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vatersein.de - Forum 21. Februar 2018, 00:39:53 *
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Autor Thema: Nachträglich Kindesunterhalt berechnen?  (Gelesen 651 mal)
NiclasBaron
Frischling

Beiträge: 3


« am: 07. Januar 2018, 11:06:57 »

Hallo,

kurz zu den Factsheets:

- Kind wird im Februar 7 Jahre alt,
- Trennung von KM Ende 2012,
- Wegzug (580 km) mit meiner Billigung Frühjahr 2013
- seit dem ohne eine Ausnahme bin ich alle 2 Wochen bei meinem Sohn und er 3 mal im Jahr für jeweils 1-3 Wochen bei mir,
- monatliche Kosten für Umgang (Ferienwohnung und Sprit ca. 450€) zahle alles ausnahmslos ich
- zahle nach Düsseldorfer Tabelle seit der Trennung Kindesunterhalt zz bei um die 360€
- es gibt keinen Titel oder sonstiges was vom JA/Gericht festgelegt wurde ist bisher alles einvernehmlich geklärt worden

Nun bekomme ich ab Januar eine Zulage weniger und Rutsche demzufolge eine Stufe tiefer mit meinem Gehalt, demzufolge weniger Kindesunterhalt.
Jetzt möchte die Mutter die Gehaltsbescheinigungen sehen. woraus das erkenntlich ist, dem könnte ich ja noch zustimmen.
Kommt jetzt aber auf den Trichter für ihren Steuerberater von mit die Jahresendlohnbescheinigungen der letzten Jahre seit 2014, woraus hervorgeht
wieviel Gehalt ich jedes Jahr bekommen habe zu fordern.

Meine Frage:

In wie weit sollte bzw muss ich dem folge leisten?
Berechnet ein Steuerberater den Unterhalt (das wäre mir neu)?
Wie oft und in welcher Art bin ich Ihr verpflichtet Auskunft über mein Gehalt zu geben?

Vielen Dank schonmal im voraus für die Hilfe!
Ein schönes Wochenende!
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Lausebackesmama
aka LBM
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Beiträge: 10.181


Ein Leben lang!


« Antwort #1 am: 07. Januar 2018, 11:24:18 »

Hallo,

Du bist verpflichtet, ihr alle 2 Jahre Auskunft zu erteilen, wenn sie die fordert. Wenn du nichtselbständig tätig bist, die letzten 12 Abrechnungen und den letzten Steuerbescheid.

Ob ihr Steuerberater, Sie, ihr Vater oder ein Anwalt dann etwas berechnet ist sekundär, weil die Berechnung nicht verbindlich ist. Du kannst sie akzeptieren oder eine Gegenrechnung aufmachen. Solange kein Titel besteht, ist alles Andere Verhandlungsmasse.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Susi64
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Beiträge: 3.220


« Antwort #2 am: 07. Januar 2018, 11:40:09 »

Hallo,

wenn Du den Unterhalt ändern willst, dann musst Du natürlich eine Einkommensauskunft abgeben. Wie Unterhalt zu berechnen ist ergibt sich aus den Unterhaltsleitlinien des zuständigen OLG (wo das Kind wohnt).
Dazu werden überlicherweise die letzten 12 Gehaltsbescheinigungen und der letzte vorliegende Steuerbescheid (auch Steuererstattungen sind Einkommen) zu grunde gelegt.
Die letzten 3 Steuerbescheide werden nur bei nicht selbständiger Tätigkeit zu grunde gelegt um Schwankungen im Einkommen auszugleichen.

Nein, ein Steuerberater bestimmt den Unterhalt nicht, den Unterhalt kann das JA für die KM kostenfrei ausrechnen. Akzeptieren muss das niemand, einfach weil rechtsverbindlich der Unterhalt nur von einem Gericht festgelegt werden kann.
Allerdings würde Dich ein JA mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Erstellung eines Titels auffordern und dem kannst Du Dich dann nicht entziehen.

Deshalb, rechne anhand der Leitlinien den Unterhalt gemäß der letzen 12 Monate plus Steuerklärung aus und sende die Rechnung mit den Unterlagen (inklusive Unterhaltsleilinien) an die KM. (Das Forum kann Dir beim Rechnen helfen).

VG Susi

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Kakadu59
Nicht wegzudenken
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 397



« Antwort #3 am: 08. Januar 2018, 10:37:16 »

Hallo,
Hallo,
[...]
Jetzt möchte die Mutter die Gehaltsbescheinigungen sehen. woraus das erkenntlich ist, dem könnte ich ja noch zustimmen.
Kommt jetzt aber auf den Trichter für ihren Steuerberater von mit die Jahresendlohnbescheinigungen der letzten Jahre seit 2014, woraus hervorgeht
wieviel Gehalt ich jedes Jahr bekommen habe zu fordern.

Meine Frage:
In wie weit sollte bzw muss ich dem folge leisten?
[..]
Vielen Dank schonmal im voraus für die Hilfe!
Ein schönes Wochenende!
Speziell zu dem markierten:
Für die Vergangenheit bist Du nicht verpflichtet, Deine Einkünfte offenzulegen...
Deine Ausführungen im ersten Beitrag lassen den Schluß zu, dass Ihr miteinenander kommunzieren könnt.
Davon ausgehend, dass die bisher von Dir - gemäß DT -gezahlten 360,- € Deinem tatsächlichen Einkommen entsprachen, ist dies ja auch gar nicht notwendig.
Mit der Vorlage/ Nachweis Deiner aktuellen Einkomenssituation ist ja (eigentlich auch) nachvollziehbar, dass Du vorher mehr verdient haben mußt.
Soll heißen:
Die (bisher) gezahlten 360,- € lassen ja (meiner Meinung) den Rückschluß zu, dass Du bisher in der Einkommensgruppe 3 (-> durch Höherstufung dann Gruppe 4 ) bei Altersgruppe 6-11 Jahren der DT 2017 gelegen haben mußt  (Immer davon ausgehend, das Du Dich stringent an die DT (-> Leitlinien) gehalten hast.
Zu dem Rest wurde ja schon einiges geschrieben...
Gespeichert

MfG. Kakadu59

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