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vatersein.de - Forum 23. Juli 2018, 09:32:39 *
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Autor Thema: Unterhalt ab 2018  (Gelesen 6551 mal)
Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #25 am: 24. Januar 2018, 18:27:36 »

Mir kam gerade ein doofer Gedanke, von wegen Ruhe vor dem Sturm:
Kann die Gegenseite eine Unterhaltsklage anstreben bzw. schon eingereicht haben?
Geht sowas trotz regelmäßiger und korrekter Zahlungen und auch eingereichter Unterlagen. Nur weil die andere Seite meint, da müsse noch mehr sein.
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Susi64
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« Antwort #26 am: 24. Januar 2018, 19:14:51 »

Hallo,

jeder kann Klagen. Trotzdem sind auch Familiengerichte in der Lage den Unterhalt richtig zu berechnen und dann eine Klage mit entsprechender Kostenentscheidung  zu beenden.

Trotzdem kann Dich die Sache viel Geld kosten, da in Unterhaltsfragen Anwaltszwang besteht.

Etwas einfacher ist es, wenn VKH beantragt wird, dann könntest Du darlegen, dass Du regelmäßig und korrekt Unterhalt zahlst und die Klage deshalb mutwillig ist.
Keine VKH bedeutet dann in aller Regel auch keine Klage.

VG Susi
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Samson1978
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« Antwort #27 am: 24. Januar 2018, 19:24:43 »

Danke für die Infos.
Weder die KM noch ich werden in den Genuss einer VKH bzw. PKH kommen. Dafür sind beide von der Grenze zu weit weg.
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Samson1978
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« Antwort #28 am: 07. Februar 2018, 20:34:45 »

Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Erst soll ich meine Unterlagen einreichen und zudem noch fiktive Spesenzahlungen angeben oder zukünftige Gehaltsänderungen angeben.
Und nun ist seit ca. 1 Monat Ruhe an der Front.

Unterhält wird selbstverständlich von mir weiter gezahlt. Nach DDT 2018 Version.
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der Frosch
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« Antwort #29 am: 07. Februar 2018, 21:12:20 »

Hallo Samson1978
Hast Du eine Reisetätigkeit? Wenn ja, dann kann es sein das man Dir unterstellen will Du würdest Spesen in Form von Verpflegungsmehraufwendungen erhalten bzw. bei der Steuererklärung geltend machen können. Sollte das der Fall sein könnte man Dir Dein Netto um ein drittel der Steuerfreien Verpflegungsmehraufwendungen fiktiv erhöhen. Genauso versucht man Dir schon einmal vorsorglich Lohnerhöhungen fiktiv zu unterstellen und in den Unterhalt einzurechnen.
LG der Frosch
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Samson1978
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« Antwort #30 am: 07. Februar 2018, 21:45:16 »

Nein, keinerlei Reisetätigkeit. Man hat mir direkt unterstellt ich hätte Speseneinkommen, weil ich im Vertrieb tätig bin.

Die Spekulationen habe ich mir direkt verbeten. Fax vom 11.1.
Und jetzt kommt nix mehr. Keine Berechnungen, keine Forderungen, keine Vorschläge oder Angebote.
Und da ahne ich nix gutes.
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TotoHH
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« Antwort #31 am: 08. Februar 2018, 05:28:39 »

Nein, keinerlei Reisetätigkeit. Man hat mir direkt unterstellt ich hätte Speseneinkommen, weil ich im Vertrieb tätig bin.

Die Spekulationen habe ich mir direkt verbeten. Fax vom 11.1.
Und jetzt kommt nix mehr. Keine Berechnungen, keine Forderungen, keine Vorschläge oder Angebote.
Und da ahne ich nix gutes.

Moin.

Ich weiß gar nicht, was Dein Problem ist... Vielleicht hat Deine Reaktion gezeigt, dass sie mit Dir nicht machen können was sie wollen und aufgrund der unterlagen ist eben nicht mehr zu holen. Also freu Dich doch... wenigstens für den Moment.

Wenn die Gegenseite weitere Manöver plant, dann kannst Du im Moment eh nichts tun. Außer viellicht ein wenig Geld ansparen. Wobei eine rückwirkende Geltendmachung eben nicht möglich ist, wenn Du korrekte Auskünfte erteilt hast.

Hast Du pro-firma für Dich mal gerechnet, wie eine KU- Berechnung auf Basis des höheren Einkommens und des Firmenwagens jetzt aussähe? weil wie oben schon mal angedeutet, gerade der Wagen kann bei einer Neuberechnung böse Überraschungen nach sich ziehen. Durch eine sinnvolle Gestaltung (zB Ausschluss privater Nutzung. Fahrtenbuchmethode, kleinerer Wagen) können diese allerdings begrenzt werden!

toto 
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Samson1978
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« Antwort #32 am: 08. Februar 2018, 06:26:55 »

Ich würde vermutlich in die nächste Stufe rutschen.

Na sicher kann ich mich zurück lehnen und abwarten. Das Verhalten von KM u deren RAin haben in der Vergangenheit jedoch gezeigt, dass es sich wirklich wie die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm zugeht.
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der Frosch
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« Antwort #33 am: 08. Februar 2018, 06:57:39 »

Guten morgen Samson1978
 Kannst Du nicht auf den Firmenwagen verzichten, wenn Du befürchtest in eine höhere Unterhaltsstufe zu rutschen? Darfst Du den Wagen privat nutzen? Wenn ja, wie wird er besteuert? Nach der 1% Regelung oder musst Du Fahrtenbuch führen? Wenn Dein Chef sagt Du darfst den Wagen nicht privat nutzen kann Dir auch kein Geldwerter Vorteil zugerechnet werden, da Du ja keinen hast.

LG der Frosch
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Samson1978
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« Antwort #34 am: 08. Februar 2018, 15:12:17 »

Das mit der nächsten Stufe ist doch eigentlich Nebensache für die nächsten 2 Jahre zumindest.
Die RAin wollte die Unterlagen der letzten 12 Monate und die hat sie bekommen. Und nun ist völlige Funkstille...
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Samson1978
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« Antwort #35 am: 21. Februar 2018, 18:54:32 »

Tja, irgendwie hab ich es geahnt.
Heute kam eine Ladung vom Amtsgericht mit einem umfangreichen Schreiben der gegn. RAin.
Die Ermittlung der Angaben erinnert in bissel an Stasi-Methoden. Da werden Xing-Profile angezeigt mit den beruflichen Änderungen. Da wird mir ein Oldtimerhandel unterstellt (ja, ich habe ein altes Auto als Hobby). Ich soll meine Vermögenswerte offen legen.
Weil ich im Vertrieb bin, habe ich Bonuszahlungen, Spesen usw.
Kurz: seit meiner Beförderung lebe ich in Saus und Braus, kaufe mir wöchentlich Oldtimer und bade in Champagner.

Ich würde mir wünschen, das die KM das gleiche Engagement auch bei der Umgangsrechtewahrnehmung des Kindes ansetzt.
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Inselreif
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« Antwort #36 am: 21. Februar 2018, 19:35:25 »

Das schöne an Unterhaltssachen ist, dass man nicht überlegen muss, ob man einen Anwalt nehmen soll. Man muss eh einen nehmen und der erledigt die ganze Drecksarbeit. Aufregen sinnfrei.

Für Dich ist im Moment eigentlich nur wichtig:
1. einen Anwalt nehmen und das sofort. Morgen, nicht nächste Woche. Damit der ausreichend Zeit zur Reaktion hat.
2. es existiert ja noch kein Titel. War die Titulierung gefordert? Wenn ja, jetzt in unstreitiger Höhe nachholen bzw. den Anwalt ein sofortiges Teilanerkenntnis abgeben lassen. Tituliert wird am Ende eh und so spart es an der Verhandlungsgebühr bzw. führt es u.U. zu einer günstigeren Kostenverteilung, wenn es innerhalb der Frist zur Verteidigungsanzeige passiert.
3. Grundsätzlich solltest Du noch mal über das Thema Firmenwagen nachdenken. Tips gab es dazu ja schon.

Gruss von der Insel
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Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #37 am: 21. Februar 2018, 21:46:23 »

1. Bereits geschehen
2. Wurde bis jetzt nicht gefordert. Werden wir anbieten mit Mindestunterhalt. Zudem Kostenzurückweisung, weil Gegenseite nie eine Titulierung gefordert hat. Das erhöht die Chance, dass die KM den Salat bezahlt.
3. Die 1% Regelung ist konzernseitig festgelegt. Das dürfte schwierig werden, eine Ausnahme zu erwirken.
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der Frosch
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« Antwort #38 am: 21. Februar 2018, 22:54:04 »

Hallo Samson1978
Bezüglich der Anrechnung von Spesen kannst Du mit dem Urteil des OLG Braunschweig argumentieren, das sagt das Verpflegungsmehraufwendungen( Spesen) die pauschal steuerfrei vom Arbeitgeber gezahlt werden auch ohne Beleg als verbraucht gelten und daher nicht angerechnet werden dürfen. Wenn das Argument nicht hilft dann kann maximal ein drittel angerechnet werden. Musst Du bei Deinem Firmenwagen das Tanken selber bezahlen? Wenn ja kannst Du weiter den hin und Rückweg zum Betrieb absetzen. Mach darauf Aufmerksam bei deinem Ra. das Du dadurch das Du ohne Firmenwagen alle Fahrten für Deinen Arbeitgeber mit dem Privatwagen machen musst und diese Kosten vom Deinem Nettoentgelt abgezogen werden müssten, welches dieses erheblich schmäler würde, da im Monat bestimmt mehrere tausend Kilometer zusammen kommen würden.

LG der Frosch
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Samson1978
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« Antwort #39 am: 22. Februar 2018, 07:22:18 »

Es gibt gar keine Spesen. Ich habe keine Reisetätigkeit. Das läuft alles sehr regional ab.
Firmenwagen ist nicht allzu groß ( wäre mir selbst sonst zu teuer) und alles mit den 1% abgedeckt.
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« Antwort #40 am: 22. Februar 2018, 13:57:16 »

Firmenwagen ist nicht allzu groß ( wäre mir selbst sonst zu teuer) und alles mit den 1% abgedeckt.
und was ist mit den 0,03%? Könnte es sein, dass hier eine Diskrepanz zwischen Steuer (keine erste Tätigkeitsstätte) und Unterhalt (Ansatz von Fahrten zur Arbeitsstelle) entsteht, die ggf. auf die Füsse fällt? (das ist keine Kritik, nur zur Sensibilisierung)
Auch bei "nicht all zu gross" - Wir haben hier schon Fälle gehabt, wo für einen Golf Summen an geldwerten Vorteilen angesetzt wurden, gegen die das 1% mickrig war.
Ich will den Wagen nicht madig machen, er ist aber unterhaltsrechtlich ein ziemliches Risiko (NB: mit einer vom Arbeitgeber gestellten Bahncard100 stellt man sich sowohl steuerlich als auch unterhaltsmässig deutlich besser).

Grundsätzlich bist Du, auch wenn der Arbeitgeber pauschal versteuert, berechtigt, gegenüber dem Finanzamt einen geringeren gwV mit der Fahrtenbuchmethode nachzuweisen und so eine Korrektur im Rahmen der Einkommensteuererklärung vorzunehmen. Der Arbeitgeber muss Dir dazu auf Anfrage die Gesamtkosten des Fahrzeugs bescheinigen. Das lohnt sich bei geringem Privatanteil durchaus und kann auch im Rahmen des Unterhaltsverfahrens herangezogen werden. Wenn Du aber gar keine Reisetätigkeit hast (wozu dann überhaupt das Fahrzeug?) ist das wahrscheinlich eher uninteressant.

Eine andere Möglichkeit ist die Beschränkung der Privatkilometer im Rahmen der Nutzungsüberlassungsvereinbarung. Auch damit kann man sich unterhaltsrechtlich besser stellen.

Gruss von der Insel
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Samson1978
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« Antwort #41 am: 22. Februar 2018, 18:03:18 »

Wenn Du aber gar keine Reisetätigkeit hast (wozu dann überhaupt das Fahrzeug?) ist das wahrscheinlich eher uninteressant.

Das gibt die Stelle an sich so her. 
Zudem sind schon ab und zu Fahrten da, trotzdem ist der Wagen eher als ein Bonus zu betrachten.

Muss ich die Beschränkung der Privatkilometer beim AG beantragen? Derzeit sind 90% der gefahrenen km privat.
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« Antwort #42 am: 22. Februar 2018, 18:10:38 »

und was ist mit den 0,03%? Könnte es sein, dass hier eine Diskrepanz zwischen Steuer (keine erste Tätigkeitsstätte) und Unterhalt (Ansatz von Fahrten zur Arbeitsstelle) entsteht, die ggf. auf die Füsse fällt? (das ist keine Kritik, nur zur Sensibilisierung)


Arbeitsweg ist mit knapp 5km recht kurz. Diese werden mit den 0,03% auf dem Gehaltszettel verrechnet.
PKW 1% 288,-€
PKW KM 43,20€ (0,03% x 28.800 x5km)
 
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« Antwort #43 am: 22. Februar 2018, 20:34:21 »

Muss ich die Beschränkung der Privatkilometer beim AG beantragen? Derzeit sind 90% der gefahrenen km privat.
ist natürlich die Frage, ob der AG sich auf eine solche Vereinbarung einlässt. Firmenwagen sind das ziemlich erste, was ein Steuerprüfer anschaut, solche Sonderfälle vorneweg (direkt nach den Leuten, die angeblich keine erste Tätigkeitsstätte haben). Wenn es ein grösseres Unternehmen ist, wird das daher möglichst nach sicherem Schema-F gehandhabt.
Es gibt allerdings auch Vereinbarungen, die (damit der AG nicht unendlich drauflegt) die Privatnutzung limitieren, genauso wie es welche mit Eigenanteil gibt usw.

Gruss von der Insel
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« Antwort #44 am: 26. März 2018, 12:37:49 »

So, heute die erste Verhandlung zum Thema Unterhalt. Mein RA hat der Gegenseite die Kosten aufgebrummt, weil sie mich nicht aufgefordert haben einen Titel machen zu lassen. Weder die KM noch das JuA.
Und dann schauen wir mal was heute raus kommt. Schlimmstenfalls sind es 17€ mehr für Junior. Das ist okay, auch wenn der Aufwand nicht im Nutzen steht.
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« Antwort #45 am: 26. März 2018, 16:05:49 »

Vor Gericht und auf hoher See.

Hier liegt scheinbar einiges quer. Die Gegenseite und auch der Richter haben bemängelt, dass ich beim Zusammenstellen der Auskunft zwar die Belege zugesandt habe, aber nicht wirklich eine Auskunft erteilt habe.
Also enthielt mein Schreiben nur den Bezug auf die Belege aber keine umfassende Auskunft an sich wo ich entsprechende Einkommen anhand einer Übersicht ersichtlich gemacht habe.
Weitere nicht vorhandene Einkommen habe ich einfach in einem Satz verneint.

Während der Antrag der Gegenseite auf die fehlenden Einkommen (wie Spesen, Bonus usw. abzielte bzw. das Einkommen ab 2018 erfahren wollte) legte sich der Richter nur auf die mangelhalfte Auskunft fest.

Gibt es eine blanko Übersicht womit man dem Auskunftsersuchen nachkommt.
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« Antwort #46 am: 26. März 2018, 16:42:46 »

Vor Gericht und auf hoher See.

Anscheinend auch mit unterschiedlichen Winden.
Was sagt denn der Richter zu der Motivation der Gegenseite, noch nicht erhaltenes Einkommen (von 2018) abzufragen?
In der Regel gilt es bei dem anderen Thema die Fragen der Auskunftsberechtigten zu beantworten. So meine Info. Das heißt z. B. dass man von Jobcenter oder Beistandschaft entsprechend Formulare bekommt, die man dann ausfüllen - - kann. Die Kritik, persönlich eine Vermögensaufstellung nach kaufmännischer Lehre zu gestalten, kann ich nicht nachvollziehen und wundert mich jetzt. Am Ende ist es ja so wie es ist, entweder lässt dein Einkommen die Unterhaltsstufe XY zu oder eben nicht. 
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Samson1978
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« Antwort #47 am: 26. März 2018, 16:56:44 »

Das Gehalt ab 2018 war Teil der Diskussionsrunde. Meine noch nicht erstellte Steuererklärung für 2017 wurde mir angekreidet. Da konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.

Mal schauen was in dem Beschluss (oder whatever) drin steht.
Laut meinem RA weiß die gegnerische Anwältin, dass die heute einfach nur Glück hatte.
Eine Beschwerde lohnt sich laut RA nicht, weil der Streitwert unter 600€ liegt, da es ja nur um die Auskunft an sich geht. Also nur das Papier/ Aufwand an sich.
Der Leistungsantrag kommt ja noch, wenn die Unterlagen für 2018 vorliegen.
Dort müsste die RAin auf unseren gemachten Vorschlag eigentlich eingehen, weil wir heute erneut 110% vorgeschlagen haben. Das haben die natürlich abgelehnt, weil sie ja die Zahlen für 2018 noch nicht kennen.
Also erstmal abwarten was im richterlichen Schreiben steht und derweil die Aufstellung erstellen.

Geil war auch die erneuten Spekulationen ich hätte eine Oldtimersammlung (ich hatte zu verschiedenen Zeiten Oldtimer, aber nie zusammen) und somit müsse ich ein Einkommen aus Vermietung der Fahrzeuge haben.
Ich war kurz davor zur RAin zu sagen: Ihre Mandantin hat doch eine Vagina. Die kann sie doch auch nutzen um damit Einkommen zu erwirtschaften...

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der Frosch
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« Antwort #48 am: 26. März 2018, 17:27:03 »

Hallo Samson 1978
Denk dran wegen der Spesen ( Verpflegungsmehraufwendungen), das die maximal mit einem drittel angerechnet werden können und versuch durch Deinen Anwalt mit Bezug auf das Urteil des OLG Braunschweig, das sie gar nicht angerechnet werden. Denn Pauschal gezahlte Spesen gelten auch ohne Nachweiß als Verbraucht. Der genaue Text ist in dem Urteil. Bei mir hat der gegnerische Anwalt auch bemängelt das ich nur die Belege zur Verfügung gestellt habe. Sprich man soll der Gegenseite und dem Gericht auch noch die Arbeit des Rechnens abnehmen. Versuch es doch einfach mal mit einer Exeltabelle. Schreib einfach rein, so und so viele Arbeitstage im Jahr mal KM mal 0,30 € mal 2 durch 12 , dann die monatlichen Beiträge für Gewerkschaft, Kosten für Reinigung von Arbeitskleidung und Anschaffungskosten, die monatlichen Kosten für das Bankkonto und wenn Du es beruflich brauchst die Kosten für das Navi etc. Spalte daneben das Jahres Brutto minus Steuern und Versicherung geteilt durch 12, dann hast Du das unbereinigte Netto von dem Du die anderen Posten abziehst und dann hast Du das bereinigte monatliche Netto. Nicht die Altersvorsorge vergessen.

LG der Frosch
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Tsubame
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« Antwort #49 am: 26. März 2018, 17:29:25 »

Hallo,

Du kannst auch sagen, dass die Gegenseite sich an Potemkinschen Dörfern ergötzt.

VG,
Tsubame.
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