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vatersein.de - Forum 13. November 2019, 16:39:22 *
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Autor Thema: Unterhalt für Tochter mit 20  (Gelesen 7400 mal)
Kakadu59
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« Antwort #25 am: 19. Oktober 2017, 12:16:46 »

Hallo @Sunny,
zunächst einmal: unabhängig davon, dass Du von KM oder (ggf) von der Tochter per Whatsapp in Unterhalts -oder ähnlichen Dingen kontaktiert wirst;
Ich persönlich halte diese Medien in (zB.) Unterhaltsangelegenheiten nicht für das Mittel der Wahl (im absolut privaten Bereich ist es ok).
Soll heißen: An Deiner Stelle würde ich den Schriftverkehr seriös, also per Brief und in entscheidenden Dingen per Einschreiben abwickeln.

ansonsten:
Hallo Toto hallo Kakadu
Vielen Dank für die [...]
Heute kam Whatsapp von KM. "Da ich meinen Verpflichtungen für Oktober nicht
nachgekommen bin hätte Sie heute einen Termin beim Jugendamt.
Gruß
Sonny
... dort wird sie genau das zu hören bekommen, was wir hier schon gesagt haben.
Das Jugendamt wird sich mit ziemlicher Sicherheit nicht mit der Mutter in Unterhaltsangelegenheiten für einer Volljährige auseinandersetzen. Von der Seite hast Du nichts zu befürchten.

Auch Eurer Tochter gegenüber darf das JA nur noch beratend tätig werden (also auch hier gibt es sowas wie Beistandschaft nicht mehr)
« Letzte Änderung: 19. Oktober 2017, 12:18:23 von Kakadu59 » Gespeichert

MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Kakadu59
Nicht wegzudenken
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« Antwort #26 am: 19. Oktober 2017, 12:29:16 »

Kleiner Nachschlag:
[...]
"Die Tochter gäbe sich allergrößte Mühe mich zufrieden zu stellen und ich wäre auch in der Pflicht ihr zu helfen".
[...]
Dann kann man sich immer noch auf einen Kaffee verabreden.
Gruß
Sonny
Nun ja, das kann Dir Deine Tochter ja in einem persönlichen Kontakt (Schriftverkehr, Telefonat, Treffen) gerne mitteilen bzw. erklären...

Im Übrigen: Eine Unterhaltspflicht für Dich läuft erst ab dem Monat an, in welchem Du (rechtmäßig) von Deiner Tochter (oder deren RA) in Verzug gesetzt wurdest;
heißt hier: Deine Tochter muß Unterhalt fordern und in diesem Zusammenhang Ihre Bedürftigkeit nachweisen.
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MfG. Kakadu59

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Sonny
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« Antwort #27 am: 25. September 2018, 09:23:09 »

Hallo liebe Community,
den Unterhalt an meine 20-jährige Tochter habe ich im Okttober 2017 auf eure Empfehlung hin eingestellt
und auch interessanterweise nichts mehr gehört seither.
Jetzt nach einem Jahr bekomme ich von der KM die Nachricht ich solle wieder Unterhalt bezahlen,
da die Tochter ( inzwischen 21) in einer Agentur ein entgeltfreies Praktikum begonnen hat,
deshalb nicht mehr arbeiten kann und jetzt wieder meine Unterstützung (Unterhalt) braucht.
Meine Frage wäre ob ich hier, wenn das so wäre, wieder Unterhalt bezahlen muss wenn ich
die Unterlagen bzw. Nachweise darüber bekomme Huch
Vielen Dank für Eure Hilfe.

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AnnaSophie
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« Antwort #28 am: 25. September 2018, 09:49:21 »

Hallo,

ich würde gar nichts machen. Einfach weil die KM nicht mehr deine Ansprechpartnerin ist.
Deine Tochter muss sich selbst melden, wenn sie etwas will.
Und dann muss sie nachweisen dass sie bedürftig ist.
Und bedürftig ist sie nur in Ausbildung oder Studium.

Sophie
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MJ1977
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« Antwort #29 am: 25. September 2018, 09:54:34 »

Ich hab's jetzt mal nachgelesen, dass ist aber jemand hartnäckig. Die KM ist bei einer 21jährigen definitiv raus was Forderung des "Kindes"unterhalts (außer sie wäre der gesetzliche Vormund) angeht. Also runde Ablage.

Wenn Tochter Unterstützung benötigt darf sie sich gerne selber melden. Außerdem klingt es fast so, als hätte Tochter schon gearbeitet. Da stellt sich dann die Frage ob überhaupt noch Unterhalt geleistet werden muss.

Unterlagen und Nachweise aber auch über das Einkommen der KM da jetzt ja beide Elternteile barunterhaltspflichtig sind.
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82Marco
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« Antwort #30 am: 25. September 2018, 09:54:48 »

Servus Sonny!
Zunächst ist das, was KM zu Dir sagt nicht von Relevanz: Tochter muss selbst an Dich herantreten!
Weiter muss Tochter erst mal den Nachweis antreten, ob ihr KU-Anspruch überhaupt berechtigt ist.. Hierzu hat sie Dir alle entsprechenden Unterlagen (Ausbildungsvertrag, etwaige Einkünfte, Belege, etc), ebenso wie Einkommenszahlen von KM zur Beurteilung vorzulegen.
Wenn das alles geschehen ist, kann beurteilt werden, ob und in welcher Höhe KU von Dir zu leisten ist....

Grüßung
Marco

P.S.
AS war schneller. ich less es trotzdem stehen...
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Sonny
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« Antwort #31 am: 25. September 2018, 10:56:13 »

Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten!

Das meine Tochter sich bei mir melden muss, wenn sie etwas will, ist mir schon klar.
Auch die Belästigungen der KM perlen bei mir ab, sind aber lästig.
Die Frage war ja nur hypothetisch. Ist die Tochter denn bedürftig bei einem entgeltfreien Praktkum?
Mich hätte interessiert, ob ich hier noch in der Verantwortung bin.
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AnnaSophie
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« Antwort #32 am: 25. September 2018, 11:06:12 »

Hallo,

da die Tochter mit 20 erst die Schule beendet hat, dürfte da noch grundsätzlich eine Unterhaltspflicht bestehen.
Aber nur, wenn sie eben in Ausbildung oder Studium sich befindet. Wobei beim Studium vorrangig Bafög beantragt werden muss.
Ein entgeltfreies Praktikum ist weder Ausbildung noch Studium.
Wäre es ein Pflichtpraktikum vom Studium würde es über Bafög und Unterhalt zu zahlen sein.
Da hättest du aber informiert werden müssen.

Ich vermute mal, dass die Tochter nichts macht und jetzt einfach mal schaut was ihr Spass machen könnte.

Insofern einfach abwarten. Unterhalt ist erst ab in Verzugsetzung zu zahlen und das muss die Tochter erledigen.

Sophie
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82Marco
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« Antwort #33 am: 25. September 2018, 11:07:01 »

Die Frage war ja nur hypothetisch. Ist die Tochter denn bedürftig bei einem entgeltfreien Praktkum?
Mich hätte interessiert, ob ich hier noch in der Verantwortung bin.
Was hat sie denn im letzten Jahr gemacht? Gearbeitet?

Grüßung
Marco
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Sonny
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« Antwort #34 am: 25. September 2018, 11:24:47 »

Hi Marco

Die KM sagte ja, dass die Tochter jetzt nicht mehr arbeiten kann wegen dem Praktikum.
Da ich zu der Tochter noch nie groß Kontakt hatte, habe ich keine Ahnung was sie macht.
Unsere Kommunikation war immer einsilbig. Der letzte Kontakt war meine Frage nach
Ihrer Adresse. Ohne Antwort. tzz
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82Marco
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« Antwort #35 am: 25. September 2018, 11:58:38 »

Servus Sonny,
ich habe den leisen Verdacht, dass Dich jemand für blöd verkaufen möchte:
Wenn Tochter wo auch immer ein Job hatte, wäre das Praktikum nicht zwingend nötig gewesen … ergo macht sie es aus freien Stücken und wäre m.E. damit nicht unterhaltsberechtigt.

Grüßung
Marco
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Rollimatze
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« Antwort #36 am: 27. September 2018, 06:22:09 »

Hallo Sonny,

bitte entschuldige, sollte ich die Angaben überlesen haben aber mal ehrlich, weshalb bist du dir sicher das du überhaupt für dein Kind Unterhalt zahlst?

Gruß
Matze
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Kakadu59
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« Antwort #37 am: 01. Oktober 2018, 13:43:04 »

Hallo @Sonny
Hallo liebe Community,
den Unterhalt an meine 20-jährige Tochter habe ich im Okttober 2017 auf eure Empfehlung hin eingestellt
und auch interessanterweise nichts mehr gehört seither.
Jetzt nach einem Jahr bekomme ich von der KM die Nachricht ich solle wieder Unterhalt bezahlen,
da die Tochter ( inzwischen 21) in einer Agentur ein entgeltfreies Praktikum begonnen hat,
deshalb nicht mehr arbeiten kann und jetzt wieder meine Unterstützung (Unterhalt) braucht.
Meine Frage wäre ob ich hier, wenn das so wäre, wieder Unterhalt bezahlen muss wenn ich
die Unterlagen bzw. Nachweise darüber bekomme Huch
Vielen Dank für Eure Hilfe.


klingt ganz nach "täglich grüßt das Murmeltier",
Die ganze Situation hattest Du doch schon mal vor genau einem Jahr?
Hattest Du zwischenzeitlich Kontakt zu Deiner Tochter und konntest in Erfahrung bringen, welchem Studium das bereits absolvierte Praktikum als Vorbereitung dienen sollte?
Was natürlich auch die Frage aufwirft, warum Deine Tochter auch jetzt noch nicht studiert (und ob sie sich überhaupt für ein Studium beworben hat(te) und wenn nicht, warum nicht und warum sie ein weiteres Praktikum absolviert.

Zu den anderen Dingen wurde ja schon was gesagt. die KM ist seit Volljährigkeit der Tochter nicht nur nicht mehr zuständig, sondern unterhaltsrechtlich selbst verpflichtet, sich gegebenenfalls am Barunterhalt für die Tochter zu beteiligen.
Wenn Du willst, kannst Du der KM ein letztes mal(!) mitteilen, das Unterhalt für die Tochter nicht mehr in Ihrem Zuständigkeitsbereich fällt und einfach mal (spaßeshalber) Einkommensunterlagen einfordern (wenn Sie schon der Meinung ist, Du müßtest Unterhalt zahlen).
Ansonsten wartest Du schlicht und ergreifend ab, wann und wie sich die Tochter in der Sache bei Dir meldet.
Deren Schreiben bestimmt dann Dein weiteres agieren in der Sache....
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MfG. Kakadu59

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Sonny
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« Antwort #38 am: 09. September 2019, 11:52:27 »

Hallo liebe Community,
nach so vielen guten, fachlichen Ratschlägen von Euch wollte ich Euch mal nach ein paar aktuellen Fakten fragen.
Nachdem ich nun 1 Jahr nichts mehr gehört habe kam heute ein Brief, diesmal von meiner
One-night Stand Tochter(einen Vaterschaftstest hat mir die Mutter 2013 verweigert#Marco). Inzwischen ist sie 22 und schreibt freundlich,
dass sie ab September 2019 nun doch studieren geht. Sie möchte mich darauf hinweisen,
dass sie ab sofort wieder Anspruch auf Unterhalt hat. Dieser liege laut Ihren Unterlagen bei 527 € monatlich laut Düsseldorf Tabelle,
ich möchte bitte das Geld monatlich auf Ihr Konto überweisen. Über die KM liegen keine Informationen vor.
In der Anlage war ein Schreiben der Hochschule, dass ein Studienplatz für sie reserviert wäre. Der erste Studientag wäre der 23.9.2019.
In 2 Monaten werde ich 65 und will endlich ab  2020 in Rente gehen. Ich habe mit meiner Partnerin noch 2 unterhaltspflichtige Söhne die studieren,
bzw. noch zur Schule gehen. Da ich immer selbstständig war werde ich keine Rente bekommen,
ich lebe dann von  brutto ca.  2000 € Mieteinnahmen abzgl. Steuer, KV etc., soweit vermietet ist. Der letzte Kredit  ist zum 1.10. fällig
und ich bin dann schuldenfrei. Wie lautet die aktuelle Formel über Unterhalt mit 22 und was schlagt ihr mir vor?
Irgendwie bin ich es langsam auch leid  solange für diesen einen Ausrutscher finanziell belästigt zu werden.
viele liebe Grüße
Sonny
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« Antwort #39 am: 09. September 2019, 12:07:20 »

Hallo,
Ich würde ihr freundlich schreiben, dass ab 18 beide Elternteile barunterhaltspflichtig seien. Sie bitte sofort nach der Immatrikulation einen bafög-antrag zu stellen hat, da Bafög vorrangig zu beantragen ist.
Und das du weitere unterhaltsberechtigte hast, die bis auf das Studierende andere Kind vor ihr im unterhaltsrang stehen.
Sie soll dir den Teil des Antrages für Bafög zukommen lassen, in dem die Einnahmen der Eltern abgefragt werden. Diesen würdest du ausfüllen und direkt an das BafögAmt senden.
Sobald der bafögbescheid vorliegt möge sie dir diesen,ebenso wie Unterlagen über die Einkünfte der Mutter zukommen lassen, damit der Familienrechtliche haftungsanteil für beide Elternteile berechnet werden kann.

Ach so, hat sie schon eine Ausbildung? Wenn ja steht diese mit dem studium in Zusammenhang?

Sophie
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midnightwish
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« Antwort #40 am: 09. September 2019, 12:13:18 »

Schreibe ihr auch freundlich zurück, dass du sie gerne unterstützt, aber zur genauen Berechnung die Einkommensverhältnisse der Mutter benötigst und sie auch BaFÖG beantragen muss
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
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« Antwort #41 am: 09. September 2019, 13:54:35 »

Hallo,

ich kenne deine Geschichte nicht, aber meine Frage wäre vorab, ob du überhaupt als Vater eingetragen bist, da ihr wohl nicht verheiratet wart und kein Vaterschaftstest vorgenommen wurde. Hast du einfach so anerkannt oder zahlst du auf freiwilliger Basis?

Falls eine Rechtspflicht besteht, sind die Ratschläge oben natürlich korrekt, andernfalls wäre es sicher angebracht sich zusammenzusetzen und vorab zu reden.
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« Antwort #42 am: 09. September 2019, 14:29:44 »

Da ich damals kurz vorher mit meiner noch-Partnerin auch Vater geworden bin und mein neues Haus bezugsfertig war, wollte ich Unannehmlichkeiten vermeiden,
und habe mich aus Angst als Vater eintragen lassen. 
Das ich die Nacht mit Ihr verbracht hatte war ja nicht strittig.  Zu einem späteren Zeitpunkt hat die KM den Vaterschaftstest mit Rücksicht auf das Kind verweigert.
Stimmt die Forderung prinzipiell mit den 527 €?? oder wie wird das dann gerechnet?
LG

 
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« Antwort #43 am: 09. September 2019, 14:41:09 »

Hallo,

Nein, die 527€ stimmen nicht unbedingt.
735-komplettes Kindergeld 204 - noch unbekanntes Bafög.

Dazu kommt dass du
1 Kind in allgemeiner schulausbildung (Abi) hast, was im 1. Unterhaltsrang steht. Eine Ehefrau im 2. Rang, es sei denn sie kann dich selbst unterhalten.
Und 2 Kinder, mit der Tochter die im 4. Rang stehen.
  Der Selbstbehalt gegenüber Studenten beträgt 1.300 €, bereinigt.
Und je nach OLG werden die unterhaltsbeträge der vorrangig berechtigten Evtl.. Vorher abgezogen.

Dein jahresnetto plus steuerersattung/12 = durchschnittlich es netto.
Davon gehen private Krankenversicherung, 5 % berufsbedingte Aufwendungen oder mehr nach Aufwand und 4 % vom brutto als zus. Altersvorsorge abgezogen.

Dann muss man schauen ob das Schulkind und die Mutter vorab berechtigt und abgezogen werden dürfen. Wenn ja geht das vorher ab.
Wenn nicht muss das auch bei der Berechnung einfliessen.

Bekommt das andere studierende Kind Bafög?

Sophie
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« Antwort #44 am: 09. September 2019, 15:02:49 »

Hallo AnnaSophie,

überlese ich es gerade oder wurde noch gar nicht gesagt, dass die Tochter auswärts wohnt? Wenn sie doch bei der Mutter wohnt, wäre doch DDT anzusetzen, oder?
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Sonny
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« Antwort #45 am: 09. September 2019, 19:28:03 »

Danke AnnaSophie,

das "Kind" wohnt inzwischen nicht mehr bei der Mutter und hat entweder eine eigene Wohnung
oder wohnt mit ihrem Freund zusammen. Normal mit 22 denke ich.
Meine Frau kann sich selber unterhalten und mein studierender Sohn bezieht kein Bafög.
Wie wird das denn gerechnet, wenn ich nun in  Rente gehe. Mein letzter Steuerbescheid ist ja noch von 2017.
Nimmt man dann die Einnahmen von 2017 als Berechnung oder die aktuellen logischen Bezüge
über die es ja noch keinen Bescheid gibt? Was bedeutet DDT?
LG Sonny
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AnnaSophie
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« Antwort #46 am: 09. September 2019, 20:03:20 »

Hallo,

DDT = Düsseldorfer Tabelle

Könnte dein Sohn Bafög erhalten?

Beim Bafög-Antrag sind die Einkünfte vom vorletzten Kalenderjahr ausschlaggebend. Man kann aber ein Aktualisierungsantrag stellen, so dass die derzeitigen Einkünfte angerechnet werden.

Wenn du in Rente gehst muss halt neu gerechnet werden. Und geschaut werden wer Anspruch auf wieviel Geld hat.
Aber Studierende müssen vorab Bafög beantragen. Hier sollte dein Sohn auch Bafög beantragen bzw. du kannst eure Zahlen mal in einen Bafögrechner eingeben. Dann siehst du ja schon, ob er überhaupt Bafög bekommen könnte.

Sophie
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« Antwort #47 am: 10. September 2019, 20:06:48 »

Schön dass Ihr so engagiert Euch in die Probleme der Beteiligten hineindenkt.

Heute bekam ich einen Anruf von der KM, anfangs noch freundlich dann aber zunehmend aggressiv!
Sie wollte meine Nettoeinnahmen im Jahr wissen wegen bafög. (Man muss natürlich auch den Anfang der Geschichte lesen).
Sie wollte angeblich für die Tocher die doch noch mit der Mutter zusammen wohnt Bafög  beantragen und der Sachbearbeiter hat abgeraten, da die Tochter einen
Nebenjob für 450 € hat. Dieser würde dann vom Bafög abgezogen ??!! und es ergäbe praktisch eine positive 0.
Sie wäre besser dran mit dem Unterhalt.
Als ich dann auch noch von Rente und Unterhaltsrängen gesprochen habe fühlte sie sich wohl beleidigt und wiederholte 5 x dass es
sich um MEINE Tochter handelt und diese meinen Söhnen in nichts nachsteht. Außerdem hätte sie mir jetzt 4 ? !(1) Jahre
meine Ruhe gelassen und MEINE Tochter soll auch das Recht haben etwas zu werden, was ja dann nun ausnahmslos an mir läge
Auf meine Antwort, dass ich mich drum kümmere meinte sie ich solle mich sputen, sagte noch "so ein **tsts - ID 7**"
beim Auflegen und legte auf. Darauf hin bekam ich die app von der Tochter. sie wolle kein bafög beantragen. hm
was nun? Max sagte ja, dass nun doch DDT anzuwenden sei Huch? Das bedeutet ja dass ich hier wohl das doppelte zu bezahlen habe
als wenn sie eine eigene Wohnung hätte. Etwas durcheinander bin ich schon.
vielleicht könnt ihr mir nochmal helfen.
Grüße Sonny
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Ein Leben lang!


« Antwort #48 am: 10. September 2019, 20:30:31 »

Sie MUSS BAföG beantragen, wenn sie bedürftig ist, das ist kein Wunschkonzert.

Der Anspruch berechnet sich, wenn sie bei ihrer Mutter lebt,  nach der Summe eurer beiden Einkünfte und der entsprechenden Stufe der DDT

Vorrangige Unterhaltspflichten müssen auch vorrangig berücksichtigt werden.

Mal angenommen, du hättest nur 1600 Euro Netto und ein Kind in Schulausbildung, für das du 351 Euro zahlst, dann wärst du danach nicht mehr leistungsfähig.

Hättest du nach Zahlung des Unterhalts an dein schulpflichtiges Kind noch 1600 übeig, wärst du in Höhe von 300 Euro noch leistungsfähig.

Grundsätzlich:
Bedarf (resultierend aus der Summe der Einkünfte  BEIDER Elternteile) - volles KG - Bafög = Unterhaltsanspruch an die Eltern. Und dieser Bedarf wird anteilig von den Eltern erbracht. Verdient KM 3000 netto und du 2000, trägt sie 3/5 und du 2/5. Und du musst nicht mehr Unterhalt zahlen, als du nach deinem eigenen Nettoeinkommen verpflichtet wärst.

Eure Tochter muss euch beide auffordern Auskunft zu geben. Dann muss sie dir die Einkünfte der Mutter und der Mutter deine Einkünfte offen legen. Und sie muss Bafög beantragen. Wenn dann alle Faktoren bekannt sind, kann man rechnen.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
sturkopp
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« Antwort #49 am: 10. September 2019, 20:36:15 »

Moin,


Eure Tochter muss euch beide auffordern Auskunft zu geben. Dann muss sie dir die Einkünfte der Mutter und der Mutter deine Einkünfte offen legen. Und sie muss Bafög beantragen. Wenn dann alle Faktoren bekannt sind, kann man rechnen.


und nicht zu vergessen, sie muss auch ihre eigenen Einkünfte und Vermögensverhältnisse offen legen.
Gespeichert

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ H. Ford
L.G.
Sturkopp
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