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Autor Thema: Pressemitteilung Düsseldorfer Tabelle 2018  (Gelesen 5742 mal)
Inselreif
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Beiträge: 369


« Antwort #25 am: 09. November 2017, 17:02:30 »

Korrektermassen wird immer ein Prozentsatz vom Mindestunterhalt tituliert, alles andere wäre (Tabelle hat keine Gesetzeskraft) im Zweifelsfall unbestimmt und damit nicht vollstreckbar.
Das ändert aber nichts am Problem. Die Zuordnung der Prozentsätze zu Einkommensstufen hat sich ja nicht geändert. Nur die Zuordnung von Einkommen zu Einkommensstufen.

Gruss von der Insel
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Sputnik
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Beiträge: 544


« Antwort #26 am: 10. November 2017, 11:24:27 »

Die Zuordnung der Prozentsätze zu Einkommensstufen hat sich ja nicht geändert. Nur die Zuordnung von Einkommen zu Einkommensstufen.

Richtig. und damit auch faktisch die Zuordnung der Prozentsätze. Heißt, die keinen Titel haben der prozentual geregelt ist, kann sich nun auf die andere Einkommensstufe berufen und zahlt u.U. weniger. Wer einen Titel hat, hat erstmal das nachsehen, es sei denn es wird per beispielsweise Übergangsregel geheilt oder der Gesetzgeber bzw Justiz sieht vor, dass diese abgeändert werden müssen, weil eben die Berechnung der Titel sich eben auf das bereinigte Nettoeinkommen beziehen. Heißt also, das spätestens nach der Einholung der Einkünfte durch beispielweise der Beistandschaft nach dem Zyklus von zwei Jahren eine Neubewertung nach DT 2018 realisiert werden muss, wenn das Einkommen das entsprechend so zulässt. Ich habe die Sache jetzt an meine Anwältin gegeben und um Prüfung gebeten. Im Falle eines weiteren Familienzuwachses bei mir, macht das Ganze 40,-€/ monatl. aus und das sind keine Peanuts mehr.
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Didi_112
Schon was gesagt
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Beiträge: 7


« Antwort #27 am: 10. November 2017, 12:57:02 »

Korrektermassen wird immer ein Prozentsatz vom Mindestunterhalt tituliert, alles andere wäre (Tabelle hat keine Gesetzeskraft) im Zweifelsfall unbestimmt und damit nicht vollstreckbar.
Das ändert aber nichts am Problem. Die Zuordnung der Prozentsätze zu Einkommensstufen hat sich ja nicht geändert. Nur die Zuordnung von Einkommen zu Einkommensstufen.

Gruss von der Insel

Exakt dass habe ich gemeint!
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Papavonfuenfen
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« Antwort #28 am: 01. Januar 2018, 15:14:55 »

Hallo Leute,

zuerst mal wünsche ich euch ein frohes und Konflikt armes Jahr 2018.

Hab heute zu Sicherheit die Daueraufträge für meine Kinder im neuen Jahr kontrolliert und dabei mal "Unterhalt 2018" in Tante Gockel eingegeben. yltype
Bei den Treffern musste ich zuerst einmal meine Realitätsbrille abnehmen, um die Tendenz überhaupt zu verstehen.
Unisono werden die Millionen arme Unterhaltsempfänger bedauert, die nun weniger (!) Unterhalt bekommen. Bei den ersten 20 Links kein Wort zu den tatsächlichen Gegebenheiten, wie sie in diesem Thread angesprochen wurden (Selbstbehalt bleibt gleich, bestehende Titel werden kaum angepasst werden, ......).
Nein, es wird fast auf Bildzeitungsniveau berichtet  c(neben ein paar wenigen Seiten, die nur die Fakten ohne Wertung aufzeigen):

Mich würde jetzt mal interessieren, bei wie vielen tatsächlich weniger ankommt. Gab es da nicht kürzlich eine Statistik über die tatsächlichen Zahlungen?

Mal sehen, wie wir das aufdröseln können:
Die einen sind natürlich die über 18 Jährigen, die 2,- € weniger Unterhalt bekommen, was aber beim Kindergeld wieder drauf kommt --> Insgesamt also keine Änderung!
Dann sind es die Kinder, bei denen der Zahlungspflichtige mehr als 1500,- € anrechenbares Einkommen hat und noch kein Titel besteht, oder neu verhandelt wird.
Hier sind wieder zwei Fälle zu unterscheiden:
1. man hat sich bisher ohne Streit einigen können --> Wer stellt so eine Einigung wegen einer Stufe (d.h. 17 bis 42,- €) auf's Spiel?
2. Es gibt eine Gerichtsverhandlung, weil bisher noch kein Unterhalt fest gelegt wurde, oder eine Seite mehr / weniger will. Bin mal gespannt, wie viele Unterhaltszahler sich danach eine Stufe niedriger wieder finden rofl2

Fest steht, dass bei allen unter 18 jährigen und Einkommensstufe 1 der Zahlbetrag zwischen 5 und 6 Euro steigt, plus die 2 Euro Kindergelderhöhung. Bei höheren Einkommensstufen kann das dann schon 11 Euro aus machen.

Es ist halt einfacher für die Berichterstattung vorgefertigte Denkmuster (die armen Alleinerziehenden [Mütter] werden wieder ausgebeutet) zu bedienen, als sich mit so einem Thema detailliert auseinander zu setzen. In den Kommentaren wird außer Pauschalisierung (in beide Richtungen) leider auch kaum was sinnvolles dazu gesagt.

Mit meinen Studenten habe ich eh eine passende am Bedarf orientierte Regelung getroffen. Für den "Kleinen" bei der Mutter hab ich natürlich den Zahlbetrag angepasst. Bei mir ist der Zahlbetrag auf jeden Fall nicht kleiner geworden  cry_smile 

Grüße aus dem Schwarzwald


PvF
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Papavonfuenfen
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Beiträge: 175


« Antwort #29 am: 02. Januar 2018, 11:17:44 »

Hallo Skater,

das ist keine Frage von legal oder nicht, sondern wie du den Titel los bekommst.

Erster Weg ist deine Ex. So du mit ihr noch reden kannst, legst du die Fakten auf den Tisch und bietest einen neuen Zahlbetrag an (evtl. im Hinterkopf mit einer Stufe höher rechnen und als Verhandlungsmasse nehmen). Sollte Sie einem angemenssenen neuen Zahlbetrag zustimmen, müsste Sie den Titel heraus rücken, oder eine Verzichtserklärung unterschreiben (Musterschreiben in SuFu). Je nach Vertrauen zahlst du einfach den neuen Betrag bis dein Kind 18 ist, oder unterschreibst einen bis zum 18. Geburtstag befristeten (!) Titel beim Jugendamt oder Notar.

Jetzt kommen wir zum Jugendamt. Üblicherweise rechnen diese nur für den betreuenden Elternteil (offiziell für das Kind, aber vertreten durch den betreuenden Elternteil). Da wirst du als Zahler kaum etwas erreichen. Sollte dein Ex überhaupt mit dir über den Unterhalt reden, kann es sein, dass Sie zwar mit einer Erniedrigung einverstandenist, das Ganze aber beim Jugendamt berechnen lassen will. Ohne Ihre Zustimmung wird das Jugendamt aber keinen neuen Titel, der den alten ersetzt erstellen. Wichtig ist auch hier, dass der alte Titel heraus gegeben wird bzw. die Mutter eine Verzichtserklärung unterschreibt.

Wenn sich die Mutter quer stellt, bleibt dir nur der Gang zum Gericht. Wobei du je nach Verhältnis zum Sohn da spätestens mit seinem 18. Geburtstag landest. Wie du vielleicht schon gehört hast, ändert sich da für dich einiges. Erstens ist nun dein Sohn der direkte Ansprechpartner. Die Mutter wird nun auch zum potentiellen Zahler. Weiterhin kannst du das ganze Kindergeld am rechnerischen Betrag abziehen, was auf jeden Fall dann weniger ist, als bisher.
Je nach dem, wann dein Sohn 18 wird, lohnt sich ein Gerichtsverfahren vorher gar nicht.

Grüße aus dem Schwarzwald


PvF
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hoffmanderl
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Beiträge: 5


« Antwort #30 am: 05. Januar 2018, 13:11:48 »

Hallo Forenmitglieder,

kurz vor Weihnachten erhielt ich Post vom LA Bad Tölz bezüglich Erhöhung der Unterhaltsbeträge zum 01.01.2018. Grundlage ist wohl die seit 2016 bestehende Rechtsverordnung, in der der Mindestunterhalt  geregelt wird. Diese wurde offensichtlich angepasst. Bei der Neuberechnung wurde das erhöhte Kindergeld ab 2018 offensichtlich berücksichtigt.
Nach Recherche bin auch auf die geänderte Düsseldorfer Tabelle (DT) ab 2018 gestoßen. Auch ich habe festgestellt, dass ich laut DT ab Jan 2018 eine Stufe niedriger eingruppiert wurde.
Ich habe dies per Mail an den zuständigen Sachbearbeiter des LRA Bad Tölz kommuniziert, und habe heute ein Schreiben mit der Akzeptanz des Herabsetzungsantrags erhalten.
Somit wird mein zu zahlender Unterhalt ab Januar 2018 mit der niedrigeren Stufe festgelegt.
Ich empfehle in diesem Zusammenhang jedem einen Herabsetzungsantrag mit der Begründung neue Düsseldorfer Tabelle 2018 zu stellen. Dies kann formlos per Mail oder auf dem Postweg geschehen.

Meine Erfahrungen bezüglich des LRA sind nicht gerade positiv. Ich stelle dieses mal wieder einmal fest, dass zwar ein Unterhalt nach oben vom LRA festgesetzt, dieser aber mit der aktuellen DT nicht abgeglichen wurde.
 Es hat den Anschein dass, entweder versucht wird den Unterhaltspflichtigen für dumm zu verkaufen (nach dem Motto .. versuchen kann mans ja mal). Oder aber die Sachbearbeiter dermaßen schlecht geschult sind, dass Sie mit der korrekten Berechnung des Unterhalts schlicht überfordert sind. Leider ist das für mich kein Einzelfall, da ich z.B. bei der letzten Berechnung drei völlig unterschiedliche Berechnungsgrundlagen des LRA-Sachbearbeiters erhalten habe (nach 3 maligem Einspruch). Die Berechnung zog sich so ca. ein halbes Jahr hin bis der Unterhalt korrekt  berechnet wurde. Es gab von der ersten bis zur letzten Berechnung eine Diskrepanz von ca. 5000 Euro anrechenbares  Jahres-Netto.
Ich empfehle jedem Unterhaltspflichtigen die Unterhaltsforderungen detailliert zu prüfen (insbesondere beim LRA Bad Tölz) und rate dringend davon ab, den  Berechnungen der Ämter blind zu vertrauen und zu akzeptieren.

Beste Grüße
Hoffmanderl

 
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