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vatersein.de - Forum 20. Juli 2018, 04:56:51 *
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Autor Thema: Unterhalt ab 18, Unterhaltshöhe, Unterhaltsneuberechnung usw.  (Gelesen 6175 mal)
Kakadu59
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« Antwort #25 am: 05. Januar 2018, 04:35:15 »

Hallo @egalo & @all,
Von der Tochter habe ich seit meinem Schreiben nichts mehr gehört. Absolut keine Reaktion; also auch keine Kontoverbindung
Beide Schreiben - sowohl das an die KM wie auch das an die Tochter -  wurden fast zeitgleich per Einschreiben Rückschein zugesendet.
In beiden Schreiben hatte ich Infos mit Fristsetzung zum 31.12.2017 eingefordert bzw. erbeten (Tochter).
Nur so am Rande: Auch in der Auskunftsklage gibt es noch nichts Neues.
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 04:44:54 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
der Frosch
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« Antwort #26 am: 05. Januar 2018, 07:53:39 »

Guten morgen Kakadu59  und alle hier im Forum
Die Einschreiben mit Rückschein an Deine Tochter und die KM nützen nichts, Gerichts verwertbar und damit bindend für die Fristsetzung sind nur Schreiben die von einem Gerichtsvollzieher übergeben werden.

LG der Frosch
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« Antwort #27 am: 05. Januar 2018, 10:09:47 »

Hallo,

ich habe nicht alle Details auf dem Schirm.

Hat die Tochter überhaupt Unterhalt konkret von Dir gefordert? Wenn ja, über einen Anwalt? Dann würde ich dem Anwalt mitteilen, dass kein Unterhalt überwiesen werden kann, da Du keine Angabe zum Konto hast. Ggf. auch darauf hinweisen, dass bestimmte Unterlagen fehlen.

Bei der Auskunftsklage bin ich pessimistisch.

VG Susi
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egalo
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« Antwort #28 am: 05. Januar 2018, 11:34:43 »

Kakadu wird seit 15 Jahren von Anwälten vera..... Die momentane nennt er

Wadenbeißerin= RÄttin.

Das Anwaltsschreiben ohne Vollmacht und die nicht ordnungsgemäß gelieferten Auskünfte sind Teil dieser Vera.......

Nun gilt es dies alles im Rahmen der Abänderung der unbefristeten Urkunde endgültig zu beenden und die Anwältin zu einem harmlosen Mäuschen zu machen.

Ihr einseitiges Rechtsgeschäft ist gemäß § 174 BGB zurückzuweisen. Alles im Original zurück, Zustellung durch Gerichtsvollzieherachtung

Selbstverständlich nicht ohne sich die Dokumente vorher sauber zu kopieren.



Wollen wir doch mal sehen, was dann kommt... Wetten, dass sie schon mal etwas brav wird? Der Höhepunkt ist erreicht, wenn die Anwältin dem Vater im Gerichtssaal das Zeugnis der Tochter übergeben muss. Und danach kommt dann auch noch § 243 FamFG.     

Und so ganz nebenbei - aber nicht unbeabsichtigt - macht die Tochter eine wichtige Erfahrung, die ihr gesamtes Leben begleiten wird: Man hat nicht nur Rechte, man hat auch Pflichten.

Bei der Auskunftsklage bin ich pessimistisch.

Welche Auskunftsklage? Der Vater hat das doch gar nicht nötig.
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Kakadu59
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« Antwort #29 am: 05. Januar 2018, 12:30:11 »

Hallo @all,
Das die RÄttin ohne (gültige Legitimation handelt(e)  ist ja nicht das erste mal.
Schon vor mehreren Jahren legte Sie als Legitimation eine veraltete Mandatsüberlassung (Vollmacht) zu Legitimierung Ihres Schreibens vor: Ich wurde  in 06/2014 zur Einkomensoffenlegung aufgefordert und man legte diesem Schreiben eine Vollmacht der KM von 07/2012 bei)
Damals hatte ich dann - ohne zunächst auf den Inhalt des Schreibens einzugehen- auf die veraltete Legitmation hingewiesen, mit dem Hinweis, ob man sich in Ihrem Hause mit Hilfe veralteter Vollmachten die Aufträge selbst "rekrutiert"...

Wie formuliert man denn so eine Zurückweisung? Jemand eine Idee?
Meine Vorstellung (reicht das?):

Sehr geehrte Fr. RÄttin
hiermit weise ich Ihren Schriftsatz vom XXX wegen fehlender Legitimation gemäß § 174 BGB zurück.
MfG XYZ


PS: Hatte mich hier mal bei einem ortsansässigen Gerichtsvollzieher über den Ablauf der Zustellung informiert. Das überbringen der Nachricht dauert bis zu 8 Tagen und kostet um die 10,- € (nur mal so am Rande...)
@egalo
Das mit der Auskunftsklage war ja nur so ein Querverweis. Wie Du (Ihr) ja weißt (wisst) habe ich die Klage ja laufen lassen.

PS: da die derzeit noch 17 jährige Tochter nicht auf mein (Ein-)Schreiben reagiert hat:
Meint Ihr, es macht Sinn dieses Schreiben nochmals per Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen?
Oder zumindest auf diesem Wege nochmal die Kontonumer abzufragen?
Kann die KM(!) dies mit Hinweis auf fehlende Volljährigkeit ablehnen/ verhindern oder ähnliches?
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 12:38:14 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
sturkopp
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« Antwort #30 am: 05. Januar 2018, 13:22:09 »

Moin,


PS: da die derzeit noch 17 jährige Tochter nicht auf mein (Ein-)Schreiben reagiert hat:
Meint Ihr, es macht Sinn dieses Schreiben nochmals per Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen?
Oder zumindest auf diesem Wege nochmal die Kontonumer abzufragen?
Kann die KM(!) dies mit Hinweis auf fehlende Volljährigkeit ablehnen/ verhindern oder ähnliches?

die KM kann.
Warte doch ab und lass die Forderung doch erst einmal beziffert werden. Nicht du musst tätig werden,sondern Tochter. Ab Volljährigkeit wird ja anderer Anwalt tätig werden.
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L.G.
Sturkopp
egalo
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« Antwort #31 am: 05. Januar 2018, 13:37:52 »

Wie formuliert man denn so eine Zurückweisung? Jemand eine Idee?
Wo ist der von der Insel?

Das überbringen der Nachricht dauert bis zu 8 Tagen und kostet um die 10,- € (nur mal so am Rande...)
Einschreiben/Rückschein kostet auch schon fast soviel. Aber es beweist lediglich den Zugang des Umschlages!

Das mit der Auskunftsklage war ja nur so ein Querverweis. Wie Du (Ihr) ja weißt (wisst) habe ich die Klage ja laufen lassen.
Aber die Auskunftssache 1686 BGB wurde im Forum doch längst abgehakt. Hier geht es jetzt nur noch um ordnungsgemäße Auskünfte unterhaltsrechtlicher Natur, die die Tochter aufgrund bestehender Darlegungs- und Beweislast beizubringen hat. Und auf Verlangen muss sie auch das Zeugnis vorlegen. 

da die derzeit noch 17 jährige Tochter nicht auf mein (Ein-)Schreiben reagiert hat:
Meint Ihr, es macht Sinn dieses Schreiben nochmals per Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen?
Oder zumindest auf diesem Wege nochmal die Kontonumer abzufragen?
Dieses Thema hatten wir schon vor Monaten (im anderen Thread).

Das Schreiben an die Minderjährige hätte mit ganz normaler Post gesendet werden sollen, denn es ist sowieso nicht rechtswirksam. 

Die wirklich wichtige Post bekommt sie kurz nach Eintritt der Volljährigkeit vom Gerichtsvollzieher zugestellt. Da muss dann aber alles drin sein, wirklich alles (wasserfest) und mit Fristsetzung! Und darüber hinaus wird zusätzlich deutlichst darauf hingeweisen, dass ein gerichtlicher Abänderungsantrag (auf vollständigen Entfall der Unterhaltspflicht) deinerseits schon allein dann erfolgen wird, wenn das Zeugnis nicht vorgelegt wird.   achtung

Und ja, die jetzige Anwältin wird die Tochter nach Eintritt der Volljährigkeit weiter vertreten. Und das ist auch gut so. 
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egalo
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« Antwort #32 am: 05. Januar 2018, 14:13:43 »

Steuerklasse 4

War das mit der Ehe vorher bekannt?
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Kakadu59
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« Antwort #33 am: 05. Januar 2018, 14:26:55 »

War das mit der Ehe vorher bekannt?

 question ja klar...
wie soll ich sagen. Die KM hat ein paar Jahre nach unserer Trennung Ihren jetzigen Ehemann geheiratet. Dürfte so um 2013/02014 gewesen sein (so genau habe ich das nicht auf dem Schirm und soo groß war da auch mein Interresse an dem "Privatleben" der KM nicht...
Kenntnis davon habe ich durch den Umstand erlangt, dass die KM einen Doppelnamen (Familiennamen) trägt (---> Rechtsanwaltsschreiben an mich)
Ist das irgendwie von Bedeutung?


Das Schreiben an die Minderjährige hätte mit ganz normaler Post gesendet werden sollen, denn es ist sowieso nicht rechtswirksam.  

Die wirklich wichtige Post bekommt sie kurz nach Eintritt der Volljährigkeit vom Gerichtsvollzieher zugestellt. Da muss dann aber alles drin sein, wirklich alles (wasserfest) und mit Fristsetzung! Und darüber hinaus wird zusätzlich deutlichst darauf hingeweisen, dass ein gerichtlicher Abänderungsantrag (auf vollständigen Entfall der Unterhaltspflicht) deinerseits schon allein dann erfolgen wird, wenn das Zeugnis nicht vorgelegt wird.   achtung

Und ja, die jetzige Anwältin wird die Tochter nach Eintritt der Volljährigkeit weiter vertreten. Und das ist auch gut so.  

Na dann ist es ja gut (Schreiben an Töchting). Hatte es halt per Einschreiben mit Rückschein verschickt

Das andere wird aktuell auf den Weg gebracht. Der Termin mit einem RA steht.
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 14:32:38 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

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« Antwort #34 am: 05. Januar 2018, 14:36:28 »

Ich hatte hier im Forum nie gelesen, dass sie verheiratet ist. Das kann schon von Bedeutung sein. Kannst du in etwa einschätzen, über welches Einkommen der verfügt?

Vielleicht ist das ja der Grund warum der letzte Einkommensteuerbescheid fehlt. 
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Kakadu59
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« Antwort #35 am: 05. Januar 2018, 14:51:53 »

mmhmmm...
Ich hatte hier im Forum nie gelesen, dass sie verheiratet ist. Das kann schon von Bedeutung sein. Kannst du in etwa einschätzen, über welches Einkommen der verfügt?

Vielleicht ist das ja der Grund warum der letzte Einkommensteuerbescheid fehlt.  
... also dass mit der Ehe kann schon sein, dass ich das nie erwähnt hatte, schien (mir) irgendwie nicht wichtig.

Zum Einkommen der KM siehe ein paar Beiträge weiter oben (seit gestern).

Hatte Dich @egalo übrigens mal "voll b.." angeschrieben...
Das mit dem fehlenden Steuerbescheid sehe ich übrigens genauso...
Edith: Sein Einkommen kann/ könnte ich nur schätzen... er ist sowas wie Abteilungsleiter(Chef einer Filiale) eines Brexitansässigen Autoglasunternehmens
Und ja, die jetzige Anwältin wird die Tochter nach Eintritt der Volljährigkeit weiter vertreten. Und das ist auch gut so.  
Also zumindest im aktuelle Anschreiben schließt die RÄttin eine Vertetung der Tochter XX explizit und ausdrücklich aus...
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 15:01:45 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #36 am: 05. Januar 2018, 14:57:52 »

Was die Mama verdient, dass weiß ich doch.

Jetzt geht es mir aber um ihren Ehemann. 
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« Antwort #37 am: 05. Januar 2018, 15:04:49 »

Wollte es gerade korigieren (da zu spät gelesen)
Also da kann/ könnte ich nur schätzen/ vermuten...
Er ist (war?) Filialleiter eines Brexitansässigen Autoglasunternehmens (Autoglasreparaturen)
Edith: Habe gerade mal gegoogelt: Mittlerweile Filialgebietsleiter
« Letzte Änderung: 05. Januar 2018, 15:11:17 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #38 am: 05. Januar 2018, 19:30:35 »

Hallo @all,
[...]
Wie formuliert man denn so eine Zurückweisung? Jemand eine Idee?
Meine Vorstellung (reicht das?):

Sehr geehrte Fr. RÄttin
hiermit weise ich Ihren Schriftsatz vom XXX wegen fehlender Legitimation gemäß § 174 BGB zurück.
MfG XYZ

[...]
ich habe mich mal "en detail" selbst zitiert... in der Hoffnung, da etwas Schützenhilfe (Schreibhilfe) von Euch zu bekommen...
Bei Herrn Gockel ist es schwierig, was zu finden (zumindest ich tue mich damit schwer). Die SuFu spuckt nur(?) Hilfetexte bei "Kündigungsschreiben" aus.
Siehe zB. Sowas:https://www.hensche.de/Zurueckweisung_Kuendigung_fehlende_Vollmacht_Musterschreiben_Zurueckweisung_einer_Kuendigung_wegen_fehlender_Vollmachtsurkunde.html
Keine Ahnung, ob solche Schriftsätze so ohne weiteres umgetextet werden können
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #39 am: 06. Januar 2018, 20:49:14 »

Ein Schriftsatz ist kein Rechtsgeschäft. Daher kann man ihn nicht zurückweisen.
Zurückweisen könnte man z.B. eine Aufforderung.

Der Link ist gar nicht so übel. Es müsste der Sachverhalt im ersten Satz angepasst und der letzte Satz idR gestrichen werden.

Gruss von der Insel
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« Antwort #40 am: 07. Januar 2018, 10:25:32 »

Hallo @Inselreif, @all
 question
Nur mal der Vollständigkeit halber:
Das aktuelle Schreiben der RÄttin ist mit der Überschrift:
Erwachsenenunterhalt und mit einem (neuen) Aktenzeichen versehen...
Sie schreibt weiterhin, dass Sie im Auftrag der KM handelt...(und mir eben die in #16 genannten Unterlagen zukommen läßt....)
Abschließend verweist Sie explizit darauf, dass Sie nicht die Tochter XX vertritt
Irgendwie klingt das (für mich, als absoluten Laien) sehr nach einer Mandatsübernahme..

Du schreibst:
Ein Schriftsatz ist kein Rechtsgeschäft. Daher kann man ihn nicht zurückweisen.
[...]
Gruss von der Insel
Ab wann würde denn hier das sog. Rechtsgeschäft beginnen, erst dann, wenn Sie (die RÄttin) von mir Unterlagen einfordern würde?

Unabhängig davon, ob es sinnvoll ist; jetzt - aus aktueller Sicht - mit der KM/ RÄttin weiteren Schriftverkehr zu führen, würde ich mich - wegen der fehlenden Vollmacht  - erneut direkt an die KM wenden und eben nicht an die Rättin... (so meine Denke)
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #41 am: 07. Januar 2018, 10:40:40 »

Hallo Kakadu59
Als allererstes würde ich de Rä.tin der Gegenseite mitteilen, das die KM bezüglich des Unterhaltes für das volljährige Kind nicht mehr tätig werden kann, da Sie selbst zum Barunterhalt für das Kind verpflichtet ist. Weiter würde ich Ihr mitteilen das Sie durch die Vertretung der KM für das volljährige Kind nicht tätig werden kann, da dann ein Interessenkonflikt vorliegt weil das Kind auch seine Mutter auf Barunterhalt in Anspruch/ notfalls verklagen muss.

LG der Frosch
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« Antwort #42 am: 07. Januar 2018, 10:42:29 »

Hallo,

das Rechtsgeschäft ist hier die Forderung von Unterhalt (Erwachsenenunterhalt) im Namen der Mutter. Logischerweise kann den Erwachsenenunterhalt nur die Tochter fordern.
Wenn die Anwältin die Mutter und explizit nicht die Tochter vertritt, dann ist ihre Forderung nicht legitimiert und das kannst Du zurückweisen.

Andererseits ist die Tochter noch nicht volljährig (sondern erst ab 18. Januar(?)), bis dahin wird sie von der Mutter vertreten und deshalb kann die Anwältin im Namen der Mutter Dir die Unterlagen zusenden. (Sie kann aber nicht im Namen der Mutter Unterhalt über den 18. Januar hinausfordern).

Genausowenig kannst Du von der Mutter eine Einkommensauskunft fordern, das kann nur die Tochter und die Herausgabe des Titels sollte ab Volljährigkeit von der Tochter gefordert werden.

Das Kind hat auch bei einem unbefristeten Titel die volle Darlegungs- und Beweislast für den Fortbestand seines Unterhaltsanspruchs nach Eintritt der Volljährigkeit! BGH XII ZB 422/15. Das Kind muss dem Vater seinen Bedarf und eine Berechnung der Haftungsanteile beider Elternteile vorlegen und nicht umgekehrt. Dabei hat es ordnungsgemäße Auskünfte über sich selbst und über die Einkommensverhältnisse der Mutter zu erteilen. Die Vollständigkeit und Richtigkeit der Auskünfte ist jeweils durch Unterschrift zu bestätigen. Dann kann der Vater seinen Haftungsanteil überprüfen.

Auf diese Rechtslage würde ich zum jetzigen Zeitpunkt aber überhaupt nicht hinweisen, sondern einzig und allein das Anwaltsschreiben wegen Mangel der Vollmacht gemäß § 174 BGB zurückweisen.

Die nächste Post geht dann direkt an die volljährige Tochter. Wohl besser vom Anwalt.

Wie steht es eigentlich mit der Kontoverbindung der Tochter?
(Hervorhebung Susi)

VG Susi

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« Antwort #43 am: 07. Januar 2018, 11:26:42 »

Hallo,

ich würde jetzt einfach mal 11 Tage die Füße still halten, einen Schnitt machen und dann sauber mit der Tochter unter den neuen Bedingungen den Unterhalt klären.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #44 am: 07. Januar 2018, 16:12:13 »

Zitat
Sie schreibt weiterhin, dass Sie im Auftrag der KM handelt...(und mir eben die in #16 genannten Unterlagen zukommen läßt....)
Abschließend verweist Sie explizit darauf, dass Sie nicht die Tochter XX vertritt
Das heisst für mich, dass sie die Mutter gegen die Tochter vertritt, was zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht zur Debatte steht.

Von daher: derzeit absolut kein Handlungsbedarf. Warte bis die Tochter volljährig ist und schreib sie dann an.

Gruss von der Insel
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« Antwort #45 am: 08. Januar 2018, 10:16:00 »

Hallo zusammen,
zunächst mal ein Dankeschön an alle Beteiligten... blumen
bevor die Dinge hier aus dem gedanklichen Ruder laufen...
Ich habe auf Grund diverser Empfehlungen hier im Board, speziell deswegen:
..2 (unterschiedliche) Schreiben  - jeweils 1 an die KM und die Tochter - mit Frist zum 31.12.2017 geschickt (Mitte November) . In beiden Schreiben habe ich auf die Veränderung ab Volljährigkeit hingewiesen und um Auskünfte gebeten.
Das Schreiben an unsere Tochter hatte entsprechend persönlichen Charakter. Ihr hatte ich auch (und vor allem) angeboten, dass wir uns mal treffen könnten und uns einmal unterhalten könnten.
Leider blieb diese Schreiben bis heute unbeantwortet (und ohne Reaktion)
Bei der KM war ich da deutlicher, in meinen Forderungen..
Hier hatte ich zunächst isignalisiert, dass ich grundsätzlich an einer friedlichen (=außergerichtlichen) Lösung interressiert bin und um die vollstreckbare Ausfertigung des Titels gebeten, sowie entsprechende Einkommensunterlagen eingefordert, um die finanzielle Situation schon vor Eintritt der Volljährigkeit abzuklären: sprich ermitteln der Haftungsanteile von uns Elternteilen
Mir war und ist klar, dass diese Forderung rechtlich nicht "abgesichert" ist. Aber es wäre durchaus ein gangbarer Weg (gewesen), wenn alle Beteiligen mitspielen.
Die KM hat dann halt wieder Ihre RÄttin ins Spiel gebracht.
Der nächste Schritt von mir ist ein Schreiben eines RA (und im weiteren Verlauf die Abänderungsklage) an die Tochter mit deren Volljährigkeit.
Als RA habe ich mich für eine hiesige RA-in entschieden, bei der ich überzeugt bin, dass Sie die Dinge so auf den Weg bringt, wie hier empfohlen
Das Gepräch mit der RA-in habe ich morgen. Ich werde dann weiter berichten.
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #46 am: 02. Februar 2018, 12:26:27 »

Hallo zusammen,
ein kurzes Update....

Am 09.01.2018 gab es ein relativ langes Sondierungsgespräch mit der Anwältin meiner Wahl.
Diese Gespräch verlief gut.
Es wurden die Vorgeschichte(n) sowie die letzten Schreiben an die KM und die Tochter als auch das weitere Vorgehen erörtert.
Grundsätzlich hatten wir uns darauf verständigt, das sie (meine Anwältin) erst tätig werden würde, wenn die Tochter volljährig werden würde.
Im weiteren Verlauf des Gespräches wurden auch die fehlenden Einkommensunterlagen der KM thematisiert.
Entgegen der hier vertretenen Meinung, das Schreiben der RÄttin der KM zurückzuweisen, empfahl "meine" Anwältin, die KM nochmals anzuschreiben und die fehlenden Unterlagen nachzufordern.
Ich habe mich also am 10.01.2018 nochmal hingesetzt und die KM (mit Fristsetzung zum 18.012018) aufgefordert mir die fehlenden Unterlagen (wie zB. Steuererklärung und Angaben zur selbst bewohnten Immobilie) zukommen zu lassen.
Dieses Schreiben blieb unbeantwortet.
Unmittelbar nach dem 18. Geburtstag unserer Tochter wurde dann das ultimative Schreiben an die Tochter rausgeschickt. Als Frist zur Beantwortung des Schreibens war der heutige Tag (02.02.2018) gesetzt.
Die Frist ist fruchtlos verstrichen.

Stattdessen hat die KM meine Anwältin (bzw die Rechtsanwaltsgehilfinnen - schreibt man das so?) kontaktiert und dort darum gebeten, die Angelegenheit mit Ihr (und ohne unsere Tochter und ohne Anwälte !??) zu klären. Sie hat Gesprächsbereitschaft signalisiert (vorgekaukelt) und sich für ein 3-er Gespräch (Meine Anwältin die KM und Ich) angeboten.
Originaltenor der KM: "unsere Tochter befände sich mitten im Klausurenstress" und "steckt voll in Arbeit für das bevorstehnde Abitur"
weiter heißt es "Sie (die KM) habe mich über ihre Anwältin um Verständnis für diese Situation gebeten" ...
(Zumindest diesen Satz kann ich zu 120 % dementieren. Die Rättin der KM hat mich - bezugnehmend auf die Titelherausgabe und die Einkommensaufforderung - in üblicher Manier abgebügelt...)
Im Übrigen habe Sie (die KM) versucht mich (telefonisch) zu kontaktieren, um "XXX(Name der Tochter) eine Regelung der Angelegenheit ohne Anwälte zu ermöglichen"
Ansonsten wurde seitens der KM noch die eine oder andere Spitze losgelassen, was Ihrer Meinung nach der wahre Beweggrund meiner Schreiben sei...

Ich habe dieses Gesprächsangebot(?? der KM abgelehnt, da ich der KM keine Plattform der Selbstdarstellung (auf meine Kosten) bieten wollte und weil ich es schlichtweg für ein Unding halte das die KM jetzt wo bereits ein Anwalt im Spiel ist -die Angelegenheit "ohne Anwälte" klären will
(Mal völlig außen vorgelassen das die KM aktuell wegen Volljährigkeit unser Tochter quasi im rechtsfreien Raum die Interessen unserer Tochter zu vertreten versucht)

Ich habe erst am kommenden Dienstag einen Gesprächstermin min "meiner" Anwältin. Telefonisch haben wir erst einmal vereinbart, die Unterhaltszahlung auf Eis zu legen (mit dem geringen) Restrisiko der Pfändungsklage....
Was haltet Ihr davon?
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MfG. Kakadu59

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« Antwort #47 am: 02. Februar 2018, 13:14:57 »

Hallo,

aus meiner Sicht hast Du richtig gehandelt.

1. Handeln muss Deine Tochter. Sie kann natürlich auch einen Anwalt oder die KM beauftragen und dann hast Du Dich halt damit auseinander zu setzen.
2. Wenn die KM (ohne jegliche Vollmacht) verhandeln will, dann ist das gegenstandslos.
3. Würde sie mit Vollmacht handeln, dann gäbe es einen Austausch von Unterlagen und ein Angebot über die Zahlung des Unterhalts mit einer nachvollziehbaren Rechnung.

Deshalb sollte das "Gesprächsangebot" der KM abgelehnt werden. Ggf. kann man Fall 3 vorschlagen, wenn die Tochter damit einverstanden ist und dies schriftlich erklärt, ihre Bedürftigkeit belegt und eine Kontoverbindung angibt.

Ist meine Meinung.

VG Susi
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« Antwort #48 am: 02. Februar 2018, 13:37:08 »

Mit dem Abitur hat sie Recht, allerdings sollten die Prüfungen in ca. 2 Wochen durch sein. Bist du sicher, dass Deine Tochter die Post überhaupt erhalten hat? Also Mutti die nicht abgefischt hat?

LG LBM
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« Antwort #49 am: 02. Februar 2018, 13:44:45 »

Hallo nochmal,
vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass - ungeachtet der deutlichen Forderungen in Richtung Nachweis der Bedürftigkeit, Herausgabe des Titels (alternativ Pfändungsverzichtserklärung) sowie Offenlegung und Übermittlung der Einkommen der Tochter und KM usw. "meine" Anwältin nochmals die Tür für eine gütliche (hier außergerichtliche) offengehalten hat.
O-Ton "meiner" Anwältin, sozusagen als Schlußtenor:
[...]"um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden bedarf es jedoch  der entsprechenden Mitwirkung Ihrerseits (gemeint unsere Tochter) und der (fristgerechten) Erfüllung der Auskunfts-und Belegvorlagepflichten
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MfG. Kakadu59

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