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vatersein.de - Forum 23. April 2018, 11:13:43 *
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Autor Thema: Alles hin wer hat tipps?  (Gelesen 3696 mal)
Holzmichel
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 19


« am: 10. September 2017, 19:22:57 »

Moin
Ich stell mich mal kurz vor:
Ich bin Michael 27 Jahre alt und komme aus Niedersachsen.
Jetzt versuche ich mal meine Geschichte in Kurzform zu schildern.

Ich habe meine Partnerin vor gut 3 jahren kennengelernt und relativ früh gemerkt das sie in der Beziehung vor mir extrem gelitten hat und verarscht wurde und habe mir immer mühe gegeben das sie sich bei mir sicher sein kann.
das nächste was mir aufgefallen ist das sie eine extreme und ich meine wirklich extreme Bindung zu ihrer Mutter hat (Ihr Wort ist Gesetz) und einen sehr großen Kinderwunsch.
Naja 3 Monate lang war alles super bis sie dann von ihrem Arbeitgeber versetzt wurde und plötzlich 350 km weit weg war. Dank Wochenendarbeit hat man sich wenns gut lief noch 1 mal im Monat gesehen. Sie hat dann öfter mal streit wegen absolutem kinderkram angefangen.
Naja dann irgendwann ist sie total ausgerastet und hat mich morgens vorm aufstehen ohne irgendeinen Grund rausgeschmissen und mich 3 Wochen oder so komplett ignoriert.
Irgendwann hat sie sich wieder gemeldet und mir erklärt sie hat nur schluss mit mir gemacht weil ihre Mutter das so wollte weil sie mich hasst.
Naja wir habens dann auch wieder hinbekommen und uns 2 Monate später verlobt. Lief wieder wir haben uns öfter gesehen alles gut.
Bis es Anfang des Jahres wieder geknallt hat und was jetz kommt schlägt eigentlich dem Fass den Boden aus. Wieder Stress und 2 Monate komplette Funkstille also hab ich mir gedacht ich packe ihre Sachen die bei mir waren und schmeiß sie ihr vor die Füße. Sie komplett aufgelöst und verzweifelt, tränenüberströhmt bittet mich ihr noch eine Chance zu geben, weil sie wollte das nicht ihre Mutter hat gedroht sich scheiden zu lassen wenn sie mit mir zusammenbleibt. Dumm wie ich bin hab ich ihr verziehen 2,5 Monate später ist sie Schwanger. was ich bis dahin nicht wusste und er auch nicht das sie parallel noch einen anderen Freund  hatte den ihre Mutter  ihr vorgesetzt hatte.
Plötzlich kamen 2 väter in betracht. naja  nach langen hin und her gerechne  und Einschätzung des Arztes komme nur ich in frage. Ich denke mir was war ist gewesen jetzt werden wir Eltern alles gut ungefähr 2 Wochen lang bis sie versucht hat dem anderen weißzumachen das er der Vater ist hat 2 tage lang geklappt dann hat er nachgerechnet und von mir erfahren und war auf und davon.
Dann kam der Moment wo sie ihrer mutter von der Schwangerschaft erzählt hat. Die hat sich riesig gefreut bis zu dem Moment in dem sie erfahren hat das ich der vater bin. Da kam nur: Sieh zu das du einen Termien für eine Abtreibung machst!
Da hat sie zum glück nicht auf mama gehört....
Wir werden Eltern.......
Alles geplant, sie nimmt elternzeit und zieht zu mir wir werden eine Fammilie und haben uns immer mehr darauf gefreut.
Bis sie eines Wochenendes wieder bei ihrer Mutter war. 3 tage keine Reaktion anrufe, sms alles blieb unbeantwortet.
Bis sie mir Mitteilt Sie will mich nie mehr wieder sehen, den Kontakt abbrechen und überlegt noch ob sie das Kind gleich nach der Geburt weggibt oder es alleine groß zieht.
In dem fall würde ich dann bescheid kriegen das ich unterhalt zu zahlen hätte aber von dem Gedanken mein Kind jemals kennenzulernen könne ich mich in jedem fall schon mal verabschieden. und zack werde ich wieder Ignoriert,
und wenn sich jetzt jemand fragt was ihre Mutter gegen mich hat, ich weiß es nicht.
Ich habe nur mitbekommen das der Exfreund den ich am anfang erwähnt habe immer muttis Liebling war. Gut der mann hat sich als 22 ausgegeben obwohl er mitte 40! war und kam dann irgentwann wegen einiger größer betrügerein ins Gefängnis und ist angeblich dann irgendwie nach tschechien geflohen ich weiß auch das er meine Freundin geschlagen und Finanziell missbraucht hat.
Welche Mutter wünscht sich sojemanden für ihre Tochter?
Ach ja mein Quasi Schwager ist auch viel besser als ich. Nach einem jahr kam raus er ist noch verheiratet hat 3 Kinder und einen Haufen Schulden, das mit den schulden hat er gelößt indem er im Mai die ganzen Familienersparnisse geklaut hat.
Aber das scheint immer noch besser zu sein als ich der sein Geld ehrlich verdient.

Ich weiss das klingt wahrscheinlich alles etwas wirr und wie aus einer RTL2 Sendung....

Mir wird das aber alles zu viel und ich will weder das mein Kind im Heim groß wird nur unter der Diktatur von Oma die keine Gelegenheit auslassen würde dem Kind zu erzählen was es doch für einen schlechten Vater hat.
Sprich entweder meine Madame sagt sich von ihrer Mutter los und tut was um unserem Kind eine Richtige fammilie zu bieten, aber die Hoffnung habe ich begraben.
Also gäbe es für mich irgendeine Möglichkeit das alleinige Sorgerecht zu beantragen und auch zu bekommen?
Ich könnte dem Kind ein viel ehrlicheres und liebevolleres Umfeld bieten.
Hätte ein eigenes Haus im Gegensatz zu eine vom Amt bezahlten Wohnung und auch Finanziell liegen Welten dazwischen.
Ausserdem habe ich einen sehr Fammilien bzw. Kinderfreundlichen Arbeitgeber und meine Eltern im gleichen Ort.
Es ist mein Kind und ich will das es in einem gutem Umfeld ohne Lügen und Manipulation groß wird ohne Geldsorgen dafür mit Liebe und Geborgenheit  exclamation_smile

Hat jemand einen Rat?
Gruß Michael


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AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #1 am: 10. September 2017, 19:43:38 »

Hallo,

wenn das Kind auf der Welt ist würde ich an deiner Stelle einen Vaterschaftstest verlangen.

Und wenn sich herausstellt, dass du der Vater bist bist du dem Kind und der KM zu Unterhalt verpflichtet. Der KM für die ersten drei Jahre nach der Geburt.

Und als Vater hast du eine Umgangspflicht, die zu Beginn häufiger ist, aber nicht so lange, was sich mit zunehmendem Alter des Kindes ändert.

Und nein, erstmal gibt es für dich keine Chance auf das alleinige Sorgerecht. Das bekommt die KM weil ihr nicht verheiratet seid. Aber im Zuge der Vaterschaftsanerkannung (nach dem Test) kannst du einen Antrag auf das gemeinsame Sorgerecht stellen.

Und nein, finanzielle Vorzüge sorgen nicht dafür, dass die das alleinige Sorgerecht zugesprochen wird.

Aber, wenn die KM das Kind weggeben will, kannst du ihr ja vorschlagen, dass sie es dir gibt.

Sophie
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Holzmichel
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« Antwort #2 am: 10. September 2017, 20:00:23 »

Danke schonmal.
Den Vorschlag habe ich ihr gemacht, ich würde das Kind zu mir nehmen und keinerlei Finanzielle Forderungen an sie stellen.
Aber es kam nur sie könne mit dem Kind tun und lassen was sie will und ich hätte kein recht und keine Möglichkeit was dagegen zu tun....
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Ingo30
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« Antwort #3 am: 10. September 2017, 20:00:47 »

Moin Holzmichel,

wie AnnaSophie schon geschrieben hat: Zu erst einmal steht ein Vaterschaftstest für Dich an. Vorher solltest Du auf keinen Fall eine Vaterschaftsanerkennung unterschreiben. Ist ja super, dass da irgendjemand nach Angaben der KM etwas "ausrechnen" will - letztlich kann das nur durch einen DNA-Test sicher bestimmt werden. Insbesondere wenn Du mit solch "schwierigen" Umfeld zu tun hast.

Stell Dich schon mal drauf ein, dass sich das Verhalten auch nach der Geburt nicht ändern wird. Hier wirst Du viel Unterstützung benötigen (insb. Jugendamt und vermutlich auch guten Anwalt für FamRecht.

Zitat
Hätte ein eigenes Haus im Gegensatz zu eine vom Amt bezahlten Wohnung und auch Finanziell liegen Welten dazwischen.
Gerade deshalb bist Du als Zahlesel interessant. Und Du wirst ganz schön verwundet gucken, was dann als Betreuungsunterhalt und Kindesunterhalt weggeht und Dir noch bleibt. Auch als Gutverdiener. Denn das hier eine einsichtige Elternbeziehung entstehen wird ist stark anzuzweifeln. Du solltest schon mal genügend Geld für einen guten Anwalt zurücklegen. Gruß Ingo
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Holzmichel
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« Antwort #4 am: 16. Februar 2018, 01:13:44 »

Ich wollte mal ein kleines Update machen.
Es ist einiges passiert, zwar nicht viel Gutes aber immerhin ist das Kind auf der Welt und zumindest angeblich ein gesundes Mädchen und ca 14 Tage alt.
Inzwischen weiß ich das ich in vielen angelegenheiten einfach kackendreist belogen wurde und werde.
Die Letzten etwa 7 Monate hat die KM recht erfolgreich jeglichen Kontakt zu mir unterbunden und ist sicherhaltshalber unbekannt verzogen, inzwischen weiß ich das es nur ein paar Straßen weiter waren.
Die Zeit hat sie genutzt um Lügen über mich zu verbreiten, das reicht von "ich hätte sie beleidigt" , bedroht, hätte ihr das Kind abkaufen wollen bis hin zu irgendwas was schon fast einem Vergawaltigungsvorwurf nahe kommt.
Worauf hin ich dann zum teil überwiegend von ihrer Nachbarin (Alleinerziehende Mutter von 6 Kindern) massiv bedroht wurde, ich würde auf die Fresse kriegen und wenn ich mich beim Jugendamt melden würde bäkäme ich aber richtig probleme etc. und mir wurden gründe genannt warum ich nicht der Vater sein könne die an Absurdität kaum zu überbieten sind.
Angeblich wären heimlich Gespräche von mir aufgenommen worden in denen ich dienge sage die ich aber nie gesagt habe.
Also Kindergarten hoch 10.
Mir wurde erzählt ich sei als möglicher Vater genannt worden und das Jugendamt würde sich dann schon bei mir melden wegen einem Vaterschaftstest. Diese Woche habe ich durch Nachfrage beim JA nicht nur erfahren das das nicht so ist, sondern das es überhaupt keinen Vorgang zu der Sache gibt und wenn ich einen Vaterschaftstest machen wolle ich auf das Wohlwollen der Mutter angewiesen sei oder mir das erklagen müsse.
Naja Dienstag hatte ich dann mein erstes Gespräch mit einem Anwalt und dann Mittwoch morgen um 4.30 Uhr der erste kleine Lichtblick (dachte ich jedenfalls)
KM ruft an, Teilt mir mit kind ist da, Mädchen, 11 Tage alt und nach 3 maligem nachfragen sogar den Namen (hatte schlimmeres erwartet) das gespräch nahm dann sogar einen recht positiven Verlauf, wir haben wie normale menschen miteinander geredet sie hat viel geweint und fehler eingestanden und wir waren uns einig alles weitere so gut und nervenschonen wie möglich zu gestalten. Wollten das Jugendamt erstmal außen vor lassen und versuchen alles selber zu klären. Ich hab angeboten mich auf meine Kosten um einen Vaterschaftstest zu kümmern und auch so meine Hilfe angeboten, war alles ganz gut soweit.
Dann wurde ich wieder einen Tag lang ignoriert und heute ist wieder alles anders.
Sie will nicht mehr mit mir reden sie will nicht das ich das Kind jemals zu Gesicht bekomme und nichts im guten klären, ihr onkel übernimmt jetzt das weitere Vorgehen. Also habe ich heute mal mit dem Telefoniert und schon mal erfahren das es wohl 3 Männer sind die grundsätzlich in Frage kommen. Alles würde übers Jugendamt laufen, sie hätten sich schon einen Anwalt genommen und wieder diese uminösen Aufzeichnungen von Telefonaten....
Nun haben sich doch in den Letzten Monaten einige Fragen bei mir aufgetan, die ich und Googel mir auch noch nicht so wirklich beantworten können.
Nochmal zu meiner aktuellen materiellen Situation. Ich habe ein Haus von meinen Eltern gemietet, ein Nettoeinkommen von etwa 1500€  inzwischen noch ca. 6000€ Erspartes und ein nicht ganz kleines Auto, alles Ander gehört offiziell nicht mir.
-Ich habe ja angeboten einen Privaten Test machen zu lassen auf meine Kosten, bleiben jetzt die "unnötigen" mehrkosten trozdem an mir hängen wenn ich der Vater sein sollte?
-Was käme tatsächlich an Unterhaltskosten auf mich zu, was kann noch abgezogen werden und in welchem Ausmaß (private altersvorsorge, Versicherungen....)?
-Wir wohnen etwa 350 km weit auseinander, wirkt sich das auf den Umfang des Umgangsrechts aus und wieder die Frage, bleiben die Fahrtkosten auch alleine bei mir?
-Wenn jetzt das Jugendamt aktiv wird wie lange dauert das etwa bis ich überhaupt was bekomme,einen Test machen kann und bis ich gegebenenfalls mein Kind das erste mal sehen darf?
-Sollte es dann zu einem Sorgerechts und Aufenthaltsbestimmungsrechtsstreit kommen. wird da berücksichtigt das ich mehrfach versucht habe einen Weg im Guten zu finden? zählt die Vorgeschichte und was während der Schwangerschaft passiert ist, also die Lügen und Drohungen und das angebliche, heimliche aufzeichnen von gesprächen, was ja auch einen Straftat wäre.?
-Wenn es meine Tochter ist möchte ich auf jeden Fall versuchen sie zu mir zu holen.
-Die KM hat scheinbar wirkliche psychische Probleme, kann ich ein Gutachten erwirken welches das bestätigt?

Ich hoffe ich mach mich hier nicht zu sehr zum deppen, das hab ich ja nun außerhalb des Internets schon getan c.
Ich wäre aber für jede Antwort und Jeden Tipp sehr dankbar.
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nadda
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« Antwort #5 am: 16. Februar 2018, 06:48:54 »

Hi,

ganz egal wie es jetzt weiter geht, da kommt eine absolut harte Zeit auf dich zu.

Was am Ende wirklich passiert kann dir keiner sagen, aber deine Karten sind nicht wirklich gut.
KM muss sich schon gewaltig was zu schulden kommen lassen damit du als Vater das Kind bekommen
würdest. Und sowas zieht sich im deutschen Familienrecht über Jahre hin.

Zuerst brauchst du den Vaterschaftstest, und der kostet dich im blödesten Fall richtig viel Geld.
Aber wenn du es wissen musst, dann bleibt dir nur der Weg über Jugendamt und Gericht, falls
das Jugendamt nichts erreicht.

Billig wäre wenn KM zustimmt, aber da wäre ich dann sehr sehr vorsichtig mit der Probenentnahme.


LG
Nadda
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« Antwort #6 am: 16. Februar 2018, 10:12:02 »

Hallo Holzmichel,

Bist du dir sicher, dass du der biologische Vater bist? Wenn da noch ne handvoll anderer "**tsts - ID 31**" in Frage kommen, dann sollte diese Frage erstmal geklärt werden.
Selbst wenn das n paar große Scheine kosten sollte, auf Dauer wären ungerechtfertigte Unterhaltszahlungen aufgrund unterlasener Vaterschaftsfeststellung deutlich teurer. (Mindestunterhalt von im Moment (Zahlbeträge) 251€*72 Monate + 302€*72 Monate + 370€*72 Monate => 66456€ - potentiell je nach EInkommen/Tabellenanpassung deutlich mehr)
Notfalls kann die Vaterschaftsfeststellung auch gerichtlich erfolgen.

Wenn dein Nettoeinkommen bei etwa 1500€/monatlich liegt, dann zählt nur dieses. Es gibt noch die eine oder andere Bereinigungsposition, auch Zuschläge wären denkbar, aber da die erste Stufe bis 1900€ geht, ist da genug Luft, dass auf dich nur der Mindestunterhalt (siehe oben) zu kommt. Dazu könnte allerdings noch Betreuungsunterhalt kommen, wenn nach KU noch Luft bis zum Selbstbehalt bleibt. Dein Vermögen (6000€) ist da nicht relevant. Es erreicht keine Höhe, die interessant wäre und selbst wenn, dann würden in der Regel nur die Zinsen zählen (momentan eh ein Witz).

Wer hat die Entfernung von 350km geschaffen?
Du schreibst, sie sei nur in die Nachbarschaft verzogen, jetzt sind's 350km? Wenn sie die Entferunung geschaffen hat, dann kannst du versuchen, die Extrakosten bei der Unterhaltsberechnung mit anzubringen. idR geht das aber nur, wenn der Mindestunterhalt nicht gefährdet ist.
Das wäre also vielleicht Verhandlungsmasse, wenn es um Stufe1 oder 2 geht (mit 1500€ und nur 1 Kind würdest du in Stufe 2 landen, da die Tabelle für 2 Kinder berechnet wurde).

Wenn du der Vater bist, dann hast du ab Tag der Geburt ein Umgangsrecht. Bei kleinsten Kindern sollte der Umgang häufig, dafür vielleicht kürzer ausfallen, also vielleicht jeden 2. Tag für 2 Stunden (es gibt da verschiedenste Meinungen zu). Bei einer Entfernung von 350km wäre das nicht machbar, du darfst dich also darauf einstellen, dass du dein Kind wenn überhaupt nur selten siehst und dann wohl eher Zahlonkel sein wirst. Ob sich das in den nächsten Jahren (so ab 2021 vielleicht) dann ändert, wird sich zeigen. Da hängt vieles von dir und der Mutter ab.

Gemeinsame Sorge zu bekommen ist heute einfacher, wenn du der Vater bist. Bei einem Streit ums ABR o.ä. kommt es viel auf die Bindungen des Kindes an. Wenn du keinen oder kaum Kontakt zum Kind hast, dann wird das schwer bis unmöglich, wenn du nicht wirklich, wirklich gute Gründe hast. Falls die Gründe für ein Vorgehen nach §8a SGB VIII reichen würden, dann hast du gute Chancen, ansonsten her so mittelmäßige bis kaum.
Einigungsangebote und -versuche haben vor Gericht einen gewissen Wert, sollten aber nicht überbewertet werden. Du kannst damit ggü der Mutter gutes Wetter schaffen, in gerichtlichen Entscheidungen sind andere Kriterien eher gewichtiger. Allerdings kann man hier keine Voraussagen treffen, da diese Entscheidungen immer vom Einzelfall und vielen Faktoren abhängen.
Aufnahmen von Telefonaten (angebliche oder existente) sind egal und werden vor dem Familiengericht idR nicht verwertet. (Strafrechtlich könnten sie als Beweis gelten.) Auch Zeugen sind in familienrechtlichen Verfahren eine Ausnahme.
Und die Richter wissen, dass in familienrechtlichen Streitigkeiten gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Nur wird das in der Regel nicht verfolgt, wenn es nicht zu krass ist, sonst würden die Staats- und Amtsanwaltschaften nur noch Prozeßbetrugsfälle bearbeiten.

Und zum Gutachten bzgl Mutterns Psyche: vergiß es. Nichtmal ein Gericht kann sie dazu zwingen. Es könnte zwar ein Gutachten beauftragen, was in deiner Konstellation schon eher unwahrscheinlich ist, aber Mutter braucht nicht mitmachen. Dazu gibt es Verfassungsgerichtsentscheidungen. Selbst wenn ein Gutachten durch das Gericht beauftragt wird, dann geht es in den Fragestellungen im Auftrag um das Kind und was für es am wohl Besten sei, nicht um den psychischen Zustand der Mutter (obwohl das, wenn relevant, auch Thema sein könnte). Du solltest vorerst nicht allzuviele Hoffnungen darauf stützen.

Gruß
dt
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« Antwort #7 am: 16. Februar 2018, 10:36:07 »

Hallo Holzmichel,

ich will es mal drastischer ausdrücken: wir haben hier im Forum einige Väter, deren Exen gepflegt einen an der Waffel haben. Ein einziger hat es geschafft, das Kind zu sich bekommen, da ging das Kind aber schon zur Schule. Alle Anderen kämpfen zum Teil noch auf der Ebene, unbelasteten Umgang wahrnehmen zu können und das ohne, dass 350km zwischen ihnen liegen und die finanziellen Verhältnisse so prekär sind, dass der Umgang auf so eine Entfernung quasi gar nicht finanziert werden kann.

Ich kann für dich nur hoffen, dass du nicht der Vater bist. Denn selbst wenn du das GSR zugesprochen bekommst, kannst du dir das rahmen, wirst aber deshalb keinen Funken mehr ins Leben des Kindes integriert. Die Voraussetzungen sind für die KM optimal, um dich außen vor zu lassen. Niemand wird dir das Kind zusprechen. Eher bekommt die KM jemanden an die Seite gestellt, der ihr hilft. Du wirst das Kind anfangs nicht mal zum Umgang alleine mitnehmen können. Wenn sie nicht gerade stillt, wird argumentiert, dass du ein Fremder für das Kind bist. Also wirst du es hin kriegen müssen, wenigstens wöchentlich für 2h dorthin zu fahren.

Deine Position könnte sich vielleicht verbessern, wenn du in die Nähe ziehst. Aber so? So stehen deine Chancen bei 99,9%, dass du ein Zahlvater wirst.

Deine Vorstellungen sind jedenfalls nicht realistisch.

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Holzmichel
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« Antwort #8 am: 16. Februar 2018, 11:22:29 »

Danke schon mal.
Vielleicht findet ja jetzt tatsächlich ein Vaterschaftstest statt ohne das ich mir das erklagen muss.
Sicher bin ich mir zu 90% das ich der Vater bin, nur durch dieses ständige gelüge hab ich die Hoffnung das es doch noch mehr "Unfälle" gegeben haben könnte, ein paar kamen ja noch dazu die letzten tage.
Die Entfernung hat im Grunde sie geschaffen allerdings bereits vor der Schwangerschaft.
Ich hatte uns bei mir eine gemeinsame Übergangswohnung organisiert und hatte gerade angefangen das Haus zu renovieren als sie alles hingeschmissen hat.
Ich habe das glück das ich im Gegensatz zu ihr gute Nerven habe, gepaart mit einem guten Arbeitgeber und Unterstützung aus meiner Familie kann ich mir sogar vorstellen zumindest in der Ersten Zeit mein Umgangsrecht bis auf die letzte Sekunde wahrzunehmen. Das würde sie aber denke ich mal soweit belasten das sie den Umgang versuchen wird zu verhindern oder sie vom Balkon springt.
Ich hab jetzt 7 Monate der Ungewissheit und Erniedrigung ganz gut wegstecken können und bin dadurch nur stärker und entschlossener geworden. Da werde ich auch nicht vor dem einen oder anderen Gerichtstermin zurückschrecken.
Meine Sorge um das Kind sind nicht unberechtigt ich weiß wie sie aufgewachsen ist und was sie in der Vergangenheit für Fehlentscheidungen getroffen hat und auch immernoch trifft. Das wird sich denke ich auch nicht mehr ändern und ohne professionelle Hilfe so wieso nicht.
In diesen ganzen Streitigkeiten rund ums Kind geht sicherlich vieles jenseits von gut und böse, aber was ich mit diesem Menschen erlebt habe hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können.
Ich will aufjeden Fall möglichst gut vorbereitet sein sollte sich rausstellen das es mein Kind ist. und wenns nicht meins ist gibts ne Party.
Nur die Kleine tut mir jetzt schon leid, ich denke mal egal was kommt wirklich glücklich wird sie wohl nicht aufwachsen dürfen.
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« Antwort #9 am: 16. Februar 2018, 14:26:37 »

Ich bin da ganz bei LBM. Es wäre für dein psychisches und letztlich finanzielles Wohl besser, wenn du nicht der Vater bist.
Egal was und wie du es machst, du wirst nicht den erhofften Erfolg bekommen wie du ihn dir vorstellst. Sei er noch so verantwortungsbewusst.

Mal ein Gedanke: Was ist wenn du einfach mal Funkstille betreibst? Wenn deine Ex etwas will, kann sie doch die Hebel in Bewegung setzen. Kommt eine Vaterschaftsanerkennung vom JuA. Anzweifeln. Dann kommt ein Test und wenn das Ergebnis feststeht, schauen wir weiter.
Ich weiß, das ist nicht einfach und für einen "echten" Vater eine Tortour. Nur der Unterschied ist, du machst dich weniger fertig.
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« Antwort #10 am: 16. Februar 2018, 16:23:40 »

Da ich ja anscheinend 3 "Mitbewerber" habe von denen ich wohl auch der Einzige bin der ein Interesse an dem Kind hat, denke ich mal das ich vom JA sowieso erstmal zum Test gebeten werde bevor irgendwas anerkannt wird und wenn ich den verweigere bin ich doch auch wieder der dumme oder nicht?
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« Antwort #11 am: 16. Februar 2018, 16:45:40 »

Hallo,

rein prinzipiell muss gar nichts passieren. Die KM kann auch schlicht und ergreifend sagen, dass Du der Vater bist.
Dann kannst Du die Vaterschaft anerkennen oder auch nicht. Erkennst Du die Vaterschaft an, dann bist Du aber auch der rechtliche Vater und alle anderen "Mitbewerber" außen vor (1 Kind 2 Väter).

Sollte die KM erklären sich nicht sicher zu sein, dann kannst Du einen privaten Vaterschaftstest vorschlagen um Sicherheit zu haben. Ebenson kannst Du den Test vorschlagen um Sicherheit zu haben.

Sollte sich die KM an das JA wenden, dann wird das JA Dich entweder auffordern die Vaterschaft anzuerkennen oder einen Antrag auf Festellung der Vaterschaft bei Gericht stellen (führt letzlich auch zu einem Vaterschaftstest, der aber entschieden teurer ist als der private).
Deshalb solltest Du zunächst einen privaten Test vorschlagen.

VG Susi
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« Antwort #12 am: 16. Februar 2018, 17:04:55 »

Das mit dem privaten Test habe ich mehrfach vorgeschlagen. Das wurde aber inzwischen abgelehnt, (es soll alles übers Jugendamt laufen und so teuer wie möglich für mich werden). Deshalb ja auch meine Frage ob ich die dadurch entstehenden Mehrkosten die ja nun mal unnötig wären alleine von mir getragen werden müssen? Ein privater Test hat doch die gleiche Wertigkeit wie der vom Amt und sie ist ja die jenige die das nicht will.
Sie ist sich zumindest angeblich nicht sicher und denke auch nicht das sie mich als alleinigen Vater nennen wird. Und selbst wenn würde ich diese ohne Test nicht anerkennen
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« Antwort #13 am: 16. Februar 2018, 19:15:19 »

Sie ist sich zumindest angeblich nicht sicher und denke auch nicht das sie mich als alleinigen Vater nennen wird.
Oha, sie will mehrere "mögliche" Väter benennen. Das macht schon einen sauberen Eindruck. Aber gut ...
Du könntest ja auch einfach behaupten, dass Du im Empfängniszeitraum ihr garnicht begegnet bist ;-).

Und selbst wenn würde ich diese ohne Test nicht anerkennen
Dies dürfte, wenn die beim zuständigen JA vernünftig ticken, auch auf Verständnis treffen.

Gruß
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Bonnie 2


« Antwort #14 am: 16. Februar 2018, 19:18:36 »

Moin

Sitze es aus, aber zeige guten Willen ggü. allen, solange es zur Klärung der Vaterschaft beiträgt. Wenn die KM nicht bereit ist, einem Vaterschaftstest zuzustimmen, solltest Du Dir mal Gedanken machen in die Richtung: wieso tut sie das.

Mein Eindruck ist, Du bist noch lange nicht von ihr (der KM) los. Das wäre unglücklich bezogen auf (D)eine rationale Handlungsweise.

Gruss oldie
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« Antwort #15 am: 16. Februar 2018, 19:51:06 »

Guten Willen zeige ich, das steht außer frage.
Das sie einem Vaterschaftstest nicht zustimmt ist ja im Moment scheinbar nicht der Fall.
Ich sehe nur nicht ein warum ich einen deutlich teureren Test vom Jugendamt bezahlen sollte nur weil sie das so will, obwohl ein Privater Test viel günstiger wäre.
Wenn durch die unnötigen Mehrkosten mein Umgangsrecht erschwert würde, wäre das doch wohl ein Argument auch gegenüber des Amtes oder sehe ich das falsch?

Und ob ich von der Mutter los bin.... Ich hätte mein eigenes Ego zurückgestellt um dem Kind sein Recht auf eine Komplette Familie zu geben.
Die kleine ist ja nunmal die letzte die in irgendeiner Weise schuld an dem Ganzen hat.
Aber da die Mutter scheinbar viel mehr Interesse daran hat mir zu schaden als ein gutes umfeld fürs Kind zu schaffen ist der Drops gelutscht. Da müsste schon ein Wunder geschehen
Das ist nunmal eine **tsts - ID 1** Situation und die tatsächlichen Gründe für das warum kenne ich (noch?) nicht und kann nur vermuten.
Ich will das ganze klären, so stressfrei wie möglich will mir aber auch nicht mehr als nötig auf der Nase rumtanzen lassen.

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Bonnie 2


« Antwort #16 am: 16. Februar 2018, 20:07:37 »

Moin

Sorry, dass JA hat gar keine Handhabe, einen Vaterschaftstest - zu welchen Kosten auch immer - durchzuführen. Das JA ist hier höchstens Vermittler und hat auf die Bedingungen der Beteiligten einzugehen. Es darf Vorschläge machen. Erkläre doch mal, wieso ein VS-Test beim JA so teuer sein soll ggü. einem prtivaten Test. Denn da das JA keine beweisführende Einrichtung ist, dürfte es dem JA Schnuppe sein, zertifizierte Labore zu beauftragen. Lediglich diese sind teuer. Und - ähm - über welches Geld reden wir überhaupt?

Du hast anscheinend bereits eine Beziehung zu dem Kleinen, ohne zu wissen, wessen Kind er ist. Ups - sei vorsichtig mit Deinen Gefühlen.
Ich will das ganze klären, so stressfrei wie möglich will mir aber auch nicht mehr als nötig auf der Nase rumtanzen lassen.
Dann setze Dich nicht unter Druck. Unterscheide zw. den Dingen, welche Du beeinflussen kannst, und denen, welche eben nicht. Trainiere Dir eine gewisse Gelassenheit an, ohne dabei kalt zu werden. Klingt so daher gesagt locker und leicht - das ist es ganz sicher nicht. Ich verstehe schon den Ernst Deiner Situation.

Gruss oldie
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« Antwort #17 am: 16. Februar 2018, 20:10:04 »

Hallo,

das JA führt keine Vaterschaftstests durch und ermittelt auch keinen Vater. Es vertritt im Fall einer Beistandschaft die Rechte des Kindes. In Deinem Fall heißt das, das JA schreibt alle möglichen "Bewerber" an. Bekennt sich keiner zur Vaterschaft, dann wird eine Vaterschaftsfestellungsklage auf den Weg gebracht.

Alternativ kannst Du das JA bitten in der Sache zu vermitteln und die KM von einem privaten Vaterschaftstest zu überzeugen. Mehr kann und wird das JA nicht tun. Für einen privaten Test, der gerichtsverwertbar ist, ist die Zustimmung der KM absolut erforderlich. Wenn es nur darum geht Dich zu überzeugen, dann solltest Du mal darüber nachdenken ob es nicht auch andere Möglichkeiten gibt.

VG Susi
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« Antwort #18 am: 16. Februar 2018, 20:53:40 »

Ja ist alles irgendwo nachvollziehbar.
Und welches Geld das wäre? Wenn ich für jedes mal wo ich Umgang mit dem Kind hätte hin und zurück 700km fahren muss sind das bei 30cent/km jedes mal 210€.
Wenn mich nun der Test z.B 630€ MEHR kostet als er es müsste wären das die Fahrkosten die ich hätte um 3 mal Umgang mit dem Kind zu haben den ich sonst unter Umständen nicht war nehmen könnte.
Mein Wissen was ich bisher habe besteht ja bislang auch nur aus Informationen von bekannten und Google. Aber demnach kann man einen Vaterschaftstest selber durchführen lassen für bummelich 200€ oder einen vom Jugendamt geforderten für 600-800€ wenn ich die Vaterschaft nicht freiwillig anerkenne. Oder ich sage ihr könnt mich mal und lasse es auf eine Klage hinauslaufen was dann mehrere Tausend kostet.
Und was meine Bindung zu dem Kind angeht ich bin halt die ersten 2 Monate ohne zweifel gewesen und gelassen worden das es nicht von mir sein konnte und bin im Nachhinein einfach mal wieder ein viel zu guter Mensch gewesen.
Ich weiß selber "du musst ein Schwein sein"
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Susi64
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« Antwort #19 am: 16. Februar 2018, 21:25:13 »

Hallo,

schau doch mal hier rein: Vaterschaftsfestellung.

Auch eine gewisse Kostenteilung ist möglich.

VG Susi
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oldie
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Bonnie 2


« Antwort #20 am: 16. Februar 2018, 21:28:33 »

Moin

Und welches Geld das wäre? Wenn ich für jedes mal wo ich Umgang mit dem Kind hätte hin und zurück 700km fahren muss sind das bei 30cent/km jedes mal 210€.
STOP. Im Moment ist es niemanden Kind. Hämmere Dir das in Deinen Schädel rein. Alles andere: kommt Zeit, kommt Rat.

Wenn mich nun der Test z.B 630€ MEHR kostet ...
Sagt wer? Auf welcher Basis? Mit welcher Bestimmtheit auf Dich bezogen? Ist das eine fiktive Zahl, oder was machst Du Dir hier vor? Komme runter von dem Trichter, mit Annahmen zu spekulieren.

... müsste wären das die Fahrkosten die ich hätte um 3 mal Umgang mit dem Kind zu haben den ich sonst unter Umständen nicht war nehmen könnte.
Da Du bisher nicht weißt, ob es Dein Kind ist, und die KM anscheinend nicht daran interessiert ist, unkompliziert dieses Thema zu klären - vergiß es jetzt und hier. Du rennst einer Annahme hinterher. Stecke Ziele ab, und da gibt es i.M. nur eines: Vaterschafts-Klärung. Punkt.

Mein Wissen was ich bisher habe besteht ja bislang auch nur aus Informationen von bekannten und Google. Aber demnach kann man einen Vaterschaftstest selber durchführen lassen für bummelich 200€ oder einen vom Jugendamt geforderten für 600-800€
Diesen Link zu erfahren wäre interessant. Bist Du Dir sicher, dass hier der Schreiber nicht lediglich seine Vermutung kund getan hat? Gab es zwei oder mehr Treffer für diese Behauptung? Und das mit ursprünglichen Quellen?

Ich weiß selber "du musst ein Schwein sein"
Und genau das musst Du nicht sein. Du musst nur Dein Recht wahrnehmen. Nix hindert Dich, Mensch zu sein und auch als solcher Dich zu verhalten. Du bist es, der hier entscheidet. Einem Unrecht (hier mögliche falsche Vaterschaft) entgegen zu treten heißt nur bei denen 'Schwein sein', die jemanden anderen ansonsten reinlegen wollen.

Und stelle Dir mal vor, Du bist auch ohne Vaterschaft ein geliebter 'Onkel' des Kindes, einfach aus der Historie heraus. Glaubt irgendwer, dies würde dem Kind schaden? Wäre es nicht eher eine zusätzliche Option für das Kind? Zumal - aus Sicht des Kindes?

Gruss oldie
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Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
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« Antwort #21 am: 16. Februar 2018, 22:20:35 »

Es gibt ja nur die 2 varianten, entweder es ist nicht mein Kind oder ebend doch.
Im ersten Fall würde ich 3 Kreuze machen und gut. Dann möchte ich auch keinen Kontakt zu dem Kind und zur Mutter schon gar nicht.
Der 2. Fall wäre da halt anders und dafür möchte ich nur zur Sicherheit möglichst gut vorbereitet und informiert sein.
Anhand ihres Brunstkalenders weiß ich halt wann sie fruchtbar war und das ich demnach devinitiv in frage komme. Klar wäre es möglich das sie auch zu dem Zeitpunkt bewusst Fehlinformationen verbreitet hat.
Mir ist durchaus bewusst das im Moment noch nichts feststeht, aber wenn dann gibt es halt entweder absolut keinen Handlungsbedarf von meiner Seite oder ebend doch und dafür versuche ich soweit informiert zu sein um das erträglichste für das Kind und mich draus zu machen.
Und zu den Kosten, man kann tagelang das Internet durchwühlen und findet immer wieder andere aussagen zu dem Thema.
Mein Geld ist mir im Grunde eh zu schade für so einen Test, der ist ja nun nicht wegen meiner untreue nötig geworden.
Mir hat das schon gereicht meinen Großeltern zu erzählen das sie vielleicht doch keinen Urenkel bekommen und falls doch ihn wohl nicht kennenlernen werden.
Hätte ich gewusst wie das läuft wäre ich an meinem Geburtstag lieber in den Puff gefahren.  rofl2
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« Antwort #22 am: 17. Februar 2018, 08:03:25 »

Informieren und gut vorbereitet sein - ja.
Sich anhand von Annahmen u Spekulationen heiß machen, wäre falsch.
Sei kooperativ, aber unbestimmt.
So schützt du dich vor falschen Entscheidungen u Aussagen.
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« Antwort #23 am: 17. Februar 2018, 14:12:20 »

Moin,

ein privater Test, einvernehmlich und sicher gibt es für um die 200-300 Euro. Gerichtliche Vaterfeststellungen sind teurer, da hier dann noch Anwälte und Gerichte mit beteiligt sind, die auch bezahlt werden müssen. Die vom Gericht in Auftrag gegeben Gutachten sind, glaub ich, auch etwas teurer, obwohl es die gleiche Arbeit ist.

Ungesetzlich ist die Variante, heimlich und ohne einverständnis der KM einen Test vorzunehmen, der dann zwar nicht gerichtsverwertbar ist, aber einem persönlich Sicherheit gibt. Diese gibt es laut hörensagen für um die 200 Euro im Internet. Aber wie gesagt das ist seit einigen Jahren verboten, auch wenn es noch angeboten wird.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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« Antwort #24 am: 17. Februar 2018, 19:18:23 »

Also gehe ich jetzt davon aus das ich demnächst Post vom Jugendamt bekomme und aufgefordert werde die Vaterschaft anzuerkennen oder es würde ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren vom Amt in die Wege geleitet.
Sehe ich das soweit richtig?
In dem Fall würde ich dem Amt mitteilen das ich die Vaterschaft nicht anerkennen werde da ich begründete Zweifel daran habe das ich der Vater bin. Und das ich der Kindesmutter angeboten hätte einen Gerichtlich anerkannten Vaterschaftstest durchführen zu lassen, was sie mit der Begründung abgelehnt hat "es solle möglichst teuer für mich sein".
Dann würde ich das Amt bitten die Mutter noch einmal auf Möglichkeit einen Test Privat durchführen zu lassen aufmerksam zu machen.
Wäre das Taktisch klug?
Wär jetzt aus meiner Sicht die beste Vorgehensweise.
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