Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 22. Oktober 2018, 14:59:44 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 2 [3]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Scheidung - Wie funktioniert das?  (Gelesen 5521 mal)
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.296



« Antwort #50 am: 11. April 2018, 16:51:36 »

Jetzt ist das Ergebnis ganz anders:
Vergiss bei der Sache aber nicht, dass bis zu 4 Jahre Dein Einkommen geprüft wird und es dann passieren "kann", dass die ratenfreie VKH aufgehoben werden "kann" und Du diese in Raten zurückzahlen musst.
Das hängt davon ab, wie hoch Deine Belastung ist und wie sich Dein Einkommen entwickelt.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
der Frosch
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 103



« Antwort #51 am: 11. April 2018, 17:53:08 »

Hallo Noxin
Dein Netto Einkommen ist noch zu bereinigen. Das heißt es sind noch die sogenannten Werbungskosten abzuziehen ( Weg zur Arbeit, Gewerkschaftsbeiträge etc.) abzuziehen. Dein Selbstbehalt beträgt 1080 € ( was nicht wirklich viel ist) und was zwischen dieser Summe und Deinem Bereinigten Netto übrigleibt wird als Unterhalt an die Kinder verteilt.

LG der Frosch
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #52 am: 12. Mai 2018, 15:41:29 »

Diese Woche gab es ein bisschen Bewegung in der Geschichte... Ich habe die PKH beantragt und zwar über die Kanzlei meines RA...

Wie lange dauert es bis so ein Antrag überprüft bzw. bewilligt wird?

Nächste Woche habe ich den zweiten Termin beim RA... (Erster Termin war im Sommer 2017, die Erstberatung.) Ist dieser Termin durch PKH abgedeckt oder wird normal abgerechnet?

Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #53 am: 15. Mai 2018, 17:43:02 »

No idea?
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 491


« Antwort #54 am: 15. Mai 2018, 21:56:50 »

Wie lange dauert es bis so ein Antrag überprüft bzw. bewilligt wird?
Manchmal länger als die Hauptsache. Wie das lokal bei Euch ist, frag bitte Deinen Anwalt.

Zitat
Nächste Woche habe ich den zweiten Termin beim RA... (Erster Termin war im Sommer 2017, die Erstberatung.) Ist dieser Termin durch PKH abgedeckt oder wird normal abgerechnet?
Ich gehe davon aus, dass es sich um den identischen Streitgegenstand handelt.
Dann wäre die korrekte Vorgehensweise: Du zahlst die Erstberatung und diese Kosten werden auf die Verfahrensgebühr angerechnet, d.h. die Staatskasse zahlt entsprechend weniger.
Ist der Anwalt freundlich, vergisst er die Abrechnung mit Dir und die Staatskasse zahlt alles.

Gruss von der Insel
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #55 am: 16. Mai 2018, 09:37:39 »

Zitat
Ich gehe davon aus, dass es sich um den identischen Streitgegenstand handelt.
Dann wäre die korrekte Vorgehensweise: Du zahlst die Erstberatung und diese Kosten werden auf die Verfahrensgebühr angerechnet, d.h. die Staatskasse zahlt entsprechend weniger.
Ist der Anwalt freundlich, vergisst er die Abrechnung mit Dir und die Staatskasse zahlt alles.

Ja, es ist der gleiche Fall, es geht um Trennung/Scheidung...

Den ersten Beratungstermin hatte ich im Juni 2017, ca. 1 Monat später auch die Rechnung dafür gekriegt, 226€ für 45 Minuten (Erstberatung) und sofort bezahlt...

In diesem Jahr habe ich am 08.05 den Antrag beim RA gestellt (übrigens ohne Termin, einfach die Unterlagen bei einer Mitarbeiterin abgegeben) und am 17.05 habe ich schon meinen nächsten Termin beim RA.

Zu diesem Termin soll ich die Heiratsurkunde und die Berechnung der Unterhaltszahlung mitbringen.

Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 491


« Antwort #56 am: 16. Mai 2018, 10:49:36 »

Hi noxin,

bist Du sicher, dass tatsächlich ein Antrag auf VKH gestellt ist? So wie mir das ausschaut, hast Du beim Anwalt einen Bogen ausgefüllt über Deine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Das ist nur eine Anlage zum VKH-Antrag und der schlummert jetzt wahrscheinlich beim Anwalt in der Akte.

Dann hast Du nächste Woche einen Termin, um den VKH-Antrag selbst zu besprechen. Den muss der Anwalt ja schreiben und ohne Deine Angaben kann der das nicht. Für den VKH-Antrag kann der Anwalt Dir eine 1,0-Gebühr abknöpfen, die anschliessend wieder auf die Verfahrensgebühr angerechnet wird. Also so ähnlich wie bei der Beratung. Du ahnst schon: kann er, muss er aber nicht. Frag ihn vorher, dann weisst Du es. Wie hoch die Kosten in Euro sind, dazu muss man den Gegenstandswert kennen, der berechnet sich aus Einkünften, Vermögen, gestellten Anträgen etc., können Dir also zum jetzigen Zeitpunkt weder wir noch der Anwalt beantworten.

In dem Zusammenhang überlege bitte, womit Du den Anwalt mandatieren möchtest. Der will natürlich so viel Kohle wie möglich für sich rausholen und die steigt mit jeder Folgesache, die er mit bearbeiten darf - oder es einfach tut. Wenn ihr über den Unterhalt nicht streitet, dann muss den auch kein Gericht klären usw. Ein vorheriges klärendes Gespräch mit dem Anwalt, auch über die Kosten, ist da sinnvoll.

Gruss von der Insel
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #57 am: 16. Mai 2018, 11:20:14 »

Ich habe dieses Dokument ausgefüllt und mit Belegen abgegeben:

https://justiz.de/formulare/zwi_bund/zp1a.pdf

Zitat
bist Du sicher, dass tatsächlich ein Antrag auf VKH gestellt ist? So wie mir das ausschaut, hast Du beim Anwalt einen Bogen ausgefüllt über Deine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Das ist nur eine Anlage zum VKH-Antrag und der schlummert jetzt wahrscheinlich beim Anwalt in der Akte.

Nach deiner Aussage bin ich jetzt selber nicht sicher...  puzzled Ich hoffe ja... Irgendwie...

Wie schaut es aus, wenn man den Antrag auf PKH stellt???

Zitat
In dem Zusammenhang überlege bitte, womit Du den Anwalt mandatieren möchtest. Der will natürlich so viel Kohle wie möglich für sich rausholen und die steigt mit jeder Folgesache, die er mit bearbeiten darf - oder es einfach tut. Wenn ihr über den Unterhalt nicht streitet, dann muss den auch kein Gericht klären usw. Ein vorheriges klärendes Gespräch mit dem Anwalt, auch über die Kosten, ist da sinnvoll.

Ich möchte nur den Scheidungsantrag stellen. Die Frage mit dem Unterhalt ist im Moment irgendwie geregelt, ich zahle erstmal nach der Berechnung vom Jobcenter meiner EX... Und ansonsten haben wir im Moment keine Streitpunkte... Deswegen erstmal nur Scheidung.
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #58 am: 16. Mai 2018, 12:06:27 »

...Dann hast Du nächste Woche einen Termin, um den VKH-Antrag selbst zu besprechen. Den muss der Anwalt ja schreiben und ohne Deine Angaben kann der das nicht. Für den VKH-Antrag kann der Anwalt Dir eine 1,0-Gebühr abknöpfen, die anschliessend wieder auf die Verfahrensgebühr angerechnet wird. Also so ähnlich wie bei der Beratung. Du ahnst schon: kann er, muss er aber nicht. Frag ihn vorher, dann weisst Du es. Wie hoch die Kosten in Euro sind, dazu muss man den Gegenstandswert kennen, der berechnet sich aus Einkünften, Vermögen, gestellten Anträgen etc., können Dir also zum jetzigen Zeitpunkt weder wir noch der Anwalt beantworten.

Ich habe gerade mit der Kanzlei telefoniert, es ist tatsächlich so wie du es geschrieben hast...!!!

Ich habe nur das Formular ausgefüllt, den Antrag hat man noch nicht gestellt.

Morgen wird erst besprochen, was für mich gemacht werden muss und der Antrag wird dann auch gemacht... So die Aussage der Kanzlei...

So wie du es empfohlen hast, soll ich auch meine "Wunschliste" so kurz wie möglich halten??? Also den RA nur mit der Scheidung selbst beaftragen... Richtig? 
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 491


« Antwort #59 am: 16. Mai 2018, 22:29:45 »

Na ja, Du musst nichts beauftragen, wofür Du keine Hilfe brauchst, oder? Jede zusätzliche Streitbaustelle birgt nur unnötiges Explosionspotential.
Und es gibt auch Dinge, die man problemlos nachträglich anhängig machen oder gesondert angehen kann, falls sie sich nicht anders lösen lassen.

Gruss von der Insel
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #60 am: 18. Mai 2018, 15:43:13 »

So... Ich war gestern beim RA, die ganze Geschichte hat 25 Minuten gedauert.

RA bestätigte mir, dass ich sehr gute Chancen habe, mit meinem Einkommen die PKH zu bekommen.

Ich habe nur die Scheidung selbst angesprochen und keine weiteren Sachen.

Der Streitwert liegt bei 7500€, unter 8000€, wenn die PKH abgelehnt wird oder auf Raten, dann muss ich für die Scheidung ca. 2000€ zahlen...

Was die Dauer angeht, sagte er mir PI mal Daumen: ca. 3 Monate...

Zusätzlich sagte er mir, er wird den Scheidungsantrag vorbereiten und ich muss dann für ihn auch zahlen... Später wird mir dieses Geld für den Scheidungsantrag zurückgezahlt... Vielleicht habe ich das falsch verstanden...?!?! Vielleicht wenn PKH bewilligt wird...?!?!

Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 491


« Antwort #61 am: 18. Mai 2018, 16:30:40 »

Der Streitwert liegt bei 7500€
Also ich komm auf Regelgebühren und Gerichtskosten in Summe 1.786,40. VKH-Satz wären 502,78 weniger. Heisst für den Anwalt praktisch halbes Honorar. Nur mal so als Vorstellung, was das für seine Motivation bedeuten kann.

Zitat
Was die Dauer angeht, sagte er mir PI mal Daumen: ca. 3 Monate...
Kommt hin - wenn Exe mitspielt und die Rentenversicherungsträger sich nicht zu viel Zeit lassen.

Zitat
Zusätzlich sagte er mir, er wird den Scheidungsantrag vorbereiten und ich muss dann für ihn auch zahlen... Später wird mir dieses Geld für den Scheidungsantrag zurückgezahlt... Vielleicht habe ich das falsch verstanden...?!?! Vielleicht wenn PKH bewilligt wird...?!?!
Nur wenn VKH bewilligt wird. Das ist unsauber aber ok. Das Problem für den Anwalt ist, dass die VKH erst irgendwann bewilligt wird und bis dahin hat er ganze Arbeit geleistet, die er sonst ggf. überhaupt nicht bezahlt bekommt. Wenn Du das Geld hast und der Anwalt es wert ist, dann mach es.
Die Alternative wäre, jetzt nur den VKH-Antrag und noch keinen Scheidungsantrag zu stellen. Dann bist Du mit 566 dabei. Allerdings kann es dauern, bis die VKH bewilligt ist und erst dann geht das Scheidungsverfahren los.

Gruss von der Insel
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #62 am: 18. Mai 2018, 17:38:41 »

So wie ich das verstehe, demnächst kommt eine Zahlungsaufforderung für den Scheidungsantrag. Ohne dieses Geld wird der Antrag nicht an die EX zugestellt.

Zeitgleich wird die PKH beantragt und wenn bewilligt, dann bekomme ich dieses Geld zurück. Ich komme aus einer Stadt mit 16.000 Einwohnern und hoffe es wird nicht so lange dauern... 😉

Ich habe bis jetzt nur den letzten Kontoauszug pro Konto, zusammen mit dem Mietvertrag und letzter Gehaltsabrechnung abgegeben. Keine Kontoauszüge für 3 oder länger Monate...
Gespeichert
noxin
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 244


« Antwort #63 am: 07. Juni 2018, 15:17:57 »

Also ich komm auf Regelgebühren und Gerichtskosten in Summe 1.786,40. VKH-Satz wären 502,78 weniger. Heisst für den Anwalt praktisch halbes Honorar. Nur mal so als Vorstellung, was das für seine Motivation bedeuten kann.

Was wirklich komisch ist... Die Kanzlei macht alles extrem langsam... Am 17.05 den Antrag beim RA gestellt, nach zwei Wochen keine positive Antwort, angeblich zeitlich nicht geschafft, zu viel Akten etc. Heute, noch eine Woche später angerufen, dieses Mal wurde mir gesagt, es wird diese Woche gemacht...

So gesehen habe ich 3 Wochen auf nichts gewartet... Naja...

Man hat mir auch gesagt, die PKH und der Scheidungsantrag werden gleichzeitig gestellt und zwar beim Gericht in der Stadt, wo die Kinder jetzt wohnen.
Gespeichert
Seiten: 1 2 [3]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Trennung, Scheidung (Moderator: 82Marco)  |  Thema: Scheidung - Wie funktioniert das?
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 883
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 1
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 44

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team