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vatersein.de - Forum 19. Februar 2018, 20:48:42 *
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Autor Thema: Gespräch mit dem Verfahrensbeistand  (Gelesen 726 mal)
PausBanderI
Rege dabei
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Beiträge: 164


« am: 07. Februar 2018, 12:01:27 »

Hallo zusammen,

ich hab mal eine dumme Frage: Es wird immer überall geschrieben, daß der Verfahrensbeistand nichts negatives über den anderen Elternteil oder die Vergangenheit hören will, sondern nur darüber, warum das Kind in Zukunft bei jemandem wohnen soll. Das verstehe ich ja auch.

Nur, muß man dabei nicht zwingend auch etwas bewerten? Ansonsten würden ja immer alle Elternteile sagen, daß sie die besten Eltern der Welt sind. Bei mir gibt es nur das beste Bioessen, jeden Tag frisch vom Bauern geliefert und von mir (nebenberuflicher Spitzenkoch) liebevoll zubereitet, er schläft in seinem eigenen nach neuesten kindgerechten Aspekten eingerichteten Kinderzimmer, wo ich ihn abends pünktlich auf die Minute ins Bett lege, ihm ein Buch vorlese und etwas mit der Gitarre vorsinge, vorher lernen wir noch dreisprachig ein tolles Gesellschaftsspiel, tragen uns gegenseitig Gedichte aus Goethes Gesamtwerk vor oder machen ein Spiel mit seinen Freunden aus der Krippe und am Wochenende fahren wir auf die Zugspitze zum Familienausflug. Is klar...

Natürlich ist es nicht sinnvoll, zu argumentieren "Also bei der Mutter bekommt er nur BigMac und Cola zu essen, schaut bis in die Nacht fern und zockt Ballerspiele."

Aber wie drückt man aus "Ich möchte meinen Sohn bei mir haben, weil er bei mir Goethes Gesamtwerk liest, bei der Mama die letzten zwei Jahre Playstation gespielt hat und ich denke, daß  sich das nicht ändern wird, solange er bei ihr wohnt"?

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Rohga
Rege dabei
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 129


« Antwort #1 am: 07. Februar 2018, 12:44:44 »

Hallo PausBanderl,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass der bzw. die Verfahrensbeistand(sfrau) sehr wohl in der Lage war, sich ihr eigenes Bild zu machen. Ich hatte bewußt versucht keinerlei Anmerkungen bzgl. der KM zu machen. Das war auch gut so. Dennoch kam ich nicht drumherum meine Meinung auf die Frage "Warum denken Sie, dass die KM unbedingt möchte, dass das Kind bei ihr lebt?" zu sagen.
Allerdings hatte ich auch den "Vorteil", dass mein Kind schon so alt war, das es seine Meinung auch mitteilen konnte.
Wie schon gesagt der Verfahrensbeistand hat sich sein/ihr eigenes Bild gemacht.
Daher kannst du ruhig zeigen und sagen, was dein Sohn bei dir hat bzw. bekommt, ohne auf die negativen Verhältnisse bei der KM einzugehen. Denn der Verfahrensbeistand wird auch bei der KM vorstellig und sich dort eine eigene Meinung bilden können.

Ich hoffe, dass du auch eine gute Erfahrung mit dem Verfahrensbeistand machen wirst!

LG,
Rohga
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Celine
Schon was gesagt
*
Beiträge: 28


« Antwort #2 am: 07. Februar 2018, 13:04:16 »

Aber wie drückt man aus "Ich möchte meinen Sohn bei mir haben, weil er bei mir Goethes Gesamtwerk liest, bei der Mama die letzten zwei Jahre Playstation gespielt hat und ich denke, daß  sich das nicht ändern wird, solange er bei ihr wohnt"?

Vielleicht so:

Als ich seinerzeit Frau Ex zur Partnerin und Mutter meines zukünftigen Sohnes erwählte, waren mir ihre Eigenschaften (an dieser Stelle die Auswahlkriterien einfügen, zu. B. Kenntnis des Walserschen Gesamtwerks) wichtig.

Nunmehr hat sich mein Wertespektrum verschoben und ich möchte gerne meinen Sohn nach meinem aktuellen Werteschwerpunkt erzogen wissen. So ist mir heute das Goethesche Gesamtwerk wesentlich wichtiger als das Walsersche.

Ähnlich unseren Landesvertretern lebe ich also nach dem Motto: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?

Damit nun sichergestellt wird, dass mein Sohn nicht gemäß meinen alten Werten, verkörpert durch Frau Ex, sondern gemäß meinen aktuellen Werten erzogen wird, ist es für mein Wo... ääh, das Kindeswohl unabdingbar, dass mein Sohn so viel wie möglich bei mir und so wenig wie möglich bei Frau Ex ist.

Is' ja wohl logo, oder?
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PausBanderI
Rege dabei
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Beiträge: 164


« Antwort #3 am: 07. Februar 2018, 13:08:32 »

Hallo Rohga,

das ist schon alles klar soweit. Ich kenne ja Deine Geschichte nicht, aber ich sehe die Probleme bei mir sehr im alltäglichen Bereich, nicht so sehr in den Lebensumständen. Insbesondere wie die Mutter mit dem Kind in Streßsituationen umgeht. Da wird ein Verfahrensbeistand wohl kaum zwei Tage danebenstehen und es sich anschauen!

Hallo Celine,

also was jetzt Walser mit einem nachteiligen Kindeswohl zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz Bei mir geht es ja außerdem darum, daß sich die Persönlichkeit der Mutter komplett verschoben hat. Aber ich verstehe schon, was Du meinst, das war mir schon klar. Nichtsdestotrotz, möglichst wenig negatives über die Mama sagen. Aber wie?
« Letzte Änderung: 07. Februar 2018, 13:12:32 von PausBanderI » Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.180


« Antwort #4 am: 07. Februar 2018, 13:55:57 »

Nö - Du beschreibst, warum es dem Kind bei Dir gut geht! Nicht, warum es dem Kind bei Dir besser geht als Du es bei KM vermutest! Denn Du weisst ja gar, was die KM über die Zustände bei ihr oder gar bei Dir erzählt... Der VB wird sich sein eigenes Bild machen müssen und wollen, über die Zustände bei Dir auf der Basis was Du ihm glaubhaft machst und was er bei Dir sieht und über die Zustände, die er bei der KM erzählt bekommt und dort sieht. Der VB wäre schön blöd, wenn er anfängt den Erzählungen der einen Partei über die anderen zu glauben bzw. diese auch zu werten. Vielmehr könnte es von Vorteil sein, wenn der VB feststellt, dass das Kind bei Dir eben nicht durch ein evtl. übertrieben negatives Bild auf die KM beeinflusst wird.

toto, der weiß, dass Du nur liebend gerne die wahren (oder gar noch schlimmere) Zustände bei der KM aufdecken willst. Das rate ich Dir aber nur, wenn es dort wirklich kindeswohlgefährdend ist (dann musst Du aber alles daran setzen, das Kind asap dort rauszuholen). Bigmäc und Playstation sind aber keine Kindeswohlgefährdung... (jedenfalls nicht mehr als Goethes Gesamtwerk für ein Kindergartenkind  )
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PausBanderI
Rege dabei
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Beiträge: 164


« Antwort #5 am: 07. Februar 2018, 14:19:01 »

In den Augen der KM stimmt das sogar. Da ist schon Lessing schrecklicher, weil in Buchform viel zu schwer, das könnte zu Zerrungen und Muskelfaserrissen führen.
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