Home Aufsätze Forum Chat Lexikon Links Feedback Impressum
 
 

Login

Benutzername:

Passwort:



Hauptmenü

 Startseite

Community

 Forum
 Chat
 Deine Daten
 User-Liste
 Umfragen

Informationen

 Erste Hilfe
 Urteile
 Lexikon Familienrecht
 Prozesskostenrechner
 Väterhymne

Service

Tags
 Links
 Downloads
 Buchempfehlungen
 Newsletter
 Webring
 Gästebuch
Internes

 Nachricht an uns
 Impressum,
     Datenschutz
     Nutzungsbedingungen

vatersein.de durchsuchen

Benutzerdefinierte Suche


Info


vatersein.de gehört das neunte Jahr in Folge zu den 6.000 wichtigsten deutschen Internetadressen.

vatersein.de - Forum 13. November 2019, 00:28:07 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.


Einloggen mit Benutzername und Passwort
 
 
Übersicht Hilfe Suche
Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Unterhalt für Tochter mit 20  (Gelesen 7390 mal)
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #50 am: 10. September 2019, 20:46:45 »

und nicht zu vergessen, sie muss auch ihre eigenen Einkünfte und Vermögensverhältnisse offen legen.
Sehr richtig, und da:

... der Sachbearbeiter hat abgeraten, da die Tochter einen
Nebenjob für 450 € hat. Dieser würde dann vom Bafög abgezogen ??!! und es ergäbe praktisch eine positive 0.
Sie wäre besser dran mit dem Unterhalt.
Wird vermutlich auch dies ein Nullsummenspiel ... Da fährt sie dann vermutlich doch mit Bafög besser.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.995



« Antwort #51 am: 10. September 2019, 20:57:18 »

Nein. Meine Tochter bekommt trotz 450 € Nebenjob den Bafög-Höchstsatz. Der Minijob wird in dieser Höhe nämlich noch nicht mit angerechnet.


Ich denke, da will dich jemand ver***
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #52 am: 10. September 2019, 21:04:52 »

Nein. Meine Tochter bekommt trotz 450 € Nebenjob den Bafög-Höchstsatz. Der Minijob wird in dieser Höhe nämlich noch nicht mit angerechnet.
Ok, dass wusste ich nicht.
Aber beim KU wird dieser angerechnet.

Ich denke, da will dich jemand ver***
Kommt das im Unterhaltsrecht nicht regelmäßig vor?

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.222


« Antwort #53 am: 10. September 2019, 22:01:24 »

Hallo,

beim Bafög wird der Nebenjob nicht angerechnet solange dabei weniger als 5400 Euro pro Jahr verdient werden und die Voraussetzungen für das Bafög erfüllt werden.

Beim Unterhalt werden BAfög und Nebenjob angerechnet, da beides Einkommen des Kindes ist.

VG Susi
Gespeichert
Sonny
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 24


« Antwort #54 am: 11. September 2019, 09:00:33 »

Ich hatte 2017 noch gut 3000/monatl. netto Einkünfte. Die Mutter arbeitet wie sie sagt in irgendeinem Büro. Nehmen wir
mal an für 1200 netto und die Tochter für 450 mit dem Nebenjob. Worst case? bzw. was passiert wenn sie keinen
Antrag stellen wird auf bafög, wie sie mir es gepostet hat. Es macht sie ja niemand darauf aufmerksam! Wie sollte ich mich jetzt verhalten?
Soll ich sie aufklären oder einfach mal abwarten und den Kopf in den Sand stecken. Sollte ich mich mit Ihr treffen? Sie steckt ja voll unter der Fuchtel der Mutter, die
mir nichts gutes will und mich als Versager in Sachen Vater beschimpft, obwohl ich immer korrekt war. Was würdet ihr mir empfehlen?
soll ich mal zu einem Anwalt oder mit Ihr vereinbaren Ihr 300 € monatlich zu überweisen, vorausgesetzt sie ist (die Mutter:-)) zufrieden ??
Es war ja nur die eine Nacht vor 23 Jahren und jetzt beschimpft sie mich obwohl sie angeblich die Pille nahm. voll krass.
LG
Sonny
Gespeichert
Lausebackesmama
aka LBM
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 10.432


Ein Leben lang!


« Antwort #55 am: 11. September 2019, 09:13:22 »

Du teilst ihr mit, dass du bereit bist Auskunft zu geben, dass du die Einkünfte ihrer Mutter zur Berechnung der Haftungsanteile benötigst und dass sie ihre Bedürftigkeit belegen muss, bevor der Unterhaltsanspruch berechnet werden kann und dazu Bafög beantragt werden MUSS. Ansonsten ist davon auszugehen, dass sie mit Bafög, Nebenjob und Kindergeld ihren Anspruch selbst deckt.

LG LBM
Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #56 am: 11. September 2019, 09:22:57 »

Hallo,

ich würde noch ergänzen, dass du das ganze schriftlich machen solltest, um einen Nachweis zu haben, dass du an einer außergerichtlichen Lösung interessiert bist. Dank schlechter Erfahrungen bin ich ein großer Freund von Postzustellungsurkunden. Man braucht ein wenig Zeit, weil man das Schreiben dem Gerichtsvollzieher vorlegt und er sorgt für die Zustellung. Das ist gerichtsfest und du hast einen Nachweis darüber welches Schreiben zugestellt wurde. Kostet etwa 14€. Aber in den meisten Fällen wird auch ein Einschreiben reichen.
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #57 am: 11. September 2019, 09:46:01 »

(...) Dank schlechter Erfahrungen bin ich ein großer Freund von Postzustellungsurkunden. Man braucht ein wenig Zeit, weil man das Schreiben dem Gerichtsvollzieher vorlegt und er sorgt für die Zustellung. Das ist gerichtsfest und du hast einen Nachweis darüber welches Schreiben zugestellt wurde. Kostet etwa 14€. Aber in den meisten Fällen wird auch ein Einschreiben reichen.
Dem schließe ich mich an. Bei mir kostet das 11 Euro ... Gerichtsvollzieherverteilerstelle findet man im Internet bzw. beim Amtsgericht (des Zustellortes) kann man diese telefonisch erfragen.
Ich mach das meist so, dass ich die per Einwurfeinschreiben zum Gerichtsvollzieher schicke. Der stellt die dann zu. Ist noch nie schief gegangen. Die Gerichtsvollzieher haben auch weniger Interesse irgendwas zu verleugnen. Terminsachen kann man auch faxen bzw. persönlich vorbei bringen.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #58 am: 11. September 2019, 10:30:59 »

Ach ja, noch eine Ergänzung. Deine Tochter meinte ja auf 537€ Unterhalt gekommen zu sein. Sie verwechselt das aber mit der Bedarfstabelle eines Studenten gemäß §§12-13a Bafög. Unterhaltsrechtlich sieht das ganz anders aus.

Vielleicht sollte aber noch jemand beantworten wie es mit deinen Rentenplänen aussieht, da bei dir ja der Renteneintritt "freiwillig" ist; ich meine damit, dass es bei Selbstständigen keine Rechtspflicht gibt. Der Unterhalt wird nämlich aus den Einkünften der letzten 12 Monate berechnet. Gehst du aber mit 2000€ netto in Rente und zahlst davon noch deine private KV und berücksichtigst den Unterhalt für ein minderjähriges Kind, so bist du spätestens ab dem 21ten deiner Tochter wahrscheinlich gar nicht mehr leistungsfähig ihr gegenüber (abhängig von den Kosten der Privaten).
Gespeichert
Sonny
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 24


« Antwort #59 am: 11. September 2019, 11:49:34 »

# Max, ich denke sie hat die DDT gegoogelt und schaute auf Unterhalt über 18. Sie ging von 1900 € Gehalt aus
und da steht 527€. Einfach oder?
Gespeichert
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #60 am: 11. September 2019, 12:07:36 »

Oh, ok, wenn es 527 waren, dann wohl eher das. Ich hatte 537 im Kopf, das wäre halt der Bedarf nach BAFÖG.

Wie ist es eigentlich mit dem Studium: steht es in inhaltlichen Zusammenhang mit der Ausbildung deiner Tochter?

Aber eins wollte ich noch loswerden, hatte bisher nur keine Zeit: Dein "Ausrutscher" hat sicher auch einen Namen und ist ein Mensch. Vielleicht solltest du deine Einstellung zu deinem Kind mal überdenken und Kontakt mit ihr aufnehmen. Einiges löst sich einvernehmlich einfacher und vielleicht findet ihr ja doch irgendwie zusammen. Denn schließlich erwarten dich vielleicht auch mal dort Enkelkinder.
Gespeichert
Sonny
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 24


« Antwort #61 am: 11. September 2019, 12:26:54 »

sie studiert ibis ?? mit einem Nebenjob hat sie ja keine Ausbildung oder ?
Gespeichert
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.995



« Antwort #62 am: 11. September 2019, 12:31:43 »

Ich sehe keinen Grund warum du deine Rentenpläne nicht umsetzen könntest.

Sie ist ja nicht mehr privilegiert, also gibt es die gest. Erwerbsobliegenheit mehr.

Die KM ist nun auch mit im Boot und die Tochter ist auch verpflichtet die Unterhaltslast durch Ausschöpfung von Ausbildungshilfen zu mindern.

Wenn du noch minderjährige Kinder hast gehen die in der Unterhaltskette eh vor allen anderen Personen und auch deine Frau wäre vor der Tochter zu unterhalten (auch wenn ihr zusammenlebt wird, wenn euer Einkommen unterschiedlich ist ihr Bedarf anhand eures gemeinsamen Einkommens mitermittelt)
Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #63 am: 11. September 2019, 13:18:57 »

Hallo midnightwish,

ich meinte damit, dass er faktisch gegenüber seiner Tochter nicht leistungsfähig wäre, denn bei 2000€ bleibt für sie definitiv nichts mehr über. Aber der Unterhalt wird ja auf Basis des Vorjahreseinkommens berechnet, oder nicht?

Sorry, hatte nicht gelesen, dass sie Abi gemacht hat.
« Letzte Änderung: 11. September 2019, 13:29:16 von MaxMustermann1234 » Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #64 am: 11. September 2019, 13:19:44 »

Aber eins wollte ich noch loswerden, hatte bisher nur keine Zeit: Dein "Ausrutscher" hat sicher auch einen Namen und ist ein Mensch. Vielleicht solltest du deine Einstellung zu deinem Kind mal überdenken und Kontakt mit ihr aufnehmen. Einiges löst sich einvernehmlich einfacher und vielleicht findet ihr ja doch irgendwie zusammen. Denn schließlich erwarten dich vielleicht auch mal dort Enkelkinder.
Deine Sichtweise, aber keine gültige, nur weil man sich auf der "moralisch richtigen Seite" erwähnt.

Wenn ein Kind aufgrund der Entscheidung einer KM entstanden ist, dann man als Vater nicht an der Erziehung beteiligt wird und nur als Zahlesel zur Verfügung steht, dann sehe ich es als gerechtfertigt an, dass man das maximale an geringen Zahlungen herausholt, was nur irgendwie geht. Die Tochter hat selber die Möglichkeit sich mit dem Vater zu unterhalten, sie entscheidet sich aber zur Maximallösung und Kommunikation über die KM.

Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #65 am: 11. September 2019, 13:37:49 »

Hallo Kasper,

die Tochter hat ihn doch angeschrieben (schreibt er). Ob die Tochter der Wunsch der Mutter oder einfach ungeplant war, kann keiner sagen. Meine Partnerin hat auch ein Kind mit jemandem vom dem sie sicher keins wollte, aber so ist das halt manchmal. Und die Kleine da hinzubringen, wo sie jetzt ist, war für sie wesentlich schwerer als für ihn, sowohl mit der Betreuung als auch finanziell. Es gehören halt auch zwei dazu.

Ich konnte dem Text nicht entnehmen, warum sich nicht an der Erziehung beteiligt wurde: wollte die Mutter nicht oder hat der Vater sich nicht bemüht?

Und selbst wenn das Kind so entstanden ist, würde ich trotzdem den Versuch unternehmen mit dem Kind Kontakt aufzunehmen und ihr meine Sichtweise schildern. Vergiss nicht, dass solche Kinder gerne von der Mutter indoktriniert werden. Das Kind hört immer, dass der Vater sich nicht interessiert, hat aber keine Möglichkeit zu merken, was hinter den Kulissen abläuft. Wenn sie dann nicht will, dann geht es wirklich nur noch um Ansprüche und dann sehe ich es auch als legitim an so wenig zu zahlen wie rechtlich zulässig ist: wer mehr haben will, der muss halt die Kommunikation aufnehmen. Aber wenn sie dann doch Kontakt will: der Unterhalt fließt ihr selbst zu und nicht der Mutter. Wenn sie dadurch nicht nebenbei arbeiten müsste, wäre das ein echter Mehrwert für sie.
Gespeichert
Sonny
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 24


« Antwort #66 am: 11. September 2019, 14:33:41 »

Genau Kasper, da bin ich voll deiner Meinung 100 pro in allem!!. Wie schon mal erwähnt wohne ich 350 km entfernt und habe hier ein tolle Familie.
Das ich damals besoffen auf die Babyfalle reingefallen bin, ist meine Schuld und ich halte es meiner angeblichen Tochter nicht vor.
Im Gegenteil, ich habe versucht korrekt zusein und auch mich mit ihr zu treffen, wenn ich mal da war. Sie hatte aber immer was vor und war beim
einzigen Treffen vor 4 Jahren sehr einsilbig und an einer Beziehung nicht interessiert. (indoktriniert)
Im Hintergrund natürlich immer die keifende Mutter die meint ich müßte meinen Verpflichtungen, wie sie auch,  nachkommen und
meinen Anteil bezahlen. "Schließlich wäre es auch MEINE Tochter" genauso wie meine Söhne.

Im Brief von meiner Tochter steht da ganz einfach drin, dass sie ab September 2019 Anspruch auf 527 € Unterhalt hat und
ich möchte das Geld bitte am 15. September überweisen, wie auch die folgenden Monate und Jahre. s. oben
Anhand meiner oben angegebenen Zahlen wollte ich von der community mal wissen ob
das so seine Richtigkeit hat. 735 € - Kindergeld 208 - nicht beantragtes Bafög dann Quotelung. Ich wollte mal die fragen die sich auskennen
was hier zu tun ist mit meinen noch guten Einnahmen 2017 von 3000€/monatl.. Ich will nicht noch einen Fehler machen und auch nicht als
Zahldepp ein Leben lang dastehen, wenn kein Anspruch sich ergibt. Enkelchen hin  oder her :-)
Ich brauche eine sinnvolle und auch korrekte Strategie für dieses Problem.
Ich habe sie nun erstmal angeschrieben ob sie sich nächste Woche mit mir treffen will und warte auf Antwort # Max
sicher auch ein guter Weg dem ich nicht im Wege stehe.
Sie kann ja nichts dafür.
Gespeichert
Kasper
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.757



« Antwort #67 am: 11. September 2019, 14:44:04 »

Vergiss nicht, dass solche Kinder gerne von der Mutter indoktriniert werden. Das Kind hört immer, dass der Vater sich nicht interessiert, hat aber keine Möglichkeit zu merken, was hinter den Kulissen abläuft.
Ein billiges Argument, warum ein Kind sich zu einem Elternteil wie sau benehmen darf.
Ich akzeptiere Deine Ansicht, dass man als Elternteil (Vater) dadrüber stehen sollte und soooo viel Verständnis aufbringen muss. Meine Ansicht ist es nicht. Auch ein Kind ist für sein Verhalten Verantwortung, im steigenden Maße wie das Alter steigt. Und von einem Ü18 Kind kann erwartet werden, dass es sich Gedanken macht, oder aber halt damit rechned, dass es auf Widerstände trifft, wenn es einen Elternteil nur als Zahlinstrument ansieht.
Ich habe mir geschworen, dass meine Kinder, die sich gegen mich stellen, jeden Cent den sie von mir haben wollen, per Gericht einklagen müssen. Die bekomme genau nur das, was Ihnen zusteht. Und mit 65 geht ich in eine betreute Wohneinrichtung und fordere von Ihnen Unterhalt.

Jedem das Seine.
Gruß
Kasper
Gespeichert

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
MaxMustermann1234
_segelmann05
***
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 292


« Antwort #68 am: 11. September 2019, 15:43:41 »

Hallo Sony,

ich wollte es nur anregen. Ich persönlich habe meinen Vater erst mit Anfang 20 kennen gelernt, es gab aber auch nie Forderungen nach Unterhalt von mir. Es ist halt schwer sich in die Situation anderer rein zu versetzen. Man kann nur das Angebot machen, annehmen muss sie es selbst.

An Kasper gerichtet würde ich sagen, dass es einen Unterschied macht, ob eine Mutter im Namen des Kindes eine Klage erhebt oder ob ein Kind mit 18 denselben Weg geht oder auf ein Angebot zum Gespräch eingeht. Und die jahrelange Beeinflussung einer Mutter gegen den Vater ist schwer zu überwinden, auch mit 18. Ich habe aber nicht gesagt, dass man für alles Verständnis haben muss. Wenn mein Kind mich mal verklagen sollte, so wäre auch bei mir Schluss mit lustig: man verklagt sich nicht bei einer funktionierenden Beziehung. Aber bisher hat das Kind nichts anderes getan als um Unterhalt zu bitten.

Wenn kein Wunsch nach Kontakt besteht, dann ist das halt so, dann gibt es auch nur das, was man zahlen muss. Trotzdem kann das Kind nichts dafür, wie es gezeugt wurde und deshalb finde ich die abwertende Bezeichnung "mein Ausrutscher" an der Stelle unangebracht. Ich weiß nicht, wie eure vergangenen Jahre gelaufen sind, aber wahrscheinlich war es für dein Kind auch nicht rosig, wenn du ihr erklärst, dass sie Produkt einer Babyfalle war und es deswegen keinen regelmäßigen Umgang gab (jetzt mal ganz verkürzt dargestellt).

Ich will doch einfach nur sagen: versucht mal miteinander zu reden, sachlich und in Ruhe. Vielleicht hilft es ja...
Gespeichert
AnnaSophie
_AnnaSophie
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 2.615


« Antwort #69 am: 11. September 2019, 16:05:19 »

Hallo,
Dann bemüh doch mal einen bafögrechner.
Wenn ich bei dir von 50.000 brutto ausgehe und bei der Mutter von 30000 kommt ein Bafög satt von 300 € raus.
Und mit Kindergeld und MiniJob ist die Tochter nicht mehr bedürftig.

Insofern darauf bestehen, dass ein bafög-antrag gestellt wird. Und mitteilen, dass  du von 300 € Bafög ausgehst. Dazu das komplette Kindergeld sowie der Minijob würden dazu führen dass sie ihren Bedarf selbst decken kann.
Sollte dies nicht der Fall sein, so mögen sie bitte den Bafög Bescheid sowie ihre Einkünfte und die uUnterlagen der Mutter vorlegen.

Sophie
Gespeichert
der Frosch
Rege dabei
***
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 156



« Antwort #70 am: 11. September 2019, 16:50:54 »

Hallo Sonny
Als erstes würde ich die Tochter darauf aufmerksam machen, das sie verpflichtet ist Bafög zu beantragen und das Du gerne bereit bist das Formular 3 auszufüllen. Wenn Du dieses ausfüllst nimmst Du zwar die Zahlen von 2017, aber füllst auch gleichzeitig den Aktualiesierungsantrag mit den aktuellen Zahlen aus. Als Studentin hat Deine Tochter Anspruch auf 735€ -204 € KG - Bafög- 450 € Job und da denke ich nicht das noch ein Unterhaltsanspruch zumal ja noch andere Unterhaltsberechtigte da sind. So weit ich weiß, soll das Bafög auch ab nächsten Jahr auf etwas über 800 € erhöht( ob  das schon durch den Bundestag ist weiß ich nicht) werden.

LG der Frosch
Gespeichert
82Marco
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.966



« Antwort #71 am: 11. September 2019, 16:57:00 »

Servus Sonny!
ganz ehrlich: bevor ich weiter meine angebliche Tochter sponsore würde ich erst mal wissen wollen, ob sie tats. meine biologische  Tochter ist.
KM hat damals den VS-Test verweigert mir Rücksicht auf Seelenzustand Tochter; ich denke das Mädel ist mittlerweile alt genug, selbst zu entscheiden, ob hier endgültig Gewissheit herbei geführt wird oder nicht.
Insofern sähe ich folgende Vorgehensweise:
1. Feststellung der Vaterschaft, wenn positiv
2. Prüfung, ob KU-Anspruch gerechtfertigt und wenn ja, in welcher Höhe.
3. Ermittlung der von BEIDEN Eltern zu leistende KU-Anteile.

Grüßung
Marco
Gespeichert

Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________

Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
midnightwish
Globaler Moderator
******
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.995



« Antwort #72 am: 11. September 2019, 16:57:02 »

Der Höchstsatz ist bereits auf 853 erhöht worden und wird 2020 nochmal auf 861 erhöht werden.

Gespeichert

Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
sturkopp
Nicht wegzudenken
****
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 458



« Antwort #73 am: 11. September 2019, 17:09:01 »

Moin,

Als Studentin hat Deine Tochter Anspruch auf 735€

@Sonny, das stimmt so nicht, wurde im laufe des Threads aber schon erklärt.

Solange die Tochter bei einem ET wohnt wird der Anspruch aus dem addierten Einkommen der Eltern bestimmt.
Gespeichert

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ H. Ford
L.G.
Sturkopp
Susi64
Spezialgruppe
*****
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 4.222


« Antwort #74 am: 11. September 2019, 17:21:41 »

Hallo,

1. Unterhaltsbedarf klären: Wohnt sie noch zu Hause oder nicht. Daraus ergibt sich dann der Unterhaltsanspruch insgesamt. Wohnt sie nicht zu Hause dann ist der Unterhaltsbedarf z.Z. 735 Euro.
2. BAfög ist  zu beantragen, Nebenjob ist anzugeben. BAfög + Einkommen aus dem Nebenjob reduzieren den Unterhaltsbedarf.
2a) Normalerweise ist beim BAfög der Steuerbescheid des vorvor letzten Jahres (als diese Jahr, der von 2017) zu berücksichtigen. Wenn Du aber in Rente gehst ist Dein Einkommen wesentlicher geringer und das sollte dann auch beim BAfög berücksichtigt werden. Mit dem BAfög-Amt sollte geklärt werden, was da zu tun ist.
3. Damit der Unterhalt gequotelt werden kann ist Deine Tochter verpflichtet auch eine Einkommensauskunft der Mutter einzuholen und Dir (zur Kontrolle ob richtig gerechnet wurde) zugänglich zu machen.
4. Dein Selbstbehalt beträgt 1300 Euro gegenüber Deiner Tochter.

VG Susi
Gespeichert
Seiten: 1 2 [3] 4 5   Nach oben
Drucken
vatersein.de - Forum  |  Themen  |  Unterhaltsrecht (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Unterhalt für Tochter mit 20
 
Gehe zu:  

Powered by SMF 1.1.10 | SMF © 2006, Simple Machines LLC

Wer ist Online

www.pragmaMx.org
Alle Mitglieder: 15 080
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 2
Gäste Online: 42

Bitte registriere Dich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzt Du den vollen Funktionsumfang dieser Seite.


Werbung

Der entsorgte Vater
Der entsorgte Vater auf DVD




www.vatersein.de
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren,
alles andere © 2002 - 2019 by Vater sein trotz Trennung/Scheidung - Das Portal für Trennungseltern
Diese Webseite basiert auf pragmaMx 0.1.10.
Die Inhalte dieser Seite sind als RSS/RDF-Quelle verfügbar.

Theme created by Khon Bangkok WebWebWeb team