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vatersein.de - Forum 16. Juli 2018, 12:49:26 *
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Autor Thema: Re: Was wird passieren? Oder: Muttermilch im Eigentum.  (Gelesen 1522 mal)
Wasserfee
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« am: 27. Februar 2018, 07:01:46 »

Anm. Mod.
abgetrennt von https://www.vatersein.de/Forum-topic-31869-start-msg378021.html#msg378021




hi,

ich unterschreibe prinzipiell bei Nadda aber damit

"Was prinzipiell sowieso Schmarrn ist. Mit einer guten Milchpumpe und etwas Willen ist nach den ersten Wochen die es braucht um
die Stillbeziehung zwischen Mutter und Kind zu festigen, ein längeres Umgang prinzipiell kein Problem, auch wenn  man stillt.

Ich habe 8 Wochen nach der Geburt meines ersten Sohnes wieder gearbeitet. Baby war bei Papa, er hat ihn mir entweder zum Stillen
in die Arbeit gebracht, oder ich habe zwischen den Kursen abgepumpt. Damit war es möglich den Kleinen von eins bis etwa sechs am
Abend beim Papa zu lassen. Es geht also wenn man will."

sollte mal endich aufgeräumt werden. Das mag in vielen Fällen funktionieren, in einigen jedoch nicht. Manchmal wird der Milchfluss durch die Pumpe nicht angeregt und manchmal akzeptiert das Baby keine Flasche.
Und manche Frau möchte auch keine Pumpe ansetzen und sich melken.
Und das ist zu akzeptieren und nicht als Schmarrn zu bezeichnen.

Wasserfee
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 15:05:49 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #1 am: 27. Februar 2018, 09:03:39 »

Moin RvW

das wird ein langer und äußerst beschwerlicher Weg, wenn es nich gelingt mit der KM auf eine sachliche und vernünftige Kommunikationsebene zu kommen. Das Du der KM offensichtlich intellektuell und lebenserfahren überlegen bist und die KM das weiß, macht es nicht besser. Jedwede Einigung mit der KM, auch wenn Du dabei vielleicht nicht Deine Maximalposition durchsetzt und es evtl (leider) nicht von Dauer ist, halte ich gerade für den Anfang für angebrachter. Nur so wirst Du in eine Position kommen Dich angemessen in das Leben des Kindes einbringen zu können. In die Diskussion stillen, abpumpen oder nicht will ich mich gar nicht einmischen. Die wirst Du nie sachlich führen können- auch hier im Forum nicht. M E kannst Du Deine Situation nur dadurch verbessern, wenn Du der KM Hilfe anbietest - zeitlich, vielleicht finanziell (also mehr/ flexibler als Du müsstest) und vielleicht auch emotional. Und da passt die SR-Diskussion (so berechtigt und sinnvoll GSR ist) halt im Moment nicht rein. Die KM muss erkennen (wollen), das Du ihr eine Hilfe bist, dass das Kind und sie davon profitiert. Dabei musst Du natürlich aufpassen, dass Du nicht ausgenutzt wirst od Dich zum Affen machst.

Auf eines möchte ich Dich aber hinweisen - das die Bedingungen bei Dir besser sind als bei KM ist solange irrelevant, solange bei KM die Zustände nicht kindeswohlgefährdend sind. Diese Hürde ist hoch, wenn sie aber überschritten ist, dann wärst Du aber auch zu schnellem und kompromisslosen Handeln gezwungen. Die von Dir genannten Aspekte besserer Zugang zu Bildung, größeres Kinderzimmer, stabileres Umfeld, größere finanziellen Ressourcen sind es jedenfalls nicht.

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« Antwort #2 am: 27. Februar 2018, 09:08:14 »



sollte mal endich aufgeräumt werden. Das mag in vielen Fällen funktionieren, in einigen jedoch nicht. Manchmal wird der Milchfluss durch die Pumpe nicht angeregt und manchmal akzeptiert das Baby keine Flasche.
Und manche Frau möchte auch keine Pumpe ansetzen und sich melken.
Und das ist zu akzeptieren und nicht als Schmarrn zu bezeichnen.


Das unterschreibe ich ausdrücklich.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #3 am: 27. Februar 2018, 11:24:05 »

Hi,

ok, es mag Frauen geben die in Problem mit Milchpumpen haben, ist ok. Und das es manchmal nicht klappt ist auch ok.
Tatsache ist aber leider, das das Stillen immer besonders gerne als Grund angeführt wird warum etwas, was KM nicht passt, nicht geht.
Und das ist dann der längere Umgang.

LG
Nadda

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PausBanderI
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« Antwort #4 am: 27. Februar 2018, 12:43:53 »

Ich war mal mit meinem Sohn zwei Tage lang weg und die Mutter hat einen Aufstand hoch zehn gemacht, weil Brüste wehtun und Abpumpen nicht geht und überhaupt. Als ich dann nach zwei Tagen wieder da war, stand sie ratlos da „Was gebe ich ihm denn jetzt, ich habe doch gar keine Milch mehr“
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nadda
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« Antwort #5 am: 27. Februar 2018, 13:02:27 »

Hi,

zwei Tage geht mit einem Stillkind auch nicht, zumindest nicht wenn Mama nicht abpumpt. Und ja, das tut weh.
Und solange ein Kind gestillt wird würde ich mich als Mutter deshalb auch keine zwei Tage trennen.

LG
Nadda
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Wasserfee
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« Antwort #6 am: 27. Februar 2018, 13:14:27 »

Ich finde deinen Kommi wirklich verachtend und übergriffig.

Es tut tatsächlich schweineweh, wenn die Brüste zu voll sind und auch dann geht abpumen u.U. nicht. Ich hab teilweise das jeweilige Baby geweckt um die Milch und somit die Schmerzen loszuwerden.
Ist kein Baby da kann man nur vorsichtig unter warmem Wasser ausstreichen, kühlen und milchhemmende Tees trinken. Und dann wird sich nach 2 Tagen natürlich der Milchfluss reduziert haben (der natürlich schnell wieder angekurbelt werden kann wenn das Baby wieder regelmöäßig angelegt wird aber beim 1. Kind weiss man das noch nicht so).

Ich würde dich bitte, abseits von allen Konflikten mit deiner Ex das Thema sensibler zu behandeln.

Wasserfee
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Bonnie 2


« Antwort #7 am: 01. März 2018, 13:35:40 »

Moin

Muttermilch hin oder her - ist das das alleinige Thema des TO oder lediglich ein Reizthema für manche? Und ja, hier kann wunderbar gestritten werden. Zumal dann, wenn man nicht wirklich zuhören mag. Der ehemalige Bundespräsident hatte noch nicht mal geantwortet, und schon wird gewertet.

Gruss oldie

Edit:
Ich finde deinen Kommi wirklich verachtend und übergriffig.
Könntest Du diesen verachtenden und übergriffigen Kommentar mal verlinken? Ich finde ihn nicht und würde, falls er die Forums-Regeln betrifft, gerne reagieren.
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 14:12:29 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #8 am: 01. März 2018, 14:33:02 »

Man kann sich darüber totdiskutieren.
Das ist - so glaube ich - ein Thema, was Väter schwer nachvollziehen können, und Mütter eben halt besser.

Ich glaube, dass eher wenige Väter sich zum Melken bereitsstellen wollen. Andersherum gibt es eben halt Mütter, die Abpumpen als Notwendig betrachten (aus welchen Gründen auch immer). Klar mag in einigen Fällen aus vorgeschoben sein, aber wie will man dies beurteilen? Wo will man da eine Grenze setzen und vor allem, wer soll das entscheiden?

Daher denke ich, dass es besser ist, den Umstand zu akzeptieren und das Beste für Umgänge daraus zu machen. Die können dann halt nur kurz, aber dafür öfter sein.

GrußKasper
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Bonnie 2


« Antwort #9 am: 01. März 2018, 14:47:07 »

Moin

Ok. Klartext für diejenigen, die den Eingangspost und somit einzigen Beitrag des TO anscheinend nicht gelesen haben.

- Muttermilch wird nicht erwähnt
- Abpumpen wird nicht erwähnt
- die Gefühlslage zu dieser Thematik wird nicht erwähnt, da nirgendwo thematisiert

Wieso wird aber ständig darauf herum geritten?

Gruss oldie


Anm.- Mod.
Bitte zurück zum Thema des TO. Danke.
« Letzte Änderung: 01. März 2018, 15:04:09 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #10 am: 01. März 2018, 16:29:07 »

[zitat]
Moin

Da abgetrennt und teilweise neu das Thema angepasst:

Frage. Wieso entspricht es nicht der Pflicht der KM, für den Umgang gemäß Gesetz alles ihr mögliche zu tun, diesen zu gewährleisten. Dazu dürfte im erweiterten Sinn auch das zur Verfügung stellen von Muttermilch gehören. Da ist ist nichts übergreifendes, nichts anstößiges, unter anderen Umständen gar selbstversrändliches. Einziger Anhaltspunkt ist hier das Ego der KM, ob nun positiv, negativ, oder sonstwie gemeint.

Auf jeden Fall empfinde ich das Agrument "Schmerzen" sowas von ablenkend, da alle anderen Aspekte über den persönlichen Schmerz schon per se dislegitimiert werden. Ich nenne das Heuchelei - wenn ich gutgelaunt bin. Ansonsten ist es eine glatte Lüge. Es werden persönliche Befindlichkeiten auf eine Stufe von internat. anerkannten  Menschenrechten gestellt (Schmerz = Folter = Diskriminisierung von Frauen),m das mir ob der Beliebigkeit schlecht wird.

Zurück zum Lapsus Muttermilch, Abpumpen, etc.. Bitte, wo ist bei gewillten Elternteilen das Problem? M.E. ist das Problem der Kopf, der eigene Ego, die persönliche Befindlichkeit. Alles findet immer und ausschließlich darüber statt. Und jeder empfindet den eigenen Ego als Gesetz. Letztendlich sind wir dann wieder da, wo alles zusammen läuft. Ich. Ich. Ich.

Gruss oldie
[/zitat]

Das ist wirklich der größte Blödfug, den ich hier je gelesen habe. ICH ICH ICH habe mit einer elektrischen Milchpumpe ganze 30ml heraus bekommen. Mein Kind brauchte im Schnitt 5-6 x am Tag wenigstens 120-140ml. Total egoistisch von mir, keine Hochleistungsmilchkuh zu sein und tagefüllend an der Pumpe zu hängen. Ein Glück, dass der KV die Sättigung seines Kindes vor SEINE Bedürfnisse und Rechte gestellt hat (ich ich ich, ne?).

Ich habe von Kernphysik keine Ahnung. Deshalb halte ich es bei diesem Thema mit Dieter Nuhr und halte meine Fr..... Wenn das doch auch Anderen gelänge!

« Letzte Änderung: 01. März 2018, 21:19:18 von Lausebackesmama » Gespeichert

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« Antwort #11 am: 01. März 2018, 17:06:28 »

Hallo,

@oldie Das hat niemand behauptet, nur ist es ebenso, dass die mütterliche Brust sich an den Bedarf des Kindes anpasst, d.h. wenn das Kind nicht trinkt dannwird trotzdem Milch produziert. Wenn dann die Milch nicht abliessen kann, dann führt das zu Schmerzen, zu Rötungen und im schlimmsten Fall zu Entzündungen. Das ist kein Spaß! 
Ein Effekt den man auch Milchkühen hat, die deshalb an die Zeitumstelliung (2mal im Jahr) schrittweise herangeführt werden.
Trinkt das Kind nicht bzw. weniger wird weniger Milch produziert und das ist dann beim Abstillen der normale Effekt.

Deshalb ist es in den ersten 6 Monaten schwierig. Ab ca. 6 Monate wird zugefüttert und es gibt längere zusammenhängende Abschnitte in denen der Umgang problemlos stattfinden kann. Einfach 2 Tage weg zu sein ist damit aber natürlich nicht gemeint.

Wenn dann abgestillt wurde (ca. 1 Jahr) dann gibt es gegen Umgang, auch über mehrere Tage, keine Einwände.

VG Susi
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« Antwort #12 am: 01. März 2018, 17:21:17 »

Moin

@oldie Das hat niemand behauptet, nur ist es ebenso, dass die mütterliche Brust sich an den Bedarf des Kindes anpasst, d.h. wenn das Kind nicht trinkt dannwird trotzdem Milch produziert.
... Einfach 2 Tage weg zu sein ist damit aber natürlich nicht gemeint.
Nix anderes habe ich unterstellt, behaupten wollen, oder auch nur ansatzweise ausgedrückt. Es sind die involvierten Menschen, die hier den Ton angeben, seltenst tasächliche Gegebenheiten.

Gruss oldie
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« Antwort #13 am: 01. März 2018, 21:20:32 »

Zitat
Moin

Da abgetrennt und teilweise neu das Thema angepasst:

Frage. Wieso entspricht es nicht der Pflicht der KM, für den Umgang gemäß Gesetz alles ihr mögliche zu tun, diesen zu gewährleisten. Dazu dürfte im erweiterten Sinn auch das zur Verfügung stellen von Muttermilch gehören. Da ist ist nichts übergreifendes, nichts anstößiges, unter anderen Umständen gar selbstversrändliches. Einziger Anhaltspunkt ist hier das Ego der KM, ob nun positiv, negativ, oder sonstwie gemeint.

Auf jeden Fall empfinde ich das Agrument "Schmerzen" sowas von ablenkend, da alle anderen Aspekte über den persönlichen Schmerz schon per se dislegitimiert werden. Ich nenne das Heuchelei - wenn ich gutgelaunt bin. Ansonsten ist es eine glatte Lüge. Es werden persönliche Befindlichkeiten auf eine Stufe von internat. anerkannten  Menschenrechten gestellt (Schmerz = Folter = Diskriminisierung von Frauen),m das mir ob der Beliebigkeit schlecht wird.

Zurück zum Lapsus Muttermilch, Abpumpen, etc.. Bitte, wo ist bei gewillten Elternteilen das Problem? M.E. ist das Problem der Kopf, der eigene Ego, die persönliche Befindlichkeit. Alles findet immer und ausschließlich darüber statt. Und jeder empfindet den eigenen Ego als Gesetz. Letztendlich sind wir dann wieder da, wo alles zusammen läuft. Ich. Ich. Ich.

Gruss oldie

Das ist wirklich der größte Blödfug, den ich hier je gelesen habe. ICH ICH ICH habe mit einer elektrischen Milchpumpe ganze 30ml heraus bekommen. Mein Kind brauchte im Schnitt 5-6 x am Tag wenigstens 120-140ml. Total egoistisch von mir, keine Hochleistungsmilchkuh zu sein und tagefüllend an der Pumpe zu hängen. Ein Glück, dass der KV die Sättigung seines Kindes vor SEINE Bedürfnisse und Rechte gestellt hat (ich ich ich, ne?).

Ich habe von Kernphysik keine Ahnung. Deshalb halte ich es bei diesem Thema mit Dieter Nuhr und halte meine Fr..... Wenn das doch auch Anderen gelänge!


Anm. Mod.
Zitat korrigiert.
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 19:19:29 von oldie » Gespeichert

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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #14 am: 04. März 2018, 12:56:04 »

Moin

Blödsinn ist es dann, wenn lediglich aus einer
ICH ICH ICH
- Position heraus das Thema betrachtet wird. Es gibt sicherlich andere Auffassungen dazu. Ich halte lediglich Verallgemeinerung einer einseitigen Betrachtung für nicht nur nicht zielführend, sondern als Stimmungsmache.  

Besser wäre es doch, dass die aktuell Betroffenen selber entscheiden und sich nicht an Ich-Personen orientieren. Das hierbei die KM als Milchspender das letzte Wort hat, dürfte selbstverständlich sein. Und ebenso selbstverständlich sollte sein, das alle Außenstehenden lediglich Beobachter oder Ratgeber sind - und keinesfalls Entscheider oder zwingende Wegzeigende.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 04. März 2018, 13:22:37 von oldie » Gespeichert

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« Antwort #15 am: 05. März 2018, 10:18:55 »

Hallo zusammen...
keine Ahnung, warum das Thema so polarisiert und es zu so konträren Ansichten kommen kann (und gerade Du @Oldie entäuschst (mich) an dieser Stelle)
Auch wenn mir das (letzte) XX -Chromosomenpaar fehlt, so kann ich doch aus eigenen Erfahrungen (nicht nur) mit den Müttern meiner Töchter sagen, dass es mir im Traum nicht eingefallen wäre, von denen zu erwarten bzw. verlangen, dass sie Muttermilch abpumpen sollen, damit ich mit den Kleinen Umgang wahrnehmen kann. Kein Familienvater würde dies wohl von seiner Partnerin/ Frau und Mutter in Unipersona verlangen(?)
Meiner Meinung nach wird hier auch nicht die Förderung der Umgangspflicht durch die Mutter verletzt, wenn diese sich (zu Recht) auf die Stillzeiten beruft (analog könnte man ja auch sagen; warum einen Zeugungsakt, wenn mann das "Problem" doch auch mit ner Samensprende lösen kann...).
Und mit "Zu Recht meine ich eben nicht das Vorschieben solcher Gründe (wie hier Stillen) um den Umgang zu boykottieren.
Auch kann ich solche Totschlagargumente wie: "...wenn man nur will geht das schon..." nicht nachvollziehen, impliziert doch so eine Argumentation im Umkehrschluß, dass die, die es nicht tun (-> hier das abumpen) dies perse nicht wollen. Und selbst wenn diese Mütter es "aus Prinzip" nicht wollen, weil Sie eben den "instinktiven" körperlichen Akt des stillens bevorzugen so haben diese Mütter -so glaube ich - ein Recht darauf sich darauf zuberufen.
Das es dabei mit dem Umgang der Kleinstkinder mit dem UET nicht einfacher wird, ist ein anders Problem, zu dem dann halt im Zuge der Umgangsregelungen Lösungen gefunden werden soll(t)en...
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« Antwort #16 am: 05. März 2018, 12:03:49 »

Hallo,

Stillen stärkt die Mutter-Kind Beziehung und ist wichtig für das Kind. Darin sind sich alle Experten einig.
Es wäre aber einmal eine Aufgabe der Stillkommissionen sich nicht nur an Frauen/Mütter zu wenden und auch  die Väter in den Blick zu nehmen und sie nicht von vornherein auszuschließen.

Denn es setzt sich (sehr) langsam die Erkenntbnis durch, dass die enge Mutter-Kind Beziehung nicht die einzige wichtige Voraussetzung für gute Entwicklungschancen eines Kindes sind.

Die Väter sollten unterstützt werden, trotz und auch wegen der besonderen Mutter-Kind Verbindung eigenständig und selbstverantwortlich mit dem Säugling in Kontakt zu treten und zwar von Anfang an.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #17 am: 05. März 2018, 13:04:31 »

Stillen stärkt die Mutter-Kind Beziehung und ist wichtig für das Kind. Darin sind sich alle Experten einig.
Es wäre aber einmal eine Aufgabe der Stillkommissionen sich nicht nur an Frauen/Mütter zu wenden und auch  die Väter in den Blick zu nehmen und sie nicht von vornherein auszuschließen.
Kann ich unterschreiben ... meine Drei wurden nicht sehr lange gestillt und nach wenigen Wochen durfte ich übernehmen ;-). Aber man kann es nicht erzwingen, und dass es gerade in Trennungssituationen gerne dahingehend genutzt werden kann, wenn man dadurch die Umgänge beschneiden kann, kann ich mir ebenfalls vorstellen.

Denn es setzt sich (sehr) langsam die Erkenntbnis durch, dass die enge Mutter-Kind Beziehung nicht die einzige wichtige Voraussetzung für gute Entwicklungschancen eines Kindes sind.
Stimmt auch. Wenn aber ein K(r)ampf in der Elternbeziehung vorhanden ist, kann man dies sich zurechtlegen wie man möchte. Und kein Richter wird jemals von einer Mutter verlangen (gar sie hierzu verurteilen) dass sie abpumpen muss, damit ein Umgang stattfinden kann. Ich würde mich nicht einmal auf eine Dikussion einlassen, ob dies überhaupt verlangt werden kann/sollte. Denn jeder Mensch ist in den Empfindungen unterschiedlich, was für die eine Mutter durchaus in Ordnung sein kann, geht bei der anderen überhaupt nicht. Und stillen ist keine Ewigkeitsgeschichte.

Die Väter sollten unterstützt werden, trotz und auch wegen der besonderen Mutter-Kind Verbindung eigenständig und selbstverantwortlich mit dem Säugling in Kontakt zu treten und zwar von Anfang an.
Auch dies Unterschreibe ich sofort und umfänglich.
Es sollte meiner Meinung nach einfach damit aufgehört werden, dass Vätern perse die Fähigkeit abgesprochen wird, sich mit einem Säugling zu beschäftigen udn diesen zu versorgen. Dies wird ja gerne mal gemacht ... dabei habe ich selber schon viele Mütter verzweifeln sehen, denen ich dann mit Rat helfen konnte ... mein Grundsatz ist hierbei immer, "wenn man mit Gefühl und Emphatisch an die Sache ran geht, kann man eigentlich ncihts falsch machen!". Und ich habe wirklich schon alles gemacht...

Gruß
Kasper
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« Antwort #18 am: 05. März 2018, 13:23:08 »

Hallo,
Stillen stärkt die Mutter-Kind Beziehung und ist wichtig für das Kind. Darin sind sich alle Experten einig.
[...]
VG, Tsubame.
Wofür es alles Experten gibt und braucht....;o)

Hallo,
[...]
Es wäre aber einmal eine Aufgabe der Stillkommissionen ...
[...]
VG, Tsubame.

Stillkommissionen... sowas gibts tatsächlich (auch)?


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MfG. Kakadu59

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« Antwort #19 am: 05. März 2018, 15:16:40 »

Hallo Kakadu,

Stillen war auch schon umstritten,  in den 80er und 90er Jahren meinten z.B. Experten, dass die Schadstoffe in der Muttermilch dem Kind gefährlich würden ... Andere argumentieren, dass es die Frauen an das Haus und das Kind fesselt und erstere sich so nicht frei entfalten könnten.

Um die Muttermilch ranken sich auch die wunderlichsten Mythen : sie mache die Kinder intelligenter ...

Muttermilch kann verkauft und gespendet werden. Es gibt, glaube ich, mehr als 10 Milchbanken in Deutschland. In der DDR gab es meines Wissens nach Milchbanken in allen grösseren Städten.

Und ja, es gibt auch in Deutschland eine nationale Stillkommission. Aber keine Studien über Väter und die Stillzeit : wie sie diese erleben etc.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #20 am: 05. März 2018, 18:03:38 »

Naja,
da ich ein "altes" DDR-Kind bin kann ich zumindest das (zum Thema) beisteuern:
Die Frau eines Arbeitskollegen hatte in den späten 70-gern bis in die frühen 80-er 3 Kinder zur Welt gebracht und bei allen Kindern während der Stillzeit noch Milch abgegeben.
Die wurde da immer täglich bei Ihr zu Hause abgeholt (so erinnerlich ;o) - ist ja schon ne Weile her...)

Den Rest Deiner Ausführungen:

Hallo Kakadu,
Stillen war auch schon umstritten,  in den 80er und 90er Jahren meinten z.B. Experten, dass die Schadstoffe in der Muttermilch dem Kind gefährlich würden ... Andere argumentieren, dass es die Frauen an das Haus und das Kind fesselt und erstere sich so nicht frei entfalten könnten.
Um die Muttermilch ranken sich auch die wunderlichsten Mythen: sie mache die Kinder intelligenter ...
[...]
Aber keine Studien über Väter und die Stillzeit : wie sie diese erleben etc.
VG, Tsubame.
finde ich eher schräg bis komisch
aber das ist irgendwie seit Jahrzehnten sowas wie Zeitgeist, dass auch wirklich überall und an jeder Stelle und zu allen Themen irgendwelche selbsternannte(?) Experten rumgeistern, bei denen man dass Gefühl hat, dass sie auch dass letzte bisschen Verstand beim Pförtner abgegeben haben (aber das ist nur meine Meinung...)
Und damit @Tsubame meine ich ausdrücklich NICHT DICH....(nicht damit hier noch ein falscher Verdacht aufkommt...)

Hier halte ich es mit @LBM (und Dieter Nuhr), die da schreibt/ schreiben/ sagen
[...]
Ich habe von Kernphysik keine Ahnung. Deshalb halte ich es bei diesem Thema mit Dieter Nuhr und halte meine Fr..... Wenn das doch auch Anderen gelänge!
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #21 am: 05. März 2018, 21:27:27 »

Hallo,

Hier kommt kein falscher Verdacht auf.

Ich finde es interessant wie sich das Thema "Muttermilch" in der Geschichte und der Wissenschaft tummelt und alle möglichen und unmöglichen Formen annimmt.
Und ja auch in der Literatur bei Yukio Mishima in seinem Roman Der Tempelbrand : ein Tropfen Muttermilch fällt in eine Teeschale während eines Teeweges.

VG,
Tsubame
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