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vatersein.de - Forum 26. April 2018, 15:15:06 *
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Autor Thema: Berechnung des Einkommens meiner Noch - Ehefrau  (Gelesen 1201 mal)
Papa Markus
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« am: 04. Januar 2018, 17:39:32 »

Hallo,

mich erreichte heute ein begründendes Schreiben in welchem die Gegenseite in dramatischer Weise dem zuständigen AG für den nahenden Scheidungstermin die Armut der Exfrau vorrechnet. Ich bin da ein wenig ins Stocken geraten.

Basis informationen: Brutto 1.485,26 - Netto 1.138,99 (unveränderlich bei nahezuVollzeit)

Dagegen werden nun folgende Werte gerechnet

Fahrtkosten Whg/ Arbeit 26km einfach 5x wöchentlich = 286,00
Privatdarlehen Kühlschrank und Trockner (1.100)       =   30,00
Schulgeld große Tochter                                           = 250,00
KiTA kleine Tochter                                                  = 214,00
Büchergeld pa 55,-                                                   =    4,58


Somit bleibt der armen Frau lediglich 354,41 im Monat zum Leben

Ich würde gerne eure Aussage lesen wenn es doch sich wie folgt verhält:

Fahrtkosten Whg/ Arbeit 26km einfach 5x wöchentlich = 286,00                 dies würde bedeuten man rechnet 0,53€ pro Kilometer? Angemerkt sei, dass ich bei 36 km mir nur eine pauschale von 150Euro abzihen dürfe
Privatdarlehen Kühlschrank und Trockner (1.100)       =   30,00                 diese Frau hat kürzlich 18.000 durch den Verkauf der gemeinsamen ETX erhalten...jetzt schon darlehen aufnehmen?
Schulgeld große Tochter                                           = 250,00                  ich zahle monatlich an meine Frau 190,- Schulgeld. Die restlichen 60 Euro sind Essensgeld (was bekanntermaßen im Kindsunterhalt steckt - ebenso teilte mir meine Tochter mit,
                                                                                                            dass sie nicht mehr daran teilnimmt weil das essen nicht schmeckt)
KiTA kleine Tochter                                                  = 214,00                 das setzt sich aus 144 KitA GEbühren zusammen und 70 Euro Essensgeld was ja auch im Kinds Unterhalt steckt (ebenfalls entfallen die Kita Geb. 2018 in Hessen)
Büchergeld pa 55,-                                                   =    4,58                   Büchergeld wird regelmäßig im Kindesunterhalt verortet

Was sagt ihr...kann man dem was ich da schreibe folgen?

Nach meiner Rechnung sind der Frau folgende Abzüge anzuerkennen

Fahrtkosten Whg/ Arbeit 26km einfach 5x wöchentlich = 150,- Pauschal
Privatdarlehen Kühlschrank und Trockner (1.100)       =   30,00   (meinetwegen)
KiTA kleine Tochter                                                  = 144,00   (bis Sept. dann entfällt dieser Beitrag)

Somit hat sie Netto 1.138,99 abzgl. 150+30+144 = 814,99 RICHTIG?

Skandal
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Inselreif
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« Antwort #1 am: 04. Januar 2018, 18:46:45 »

welchen Zweck hat die Berechnung? Nachehelicher Unterhalt?
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Kasper
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« Antwort #2 am: 04. Januar 2018, 19:56:23 »

Ich wundere mich immer wieder, wie ungestraft dreist gelogen werden darf.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
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« Antwort #3 am: 04. Januar 2018, 19:58:42 »

Hallo,

vom Zweck der Berechnung hängt auch ab, was wie berechnet wird.

Allgemein verstehe ich nicht wieso Du nur eine Fahrtkostenpauschale geltend machen kannst, die Unterhaltsleitlinien sehen das nicht vor!
Allerdings müssten höhere Kosten konkret nachgewiesen werden und die Benutzung des PKW begründet werden (sie muss angemessen sein! siehe OLG Frankfurt 10.2.2)
Dabei wird die Hin- und Rückfahrt berücksichtigt, insgesamt gibt es für die ersten 30 km jeweils 30 Cent, für die weiteren jeweils 20 Cent.

Kita Gebühren sind Mehrbedarf (gequotelt nach Einkommen zu bezahlen und das bedeutet, dass Du zahlst), das Essengeld, Büchergeld ist mit dem KU abgedeckt. Privatdarlehen ist Ansichtssache.

VG Susi
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Papa Markus
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« Antwort #4 am: 05. Januar 2018, 09:23:56 »

Hallo,

eure Antworten enthalten ein paar Fragen welche ich rasch beantworten möchte.

Ja, es geht um nachehelichen Unterhalt (welchen sie gerne auf unbestimmte Zeit hätte)
Die höheren Kosten kann ich ansetzen und nachweisen...wie schon an anderer Stelle beschrieben bin ich in der Sache bereits bis vors OLG FfM gegangen. Es geht auch nicht
um meine Kohle (da weiß ich inzwischen genau wie und was ich ansetzen kann), vielmehr darum wie ihr das seht was die Gegenseite da so anrechnet und vorallem wie sie das tut.

Die KitA muss sie bezahlen (Vergleich vorm OLG) dafür ich die Privatschule. Allerdings sind in der Privatschule 60 Euro Essensgeld enthalten (was ja mit dem Unterhalt der Kinder abgegolten ist - und das Kind nicht mehr daran teil nimmt)
Und in der Kitagebühr sind ebenfalls 70 Euro Essensgelt enthalten.

So, mit diesem wissen und was weiter oben steht ist meines Erachtens der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt echt anzuzweifeln. Nicht nur weil man sich hier grob unbillig verhält sondern weil ausreichend Geld vorhanden ist.

Ich werde den Richter konkret damit konfrontieren was er zu solchen Berechnungen sagt (er kennt den Fall ja nun seit über zwei Jahren)  die ja wohl wissentlich unwahr sind.
Muss aufpassen das ich mich darüber nicht auch noch herrlich aufrege wenn das relativierend abgetan wird. M.E. ist das schon Betrug
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Susi64
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« Antwort #5 am: 05. Januar 2018, 10:06:05 »

Hallo,

wenn es um nachehelichen Unterhalt geht, dann ist die ganze Rechnung irreführend. Als erstes bedarf es eines Grundes für den nachehelichen Unterhalt, es gibt

Unterhalt wegen Kindesbetreuung (§ 1570 BGB)
Unterhalt wegen Alters (§ 1571 BGB)
Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechen (§ 1572 BBG)
Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit (§ 1573 BGB)
Aufstockungsunterhalt (§ 1573 II BGB)
Ausbildungsunterhalt (§ 1575 BGB)
Unterhalt aus Billigkeitsgründen (§ 1576 BGB)

Hier wäre es sinnvoll zu begründen, dass keiner dieser Gründe zutreffend ist bzw. ggf. zeitlich begrenzt nachehelicher Unterhalt gezahlt wird.
Unterhalt wegen Kindesbetreuung ist bei Kindern über 3 nicht mehr Standard, trotzdem wird man bei einem Vorschulkind keine Vollzeitbeschäftigung erwarten.
Weitere Gründe könnten Erwerbslosigkeit, Aufstockung und Billigkeitsgründe sein.
Hier siehst Du es richtig, dass sie sich nicht arm rechnen sollte, allerdings wird es mehr darauf ankommen die Gründe selbst anzugreifen.
Aus meiner Sicht wird es letztlich darauf hinauslaufen ein sinnvolles Stufenmodell für den nachehelichen Unterhalt zu finden und den nachehelichen Unterhalt zu begrenzen. Dabei spielt auch die Dauer der Ehe eine Rolle und ob sie während der Ehe berufstätig war und mit wieviel Stunden sowie ihr Alter selbst und eben auch ihr Einkommen im Vergleich zu den ehelichen Verhältnissen.

VG Susi
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Papa Markus
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« Antwort #6 am: 05. Januar 2018, 10:15:21 »

Danke Susi.

Die Ehe dauerte 7,5 Jahre was m.E. nicht als SEHR LANGE EHE angesehen wird. Die Argunemtation der Gegenseite wiederholt dreimal dass es sich im wesentlichen um die Betreuung der Kinder handelt und deshalb sie in ihrer "beruflichen Entfaltung" hindert. Das ich seit 2,5 Jahren Klage um meine Kinder regelmäßig zu sehen scheint da ausgeblendet zu sein. Sie arbeitet laut GEgenseite 36 Std. und kann nicht mehr arbeiten (mangelnde Bildung versperrt ihr den Weg zu qualifizierterer Arbeit). Ich kann nachweilich meine Arbeitszeit reduzieren um die Betreuung der Kinder sicherzustellen. Das Beste ist...die Gegenseite möchte ein Gutachten einholen dass sie Netto mindestens 2000 verdienen könnte, deshalb ist der nacheheliche Unterhalt von mind. 500 gerechtfertigt  rofl2

Ich denke das ist Taktik um die Scheidung weiter herauszuzögern

insgesamt fehlt es an der detailierten Begrünung ehebedingter Nachteile. Sie hatte stets nur befristete Jobs und war bereits bei Eheschließung nur in einem befristeten Arbeitsverhältnis aus welchem sie nicht übernommen wurde.
Keine Ausbildung und abgebrochenes Studium vor der Ehe.

M.E. kommt höchstens aus Gründen der Billigkeit oder der Betreuung der Kinder Unterhalt in Frage (Kinder sind 5 und 9) allerdings weiß ich nicht was mich daran hindern sollte die Betreuung der Kinder sicherzustellen. Zumal sie heute ja bereits Vollschichtig arbeitet. Wenn sie mit Vollzeit und der mangelnden Quali nicht besser bezahlt werden kann, dann hat sie wohl ein Kostenproblem und kein Einnahmeproblem
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Kasper
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« Antwort #7 am: 05. Januar 2018, 11:11:37 »

Moin,

Sie arbeitet laut GEgenseite 36 Std. und kann nicht mehr arbeiten (mangelnde Bildung versperrt ihr den Weg zu qualifizierterer Arbeit).
Da heutzutage schon 38 Stunden / Woche üblich sind, ist da nach oben nicht mehr soviel Luft um dann auch ein höhres Netto zu erreichen. Also ist es wohl eher ein Qualifizierungsproblem.

M.E. kommt höchstens aus Gründen der Billigkeit oder der Betreuung der Kinder Unterhalt in Frage (Kinder sind 5 und 9) allerdings weiß ich nicht was mich daran hindern sollte die Betreuung der Kinder sicherzustellen.
Es könnte aber angenommen werden, dass sie aufgrund der Geburt/ehelichen Verhältnisse keine ausreichende Ausbildung abschließen konnte. Da sind dann 9 Jahre (gerechnet ab dem ältesten Kind) schon eine Zeit.
Ich glaube es kommt hierbei stark auf die Ansicht des Richters an.

Das Beste ist...die Gegenseite möchte ein Gutachten einholen dass sie Netto mindestens 2000 verdienen könnte, deshalb ist der nacheheliche Unterhalt von mind. 500 gerechtfertigt  rofl2
Da gibt es Tabellen über Durchschnittseinkommen der einzelnen Berufe, auch ungelernte tauchen da auf. Ich meine, dass man dies auch über die Rentenkassen bekommen kann. Da braucht man kein Gutachten, da auch das Gehalt immer noch zu einem gewissen Teil Verhandlungsgeschick ist.

Gruß
Kasper
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Susi64
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« Antwort #8 am: 05. Januar 2018, 12:02:28 »

Hallo,

Es könnte aber angenommen werden, dass sie aufgrund der Geburt/ehelichen Verhältnisse keine ausreichende Ausbildung abschließen konnte. Da sind dann 9 Jahre (gerechnet ab dem ältesten Kind) schon eine Zeit.

In dieser Zeit hatte sie nach Deinen Angaben auch nur geringfügige Beschaftigungen und damit wären wir bei ehebedingten Nachteilen, die einen Aufstockungsunterhalt rechtfertigen könnten. Aber auch ein Aufstockungsunterhalt kann befristet werden.

VG Susi
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Papa Markus
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« Antwort #9 am: 05. Januar 2018, 12:10:39 »

Es könnte aber angenommen werden, dass sie aufgrund der Geburt/ehelichen Verhältnisse keine ausreichende Ausbildung abschließen konnte. Da sind dann 9 Jahre (gerechnet ab dem ältesten Kind) schon eine Zeit.
Ich glaube es kommt hierbei stark auf die Ansicht des Richters an.

...denke nicht, sie war 30 beim ersten Kind, ebenso habe ich sie da geheiratet. Hat mit 24 ihr Jurastudium geschmissen und mit 25 als Stewardess gearbeitet (immer in Zeitverträgen, welche eben immer ausliefen nach der Befristung) Gelernt im klassischen Sinne hat sie nix

Zu dieser Zeit (also Schwangerschaft des ersten Kindes) hat ise ebenso einen Einjahres-Vertrag gehabt am Gepäckschalter. Der lief aus als das Kind geboren wurde. Als Arbeitgeber verlängerte man soetwas entwprechend auch nicht. Also
ehebedingter Nachteil ständig Zeitverträge einzugehen,liegt wohl eher in der mangelnden Quali als an der Ehe.

Eigene Meinung...mit Blick in die Kommentierten Gesetzestexte (Palandt) würde nur noch fehlen den Unterhaltspflichtiugen für Reperationszahlungen an die Alliierten verantwortlich zu machen. Echt heftig das selbst nach der Scheidung man hier geheuchelte Solidarität beweisen soll, während die andere den Krieg über die Kinder austrägt.

Wenn man sich den §1579 (3) c  und hier die Kommentare durchlliest ...dann ist das m.E. schon Verfahrensbetrug

"Verfahrensbetrug, auch nur, versuchter kann uU die RFolgen iSv Nr 3, 5 auslösen, wenn sich das Verhalten des Berecht, der vom Verpflichteten (nach)ehel Solidarität fordert, ohne ihr selbst zu genügen (GgensteigkPrinzip) als besonders unredl darstellt, indem es darauf abzielt, durch Täuschung eine nicht od nicht dem Umfang zustehende Leistung vom Unterhaltsschuldner zu erlangen (Vgl. Karlsr NJW 95,2796;KölnFaMRZ 01,1717; Hamm NJW-RR02,510;FfM FF06,157) Der Versuch des Verfahrensbetrugs beginnt bereits mit der Einreichung bewusst unwahren Vorbringens bei Gericht (Köln FamRZ 03,678;Hamm FamRZ 04,1786)"

« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 12:22:52 von Papa Markus » Gespeichert
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« Antwort #10 am: 05. Januar 2018, 13:51:52 »

...denke nicht, sie war 30 beim ersten Kind, ebenso habe ich sie da geheiratet. Hat mit 24 ihr Jurastudium geschmissen und mit 25 als Stewardess gearbeitet (immer in Zeitverträgen, welche eben immer ausliefen nach der Befristung) Gelernt im klassischen Sinne hat sie nix

Zu dieser Zeit (also Schwangerschaft des ersten Kindes) hat ise ebenso einen Einjahres-Vertrag gehabt am Gepäckschalter. Der lief aus als das Kind geboren wurde. Als Arbeitgeber verlängerte man soetwas entwprechend auch nicht. Also
ehebedingter Nachteil ständig Zeitverträge einzugehen,liegt wohl eher in der mangelnden Quali als an der Ehe.
Ich bin nicht gegen Dich!
Ich versuche nur die "mögliche" Sichtweise anderer Beteiligter darzulegen.
Grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass eine 30 jährige ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben sollte bzw. einen beruflichen Weg gefunden haben (zumindest in Ansätzen). Aber wir kennen die Leier doch zu genüge. Da wird rumgeheult, dass man wegen der Kinder "alles aufgeben hat!", die Selbstverantwortung hört immer auf, wenn man andere für diese verantwortlich machen kann.

Aber ich würde versuchen darauf abzustellen, dass sie als ungelernte bereits 36 Stunden/Woche arbeitet. Als ungelernte ein Nettoeinkommen von 2000 Euro ziemlich utopisch sein dürfte, wenn nicht irgendwelche außergewöhnlichen Wunder vorliegen.

Und zu den "Ausgaben" der KM würde ich schon vorrechnen, dass hier eindeutig gelogen wird und eigene Verspflichtungen dargestellt werden, obwohl diese durch Zahlungen von Dir abgegolten werden (und dies nahe am Prozeßbetrug balanciert). Ist ja nur ein kleiner Absatz, der sich auch schnell liest.

Gruß
Kasper
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Papa Markus
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« Antwort #11 am: 05. Januar 2018, 14:20:54 »

Hallo Kasper,

so habe ich deinen Post auch verstanden

Denke dass man sich nicht auf solche DInge wie, ich bin 30 und die ehe hat mir alles eingebrockt und verbaut einlässt. Da sie bereits 36 Stunden arbeitet und nur 1100 rausbekommt (und sie nahezu 1000 Euro Miete zahlt) ist es wohl in der Tat ein Kosten- und nicht ein Einnahmeproblem.

Wenn mit ihrer Quali bei 36 Stunden nicht mehr zu erwirtschaften ist, dann werde ich am Ende wohl lediglich für ihre fehlende Quali zahlen müssen.

Ich zahle nun seit 31 Monaten Trennungsunterhalt (zwischen 750-500/mtl.) und ich habe gelinde gesagt die Schnauze voll. Sie hasst mich so sehr und greift mir dabei so dermaßen staatlich legitimiert in die Tasche, dass ist echt erbärmlich.
Das Schlimmste ist halt dass meine Kinder herumlaufen wie lumpensäcke, da deren Unterhalt für die Lebenshaltung der Alten mit her halten muss.

Laut Harz4 Tabellen gesteht der Staat (wenn er selbst zahlen müsste) lediglich 75qm bei drei Personen zu (sie lebt auf 120-130) sowie ca. 550 Kaltmiete. Warum es einer Frau welche ungelernt 1100 heimschleppt unzumutbar sein sollte auf 75qm zu leben mit ca. 800 Warm erschließt sich mir nicht
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« Antwort #12 am: 05. Januar 2018, 14:28:49 »

Hallo Markus,

bitte ziehe für eine strafrechtliche Bewertung, die Du hier abgibst, einen zivilrechtlichen Kommentar nur sekundär zu Rate. Kommentare ohne methodisches Hintergrundwissen zu lesen ist eh keine gute Idee, das will gelernt und geübt sein.

Hier einen Verfahrensbetrug zu behaupten, setzt ein bewusst unwahres Vorbringen voraus. Mutter sagt "ich habe diese und jene Aufwände, die will ich abgezogen haben". Wenn sie die Zahlungen tatsächlich leistet, dann ist es kein unwahrer Vortrag. Etwas anderes wäre es beispielsweise, wenn das Privatdarlehen nicht existierte oder auch das Essensgeld eingespart wird, weil Tochter nichts isst.

Aber dass Aufwendungen direkt oder indirekt ersetzt werden oder nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien (die keinesfalls Gesetzeskraft haben) keine 0,53 pro km abzugsfähig sind, das musst Du darlegen.

Gruss von der Insel
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« Antwort #13 am: 05. Januar 2018, 15:46:45 »

Basis informationen: Brutto 1.485,26 - Netto 1.138,99 (unveränderlich bei nahezuVollzeit)

Zitat
Dagegen werden nun folgende Werte gerechnet

Fahrtkosten Whg/ Arbeit 26km einfach 5x wöchentlich = 286,00
Privatdarlehen Kühlschrank und Trockner (1.100)       =   30,00
Schulgeld große Tochter                                           = 250,00
KiTA kleine Tochter                                                  = 214,00

Gegenrechnung
26km x 5 Tage x Km-Geld
Privatdarlehen ist nicht zu berücksichtigen
Schulgeld - unterteilen in Essensgeld (60 €) - vom Unterhalt zu zahlen; reines Schulgeld 190 € - wird vom Vater gezahlt
Kita-Kosten (dein Kind?) - 144 € Gebühren (70 € Essensgeld vom Unterhalt zu zahlen)

Damit bleiben
Fahrtkosten 26*0,30*220 Arbeitstage/12 Monate143 €
Kitakosten 144 €
Der Rest ist nicht zu berücksichtigen.

Bei dir ist es so:

Nettoeinkommen
- Fahrtkosten x km x 0,30 €X220/12
- zus. Altersvorsorge (wenn du sie machst)
- Kindesunterhalt
- Mehrbedarf Schulgebühren
= Netto

Sophie

Edit: Zitat repariert
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 17:34:52 von Lausebackesmama » Gespeichert
Papa Markus
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« Antwort #14 am: 08. Januar 2018, 09:49:32 »

Hallo Markus,

bitte ziehe für eine strafrechtliche Bewertung, die Du hier abgibst, einen zivilrechtlichen Kommentar nur sekundär zu Rate. Kommentare ohne methodisches Hintergrundwissen zu lesen ist eh keine gute Idee, das will gelernt und geübt sein.

Hier einen Verfahrensbetrug zu behaupten, setzt ein bewusst unwahres Vorbringen voraus. Mutter sagt "ich habe diese und jene Aufwände, die will ich abgezogen haben". Wenn sie die Zahlungen tatsächlich leistet, dann ist es kein unwahrer Vortrag. Etwas anderes wäre es beispielsweise, wenn das Privatdarlehen nicht existierte oder auch das Essensgeld eingespart wird, weil Tochter nichts isst.

Aber dass Aufwendungen direkt oder indirekt ersetzt werden oder nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien (die keinesfalls Gesetzeskraft haben) keine 0,53 pro km abzugsfähig sind, das musst Du darlegen.

Gruss von der Insel


Hallo Inselreif,

nun ja, zunächst ist es ja erst einmal eine Einschätzung meinerseits. Die blanke Vermutung der offensichtlichen Falschbehauptung ist ja erst einmal zulässig. Ferner ist die Widergabe aus dem Palandt zum Sachverhalt irgendwie zutreffend.


 schild_guckstduhier https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwjY1MD398fYAhXM-6QKHbY8DMEQFgguMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.anwaltsrecht.uni-koeln.de%2Ffileadmin%2Fsites%2Fanwaltsrecht%2FAufsaetze%2FHirtz__AnwBl._03-08__163ff.pdf&usg=AOvVaw3Xo1Fo7C1B5ULZri3ZTxF8


...dieser gibt inhaltlich wider, dass es durchaus zulässig ist, bewusst unwahre Behauptungen ohne Konsequenzen befürchten zu müssen, erst einmal aufzustellen.
Wie sonst kann man sich erklären, dass so viele Frauen Gewalt, Missbrauch etc. behaupten ohne dafür belangt zu werden?
Allein deshalb nehme ich mir schon heraus, dass dies eine bewusst unwahre Behauptung ist...und das behaupte ich nicht nur. Im Grunde ist es aber irrelevant ob ich das hier poste (mit oder ohne jur. Hintergrundwissen), da ich ja nachweislich
diese Beträge an sie zahle und sie diese lediglich weitergibt. Ferner ist es ebenfalls der gleiche Vorsitzende (welcher einst beschloss, dass ich die Privatschule zahle) was auch wieder nahelegt, dass man davon ausgehen kann, dass eine gewisse Kenntnis zum Sachverhalt vorliegen sollte.

Wie auch immer...ich nehme deinen Post auch eher als Ratschlag als, als negative Kritik an. Danke dafür.




Privatdarlehen ist nicht zu berücksichtigen


Hallo AnnaSophie,

ich korrigiere, das OLG FfM hat meinserseits ein Privatdarlehen welches aus der Ehe stammt i.H. von €400,- sowie die Rate für mein Auto, welches nach der Trennung angeschafft wurde i.H. v. €200,- (trotz Jobtickets) anerkannt und in Abzug gebracht.
Ebenso einen Kredit für ein Schlafzimmer i.H. von €55,- (trotz bestreiten der Gegenseite). Ferner wurden seinerzeit anerkannt, Bausparvertrag €150,-, Krankenzusatzvers. ca. €80,-, Pauschale berufsbedingte Aufwendungen €150,-, Darlehen Rechtsanwaltsgebühren durch diese ewige Prozessiererei €100,-

Ich bin also sicher, dass sie das anerkannt bekommt, im Zweifel wegen "Billigkeit". Spannend ist die Frage, wenn ich plötzlich mit einem erneuten Kredit wegen "Weißware" um die Ecke komme, was mir ja dann auch zustehen würde.
Es macht u.U. dann auch Sinn, weil dies wieder Geld wäre welches nicht der Ex hinzuzurechnen wäre.

In den 3 Jahren Prozessiererei habe ich schon so ziemlich jede Perspektive im Familienrecht mitansehen müssen. Pervers das alles... mad


 schild_danke

« Letzte Änderung: 08. Januar 2018, 09:52:52 von Papa Markus » Gespeichert
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