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vatersein.de - Forum 22. September 2018, 09:04:38 *
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Autor Thema: Erziehungsfähigkeitsgutachten  (Gelesen 3192 mal)
gerd
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 74


« am: 28. Januar 2018, 11:40:44 »

Hallo zusammen

Was ist alles zu Beachten bei diesem Gutachten? hab schon offtmals Gelesen das "mann soll die Ex nicht schlecht machen" aber was ist wenn es nichts gutes zu Berichten gibt??

nach ihrer trennung von mir wurde ich regelrecht Bombadiert mit Anzeigen (Gewalt,Computerbetrug, Fahren ohne Fahrerlaubniss,Sexuellen Missbrauch am Kind usw.) alle Verfahren wurden eingestellt auch der Missbrauchsvorwurf wurde nach $170 Abs.2 eingestellt.
Wegen dem letztgenannten befindet sich unsere Tochter Aktuell im Heim nachdem meine Ex sie in Obhut nehmen lassen hat.
Anfangs (2015) nach der Trennung wurde soweit es ging noch miteinander komuniziert, aber leider wurde seitens der KM die komunikation weitgehens eingestellt (Blockierung auf allen ebenen) bis zum absoluten Stillstan, also keinerlei Komunikation seit über 1 jahr,
Nun soll vom Gericht aus (Antrag meiner Anwältin) so ein Erziehungffähigkeitsgutachten von beiden erstellt werden.
Seit fast 18 Monate finden nur 90 min. Begleiteten Umgang in einer Einrichtung der AWO statt wo ich beide kinder sehe, auch die KM hat diesen Begleitetenumgang mit unserer Tochter, unser Sohn Lebt bei ihr.

Hoffe das ihr mir Tipps geben könnt

lg
gerd
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Kasper
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Beiträge: 3.243



« Antwort #1 am: 28. Januar 2018, 12:21:52 »

Moin,

zwei Dinge kann man grundsätzlich sagen.
1) Wenn Du den falschen, weil voreingenommenen und parteiisch denkenden, Gutachter, dann kannst Du Blumen sprechen, es wird sich nicht im Gutachten wiederfinden und Deine Worte als falsch interpretieren.
2) Wenn Du zu taktisch vorgehst, dann bist Du nicht Du selbst und fängst an Dich zu verzetteln. Das fällt irgendwann auf (wenn der Sachverständige seinen Job versteht) und wird Dir zum Nachteil gereicht werden.

Meine Erfahrung ... und wie ich es bei meinem GA gemacht habe

Sei Du selbst, sei höflich und nett. Wenn Du die Probleme und das aggieren mit der KM beschreibst, kommst Du um negative Beschreibungen nicht herum, schon aufgrund der familiären Historie. Weiterhin, wenn alles "toll" wäre, dann bräuchtet ihr jetzt auch keinen Gutachter.
Allerdings, und diesen Bogen kann man spannen, sollte man alles aus der Sicht des Kindes interpretieren. Z.B. wenn es um Umgang geht, wo ist der Vorteil für das Kind, was könnten Nachteile sein.
Ein Nachteil, den ich aus dem kurzen Tread entnommen habe, ist das die KM ein Kind in das Heim gibt. WARUM verdammt nochmal versuchst Du nicht alles, dass Kind zu Dir zu holen?

Habt ihr gemeinsames Sorgerecht?

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #2 am: 28. Januar 2018, 15:20:30 »

Moin

... ,Sexuellen Missbrauch am Kind usw.) alle Verfahren wurden eingestellt auch der Missbrauchsvorwurf wurde nach $170 Abs.2 eingestellt.
Wegen dem letztgenannten befindet sich unsere Tochter Aktuell im Heim nachdem meine Ex sie in Obhut nehmen lassen hat.
Welche Logik verbirgt sich hier hinter?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
gerd
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« Antwort #3 am: 28. Januar 2018, 15:34:02 »

Danke erst mal kaper für das antworten,

du hast mich in meinem Denken gestärt das Gutachten mit Wahrheit und Sachlichkeit Anzugehen.

Unsere Tochter hat zuvor bei Mir gelebt ABR Lag bei mir und Gemeinsame Sorge,

Entzug des Sorgerechts am 19.12.2016 (Beide Elternteile)

Was denkst du Kasper was ich seit dem Versuche, nur das Problem ist das JUG und Verfahrenspfleger an diesem Schei..... angeblichen Missbruch Festhalten wollen,
Haben ja auf Herausgabe Geklagt,

@ Oldie

Die KM Hatte natürlich nachdem sie unsere Tochter in Obhut nehmen lassen (weil sie angeblich Angst vor mir hätte ich würde das Kind bei ihr rausholen) das Alleinige Sorgerecht Beantragt, nur wie oben bereits Geschrieben wurde uns Gemeinsam das Sorgerecht Enzogen.
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #4 am: 28. Januar 2018, 15:51:18 »

Moin

Verstehe nicht wirklich. Wie kann ein ET (hier die KM) sein Kind in Obhut nehmen lassen (Verzicht auf zumindest Teile des SR) ohne richterliche Verfügung oder vorrübergehende Anweisung des JA? Und selbst wenn das JA hier Handlungsbedarf sieht - ein Gericht sollte hier einen anderen Handlungsbedarf sehen als wie geschehen. Das ist es, was meine Logik nicht versteht. Die Entscheidung eines Gerichtes auf Entzug des ABR(SR) beider ET bedeutet nach meinem Verständnis, beide haben Defizite, und beide sind erst einmal nicht vertrauenswürdig, die Sorge für das Kind gewährleisten zu können.

Kurz und knapp. Ich halte Deine Version für verkürzt. Schildere doch bitte die genaue Zeitlinie aller SR-relevanten Dinge (SR, GSR, ABR, Aufenhalt, Anträge zu diesen Dingen bei wem auch immer, Entscheidungen von JA und Gericht).
Vermutlich (wie fast immer) wird eine genauere Betrachtung eines solchen (Deines) Falles Informationen bedürfen, die preiszugeben nicht nur - ähm - unangenehm für den jeweiligen sind. Bei Erziehungsfähigkeitsgutachten wird regelmäßig das Innerste nach Außen gekehrt. Bedenke das und sage bescheid, wenn es hier für Dich holprig wird. Geht auch per PN oder e-mail.

Gruss oldie
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Kasper
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« Antwort #5 am: 28. Januar 2018, 17:24:32 »

...Wie kann ein ET (hier die KM) sein Kind in Obhut nehmen lassen (Verzicht auf zumindest Teile des SR) ohne richterliche Verfügung oder vorrübergehende Anweisung des JA?
Doch, dass geht. Zumal bei SR Antrag der KM - wie vom TO beschrieben - dann beiden das SR entzogen wurde, um das Kind in ein Heim unterzubringen.

Ich halte Deine Version für verkürzt. Schildere doch bitte die genaue Zeitlinie aller SR-relevanten Dinge (SR, GSR, ABR, Aufenhalt, Anträge zu diesen Dingen bei wem auch immer, Entscheidungen von JA und Gericht).
Unterschreibe ich auch. Da fehlt scheinbar einiges, denn so "einfach" geht das nicht von statten.

Unsere Tochter hat zuvor bei Mir gelebt ABR Lag bei mir und Gemeinsame Sorge,

Entzug des Sorgerechts am 19.12.2016 (Beide Elternteile)
Hier würde ich gerne ansetzen.
Für mich zur Verständnis ...
Die Tochter lebte bei Dir, gerichtlich wurde über das ABR - mit Übertragung auf Dich - entschieden. Die KM äußerte Mißbrauchsvorfälle, die vom JA aufgegriffen wurden, scheinbar auch strafrechtlich verfolgt wurden, aber allesamt eingestellt wurden. Das JA und die VB verfolgen diese Vorwürfe weiterhin, obwohl nachweislich diese eingestellt wurden!?

Was denkst du Kasper was ich seit dem Versuche, nur das Problem ist das JUG und Verfahrenspfleger an diesem Schei..... angeblichen Missbruch Festhalten wollen,
Haben ja auf Herausgabe Geklagt,
Ich hoffe ja mal, dass Du juristisch beraten wirst. Hast Du schoneinmal über Verleumdungsanzeigen bzw. Strafanzeigen gegen diese Personen nachgedacht? Wie hat den ein Familiengericht dies begründet, dass ein Kind bei Dir aus dem Haushalt genommen wird, nicht zur KM gegeben wird (warum eigentlich?) und dann in ein Heim gesteckt wird?

Kannst Du die ganze Geschichte mal in einem Zeitstrahl zusammenfassen? Insbesondere die Begründung des FamG zur Heimeinweisung ist interessant.

Wenn Du dies nicht öffentlich posten möchtest, dann kannst Du die Admin auch um die Einrichtung eines SFF (Sonderfallforum) bitten. Auf die haben dann nicht alle zugriff und kann auch von Außen nicht gefunden werden. Könnte bei solcher Brisanz vielleciht interessant sein.

Gruß
Kasper
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gerd
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« Antwort #6 am: 28. Januar 2018, 17:40:26 »

@

Habe mal unter "meiner Geschichte" ein etwas detalierten ansicht gepostet.

lg

gerd
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Susi64
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« Antwort #7 am: 30. Januar 2018, 08:29:32 »

Hallo,

also meine Einschätzung ist, dass der Entzug des Sorgerechts im laufenden Verfahren wegen Missbrauch nachvollziehbar ist.

Wie in allen Fällen, wo es dann eben "einfach" eingestellt wird, ist das viel größere Problem das Sorgerecht wieder zu erhalten.
Aus meiner Sicht wäre es wichtig einen guten Anwalt zu haben, der konsequent bei allen Beteiligten dagegen vorgeht, dass der Verdacht des Missbrauchs überhaupt erwähnt wird. Wenn man ihn nämlich nur oft genug erwähnt wird daraus eben auch irgendwie eine Tatsache und beeinflusst jede Entscheidung.
Es ist leider eine Tatsache, dass in vielen Fällen JA und auch VB sich an die juristische Tatsache, dass das Verfahren eingestellt wurde nur insoweit halten, als es eben nur als "nicht beweisbar" betrachtet wird.

Ansonsten wirst Du nach wie vor viele Hindernisse zu bewältigen haben um ein halbwegs normales Verhältnis zu Deiner Ex und den Kindern zu haben.
Insbesondere Kasper kann Dir hier sehr hilfreich sein.

VG Susi
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