Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 21. Oktober 2018, 20:52:37 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 [2]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Fliegen mit zweijährigem Kind  (Gelesen 5302 mal)
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #25 am: 29. Januar 2018, 08:24:35 »



Nein, die Mutter könnte natürlich mit keiner dieser "Lösungen" leben. Es ist aber auch gar nicht unsere Absicht, sie mit unrealistischen Forderungen zu provozieren.  Wir wollen auch keinen Kampf ums Kind vom Zaun brechen.



Hallo,

Dein Partner muss jetzt mit dieser von Euch Erwachsenen ausgesuchten Lösung leben, d.h. ohne sein Kind. Für das Kind ist klar : es hat seinen Vater "verloren" und es hat nicht Lust, auch seine Mutter zu "verlieren", welche die einzige Kontinuität in seinem neuen Leben ist. Für das Kind ist es unmóglich, die Zeitabläufe zu überschauen. Drei Stunden, zwei Wochen etc.

Im Laufe der Zeit, wird es sich durch äussere Einflüsse wieder an seinen Vater erinnern : z.B. in der Kita, wenn Väter die Kinder abholen etc. Da ist dann die KM gefordert, ihm von seinem Vater zu erzählen.

VG,
Tsubame.
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.233


« Antwort #26 am: 29. Januar 2018, 10:33:29 »

Hi,

beim Begriff "erinnern" wäre ich bei einem Kind von 2 Jahren extrem vorsichtig.
Im Normalfall erinnert sich ein Kind später nicht mehr an Personen oder Ereignisse vor seinem 3ten Geburtstag.

Dem Kind wird mit etwas Glück bewusst sein, dass es einen Vater hat - aber selbst da haben Kinder oft seltsame
Vorstellungen wenn sie keinen Vater oder keine Mutter haben. Kinder schaffen sich hier auch eigene Erklärungsmodelle
wenn die Erwachsenen in ihrem Umfeld keine passenden liefern.

Jetzt hier so weiter zu machen wie KM es sich wünscht ist eine Aufgabe des Kindes.
Entweder ihr sorgt jetzt zeitnah für eine vernünftige Lösung, oder das Kind wird ohne Vater aufwachsen.

In den aller wenigsten Fällen klappen solche Konstrukte wie ihr sie jetzt plant. Ich kennen keinen Fall wo das mit einem
so kleinen Kind geklappt hätte. Aber ich kenne einige Kinder die ohne ein Elternteil aufwachsen nach so einem
Umzug über große Entfernung. Selbst wenn später noch Kontakt hergestellt wird, ist das keine "normale" Vater- Kind- Beziehung mehr.

LG
Nadda
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #27 am: 29. Januar 2018, 11:07:09 »

Hallo Nadda,

Es ist genau wie Du es schreibst. Mit "erinnern"  wollte ich ausdrücken, dass es durch äussere Einflüsse darauf aufmerksam gemacht wird, dass Kinder in seinem Umfeld meistens einen Väter haben. Es wird dann einmal die Frage nach dem/einen Vater stellen.

Es könnte sich reflexartig durch Gerüche, Gesten etc. irgendwann einmal darauf besinnen, dass es hier jemanden gab.

VG,
Tsubame.

Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.509


« Antwort #28 am: 29. Januar 2018, 12:24:14 »

Hallo,
Ich würde nicht darauf vertrauen, dass das Kind später den Kontakt sucht oder sich erinnert.

Meine Exsxhwägerin hat einen Sohn, dessen Vater von Geburt an keinen Kontakt wollte. Er hat sich nicht gekümmert. Und wenn der Junge in der Kita oder Grundschule nach seinem Papa Gefahr würde hat er immer gesagt dass er keinen Papa habe aber einen Opa.

Insofern ist der Kontakt wichtig.
Wie ist das in der Kita oder bei anderen Betreuungspersonen? Gibt es da auch Probleme?

Sophie
Gespeichert
Celine
Zeigt sich öfters
**
Beiträge: 90


« Antwort #29 am: 29. Januar 2018, 17:56:40 »

Wie ist das in der Kita oder bei anderen Betreuungspersonen? Gibt es da auch Probleme?

Hallo Sophie,

. in der Kita hat er sich wohl gut eingelebt. Sie besucht ihn aber mittags auch immer, damit er nicht so lange alleine dort ist.

Ansonsten ist er schon ganz stark Mamakind und von Anderen wird er momentan nicht betreut
Gespeichert
Celine
Zeigt sich öfters
**
Beiträge: 90


« Antwort #30 am: 29. Januar 2018, 17:59:23 »

Nein, aufgeben wollen wir natürlich nicht.

Wir lassen ihn jetzt erst einmal zur Ruhe kommen und wollen dann in ein, zwei Monaten mit der Ex ein neues Programm erarbeiten.
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.233


« Antwort #31 am: 29. Januar 2018, 18:13:31 »

Hi Celine,

das ist ein ganz großer Blödsinn. Dieses "zur Ruhe kommen" hat noch nie funktioniert, das verstärkt die Entfremdung.
Das Gegenteil hilft, regelmäßige, kurze Kontakte, dann halt erstmal mit Mama, aber auf gar keinen Fall den Kontakt jetzt aussetzen.

Nach 2 oder 3 Monaten kennt der Kleinen seinen Papa nicht mehr!

Ja, das ist ein irrer Aufwand und kostet vermutlich auch nicht grade wenig Geld. Aber er hat zuwenig Kontakt zum Vater um sich
daran zu gewöhnen mit Papa alleine was zu machen. Nach 2 oder 3 Monaten ist das noch viel viel schlimmer.

Denk an die Eingewöhnung in der Kita, da fängt man auch mit wenigen Stunden an, und das ganz regelmäßig und erhöht dann die
Zeiten. Das liegt einfach daran, das das für die Kinder so der einzig sinnvolle Weg ist.

Ein Zweijähriger "kommt nicht zur Ruhe" wenn er keinen Kontakt mehr hat. Ein Zweijähriger wäre in zwei oder drei Monaten noch viel
verunsicherter, weil er sich kaum noch erinnern könnte und der Papa dann ein Fremder ist.

Der sinnvolle Weg wäre also jetzt jedes Wochenende Kontakt zu  haben, am Besten auch noch unter der Woche, und das ganze dann
halt kurz und am Anfang mit Mama bis der Kleine sich anfängt zu lösen. Gemeinsam wohin gehen, und irgendwann geht Mama kurz allein
aufs Klo. Beim nächsten Mal geht Mama kurz allein in ein Geschäft und der Kleine spielt mit Papa auf dem Spielplatz nebenan. Das ist
der Weg der klappt.

Ihr müsst das genauso angehen wie wir das im Kindergarten mit der Eingewöhnung machen, und das sofort und strukturiert und regelmäßig!

LG
Nadda
Gespeichert
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3.664


« Antwort #32 am: 30. Januar 2018, 09:18:59 »

Hallo,

ich stimme nadda voll und ganz zu, "zur Ruhe kommen" bringt euch gar nichts, im Gegenteil der Vater wird damit immer mehr zum Fremden.
Am besten wäre es Urlaub in der Nähe zu machen und viele kurze und dann längere Besuche zu machen.
Ist Papa dann etabliert, sollten die Wochenenden vor Ort kein Problem mehr sein und perspektivisch kann dann auch geflogen werden.

Ein Hotelzimmer ist in vielen Fällen nicht für den Umgang geeignet, aber wenn es wärmer wird (ist ja gerade der Fall) und man viel Zeit im Freien verbringen kann, dann ist es nicht so schlimm. Trotzdem sollte auch im Hotelzimmer eine gewisse private Atmosphäre geschaffen werden, etwas woran sich das Kind immer wieder erinnern kann. Kuscheltier, Fotos von schönen gemeinsamen Stunden, vielleicht auch Kissen und Decken, Geschirr. All das gibt Sicherheit.

Den Vergleich mit der Eingewöhnung im Kiga finde ich gut.

VG Susi
Gespeichert
Celine
Zeigt sich öfters
**
Beiträge: 90


« Antwort #33 am: 31. Januar 2018, 08:02:00 »

Hallo Nadine und Susi64,

vielen Dank für Eure wirklich hilfreichen Betrachtungen. Ich werde das mit meinem Partner diskutieren und wir wollen sehen, wie wir das am besten umsetzen können.
Werte
Die Idee mit dem Urlaub finde ich sehr gut, das ist sicher machbar. Und funktionieren würde das mit den häufigeren Besuchen von unserer Seite aus auch. Wäre zwar ziemlich teuer, aber für eine bestimmte Zeit schon zu finanzieren.

Mal sehen, ob und wie die Ex mitmacht. Schließlich wird das auch einiges ihrer Zeit kosten.
« Letzte Änderung: 31. Januar 2018, 08:05:25 von Celine » Gespeichert
TotoHH
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.301


« Antwort #34 am: 31. Januar 2018, 11:20:18 »

Moin.

Ich bin ein wenig hin- und hergerissen!

Die Trennungsprobleme des Kindes von Mama sind offenkundig. Und in dem Alter und bei der Umgangsfrequenz wird das auch auf absehbare Zeit so bleiben. In der Trennungssituation macht vermutlich Papa leider keinen Unterschied zu Kiga, Babysitter, Oma etc.

Stutzig macht mich dies:
Sie besucht ihn aber mittags auch immer, damit er nicht so lange alleine dort ist.

Ansonsten ist er schon ganz stark Mamakind und von Anderen wird er momentan nicht betreut
Das klingt schon nach gluckenhaften Mamaverhalten. So wenig förderlich dies für das Kind im Allgemeinen ist, so positiv ist, dass es offensichtlich kein ausschl. Agieren gegen den KV ist. Es besteht also Hoffnung... Aber Mama muss sich ändern (wollen)...

Wenn ihr es trotz der Entfernung leisten könnt, für einen begrenzten Zeitraum einen hohe Umgansfrequenz auszuüben, sodass das Kind sich an KV und die Trennung von KM gewöhnt, dann ist das super. Das solltet ihr zielstrebig und konsequent umsetzen, mit dem klaren und nicht infrage zu stellenden Ziel, in angemessener Zeit Übernachtungsumgänge  zu erreichen und auf einen Umgangsrhythmus zu kommen, der auf die Entfernung sinnvoll zu organisieren ist.

Was ich nicht für erfolgsversprechend halte ist dies:

Wir lassen ihn jetzt erst einmal zur Ruhe kommen und wollen dann in ein, zwei Monaten mit der Ex ein neues Programm erarbeiten.
In dieser Zeit ändert sich nichts. Vielmehr geht es nach dieser Zeit wieder von Null los... Dann lieber länger abwarten bis das Kind Trennungen von KM im allgemeinen besser verarbeiten kann (und das wird es mit zunehmenden Alter, wenn KM nicht über alle Maßen gluckt) und hoffen, dass das unsichtbare Band zwischen Papa und Kind intakt geblieben ist. Ist aber nicht ganz risikolos...

Toto
Gespeichert
Celine
Zeigt sich öfters
**
Beiträge: 90


« Antwort #35 am: 17. März 2018, 12:30:37 »

Hallo,

wollte Euch wieder einen Zwischenbericht geben, diesmal deutlich positiver: Wir haben dem Kleinen jetzt ein paar Wochen Ruhe gelassen, damit er sich in der neuen Umgebung einlegen kann und zwischendurch nicht herausgerissen wird.

Seit vorgestern sind wir nun für eine gute Woche am Wohnort der Ex. Wir haben die letzten beiden Tage klein angefangen, haben ihn mittags zusammen mit der Ex aus der Kita geholt und und sind mit den beiden zum Essen gegangen (das macht sie sonst ohnehin, dass sie ihre Mittagspause mit ihm zusammen verbringt). Wir haben also die Mittagspause mit Kind und Ex verbracht und mein Partner und die Ex haben ihn danach zusammen wieder in die Kita gebracht.

Das hat sehr gut funktioniert und der Kleine hat sich zumindest gestern sichtlich gefreut, auch seinen Vater wieder zu sehen.

Heute machen wir alle gemeinsam am Nachmittag einen Ausflug mit dem Kind in den Zoo. Für morgen ist dann ein weiterer gemeinsamer Ausflug geplant, auf dem sich die Ex aber für eine Stunde verabschieden wird. Wir hoffen sehr, dass der Kleine dann für diese Stunde bei uns bleibt, ohne dass er sich wieder so sehr aufregt.

Drückt uns bitte die Daumen.
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #36 am: 17. März 2018, 14:05:26 »

Hallo,

Vielen Dank für den Bericht.
Das hört sich gut an.
Meine Daumen sind gedrückt.

VG,
Tsubame.
Gespeichert
Celine
Zeigt sich öfters
**
Beiträge: 90


« Antwort #37 am: 13. Juni 2018, 14:57:21 »

Hallo zusammen,

hier noch ein hoffentlich abschließender Bericht zu unserer Entwicklung: Es hat sich nun wirklich gut eingespielt. Der Kleine hat keine Probleme mehr, mit seinem Vater hierher an unseren Wohnort zu fliegen. Die Übergaben am Flughafen durch die Ex verlaufen ebenfalls ohne Schwierigkeiten.

Lediglich die monatlichen Besuche am Wohnort der Ex haben wir aufgegeben. Den Kleinen für zwei Tage ins Hotel zu nehmen und die krampfhafte Suche nach einem Bespaßungsprogramm außerhalb bedeuten nicht wirklich Quality-Time.

Mein Partner hat nochmal versucht, die Ex davon zu überzeugen, dass vierzehntägiges Fliegen dem Kleinen nicht schadet. Aber dem wollte sie zu diesem Zeitpunkt nicht zustimmen ("erst in zwei, drei Jahren"). Nun wurde als Kompromiss vereinbart, dass der Kleine alle drei Wochen zu uns darf. Damit können wir erst einmal leben.

Vielen Dank für Eure Tipps, insbesondere an nadda, es war eine schwierige Zeit, aber jetzt sind wir wirklich weiter.
Gespeichert
nadda
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 1.233


« Antwort #38 am: 13. Juni 2018, 16:53:38 »

Hi,

dann drück ich euch die Daumen das es weiterhin so gut läuft. Schön wenn es trotz der Entfernung klappt!

Wir hatten erst letzte Woche wieder einen Termin für den mein Mann 450km angereist ist, Kind nicht da,
keiner erreichbar, Papa wieder heimgefahren. Das frisst viel Zeit, Energie und Geld und du kannst wenig
dagegen unternehmen.

LG
Nadda
Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 559


« Antwort #39 am: 15. Juni 2018, 11:15:04 »

Hallo,

Freut mich sehr für Euch.

Tsubame.
Gespeichert
Seiten: 1 [2]   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Umgangrecht/-pflicht (Moderator: Lausebackesmama)  |  Thema: Fliegen mit zweijährigem Kind
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 14 883
Registriert Heute: 1
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 1
Gäste Online: 27

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2018 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team