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vatersein.de - Forum 20. Juli 2018, 04:39:12 *
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Autor Thema: Mein Albtraum  (Gelesen 7416 mal)
Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 560


« Antwort #75 am: 15. Januar 2018, 12:30:02 »

Hallo,

Gut, dass die Kinder Dich so schnell wieder sehen.

Frage beim Umgangsbegleiter nach den Adressen der Schulen der Kinder. Höflich und freundlich. Du würdest Dich gerne informieren, wie die Kinder sich in die neue Schule eingelebt haben etc. Dich dort auch vorstellen. Und an Elternsprechtagen teilnehmen. Du hast ja das GSR.  "Du nimmst an, dass nichts dagegen spricht, vor allem, da die Kindesmutter mit ihren Deutschkenntnissen diesen teil der Alltagssorge nicht wahrnehmen kann." So würde ich das formulieren.

Falls die Kindesmutter weiter blockiert, würde ich nach einer gewissen Zeit, diese Information ans Gericht weiterleiten.

VG,
Tsubame.
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Alex84
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« Antwort #76 am: 15. Januar 2018, 12:58:10 »

Danke,das habe ich bereits versucht, JA und Beratungsstelle verweisen auf die Mutter..

« Letzte Änderung: 15. Januar 2018, 13:00:48 von Alex84 » Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 560


« Antwort #77 am: 15. Januar 2018, 13:59:49 »

Wer nimmt denn dann die Alltagssorge im schulischen Bereich wahr ?
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Alex84
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« Antwort #78 am: 15. Januar 2018, 14:21:54 »

Ich befürchte niemand oder JA/Frauenhaus.
KM hatte in der Verhandlung eine Dolmetscherin, Sprachkenntnisse waren noch sehr gering.

Die KM kann aber etwas besser englisch als deutsch.
Kindergarten wurde anscheinend vor kurzem auch wieder gewechselt damit meine Tochter noch länger bleiben kann.
Ohne Benachrichtigung etc
« Letzte Änderung: 15. Januar 2018, 14:26:01 von Alex84 » Gespeichert
Celine
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« Antwort #79 am: 15. Januar 2018, 18:28:23 »

Hallo Alex84,

ich möchte hier noch einmal auf die Frage Deiner Gesundheit eingehen, die hier eigentlich schon einmal kurz angesprochen wurde:

Deine Gesundheit

Du schreibst, dass Du 61kg bei knapp 1.90 m wiegst. Das ist ein Bild von weniger als 17 und damit deutlich im anorektischen Bereich, also gesundheitsschädliches Untergewicht. Egal ob dies auf eine Essstörung, starken Nikotin- und Alkoholmissbrauch oder auf eine organische Störung zurückzuführen ist, es sollte dringend behandelt werden.

Dazu kommt Deine diagnostizierte mittelschwere Depression und Deine Panikattacke beim Vorstellungsgespräch. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Du in Deinem Zustand für Eure Kinder sorgen könntest. Ich kann Dir nur raten, Dich zunächst um Deine körperlichen und psychischen Symptome zu kümmern. Das hört sich in der Mischung äußerst kritisch an. Nimm das nicht auf die leichte Schulter.
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Alex84
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« Antwort #80 am: 15. Januar 2018, 19:25:26 »

Hallo, danke..
Diagnostiziert wurde eine depressive Episode, ursächlich ist dafür aber ja die aktuelle Situation, Hilflosigkeit und Vorgeschichte.
 ich hatte bereits einen Ersttermin vor einer Woche, der  Therapeut sieht es aber ähnlich wie ich, dass sich die Situation irgendwie ändern muss. Er wollte ja vor der Anhörung noch bei JA und Beratungsstelle anrufen wegen meinen Schilderungen.
Ich hoffe er meldet sich wieder.
Das Problem beim Gewicht ist mangelnder Appetit, ich habe oft gekocht und dann doch nach wenigen Bissen wird mir oft schlecht,evtl habe ich auch Magenprobleme, nur fühle ich mich beim Arzt nicht ernst genommen siehe Vorgeschichte.

Ich war aber auch diese Woche wegen Sehstörungen beim Augenarzt, es wurde ein relativ hoher Schielwinkel festgestellt wodurch ich alles doppelt und unscharf gesehen habe. Also ich gehe zum Arzt und habe auch noch einige Termine auszumachen.
Ich rauche nicht und trinke höchstens 2,3 mal im Monat, also daran liegt's nicht.
« Letzte Änderung: 15. Januar 2018, 19:29:18 von Alex84 » Gespeichert
Alex84
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« Antwort #81 am: 18. Juli 2018, 11:05:25 »

Leider hat sich bis jetzt nicht viel getan.
Kinder durften mehrfach übernachten, seit einen Monat wohnt die Mutter nun nicht mehr im Frauenhaus sondern in einer Sozialwohnung in eher schlechterer Umgebung.
Sie weigert sich aber auch,trotz vorstössen des Beraters, bei der Beratung über Wechselmodell etc zu reden.
Die Kinder weinen jedes, wollen nicht zurück, oder besser gesagt nicht weg, machen in der letzten nacht ins bett, extremes nächtliches zähneknirschen etc.
Die Mutter fordert nun die Zustimmung zur Gastschule, ich habe zuvor allerdings in einer langen Nachricht dargelegt warum die Kinder lieber hier bei mir wohnen sollten. Die KM möchte darauf nur vor Gericht antworten, stellt aber gleichzeitig Fristen bis wann ich ihre Schulwahl bestätigen soll.
Die Wohnung der Km hat nur ein Bett und einen Tisch, es ist seit einem Monat nichts ausgepackt,trotz ihrer Schwiegermutter die nun 3 Monate hier ist. Die Kinder klettern im 3. Stock auf Kisten um über die Balkonbrüstung zu sehen , die KM sieht nicht nach fahrzeugen bevor sie straßen überquert. Bei der einen Schule gibt es Frühstück, zuvor rief die Lehrerin an weil sie nicht glauben konnte dass unser Sohn kein Essen hat. Er darf auch nicht den gekauften Schulranzen verwenden, er hat einen von der Kleiderspende. Ich mache mir immer noch große Sorgen, der Anwalt meint ich muss dem zustimmen erstmal. Danach werden wir weitere Anträge stellen.
Was denkt ihr? Die KM verweigert ja sogar die Begründung der Ablehnung, macht massiv Druck.
Kann man dort Widerspruch einlegen? Ich weiss nicht wie ich am besten vorgehen soll.
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Alex84
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« Antwort #82 am: 18. Juli 2018, 14:28:46 »

Ich erfuhr über die Wohnung durch die Kinder, die auch erzählten dass Anwältin der KM geraten hat Angst vorzugeben. Bei Auszug schrieb sie auch meinem Vater, ich würde mich schlecht um die Kinder kümmern, ohne das in der Beratung jemals erwähnt zu haben.
Sie behauptet nun mit der Bekanntgabe hätte sie das GSR erfüllt, obwohl der Berater es schon mehrfach erklärt hatte.
Ich möchte auf keinen Fall dem Wohnort zustimmen oder den Auszug der Kinder aus der damaligen gemeinsamen Wohnung.
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Celine
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« Antwort #83 am: 19. Juli 2018, 12:25:44 »

Hallo Alex84,

also ich würde Deinem Anwalt zustimmen. Bei der Konstellation (Alter der Kinder, Tatsache, dass sie jetzt schon über ein Jahr bei Deiner Frau leben) ist es sehr wahrscheinlich, dass, wenn Deine Frau einen Antrag auf einstweilige Anordnung stellt, Deine Zustimmung durch das Gericht ersetzt wird. Dabei könntest Du sogar Teile des Sorgerechts verlieren.

Für das Weitere solltest Du Dir eine Strategie überlegen. Wenn Du im Wechselmodell betreuen möchtest, solltest Du Dir vorher einen Plan überlegen, wie Du die Betreuung gewährleisten kannst. Bist Du wieder berufstätig? Wie ist die Arbeitszeit geregelt? Wie ist die Entfernung zwischen den Wohnorten?

Insbesondere solltest Du Dich mit solchen Kinkerlitzchen ("die Kinder haben mir erzählt, dass die KM nicht nach dem Verkehr sieht, wenn sie über die Straße geht" "die KM hat immer noch nicht alle Kisten ausgepackt") enthalten. Erstens hast Du das nicht selbst gesehen und zweitens ist das noch keine Kindeswohlgefährdung und drittens müsstest Du Dich zumindest beim ersten Vorwurf fragen lassen, weshalb Dir das nach so vielen Jahren Beziehung erst jetzt auffällt.

Solche Vorwürfe wirken so, als ginge es Dir nur darum, die KM um jeden Preis schlecht zu machen.

Eine sinnvolle Strategie wäre es meiner Meinung nach, dem Umzug und dem Schulwechsel zuzustimmen und dafür ein möglichst umfangreiches Umgangsrecht aushandeln bzw dies im Zweifelsfall vor Gericht beantragen.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2018, 12:32:00 von Celine » Gespeichert
Alex84
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« Antwort #84 am: 19. Juli 2018, 13:41:24 »

Ich habe das selbst gesehen!
Ich habe das auch schon in der Beziehung bemängelt, nun wohnt die KM
aber in der Großstadt.
In der Wohnung sind nicht ein paar Kisten unausgeoackt, sondern keine ausgepackt.
Ich war bereits 2 mal dort, ich habe selber nach 3 Wochen angeboten eine Lampe im Wohnzimmer aufzuhängen, dort gibt es bis jetzt kein Licht. Das sind Kleinigkeiten, klar, aber das zeigt dass sie überfordert ist.
Es geht mir lediglich um die Kinder.
Von schlechtmachen kann wohl hier keine Rede sein.
Gerichtlich wurde beschlossen das wir eine Beratung und begleiteten Umgang hatten, Ziel
Elternebene zu finden.
Die KM hat 14 Monate im Frauenhaus gewohnt, Beratung und Begleiteter Umgang läuft seit 8 Monaten, dort hat sie nicht mitgewirkt und die Adressen nicht bekannt gegeben, keinen Termin an der damaligen Schule ermöglicht. Die KM hat mir selbst erzählt dass sie im Frauenhaus Abmahnungen erhalten hatte. Sie hat zuerst versucht die Übernachtungen zu verhindern, bis jetzt gibt es keine Umgangsregelung.
Das alles weigert sie sich im Endeffekt zu besprechen. Die Sachen die sie den Kindern, ihrer und meiner Familie erzählt mal gar nicht berücksichtigt.

Also bitte nicht einfach behaupten dass die arme Mutter schlechtgemacht wird. Ich versuche ja sogar sie vor den Kindern in Schutz zu nehmen
Zur Sache, es geht ja um einen Gastschulantrag, sonst würde der Sohn auf die Sprengelschule 600m weiter gehen.
Der Wohnort der Mutter ist ca 17 km entfernt. Ich habe in Absprache mit dem Anwalt zuerst um den Umzug der Kinder zu mir, danach um die Zustimmung zu einem späteren Wechselmodell gebeten um Umzug etc planen zu können. Das erste beantwortet sie nicht, das zweite möchte sie nur vor Gericht beantworten warum sie das ablehnt. Der Berater hat schon versucht mit ihr zu reden, sie denkt und erzählt den Kindern und in der Beratung aber ich bin wie ein Freund, nur zum Spielen.
« Letzte Änderung: 19. Juli 2018, 13:50:56 von Alex84 » Gespeichert
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« Antwort #85 am: 19. Juli 2018, 14:11:33 »

Entschuldige bitte, ich habe die Hintergrund-Geschichte jetzt nicht mehr im Kopf, deshalb sollte ich mit dem einen oder anderen daneben liegen bitte um Nachsicht bzw. Korrektur:

Zitat
Also bitte nicht einfach behaupten dass die arme Mutter schlechtgemacht wird. Ich versuche ja sogar sie vor den Kindern in Schutz zu nehmen.

Das war glaube ich eine kleine Anmerkung zur Verhaltensweise. Wenn Du so vor dem JA bzw. Gericht auftrittst erleidest Du wahrscheinlich Schiffbruch, weil andere es nämlich so auffassen könnten dass Du versuchst die Mutter schlecht zu machen.

Sie hat eine Wohnung (welche Umgebung dass Deiner Meinung nach ist, solltest Du Dir bei offiziellen Stellen verkneifen) ob da jetzt noch Kartons unausgepackt stehen ist nicht relevant. Sicherheit im Straßenverkehr ist wichtig, ohne Frage, aber auch damit wirst Du nicht sonderlich punkten können, fürchte ich. Da kannst nur Du während Deiner Umgangszeit mit den Kindern üben und es ihnen erklären. Ob die KM in Frauenhaus Abmahnungen bekommen hat interessiert ist auch keinen. Wenn Du Pech hast wirst Du wirklich als KV angesehen, der nur stunk macht und versucht die KM schlecht zu machen. Die Erziehung durch die KM läuft evtl. nicht optimal aber es ist keine akute Kindswohlgefährdung und nur die würde (evtl.) helfen.

Die KM war jetzt 14 monatelang die unmittelbare Bezugsperson der Kids, wenn die KM dem Umzug zu Dir nicht zustimmt kann ich persönlich nicht vorstellen dass Du das vor Gericht durchbekommst.

Wegen einem Gastschulantrag, hier bei uns muss der sehr gut begründet werden. Ansonsten Ablehnung und Zuteilung zur Sprengelschule. Warum soll Kind auf die Gastschule und nicht auf die Sprengelschule?

Was die KM den Kindern erzählt kannst Du nur schlecht beeinflussen, da kämpfe ich ja auch immer wieder damit.
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Alex84
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« Antwort #86 am: 19. Juli 2018, 14:15:31 »

Dem Umzug werde ich auf KEINEN Fall zustimmen.
Das ist ja alles bereits ohne meine Zustimmung erfolgt, Meldung ist noch mit Auskunftsperre erfolgt, obwohl nie Gewaltschutz etc beantragt wurde.

Ich will nur nicht dass sich über den Gastschulantrag später doch noch eine Zustimmung zum Wohnort, zum Residenzmodell etc ergibt.

Die Begründung für GastSchule ist Französisch als Fremdsprache(das er wohl ca 30stunden hatte), und 600m weniger Schulweg.inoffiziell wohl wegen dem Frühstück.

« Letzte Änderung: 19. Juli 2018, 14:18:52 von Alex84 » Gespeichert
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