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vatersein.de - Forum 19. Februar 2018, 20:30:10 *
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Autor Thema: Umgang mit meiner Tochter vor kurzen zwei Jahre geworden  (Gelesen 1066 mal)
sucre
Frischling

Beiträge: 5


« am: 26. Januar 2018, 12:40:50 »

Hallo ihr Lieben,
Ich möchte meine Geschichte hier mit euch teilen, und bitte euch um Rat,

ich bin seit März letzten Jahres  getrennt von meiner noch Ehefrau (Scheidung im Gange )
 bin ausgezogen, und hab unsere gemeinsame Tochter (2Jahre gemeinsamer Sorgerecht).seitdem regelmäßig besucht ,im Haushalt ihrer Mama bis auf die letzten 3 Monaten, hat sich meine ex quergestellt, und mir die Termine immer wieder verschoben, und oft abgesagt, sie blockierte jeder bitte um Gespräch, dass wir eine Lösung finden, da ich zu kurz komme und Angst hab, dass die kleine mich nicht mehr erkennen kann da sie noch so klein ist,
 ich muss dazu sagen, sie hat noch nie auf die kleine Rücksicht genommen, wenn Diskussionen stattfanden, sie nimmt die kleine zu sich und fängt an mich anzuschreien und zu beschimpfen,dabei ist die kleine am zittern und ich kann sie  nur  anschauen und anlächeln damit sie nicht mitbekommt was los ist..
das Letztes mal wo ich da war, kam es auch zu so einer Situation, da hab ich ihr gesagt, ich möchte den Umgang mit meiner Tochter bei mir haben, damit ich diese blöde Situation verhindern kann, da hat sie wie eine verrückte laut gelacht und meinte ; der Termin ist somit beendet ich sorge dafür dass du sie nie wieder siehst. Und hat meine Jacke und Schuhe aus der Wohnung rausgeschmissen und mich anschließend auch.
Ich war bei Jugendamt, hab alles erläutert, sie haben dann meine Ex eingeladen und mich danach angerufen und gesagt, sie will mir keinen Umgang mit meiner Tochter ermöglichen, und auf den Vorschlag von JA mit begleiteter Umgang, wollte sie auch nicht.
Ich hab jetzt einen Antrag bei Familiengericht wegen Umgangsrecht eingereicht
Meine Fragen:
wie lange dauert das mit Familiengericht bis es zu einer Sitzung kommt?
Ich hab gelesen dass begleiteter Umgang, wird nur bei Drogentüchtigkeit, oder Aggression, oder ähnliches, ich hab das alles nicht, darf der Richter mir das anordnen nur weil meine Ex das wollen würde?
Muss ich einen Anwalt bei so was nehmen oder nicht ?
Vielen dank im voraus für jede Antwort.
LG
Sucre
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Susi64
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« Antwort #1 am: 26. Januar 2018, 14:03:05 »

Hallo,

als erstes hast Du ein Umgangsrecht und der Umgang findet normalerweise in Deiner Wohnung statt. Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, dass nur Besuche stattfinden. Der Standardumgang sind Wochenende Freitagnachmittag bis Sonntag ca. 18:00 Uhr. Zusätzlich ein Nachmittag unter der Woche ist auf alle Fälle drin.
Was sind Deine Vorstellungen von Umgang? Standard? Erweiterter Umgang? Wechselmodell?

Der Gang vor das Familiengericht macht erst dann Sinn, wenn Du versucht hast mit Hilfe des JA eine einvernehmliche Regelung zu finden. In aller Regel wird auch das Gericht fragen wie das JA die Sache sieht, außerdem erfährst Du wie das JA "tickt."
Deshalb solltest Du Dich umgehend an das JA wenden mit der Bitte um Vermittlung. Das JA kann in dieser Frage nur vermitteln und wenn die Mutter nicht will, dann muss sie auch nicht. Dann hast Du aber guten Willen bewiesen.
Außerdem geht vor Gericht es nie wirklich schnell.

Begleiteter Umgang kann auch zur Anbahnung von Umgang nach langer Pause angeordnet werden, damit sich das Kind wieder daran gewöhnt.
Eigentlich gibt es auch dafür keinerlei Grund, außer dass die KM eben darauf besteht und Du halt guten Willen zeigen musst.

Gibt es denn für Dich nachvollziehbare Gründe warum die Mutter sich gegen den Umgang sperrt (Geld?, verletzte Eitelkeit?, neuer Partner?, ....)
Das Verhalten der Mutter ist leider nicht ganz untypisch und es erfordert viel Kraft und Ausdauer dagegen anzukommen, den ersten Schritt hast Du schon gemacht indem Du die Dinge nicht auf sich beruhen lässt.
Vermutlich wird nur eine gerichtliche Anordnung und deren penible Einhaltung einen gewissen Erfolg zeigen. Auch hier ist wichtig von Anfang an konsequent zu sein.

VG Susi
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sucre
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #2 am: 26. Januar 2018, 14:23:59 »

Hallo Susi
Ich war ja zuerst bei JA und hab da um eine einvernehmliche Regelung gebeten, meine Ex war auch da und hat bei der Mitarbeiterin des JA klar gestellt, sie will nicht dass ich Umgang hab mit meiner Tochter danach war ich bei Familiengericht. die Ansprechpartnerin in JA meinte zu mir, ich soll zu Familiengericht gehen und sie wird auch bei der Sitzung dort teilnehmen( ich wüsste jetzt auch nicht warum ich kenn mich überhapt nicht damit aus)
Ich dachte an den Wochenenden fürs erste und dann schau ich mal weiter
 warum die Mutter sich gegen den Umgang sperrt, sie will sich rächen, dass ich mit ihr nicht mehr zussammen bin, und benutz das kind weil sie genau weiss wie sehr ich es liebe.

Danke für deine Antwort
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TotoHH
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« Antwort #3 am: 26. Januar 2018, 14:42:41 »

warum die Mutter sich gegen den Umgang sperrt, sie will sich rächen, dass ich mit ihr nicht mehr zussammen bin, und benutz das kind weil sie genau weiss wie sehr ich es liebe.

Moin.
Alles leider nicht ganz untypisch. Aber wenn es tatsächlich so plain vanilla ist wie Du es beschreibst, dann hast Du gute Chancen einen gerichtlichen Umgangsbeschluss zu erwirken. Sei evtl. drauf gefasst, dass KM mit Dreck um sich schmeisst. Wirst Du aber leider nicht verhindern können. Ich an Deiner Stelle würde Gas geben, je schneller es geht, desto weniger zieht das absehbare Argument der KM, das Kind sein seinen Vater und den Umgang gar nicht gewöhnt. Beantrage gleich alles, denn wenn es per Beschluss oder gar Vergleich festgeschrieben ist, wird es schwer es wieder zu ändern. Also zusätzlich vom Umgang Fr Abend bis So Nachmittag: Feiertagsregelung, Ferien! (hälftige Schulferien! auch wenn Schule derzeit noch kein Thema ist), Nachmittag ggf mit Übernachtung unter der Woche und - GANZ WICHTIG - Ordnungsgeldregelung bei Verstoß! Ich befürchte, Du wirst das ganz Programm brauchen!

toto
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Samson1978
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« Antwort #4 am: 26. Januar 2018, 15:48:46 »

Wie meine Vorredner bereits schrieben, musst du hier ganz klar deine (und deines Kindes) Rechte einfordern.
Deine Ex ist NICHT die Eigentümerin eures Kindes. Umgang nicht zuzulassen ist ganz schlechtes Tennis und spielt letztlich dir in die Hände.

Ganz im Gegenteil. Sie ist verpflichtet den Umgang zu ermöglichen und zu fördern.
Du musst hier bestimmt und konsequent dran bleiben. Sonst hast du schnell verloren.

Wichtig ist auch bei den Umgangszeiten einen Verhandlungsspielraum einzubauen. Dann kannst du ggf. vor Gericht entgegenkommen. Das sieht besser aus.
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sucre
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #5 am: 26. Januar 2018, 17:05:46 »

TotoHH
Danke für den Hinweis auf Ordnungsgeldregelung bei Verstoß, wusste ich gar nicht ob überhaupt sowas gibt, mein Ziehl ist nie sie zu schaden sondern nur ganz einfach mein Recht zeit mit meiner Tochter zu verbringen, aber als sicherung wäre das sinnvoll

 Samson1978 
Du kannst dir nicht vorstellen wie oft ich ihr gesagt hab, dass die kleine keinen Besitz von ihr ist, und dass sie ihren Vatter genau so ihre mutter braucht, aber als ob ich mit der Wand rede crash

Ich bleibe auf jeden fall dran, und hab grosse Gduld dafür, meine Motivation entnehme ich leider von den Schrein und Weinen meiner Tochter (papa..papa..)das letztes mal wo die KM mich rausgeschmissen hat, wo sie erfuhr dass ich zu JA gehen will
Ich hab jetzt die Anklage auf Umgang bei FG letzte woche Freitag eingereicht mal schauen wie lange das Gericht zeit braucht

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Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #6 am: 26. Januar 2018, 19:22:31 »

Das wird ein harter Kampf. Ich mache das seit 2 Jahren durch. Meine Ex ist ein ähnliches Exemplar.
Daher sind stahlharte Nerven gefragt. Der Kampf lohnt sich, es geht um dein Kind. Das kann nix für die Ignoranz der KM.

Hier wird dir mit Rat u Tat geholfen. Das Gespräch mit den anderen ist echt oft wie eine Blutdrucksenkung.
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #7 am: 27. Januar 2018, 19:29:34 »

Bonjour sucre ,

Nachdem Du alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast (Gespräch mit der Kindesmutter, Jugendamt ...) ist der Gang zum Gericht jetzt dringend. Das gemeinsame Kind hat das Recht mit seinem Vater aufzuwachsen. Es hat Dich jetzt drei Monate nicht mehr gesehen. Um für es das Warten zu verkürzen, könntest Du auch einen EIlantrag auf 'Umgang" bei Gericht stellen, vielleicht "begleiteten Umgang", parallel zu der Gerichtsverhandlung über die Regelung der Papazeiten. Ich bin kein Freund von "begleiteten Umgängen", aber manchmal wird dadurch der Weg zu normalen Papazeiten vereinfacht. Die Begleitung ist nicht die Kindesmutter.

Du solltest genau dokumentieren, wie Deine Beziehung zum Kind bisher aussah: Das Kind lebte mit Vater und Mutter zusammen. Es wurde also ein Jahr lang (?) von beiden gepflegt. Das ist wichtig. Es bedeutet, dass das Kind die Zeit hatte, eine Bindung zu Dir aufzubauen, Urvertrauen zu entwickeln. Nach der Trennung hat Dich das Kind zwei, drei, viermal (?) in der Woche gesehen. Die Kindesmutter hat den "Umgang" abgebrochen und ist nicht kooperativ. Das Jugendamt wird vor Gericht aussagen.

Wenn Du Deine Vorstellungen vor Gericht unterbreitest, solltest Du den Rat meiner Vorredner beherzigen und soviel Papazeiten einfordern, wie Du leisten kannst. Alle zwei Wochenenden ist für ein zweijähriges Kind (fast) nichts. Für eine Kindesmutter, welche nicht will und das zeigt sie Dir deutlich, ist es viel. Du musst also mehr einfordern und auch an Übernachtungen denken. Engagierte Väter gehen auch zum Kinderarzt, bringen das Kind in die Krabbelgruppe etc.. Sie nehmen am Leben des Kindes teil. Es gibt kein vorrangiges und kein nachrangiges Elternteil.

Das Gericht wird Euch höchstwahrscheinlich eine Mediation nahelegen. Zeige Du Dich kooperativ, aber nicht jahrelang. Während der Gerichtsverhandlung solltest Du sachlich sein und nicht schlecht über die Kindesmutter sprechen. Eher "Ihr wart immer ein gutes Team, was das Kind anbelangt. Du verstündest ihre Haltung nicht." Die Kindesmutter und ihre Anwältin werden Dir vermutlich den Gefallen tun und Dich in den "Dreck" ziehen. Sei auf alles gefasst.

Vermeide es, einem Vergleich zu zustimmen. Einen Beschluss kannst Du später anfechten etc. Bei einem Vergleich ist es schwieriger.

Kompromisse sind nur gut, wenn beide Seiten sich bewegen.

Da die Kindesmutter übergriffig Dir gegenüber ist (schreien vor dem Kind etc.) sollten die "Übergaben" so gestaltet werden, dass Ihr nicht aufeinandertrefft.

VG,
Tsubame.





« Letzte Änderung: 27. Januar 2018, 19:36:22 von Tsubame » Gespeichert
sucre
Frischling

Beiträge: 5


« Antwort #8 am: 15. Februar 2018, 14:17:42 »

Hallo Tsubame
danke für deine tolle Infos
heute sind genau 4 wochen vergangen wo ich den Antrag bei Familiengericht gestellt hab, alles was kam vom Gericht ist eine Rechnung die ich auch direkt beglichen hab, eine Einladung zu einem Termin ist bis heute noch nicht gekommen. kann ich trozdem diesen (EIlantrag auf 'Umgang") machen was du vorgeschlagen hast oder soll ich weiter warten?? meine Tochter hab ich jetzt seit 6 wochen nicht mehr gesehen
Danke für jede Antwort

LG
Sucre
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Tsubame
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« Antwort #9 am: 17. Februar 2018, 21:03:11 »

Hallo sucre,

Es gibt in Kindschaftssachen ein Beschleunigungsgebot vor Gericht. Ein Erörterungstermin sollte ein Monat nach Beginn der Verfahrens stattfinden.
Die Summe, welche Du bezahlt hast, ist ein Gerichtskostenvorschuss, welchen Du bezahlen musst, wenn Du ein Verfahren betreiben willst.

Es sollte eigentlich (uneigentlich ist aber auch möglich) nicht mehr lange dauern.

Hast Du einen Anwalt ?

VG,
Tsubame.



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sucre
Frischling

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« Antwort #10 am: 18. Februar 2018, 12:02:29 »

Hallo
dann hoffe ich dass ich nächste woche endlich einen Termin bekomme, Nein ich hab noch keinen RA ich hab gehört man braucht ihn nicht unbedingt beo solche Verhandlung oder was ist deine/ euere Erfahrungen??

LG
Sucre
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #11 am: 18. Februar 2018, 14:24:31 »

Hallo,

Es gibt tatsächlich keinen Anwaltszwang in Umgangs-oder Sorgerechtsverfahren. Trotzdem kann ein erfahrener Anwalt an Deiner Seite, welcher Dich berät, wichtig sein. Es sei denn Du kennst Dich hervorragend aus.

Bereite Dich gut vor. Die Kindesmutter lässt sich vielleicht von einem Anwalt vertreten. Stelle Dich auf die schlimmsten Anschuldigungen vor. Bleibe gelassen.

Viel Glück,
Tsubame.
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Vater1982
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« Antwort #12 am: 19. Februar 2018, 14:40:25 »

Wir hatten keinen ANwalt und es hat super geklappt.

Du solltest Dir auf jeden Fall vorher eine Liste machen, was genau Du forderst, wie der Umgang aussehen soll. Ich würde es hoch ansetzen um dann Kompromisse eingehen zu können ;).

Es kann sein, das eine Elterntherapie angeordnet wird. So bei uns.
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nadda
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« Antwort #13 am: 19. Februar 2018, 15:14:01 »

Hi,

würde dir schon zu einem Anwalt raten wenn du nicht weist was auf dich zu kommt.
Kann ja sein, dass sie dir irgendwelche Fantasie- Horror- Dinge andichtet und dann
stehst du ohne Anwalt ganz schön da.
Ein Anwalt beruhigt dich, und du machst nicht aus Versehen irgendwelche Fehler die dir
gar nicht bewusst sind.

Ohne Anwalt ist ok für Leute die wissen was sie erwartet, du weist es nicht und ihre
Reaktionen waren bisher ja nicht grade toll.

LG
Nadda
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