,
dazu gehört es meistens Kompromisse zu machen.

Aktuell verbiegst du dich und sie diktiert. Eine ganz, ganz schlechte Basis für gemeinsame Elternschaft.

LG
Nadda
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #31 am: 03. April 2018, 04:33:36 »

Hallo Zusammen,

es freut mich das ihr so Motiviert an der Diskussion teilnehmt jedoch stört mich inzwischen der ständige verweis auf die ungeklärte Vaterschaft.
Ich bin mir bewusst das ihr hier mit Sicherheit schon Pferde habt kotzen sehen, dennoch würde ich es begrüßen wenn wir den Punkt zukünftig übergehen könnten.

@LBM: Das Thema mit den Steuern kam von ihr, ich hatte nur einmal nach Belegen gefragt und bekam entsprechende Antwort.
Ist daher zu vernachlässigen.

@Nadda: So ungern ich diese Frau in Schutz nehme, aber sie hat mir bisher keine Ansagen gemacht die ein Verlangen begründen oder eben Forderungen gestellt, gar keine.
Daher tanze ich nur in sofern nach ihrer Pfeife das ich momentan (so lange sie Schwanger ist) keine Diskussionen mehr hinsichtlich des Sorgerechts führe. Nennen wir das einfach Rücksicht.
Es ist ja sogar das Gegenteil der Fall das ich von mir aus angeboten habe entsprechende Kosten zu übernehmen wenn sie mir grob sagt was angefallen ist.

Übrigens gibt es Fortschritt, wir haben uns im Verlauf des gestrigen Tages darauf geeinigt das ich den Kombi-Kinderwagen bezahle.
Sie wird etwas raussuchen, die Modelle die sie im Blick hat kosten zw. 500-800€, das finde ich auch noch komplett im Rahmen.



Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.306


« Antwort #32 am: 03. April 2018, 07:24:21 »

Moin Richie.

Es ist selbstverständlich Dein ureigenstes Recht aus den hier geschriebenen Hinweisen, Tipps und Warnung Deine eigenen Schlüsse zu ziehen. Dafür musst Du Dich gar nicht mal rechtfertigen. Ich hoffe nur, dass Du all das geschriebene in Deine Entscheidungsfindung einbezogen hast/ einbeziehen wirst. Denn hier bekommst Du idR vielfältigen Rat aus häufig eigener Erfahrung. Keiner kennt Deine Ex-Partnerin, Dich und Euer Verhältnis. Aus Deinen Schilderungen jedoch bleibt (für mich), dass es eine (vorsicht ausgedrückt) spezielle Frau ist, Du ihr interlektuell überlegen erscheinst, Dich aber für sie und vorallem das ungeborene Kind verantwortlich fühlst und auch schon Zusagen/ Versprechungen in den Raum gestellt hast (s. Dein Eingangspost), obwohl es jede Menge offene Baustellen gibt. Ob Du Dich an die Versprechungen gebunden fühlst, auch wenn KM offensichtlich kein bisschen Dir entgegen kommt, musst Du entscheiden.

Was hier nur einhelliger Tenor ist:
Geld, was Du ihr jetzt gibst, kriegst Du nicht mehr zurück, solltest Du nicht der leibliche KV sein oder die KM Dich nicht als Vater akzeptieren und dies auch noch durchsetzen (wie auch immer sie das schafft) - hier wird es zukünftig viel mehr auch um die gelebte Vaterschaft (Umgang!) gehen, als nur um die rechtliche Vaterschaft (GSR).

Wenn Du also jetzt Geld zahlst oder Anschaffungen übernimmst, dann tust Du das m.E. auch zwei Aspekten:
1. Du willst eine gute Tat tun und der KM und dem ungeb. Kind eine unbeschwerte Schwangeschaft ermöglichen. Wenn dem so wäre, dann passen Deine eingangs geäußerten Forderungen/ Wünsche nicht dazu. Auch die Frage nach Belegen ist müssig. Dann kannst Du ihr soviel Geld geben, wie Du es für richtig hälst. Ob sie das als ausreichend empfindet ist letztlich egal. In diesem Fall verstehe ich Deine Fragen hier im Forum kaum.

Oder 2.: Du erhoffst Dir, mit der finanziellen Beteiligung während der Schwangerschaft auch eine positive Auswirkung auf Deine zukünftige Vaterrolle. Ich kann das durchaus verstehen, dass Du mit diesen positiven Signalen Dir die Gewogenheit der KM "erkaufen" willst. Das hättest Du pauschal tun können - dann letztlich ohne Forderungen (vielleicht nur Wünsche/ Hoffnungen äußern). Du hast es aber mit konkreten Erwartungen verbunden und darauf (nur) negative Signale erhalten - ich meine, was willst Du mehr daraus schließen?!?! Deshalb der Rat hier, Dich nur minimal an allem zu beteiligen, solange kein Entgegenkommen der KM erkennbar ist. Und ehrlich: auch hier tun Belege nichts zur Sache.

Mein Rat war und ist deshalb: Da die KM offensichtlich sich auskömmlich aus "der Sache" bedienen kann, leidet sie im Vorfeld bei der ANschaffung der Erstausstattung keine finanzielle Not. Deshalb braucht es auch kein frisches Geld von Dir! Nachträglich kannst Du, wenn Du Vaterschaft leben darfst, Dich ja daran beteiligen (und parallel versuchen, es mit "der Sache" zu verrechnen). Ob Du jetzt Dich symbolisch mit etwas (zB Kinderwagen) beteiligst, musst Du selbst entscheiden. So wie Du die KM hier geschildert hast, wird es immer zu wenig sein... mit allen Folgen.

Da war mein Wort zum Dienstag.
Gruß. toto   
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #33 am: 03. April 2018, 11:33:52 »

Moin,

Ich gebe euch recht, das ich am Ende sowieso zahlen werde, daran ist aber auch aus meiner Sicht nichts falsch, natürlich unter der Vorraussetzung dass sie die Hauptbetreuung des Kindes gewissenhaft übernimmt.


Hallo,

Du wirst für die Kindesmutter und das Kind zahlen müssen, ganz gleich, ob sie, ihre Oma, ihre Mutter, der Bäcker oder die Kita die Betreuung übernimmt. Dazu wirst Du nicht gefragt werden. Und solltest Du fragen, wird Dir jeder mitteilen, dass dies die alleinige Sache der Kindesmutter ist.

Bei Euch als unverheiratete Eltern ist die Lebenssituation des betreuenden Elternteils, also der Mutter, der Anknüpfungspunkt für die Berechnung , also welche Einkünfte sie ohne die Geburt und die Betreuung gehabt hätte, unabhängig vom Vermögen. Im Grundsatz wirst Du ihr den vollen Verdienstausfall erstatten müssen. Und laut DT (zweite Gruppe) hast Du einen Selbstbehalt von 1 300 Euro.

Dass die Kindesmutter Dir als Vater keine "Steuerlichen Vorteile" gönnt, lässt tief blicken. Warum will sie das nicht ?

Das Thema der Gemeinsamen Sorge wird immer der Anlass sein, dass sie dich nächtelang beschimpft, Dir vorhält, dass es Dir nicht um das Kindeswohl geht und wird auch nach der Geburt zu "einem Nervenzusammenbruch" führen.
Als nicht sorgeberechtigter Vater kannst Du das Kind übrigens auch nicht von einer Tagesmutter oder der Kita abholen, nicht zum Arzt gehen oder Infos vom selbigen erhalten - ohne ausdrücklichen Wunsch der Kindesmutter.

VG,
Tsubame




« Letzte Änderung: 03. April 2018, 11:37:48 von Tsubame » Gespeichert
Dad76
_Dad76
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 155


« Antwort #34 am: 03. April 2018, 12:38:22 »

Bezüglich Belege....

In meinem Fall wollte die KM pauschal 1000,-€ für die Erstausstattung haben.
Da ich wusste, dass sie vieles geschenkt bzw. geliehen hat, bat ich sie um Rechnungen bzw. Quittungen der gekauften Sachen. Jetzt, nach fast 1,5 Jahren, habe ich immer noch keine Belege erhalten und nach Rücksprache mit meinem Rechtsbeistand der KM deshalb auch kein Geld für die Erstausstattung gegeben. Mittlerweile ist ihr Anspruch darauf verjährt.
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #35 am: 11. April 2018, 09:24:05 »

Hallo Zusammen,

Danke für Eure Antworten.

@Dad76: Mir geht es hier tatsächlich nicht um ihren Rechtlichen Anspruch den sie Möglicherweise sowieso hätte sondern darum das ich das für mich richtige mache.

@Tsubame: Den Selbstbehalt kenne ich, mein (voll Sozialversicherungspflichtiges) Einkommen liegt unter diesem Selbstbehalt, die Ansprüche die sie stellen kann sind also recht begrenzt. Sie arbeitet selbst nur Halbtags, daher ist ihr möglicher Verdienstausfall auch überschaubar.
Warum sie mir keine Belege für meinen Steuerlichen Vorteil geben will?
Ihr Grundgedanke ist, Zitat: "Das Kind ist kein Geschäft". Nun wie kommt sie darauf? Mein Alltag hat viel mit "dem Geschäft" zu tun, sie hatte den Eindruck das ich sie ebenfalls manchmal wie ein teil meines Business behandele wenn ich z.B. einen Kalendereintrag gemacht habe für die Zeit die wir uns sehen.
Ist natürlich irgend ein Unsinn in ihrem verdrehten Kopf, aber dort liegt meiner Vermutung nach der Ursprung.
Ich vermute auch das Du recht behalten wirst hinsichtlich ihres Verhaltens bezüglich des Sorgerechts, ja sie wird ausrasten sobald das Thema nach der Geburt los geht.
Aber ich werde hier sobald es soweit ist keine anstalten machen und den korrekten weg gehen, ob ihr das passt oder nicht.
Ich bin gerade besonders Rücksichtsvoll weil der Blutkreislauf meines Kindes mit ihrem Blutkreislauf verbunden ist, die logische Schlussfolgerung ist das ich sie erst mal nicht ärgere denn damit ärgere ich auch das unschuldige Kind.

@Toto:
Ich bin für jegliche Tipps und auch Warnungen dankbar, die Informationen die ich hier erhalte und auch die Gespräche sind sehr nützlich für meine Entscheidungsfindung und natürlich hilft es auch immer besser zu verarbeiten wenn man die Situation verschriftlicht.
Im Rechtfertigungsmodus empfinde ich mich ehrlich gesagt auch nicht, ich möchte nur auf alle eure Punkte eingehen und wenn der gleiche Punkt hinsichtlich der Vaterschaft immer wieder kommt, obwohl mich das zur Zeit nicht weiter bringt, dann will ich dies zur Steigerung der Diskussionseffizienz an bringen.
Dazu abschließend noch einmal inhaltlich zum Tenor; Natürlich werde ich einen Vaterschaftstest durchführen sobald das Kind geboren ist, unabhängig davon was sie mir erzählt, das hätte ich auch (hinter ihrem Rücken) getan wenn in unserer Beziehung alles friede freude Eierkuchen geblieben wäre. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Sollte sich herausstellen das ich nicht der Vater bin, wird der Ablauf relativ einfach sein: Meine Anwälte werden aufgefordert sie auf Schadensersatz zu verklagen, unabhängig von der Erfolgsaussicht. Sie bekommen vorab Freigabe für einen Vollständigen Instanzenritt und außerdem die Anweisung mir erst wieder mit dem Finalen Ergebnis Bericht zu erstatten wenn das Thema vollständig abgeschlossen ist. Was dabei dann raus kommt, ist mir komplett egal und auch ansonsten wird mir ihre komplette Existenz dann sonst wo vorbei gehen und ich werde mich nicht weiter damit auseinander setzen.

Zu beiden Aspekten;
1. Ja, Du hast recht, am wohlsten fühle ich mich damit wenn sie eine unbeschwerte Schwangerschaft hat.
Welche Forderungen von mir sprechen dagegen?
Ich habe sie nie direkt nach Belegen gefragt, ich glaube mein Wortlaut war ein einziges mal "es wäre gut wenn Du die Belege von den Einkäufe aufbewahrst".
Was danach zum Thema Belege kam, kam immer von ihr, ich bin darauf auch nie weiter eingestiegen, empfand diesen Punkt aber als Bemerkenswert, meine Aussage im letzten Post liest sich vielleicht etwas so als hätte ich sie nach den Belegen gefragt. Habe ich nicht.
Klar kann ich ihr soviel Geld geben wie "ich" es für richtig halte nur gibt es für mich keinerlei Anhaltspunkt was "richtig" ist, oder was die Welt da draußen für richtig hält, da mir jegliche Erfahrung bei diesen Themen fehlt.
Mein Moralischer Kompass ist bei diesen Themen ist auch nicht unbedingt der ausgefeilteste, deswegen habe ich das Forum befragt um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.

Zu 2: Auch hier hast Du recht, natürlich will ich mir etwas die Gunst erkaufen.
Aber welche Konkreten Erwartungen oder Forderungen habe ich deiner Ansicht nach an sie gestellt oder damit verbunden?

Warum ich ihr nicht einfach Pauschal irgend ein Betrag überweise kommt daher das sie, wie Du schon angemerkt hast, sehr speziell ist.
Folgendes würde passieren:
Überweise ich zu wenig, dann wird sie mir vorhalten wie unglaublich unverschämt ich doch wäre und sie obwohl ich es versprochen habe, nicht genug Geld überwiesen hätte.
Überweise ich zu viel, dann wird sie mir vorhalten das ich nur mit meinem Geld punkten will, sie das aber auf gar keinen fall braucht und auch nicht will, ich bin nur wieder Großkotzig und will sie klein aussehen lassen, sie schafft das alleine. (Zurücküberweisen würde sie mir das Geld natürlich in BEIDEN fällen niemals ;) )
Die eine oder andere Variante würde sie mir natürlich nicht 2-3 Tage nach Erhalt des Geldes um die Ohren hauen, das würde irgend wann komplett aus dem Kontext heraus innerhalb einer anderen Streitigkeit dann kommen.

-----------------------
Den Text oben hatte ich bereits letzte Woche geschrieben, seit dem haben sich wieder Neuigkeiten ergeben.
-----------------------

Es lief jetzt ungefähr so ab:
Nach dem wir uns darauf geeinigt hatten das ich den Kinderwagen kaufe, hat sie mir noch 2 Artikel von Toys r us geschickt die sie gerne hätte, ich habe ihr dann gesagt das ich mich darum kümmere.
Da ich am nächsten Tag ins Ausland geflogen bin konnte ich die Sachen nicht Persönlich abholen sondern habe sie auf ihre Adresse im Internet bestellt.
Soweit so gut, dachte ich.

Wir haben uns auf einen Termin geeinigt wann wir den Kinderwagen kaufen gehen, sie wollte sich noch mal Informieren was sie haben will, nach dem wir den Termin dann hatten, fiel ihr ein Tag später ein
das es für mich Zeitverschwendung wäre wenn ich mit komme und ich soll ihr doch einfach Geld überweisen und sie macht es alleine, den restlichen Betrag würde sie mir zurück überweisen.
Vorallem mit dem "zurücküberweisen" habe ich mich nicht wohlgefühlt und habe ihr gesagt das ich mich wohler fühle wenn sie einfach etwas aussucht und ich kaufe das dann.
Daraufhin kam dann von wieder ein ewig langer Wortschwall, zusammengefasst soll ich mir "mehr mühe" geben und nicht einfach nur Geld bereit stellen, die ToysRus Sachen hätte ich nicht "bestellen" dürfen,
ich hätte in den Laden fahren sollen um mich "vor Ort von der Qualität" zu überzeugen.
Entsprechend bestand sie jetzt darauf das wir ZUSAMMEN den Kinderwagen kaufen fahren.
Auf die Tirade bin ich nicht weiter eingegangen und habe nur geantwortet "Also bleibt es bei dem Termin?".
Ja, es sollte bei dem Termin bleiben.
Ich bin dann Montag hin, hatte aber kein gesteigertes Interesse daran sonderlich viel Zeit mit ihr zu verbringen und habe ihr am Ende einfach 1000€ in Bar gegeben.
Sie hat das Geld dann am selben Tag noch komplett auf den Kopf gehauen und mir Abends einen Vortrag darüber gehalten dass das Geld ja nicht reichen würde und bla.
Das ganze hat damit geendet das sie mir einen Wortschwall epischen Ausmaßes entgegen brachte, inhaltlich bin ich ein Scheißvater und auch ein beschissener Sohn.
Der Kern ihrer Argumentation basiert darauf das ich ja sonst gerne so viel Geld ausgebe für meine Spielsachen aber jetzt wo es um das Kind geht, geizig wäre.

Ich habe darauf nicht mehr reagiert, irgendwann Nachts kamen dann noch lauter Fotos von irgendwelchen wirren Aufstellungen die sie Handschriftlich bezüglich der Kosten für das Baby gemacht hat.
Sie kommt da auf ungefähr 7-8000€.
Darauf bin ich auch nicht mehr eingegangen, heute hat sich dann auch ihre Freundin bei mir gemeldet.

Ich brauch noch ein T-Shirt wo drauf steht "they told me so" (damit seid ihr hier im Forum gemeint ;) ).
Wie ihr schon mehrfach gesagt habt, werde ich es ihr nicht recht machen können. Ich werde es nicht weiter versuchen.

Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.306


« Antwort #36 am: 11. April 2018, 13:31:31 »

Sollte sich herausstellen das ich nicht der Vater bin, wird der Ablauf relativ einfach sein: Meine Anwälte werden aufgefordert sie auf Schadensersatz zu verklagen, unabhängig von der Erfolgsaussicht. Sie bekommen vorab Freigabe für einen Vollständigen Instanzenritt und außerdem die Anweisung mir erst wieder mit dem Finalen Ergebnis Bericht zu erstatten wenn das Thema vollständig abgeschlossen ist. Was dabei dann raus kommt, ist mir komplett egal und auch ansonsten wird mir ihre komplette Existenz dann sonst wo vorbei gehen und ich werde mich nicht weiter damit auseinander setzen.
... außer die Anwälte bezahlen zu müssen... Das ist dann rausgeschmissenes Geld...

Willst Du überhaupt kein Geld rausschmeißen - dann zahle ihr jetzt nichts.

Willst Du nur begrenzt Geld verlieren - dann zahle ihr das, was Du jetzt für richtig hält, schreibe es gedanklich sofort ab und wenn Du nicht der KV sein solltest, dann lass alles weitere stecken.

Und ehrlich: Dein "Update" bestätigt das doch nur!

toto
Gespeichert
tellerchen
Zeigt sich öfters
**
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 76



« Antwort #37 am: 25. Juli 2018, 14:56:47 »

ist zwar schon etwas her, jedoch meine Nase sagt mir, das da etwas nicht stimmt...

die Reaktionen von ihr sind etwas eigenartig...

ich hoffe du läßt dir kein Kuckucksei ins Nest legen...

wenn du noch online bist, wie ist der Stand der Dinge...August ist ja bald

gruß

tellerchen
Gespeichert

"Laut Statistik ist die Ehe die Hauptursache aller Scheidungen."

"Ist der Chef nicht da, entscheidet der Stellvertreter. Ist der auch nicht da, entscheidet endlich der gesunde Menschenverstand."
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #38 am: 26. Juli 2018, 00:07:38 »

Moin,

ich bin noch hier und lese fleißig bei den anderen Fällen mit.
Es gibt in der Tat ein paar Entwicklungen;
Das Kind ist bis jetzt Gesund und es wird ein Mädchen, der Geburtstermin im August ist soweit weiterhin gleich geblieben
Also von der warte, alle supi.
Sie hat mir ja die letzten Monate alle Informationen verweigert, aber da gab es zuletzt positive Entwicklungen.

Nach der Aktion mit dem Kinderwagen war eine Zeitlang Funkstille, es gab noch eine Organisatorische Sache zu Regeln für die ich eine Unterschrift von ihr benötigte, was nichts mit dem Kind zu tun hatte, dazu hatten wir ein kurzes Gespräch, welches aber auch wieder komplett eskaliert ist.
Ich habe ein Vaterkurs besucht um mich etwas besser darauf vor zu bereiten.

Vor einigen Wochen kam dann meine Mutter auf die Idee ihr einmal die Meinung zu sagen und die beiden haben sich getroffen und ausführlich Unterhalten.
Das war ganz gut soweit, vorallem endlich mal Erkenntnissgewinne zum Zustand und Geschlecht des Kind.
Ohne jetzt auf die ganzen Details des Gespräches einzugehen, das Endergebnis war das wir ein Beratungsgespräch mit einer Unbeteiligten 3. Person vorgeschlagen haben.
Entsprechend haben wir eine Familienberatung in ihrer nähe rausgesucht.
Dem hat sie auch zu gestimmt und der Termin mit der KM, mir und einer Sozialpädagogin hat dann auch zeitnah statt gefunden.
Ich war auf den Termin sehr gut vorbereitet, hatte meine Themen dabei die ich klären wollte, hatte meine Zielsetzung für das Gespräch vorher aufgeschrieben und hatte beispielhafte Elternvereinbarungen einmal zur Ansicht ausgedruckt mit dabei.
Prinzipiell verlief das Gespräch soweit ganz friedlich und inhaltlich auch gut insofern das die Pädagogin ihr ganz gut vermitteln konnte das mir
tatsächlich auch etwas an dem Kind liegen könnte.
Die Themen Sorgerecht und Umgang konnten wir aber nicht im Detail "klären", was das Sorgerecht angeht hat sie die Ansicht das ich mich "beweisen" muss und wenn ich mich bewiesen hätte, würde sie das Sorgerecht schon teilen (bei ihrem neuen Kerl und seiner Ex Freundin und deren Kind ist es wohl auch so...wtf?)
Ich versuche ja aber immer irgendwo Konstruktive Lösungen also habe ich ihr gesagt das so etwas nur unter der Vorraussetzung Möglich wäre, dass der Zeitraum in dem ich mich beweisen muss Zeitlich fest begrenzt ist, z.b. 6 Monate und dass die Kriterien an denen festgemacht wird ob ich mich bewiesen habe, auch messbar sein müssen, z.b. ob ich Pünktlich zu den Terminen erschienen bin.

Kriterien konnte sie keine nennen, Zeitraum festlegen fand sie auch nicht geil ;)
Die Sozialpädagogin hat ihr das dann auch als Hausaufgabe mitgegeben, die Kriterien zu definieren und sich über einen Zeitraum Gedanken zu machen.
Ich weiß aber schon, das sie nicht liefern wird.

Bezüglich Umgang, klar will sie mich mein Kind sehen lassen, aber genau festlegen kann man das ihrer Ansicht nach nicht, man müsste ja erst mal gucken wie das Kind so wird oder auch was das Kind so will.

Prinzipiell war der Termin für mich ein "Testlauf" der soweit erfolgreich verlief, die Pädagogin hat mich häufig gelobt, sie wurde häufig kritisiert.
Ich bin sehr gespannt wie der Folgetermin verläuft und ob sie zu diesem Termin zumindestens soweit vorbereitet ist, das sie ihre "Hausaufgaben" macht.
Bin gespannt ob wir den Termin noch vor der Geburt schaffen.

Momentan hat sie die Messenger Blockaden wieder entfernt, sie informiert mich in den letzten 2 Wochen auch proaktiv über Fortschritte.
Ich verhalte mich also auch entsprechend freundlich aber zurückhaltend.
Da wir Organisatorisch bisher keinen Schritt weiter gekommen sind, wird unmittelbar nach der Geburt dann das procedere los gehen.
Ich denke sie Missinterpretiert unseren "netten" Dialog momentan als Einigung, ich sehe eine Einigung aber erst dann wenn wir die Themen sauber vereinbart haben.


Gespeichert
Dad76
_Dad76
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 155


« Antwort #39 am: 26. Juli 2018, 07:46:03 »

Moin,


Ich war auf den Termin sehr gut vorbereitet, hatte meine Themen dabei die ich klären wollte, hatte meine Zielsetzung für das Gespräch vorher aufgeschrieben und hatte beispielhafte Elternvereinbarungen einmal zur Ansicht ausgedruckt mit dabei.
Prinzipiell verlief das Gespräch soweit ganz friedlich und inhaltlich auch gut insofern das die Pädagogin ihr ganz gut vermitteln konnte das mir
tatsächlich auch etwas an dem Kind liegen könnte.
Die Themen Sorgerecht und Umgang konnten wir aber nicht im Detail "klären", was das Sorgerecht angeht hat sie die Ansicht das ich mich "beweisen" muss und wenn ich mich bewiesen hätte, würde sie das Sorgerecht schon teilen (bei ihrem neuen Kerl und seiner Ex Freundin und deren Kind ist es wohl auch so...wtf?)
Ich versuche ja aber immer irgendwo Konstruktive Lösungen also habe ich ihr gesagt das so etwas nur unter der Vorraussetzung Möglich wäre, dass der Zeitraum in dem ich mich beweisen muss Zeitlich fest begrenzt ist, z.b. 6 Monate und dass die Kriterien an denen festgemacht wird ob ich mich bewiesen habe, auch messbar sein müssen, z.b. ob ich Pünktlich zu den Terminen erschienen bin.

Kriterien konnte sie keine nennen, Zeitraum festlegen fand sie auch nicht geil ;)
Die Sozialpädagogin hat ihr das dann auch als Hausaufgabe mitgegeben, die Kriterien zu definieren und sich über einen Zeitraum Gedanken zu machen.
Ich weiß aber schon, das sie nicht liefern wird.

Bezüglich Umgang, klar will sie mich mein Kind sehen lassen, aber genau festlegen kann man das ihrer Ansicht nach nicht, man müsste ja erst mal gucken wie das Kind so wird oder auch was das Kind so will.

Prinzipiell war der Termin für mich ein "Testlauf" der soweit erfolgreich verlief, die Pädagogin hat mich häufig gelobt, sie wurde häufig kritisiert.
Ich bin sehr gespannt wie der Folgetermin verläuft und ob sie zu diesem Termin zumindestens soweit vorbereitet ist, das sie ihre "Hausaufgaben" macht.
Bin gespannt ob wir den Termin noch vor der Geburt schaffen.



Das kommt mir doch alles sehr bekannt vor. Bei mir war es sehr ähnlich.
Als ich äußerte, dass ich das Gemeinsame Sorgerecht anstrebe und gerne "feste" Umgangszeiten hätte, drohte mir die KM gleich mit Anwalt. Sie möchte das nicht, ich soll sie nicht unter Druck setzen denn das würde sich aufs Kind übertragen. Als ich nach Wochen meinen Wunsch auf gemeinsames Sorgerecht wiederholte, sagte sie mir, dass sie für diese Entscheidung professionelle Hilfe brauch. Damit war ich einverstanden und schlug ihr Familienberatung bei der "Caritas" vor.

Dort spielten dann die Themen Umgang oder Sorgerecht eher untergeordnete Rollen, da erstmal die Vergangenheit aufgearbeitet wurde, zumindest war das großer Bestandteil der Gespräche. So gab es aber zum Beispiel kleinere Fortschritte beim Umgang. Aber nicht weil die KM aus Überzeugung mehr Umgang zuließ, sondern eher weil die Beraterin der Caritas ihr das mehrfach "nahelegte". Als dann nach knapp 6 Monaten Beratung das Thema Sorgerecht wieder aufkam und die Frage, wie denn die KM darüber denkt, verließ diese die Beratung wutentbrannt, brach diese dann endgültig ab (nach ihrer Auskunft, weil sich Aufwand und Nutzen für sie nicht lohnten) und verkürzte mir meine  zum damaligen Zeitpunkt bei der Caritas vereinbarten Umgangszeiten rapide. Unterm Strich hatte sie mich dort ein halbes Jahr lang hingehalten, das Thema Sorgerecht wurde nur sehr stiefmütterlich behandelt und den Umgang verkürzte sie wieder nach Belieben.

Deshalb bin ich dann im November letzten Jahres zum Familiengericht gegangen, um dort die Gemeinsame Sorge und eine Umgangsregelung "einzuklagen". Im Juni diesen Jahres war dann Verhandlung. Und was soll ich sagen, sie war immer noch gegen die Gemeinsame Sorge, gab dies auch zu Protokoll. Auf Nachfrage der Richterin, was denn dagegen spreche, kamen nur lächerliche Aussagen (der Kleine hätte mal volle Windeln bei der Übergabe gehabt etc.) Was sollte sie auch anderes sagen. Ich hatte alle Umgangstermine pünktlich wahrgenommen, war zuverlässig und habe eine gute Bindung zum Kleinen. Die Richterin entschied dann auf Gemeinsame Sorge und legte auch den Umgang gleich belastbar fest.

Was ich sagen will.... achte bei der Familienberatung darauf, dass deine Wünsche nicht zu kurz kommen und nicht nur die Vergangenheit "bewältigt" wird. Versuche immer wieder vorsichtig (ohne Druck) deine Wünsche zu äußern. Frage ganz konkret was gegen die Gemeinsame Sorge spricht. Du wirst schnell merken, ob da tatsächlich Argumente kommen oder sie nur auf Zeit spielt. Und dann warte nicht so lange wie ich, mit dem evtl. Gang zum Familiengericht. Ich bereue es sehr, dass die KM so lange alleine schalten und walten konnte. Nach Auskunft der Verfahrensbeiständin ist der Kleine "entwicklungsverzögert" was man auch auf mangelnde Förderung zurückführen kann. Dies hat mir mittlerweile, wo ich das Sorgerecht habe, die Kinderärztin bestätigt.

Ich hoffe, dass es bei dir besser läuft und du viel mehr Zeit mit deinem Kleinen verbringen kannst, als es für mich bis zur Verhandlung möglich war.

Gruß
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.306


« Antwort #40 am: 26. Juli 2018, 07:56:55 »

Moin.

Sehr schön, das offensichtlich ein Dialog in Gang gekommen ist !

Du kannst das „sich beweisen“ Spiel sicherlich bis zu einem gewissen Grad mitspielen. Am Ende kannst Du ja immer den Joker ziehen sowohl GSR als auch Umgang gerichtlich zu bekommen.

Allerdings - pass auf, dass das nicht zu einem dauerhaften Spiel der KM wird, das Du Dir alles irgendwie verdienen musst und Du immer von ihren Gnaden abhängig bist (jetzt fängt sie ja schon mit Umgang genauso an). Ziele und Zeitraum zu fordern sind sicherlich ein guter Ansatz. Aber nicht, um ernsthaft Meilensteine für Dich zu definieren, sondern um die KM, vorZeugen, letztlich mit der Absurditaet ihres Verhaltens zu konfrontieren.

Was das Kind, ein Säugling, „will“... so nen Blödsinn

toto
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #41 am: 26. Juli 2018, 16:51:04 »

Moin,

das Spiel werde ich ja auch nur unter der Vorraussetzung mitspielen dass die Regeln klar sind und der Zeitraum überschaubar eingegrenzt.
Im Prinzip geht es mir auch darum die Absurdität ihres Verhaltens aufzuzeigen, bei der Pädagogin war ihr härtestes "Argument" gegen mich das ich zu vorbereitet und strukturiert bin.
Inhaltlich etwas relevantes vortragen konnte sie nicht, sie war auch in keinster weise in der Lage einen "Deal" oder irgendetwas vorzuschlagen, zu definieren oder sonst etwas.
Was sie will, weiß sie nicht, was sie nicht will aber scheinbar ganz deutlich.

Die Familienberatung hat die Zielsetzung des Gespräches vorher abgefragt und auch versucht dorthin zu leiten, ich bin daher Grundsätzlich erst einmal zufrieden.

Wir warten ab ob es sich irgendwie bis zur Geburt klären lässt, wenn nicht, werde ich Zeitnah zum Gericht gehen.
Ich werde auf jedenfall keine langen faxen machen.

Ach noch was witziges, sie hat mich Heute gefragt ob ich ihr 2k gebe, damit sie Nabelschnurblut einlagern kann ;)
Humor hat sie.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2018, 16:54:57 von RichardvonWeizsaecker » Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #42 am: 08. August 2018, 15:55:05 »

Moin Zusammen,

wir hatten letzte Woche den Folgetermin bei der Pädagogin und konnten einige Fortschritte erzielen.
Die Pädagogin hat wie beim letzten mal die Zielsetzung recht deutlich abgefragt und wir waren uns einig die Themen
Sorgerecht und Umgang (irgendwie) zu Regeln.
Daraus entstanden ist zunächst eine Vereinbarung das wir das Sorgerecht nach einem Jahr gemeinsam bei einem Notar beurkunden wenn in diesem Zeitraum alles gut verläuft.
Unter "alles verläuft gut" haben wir definiert:
- Wir sind beide immer füreinander erreichbar
- Sie hinterlegt bei allen relevanten Stellen (Ärzte, Kita etc.) eine Vollmacht
- Vereinbarte Besuchszeiten müssen beidseitig eingehalten werden
- Ich zahle Regelmäßig den vereinbarten Unterhalt (Stufe 3 Düsseldorfer Tabelle)
Das ganze haben wir natürlich als Vereinbarung entsprechend ausformuliert.

Damit hatten wir den größten brocken eigentlich erstmal soweit vom Tisch.
Bei dem Umgang konnten wir uns leider (noch) nicht auf eine Belastbare Regelung einigen.
Sie wollte mir "mindestens 1-2x die Woche" zugestehen, das aber "flexibel" halten, wir sind im freundlichen Dialog geblieben,
konnten aber bis zum Ende des Termins keine abschließende Regelung treffen.

2 Tage später wurde unsere Tochter dann geboren, das war letzten Freitag.
Sie hat sich unmittelbar nach der Geburt bei mir gemeldet und mich ins Krankenhaus eingeladen.
Seit der Geburt habe ich sie jetzt schon 3x gesehen, also jeden zweiten Tag.
Das verlief jetzt die letzten Tage eigentlich sehr unkompliziert und fast schon recht freundschaftlich.
Sie hat keinerlei Berührungsängste, gibt mir von sich aus das Baby, wickelt es mit mir Gemeinsam, stillt es wenn ich dabei bin...
Das sie jetzt natürlich noch etwas unter dem Einfluss ihres Hormonhaushalt steht, ist mir natürlich klar - möglicherweise wird sich ihr Verhalten schon bald wieder Ändern.

Ich dokumentiere alles was so passiert und halte die Umgangszeiten genau fest, außerdem versuche ich mich natürlich soweit
kooperativ und "nett" zu Verhalten.

Habt ihr noch Vorschläge und Tipps wie ich mich jetzt die nächsten Wochen am besten Verhalte und was ich sonst noch tun kann?
Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.934



« Antwort #43 am: 08. August 2018, 16:01:53 »

Erstmal Glückwunsch zur Tochter.

Hört sich ja erstmal recht gut an (auch wenn ich mich immer wieder Frage, warum ein Vater sich beweisen muss, um das Sorgerecht zu bekommen). Ihr habt eine Vereinbarung und im Notfall kannst du dich auf diese berufen.

Hm, weiter Tipps würden mir jetzt fast nicht einfallen.

Vielleicht kannst du ja noch einen Babypflegekurs oder einen "Erst-Hilfe-am-Kind"-Kurs machen. Das macht sich sicher auch immer gut.

Ansonsten würde ich einfach die Termine wahrnehmen und genießen und erstmal abwarten wie es sich weiter entwickelt
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Dad76
_Dad76
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 155


« Antwort #44 am: 09. August 2018, 09:06:12 »

Daraus entstanden ist zunächst eine Vereinbarung das wir das Sorgerecht nach einem Jahr gemeinsam bei einem Notar beurkunden wenn in diesem Zeitraum alles gut verläuft.
Unter "alles verläuft gut" haben wir definiert:
- Wir sind beide immer füreinander erreichbar
- Sie hinterlegt bei allen relevanten Stellen (Ärzte, Kita etc.) eine Vollmacht
- Vereinbarte Besuchszeiten müssen beidseitig eingehalten werden
- Ich zahle Regelmäßig den vereinbarten Unterhalt (Stufe 3 Düsseldorfer Tabelle)
Das ganze haben wir natürlich als Vereinbarung entsprechend ausformuliert.

Kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

Warum muss ein Vater erst nachweisen, dass er als Vater taugt, nur weil die Mutter Bedenken hat. Wer stellt sicher, dass die Mutter "verdientermaßen" das Sorgerecht ausübt.

Was heißt "wir sind immer füreinander erreichbar"? Wenn du es mal nicht bist, schließt das die GS aus? Wenn du, warum auch immer "mal in Zahlungsschwierigkeiten kommst und den Unterhalt mal nicht zahlen kannst... wäre das ein Hinderungsgrund für die Gemeinsame Sorge?


Das kommt mir alles so bekannt vor... Mediation bei der Caritas mit der KM, dann musste ich über einen Zeitraum von 6 Monaten nachweisen, dass ich als Vater zuverlässig und fähig bin...und das Ende vom Lied war, dass die KM ohne Angabe von Gründen nach den 6 Monaten die Mediation abgebrochen hat, das Thema Gemeinsame Sorge für sie erledigt war und ich zum Familiengericht musste. Dort habe ich dann erst nach weiteren 8 Monaten die Gemeinsame Sorge zugesprochen bekommen. Es war lediglich Hinhaltetaktik...
Gespeichert
Loewenherz
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 9


« Antwort #45 am: 09. August 2018, 10:41:32 »

"Daraus entstanden ist zunächst eine Vereinbarung das wir das Sorgerecht nach einem Jahr gemeinsam bei einem Notar beurkunden wenn in diesem Zeitraum alles gut verläuft." Im Umkehrschluss könnte man auch sagen, dass wenn alles so läuft wie die Kindesmutter es möchte, dann bekommst Du dein Recht, was Dir sowieso zusteht, Mal ganz ehrlich, dass ist das denkbar schlechteste was Du tun kannst. Pädagogen sind keine Juristen. Die gemeinsame elterliche Sorge hat extremen Einfluss auf Deine Rechte als Vater. Beispiel: Medizinische Behandlungen, z. Bsp. Operationen. Ohne gemeinsame Sorge , kein Mitspracherecht, usw. Du erhälst auch keine Arztauskünfte etc. Keine Auskünfte bei Behörden, zum Beispiel bei einem Wegzug der Kindesmutter usw. Anmelung des Kindes in einer Kindergrippe, Kita. Du hast kein Einfuss und bekommst auch keine Auskünfte über deine Tochter. Denk mal drüber nach.... Bei gemeinsamer elterlicher Sorge hast Du die gleichen Rechte wie die Kindesmutter. Das ist in so einer Situation extrem wichtig. Kannst Du mir glauben. Es geht hier auch nicht um die Kindesmutter oder Dich. Es ist aus meiner Sicht im Interesse Deiner Tochter, dass beide Eltern gewisse Entscheidungen nur gemeinsam treffen können. Es ist euer gemeinsames Kind. Also auch gemeinsames Sorgerecht sofort veranlassen. Gerade in Deinem Fall. Die Mutter muss sich ja auch nicht beweisen ob sie eine gute Mutter ist. Sollte dies zum Beispiel nicht der Fall sein, hast Du ohne gemeinsames Sorgerecht keine Möglichkeit Deiner Tochter angemessen zu helfen. Daher ist das ein absolutes Muss!

Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.752


« Antwort #46 am: 09. August 2018, 11:01:34 »

Hallo,

das gemeinsame Sorgerecht ist keine Wunschoption für die KM sondern Dein Recht als Vater, der sich kümmert.
Das solltest Du auch so bei der Pädagogin erklären. Dann wird sich nämlich zeigen, was die Betreuerungen der KM wirklich wert sind.

Die gemeinsame Sorge ist in § 1626a BGB geklärt und besagt insbesondere:

"(2) 1Das Familiengericht überträgt gemäß Absatz 1 Nummer 3 auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge beiden Eltern gemeinsam, wenn die Übertragung dem Kindeswohl nicht widerspricht. 2Trägt der andere Elternteil keine Gründe vor, die der Übertragung der gemeinsamen elterlichen Sorge entgegenstehen können, und sind solche Gründe auch sonst nicht ersichtlich, wird vermutet, dass die gemeinsame elterliche Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht."

Der Maßstab ist einzig und alleine das Kindswohl und bedarf schon ziemlicher Anstrengungen, dass das gSR dem Kindswohl widerspricht. Das ist in Deinem Fall nicht gegeben und es steht deshalb dem gSR nichts im Wege!

Es bedarf keiner notariellen Beurkundung von was auch immer, es gibt Formulare beim JA und die gSR ist gegeben. Wenn die KM das nicht will, dann ist das Familiengericht zuständig. Es ist heute aber in aller Regel so, dass der KV das gSR bekommt, wenn er es beantragt, einfach weil die KM eine Kindswohlgefährdung belegen müsste. Das ist aber nicht der Fall.

Das Umgangsrecht ist unabhängig vom gSR und steht dem Kind zu. Auch hier bringt eine notarielle Regelung nicht viel. Macht eine Umgangsplan und gesteht euch gegenseitig etwas Spileraum zu, da das Kind noch klein ist und eben noch nicht alles nach Plan verläuft. Mit ca. 1 Jahr kann dann ein regulärer, fester Umgang stattfinden, wobei es immer mal Abweichungen im gegenseitigen Einvernehmen geben kann.

Unterhaltszahlungen sind durch einen Titel abgesichert, auch dazu bedarf es keiner notariellen Vereinbarung.

Ich will Dir Mut machen das gSR jetzt einzufordern und auch keine Angst vor dem Familiengericht in dieser Frage zu haben.
Allles andere hat Loewenherz und ander schon geschrieben.

VG Susi
Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.306


« Antwort #47 am: 09. August 2018, 14:18:24 »

m.E kannst Du das so machen - denn die Option GSR zu beantragen und dann auch zu bekommen vergibst Du Dir NICHT -egal wie KM nach einem Jahr meint, wie es gelaufen ist. Und ob Du das GSR dann erst beantragst und bekommst oder jetzt gleich ist faktisch relativ egal. Und wenn es in einem Jahr im gegenseitigen Einvernehmen klappt, dann umso besser als es jetzt gerichtlich zu erstreiten - mit allen Nebenwirkungen die dies evtl  auf Dein Verhältnis zur KM und damit zum Säugling hat.

Was dagegen spricht ist, dass die KM dadurch das falsche Gefühl bekommen könnte, dass sie die alleinige Bestimmerin ist und die Regeln diktiert... Das ist und bleibt falsch, Du hast ein Recht auf GSR und das Kind und Du haben ein Recht auf Umgang.

Am Ende ist es eine Abwägung - Du musst abschätzen, was lfr. eher eine gemeinsame und gleichberechtigte Elternschaft ermöglichen wird: das Gesetz od. ein gutes Verhältnis zur KM. Ohne die KM und den Grad Eures gegenseitigen Vertrauens zu kennen, traue ich mich nicht, Dir einen abschließenden Rat zu geben.

toto
Gespeichert
RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 21



« Antwort #48 am: 09. August 2018, 14:51:09 »

Moin Zusammen,

danke für den Input und die Glückwünsche.
@midnightwish Erste Hilfe Kurs war eine sehr gute Idee, habe ich mich bereits Gestern für angemeldet.
Eine Art Babypflegekurs habe ich bereits vor der Geburt besucht

Natürlich ist die Vereinbarung ein fauler Kompromiss und ich hätte mir auch gewünscht das ich einfach das, was normal ist, zugestanden bekomme.
Die Vereinbarung ist prinzipiell jetzt erst einmal besser als nichts, sie hat sich auf einen Rahmen schriftlich festnageln lassen, ab wann mir dann das Sorgerecht zusteht.
Das ist schonmal wesentlich besser als "gucken wir mal" und "sehen wir mal wie es läuft" etc.
Mir ist auch bewusst das sich daraus kein durchsetzbarer Automatismus ergibt und ich im Zweifel spätestens in einem Jahr trotzdem die Gerichte bemühen muss.
Die Vereinbarung wurde komplett von mir geschrieben, entsprechend sind die Formulierungen auch so, wie ich es für mich am besten halte.

Aus praktischer Sicht habe ich jetzt erst einmal erreicht dass die Situation zu diesem Thema befriedet und geregelt ist.
Denn aus dem Frieden resultiert die Möglichkeit für mich, meine Tochter auch zu sehen, nicht nur dass mich das zur Zeit am meisten Interessiert, es ist auch das beste für unser Kind.

@Dad76:
Bezüglich der Erreichbarkeit haben wir ähnlich wie bei Serviceverträgen eine Reaktionszeit definiert.
Die Erreichbarkeit gilt natürlich für beide, sollte sie für mich nicht erreichbar sein kann ich die Vereinbarung als hinfällig ansehen und entsprechend dann Klage einreichen.
Wenn ich für sie nicht erreichbar bin, z.B. die Reaktionszeit nicht einhalte, tja dann naja? Sie könnte dann den Umgang verweigern und erreichen das ich dann trotz Vereinbarung zunächst GSR und dann Umgang einklage, einen Nachteil ergibt sich für mich daraus nicht.
Ausgeschlossen ist logischerweise nicht Erreichbarkeit durch höhere Gewalt.
Ihr war dieser Punkt äußerst wichtig, mich stört es ehrlich gesagt nicht vorallem weil gerade sie es ja war, die mich auf allen Kanälen blockiert hatte und mir ständig Informationen vorenthalten hat.
Das sie jetzt bedingungslose Erreichbarkeit will, schön, kann sie haben.

Bezüglich des Unterhalt ist nur ganz lapidar geregelt das ich den Regelmäßig zu zahlen habe.
Dazu bin ich ja eh verpflichtet, also keine große Sache.
Sie gibt sich mit dem Kindesunterhalt zufrieden, ich muss keinen Betreuungsunterhalt zahlen.
Ist doch fein

@Loewenherz:
Klar ist die Pädagogin keine Juristin, aber das Dokument habe ich getippt und meine Anwälte haben es abgesegnet.
Bezüglich Auskunft, sie hat sich verpflichtet überall eine Entsprechende Vollmacht zu hinterlegen, tut sie das nicht, ist die Vereinbarung für mich hinfällig und ich würde Klage auf GSR einreichen.
Sie muss hier auch nicht viel "machen", mein Büro wird ihr das immer alles vorkauen und die Vorlagen vorbereiten und entsprechend kontrollieren ob die Vollmachten auch dort ankommen wo sie sollen. Verweigert sie sich dem, siehe oben.

@Susi64
Ich bin Opportunist, welchen Vorteil hätte ich jetzt noch, wenn ich trotz dieser Vereinbarung klagen würde?
Was das Thema mit dem Notar angeht:
Lediglich das Sorgerecht soll, dann nach einem Jahr, beim Notar beurkundet werden, keine sonstige Vereinbarungen.
Formulare beim Jugendamt unterschreiben möchte ich nicht, grundsätzlich nicht. Hier im Forum wird davon ja auch abgeraten.
Prinzipiell wird bei mir jeder furz von Anwälten geprüft, daher ist das ziemlich ausgeschlossen das ich beim Jugendamt irgendwas freestyle unterschreibe.
Bezüglich Unterhalt muss sie sich mit dem zufrieden geben, was ich ihr anbiete oder eben den Klageweg bestreiten, bzw. die Unterhaltskasse kümmert sich ja dann für sie darum.

Der Umgang ist natürlich momentan noch nicht geregelt, eine Feste Regelung würde mir hier auch zusagen und daran arbeite ich noch.
Prinzipiell findet der Umgang aber momentan statt daher sehe ich keinen Grund zur Eskalation, sollte der Umgang wider erwarten in der Zukunft zu wenig werden, muss ich natürlich hier entsprechend Handeln.

Momentan ist sie herzallerliebst, sie hält mich bei allem auf dem laufenden was so passiert und fragt mich auch bei jedem Kleinkram "um Erlaubnis".
Ist in Ordnung so, es ist wesentlich besser als das was ich noch vor einem halben Jahr erwartet habe.
Wenn man so will, hat sie sich komplett gedreht.
Wie aber schon erwähnt, betrachte ich ihr Verhalten momentan noch äußerst Skeptisch. Die positiven Emotionen nutze ich zu meinem Vorteil soweit ich kann, bin mir aber bewusst das sich das auch ganz schnell wieder ändern kann und alles wieder eskaliert.

@TotoHH:
So wie Du dass im ersten Absatz beschreibst, sehe ich das weitestgehend auch.
Das falsche Gefühl, die Tatsache dass sie jetzt quasi diktiert, stört mich auch, aber was soll ich machen?
Wir wissen ja alle das es für Väter nicht unbedingt easy ist.

Bezüglich Rat: Worauf soll ich bei der Dokumentation in den nächsten Monaten achten?
Was für ein Verhalten haben Frauen so allgemein im ersten Jahr, womit muss ich rechnen?
Gibt es etwas, was ich vergessen habe?

Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.306


« Antwort #49 am: 09. August 2018, 16:08:12 »

Moin nochmal.

die Vereinbarung ist rechtlicher Blödsinn. Deshalb werden Deinen Anwälte (ich hätte mir das Geld gespart) das auch durchgewunken: Du hast keinen rechtlichen Nachteil durch die Vereinbarung (allerdings auch keine durchsetzbaren Ansprüche). Auch egal - das Papier ist eine Absichtserklärung, insb. der KM, was sie vorhat und wenn Du damit (fürs erste) einigerm zufrieden bist und KM sich dran hält  - alles gut. Und wenn nicht - Du kannst jederzeit gerichtlich das GSR durchsetzen, vermutlich viel leichter, als Du heute glaubst. In jedem Fall aber würde das heute und jetzt die Stimmung zerstören.

Gruß Toto, der sich wundert, wie man SLA für Reaktionzeiten der gegenseitigen Information über das Neugeborene vereinbaren kann?! Ganz schön strange ihr beide... ;-)
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Deine Geschichte (Moderatoren: midnightwish, Malachit)  |  Thema: Was wird passieren?
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 910
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 1
Gäste Online: 50

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team