Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 19. Juli 2018, 15:49:29 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Hohes Einkommen und Wunsch nach Veränderung  (Gelesen 1569 mal)
Papa Markus
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 122


« am: 09. Januar 2018, 10:00:04 »

Hallo zusammen,

ich habe das "komfortable" Problem, dass ich gutes Geld verdiene, im Job aber nicht mehr ausgefüllt bin.

Mit 39 Jahren und ca. €100K/pa ist meine Unterhaltslast und die Frustration im Job, aufgrund dessen, schier unerträglich geworden. In manch Ohren mag sich das unglaublich anhören und wohl als Luxusproblem klingen aber glaubt mir, am Ende, nach Griff in meine Tasche durch die Ex und des Staates, bleiben mir wenige hundert Euro zum Leben (und das bei dem Einkommen). Man fragt sich am Ende des Tages wie lange man sich da "buckelig" machen möchte (gerade mit dem Wissen, dass ein Ende nicht absehbar ist).

Meine Frage wäre, wie kann ich einen neuen Job annehmen, welcher mich ausfüllt (mir aber sicher nicht diese Kohle einbringen wird) ohne das mir Phantasieeinkommen angerechnet werden (fiktives Einkommen)?
Selbst wenn ich in meinem derzeitigen Job als Berater bleiben würde, werde ich wohl dieses Geld in einem anderen Unternehmen nicht verdienen. Ich bin aber nach 7 Jahren hier irgendwie fertig und würde gerne wo anders
oder eben als etwas anderes beginnen.

Da ich einen unerträglichen Ehekrieg ausgesetzt bin, mit all seinen lieblichen Facetten (Umgangsboykott, Sorgerechtsverlust, Gutachter, Umgangspflegschaften, Pfändungen, Entfremdung der Kinder, Prozessen bis ans OLG....) habe ich nach drei Jahren echt die Schnauze voll und würde gerne eine Art Resetknopf drücken. Ich bin aber scheinbar verdammt bis zum Schluss diesen Job zu machen, nur weil der Staat verlangt dass ich für alles aufkommen soll. Kinder, Frau, ExFreundin, Privatschule, KiTA, Zahnspange, ehebedingte Schulden, etc, etc, etc.

Klar zahlt man für seine Kinder (auch wenn man rein rechnerisch weiß, dass die Alte von dem Geld der Kinder lebt) aber doch nicht im Gesamten so, dass man selbst zum Bedürftigen wird. Die Mär vom Selbstbehalt...

Wer hat also Erfahrungen sammeln können, wenn man von einem sehr gut bezahlten Job, in einen einfachen, der Ausbildung angemessenen Job wechseln will ohne das man hier dem vermeintlichen Unterhaltsflüchtling Vorsatz vorwerfen kann und Phantasieeinkommen andichtet?

Ich kann mir auch vorstellen fortzuziehen um recht zu fertigen, dass das Einkommensniveau dort einfach niedriger ist...etc. Auch ein Burn Out oder psychologische Probleme nach drei Jahren Ehegrieg sind sicherlich attestierbar...

Ich wäre dankbar für ein paar Ratschläge, um aus diesem Teufelskreislauf des Zahlmeisters herauszukommen...versteht mich nicht falsch. Die Kinder sollen ihr Geld bekommen aber mal Ehrlich, welche 1 Jährige benötigt 460 Euro im Monat

Für mich ist das alles nur noch unglaublich
Gespeichert
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 438


« Antwort #1 am: 09. Januar 2018, 10:04:09 »

Wie hoch ist der variable Anteil?

Gruss von der Insel
Gespeichert
Well
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 113


« Antwort #2 am: 09. Januar 2018, 10:13:21 »

Grüß Dich,
lass Dich nicht "hängen" . Schwer einen Rat zu geben . richtig ist das Weder die Anwälte noch Richter noch sonst wer Lust zu solchen Verfahren hat. Auch verständlich das du Dir vorkommst als wärst du eine Marionette oder man dich wie an einem " Nasenring " durch die Manege führt. Gib nicht auf. Das Rechtssystem ist so ausgelegt das man quasi aufgrund von mangelnden Nerven "schnell " einwilligt und allem zustimmt  damit man wieder lebt.

Du wirst in deiner Konstellation keine hinreichende Begründung finden warum du einen JOB als " Künstler " mit netto 1000 € annehmen könntest. Das OLG wird dich immer so stellen das du Dein Gehalt weiter zu beziehen hättest.

Versuche deinen "Frust " Unmut zu kompensieren - lass Dich nicht unterkriegen !

Du bist nicht alleine ! Kopf hoch - schau nach vorne - Licht ist da und es kommt auch wieder zu Dir

Gespeichert
Papa Markus
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 122


« Antwort #3 am: 09. Januar 2018, 10:27:28 »

Wie hoch ist der variable Anteil?

Gruss von der Insel

11.000
Gespeichert
Papa Markus
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 122


« Antwort #4 am: 09. Januar 2018, 10:31:22 »

Grüß Dich,
lass Dich nicht "hängen" . Schwer einen Rat zu geben . richtig ist das Weder die Anwälte noch Richter noch sonst wer Lust zu solchen Verfahren hat. Auch verständlich das du Dir vorkommst als wärst du eine Marionette oder man dich wie an einem " Nasenring " durch die Manege führt. Gib nicht auf. Das Rechtssystem ist so ausgelegt das man quasi aufgrund von mangelnden Nerven "schnell " einwilligt und allem zustimmt  damit man wieder lebt.

Du wirst in deiner Konstellation keine hinreichende Begründung finden warum du einen JOB als " Künstler " mit netto 1000 € annehmen könntest. Das OLG wird dich immer so stellen das du Dein Gehalt weiter zu beziehen hättest.

Versuche deinen "Frust " Unmut zu kompensieren - lass Dich nicht unterkriegen !

Du bist nicht alleine ! Kopf hoch - schau nach vorne - Licht ist da und es kommt auch wieder zu Dir


Danke für den Zuspruch, ich weiß dass zu schätzen. Allerdings ist nach drei Jahren die Luft raus. ich will auch nicht als Künstler leben, sondern mit einem "ehrlichen" Job auch weiter nach Kräften für meine "Taten" gerade stehen. Aber im Verhältnis.
Normalverdiener im Bereich von €2500-3500,- heißt es doch... Ich habe am Ende nicht mehr Geld...aber eventuell mehr Zufriedenheit im Job und die EXfrau einen Motivator wieder Eigenverantwortung aufzunehmen.

Gespeichert
Well
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 113


« Antwort #5 am: 09. Januar 2018, 10:34:30 »

Bei mir geht es ins sechste Jahr und habe noch mindestens 10 Jahre vor mir
Also noch genug Luft nach oben .

Gespeichert
Papa Markus
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 122


« Antwort #6 am: 09. Januar 2018, 10:37:32 »

Bei mir geht es ins sechste Jahr und habe noch mindestens 10 Jahre vor mir
Also noch genug Luft nach oben .


...ich bin aber nicht einmal geschieden...und lt. Anwalt kann das auch noch Jahre dauern. Es geht auch nicht um Kindesunterhalt, sondern um dieses erbämliche Geschröpfe des Trennungsunterhaltes/ nachehelichen Unterhaltes für jemanden der die Kinder kaputt macht/ als Mittel zur Erpressung nutzt.
Die Kinder sollen bekommen was sie brauchen...darum geht es mir auch nicht...es ist vielmehr so, dass dass nach Abzug der Kinder stets weiter in meine Tasche gegriffen wird.
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.879



« Antwort #7 am: 09. Januar 2018, 11:00:29 »

Servus PM!
...ich bin aber nicht einmal geschieden...und lt. Anwalt kann das auch noch Jahre dauern. Es geht auch nicht um Kindesunterhalt, sondern um dieses erbämliche Geschröpfe des Trennungsunterhaltes/ nachehelichen Unterhaltes für jemanden der die Kinder kaputt macht/ als Mittel zur Erpressung nutzt.
Ich würde hier ansetzen und versuchen, im entsprechenden Beschluss den nachehelichen Unterhalt zeitlich zu befristen, vielleicht mit stufenweiser Senkung. Kostet Dich wahrscheinlich weniger Nerven als wenn Du versuchst, infolge geringerer Einkommen irgendwelche Titel/Beschlüsse abzuändern oder aus der Welt zu schaffen.

Grüßung
Marco
« Letzte Änderung: 09. Januar 2018, 11:11:00 von 82Marco » Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.486


« Antwort #8 am: 09. Januar 2018, 11:35:33 »

Hallo,

die Problematik eine Scheidung hinauszuzögern, weil der Trennungsunterhalt relativ hoch ist, ist leider bekannt. Hier kannst Du nur durch ein Stufenmodell weiterkommen, also z.B. bisherigen TU für die nächsten 2 Jahre und dann innerhalb eines sinnvollen Zeitraums abschmelzen.
Das kann Deinen Geldbeutel zwar noch etwas strappazieren ist aber in vielen Fällen auch der schnellste Weg eine freiwillige Lösung (=Vergleich) zu finden (Wenn nämlich der Anwalt sagt, dass sie sowieso keine bessere Variante bekommen kann).

VG Susi
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.171



« Antwort #9 am: 09. Januar 2018, 11:37:40 »

Moin,

ich glaube, wenn Du wirklich Deine berufliche Perspektive ändern möchtest, ohne das Dir fiktive Einkommen unterstellt werden, dann geht das nur wenn Du Deutschland verlässt. Dein jetziger Status ist "eheprägend" und damit nicht so ohne weiteres änderbar.

Allerdings, wenn Du schon seit drei Jahren getrennt bist, was sind denn die Hinderungsgründe für die Scheidung? Ich meine auch gelesen zu haben, dass selbst bei einer Trennung der TU irgendwie reduziert wird. Die Ex hatte doch jetzt genügend Zeit sich auf diese Situation einzustellen.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Inselreif
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 438


« Antwort #10 am: 09. Januar 2018, 13:59:42 »

Mein erster Gedanke wäre, das Gehalt durch "erlaubte Mittel" so weit zu reduzieren, dass eine anschliessende fiktive Zurechnung nicht mehr so weh tut. Das braucht allerdings eine saubere Planung, viel mehr Details als wir hier kennen und bringt kurzfristig eher Nachteile.

Es wäre vielleicht ein Modell, über den variablen Anteil zu spielen. Der ist leider für diese Gehaltsklasse nicht sehr hoch. Aber niemand kann verlangen, dass er jedes Jahr in voller Höhe oder gar über 100% hinaus fliesst. Das schlimmste wäre, wenn jemand mit Durchschnittswerten der letzten drei Jahre rechnet. Wenn da Deals mit dem Arbeitgeber möglich sind, könnte das ein Ansatz sein, über den man näher nachdenken müsste.
Weiter können und sollten bis zu 8k4 in Altersvorsorge versenkt werden.

Gruss von der Insel
Gespeichert
Papa Markus
Rege dabei
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 122


« Antwort #11 am: 09. Januar 2018, 14:12:26 »

Danke Inselreif,

seit 3 Jahren reduziere ich bereits über fehlende Leistung meinen Bonus. Bereits 6.000 weniger wie vor der Trennung. Das klappt auch ganz gut...ich werde aber ncohmal schauen in wie weit ich meine "Rentenkiste" ausschöpfe

DANKE!!!!
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Hohes Einkommen und Wunsch nach Veränderung
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 797
Registriert Heute: 1
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 41

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team