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vatersein.de - Forum 19. September 2018, 10:34:23 *
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Autor Thema: Alles hin wer hat tipps?  (Gelesen 7570 mal)
Susi64
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Beiträge: 3.603


« Antwort #50 am: 12. April 2018, 23:01:46 »

Hallo,

@Tsubame Meine suche nach §1600e ergibt
"Aufgehoben durch das Gesetz zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FGG-Reformgesetz - FGG-RG) vom 17.12.2008 (BGBl. I S. 2586) mit Wirkung vom 01.09.2009."

Das "e" muss weg §1600 Abs. 1
(1) Berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, sind:
   1.    der Mann, dessen Vaterschaft nach § 1592 Nr. 1 und 2, § 1593 besteht,
   2.    der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben,
   3.    die Mutter und
   4.    das Kind.

@Kakadu  Der rechtliche Vater ergibt sich "automatisch" § 1592, wonach der Mann Vater des Kindes ist, der mit der Mutter verheiratet ist.
Die Regelung, dass es bei einer Scheidung noch eine Nachfrist gibt ist zumindest seit 2004 aufgehoben. (Sie gilt aber noch in gewissem Sinn beim Tod des Ehemannes)

Trotzdem bleibt das Problem, dass Next der Vater sein kann und nicht der (Noch-)Ehemann.
Wo hier nur die Vaterschaftsanfechtung bleibt.

VG Susi
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #51 am: 12. April 2018, 23:17:59 »

Danke, @Susi.
Das e ist da wohl reingerutscht.
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Kakadu59
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 461



« Antwort #52 am: 13. April 2018, 04:12:25 »

Hey @Susi64
Hallo,
[...]
@Kakadu [...]
Die Regelung, dass es bei einer Scheidung noch eine Nachfrist gibt ist zumindest seit 2004 aufgehoben. (Sie gilt aber noch in gewissem Sinn beim Tod des Ehemannes)
[...]
VG Susi
... das wußte ich nicht mad3 da hat sich ja doch ein bischen was "zum Besseren" geändert...
Danke für die Richtig- und Klarstellung.
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
Holzmichel
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« Antwort #53 am: 21. April 2018, 20:28:21 »

So gestern kam Post vom JA, sie stimmt nun zumindest angeblich einem außergerichtlichem Test zu.
Ich soll jetzt einen Termin machen, diesen dann dem JA mitteilen damit die diesen der KM mitteilen können. Sie spricht ja nach wie vor nicht mit mir( warum einfach wenns auch kompliziert geht) JA hat gleich eine Apotheke vorgeschlagen die das mit Probenentnahme vor Ort anbieten
Hab da gleich mal angerufen und mich erkundigt wie das da abläuft. Alle 3 zeitgleich vor Ort und bei der Probenentnahme sind 2 Mitarbeiter anwesend, Kostenpunkt 180€.
Klingt für mich alles super, naja den Umständen entsprechend.
Würde mich aber nicht wundern wenn der Termin der KM nicht passt, oder ich der Einzige bin der dann anwesend ist.
Das Ganze wäre ja eh eine enttäuschende Veranstaltung für sie, nur 180€ statt der erhofften teureren gerichtlichen Variante, ich würde das Kind zum ersten mal sehen was ja eigentlich niemals passieren sollte und sie müsste mir eventuell sogar in die Augen sehen, was nach dem bisherigen Terz schwierig für sie sein dürfte.
Aber ich lass mich jetzt mal wieder überraschen was als nächstes kommt und rechne vorsichtshalber mal mit dem Schlimmsten. ich sehe mich schon zu x vereinbarten Terminen vergeblich anreisen.
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Tsubame
_Tsubame
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Geschlecht: Weiblich
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« Antwort #54 am: 21. April 2018, 22:58:55 »

Hallo,

Danke für das up-date. Das JA hat die KM offensichtlich zu einem aussergerichtlichen Vaterschaftstest überreden können. Gut.
Lass es weiterhin vermitteln. Sei froh, dass Du nicht selbst mit ihr verhandeln musst. Das übernimmt jetzt jemand, dessen Job dies ist.

Du bist zu sehr auf die Kindesmutter fokussiert. Stell das Kopfkino ab. Nimm Abstand. Die Kindesmutter und ihre Aktionen sollten/müssen Dir egal werden.
Jetzt wird der Test gemacht und dann siehst Du weiter.
VG,
Tsubame.
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Holzmichel
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« Antwort #55 am: 08. Mai 2018, 20:48:14 »

Soo den Termin für den Test habe ich hinter mich gebracht, allerdings kam kein Test zustande......
Es ging damit los das KM ihren Onkel mit seiner Gattin mitgebracht hat welcher dann auch gleich den großen Wortführer gemacht hat (das wäre hier alles nichts rechtens, Jemand vom JA hätte anwesend sein müssen, der Datenschutz wäre unzureichen und jeder würde mitbekommen was da in dem abgeteilten Raum vor sich ginge) als wie immer Blödsinn! Dabei hatten sie einen Kinderautositz in dem vermutlich das Kind war, kann ich aber nicht beurteilen da er mit einer Decke zugehängt war. Für den Test hätte KM ein Bild vom Kind mitbringen müssen was sie aber nicht gemacht hat und ebend eines im benachbarten Drogeriemarkt auszudrucken wollte sie nicht.
Als ihr Onkel dann anfing lauter u werden und das Personal zu verunglimpfen bin ich vor die Tür und habe schon mal die Sachbearbeiterin darüber informiert was gerade passiert.
Als ich wieder rein bin kamen mir KM mit Anhang entgegen und der Onkel drückte mir einen Fetzen Papier in die Hand mit den Worten "der neue Termin" (in 2,5 Monaten, früher hat KM leider keine Zeit). KM hat bei der ganzen Aktion kein Wort von sich gegeben und konnte mir keine Sekunde in die Augen sehen.
Meine Mutter hat das ganze auch mit erlebt. Wir sind dann nochmal rein und haben uns bei den Leuten entschuldigt aber mir hat auch da niemand einen Vorwurf gemacht, so ein verhalten haben die da auch noch nicht erlebt.
Danach sind wir zum JA, wenn man schon mal vor Ort ist kann man ja seine Sachbearbeiterin auch mal persönlich kennenlernen, was sie auch sehr gut fand.
Ich hab ihr dann nochmal erzählt was da genau abgelaufen ist und bestätigt bekommen das das verhalten von KM und co. unter aller sau war und das Kind sofern es überhaupt anwesend war mit einer Decke zuzuhängen absolut nicht akzeptabel sein. Ich hab auch erfahren das sie dem JA gegenüber tatsächlich auch den Wunsch nachgeäußert hat das in einem Gerichtlichen Verfahren zu klären nur um mir Finanziell zu schaden, wo ihr die Sachbearbeiterin schon sagte das sie erwachsen sei und sich gefälligst auch so verhalten solle. Interessant war auch was noch für Lügen über mich beim JA erzählt wurden, was ich dann aber schon mal richtig stellen konnte.
Sie wollte mir auch nicht zumuten das ich nach der Aktion nochmal für einen Test anreise, waren immer hin insgesamt 500 Km und ein tag Urlaub für die Katz.
Ich hab aber gesagt ein mal mach ich das noch, aber wenn es dann wieder eskaliert muss eine andere Lösung her. Ich hab auch gesagt das ich kein Problem damit habe wenn KM sich jemanden als "seelischen Beistand" mitbringt aber weder ich noch das Personal der Apotheke  wert darauf legen das es wieder ihr Onkel ist.
Jetzt wird sie erstmal zu einem ernsthaften Gespräch beim JA eingeladen.
Was mich aber denn noch stört das sie Trotz all der Verzögerungsaktionen und Boykotte Geld vom JA bekommt welches ich dann, sollte ich der Vater sein auch noch zurückzahlen müsste. und dieses Geld bekommt sie wohl auch noch so lange weiter bis sie den nächsten Vaterschaftstest platzen lässt.
Aber immerhin hat sie heute erneut bewiesen wie unfähig sie ist und das JA hat ein weiteres mal zur Kenntnis genommen das ich mein Bestes zur Klärung beitrage. 
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Tsubame
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« Antwort #56 am: 08. Mai 2018, 22:00:37 »

Hallo,

Vielen Dank für Deine Nachricht.

Du und Deine Mutter haben sich richtig verhalten. Lasst Euch nicht provozieren. Niemals.  Falls diese (kranken) Leute laut werden, nicht darauf eingehen und nicht mit Ihnen diskutieren. Weder der Onkel noch die Tante noch eventuell die Mutter der KM ... haben irgendetwas mit Dir zu tun oder Dir zu sagen.

Ich bin der Meinung, Du hättest das Angebot der Sachbearbeiterin akzeptieren sollen, nicht zu einem zweiten Termin anzureisen. Warum solltest Du Dir diese Leute noch einmal antun. Aber das musst Du selbst wissen.

Die Kindesmutter scheint psychisch völlig von Ihrer Familie abhängig zu sein. Versuche nicht, Sie zu kontaktieren.

Die Sachbearbeiterin hat alles protokolliert ? Gut so.

Tue Dir etwas Gutes.

VG,
Tsubame.


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Holzmichel
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« Antwort #57 am: 08. Mai 2018, 22:24:06 »

Ich lasse mich nicht von diesen Leute provozieren und achte darauf absolut nichts zu tun was mir auch nur in irgendeiner Weise schlecht ausgelegt werden könnte.
Ich lasse mich nicht auf dieses Niveau ein und habe auch kein Interesse mir irgendwem aus ihrem Umfeld zu sprechen da ich eh nur belogen werde.
So lange das JA mir hilft und auf meiner Seite steht nehme ich das gerne an.
Ich hoffe mal das sie jetz nochmal einen Arschtritt bekommt, weil das ganze jetzt nochmal 2,5 Monate rauszuzögern ist einfach überflüssig, zumal sie gegenüber dem JA auch angegeben hat sie sei sich 100% sicher ist das ich der Vater sei.
So langsam wird die Ackte beim JA schon dicker.
Die Sachbearbeiterin hat mir auch geraten wenn meine Vaterschaft bestätigt wurde mindestens das geteilte Sorgerecht zu beantragen und wenn ich mir mehr vorstellen könnte auch das, die Karten stünden nicht soooo schlecht für mich.
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Tsubame
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« Antwort #58 am: 08. Mai 2018, 23:12:37 »

Hallo,

Das geteilte Sorgerecht ist das Gemeinsame Sorgerecht (GSR). Solltest Du der Vater sein, könnten beide Eltern die GSR-Erklärung beim Jugendamt unterschreiben. Stimmt die Kindesmutter dem nicht zu, musst Du einen Antrag bei Gericht stellen. Ist die Kindesmutter nicht einverstanden, muss sie innerhalb von sechs Wochen Gründe darlegen, welche gegen das GSR sprechen. Im Augenblick hat die Kindesmutter das Alleinige Sorgerecht.

Falls sich herausstellt, dass Du der Vater bist, Du sofort für das Kind und für Dich über das Jugendamt Papazeiten aushandelst und Ihr eine Bindung aufbaut, Du zeitgleich das GSR erhältst, dann kannst Du weitersehen.

VG,
Tsubame.
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Holzmichel
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« Antwort #59 am: 09. Mai 2018, 23:51:49 »

Aber wie kann es sein das sie Unterhaltsvorschuss vom JA bekommt obwohl sie offensichtlich die Klärung der Vaterschaft gezielt verzögert?
Und macht sie sich nicht sogar strafbar wenn Sie "Vater unbekannt" angibt obwohl sie sich aktuell nach eigenen Angaben sicher ist das ich der Vater bin?
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Susi64
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« Antwort #60 am: 10. Mai 2018, 08:55:22 »

Hallo,

Du siehst das viel zu menschlich. Die rechtliche Sichtweise ist viel bürokratischer und nicht auf dem neusten Stand.

Rechtlich betrachtet steht die Frage ob es einen rechtlichen Vater gibt. Es gibt aber keinen da die Mutter nicht verheiratet ist und keiner die Vaterschaft anerkannt hat. Deshalb kann auch niemand zur Unterhaltszahlung verpflichtet werden und deshalb wird Unterhaltsvorschuß gezahlt.
Sollte der rechtliche Vater feststehen wird er für den UHV zahlen müssen, so er leistungsfähig ist, außerdem kann die KM den vollen Unterhalt von ihm fordern (abzüglich UHV).

Sieh die Dinge doch einmal aus ihrer Sicht.
Sie ist sich sicher, dass Du der Vater bist, Du erkennst aber die Vaterschaft nicht an!
Dass Du einen Vaterschaftstest willst sieht sie als Beleidigung und Unterstellung.

Die Wahrheit wird natürlich nur ein Vaterschaftstest herausfinden können. Aber es gibt auch kein Gesetz, dass die KM zwingt einem privaten Vaterschaftstest zuzustimmen.

VG Susi
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Holzmichel
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« Antwort #61 am: 10. Mai 2018, 11:31:06 »

Ja und nein!
Sie würde selber einer Vaterschaftsanerkennung nicht zustimmen ohne das dein Vaterschaftstest gemacht wurde.
Das es mehrere mögliche Väter gibt weiß ich von ihr selber und aus ihrem Umfeld. Sie streitet auch gegenüber dem JA nicht ab das sie während der Empfängniszeit ebend nicht nur einen Partner hatte. Wenn ich der Vater sein sollte Kann ich den Zeitpunkt des "Zeukungsaktes" auf 24 Stunden genau benennen, allerdings hat Sie mir gegenüber behauptet sie hätte am Tag davor so wie an den Tagen nach diesem Zeitpunkt auch mit anderen Verkehrt, etwa 10 Tage nach unserem Verkehr hatte sie eine Geschlechtskrankheit, ich allerdings nicht. Wäre ja schon mal ein sicherer Hinweis das es mehrer Männer gab. Sie sich also selber nicht sicher sein wer denn nun der Vater ist. Sie hat mir gegenüber aber immer beteuert bzw. beteuern lassen das es völlig ausgeschlossen sei das ich der Vater sein könne.
Welcher halbwegs normal denkende Mann würde mit diesen Informationen auf blauen Dunst die Vaterschaft ohne Test anerkennen? Das sieht das JA genau so wie ich.
Sie hat übringens nur mich namentlich als möglichen Vater genannt, vielleicht auch nur weil sie mich für am zahlungskräftigsten hält.

Das Ganze hat anscheinlich nur den Effekt das dem Kind der Kontakt zum Vater verbaut wird und die KM vielleicht die Hoffnung hat das wenn die Vaterschaft in ein Paar Monaten oder Jahren anerkannt wird ich durch die Unterhaltszahlungen und die Rückzahlung des Unterhaltsvorschuß mir einen Umgang finanziell eh nicht mehr leisten kann.

Aber nochmal, mit mir gibt es Jemanden der Unterhalt zahlen würde ab dem Moment in dem die Vaterschaft einwandfrei geklärt ist. Das ist auch dem JA bekannt und trifft auf vollstes Verständniss und ich kooperiere mit dem JA und zeige guten Willen wo es nur geht.
Warum lässt das Jugendamt zu das sie die klärung der Vaterschaft mutwillig und rücksichtslos verzögert und zahlt dann sogar noch weiter Unterhaltsvorschuss?
Das ist weder im Interesse des Kindes noch in meinem sondern einzig und alleine im Interesse von KM und ihrer Sippe. Sie hat eine Gut Willens Pflicht und kommt dieser nicht nach.
« Letzte Änderung: 10. Mai 2018, 11:33:59 von Holzmichel » Gespeichert
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« Antwort #62 am: 10. Mai 2018, 12:10:11 »

Hallo,

dass das JA einen Vater festellen will und in absehbarer Zeit auch wird, ändert nichts daran, dass es z.Z. keinen (rechtlichen) Vater gibt und deshalb kein Unterhalt gezahlt wird bzw. gefordert werden kann.
Es gibt also ein rechtliches Hindernis.

Die Bedingung für den Unterhaltsvorschuß ist, dass kein Unterhalt gezahlt wird (ist so) und, dass die KM mitwirkt, die Mitwirkungspflicht beschränkt sich darauf mögliche Väter zu benennen (ist erfolgt). Es gibt keinerlei Pflicht zu einem privaten Vaterschaftstest.

Deshalb muss auch UHV gezahlt werden.

Da die KM aus rechtlichen Gründen (keine Vaterschaftsanerkennung) daran gehindert ist Unterhalt zu fordern, wird bei positiven Vaterschaftstest der Unterhalt ab Geburt des Kindes gefordert und ist rechtlich in Ordnung. Der UHV wird darauf natürlich angerechnet.

Unterm Strich heißt das, dass Du keinerlei Möglichkeit hast hier aktiv einen Vaterschaftstest zu fordern.

VG Susi
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« Antwort #63 am: 10. Mai 2018, 13:56:37 »

Hallo Holzmichel,

Du musst Dich leider damit abfinden, dass Recht und Gerechtigkeit nicht dasselbe sind. Leider kannst Du hier nichts machen. Als möglicher Vater bist Du rechtlos. Darüber solltest Du auf keinen Fall grübeln und Dich im Hamsterrad drehen.

Die Kindesmutter und ihre Familie lügen und betrügen, dass sich die Balken biegen, aber niemand wird sie dafür zur Rechenschaft ziehen. Ausser der Kindesmutter weiss keiner, ob und mit wievielen Männern die Kindesmutter das Bett geteilt hat. Die Kindesmutter ist vermutlich völlig unreif, labil, verantwortungslos und der Spielball der Leute, welche sie umgeben. Das Ganze ist ein Machtspiel innerhalb der Familie und Dir gegenüber.

Grenze Dich ab, so weit es geht. Lass die Sachbearbeiterin machen und lebe Dein Leben. Diese Sorge sollte Dich nicht auffressen. Sobald die Vaterschaft festgestellt ist, kannst Du weiter sehen.

VG,
Tsubame.

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« Antwort #64 am: 10. Mai 2018, 17:58:08 »

Ich hab nochmal gegoogelt.....
Demnach besteht kein Anspruch auf UHV wenn Sie nötige Angaben verweigert um den Vater feststellen zu können und/oder nicht bei der Feststellung des Vaters mitwirkt. Das 2. war und ist ganz offensichtlich der Fall.
Ich bin nur noch nicht schlau draus geworden wie viel UHV Sie bekommt steht überall was anderes, zwischen 131 und knapp 500€ im Monat.

Wären dann also im schlimmsten Fall, sollte ich der Vater sein und es beim Nächsten Termin für den Vaterschaftstest  bleiben, das Kind ist dann 6 Monate. 3000€ Unterhalt die ich zurück zahlen müsste + die 180€ für den Test + 150€ Fahrkosten + ca. 250€ Unterhalt ?
Danach Anwalts und Gerichtskosten.
Dann kann ich mir ja schon mal eine schöne Brücke und einen Pappkarton suchen.
Wäre wirklich schade wenn das Kindeswohl vor dem Gesetz tatsächlich so weit hinter dem Wunsch nach Psychospielchen der KM und deren Familie steht.

« Letzte Änderung: 10. Mai 2018, 18:00:57 von Holzmichel » Gespeichert
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« Antwort #65 am: 10. Mai 2018, 18:30:29 »

Hallo,

ganz klar und offensichtlich ist das für Dich! Wie gesagt, sie muss dem privaten Vaterschaftstest nicht zustimmen. Das kannst Du drehen wie Du willst. Diese Verpflichtung gibt es nicht.

Ansonsten solltest Du mal ausrechnen, was Du an Einkommen hast und wieviel KU damit zu zahlen wäre. Die UHV-Kasse wird mit Ratenzahlungen einverstanden sein und die KM wird es auch sein müssen, da es sich nicht um laufenden Unterhalt handelt.
Unterhaltsvorschuss ist pauschal und beträgt 154 Euro (Mindestunterhalt 348 Euro minus volles Kindergeld 194 Euro) für ein Kind unter 6.
Der Mindestunterhalt (bei einem bereinigten Einkommen von unter 1901 Euro) beträgt 251 Euro (348 Euro minus halbes Kindergeld 97 Euro).

Sollte die KM auch noch Betreuungsunterhalt fordern wäre zu prüfen ob Du dafür leistungsfähig bist.

VG Susi
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nadda
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« Antwort #66 am: 10. Mai 2018, 18:35:02 »

Hi,

vielleicht machst du im Bereich Unterhalt eine Frage auf, wir haben hier Leute die dir sehr genau berechnen können was du Unterhalt zahlen müsstest
für den Fall der Fälle.

Auch wenn es blöd ist sich über ungelegte Eier Sorgen zu  machen kann ich verstehen das du es tust.

Das Problem bei google ist leider, dass man da auch viel Quatsch finden kann, du machst dich damit nur mehr fertig. Ich würde dir raten lass das googeln zu dem Thema und frag lieber hier nach.

Es ist eine blöde Situation, aber aktuell kannst du nicht viel mehr machen als abwarten und aushalten.

LG
Nadda
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Holzmichel
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« Antwort #67 am: 10. Mai 2018, 20:45:14 »

Diese ganzen Regeln und Gesetzte scheinen wirklich ohne sinn und Verstand zu sein und das mit der Würde des Menschen ist unantastbar gilt wohl auch nicht überall.
Aber ein Mitarbeiter des JA hat mir mal gesagt sie DARF einen privaten Vaterschaftstest nicht verweigern und es kann keine Vaterschaftsfeststellungsklage gegen mich erhoben werden wenn ich freiwillig zu einem Test bereit bin.
Ich werde wohl nächste Woche nochmal Rücksprache mit dem JA und Anwalt halten.
Immerhin war das Vorgestern ein offizieller Termin dem sie auch zugestimmt hatte, und auch der Ablauf dort war kein Geheimnis.
Es ist allein ihr verschulden das kein Test stattgefunden hat, mir sind dadurch unnötig Kosten und Unannehmlichkeiten entstanden, vielleicht gibt's wenigstens eine Chance auf Schadensersatz.
Mein Einkommen würde nicht viel mehr als den Mindestunterhalt zulassen, wenn überhaupt. Je nach dem was nun Tatsächlich abzugsfähig ist, da gehen ja auch die Meinungen ausseinander.
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« Antwort #68 am: 10. Mai 2018, 21:34:04 »

Hallo,

es gibt tatsächlich eine §1598a BGB, der regelt, wer einen Anspruch auf Einwilligung in eine genetische Untersuchung zur Klärung der leiblichen Abstammung hat.

Danach hast Du eine Anspruch darauf und ein Familiengericht könnte die Zustimmung der KM dazu ersetzen. Die KM hat zwar die Zustimmung nicht verweigert hat aber die Abgabe boykottiert.

Damit ist z.Z. auch ein Gerichtsverfahren nicht möglich sondern es muss einen neuen Termin geben. Ob Du die Fahrtkosten ersetzt bekommst kann ich nicht sagen.

VG Susi
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« Antwort #69 am: 11. Mai 2018, 10:11:10 »

Diese ganzen Regeln und Gesetzte scheinen wirklich ohne sinn und Verstand zu sein und das mit der Würde des Menschen ist unantastbar gilt wohl auch nicht überall.
Willkommen im deutschen Familienrecht.
Leicht überschaubar kann man sagen, dass Mütter tun und lassen können was sie wollen und wirklich selten auf Widerstand und Sanktionen stoßen. Natürlich wird immer mit dem Kindeswohlargumentiert, welches aber als ausgelutscht betrachtet werden kann.

Aber ein Mitarbeiter des JA hat mir mal gesagt sie DARF einen privaten Vaterschaftstest nicht verweigern und es kann keine Vaterschaftsfeststellungsklage gegen mich erhoben werden wenn ich freiwillig zu einem Test bereit bin.
Falsch.
Kleiner Exkurs zum Jugendamt.
Die lehnen sich oft mit falschen Ansichten und Aussagen aus dem Fenster, die jeder Grundlage entbehren. Das fürht dazu, dass es Aussagen des JA gibt, die jeglicher rechtlichen Grundlage entbehren. Da wird Dir vermutlich - solltest Du der Vater sein - noch öfter passieren.

Danach hast Du eine Anspruch darauf und ein Familiengericht könnte die Zustimmung der KM dazu ersetzen. Die KM hat zwar die Zustimmung nicht verweigert hat aber die Abgabe boykottiert.

Damit ist z.Z. auch ein Gerichtsverfahren nicht möglich sondern es muss einen neuen Termin geben. Ob Du die Fahrtkosten ersetzt bekommst kann ich nicht sagen.
Soviel zur Theorie ...
Sollte es zu einem Gerichtsverfahren kommen, dann sind mindestens die Anwaltskosten der Teil, auf denen man sitzen bleibt. Sollte die KM das private Gutachten in Frgae stellen, dann muss ein gerichtliches erstellt werden.
Mit so einem Verfahren kann man schnell und leicht 2000 Euro erzeugen, obwohl dies einfacher wäre.

Allerdings, bei der Geschichte um die Entstehung zu diesem Kind, würde ich auch alles unternehmen, dass die richtige Feststellung der Vaterschaft erfolgt. Vielleicht wird sich der richtige Vater ja auch nie finden lassen ... wenn sie sich nicht erinnert?

Dies ist vermutlich wieder einer dieser Fälle, in denen die KM mit ihr zugetanen Berater(innen) zusammensitzt, und über die bösen Väter schimpft, ohne das eigene Wirken zu betrachten.

Versuch diesen **tsts - ID 1** privaten Test irgendwie durchzuziehen. Möglichst so das Du auch wirklich sicher sein kannst, von wem die Proben kommen. Denn dies ist die einzige, halbwegs kostengünstige Möglichkeit, um festzustellen - dass vielleicht Du garnicht der Vater bist.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Holzmichel
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« Antwort #70 am: 04. August 2018, 15:42:17 »

Soo nun bin ich ein kleines Stück weiter.
Nach dem Km den Termin für den Vaterschaftstest ein weiteres mal verschoben hat und mir das sogar vorher durch das Jugendamt mitteilen lies fand letzte Woche der Vaterschaftstest tatsächlich statt. Ganz unerwartet ohne Geschrei, Beschimpfungen oder ähnlichem. Wirklich erschreckend friedlich.
Das Ergebniss ist auch schon bekannt und wie ich vermutet habe, habe ich eine Tochter.
Inzwischen findet gelegentlich auch eine gewisse Kommunikation zwischen KM und mir statt. Nur wie ich finde geprägt von Heuchellei und Scheinheiligkeit, aber immerhin.
Jetzt versuche ich schon seit ein Paar tagen erfolglos jemanden bei JA zu erreichen um einenen Termin für die Vaterschaftsanerkennung zu bekommen.
So lange das nicht alles unterschrieben, genehmigt und zugestimmt wurde lässt sie mich mein Kind eh nicht sehen.
Aber immerhin hat jetzt diese Ungewissheit ein Ende.
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