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vatersein.de - Forum 20. Juli 2018, 04:44:46 *
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Autor Thema: Scheidung - Wie funktioniert das?  (Gelesen 4451 mal)
noxin
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« am: 05. Februar 2018, 12:54:52 »

Halli-hallo...

Die Situation ist so: Am 19.05.2017 erfolgte die Trennung, die EX ist damals aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, dies wurde duch die Vollmacht von der RA meiner EX bestätigt.

Anfang Juni 2017 war ich bei meinem RA, wegen Erstberatung, mehr nicht.

Am 19.02.2018 sind es 10 Monate, dass wir getrennt sind.

Im Moment mache ich mir Gedanken wegen Scheidung (das ganze ist belastend und zwar für uns beide...)

Ich habe bis jetzt noch nicht mit EX gesprochen, wie wir das lösen werden. Wir sind in WhatsApp Verbindung und zwar wegen Kinder, Dokumente, etc. Philosophische Gespräche unter 4 Augen fürhren wir nicht mehr...  

Wie soll ich jetzt am besten vorgehen?
« Letzte Änderung: 05. Februar 2018, 12:56:28 von noxin » Gespeichert
PausBanderI
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« Antwort #1 am: 05. Februar 2018, 13:12:00 »

Du gehst zum Rechtsanwalt und sagst "Ich möchte mich scheiden lassen"

Fertig.
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Kasper
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« Antwort #2 am: 05. Februar 2018, 13:22:24 »

Moin,

nach Ablauf des Trennungsjahres kann der Scheidungsantrag gestellt werden.

Die Situation ist so: Am 19.05.2017 erfolgte die Trennung, die EX ist damals aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, dies wurde duch die Vollmacht von der RA meiner EX bestätigt.
D.h. dass zum 19.05.2018 der SCheidungsantrag gestellt werden kann.
Bis es dann zur tatsächlichen Scheidung kommt, vergeht nochmal ein wenig Zeit... wie schnell, kann keiner Beantworten. Es kann dann ganz schnell gehen, wenn alles klar ist und im Grunde Einigkeit besteht.
Zwischen 8 Wochen und mehreren Jahren ist alles drin  .

Wenn ihr über WhatsApp noch ein wenig kommunizieren könnt, dann frag doch mal höflich nach bzw. auch wer den Antrag stellt. Wie sieht es mit den Nebenplätzen aus? Unterhalt für die Ex, Zugewinn und Hausrat? Ist hier alles klar bzw. gibt keine Reibungspunkte, dann "könnte" man auch einen gemeinsamen Anwalt nehmen. Spart einen Teil der Kosten ein.
Wenn man aber Knackpunkte hat, dann sollte sich lieber jeder alleine vertreten lassen.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
82Marco
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« Antwort #3 am: 05. Februar 2018, 13:30:42 »

Servus Noxin!
Sofern Dein Entschluss steht, Dich scheiden zu wollen, gehst Du nach dem sog. Trennungsjahr zum RA Deines Vertrauens und lässt den Antrag einreichen.
Je mehr ihr beispielsweise in einer notariellen Trennungs- oder Scheidungsfolgevereinbarung ausgemacht habt, desto schneller/leichter geht das Procedere vor sich.
Dannach nehmen die Dinge Ihren Lauf, z.B. Klärung Versorgzungsausgleich, Antrag/Bewilligung VKH, etc.

Wenn KM sich nicht scheiden lassen möchte, wird sie evtl. versuchen, das Ganze (z.B. mit Anträgen zu Ehegatten-Unterhalt) in die Länge zu ziehen; wenn nicht kommt es irgendwann zum Tag der Verkündung des Beschlusses durch das zuständieg Gericht.

Grüßung
Marco

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Dad76
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« Antwort #4 am: 05. Februar 2018, 13:31:32 »

Ich habe mich letztes Jahr von meiner Frau scheiden lassen... da wir uns einig waren was Zugewinnsausgleich, Haus etc. betrifft, haben wir uns auf einen gemeinsamen Anwalt geeinigt den ich beauftragt habe. Der hat dann die Scheidung bei Gericht "beantragt" und nach Ablauf des Trennungsjahres wurden wir in einer gemeinsamen Verhandlung geschieden. Nach 4 Wochen war dann die Scheidung rechtskräftig. Die Kosten vom Anwalt haben wir uns geteilt.

Gruß
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noxin
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« Antwort #5 am: 05. Februar 2018, 13:49:17 »

D.h. dass zum 19.05.2018 der SCheidungsantrag gestellt werden kann.

Ich dachte 12 Monate vom 19.05.2017 enden am 19.04.2018... Vom Mai bis Mai sind es 13 Monate. Wenn man die Monate zählt. Oder???

Und 6 Wochen vor Ablauf dieser Frist kann man den Scheidungsantrag stellen... So habe ich es gehört.

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noxin
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« Antwort #6 am: 05. Februar 2018, 13:58:56 »

Sofern Dein Entschluss steht, Dich scheiden zu wollen, gehst Du nach dem sog. Trennungsjahr zum RA Deines Vertrauens und lässt den Antrag einreichen.

Ja, mein Entschluss ist fest... 

Ich möchte versuchen den Antrag auf PKH zu stellen... und dann zum RA gehen. Oder umgekehrt?





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82Marco
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« Antwort #7 am: 05. Februar 2018, 14:27:33 »

Servus!
Mit Scheidungsantrag wird VKH beantragt ... also zuerst RA.

Grüßung
Marco
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noxin
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« Antwort #8 am: 05. Februar 2018, 14:59:22 »

Servus!
Mit Scheidungsantrag wird VKH beantragt ... also zuerst RA.

Grüßung
Marco

OK. Verstanden. Für diesen Termin beim RA muss man dann natürlich bezahlen.

Welche Kosten entstehen mir ungefähr am Anfang?

Ich werde heute meine EX fragen, natürlich vorsichtig, ob sie etwas plant mit der Scheidung und wann...
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der Frosch
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« Antwort #9 am: 05. Februar 2018, 15:45:09 »

Hallo Noxin
Geh bevor Du zum Anwalt gehst auf Dein Amtsgericht zur Rechtsberatungsstelle und beantrage einen Beratungsschein. Damit kannst Du dann zu Deinem Anwalt und der stellt dann den Antrag auf VKH.

LG der Frosch
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noxin
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« Antwort #10 am: 05. Februar 2018, 15:52:39 »

Geh bevor Du zum Anwalt gehst auf Dein Amtsgericht zur Rechtsberatungsstelle und beantrage einen Beratungsschein. Damit kannst Du dann zu Deinem Anwalt und der stellt dann den Antrag auf VKH.

Kann man das auch als jemand der eine Arbeit hat beantragen?? Ich meine Beratungsschein.. Ich dachte dieser Schein ist mehr für Arbeitslose etc.
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Susi64
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« Antwort #11 am: 05. Februar 2018, 16:47:14 »

Hallo,

wer Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe hat ohne einen eigenen Beitrag zu leisten, hat Anspruch auf Beratungshilfe.
Verfahrenskostenhilfe kann dagegen auch als Ratenzahlung gewährt werden. In jedem Fall ist ein Antrag auszufüllen und der umfasst Einkommen und Vermögen.

VG Susi
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TotoHH
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« Antwort #12 am: 06. Februar 2018, 06:57:52 »

Moin.
Ich werde heute meine EX fragen, natürlich vorsichtig, ob sie etwas plant mit der Scheidung und wann...
Vorsichtig ist nicht das richtige Wort. Wenn alles klar ist von beiden Seiten, dann geht es nur darum, wie und wann der schritt gemacht wird, und wer dies initiiert. Darüber solltet ihr mal geredet haben, nicht dass überraschend ein Scheidungsantrag ins Haus flattert.
Hast Du ne Ahnung, wie die Ex dazu steht. Wartet auch sie nur auf das Ende des Trennungsjahres? (12 Monate (=Jahr) nach Trennung, also endet dies am 18.5.18). Hängt sie noch irgendwie emotional an der Ehe, an Dir?
(das ganze ist belastend und zwar für uns beide...)
Sind noch verletzte Eitelkeiten aus der Trennung im Spiel?
Erwartest Du hier
Unterhalt für die Ex, Zugewinn und Hausrat?
noch Baustellen?

gruß, toto
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noxin
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« Antwort #13 am: 06. Februar 2018, 10:21:03 »

Moin.Vorsichtig ist nicht das richtige Wort. Wenn alles klar ist von beiden Seiten, dann geht es nur darum, wie und wann der schritt gemacht wird, und wer dies initiiert. Darüber solltet ihr mal geredet haben, nicht dass überraschend ein Scheidungsantrag ins Haus flattert. Hast Du ne Ahnung, wie die Ex dazu steht. Wartet auch sie nur auf das Ende des Trennungsjahres? (12 Monate (=Jahr) nach Trennung, also endet dies am 18.5.18). Hängt sie noch irgendwie emotional an der Ehe, an Dir?

Ich habe sie gestern per WhatsApp angeschrieben, meine Nachricht wurde gelesen, aber nicht beantwortet. Ich denke sie läuft erstmal zu ihrer RA... Ich hoffe und möchte, dass sie den ersten Schritt macht. Die emotionale Bindung existiert nicht mehr. Letztendlich hat sie sich von mir getrennt und nicht ich von ihr...  rofl2

Zitat
Unterhalt für die Ex, Zugewinn und Hausrat?

Das wird noch alles geklährt...

Ich habe diese Information gefunden:

Wir reichen die Scheidungsanträge oft schon nach einer Trennungszeit von rund 10 Monaten ein. Damit haben wir noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Wegen dieser relativ kurzen Zeitspanne bis zum Ablauf des Trennungsjahres lehnen die Gerichte den Scheidungsantrag nicht ab.

Quelle: https://www.scheidung-online.de/scheidungsrecht/trennung/zeitpunkt-scheidungsantrag/

D.h. man kann doch früher den Antrag stellen? 


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Kasper
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« Antwort #14 am: 06. Februar 2018, 10:30:58 »

Ich denke, den Antrag kann man stellen, wann man will ... er kommt halt erst ab dem Trennungsjahr zum Tragen.

Was mir aber merkwürdig vorkommt ...
Ich hoffe und möchte, dass sie den ersten Schritt macht. Die emotionale Bindung existiert nicht mehr. Letztendlich hat sie sich von mir getrennt und nicht ich von ihr...  rofl2
Warum beschäftigst Du Dich mit diesem Thema, wenn sie den ersten Schritt machen soll?
Dann hätte eine einfache Nachricht gereicht und dann abwarten, was passiert. Und ob sie sich von Dir, oder Du von ihr ... das ist völlig egal, auch wenn menschlich irgendwie zu verstehen.
Löse Dich von diesem Gedankengang und es wird Dir gleich besser gehen.

Meine Scheidung hat nach Antragsstellung 21 Monate gedauert, war aber nicht sonderlich aufregend. Es hat nur etwas gedauert, bis alle Unterlagen zusammen waren und Ex hatte es auch nicht so eilig mit dem Versorgungsausgleich ... aber lief alles. Die eigentliche Scheidung vor Gericht hat dann 4 Minuten gedauert.

Gruß
Kasper
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noxin
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« Antwort #15 am: 06. Februar 2018, 11:02:47 »

Warum beschäftigst Du Dich mit diesem Thema, wenn sie den ersten Schritt machen soll?
Dann hätte eine einfache Nachricht gereicht und dann abwarten, was passiert. Und ob sie sich von Dir, oder Du von ihr ... das ist völlig egal, auch wenn menschlich irgendwie zu verstehen.
Löse Dich von diesem Gedankengang und es wird Dir gleich besser gehen.

Mit meiner WhatsApp Nachricht habe ich es ins Rollen gebracht... Ich hoffe sie macht den ersten Schritt, wenn nicht dann mache ich diesen Schritt selber. Im Moment bin ich am Sammeln von Infos. So einfach ist das. 

Zitat
Meine Scheidung hat nach Antragsstellung 21 Monate gedauert, war aber nicht sonderlich aufregend. Es hat nur etwas gedauert, bis alle Unterlagen zusammen waren und Ex hatte es auch nicht so eilig mit dem Versorgungsausgleich ... aber lief alles. Die eigentliche Scheidung vor Gericht hat dann 4 Minuten gedauert.

Nee... So lange möchte ich es nicht haben. Die Kinder sagen, sie sucht jetzt auch nach dem neuen Partner und es ist sowas von peinlich zu erklähren, dass man nicht geschieden ist... das wird von vielen nicht akzeptiert. Man könnte das mit einem Fleck auf dem Hemd vergleichen. 
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noxin
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« Antwort #16 am: 06. Februar 2018, 11:05:34 »

Warum beschäftigst Du Dich mit diesem Thema...

Es muss ein Ende haben und zwar so schnell wie möglich.
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82Marco
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« Antwort #17 am: 06. Februar 2018, 11:08:46 »

Servus Noxin!
Es muss ein Ende haben und zwar so schnell wie möglich.
Dann solltest DU die Zügel in die Hand nehmen und aktiv alles in die Wege leiten ... nicht abwarten ob und wann DEF den ersten Schritt macht.

Grüßung
Marco
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Kakadu59
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« Antwort #18 am: 06. Februar 2018, 11:16:16 »

Hallo,
Ich dachte 12 Monate vom 19.05.2017 enden am 19.04.2018... Vom Mai bis Mai sind es 13 Monate. Wenn man die Monate zählt. Oder???
[...]
...   question  ...also Weihnachten ist jedes Jahr am 24.12. des Jahres, Jedes Jahr und jedes mal vergehen 12 Monate.
Auch Geburtstag habe ich alle 12 Monate, jedes Jahr auf´s Neue...
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
noxin
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« Antwort #19 am: 06. Februar 2018, 11:32:32 »

Hallo,...   question  ...also Weihnachten ist jedes Jahr am 24.12. des Jahres, Jedes Jahr und jedes mal vergehen 12 Monate.
Auch Geburtstag habe ich alle 12 Monate, jedes Jahr auf´s Neue...

In diesem Fall ist es wahrscheinlich so wie du es sagst... 

Ich bin für das Prüfmittelmanagement zuständig... Geprüft im Januar (Anfang), bedeutet gültig bis Ende Dezember... Von Anfang Januar bis Ende Januar sind es 13 Monate... 

Steuertechnisch wird das Trennungsjahr auch anders definiert... bis 31.12...  rofl2
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Kasper
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« Antwort #20 am: 06. Februar 2018, 11:35:36 »

Nee... So lange möchte ich es nicht haben. Die Kinder sagen, sie sucht jetzt auch nach dem neuen Partner und es ist sowas von peinlich zu erklähren, dass man nicht geschieden ist... das wird von vielen nicht akzeptiert. Man könnte das mit einem Fleck auf dem Hemd vergleichen. 
Die Ehe ist letztendlich irgendwann auch nur ein Stück Papier. Wenn sie nicht gelebt wird, dann ist das völlig egal und heutzutage nichts verwerfliches mehr.

Wenn Du Dich daran aufhängst und nur mit der Scheidung Dich auf was neues einlassen willst, dann kann es unter ganz blöden Umständen passieren, dass Du noch ein paar Jahre warten musst  !
Die Ehe ist vorbei und wird jetzt auf dem Papier abgewickelt ... mehr nicht.

Am schnellsten geht es, wenn ihr Euch einig seid. Je weniger Streitpunkte, um so besser und möglichst alles im Vorfeld klären. Dazu vielleicht mal nicht über WhatsApp sprechen, sondern auf einen Kaffee die Rahmenbedingungen abklopfen bzw. - wenn möglich - Konkret besprechen. Wenn ihr so gut miteinander reden könnt, dass es doch für nur einen Anwalt reicht, dann lassen sich hier leicht ein paar Hunderter sparen (für jeden). Das ist meiner Meinung nach der schnellste Weg.

...also Weihnachten ist jedes Jahr am 24.12. des Jahres, Jedes Jahr und jedes mal vergehen 12 Monate.
Auch Geburtstag habe ich alle 12 Monate, jedes Jahr auf´s Neue...
Da wollte ich jetzt nciht nochmal drauf einsteigen ...

Gruß
Kasper
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« Antwort #21 am: 06. Februar 2018, 12:29:53 »

Wenn Du Dich daran aufhängst und nur mit der Scheidung Dich auf was neues einlassen willst, dann kann es unter ganz blöden Umständen passieren, dass Du noch ein paar Jahre warten musst  !

Nein-nein... Ich warte nicht bis zur Scheidung, ich bin auch so aktiv.

Zitat
Am schnellsten geht es, wenn ihr Euch einig seid. Je weniger Streitpunkte, um so besser und möglichst alles im Vorfeld klären. Dazu vielleicht mal nicht über WhatsApp sprechen, sondern auf einen Kaffee die Rahmenbedingungen abklopfen bzw. - wenn möglich - Konkret besprechen. Wenn ihr so gut miteinander reden könnt, dass es doch für nur einen Anwalt reicht, dann lassen sich hier leicht ein paar Hunderter sparen (für jeden). Das ist meiner Meinung nach der schnellste Weg.

Eigentlich gibt es keine Kritikpunkte zwischen uns und wir haben nicht so viel zu teilen... Mal schauen... Kommunikation über WhatsApp klappt besser, als über das Telefon oder direkt. Es ist manchmal doch besser, dass man den Gesprächspartner nicht sieht und hört... 
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Kasper
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« Antwort #22 am: 06. Februar 2018, 12:42:49 »

Mal schauen... Kommunikation über WhatsApp klappt besser, als über das Telefon oder direkt. Es ist manchmal doch besser, dass man den Gesprächspartner nicht sieht und hört... 
Ich weiß was Du meinst ... aber nur mal ein Erfahrungswert.

Wenn Du eine Nachricht schreibst, die durchaus sachlich, je vielleicht sogar total nett gemeint ist, schreibst, Deine Ex aber gerade einen schlechten Moment hat (Kind nervt, neues Date wurde kurzfristig abgesagt, was auch immer), dann liest sie die Nachricht mit einem negativen Beigeschmack. Was passiert? Richtig, sie nimmt die Nachricht, die garnicht so gemeint war, ziemlich mies auf. Vielleicht antwortet sie dann auch gleich direkt und schon knallt es.

Wenn man sich nicht unbedingt sehen mag, dann kann man das auch telefonisch machen. Ich würde aber einen Weg wählen, der Deiner Ex auch die Chance gibt, es nicht negativ zu sehen. Dazu ist der Kaffee immer noch der beste Weg.
Letztendlich musst Du selber wissen, was Du tust.

Gruß
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« Antwort #23 am: 06. Februar 2018, 12:43:42 »

Wenn ihr so gut miteinander reden könnt, dass es doch für nur einen Anwalt reicht, dann lassen sich hier leicht ein paar Hunderter sparen (für jeden). Das ist meiner Meinung nach der schnellste Weg.

Das habe ich mir auch ein paar Mal überlegt, aber es ist natürlich auch riskant... Mit der RA meiner EX möchte ich nicht unbedingt unsere Scheidung abwickeln.

Ich tendiere mehr in Richtung PKH/VKH und mein RA.
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« Antwort #24 am: 06. Februar 2018, 19:13:11 »

Das habe ich mir auch ein paar Mal überlegt, aber es ist natürlich auch riskant... Mit der RA meiner EX möchte ich nicht unbedingt unsere Scheidung abwickeln.

Ich tendiere mehr in Richtung PKH/VKH und mein RA.

Du hast es noch nicht verstanden!
Wenn ihr Euch einig seid, das es nichts (mehr) zu verteilen gibt bzw. nicht viel über das man streiten kann, dann ist es pups egal, wessen Anwalt es ist.

Wenn allerdings in den noch zu regelnden Pkten (s.o.) noch Verhandlungsbedarf steckt, dann würde ich es zunächst mit einer bilateralen Klärung ohne Anwälte versuchen. Vielleicht einigt ihr Euch, ohne dass der eine oder andere Anwalt Streitpotenzial wittert. Und wenn ihr Euch nicht einigen könnt, dann eben doch jeder seinen eigenen Anwalt. Dann wird es vermutlich aber auch noch seine Zeit dauern, bis ihr geschieden seid.

Wenn Du ein paar Details rauslässt, dann können wir Dir ein paar Hinweise geben, wo unter vernünftigen Menschen eine Einigung verlaufen könnte.

gruß, toto
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