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vatersein.de - Forum 20. Mai 2019, 17:21:53 *
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Autor Thema: Kinderfreibetrag auf beiden Elternteilen eingetragen...  (Gelesen 803 mal)
Kakadu59
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Beiträge: 623



« am: 11. April 2019, 10:33:59 »

Hallo zusammen,
aus gegebenen Anlaß habe ich folgende Frage:
Zu den Umständen...
Mir liegt die Steuererklärung und nunmehr auch der Steuerbescheid der HEX aus 2017 vor.
Dort werden auch verschiedene (pers.) Angaben zu dem neuen Ehepartner und zu den Kindern sowie zu den Vätern der Kinder gemacht.
Die HEX hat im Steuerbescheid 2 Kinder von 2 Vätern angegeben.
Bezüglich meiner Person findent sich nachstehend unter dem Punkt
"Kindschaftsverhältnis zur einer anderen Person" unter dem Unterpunkt
"Übertragung des Kinderfreibetrages/ ..." folgende Angaben (der KM):
Ich beantrage den vollen Freibetrag für den Betreuungs-und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf, weil das Kind bei dem anderen Elternteil nicht gemeldet war.

Wie kann das sein? Zumal ich auch schon seit Jahren den (anteiligen 0,5) Kinderfreibetrag auf der Steuerkarte stehen habe.
Verwechsel ich hier irgendwas?

PS: so nebenbei auch etwas Kurioses: Obwohl ich hier seit 16 Jahren andauernden Schriftverkehr zwischen den Anwälten der KM und mir in Unterhaltssachen vorliegen habe, gibt die KM an, die Adresse des KV (also meine) nicht zu kennen... men_ani
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Kasper
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« Antwort #1 am: 11. April 2019, 11:52:04 »

Moin,

nur aus der Hüfte geschossen und ich hoffe auf LBM's erhellende Äußerungen...

Hast Du Deinen Steuerbescheid mal geprüft? Denn mir dem zahlen des MKU steht Dir der halbe Kinderfreibetrag zu, denn dieser wird ja auch auf den Unterhalt wieder mit angerechnet.
Und nein, ich meine dass Du nichts verwechselt ...

PS: so nebenbei auch etwas Kurioses: Obwohl ich hier seit 16 Jahren andauernden Schriftverkehr zwischen den Anwälten der KM und mir in Unterhaltssachen vorliegen habe, gibt die KM an, die Adresse des KV (also meine) nicht zu kennen... men_ani
Welchen Sinn diese Lügen haben soll, kann ich Dir auch nicht sagen. Es dürfte keine Auswirkungen haben ... oder vielleicht doch, vielleicht ist nciht gegengeprüft worden, dass du ebenfalls den halben KFB bekommen hast. Was aber mit dem Abgleich der Steueridentifikationsnummer kein Problem mehr sein dürfte ... Wäre ja irgendwie der Hammer, wenn da jetzt noch eine Steuerstraftat bei herauskommt...

Gruß
Kasper
« Letzte Änderung: 11. April 2019, 11:54:13 von Kasper » Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
madmatl
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« Antwort #2 am: 11. April 2019, 12:48:10 »

Auch kurz ein Einwurf von mir, bevor die Profis kommen:
Es gibt ja eigentlich 2 Kinderfreibeträge, den "normalen" Kinderfreibetrag und den Freibetrag für Erziehung und Betreuung.

Den normalen Kinderfreibetrag kann sie dir nicht nehmen, ausser du zahlst nicht mind. 75% des Unterhalts.
Den Betreuungs- und Erziehungsfreibetrag kann sie sich übertragen lassen, da sie die meiste Zeit betreut, oder?
Seit dem meine Ex-Frau die Steuer machen lässt und ihr Steuerbereater das macht, übertrage ich den mittlerweile automatisch auf sie, weil man da wenig Möglichkeiten hat, dem zu wiedersprechen.

Gruß MaD
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Papavonfuenfen
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« Antwort #3 am: 11. April 2019, 12:49:59 »

Hallo Kakadu,

das mit dem Kinderfreibetrag ist etwas komplizierter. Prinzipiell gibt es hier zwei Komponenten:
  • den eigentlichen Kinderfreibetrag.
    In der Steuererklärung mit KFB gekürzt. Diesen kann man dir nur nehmen, wenn du deiner Unterhaltspflicht nicht ausreichend nach kommst (weniger als 75%)
  • der BEA-Freibetrag (für Betreuung, Erziehung und Ausbildung)
    Hier gilt, dass der BEA Freibetrag auf Antrag des betreuenden Elternteils übertragen werden kann, wenn der Barunterhalt verpflichtete Elternteil das Kind "nicht regelmäßig in einem nicht unwesentlichen Umfang betreut". Unwesentlich heißt hier wohl mindestens 10%
Ob du das mit den 10% schaffst, hab ich grad nicht auf dem Schirm. Aber normaler Standardumgang mit halbe Ferien sind sicher mehr als 10%.

Vgl. hier:
https://www.vatersein.de/Forum-topic-20352-start-msg218945.html#msg218945
https://www.vatersein.de/Forum-topic-31942-start-msg379169.html#msg379169 --> 10%
https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/kinderfreibetrag-komplett-auf-unterhaltszahler-uebertragen/

Grüße aus dem Schwarzwald

PvF

Edith: madmatl war schneller ;-). Habs aber drin gelassen wegen den 10%
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madmatl
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« Antwort #4 am: 11. April 2019, 13:21:58 »

Ok, das mit den 10% war mir neu. Hätte ich die letzten Jahre vielleicht mal genauer drauf achten sollen.
Jetzt ist es aber eh schon egal, Sohn wird dieses Jahr volljährig und auf 10% komme ich bei einem aktuell 17jährigen auch nicht mehr.
Wenn ich ihn noch einmal in den Ferien sehe ist das viel. ;-)
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Kakadu59
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« Antwort #5 am: 11. April 2019, 15:38:30 »

    Hallo zusammen,
Hallo Kakadu,
[...]
  • der BEA-Freibetrag (für Betreuung, Erziehung und Ausbildung)
    Hier gilt, dass der BEA Freibetrag auf Antrag des betreuenden Elternteils übertragen werden kann, wenn der Barunterhalt verpflichtete Elternteil das Kind "nicht regelmäßig in einem nicht unwesentlichen Umfang betreut". Unwesentlich heißt hier wohl mindestens 10%
Ob du das mit den 10% schaffst, hab ich grad nicht auf dem Schirm. Aber normaler Standardumgang mit halbe Ferien sind sicher mehr als 10%.
[...]
Grüße aus dem Schwarzwald
PvF
Edith: madmatl war schneller ;-). Habs aber drin gelassen wegen den 10%
das ging ja schnell und effektiv.
Jetzt weiß ich auch das...  
Und nein ich betreue (leider) gar nicht- und das schon seit Ende 2003. Ist aber eine längere und äußerst unschöne Geschichte...

@Kasper,
ich denke auch, dass das mit der unbekannten Adresse wenig Auswirkungen auf irgendwas hat. Ist (mir) aber an dieser Stelle auch ziemlich egal...[/list]
« Letzte Änderung: 11. April 2019, 15:40:15 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #6 am: 11. April 2019, 19:21:19 »

Ich schließe mich mal diesen Thread an, da ich auch gerade an der Steuer hänge.
Meine Mädels leben beide bei ihrer Mutter und ich sehe sie alle Zwei Wochen am Wochenende und in den Ferien.
Ich habe auch einen Kinderfreibetrag auf meiner Lohnsteuerkarte.
Das heißt ich kann bei der Steuer auch den Kinderfreibetrag für ein Kind geltend machen?
Und wie trage ich es ein, stehe da etwas auf den Schlauch. Ich erstelle die Erklärung immer mit einen Steuer-Programm.
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Kasper
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« Antwort #7 am: 11. April 2019, 20:09:37 »

Das müsste vom Programm abgefragt werden. Meist bei den Angaben der Lohnsteuerkarten-Daten ... Da ist irgendwo der KFB.

Gruß
Kasper
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« Antwort #8 am: 11. April 2019, 22:30:12 »

Der Zähler für das Kind auf der "Lohnsteuerkarte" (in ELSTAM) hat nullkommanix mit dem Kinderfreibetrag im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu tun. Den kann man hier aus seinem Kopf streichen, weil er quasi bedeutungslos ist.

Wenn zu den Kindern kein Umgang besteht, kann der BEA-Freibetrag übertragen werden, solange das Kind minderjährig ist.

Wird kein oder weniger als 75% Unterhalt gezahlt, kann der KFB übertragen werden.

Wichtiger aber noch: die Übertragung funktioniert nur bei höheren Einkommen, denn es wird eine automatische Günstigerprüfung gemacht. Wirkt sich die Beibehaltung des Kindergeldes günstiger aus, gibt es keine Freibeträge.

Heißt: wer mehr als 75% Unterhalt zahlt und/oder Umgang hat, sollte gegen die Übertragung, wenn sie sich steuerlich ausgewirkt hat, Einspruch einlegen.

LG LBM
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« Antwort #9 am: 12. April 2019, 19:17:38 »

Super, vielen Dank für eure Antworten
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« Antwort #10 am: 12. April 2019, 23:36:03 »

Vielleicht darf ich dieses Thema kurz nutzen um eine Frage zu diesem Athens zustellen.

Für die Steuer für 2019 .... für kommendes Jahr. Tochter ist bei mir/uns (KV) gemeldet seit Ende 2018. Es besteht kein kontakt zur KM und sie zahlt auch keinen Unterhalt (nicht leistungsfähig).

Wie ich das verstehe können wir nun die Übertragung der Freibeträge beantragen. Erfolgt das direkt über Abgabe der Erklärung in 2020 für das Jahr 2019 oder müssen wir hier wohl einen extra Antrag schriftlich stellen?

Vielleicht hat jemand Rat?
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« Antwort #11 am: 13. April 2019, 09:38:40 »

Das sind 2 Kreuzchen bzw. Klicks, wenn du bei der Erklärung die Anlage Kind fertigst. Die Übertragung funktioniert aber nur, wenn du keinen Unterhaltsvorschuss bekommst.

LG LBM
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« Antwort #12 am: 13. April 2019, 19:13:32 »

Danke für die Antwort. Nein Unterhaltsvorschuss gibt es nicht da ich neu verheiratet bin.
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