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vatersein.de - Forum 27. April 2018, 04:49:08 *
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Autor Thema: Was wird passieren?  (Gelesen 2938 mal)
Kasper
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Beiträge: 3.073



« Antwort #25 am: 02. April 2018, 14:29:10 »

Moin,

denk dran, JEDER Cent, den Du jetzt der KM gibst - sollte sich herausstellen das Du nicht der KV bist - wird sich nicht wieder zurückholen lassen. Auch Viele Beträge die Du jetzt zahlst, sind in den wenigsten Fällen mindernd für zukünftige Zahlen berücksichtigt werden ...
Ein völlig überzogenes Beispiel. Du zahlst monatlich 5000 Euro KU, jahrelang und bist dann plötzlich pleite ... kannst nicht einmal den MindestKU zahlen, dann werden vermutlich 2 Optionen nach deutschem Recht ausgeurteilt ...
a) Du hast, wie auch immer den Mindest KU zu zahlen ... wie ist den Richtern egal.
b) die wahrscheinlichere Variante ... Da Du jahrelang diesen KU gezahlt hast, musst Du ihn auch weiterhin zahlen. Wie Du diesen erwirtschaftest, ist auch hier den Richtern egal (ist nicht deren Geld).
In etwa so funktioniert das deutsche Familienrecht.

Dies heißt auch, dass Du irgendwelches Geld - selbst wenn es von der KM ergaunert und betrogen wurde - niemals zurückholen kannst. Nach meiner Erfahrung macht die Gerechtigkeit inzwischen an den deutschen Grenzen halt. Von daher, trage ihr nichts hinterher. Sollte sich herausstellen das Du der Vater bist, kannst Du Dich noch immer beteiligen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Celine
Schon was gesagt
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Beiträge: 38


« Antwort #26 am: 02. April 2018, 15:26:14 »

Um den Bogen zum Thema zurück zu spannen; Wenn ich mich mit ungefähr 1k beteilige sollte das passen?

Ich denke, das lässt sich schlecht aus einem Forum erfragen. Was man hierfür ausgibt, hängt sehr von den individuellen Schwerpunkten sowie der eigenen Lebensstellung ab.

Für jemanden, des selbst nur 3.000 € monatlich zur Verfügung hat, dürfte der Gedanke an eine Erstausstattung für 3,5k unfassbar hoch erscheinen. Natürlich kann man es billiger haben, wenn man mit jedem Cent rechnen muss.

Wenn man eher zu den Besserverdienern gehört, dann ist der Betrag durchaus angemessen. Ich weiß, dass die Ex meines Partners allein für den Kinderwagen fast 2. 000€ ausgegeben hat. Wie in fast allen Bereichen gibt es nach oben kaum Grenzen.

Ich persönlich halte daher 1k für ziemlich knusprig, außer Du lebst in eher prekären Verhältnissen.

Die  Großzügigkeit oder Nichtgroßzügigkeit gegenüber dem eigenen Nachwuchs ist eher eine Frage des eigenen Charakters  und der eigenen Erziehung als etwas, über das sich  quasi in einer Abstimmung ein "richtiges" Maß ermitteln lässt.
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RichardvonWeizsaecker
Schon was gesagt
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12



« Antwort #27 am: 02. April 2018, 16:19:35 »

@Celine:
Ich würde das im falle der Erstausstattung schon vom allgemeinen Durchschnitt abhängig machen und nicht von meiner Ertragskraft.
Die 3k sind grob dass was das Internet so als Durchschnitt für die Erstausstattung veranschlagt.
Klar kann man hier nach oben über die Stränge schlagen und ebenfalls nach unten etwas sparen wenn man mit gebrauchten Artikeln etc. Zurecht kommt.
Wenn ich vom allgemeinläufigen Durchschnitt am Ende die hälfte übernehme, fühle ich mich damit grundsätzlich wohl.
Ich würde auch einfach so einen Großteil von dem bezahlen, was sie selbst für richtig hält.
Soweit kenne ich sie jetzt auch das sie keine Strampler von Gucci kauft, daher wird das alles recht im Rahmen bleiben.
Sie will mir jedoch keine Belege oder ähnliches für die Käufe geben, sie will vermeiden das ich dadurch "Steuerliche Vorteile" habe.
Deswegen muss ich da jetzt einen Eiertanz um irgendeine relative Zahl machen.
Mit Großzügigkeit hat das auch noch nicht so viel zutun, das kann man doch erst definieren wenn das Kind dann tatsächlich auf der Welt ist und man direkt miteinander interagiert.
Die Themen um die es jetzt geht sind ja ziemliche basics.

@Kasper:
Du hast natürlich komplett recht, ich will ihr das Geld auch nicht in den Rachen werfen.
Sollte sich rausstellen das ich nicht der Vater bin und ich deswegen ein paar Kosten hatte, dann ist das halt so. Karma wird es dann schon Regeln ;)
Was den Unterhalt angeht, bin ich aber recht entspannt.
Theoretisch kann sie in meiner Situation nach Prüfung durch meine Anwälte nicht einmal den Mindestunterhalt durchsetzen, ich würde den Mindestunterhalt natürlich trotzdem zahlen um hier kein großes getöse zu machen.
Ich werde hier also einen Teufel tun und sie auf keinen Fall an ein Unterhaltsniveau gewöhnen was über dem Mindestsatz liegt.
Das soll nicht heißen das ich in direkter Interaktion mit meinem Kind knausrig sein werde.
Die Finanzielle Situation will ich hier ansonsten auch nicht weiter vertiefen.

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Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.196


Ein Leben lang!


« Antwort #28 am: 02. April 2018, 16:31:36 »

Die Erstausstattung kann man nicht steuerlich geltend machen.

Ich würde
1. Die Vaterschaft klären
2. Die Belege verlangen
3. Davon einen Betrag X übernehmen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 477


« Antwort #29 am: 02. April 2018, 17:16:17 »

Die Erstausstattung kann man nicht steuerlich geltend machen.

Ich würde
1. Die Vaterschaft klären
2. Die Belege verlangen
3. Davon einen Betrag X übernehmen.

LG LBM

Genau so würde ich es auch machen. Transparenz als vertrauensbildende Massnahme. Damit muss die Kindesmutter eben leben können.
VG,
Tsubame.
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nadda
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.187


« Antwort #30 am: 02. April 2018, 21:36:08 »

Hi,

finde den Vorschlag von LBM super.

Wenn du jetzt nach ihrer Pfeife tanzt wird sie das die nächsten 18 - 25 Jahre weiter so machen,
also falls du überhaupt der Vater bist.

Und ich hätte keine Lust mir ständig erklären zu lassen was ich sonst noch so zahlen und machen muss,
wobei sie dir ja keinerlei Rechte einräumen will. Wer etwas möchte muss sich mit dem anderen einigen,
dazu gehört es meistens Kompromisse zu machen.

Aktuell verbiegst du dich und sie diktiert. Eine ganz, ganz schlechte Basis für gemeinsame Elternschaft.

LG
Nadda
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RichardvonWeizsaecker
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« Antwort #31 am: 03. April 2018, 04:33:36 »

Hallo Zusammen,

es freut mich das ihr so Motiviert an der Diskussion teilnehmt jedoch stört mich inzwischen der ständige verweis auf die ungeklärte Vaterschaft.
Ich bin mir bewusst das ihr hier mit Sicherheit schon Pferde habt kotzen sehen, dennoch würde ich es begrüßen wenn wir den Punkt zukünftig übergehen könnten.

@LBM: Das Thema mit den Steuern kam von ihr, ich hatte nur einmal nach Belegen gefragt und bekam entsprechende Antwort.
Ist daher zu vernachlässigen.

@Nadda: So ungern ich diese Frau in Schutz nehme, aber sie hat mir bisher keine Ansagen gemacht die ein Verlangen begründen oder eben Forderungen gestellt, gar keine.
Daher tanze ich nur in sofern nach ihrer Pfeife das ich momentan (so lange sie Schwanger ist) keine Diskussionen mehr hinsichtlich des Sorgerechts führe. Nennen wir das einfach Rücksicht.
Es ist ja sogar das Gegenteil der Fall das ich von mir aus angeboten habe entsprechende Kosten zu übernehmen wenn sie mir grob sagt was angefallen ist.

Übrigens gibt es Fortschritt, wir haben uns im Verlauf des gestrigen Tages darauf geeinigt das ich den Kombi-Kinderwagen bezahle.
Sie wird etwas raussuchen, die Modelle die sie im Blick hat kosten zw. 500-800€, das finde ich auch noch komplett im Rahmen.



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TotoHH
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Beiträge: 3.210


« Antwort #32 am: 03. April 2018, 07:24:21 »

Moin Richie.

Es ist selbstverständlich Dein ureigenstes Recht aus den hier geschriebenen Hinweisen, Tipps und Warnung Deine eigenen Schlüsse zu ziehen. Dafür musst Du Dich gar nicht mal rechtfertigen. Ich hoffe nur, dass Du all das geschriebene in Deine Entscheidungsfindung einbezogen hast/ einbeziehen wirst. Denn hier bekommst Du idR vielfältigen Rat aus häufig eigener Erfahrung. Keiner kennt Deine Ex-Partnerin, Dich und Euer Verhältnis. Aus Deinen Schilderungen jedoch bleibt (für mich), dass es eine (vorsicht ausgedrückt) spezielle Frau ist, Du ihr interlektuell überlegen erscheinst, Dich aber für sie und vorallem das ungeborene Kind verantwortlich fühlst und auch schon Zusagen/ Versprechungen in den Raum gestellt hast (s. Dein Eingangspost), obwohl es jede Menge offene Baustellen gibt. Ob Du Dich an die Versprechungen gebunden fühlst, auch wenn KM offensichtlich kein bisschen Dir entgegen kommt, musst Du entscheiden.

Was hier nur einhelliger Tenor ist:
Geld, was Du ihr jetzt gibst, kriegst Du nicht mehr zurück, solltest Du nicht der leibliche KV sein oder die KM Dich nicht als Vater akzeptieren und dies auch noch durchsetzen (wie auch immer sie das schafft) - hier wird es zukünftig viel mehr auch um die gelebte Vaterschaft (Umgang!) gehen, als nur um die rechtliche Vaterschaft (GSR).

Wenn Du also jetzt Geld zahlst oder Anschaffungen übernimmst, dann tust Du das m.E. auch zwei Aspekten:
1. Du willst eine gute Tat tun und der KM und dem ungeb. Kind eine unbeschwerte Schwangeschaft ermöglichen. Wenn dem so wäre, dann passen Deine eingangs geäußerten Forderungen/ Wünsche nicht dazu. Auch die Frage nach Belegen ist müssig. Dann kannst Du ihr soviel Geld geben, wie Du es für richtig hälst. Ob sie das als ausreichend empfindet ist letztlich egal. In diesem Fall verstehe ich Deine Fragen hier im Forum kaum.

Oder 2.: Du erhoffst Dir, mit der finanziellen Beteiligung während der Schwangerschaft auch eine positive Auswirkung auf Deine zukünftige Vaterrolle. Ich kann das durchaus verstehen, dass Du mit diesen positiven Signalen Dir die Gewogenheit der KM "erkaufen" willst. Das hättest Du pauschal tun können - dann letztlich ohne Forderungen (vielleicht nur Wünsche/ Hoffnungen äußern). Du hast es aber mit konkreten Erwartungen verbunden und darauf (nur) negative Signale erhalten - ich meine, was willst Du mehr daraus schließen?!?! Deshalb der Rat hier, Dich nur minimal an allem zu beteiligen, solange kein Entgegenkommen der KM erkennbar ist. Und ehrlich: auch hier tun Belege nichts zur Sache.

Mein Rat war und ist deshalb: Da die KM offensichtlich sich auskömmlich aus "der Sache" bedienen kann, leidet sie im Vorfeld bei der ANschaffung der Erstausstattung keine finanzielle Not. Deshalb braucht es auch kein frisches Geld von Dir! Nachträglich kannst Du, wenn Du Vaterschaft leben darfst, Dich ja daran beteiligen (und parallel versuchen, es mit "der Sache" zu verrechnen). Ob Du jetzt Dich symbolisch mit etwas (zB Kinderwagen) beteiligst, musst Du selbst entscheiden. So wie Du die KM hier geschildert hast, wird es immer zu wenig sein... mit allen Folgen.

Da war mein Wort zum Dienstag.
Gruß. toto   
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Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 477


« Antwort #33 am: 03. April 2018, 11:33:52 »

Moin,

Ich gebe euch recht, das ich am Ende sowieso zahlen werde, daran ist aber auch aus meiner Sicht nichts falsch, natürlich unter der Vorraussetzung dass sie die Hauptbetreuung des Kindes gewissenhaft übernimmt.


Hallo,

Du wirst für die Kindesmutter und das Kind zahlen müssen, ganz gleich, ob sie, ihre Oma, ihre Mutter, der Bäcker oder die Kita die Betreuung übernimmt. Dazu wirst Du nicht gefragt werden. Und solltest Du fragen, wird Dir jeder mitteilen, dass dies die alleinige Sache der Kindesmutter ist.

Bei Euch als unverheiratete Eltern ist die Lebenssituation des betreuenden Elternteils, also der Mutter, der Anknüpfungspunkt für die Berechnung , also welche Einkünfte sie ohne die Geburt und die Betreuung gehabt hätte, unabhängig vom Vermögen. Im Grundsatz wirst Du ihr den vollen Verdienstausfall erstatten müssen. Und laut DT (zweite Gruppe) hast Du einen Selbstbehalt von 1 300 Euro.

Dass die Kindesmutter Dir als Vater keine "Steuerlichen Vorteile" gönnt, lässt tief blicken. Warum will sie das nicht ?

Das Thema der Gemeinsamen Sorge wird immer der Anlass sein, dass sie dich nächtelang beschimpft, Dir vorhält, dass es Dir nicht um das Kindeswohl geht und wird auch nach der Geburt zu "einem Nervenzusammenbruch" führen.
Als nicht sorgeberechtigter Vater kannst Du das Kind übrigens auch nicht von einer Tagesmutter oder der Kita abholen, nicht zum Arzt gehen oder Infos vom selbigen erhalten - ohne ausdrücklichen Wunsch der Kindesmutter.

VG,
Tsubame




« Letzte Änderung: 03. April 2018, 11:37:48 von Tsubame » Gespeichert
Dad76
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Beiträge: 89


« Antwort #34 am: 03. April 2018, 12:38:22 »

Bezüglich Belege....

In meinem Fall wollte die KM pauschal 1000,-€ für die Erstausstattung haben.
Da ich wusste, dass sie vieles geschenkt bzw. geliehen hat, bat ich sie um Rechnungen bzw. Quittungen der gekauften Sachen. Jetzt, nach fast 1,5 Jahren, habe ich immer noch keine Belege erhalten und nach Rücksprache mit meinem Rechtsbeistand der KM deshalb auch kein Geld für die Erstausstattung gegeben. Mittlerweile ist ihr Anspruch darauf verjährt.
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RichardvonWeizsaecker
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 12



« Antwort #35 am: 11. April 2018, 09:24:05 »

Hallo Zusammen,

Danke für Eure Antworten.

@Dad76: Mir geht es hier tatsächlich nicht um ihren Rechtlichen Anspruch den sie Möglicherweise sowieso hätte sondern darum das ich das für mich richtige mache.

@Tsubame: Den Selbstbehalt kenne ich, mein (voll Sozialversicherungspflichtiges) Einkommen liegt unter diesem Selbstbehalt, die Ansprüche die sie stellen kann sind also recht begrenzt. Sie arbeitet selbst nur Halbtags, daher ist ihr möglicher Verdienstausfall auch überschaubar.
Warum sie mir keine Belege für meinen Steuerlichen Vorteil geben will?
Ihr Grundgedanke ist, Zitat: "Das Kind ist kein Geschäft". Nun wie kommt sie darauf? Mein Alltag hat viel mit "dem Geschäft" zu tun, sie hatte den Eindruck das ich sie ebenfalls manchmal wie ein teil meines Business behandele wenn ich z.B. einen Kalendereintrag gemacht habe für die Zeit die wir uns sehen.
Ist natürlich irgend ein Unsinn in ihrem verdrehten Kopf, aber dort liegt meiner Vermutung nach der Ursprung.
Ich vermute auch das Du recht behalten wirst hinsichtlich ihres Verhaltens bezüglich des Sorgerechts, ja sie wird ausrasten sobald das Thema nach der Geburt los geht.
Aber ich werde hier sobald es soweit ist keine anstalten machen und den korrekten weg gehen, ob ihr das passt oder nicht.
Ich bin gerade besonders Rücksichtsvoll weil der Blutkreislauf meines Kindes mit ihrem Blutkreislauf verbunden ist, die logische Schlussfolgerung ist das ich sie erst mal nicht ärgere denn damit ärgere ich auch das unschuldige Kind.

@Toto:
Ich bin für jegliche Tipps und auch Warnungen dankbar, die Informationen die ich hier erhalte und auch die Gespräche sind sehr nützlich für meine Entscheidungsfindung und natürlich hilft es auch immer besser zu verarbeiten wenn man die Situation verschriftlicht.
Im Rechtfertigungsmodus empfinde ich mich ehrlich gesagt auch nicht, ich möchte nur auf alle eure Punkte eingehen und wenn der gleiche Punkt hinsichtlich der Vaterschaft immer wieder kommt, obwohl mich das zur Zeit nicht weiter bringt, dann will ich dies zur Steigerung der Diskussionseffizienz an bringen.
Dazu abschließend noch einmal inhaltlich zum Tenor; Natürlich werde ich einen Vaterschaftstest durchführen sobald das Kind geboren ist, unabhängig davon was sie mir erzählt, das hätte ich auch (hinter ihrem Rücken) getan wenn in unserer Beziehung alles friede freude Eierkuchen geblieben wäre. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Sollte sich herausstellen das ich nicht der Vater bin, wird der Ablauf relativ einfach sein: Meine Anwälte werden aufgefordert sie auf Schadensersatz zu verklagen, unabhängig von der Erfolgsaussicht. Sie bekommen vorab Freigabe für einen Vollständigen Instanzenritt und außerdem die Anweisung mir erst wieder mit dem Finalen Ergebnis Bericht zu erstatten wenn das Thema vollständig abgeschlossen ist. Was dabei dann raus kommt, ist mir komplett egal und auch ansonsten wird mir ihre komplette Existenz dann sonst wo vorbei gehen und ich werde mich nicht weiter damit auseinander setzen.

Zu beiden Aspekten;
1. Ja, Du hast recht, am wohlsten fühle ich mich damit wenn sie eine unbeschwerte Schwangerschaft hat.
Welche Forderungen von mir sprechen dagegen?
Ich habe sie nie direkt nach Belegen gefragt, ich glaube mein Wortlaut war ein einziges mal "es wäre gut wenn Du die Belege von den Einkäufe aufbewahrst".
Was danach zum Thema Belege kam, kam immer von ihr, ich bin darauf auch nie weiter eingestiegen, empfand diesen Punkt aber als Bemerkenswert, meine Aussage im letzten Post liest sich vielleicht etwas so als hätte ich sie nach den Belegen gefragt. Habe ich nicht.
Klar kann ich ihr soviel Geld geben wie "ich" es für richtig halte nur gibt es für mich keinerlei Anhaltspunkt was "richtig" ist, oder was die Welt da draußen für richtig hält, da mir jegliche Erfahrung bei diesen Themen fehlt.
Mein Moralischer Kompass ist bei diesen Themen ist auch nicht unbedingt der ausgefeilteste, deswegen habe ich das Forum befragt um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.

Zu 2: Auch hier hast Du recht, natürlich will ich mir etwas die Gunst erkaufen.
Aber welche Konkreten Erwartungen oder Forderungen habe ich deiner Ansicht nach an sie gestellt oder damit verbunden?

Warum ich ihr nicht einfach Pauschal irgend ein Betrag überweise kommt daher das sie, wie Du schon angemerkt hast, sehr speziell ist.
Folgendes würde passieren:
Überweise ich zu wenig, dann wird sie mir vorhalten wie unglaublich unverschämt ich doch wäre und sie obwohl ich es versprochen habe, nicht genug Geld überwiesen hätte.
Überweise ich zu viel, dann wird sie mir vorhalten das ich nur mit meinem Geld punkten will, sie das aber auf gar keinen fall braucht und auch nicht will, ich bin nur wieder Großkotzig und will sie klein aussehen lassen, sie schafft das alleine. (Zurücküberweisen würde sie mir das Geld natürlich in BEIDEN fällen niemals ;) )
Die eine oder andere Variante würde sie mir natürlich nicht 2-3 Tage nach Erhalt des Geldes um die Ohren hauen, das würde irgend wann komplett aus dem Kontext heraus innerhalb einer anderen Streitigkeit dann kommen.

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Den Text oben hatte ich bereits letzte Woche geschrieben, seit dem haben sich wieder Neuigkeiten ergeben.
-----------------------

Es lief jetzt ungefähr so ab:
Nach dem wir uns darauf geeinigt hatten das ich den Kinderwagen kaufe, hat sie mir noch 2 Artikel von Toys r us geschickt die sie gerne hätte, ich habe ihr dann gesagt das ich mich darum kümmere.
Da ich am nächsten Tag ins Ausland geflogen bin konnte ich die Sachen nicht Persönlich abholen sondern habe sie auf ihre Adresse im Internet bestellt.
Soweit so gut, dachte ich.

Wir haben uns auf einen Termin geeinigt wann wir den Kinderwagen kaufen gehen, sie wollte sich noch mal Informieren was sie haben will, nach dem wir den Termin dann hatten, fiel ihr ein Tag später ein
das es für mich Zeitverschwendung wäre wenn ich mit komme und ich soll ihr doch einfach Geld überweisen und sie macht es alleine, den restlichen Betrag würde sie mir zurück überweisen.
Vorallem mit dem "zurücküberweisen" habe ich mich nicht wohlgefühlt und habe ihr gesagt das ich mich wohler fühle wenn sie einfach etwas aussucht und ich kaufe das dann.
Daraufhin kam dann von wieder ein ewig langer Wortschwall, zusammengefasst soll ich mir "mehr mühe" geben und nicht einfach nur Geld bereit stellen, die ToysRus Sachen hätte ich nicht "bestellen" dürfen,
ich hätte in den Laden fahren sollen um mich "vor Ort von der Qualität" zu überzeugen.
Entsprechend bestand sie jetzt darauf das wir ZUSAMMEN den Kinderwagen kaufen fahren.
Auf die Tirade bin ich nicht weiter eingegangen und habe nur geantwortet "Also bleibt es bei dem Termin?".
Ja, es sollte bei dem Termin bleiben.
Ich bin dann Montag hin, hatte aber kein gesteigertes Interesse daran sonderlich viel Zeit mit ihr zu verbringen und habe ihr am Ende einfach 1000€ in Bar gegeben.
Sie hat das Geld dann am selben Tag noch komplett auf den Kopf gehauen und mir Abends einen Vortrag darüber gehalten dass das Geld ja nicht reichen würde und bla.
Das ganze hat damit geendet das sie mir einen Wortschwall epischen Ausmaßes entgegen brachte, inhaltlich bin ich ein Scheißvater und auch ein beschissener Sohn.
Der Kern ihrer Argumentation basiert darauf das ich ja sonst gerne so viel Geld ausgebe für meine Spielsachen aber jetzt wo es um das Kind geht, geizig wäre.

Ich habe darauf nicht mehr reagiert, irgendwann Nachts kamen dann noch lauter Fotos von irgendwelchen wirren Aufstellungen die sie Handschriftlich bezüglich der Kosten für das Baby gemacht hat.
Sie kommt da auf ungefähr 7-8000€.
Darauf bin ich auch nicht mehr eingegangen, heute hat sich dann auch ihre Freundin bei mir gemeldet.

Ich brauch noch ein T-Shirt wo drauf steht "they told me so" (damit seid ihr hier im Forum gemeint ;) ).
Wie ihr schon mehrfach gesagt habt, werde ich es ihr nicht recht machen können. Ich werde es nicht weiter versuchen.

Gespeichert
TotoHH
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Beiträge: 3.210


« Antwort #36 am: 11. April 2018, 13:31:31 »

Sollte sich herausstellen das ich nicht der Vater bin, wird der Ablauf relativ einfach sein: Meine Anwälte werden aufgefordert sie auf Schadensersatz zu verklagen, unabhängig von der Erfolgsaussicht. Sie bekommen vorab Freigabe für einen Vollständigen Instanzenritt und außerdem die Anweisung mir erst wieder mit dem Finalen Ergebnis Bericht zu erstatten wenn das Thema vollständig abgeschlossen ist. Was dabei dann raus kommt, ist mir komplett egal und auch ansonsten wird mir ihre komplette Existenz dann sonst wo vorbei gehen und ich werde mich nicht weiter damit auseinander setzen.
... außer die Anwälte bezahlen zu müssen... Das ist dann rausgeschmissenes Geld...

Willst Du überhaupt kein Geld rausschmeißen - dann zahle ihr jetzt nichts.

Willst Du nur begrenzt Geld verlieren - dann zahle ihr das, was Du jetzt für richtig hält, schreibe es gedanklich sofort ab und wenn Du nicht der KV sein solltest, dann lass alles weitere stecken.

Und ehrlich: Dein "Update" bestätigt das doch nur!

toto
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