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vatersein.de - Forum 22. Juni 2018, 09:05:39 *
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Autor Thema: Scheidung - Wie funktioniert das?  (Gelesen 4138 mal)
noxin
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« Antwort #25 am: 07. Februar 2018, 08:44:49 »

Wenn Du ein paar Details rauslässt, dann können wir Dir ein paar Hinweise geben, wo unter vernünftigen Menschen eine Einigung verlaufen könnte.

Guten Morgen Toto,

unsere Situation ist tatsächlich sehr übersichtig. Ich und meine EX besitzen keine Grundstücke, Immobilien, Rolls Royce Phantom, Aktien, etc. Unsere Einrichtung ist auch nicht sooo luxuriös, keine Sofas mit italienischer Seide.. Ich will ihr die Kinder nicht wegnehmen.. Für den Trennungsunterhalt war ich 3 Monate leistungsfähig (Zahlungsrückstand wurde einmal vom JC berechnet, aber bis jetzt nichts ausgeglichen..), als ich in der St.Kl. 3 war, wenn ich jetzt die Seteuererklärung getrennt mache, dann auch nicht für diese 3 Monate... Beim Versorgungsausgleich wird es auch einfach sein, da kann man sowieso nichts anderes machen..

Das einzige Thema ist der Zugewinnausgleich, aber diese Finanzen müssen erstmal bewiesen werden...

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noxin
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« Antwort #26 am: 07. Februar 2018, 10:02:20 »

Vielleicht einigt ihr Euch, ohne dass der eine oder andere Anwalt Streitpotenzial wittert...

Im Moment gibt es nicht einmal die Antwort auf meine Nachricht...
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TotoHH
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« Antwort #27 am: 07. Februar 2018, 11:42:27 »

Moin.

Ich versuche es mal aufzudröseln und zu hinterfragen - vielleicht mag jmd anders hier auch noch ergänzen, wenn ich was übersehe.

Ich will ihr die Kinder nicht wegnehmen..
KU, Umgang etc hat zwar direkt nichts mit dem Scheidungsvorgang an sich zu tun. Aber natürlich würde eine Verstimmung hier sich auf die übrigen Verhandlungen auswirken. Aber ich lese es so, dass ihr eine lfde Umgangsregelung habt, Du KU zahlst und an beidem nichts geändert werden soll - gut.

Unsere Einrichtung ist auch nicht sooo luxuriös, keine Sofas mit italienischer Seide..
Ok - dh bei Hausrat gibt es keine Streitpunkte mehr. Ist alles aufgeteilt bzw. nichts, worüber sich aus Deiner Sicht das Streiten lohnt. Gut, dass Du das so siehst. Glaubst Du, dass auch die Ex dies so sieht? Gibt es noch einen fahrbaren Untersatz?

Beim Versorgungsausgleich wird es auch einfach sein, da kann man sowieso nichts anderes machen..
Also ihr akzeptiert beide, dass es eine Aufteilung der Rentenkonten geben soll und darüberhinaus keine anderweitigen Verrechnungen stattfinden soll. Gut! Dann sollte die Klärung der Konten möglichst schnell angestoßen werden.

Das einzige Thema ist der Zugewinnausgleich
Aber wenn dies stimmt und Einigkeit besteht
Ich und meine EX besitzen keine Grundstücke, Immobilien, Rolls Royce Phantom, Aktien, etc.
dann sollte auch der Zugewinnausgleich easy sein. Also - Kontoauszüge auf den Tisch und fertig. Wenn nicht mehr vorhanden, dann gegen kleine Gebühr bei Banken anfordern.
Was meinst Du mit
aber diese Finanzen müssen erstmal bewiesen werden...
?
Gibt es doch was zu verbergen?

Was mir dann noch einfällt wären etwaige Erbschaften, Schenkungen oder sonstige (finanzielle) Zuwendungen von Verwandten. Letztlich gibt es auch dazu recht klare Regelungen, insb. wenn Geld verbraucht ist ist es eh weg, aber manch ein Trennungsbeteiligter macht gerne ein Fass auf und will das Geld für den gemeinsamen und von Großeltern bezahlten Thailandurlaub nach vielen Jahren zurück  c

Nun denn, wenn denn alles so einfach ist, dann braucht es keine zwei Anwälte, die Eure Positionen gegeneinander verteten. Dann könnt ihr gerne ihren Anwalt zur Stellung des Scheidungsantrags nehmen, wenn ihr das mehr Zutrauen gibt. Und los gehts.


Im Moment gibt es nicht einmal die Antwort auf meine Nachricht...
ist vielleicht auch nur Unsicherheit. Vielleicht braucht sie einfach Zeit, sich bei ihrem Anwalt rückzuversichern, dass nicht mehr viel bei Dir zu holen ist  c

Gruß, toto


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noxin
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« Antwort #28 am: 07. Februar 2018, 12:18:50 »

Du KU zahlst und an beidem nichts geändert werden soll - gut.

Mit dem KU ist alles klar, ich zahle das was ich zahlen kann.

Zitat
Aber ich lese es so, dass ihr eine lfde Umgangsregelung habt...

Diese Regelung ist inoffiziell... Einfach so entstanden. Ich sehe die Kinder alle 14 Tage. Ohne Ferien, Urlaub, etc. Und das ist ok für mich.

Zitat
Ok - dh bei Hausrat gibt es keine Streitpunkte mehr. Ist alles aufgeteilt bzw. nichts, worüber sich aus Deiner Sicht das Streiten lohnt. Gut, dass Du das so siehst. Glaubst Du, dass auch die Ex dies so sieht?

Wenn sie etwas braucht, möbeltechnisch, dann kann ich es geben. Sie hat schon neue Einrichtung für ihre Wohnung gekauft. Die wollte mal meine neue WaMa nehmen... ich habe es im letzten Sommer abgeblockt.

Zitat
Gibt es noch einen fahrbaren Untersatz?

Nur sie hat ein Auto. Es ist ihr Eigentum. Sie hat es während der Ehe gekauft. Ich habe seit 2 Jahren kein Auto.  

Zitat
Also ihr akzeptiert beide, dass es eine Aufteilung der Rentenkonten geben soll und darüberhinaus keine anderweitigen Verrechnungen stattfinden soll. Gut! Dann sollte die Klärung der Konten möglichst schnell angestoßen werden.

Übrigens, wann kann man mit dem Versorgungsausgleich anfangen? Ein Bekannter von mir sagt, alleine diese Prozedur dauert bis zu 4 Wochen..

Zitat
dann sollte auch der Zugewinnausgleich easy sein. Also - Kontoauszüge auf den Tisch und fertig. Wenn nicht mehr vorhanden, dann gegen kleine Gebühr bei Banken anfordern.

D.h. 1 Kontoauszug für den Tag der Heirat, wie viel genau an diesem Tag auf dem Konto war? Und dann noch 2 Kontoauszüge für den Trennungstag und den Tag an dem man den Scheidungsantrag zugestellt hat?

Zitat
Gibt es doch was zu verbergen?

Jeder von uns hat was zu verbergen...  

Zitat
Was mir dann noch einfällt wären etwaige Erbschaften, Schenkungen oder sonstige (finanzielle) Zuwendungen von Verwandten.

Ihre Eltern haben ihr eine Wohnung "geschenkt" (die hat sie in der Ehe bekommen..), diese Wohnung ist im Ausland. Ich habe wenig Infos darüber. Aber es besteht die Möglichkeit eine Auskunft zu bekommen...










« Letzte Änderung: 07. Februar 2018, 12:21:49 von noxin » Gespeichert
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« Antwort #29 am: 07. Februar 2018, 12:25:50 »

Hallo,


Ihre Eltern haben ihr eine Wohnung "geschenkt" (die hat sie in der Ehe bekommen..), diese Wohnung ist im Ausland. Ich habe wenig Infos darüber. Aber es besteht die Möglichkeit eine Auskunft zu bekommen...


Hier gibt es eine Besonderheit:

"Erbschaften und Schenkungen - Erbschaften und Schenkungen sollen beim Zugewinnausgleich außen vor bleiben. Deshalb werden sie zum Anfangsvermögen hinzugerechnet, auch wenn sie erst nach der Hochzeit erworben wurden (1374 Abs. 2 BGB). Dadurch soll erreicht werden, dass sich der Zugewinnausgleich wirklich nur auf das gemeinsam Erwirtschaftete beschränkt. "

(Dieser und andere Hinweise zum Versorgungsausglich findest Du hier.)

VG Susi
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« Antwort #30 am: 07. Februar 2018, 13:47:16 »

Jeder von uns hat was zu verbergen...  
Die Frage ging dahin, ob ihr alles über die finanziellen Verhältnisse gegenseitig wisst, sodass es wenig Streitpotenzial über vermutete Schätze gibt.
Oder ob Du hoffst, dass Deine Goldmünzensammlung bislang von ihr nicht entdeckt wurde 

Was die geschenkte Whg betrifft solltest Du Dir eben - mit Blick auf das große & ganze - eine Meinung bilden:
- So verfahren wie Susi es geschrieben hat. D.h. die Whg wird Anfangsverm der Ex zugeschlagen und im Endvermögen berücksichtigt, sodass der eigentl. Wert der Schenkung eben nicht dem Zugewinn unterliegt; wohl aber etwaige Wertentwicklungen der Whg in der Zwischenzeit etc. Das kann beliebig kompliziert werden und wird sicherlich alle Beteiligten auf Hab acht bringen.
- Oder aber die Whg einfach komplett draußen und damit bei ihr belassen und damit die ganze Vermögensauseindersetzung nicht belasten.

Meine Meinung: wenn sonst alles fair läuft und gelaufen ist und eh nicht viel oder gar nichts mehr zu verteilen ist, dann würde ich in der Tat die Whg nicht weiter beachten und komplett außen vor lassen.

Was mir sonst noch auffällt:
Mit dem KU ist alles klar, ich zahle das was ich zahlen kann.
Und Du kannst auch zahlen was Du zahlen musst? Dann easy.
Oder Du "kannst" nur weniger zahlen als Du eigentlich müsstest? Dann beliebig viel Sprengstoff in der Diskussion, es sei denn die KM akzeptiert es im Sinne einer schiedlich friedlichen Trennung. Du siesht, miteinander reden könnte helfen, auch Dir zu wissen woran Du bist.

Diese Regelung ist inoffiziell... Einfach so entstanden. Ich sehe die Kinder alle 14 Tage. Ohne Ferien, Urlaub, etc. Und das ist ok für mich.
Wenn Dir das reicht, dann ist das zu akzeptieren und beschleunigt sicher alles weitere.

Nur sie hat ein Auto. Es ist ihr Eigentum. Sie hat es während der Ehe gekauft. Ich habe seit 2 Jahren kein Auto. 
Damit hast Du nun noch nicht gesagt, ob das für Dich okay ist. Aber mein Rat wäre auch, hier kein Fass aufzumachen, wenn auch sonst alles in Deinem Sinne durchläuft.

Wenn sie etwas braucht, möbeltechnisch, dann kann ich es geben. Sie hat schon neue Einrichtung für ihre Wohnung gekauft. D
Auch das liest sich vernünftig. Insb. wenn ihr Euch - bis auf vielleicht Kleinigkeiten - einig seid, dass der Hausrat iW aufteilt ist so wie es jetzt ist.
Wenn Ex allerdings Hoffnung hat, das im Rahmen der endgültigen Scheidungsauseinandersetzung noch was zu erfolgen hat, dann kann auch darüber beliebig viel gestritten werden.
Die wollte mal meine neue WaMa nehmen... ich habe es im letzten Sommer abgeblockt.
Wie auch immer Du ihre weiteren Ambitionen zu solchen Punkten deutest.

Du siehst, es kann beliebig komplex werden.
Aber wenn nicht viel mehr Sachen hochkommen, dass sollte es vielleicht möglich sein, den Status quo zu nehmen, festzuschreiben und die Scheidung zu vollziehen.


D.h. 1 Kontoauszug für den Tag der Heirat, wie viel genau an diesem Tag auf dem Konto war? Und dann noch 2 Kontoauszüge für den Trennungstag und den Tag an dem man den Scheidungsantrag zugestellt hat?
Soweit ich weiß interessieren nur die Auszüge zu den Stichtagen Hochzeit und Einreichung Scheidungsantrag. Dann aber für alle Konten und Depots - also Deine, die der Ex und etwaige gemeinsame. Trennungstag ist m.E. nur dann interessant, wenn in der Zwischenzeit größere Vermögenswerte beiseite geschafft wurden. Und - jetzt wirds spannend - die KM in der Zwischenzeit von dem gemeinsamen(!!) Geld ihren neuen Hausrat gekauft hat... und schon beginnt die Rechnerei. Deine Entscheidung, wie wesentlich das ist.  Aber ehrlich: wenn Du den alten Hausrat weitgehend behalten hast und Dich wohl darin fühlst und die Ex sich neu ausgestattet hat ohne es dabei zu übertreiben, dann würde ich auch hier kein Fass aufmachen!

toto
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« Antwort #31 am: 08. Februar 2018, 14:29:37 »

wenn ich jetzt die Seteuererklärung getrennt mache, dann auch nicht für diese 3 Monate...
Dass diese Auffassung Blödsinn ist und Du Dir im Zweifelsfall für die Berechnung des aktuellen Unterhalts eine fiktive Steuerrückerstattung einfängst, haben wir Dir in Deinem anderen Faden schon ausführlich dargelegt.

Mit dem KU ist alles klar, ich zahle das was ich zahlen kann.
Und das JC macht das mit oder sind die nicht mehr im Boot?

Gruss von der Insel
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« Antwort #32 am: 08. Februar 2018, 14:54:41 »

Dass diese Auffassung Blödsinn ist und Du Dir im Zweifelsfall für die Berechnung des aktuellen Unterhalts eine fiktive Steuerrückerstattung einfängst, haben wir Dir in Deinem anderen Faden schon ausführlich dargelegt.

EX hat der gemeinsamen Steuererklärung zugestimmt, mündlich und mir eine Lohnbescheinigung für das Jahr 2017 geschickt... Ob sie tatsächlich die Unterschrift macht...

Im Moment hängt alles in der Luft, ich meine die Sache mit diesen 3 Monaten. Das JC hat bis jetzt nicht reagiert bzw. noch keine neue Berechnung gemacht. Den Steuerbescheid für das Jahr 2016 habe ich noch im Dezember abgegeben. Das JC wollte das unbedingt haben... Ich beginne bald mit der Steuererklärung für 2017...

Zitat
Und das JC macht das mit oder sind die nicht mehr im Boot?

Gute Frage.
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« Antwort #33 am: 15. Februar 2018, 15:18:36 »

...ist vielleicht auch nur Unsicherheit. Vielleicht braucht sie einfach Zeit, sich bei ihrem Anwalt rückzuversichern, dass nicht mehr viel bei Dir zu holen ist  c

Hallo Toto!!

So siehts aus: Ich habe mit ihr am Montag gechattet und am Dienstag persönlich angesprochen... prinzipiell ist sie nicht dagegen... allerdings merke ich, dass sie dieses Thema viel ruhiger angeht, ohne Eile... Ich habe ihr grob erklärt, dass es für sie nichts kostet, wenn sie den Scheidungsantrag stellt... Ich denke meine Botschaft ist gut angekomen.

Ich habe ihr ein Treffen (auf dem neutrallen Territorium) angeboten um diese Thema zu besprechen... Im Moment gibt es noch keine Zusage zu diesem Treffen.

Wir regeln jetzt die Sache mit einigen persönlichen Gegenständen und Möbelstücken, die ich ihr abgeben will...

Soll ich die Übergabe von diesen Möbelstücken irgendwie protokollieren?

Das Trennungsjahr ist am 19.05.2017 durch, mein Bekannter sagt man kann den Antrag schon 6 Wochen vor Ablauf dieser Frist stellen.

D.h. Anfang April kann man schon den Antrag stellen.

Kann man jetzt solche Sachen wie Versorgungsausgleich und Zugewinn vorbereiten?





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« Antwort #34 am: 15. Februar 2018, 19:52:02 »

Hallo,

der Zugewinnausgleich kann in einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung geklärt werden, dann wird sich ein Gericht damit nicht befassen.

Für den Versorungsausgleich kommen in Betracht:
1.Gesetzliche Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Bund = BfA = Bundesanstalt für Angestellte; Deutsche Rentenversicherung eines Bundeslandes; Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See)
2. Beamtenversorgung (Pensionsansprüche)
3. Ansprüche als Berufssoldat
4. Betriebliche Altersversorgung
5. Tariflich vereinbarte Zusatzversorgungen
6. Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes (RZVK; KZVK)
7. Berufsständische Altersversorgung (Freiberufler)
8. Private Rentenversicherungen (z.B. Riesterrente; Rürup-Rente)
9. Private Kapitallebensversicherung, sofern Sie bereits ein Rentenwahlrecht ausgeübt haben
10.Rentengleich wiederkehrende Leistungen (z.B. Altershilfe für Landwirte)

Glücklicherweise trifft ja nicht alles zu. Du kannst vorarbeiten indem die notwendigen Unterlagen für den Versorgunsausgleich zusammen gestellt werden.

VG Susi
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« Antwort #35 am: 20. Februar 2018, 18:01:01 »

der Zugewinnausgleich kann in einer notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung geklärt werden, dann wird sich ein Gericht damit nicht befassen.
Noch einfacher: ein Gericht befasst sich nur dann damit, wenn jemand einen Antrag stellt.
Man kann den Zugewinnausgleich auch ungeregelt lassen, dann verjähren etwaige Ansprüche nach drei Jahren oder müssen rechtzeitig vorher isoliert geltend gemacht werden.

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« Antwort #36 am: 21. Februar 2018, 14:49:05 »

Hallo,

da bin ich, aus eigener Erfahrung, bei Inselreif.

Wir haben das damals unter uns klären können. War nie Thema nach außen oder über Anwälte. Hat auch keiner mehr nach gekräht (wir auch nicht). Ist mittlerweile rund 13 Jahre her.

Aber ihr müsst euch da einig sein.

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« Antwort #37 am: 22. Februar 2018, 13:56:27 »

Noch einfacher: ein Gericht befasst sich nur dann damit, wenn jemand einen Antrag stellt.
Man kann den Zugewinnausgleich auch ungeregelt lassen, dann verjähren etwaige Ansprüche nach drei Jahren oder müssen rechtzeitig vorher isoliert geltend gemacht werden.

Ich hoffe es wird so laufen... Bis jetzt keine Streitigkeiten.
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« Antwort #38 am: 22. Februar 2018, 13:59:00 »

Glücklicherweise trifft ja nicht alles zu. Du kannst vorarbeiten indem die notwendigen Unterlagen für den Versorgunsausgleich zusammen gestellt werden.

Ich habe nur gesetzliche Rente und sonst nichts. Keine Riester. Welche unterlagen soll ich zeigen?
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Inselreif
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« Antwort #39 am: 22. Februar 2018, 14:46:18 »

dafür braucht es gar nichts. Da kommt ein Fragebogen vom Gericht, den schickst Du zurück und den Rest macht der Rentenversicherungsträger.

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« Antwort #40 am: 26. Februar 2018, 09:06:52 »

dafür braucht es gar nichts. Da kommt ein Fragebogen vom Gericht, den schickst Du zurück und den Rest macht der Rentenversicherungsträger.

OK, ich verstehe. Übrigens, wie werden die Rentenansprüche aufgeteilt, meine und von der EX summiert und dann durch zwei aufgeteilt?

Wird dabei die Erziehungszeit und ausländische Arbeitsjahre der EX einbezogen?
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AnnaSophie
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« Antwort #41 am: 26. Februar 2018, 09:23:40 »

Hallo,

es sind die Zeiten während der Ehe, die geprüft werden. Die Zeiten davor sind nicht relevant für den Versorgungsausgleich.

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« Antwort #42 am: 26. Februar 2018, 09:39:52 »

Hallo,
es sind die Zeiten während der Ehe, die geprüft werden. Die Zeiten davor sind nicht relevant für den Versorgungsausgleich.

OK.

Wird dabei die Erziehungszeit der EX einbezogen? Die EX war 6 Jahre zuhause...

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« Antwort #43 am: 26. Februar 2018, 10:01:18 »

Wird dabei die Erziehungszeit der EX einbezogen? Die EX war 6 Jahre zuhause...
Ja.
Zu diesem Zweck wird ein sogenanntes Kontenklärungsverfahren eingeleitet. Hier werden diese Erziehungszeiten mit herangezogen und eingerechnet. Theoretisch kann es so aussehen, dass die Erziehungszeiten den Durchschnitt aller Versicherten, höher bewertet sein können, wie Deine eigen eingezahlten Rentenpunkte. Das führt dann dazu, dass Du noch etwas von der Ex abbekommst ... Theoretisch.

Es werden alle Rentenversicherungen zusammen gezogen. Auch Betriebsrenten, etc. und die werden dann aufgeteilt.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #44 am: 26. Februar 2018, 10:10:13 »

Es werden alle Rentenversicherungen zusammen gezogen. Auch Betriebsrenten, etc. und die werden dann aufgeteilt.
Grundsätzlich richtig, aber nicht unbedingt.
Aufgeteilt wir erst, wenn eine Erheblichkeitsschwelle überschritten wird. Damit wird u.a. verhindert, dass die Rentenansprüche durch die erhobenen Teilungsgebühren zu sehr geschmälert wird.
Dies gilt idR nur für Zusatzversicherungen (private, betriebliche etc).
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« Antwort #45 am: 11. April 2018, 12:32:06 »

Ich bin's wieder... So, heute war ich beim Gericht, wollte nachfragen wegen Beratungshilfe und PKH/VKH... Beim Thema Beratungshilfe wurde mir abgesagt, weil ich bereits wegen des Themas "Scheidung" bei meinem RA war... Diese Hilfe ist nur für den ersten Besuch...

Die nette Dame hat mir aber den Blanko-Antrag auf PKH/VKH gegeben... Mit der Empfehlung den Antrag bei meinem RA zu stellen bzw. abgeben. Mit der Erklährung dass mein RA dann für dieses Verfahren zugeteilt wird. Sie hat auch gesagt, diese PKH/VKH ist nur dann gültig, wenn ein gerichtliches Verfahren läuft.

Das blöde ist, ich habe erst 1 Stunde später überlegt... Was passiert, wenn meine EX den Scheidungsantrag ablehnt? Natürlich muss ich dann die ganzen Bearbeitungskosten beim RA übernehmen... Oder?! Aber egal...

Ich mache jetzt einen Termin bei meinem RA wegen PKH/VKH.

Ich habe noch eine Frage, ich verdiene ca. 1660 Netto im Monat, mit allen Prämien und Weihnachtsgeld komme ich vielleicht durchschnittlich auf 1750-1800 Netto im Monat... Nach Abzug von Miete 605€ + Unterhalt für zwei Kinder 590€ bleibt mir irgendwas im Bereich 555-605€ (wenn man die Sonderzahlungen berücksichtigt). Ist dieser Betrag, der mir bleibt, niedrig genug, um PKH/VKH zu beantragen?

Ich habe irgendwo gelesen, wenn ich VKH/PKH durch den RA beantrage und die Hilfe abgeleht wird, dann muss ich den RA für die Beantragung von PKH/VKH trotzdem bezahlen...


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« Antwort #46 am: 11. April 2018, 12:49:34 »

Zitat
Diese Hilfe ist nur für den ersten Besuch...
Käse. Beratungshilfe gibt es für jede Angelegenheit. Scheidung an sich wäre eine. Unterhalt eine. Sorgerecht eine, usw. Und wenn sich die Sachlage ändert, ist auch eine neue Beratung erforderlich. Aber: welcher Anwalt berät schon gern für die paar Euro? Und anschliessend den Zoff mit dem Rechtspfleger, der alles zusammenstreichen will. Wenn Du weisst, was Du willst, spar Dir den Aufwand für den Schein und beauftrage den Anwalt direkt.

Zitat
Was passiert, wenn meine EX den Scheidungsantrag ablehnt?
Was soll dann passieren? Dann erhebt das Gericht Beweis und entscheidet.

Zitat
bleibt mir irgendwas im Bereich 555-605€
Schau mal hier, dieser Rechner rechnet richtig (was selten ist) und hat auch einige gute Tips parat, was Du noch alles einsetzen kannst:
http://www.pkh-rechner.de/
Und: auch VKH mit Ratenzahlung ist eine Erleichterung.

Zitat
Ich habe irgendwo gelesen, wenn ich VKH/PKH durch den RA beantrage und die Hilfe abgeleht wird, dann muss ich den RA für die Beantragung von PKH/VKH trotzdem bezahlen...
Zunächst einmal erhält der Anwalt eine 1,0 Gebühr für den Antrag. Egal ob er durch geht oder nicht. Die meisten Anwälte stunden das und verrechnen es mit den späteren Gebühren, so dass es es in der Praxis nur dann Relevanz hat, wenn die VKH nicht bewilligt wird. Aber 1,0 ist immer noch deutlich weniger als 2,5 und der Antragsentwurf sollte das wert sein. Ansonsten murkst Du Dir erst selbst was zusammen und der Antrag wird ggf. deshalb abgelehnt. Dann lass lieber den Profi ran. Und dass der Anwalt nicht umsonst arbeiten kann, sollte auch klar sein.

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« Antwort #47 am: 11. April 2018, 14:41:33 »

Zitat
Schau mal hier, dieser Rechner rechnet richtig (was selten ist) und hat auch einige gute Tips parat, was Du noch alles einsetzen kannst:
http://www.pkh-rechner.de/

Dieser Rechner ist ein bisschen Käse... Zeigt noch in der Zusammenfassung das Kindergeld für 2 Kinder... Ich bekomme aber keins...  exclamation_smile Und dann zeigt der Rechner, dass ich PKH auf Raten kriege...

Zitat
Und: auch VKH mit Ratenzahlung ist eine Erleichterung.

Auf jeden Fall...

Zitat
Zunächst einmal erhält der Anwalt eine 1,0 Gebühr für den Antrag.

Und was bedeutet das in Zahlen?  puzzled

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« Antwort #48 am: 11. April 2018, 15:25:28 »

Zeigt noch in der Zusammenfassung das Kindergeld für 2 Kinder...
Setz die Kinder auf 0 und trag den Unterhalt als besondere Belastung ein.

Zitat
Und was bedeutet das in Zahlen?  puzzled
Das hängt vom Gegenstandswert ab. Den können wir uns nicht aus der Nase ziehen, da spielt sehr viel mit rein.

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« Antwort #49 am: 11. April 2018, 15:55:39 »

Zitat
Setz die Kinder auf 0 und trag den Unterhalt als besondere Belastung ein.

Du bist Genie und dabei klug!  thumbup

Jetzt ist das Ergebnis ganz anders:

"Ihnen wird Prozesskostenhilfe ratenfrei gewährt werden, wenn das Gericht zu der Auffassung gelangt, dass Ihre beabsichtigte Rechtsverfolgung oder -verteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint."


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