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vatersein.de - Forum 25. Februar 2018, 04:26:41 *
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Autor Thema: Brief vom Jobcenter - Berechnung des Unterhalts für Kinder (Teil 2)  (Gelesen 2617 mal)
noxin
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« am: 13. November 2017, 22:56:39 »

Hier ist die Fortsetzung dieser Geschichte: http://www.vatersein.de/Forum-topic-31588.html

Am letzten Donnerstag habe ich die Neuberechnung vom Jobcenter erhalten.

Die Neuberechnung hat zwei Monate gedauert.  puzzled In allen Screenshots habe ich die Namen durch: Ich Mutter, Ehefrau, Kind 1 und Kind 2 ersetzt... 

Ich habe zwei Fragen:

- Ich verstehe nicht, wieso das Jobcenter aus dem Einkommen im Jahr 2016 ein durchschnittliches Netto-Einkommen in Höhe von 1758,22 Euro macht? 

Im September habe ich 1673 Euro und Oktober 1668 Euro bekommen.

- Wenn ich alle meine Ausgaben zusammen rechne, dann bleiben mir nach Unterhalt, Wohnung (inkl. Strom, Gas, Wasser) 420 Euro... Besteht die Möglichkeit in so einem Fall das Wohngeld zu beantragen?












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Susi64
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« Antwort #1 am: 14. November 2017, 03:00:05 »

Hallo,

da ich Deine genauen Angaben nicht habe, habe ich trotzdem einen Brutto-Netto-Rechner mit Brutto 2484 Euro gefüttert und bin der Meinung, dass mit der Steuerklasse 3 anstelle der Steuerklasse 4 (wie angegeben) gerechnet wurde.
An Deiner Stelle würde ich das selber noch einmal machen und das dann so auch dem JA mitteilen und um eine Korrektur der Berechnung bitten.

VG Susi
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Inselreif
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« Antwort #2 am: 14. November 2017, 07:08:14 »

Davon abgesehen wäre nicht Steuerklasse IV/2,0 sondern IV/1,0 massgeblich. Marginaler Unterschied aber trotzdem Schlamperei.

Gruss von der Insel
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noxin
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« Antwort #3 am: 14. November 2017, 07:16:00 »

Hallo,

da ich Deine genauen Angaben nicht habe, habe ich trotzdem einen Brutto-Netto-Rechner mit Brutto 2484 Euro gefüttert und bin der Meinung, dass mit der Steuerklasse 3 anstelle der Steuerklasse 4 (wie angegeben) gerechnet wurde.
An Deiner Stelle würde ich das selber noch einmal machen und das dann so auch dem JA mitteilen und um eine Korrektur der Berechnung bitten.

VG Susi


Das Problem ist, diese Berechnung kommt vom Jobcenter und nicht vom Jugendamt. Soll ich jetzt Jugendamt kontaktieren? Was meinst du?
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AnnaSophie
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« Antwort #4 am: 14. November 2017, 07:16:48 »

Hallo,

bei den Screenshots stehen noch zwei Mädchennamen.

Und ja, es wurde mit 4/2 statt 4/1 gerechnet.

Sind das die berufsbedingten Aufwendungen, die du angegeben hast?

Bekommst du Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld, so dass sie hiermit das durchschnittlich höhere Netto vom Jobcenter erklären lässt? Oder im Jahr zuvor eine Stuererstattung? Das Jobcenter will ja auch den Steuerbescheid haben. Die steuerliche Erstattung zählt zu 1/12 zu jedem Monat.
Wenn nicht solltest du das noch mal mit dem realen Zahlen rechnen.

Sophie
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noxin
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« Antwort #5 am: 14. November 2017, 07:23:12 »

Hallo,

bei den Screenshots stehen noch zwei Mädchennamen.

Und ja, es wurde mit 4/2 statt 4/1 gerechnet.

Sind das die berufsbedingten Aufwendungen, die du angegeben hast?

Bekommst du Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld, so dass sie hiermit das durchschnittlich höhere Netto vom Jobcenter erklären lässt? Oder im Jahr zuvor eine Stuererstattung? Das Jobcenter will ja auch den Steuerbescheid haben. Die steuerliche Erstattung zählt zu 1/12 zu jedem Monat.
Wenn nicht solltest du das noch mal mit dem realen Zahlen rechnen.

Sophie


Mit den Namen muss ich noch ändern... ;)

Ich habe keine Aufwendungen angegeben, da ich keine habe... nur die Pauschale wurde abgezogen. gehe ich davon aus.

Ja, ich habe im letzten Jahr Weihnachtsgeld als Sonderzahlung erhalten. In dieser Jahr war auch eine gute Prämie..

Die Steuererklärung für das Jahr 2016 ist noch nicht durch. Da muss ich noch ein bisschen nachzahlen. 166 Euro.
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AnnaSophie
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« Antwort #6 am: 14. November 2017, 07:46:36 »

Hallo,

und das Weihnachtsgeld bzw. die Prämie wird gezwölftelt und auf jeden Monat draufgerechnet.
Wenn die Differenz  1758,22 -1668 = x*12=Weihnachtsgeld ergibt, dann ist das korrekt.

Sophie
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noxin
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« Antwort #7 am: 14. November 2017, 08:57:28 »

Hallo,

und das Weihnachtsgeld bzw. die Prämie wird gezwölftelt und auf jeden Monat draufgerechnet.
Wenn die Differenz  1758,22 -1668 = x*12=Weihnachtsgeld ergibt, dann ist das korrekt.

Sophie

Hallo Sophie!

Die Berechnung an sich ist ok, irgendwie... Im September wollte Jobcenter, dass ich 788 Euro monatlich überweise. Damals hatte ich 1880 Euro Netto.
Ab September habe ich 1670 Euro Netto, also ca. 200 Euro weniger, somit hat das JC auch die Zahlung auf 590 Euro reduziert.

Es sind aber einige Fragen, die mich in letzter Zeit beschäftigen:

- Am Anfang kam das Jobcenter nur deswegen ins Spiel, weil man noch etwas Geld für Trennungsunterhalt gefunden hat... Und ab dann kamen die ganzen Berechnungen vom JC. Jetzt bezahle ich nur für die Kinder. Bleibt das Jobcenter für immer mein Ansprechpartner, solange meine Frau eine Aufstockerin ist?

- Das Jobcenter hat jetzt 590 Euro monatlich berechnet, bald haben wir das Jahr 2018, mit neuer DDT... Kommt es ab dem Jahr 2018 zu einer neuen Berechnung?

- Ich suche jetzt nach einer neuen Wohnung, die kleiner und günstiger ist. Im Moment habe ich eine 3 Zimmer Wohnung. Die Kinder kommen zu mir zweimal im Monat mit Übernachntung. Trotzdem sind es 610 Euro (all inclusive) für eine Person zu viel. Nach Abzug von GEZ und Telefon/Internet bleiben mir 420 im Monat. Ist es norma oder man kann vielleicht das Wohngeld beantragen?

« Letzte Änderung: 14. November 2017, 09:04:34 von noxin » Gespeichert
noxin
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« Antwort #8 am: 24. November 2017, 11:23:06 »

So, aus Jux bereite ich den Antrag auf Wohngeld vor. Die Wahrscheinlichkeit dass ich dieses Geld kriege ist sehr niedrig... Der Mitarbeiter vom Wohngeldamt sagte mir, für 1 Person sollte die Wohnung nicht mehr als 312€ kosten... Und meine kostet ohne Heizung, Strom usw. 460€... deswegen kaum Chancen!  thumbdown

Was aber interessant ist, der gleiche Mitarbeiter sagte mir irgendwas über ALG2... das ich eventuell für die Übergangszeit, bis ich eine neue und günstige Wohnung kriege, könnte ich vielleicht als Aufstockung ALG2 beantragen... Komisch. puzzled

Aktuell bekomme ich 1663€ - 590€ Unterhalt - 609€ Wohnung mit allen Ausgaben - GEZ - Telefon = ca. 420€.

Kennt sich jemand hier damit aus?


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Susi64
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« Antwort #9 am: 24. November 2017, 11:31:19 »

Hallo,

die Sache ist die, dass wenn das Einkommen zum Leben nicht reicht die Möglichkeit gegeben ist aufstockendes H4 zu beantragen. Dabei werden auch titulierte Unterhaltspflichten abgefragt und dann gerechnet ob Anspruch auf aufstockendes H4 besteht.

Das Problem dabei ist, dass das beim JC in aller Regel kein Selbstläufer ist und Du dran bleiben musst.

Hier ist ein H4-Rechner, der natürlich nur ungefähr angibt ob Du aufstockendes H4 bekommen könntest.

VG Susi
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noxin
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« Antwort #10 am: 24. November 2017, 12:15:03 »

Zitat
Dabei werden auch titulierte Unterhaltspflichten abgefragt und dann gerechnet ob Anspruch auf aufstockendes H4 besteht.

Bei mir ist aber nichts tituliert... Ich zahle das Geld einfach nach der Berechnung vom Jobcenter der EX.

Werden meine Unterhaltszahlungen nicht berücksichtig?

Zitat
Hier ist ein H4-Rechner, der natürlich nur ungefähr angibt ob Du aufstockendes H4 bekommen könntest.

Bei diesem Rechner kann ich aber keine Unterhaltszahlungen angeben.
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« Antwort #11 am: 24. November 2017, 12:28:22 »

Du gibst doch Kinder an, das ist das gleiche
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« Antwort #12 am: 24. November 2017, 12:46:05 »

Du gibst doch Kinder an, das ist das gleiche

Wenn ich zwei Kinder angebe, da steht da später bei der Berechnung "Mehrbedarf für alleinerziehende"...

Und mein ALG2 ist 12€.
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noxin
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« Antwort #13 am: 24. November 2017, 12:51:40 »

...

In den letzten Tagen habe ich diverse Aussagen gehört:

- Gestern sagte mir einer beim Wohngeldamt, das Wohngeld wird nach einer Tabelle gezahlt, mit festen "Mieten". Wenn die Miete zu hoch ist, dann wird kein Wohngeld gezahlt. Und bei Sozialhilfe/ALG2 könnte die hohe Miete u.U. für gewisse Zeit übernommen werden. Mit Bedauern im Gesicht hat er auch bestätigt, dass es auf dem Lande kaum kleinere Wohnungen gibt. Meine 3 Zimmer Wohnung (77qm) kostet wie 2 Zimmer Wohnung, manchmal kosten 2 Zimmer Wohnungen auch mehr als meine. Ein Apartment findet man auf dem Lande überhaupt nicht... Naja.

- Heute telefonierte ich mit einem anderen Mitarbeiter von Wohngeldamt, telefonisch hat er meine Daten abgefragt und gesagt dass ich kein Wohngeld kriege, da meine Miete zu hoch ist. Er sagte auch, dass ich evtl. zum Anwalt gehen muss, um meine Unterhaltszahlungen überprüfen zu lassen... Wenn ich jetzt zweimal zum Anwalt laufe, dann habe ich für den Monat überhaupt kein Geld! puzzled Gleichzeitig sagte er auch, ich soll evtl. beim Jobcenter meiner EX nachfragen, ob man da meine Wohnkosten berücksichtigt hat... Gesagt - getan, sofort das JC meiner EX angerufen, da sagte man mir promt: Ich zahle sowieso weniger als ich zahlen muss. Dass man mir 1080€ zum Leben lässt und es ist mein Problem wie ich meine finanzielle Probleme löse.

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« Antwort #14 am: 24. November 2017, 13:45:50 »

Hallo,

ok der Rechner macht es nicht, aber hier ist ein Übersicht über H4-Anträge und da wären für Dich der Hauptantrag und UH3 von Interesse.
Als Nachweis über die Unterhaltszahlung würde ich den Bescheid des JC beilegen. Das ist dann zwar keine Titulierung, aber trotzdem eine Rechtspflicht zur Zahlung.

Ansonsten wüßte ich eigentlich nichts weiter wie Du zumindest zeitweise zu mehr Geld kommen kannst.

VG Susi
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« Antwort #15 am: 24. November 2017, 14:23:36 »

Zitat
ok der Rechner macht es nicht, aber hier ist ein Übersicht über H4-Anträge und da wären für Dich der Hauptantrag und UH3 von Interesse.
Als Nachweis über die Unterhaltszahlung würde ich den Bescheid des JC beilegen. Das ist dann zwar keine Titulierung, aber trotzdem eine Rechtspflicht zur Zahlung.

Auf jeden Fall Danke!

Zitat
Ansonsten wüßte ich eigentlich nichts weiter wie Du zumindest zeitweise zu mehr Geld kommen kannst.

So schlimm ist es eigentlich nicht. Ich finde eine günstige Wohnung, das benötigt nur etwas Zeit... die andere Seite des Hauses wo ich wohne besteht aus 2-Zimmer Wohnungen und die sind alle ca. 100€ günstiger als meine. Also abwarten und Tee trinken. Den Nachbarn von mir habe ich schon gefragt, ob er ausziehen will... 

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der Frosch
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« Antwort #16 am: 24. November 2017, 16:10:06 »

Hallo Noxin
Als erstes muss das Jobcenter dir bei der Berechnung ob Du Anspruch auf ergänzend ALG II hast, die Werbungskosten von Deinem Nettolohn abziehen ( sprich alles was mit Deiner Arbeit zu tun hat), dann werden die ersten 100 Euro Deines Lohns nicht gerechnet und ab dem 101 € - 1000€  20 % nicht als Einkommen gezählt und was von 1001 - 1200 € noch mal 10 % freigestellt. So kann es dann sein das Du durch die Unterhaltspflichten und die Freibeträge doch Anspruch auf ergänzendes ALG II hast. Lass Dich vom Job Center nicht ins Boxhorn jagen.

LG der Frosch
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« Antwort #17 am: 25. November 2017, 01:15:52 »

...

Nächste Woche lasse ich mich von meinem JC beraten. Zuletzt war ich beim JC vor 9 Jahren... mal schauen!

Heute nach dem Telefonat mit dem JC meiner EX ist mir etwas aufgefallen. Es war die Aussage, dass man mir 1080€ zum Lebem lässt... Nicht dass ich das nicht wusste, aber... So gesehen sind die ganzen Fragen über die Höhe meines Einkommens völlig sinnlos! Es ist egal wie viel ich verdiene, 2000€, 3000€, etc., am Ende bleiben mir immer 1080€ und das ist mein Einkommen bzw. Gehalt.

Wenn ich in diesem Monat das Weihnachtsgeld bekomme, dann sehe ich nichts davon, der Vater-Staat nimmt alles weg, was über 1080€ liegt...

Bei der Berechnung vom ALG 2 als Aufstockung sollte man eigentlich genau diese 1080€ und die tatsächlichen Wohnkosten nehmen.
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der Frosch
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« Antwort #18 am: 25. November 2017, 02:54:03 »

Guten morgen Noxin
Das ist nicht richtig das Dir je mehr Du verdienst immer nur 1080 Euro bleiben, denn Dein Selbstbehalt erhöht sich mit Deinem Einkommen. Weiterhin hat das Job Center gar nichts festzusetzen mit dem Unterhalt und Deinem Selbstbehalt, nur das Familiengericht oder das Jugendamt setzen die Unterhaltshöhe fest.Genauso kannst Du die Unterhaltshöhe für die Kinder bei einem Notar titulieren lassen für Kleines Geld. Aber immer auf die Befristung bis zum 18 Lebensjahr der Kinder achten, da ab dann auch die Kindesmutter bar unterhaltspflichtig ist. Da Dir das Geld für den Rechtsweg fehlt, geh zu der Rechtsberatung am Amtsgericht, nimm alle Belege für die Kosten die Du hast und das Schreiben wo das Job Center unberechtigt die Unterhaltshöhe und Deinen Selbstbehalt festsetzt auch mit und beantrage einen Beratungsschein für einen Fachanwalt für Familienrecht und über diesen VKH.

LG der Frosch
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« Antwort #19 am: 25. November 2017, 06:08:19 »

Moin,

@der Frosch,
Guten morgen Noxin
Das ist nicht richtig das Dir je mehr Du verdienst immer nur 1080 Euro bleiben, denn Dein Selbstbehalt erhöht sich mit Deinem Einkommen.Wo steht das ? Gesetz oder Leitlinie ?
 Weiterhin hat das Job Center gar nichts festzusetzen mit dem Unterhalt und Deinem Selbstbehalt, nur das Familiengericht oder das Jugendamt setzen die Unterhaltshöhe fest. Ein FG kann festsetzen, JA kann es berechnen und titulieren(auf freiwilliger Basis), mehr nicht.






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« Antwort #20 am: 25. November 2017, 06:40:30 »

Guten Morgen Sturkopp
Das sich der Selbstbehalt erhöht ist aus der neuen Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.18 ersichtlich, da ist der Selbstbehalt in der 2. Stufe 1300 € und Noxin gibt ja ein Netto von 1670 € und da ist es dann leider immer noch 1080 €. Leider hat Noxin nicht mitgeteilt ob das angegebene Netto bereinigt ist oder nicht. Fakt ist aber das er sich vom Job Center am Nasenring durch die Arena führen lässt und ich hoffe sehr das wir ihm da ein wenig helfen und den Rücken stärken können. Denn es ist nicht korrekt das die Männer immer nur als Zahlesel missbraucht werden.

LG der Frosch
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« Antwort #21 am: 25. November 2017, 07:55:46 »

 Hallo der Frosch,

du darfst den SB nicht mit dem Bedarfskontrollbetrag verwechseln.
Die Selbstbehalte entnimmst du aus den Leitlinien des zust. OLG´s. Die richten sich in der Regel an die Sätze die in den Anmerkungen der DD´er Tabelle vermerkt sind.

Hier eine Erklärung zum Bedarfskontrollbetrag:

Dabei soll der Bedarfskontrollbetrag eine ausgewogene Verteilung zwischen Unterhaltspflichtigen und den unterhaltsberechtigten Kindern sicherstellen. Wird der Bedarfskontrollbetrag durch die Tabellenwerte der Düsseldorfer Tabelle unterschritten, so rückt der Unterhaltsschuldner in die nächstniedrigere Einkommensstufe.
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« Antwort #22 am: 26. November 2017, 10:16:31 »

Moin,

die Veränderung der Düsseldorfer Tabelle kommt Dir doch gut zu pass.

Du solltest Dich nicht mit dem Jobcenter rumärgern, sondern selbst in die unterhaltsrechtlichen Leitlinien einlesen und entsprechend selbst dein bereinigtes Einkommen ermitteln. Beachte, es gibt kein Gesetz in Deutschland, was die Höhe des Unterhalts festlegt, außer dass er angemssen sein muss. Es basiert alles auf Entscheidungen und Festlegungen von gerichten, die aber nie grundsätzliche Gültikgeit besitzen.

Wenn man alle Daten in einer Exceltabelle zusammen trägt und daraus eine nachvollziehbare Berechnung strickt, dann kann man dem Gegner viel besser begegnen. Wenn dieses Ergebnis in der Höhe dann noch tituliert wird, natürlich auf Volljährigkeit begrenzt. Dann bist du allenfalls noch für die Vergangenheit angreifbar. Jeder andere, insbesondere dass Jobcenter, muss dann prüfen, ob sich ein Verfahren überhaupt lohnt. Das Jobcenter ist meines Wisses eh nicht berechtigt mehr zu fordern, als sie selbst zahlen würden. Und der Satz liegt unter dem Mindestunterhalt.

Vor allem bei Prämien und einmaligen Leistungen ist zu berücksichtigen, dass diese auf mehrere Jahre zu verteilen sind, nicht nur auf ein Jahr. Ebenso verhält es sich mit der Gesamtsituation der Einkünfte, es ist immer die Vergangenheit zu betrachten, aber auf die Zukunft abzustellen. Hast Du also in der Vergangenheit eine Steuernachzahlung erhalten und es liegt noch kein neuerer Bescheid vor, dann ist auch für die Zukunft von einer Nachzahlung auszugehen bzw. eine neue Steuerklasse zwingend zu berücksichtigen. Ist die Erstattung nicht an Dich alleine gegangen, sondern auch an die Ex (tatsächlich) dann ist auch nur dein Anteil zu betrachten.

Ich bin mit diesem Verhalten sehr gut gefahren. Zwar gab es trotzdem ein Verfahren, jedoch waren Gerichtskosten + Nachzahlung geringer als die ursprünglich geforderte Nachzahlung, die Einstufung in Stufe 2 blieb mir erhalten, lediglich für das Trennungsjahr musste ich rückwirkend für Stufe 3 nachzahlen, da ich ja noch tatsächlich Lohnsteuerklasse 3 bzw. 2 hatte und erst für die Zukunft mit 1 gerechnet wurde.
Mein Netto liegt übrigens deutlich höher als bei Dir ca. 2350 (Lst.Kl1, 2 "halbe" Kinder, inkl. durchschnittlichem Weihnachtsgeld, ohne Steuervorteil wegen Altersvorsorge).

Also mein Tipp, selber rechnen, oder selber einen Anwalt nehmen, keine Behörde und kein sonstiger Teil der Gegenerseite hat ein Interesse in deinem Sinne richtig zu rechnen.

Gruß
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« Antwort #23 am: 26. November 2017, 14:20:10 »

@Ratloser40

In meinem Fall ist die Situation wegen verschiedener Faktoren unübersichtlich. Wie es auf der ersten Seite des Bescheides steht, das JC ermittelte mein Einkommen aus dem Einkommen 2016. Die Steuererklärung aber für das Jahr 2016 ist nicht nicht durch! Die habe ich mit viel Mühe am 14 August abgegeben. So gesehen sind alle Ermittlungen des Einkommens aus dem letzten Jahr nur Spekulationen.

Für das Jahr 2016 muss ich die Steuern nachzahlen, ca. 160€ laut Elster. Das Geld wird von meinem Konto abgebucht. Ob diese Nachzahlung vom JC berücksichtigt wird... Keine Ahnung.

Ich möchte versuchen die Steuererklärung für das Jahr 2017 wieder zusammen mit meiner Frau zu machen. Und zwar sofort am Anfang des Jahres 2018, im Januar-Februar. Wenn "zusammen" nicht klappt, dann muss ich auch mit einer Nachzahlung rechnen, aber die wird so ziemlich hoch, weil ich erst ab September die Steuerklasse 4 habe. Ob und wie dann berechnet wird... auch keine Ahnung.

Dass ich Unterhalt zahlen muss ist mir schon klar und das ich momentan auch etwas weniger als Mindestunterhalt zahle auch... was ich aber so ziemlich unfair finde, dass ich jetzt eine Wohnung habe und diese Kosten werden nicht mal für die Übergangszeit berücksichtigt. Es ist sehr schwer bis unmöglich eine günstige Wohnung in meiner kleinen Stadt zu finden. Ich habe mir sogar überlegt die Arbeit samt Stadt zu wechseln, in eine größere Stadt ziehen. Eine Bekannte wohnt 55 km von mir entfernt, in einer großen Stadt und hat ein 1 Zimmer Appartement für 315€ alles inklusive. Einem Single auf dem Lande ist es schwerer... wenn man in so einer Situation ist.

Interessant, wie reagiert das JC, wenn ich meinen Job wechsle?
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« Antwort #24 am: 26. November 2017, 14:33:18 »

Als erstes muss das Jobcenter dir bei der Berechnung ob Du Anspruch auf ergänzend ALG II hast, die Werbungskosten von Deinem Nettolohn abziehen ( sprich alles was mit Deiner Arbeit zu tun hat), dann werden die ersten 100 Euro Deines Lohns nicht gerechnet und ab dem 101 € - 1000€  20 % nicht als Einkommen gezählt und was von 1001 - 1200 € noch mal 10 % freigestellt. So kann es dann sein das Du durch die Unterhaltspflichten und die Freibeträge doch Anspruch auf ergänzendes ALG II hast. Lass Dich vom Job Center nicht ins Boxhorn jagen.

Hallo Frosch!

Übrigens, wenn ich im Internet eine Beispielberechnung für das ALG2 mache, zeigt mir der Rechner 0€ Anspruch auf ALG2 sogar wenn ich meine Kaltmiete von 460€ + 77€ Heizkosten und mit einem Beispielgehalt von 1000€ rechne?!? Nur so als Test. So gesehen, wenn ich dann mein richtiges Einkommen eingebe, dann wahrscheinlich überhaupt keine Chance auf eine Aufstockung...? Berechnen die Onlinerechner richtig? Rechnet das JC anders?

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