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vatersein.de - Forum 22. September 2018, 09:00:07 *
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Autor Thema: Alles hin wer hat tipps?  (Gelesen 7608 mal)
Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #25 am: 17. Februar 2018, 21:50:51 »

Hallo Holzmichel,

Auch Du kannst mit dem zuständigen Jugendamt Kontakt aufnehmen (am Wohnort des Kindes), telefonisch oder auch vor Ort. Du kannst mit dem zuständigen Sachbearbeiter reden und die Sache erklären und ihn bitten, der Mutter einen privaten Test vorzuschlagen. Im Allgemeinen gibt es eine gerichtliche Vaterschaftsfeststellung, weil der eventuelle Vater keinen privaten Test mit Einverständnis der Kindesmutter machen will. Danach kannst Du Dich zurücklegen und warten, bis der ganze Clan der KM seinen Senf zu der Sache gibt und beim Jugendamt aufschlägt.

Von der Familie und Umgebung der Kindesmutter und auch von ihr würde ich mittlerweile Abstand halten und nichts, aber gar nichts, erwarten. Drohungen jeglicher Art, würde ich so benennen und sie mir verbieten. Mit irgendwelchen Onkeln oder ihrer Mutter würde ich nicht (mehr) sprechen. Die Kindesmutter, ihr Anwalt und das Jugendamt sind Deine Ansprechpartner.
Falls sich herausstellt, dass Du der Vater bist, würde ich sofort das GSR beantragen.

Ob die Kindesmutter ein "trauriges" Leben hatte und eine "böse" Mutter oder sonst irgendwer in ihrer Umgebung, wäre mir völlig egal. Suche hier keine Erklärungen oder Entschuldigungen für das Verhalten. Das Theater, welches hier veranstaltet wird, ist unter aller Kanone.

VG,
Tsubame.

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Holzmichel
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« Antwort #26 am: 18. Februar 2018, 19:39:18 »

Ja das wird wohl das Beste sein.
Ich bin seit diesem Schwachsinn von neulich mit ihrem Onkel auch an dem Punkt, also schenken werde ich ihr gar nichts.
Aber was sagt das denn schon über jemanden aus, wenn sie nicht einmal den Schneid besitzt persönlich mit mir zu sprechen sondern ständig Onkel oder Nachbarin vorschickt? Jemand der nicht für sich selbst sprechen kann soll für ein Kind Entscheidungen treffen?
Nach dieser "Rufmord-Kampagne" die da abgezogen wurde denke ich auch darüber nach zumindest diese heimlich aufgezeichneten Gespräche mit denen versucht wird mich unter Druck zu setzen zur Anzeige zubringen.
Insbesondere die letzten tage haben mich doch etwas mitgenommen, aber jetzt hats sich etwas geändert.

Meine Mutter hat mich neulich noch an was erinnert:
Wir haben einen Kater der sich liebendgerne von jedem durchkraulen lässt, nur von meiner ex hat er sich nicht anfassen lassen.
Das Tier hat Menschenkentnisse!
:-)
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nadda
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« Antwort #27 am: 19. Februar 2018, 05:42:00 »

Hi,

verabschiede dich erstmal vom Gedanken gegen diesen "Rufmord" vorzugehen. Das ist grade nicht deine Baustelle.
Abgesehen davon kommst du mit sowas nur dann durch, wenn es mehrere Zeugen gibt, die ebenfalls aussagen, dass
sie das in aller Öffentlichkeit gesagt hat. Und die Erfahrung hier aus dem Forum zeigt, das klappt meistens nicht.
In Trennungssachen wird das meistens nicht mal verfolgt.

Was dann passiert ist die Feststellung vom JA: Der Vater gibt keine Ruhe.

Nichts was du grade brauchen kannst. Konzentriere dich erstmal nur darauf herauszufinden ob es überhaupt dein Kind ist,
und dann siehst du weiter. Ein Schritt nach dem Nächsten, spring nicht auf sinnlose Nebenkriegsschauplätze an.

Und auf die Unverschämtheiten die sie erzählt oder erzählen lässt reagierst du cool mit einem "interessant, und was
kannst du mir noch so über mich erzählen?"

Sehr viele von uns haben so etwas erlebt, dagegen wehren kann man sich eigentlich nur nur indem man drüber steht.

LG
Nadda
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Holzmichel
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« Antwort #28 am: 12. März 2018, 13:56:33 »

Mal ein kleines Update, wenn man es so nennen möchte.
Da mir ja von ihrem Onkel vor knapp 4 Wochen mitgeteilt wurde das jetzt alles seinen richtigen und rechtlichen gang gehen würde und das Jugendamt über die möglichen Väter informiert sei habe ich mich doch ein wenig gewundert das ich noch keine Post bekommen habe. Also habe ich beim JA angerufen und gesagt ich wäre angeblich als möglicher Vater angegeben habe aber noch keine Post bekommen.
Worauf hin ich erfahren habe das das Jugendamt eine Geburtsmitteilung vom Krankenhaus erhalten habe und einen Infobrief an die Mutter geschickt hätte. Allerdings haben weder Mutter noch Onkel noch sonst jemand bislang Kontakt zum JA aufgenommen geschweige denn mich als möglichen Vater genannt. Das Kind müsste jetzt etwa 6 Wochen alt sein. Vom Amt wurde mir geraten einfach zu warten oder über eine Klage nachzudenken.
Meine Frage wie lange sollte man Tatsächlich warten bevor man Klage einreicht. Und ist soeine Geburtsmitteilung durchs Krankenhaus normal? Meine mal gehört zu haben das das nur der Fall ist wenn im Krankenhaus der Eindruck entsteht das mit der Mutter etwas nicht  stimmt.
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #29 am: 12. März 2018, 16:12:01 »

Hallo,

Die Geburt des Kindes muss dem Standesamt binnen einer Woche am Geburtsort gemeldet werden. In manchen Fällen erfolgt die Mitteilung über die Geburt an das Standesamt direkt durch das Kranken­haus­personal.
Das Standesamt zeigt daraufhin die Geburt eines Kindes, dessen Eltern nicht miteinander verheiratet sind, dem Jugendamt an.

Soweit ich informiert bin, erhält das Jugendamt also in Deinem Fall automatisch vom Standesamt eine Geburtsmitteilung. Aus der Mitteilung geht normalerweise hervor, ob die Vaterschaft bereits anerkannt und eine Sorgerechtserklärung getroffen wurde.

In jedem Fall erhalten Mütter, die bei der Geburt des Kindes nicht verheiratet sind, ein Informationsblatt mit der Post.

Es läuft also behördlich alles normal ab.

VG,
Tsubame
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Holzmichel
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« Antwort #30 am: 17. März 2018, 21:04:37 »

Und wieder ist alles anders.
Nachdem ich Dienstag einen Termin bei einer Anwältin hatte und die Sache erläutert habe, haben wir uns Freitag mittag nocheinmal abgestimmt wie wier am besten vorgehen, und zack kam der Postbote mit einem Brief vom JA.
Ich bin nun Tatsächlich als Vater genannt worden und soll mitteilen ob ich die Vaterschaft anerkenne oder eine gerichtliche Klärung wünsche.
Zuersteinmal muss ich sagen das ich die Fristen Vom JA lächerlich finde. Die Mutter kann sich wenn sie will Wochen, Monate oder Jahre Zeit lassen bevor sie ihren  **tsts - ID 6** bewegt und ich bekomme am 16.3 ein Schreiben zu Dem ich bis zum 21.3 Stellung nehmen soll. Wird so versucht zu verhindern das ich mich noch anwaltlich beraten lassen kann?
Naja Ich hab das Ganze mal so angekreutzt wie ich es für richtig halte und da mir der Platz auf dem ich meine Entscheidung begründen darf doch recht mickrig vor kommt habe ich eine seperate Begründung verfasst.
Ich hab meine Begründung mal anonymisiert hochgeladen https://ibb.co/nqagNx
Das Ganze habe ich meiner Anwältin gemailt mit der Bitte mir mitzuteilen ob ich irgendwelche taktischen Fehler gemacht habe.
Aber wenn hier aus dem Forum noch anmerkungen dazu kommen wäre ich dankbar weil 4 Augen sehen ja bekanntlich mehr und nochmehr Augen können ja eventuell auch nicht schaden.
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Celine
Zeigt sich öfters
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« Antwort #31 am: 17. März 2018, 21:37:40 »

Im letzten Absatz muss das Relativpronomen "das" durch die Konjunktion "dass" ersetzt werden.

Im zweiten Absatz sollte das Zitat der Aussage der Kindesmutter entfernt werden. Die Aussage tut nichts zur Sache und das offensichtliche Schlechtmachenwollen (sehen Sie, wie böse meine Ex ist), wirkt irgendwie peinlich und wirft ein schlechtes Licht auf Dich.
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Dad76
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« Antwort #32 am: 18. März 2018, 08:53:53 »

Ich hatte einen ähnlichen Fall und habe einfach das Jugendamt darüber informiert, dass ich mich zeitnah um einen außergerichtlichen Termin für den Vaterschaftstest in einem zertifizierten Labor kümmere. Das Jugendamt gab sich damit auch erstmal zufrieden und empfahl mir gleichzeitig noch 4 oder 5 verschiedene Labore in der Nähe, die diese Tests durchführen. Auch das hiesige Gesundheitsamt führt solche Vaterschaftstests durch. Ich habe damals erinnerlich 160,-€ in dem Labor bezahlt. Mach ihr doch konkret Vorschläge wo du diesen Test durchführen möchtest, am besten schriftlich. Das kannst du dann auch dem Jugendamt gegenüber nachweisen...

Gruß Dad
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Holzmichel
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« Antwort #33 am: 09. April 2018, 19:57:04 »

Mal wieder ein kleines Update.....
Ich hab innerhalb der mir gesetzten Frist geantwortet und begründet warum ich die Vaterschaft nicht anerkenne ohne einen Test. Also mein Schreiben in leicht abgewandelter Form wie ich es hier verlinkt habe.
Weil ich aber bislang keine Rückmeldung vom JA oder KM bekommen habe habe ich heute mal beim JA angerufen und mich über den aktuellen Stand erkundigt.
Es sieht wie folgt aus das die KM auf die schriftliche Bitte des JA um ein Persönliches Gespräch nicht reagiert hat und auch telefonisch nicht erreichbar ist. Ich vermute mal das sie sich wieder "auf die Füße getreten" fühlt da scheinbar nur ich als Vater angegeben war aber das JA darüber informiert habe das es noch mehr mögliche Väter gibt......wie steht sie denn jetzt da ?! 
Die Sachbearbeiterin sagte mir das sie nun noch einmal schriftlich um ein persönliches Gespräch bitten wird mit einer Frist von einer Woche um zu antworten.
Passiert dann wieder nichts, ruht die Sache halt beim JA und ich habe wieder nur die Möglichkeit etwas übers Familiengericht zu erwirken.
Könnten in dem Fall das es nun soweit kommt mir überhaupt die kosten für das Verfahren aufs Auge gedrückt werden?
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Susi64
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« Antwort #34 am: 09. April 2018, 20:15:03 »

Hallo,

so wie Du es schilderst passiert im Moment gar nichts.

Du kannst die Vaterschaft anerkennen oder nicht, Du kannst einen Vaterschaftstest vorschlagen, aber nicht erzwingen. Du kannst keine Vaterschaftsfestellung fordern, das kann nur die KM bzw. das JA oder der rechtliche Vater. Einen rechtlichen Vater gibt es aber bisher nicht.

Für eine gerichtliche Klärung müsste man Dich verklagen.
In diesem Fall trägst Du die Kosten, wenn Du der Vater bist.

VG Susi
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Holzmichel
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« Antwort #35 am: 09. April 2018, 21:05:10 »

Dann könnte ich also nur die Vaterschaft anerkennen und direkt einen Antrag auf Feststellung der Vaterschaft stellen ?!
Es kann doch wohl nicht sein das ich vor die Wahl gestellt werde einen außergerichtlichen test zu machen oder gegen mich klagen zu lassen. Dann entscheide ich mich für eine außergerichtliche Variante und äääätsch Pech gehabt nichts passiert weil KM mir ja größt möglichen finanziellen Schaden zufügen will ?
Immerhin hat sie mich doch als Vater genannt, wie kann es dann rechtens sein wenn sie jegliche Hilfe zur sicheren Klärung verweigert?
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der Frosch
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« Antwort #36 am: 09. April 2018, 22:17:48 »

Hallo Holzmichel
Da das Jugendamt Dir dort scheinbar nicht helfen kann, geh doch einfach mal auf die Rechtsantragsstelle beim Amtsgericht und frage dort einmal nach. Vielleicht kann Dir ein Rechtspfleger dort genaueres sagen. Denn ich denke auch das es nicht sein kann das Du Dich verklagen lassen musst und auf den Kosten sitzen bleibst oder vielleicht Jahrelang für ein Kind zahlen sollst welches nicht Deins ist. Hinzu kommt dass dann ja noch die Kosten dazu kommen den Biologischen Vater heraus zubekommen und dann versuchen den zu Unrecht gezahlten Unterhalt von diesem zurück gezahlt zu bekommen.

LG der Frosch
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82Marco
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« Antwort #37 am: 10. April 2018, 09:19:22 »

Servus Holzmichel!
Es kann doch wohl nicht sein das ich vor die Wahl gestellt werde einen außergerichtlichen test zu machen oder gegen mich klagen zu lassen.
Leider ist es nun mal in der BRD Stand der Dinge: OHNE Zustimmung von KM gips keinen freiwilligen und rechtsverwertbaren VS-Test; es soll aber nicht sso gesetzestreue  Leute gegeben haben, die ohne dieser Zustimmung einen Test im benachbarten Ausland gemacht haben, um für sich selbst herauszufinden, wohin die Reise geht. Die Umsetzbarkeit  dürfte bei Dir mangels Umgang/Kontakt nicht möglich sein...

Ergo bleibt Dir "worst case" nur eine Alternative (davon ausgehend, dass KM aus wechen gründen auch immer nicht dem privaten VS-Test zustimmt):
Abwägen, was für Dich das geringere Übel ist: Investition von ein paar Tausend EUR zur gerichtlichen Feststellung Deiner möglichen Vaterschaft oder Du zahlst brav Unterhalt und was auch immer zumindest die kommenden 18 Jahre, nicht wissend, ob Du überhaupt der biologische Vater bist.
Ich würde versuchen Gewissheit zu erlangen, koste es was es wolle...

Grüßung
Marco
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« Antwort #38 am: 10. April 2018, 10:00:24 »

Hallo,
Dann könnte ich also nur die Vaterschaft anerkennen und direkt einen Antrag auf Feststellung der Vaterschaft stellen ?!
Das wäre zumindest der (gangbare und event. günstige?) Weg, der Dir die Möglichkeit eröffnen würde, an Vaterschaftsfeststellendes verwertbares Material" zu kommen um entweder die Vaterschaft zu manifestieren oder aber auszuschließen...
Aber das  ist nicht ganz risikofrei (siehe auch Vorschreiber). Neben den ganzen Rechten die Du dann als "Vater" hast, hast Du auch noch die (Unterhalts-)pflichten an der Backe.
Mit dem ungewissen Ausgang diese nicht zurückzubekommen, wenn Du nicht der Vater sein solltest und der richtige KV nicht feststellbar ist

Ich persönlich war vor vielen Jahren kurz nach meiner Scheidung "Vater" geworden:
KM war meine damalige EX, die schon vor der Scheidung fast 2 Jahre mit meinem Nachfolger (dem eigentlichem Vater des betroffenen Kindes).
Gemäß BGB wurde ich als KV ausgedeut, weil es innerhalb einer bestimmten Frist (=Schwangerschaft = ca 10 Monate) nach rechtskräftiger Scheidung geboren wurde.
Das heißt: obwohl man definitiv nicht der Vater ist, wird man auf Grund der Gesetzeslage zunächst zum biologischen rechtmäßigen Vater gemacht/ erklärt.
(zumindest angesichts der heutigen  schnellen und einfachen Möglichkeiten Vaterschaften festzustellen/ auszuschließen ein unmögliches Relikt in der deutschen Rechtssprechung)
Weder KM noch der eigentliche biologische Vater ist (bzw. war) da handlungsfähig.
Einzig ich konnte/ wollte diese gordischen Knoten lösen...
Erster Klageweg:  Ehelichkeitsanfechtungsklage (feststellen der Nichtehelichkeit des Kindes)
Zweiter Klageweg: verurteilen des eigentlichen Vaters (war bekannt) zur Übernahme aller Kosten aus der ersten Klage und Übernahme  aller Kosten aus der 2. Klage...
Das einzig positive an der Sache damals: ich brauchte keinen Unterhalt zu zahlen.

Für Dich würde das bedeuten, dass, wenn Du nicht der Vater sein solltest, Du Dir diese Kosten vom richtigen KV zurückholen kannst, wenn dieser festgestellt wurde...
« Letzte Änderung: 10. April 2018, 10:13:14 von Kakadu59 » Gespeichert

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« Antwort #39 am: 10. April 2018, 12:09:31 »

Hallo,

als juristischer Laie habe ich die folgende Frage.

Wer kann eine Vaterschaftsfestellung beantragen? Aus meiner Sicht ist es nicht möglich, dass ein Mann eine Vaterschaftsfestellung beantragt, um als Vater ausgeschlossen zu werden.

Möglich ist nur, wenn die Mutter die einseitige Vaterschaftserklärung des potentiellen Vaters ablehnt, dieser auf einer gerichtlichen Vaterschaftsfestellung bestehen kann.

Wie ist das?

VG Susi
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« Antwort #40 am: 10. April 2018, 12:14:35 »

Für Dich würde das bedeuten, dass, wenn Du nicht der Vater sein solltest, Du Dir diese Kosten vom richtigen KV zurückholen kannst, wenn dieser festgestellt wurde...
Wobei da die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird und auch wieder ein Falscher zur Verantwortung gezogen wird.

Diejenigen, die tatsächlich leicht und locker die  Antworten aller Fragen beantworten kann, die KM, wird überhaupt nicht berührt. Und wenn, wie in diesem Fall, ein solcher Charakter da ist, der einem den "größten finanziellen Schaden" zufügen möchte, dann kann sie dies ohne auch nur ein kleinestes Risiko tun.
Dabei sollte die KM für alle Kosten geradestehen, da sie ihre Mitwirkungspflicht mißbraucht.

Gruß
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« Antwort #41 am: 10. April 2018, 21:51:02 »

Das einzig positive an der Sache jetzt schein wirklich nur zu sein das sie dem JA gerade signalisiert das sie einen an der klatsche hat.
Aber wenn ich mir so überlege das gegen einen potentiellen Vater auf seine Kosten geklagt werden kann wenn er keiner außergerichtlichen Lösung zustimmt, warum dann nicht auch umgekehrt?!
Warum muss überhaupt MANN dafür gerade stehen wenn Frau sich durch die Gegend **tsts - ID 19**? Ich hab sie schließlich nicht drum gebeten
.
Mal sehen ob sich im Laufe der nächsten Woche doch noch etwas tut ansonsten werd ich wohl nochmal ein Gespräch mit meiner Anwältin führen.
Mich würde aber nochmal Interessieren da ich ja jetzt als Vater genannt bin, kann sie überhaupt noch verhindern das ich jetzt einfach die Vaterschaft anerkenne? Und wie lange würde es etwa dauern wenn ich dann die Vaterschaft im Anschluss gerichtlich klären lassen würde, also wie lange müsste ich ggf. Unterhalt für ein fremdes Kind zahlen?
Habe auch mal gelesen das die Kosten für ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren durchaus vom Richter geteilt werden können und in Anbetracht der Umstände wäre es ja wohl eine Frechheit mir die Gesamten Kosten aufzuhalsen.
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« Antwort #42 am: 11. April 2018, 08:11:10 »

Servus Holzmichel!
Mich würde aber nochmal Interessieren da ich ja jetzt als Vater genannt bin, kann sie überhaupt noch verhindern das ich jetzt einfach die Vaterschaft anerkenne?
Ich verstehe nicht, warum sie das tun sollte; es sei denn, sie gibt einen anderen Vater an. Solange DU Zweifel an Deiner biologischen Vaterschaft hast, würde ich die Anerkennung nicht unterschreiben.
Es ist meines Wissens nur so, dass Du (berechtigten) Unterhalt schuldest ab dem Moment, in welchem dieser gefordert wird.

Zitat
... also wie lange müsste ich ggf. Unterhalt für ein fremdes Kind zahlen?
Solange die biologische Vaterschaft nicht festgestellt bzw. anerkannt ist, erst mal nicht...es könnte sich aber Schulden anhäufen, falls Deine Vaterschaft wie auch immer festgestellt wird (siehe oben).

Zitat
Habe auch mal gelesen das die Kosten für ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren durchaus vom Richter geteilt werden können und in Anbetracht der Umstände wäre es ja wohl eine Frechheit mir die Gesamten Kosten aufzuhalsen.
Da wird es wohl auf die Begründung hinauslaufen, im Zweifelsfall gegen die Kostenfestsetzung klagen...


Grüßung
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« Antwort #43 am: 11. April 2018, 08:26:12 »

Hallo,

Du bist dem Kind ab dem Zeitpunkt Unterhalt schuldig, ab dem Deine Vaterschaft festgestellt ist.
Bei einer Vaterschaftsfeststellungsklage würdest Du die Kosten tragen müssen, falls festgestellt wird, dass Du der Vater bist. Bist Du es nicht, muss die Kindesmutter die Kosten übernehmen.

Im Moment würde ich das Jugendamt machen lassen. Letzteres ist in der Bringschuld bei ledigen Müttern. Im Normalfall schlägt der Sachbearbeiter eine Beistandschaft vor, welche sowohl die Vaterschaftsfeststellung wie auch die Unterhaltsberechnung übernimmt. Falls die Kindesmutter einen Termin wahrnimmt, wird ihr der Sachbearbeiter dies erklären. Mit dem Jugendamt ginge das einfach über die Bühne. Und für Euch beide kostenlos.

Will die Kindesmutter dies ohne das Jugendamt regeln, dann muss man sehen, wie sie das auf den Weg bringt. Ein Anwalt kostet sie auch Geld.

VG,
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« Antwort #44 am: 12. April 2018, 20:10:45 »

Nur ist laut der Frau vom JA die Sache so das wenn sie wieder nicht auf das Schreiben reagiert die Akte wieder in den Schrank gestellt wird und damit hat sich das.
Mir bleibt dann nur noch der Weg irgendwas gerichtlich zu erwirken.
Und ehrlich gesagt denke ich nicht das sie reagieren wird und einen Termin mit dem JA vereinbart.
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« Antwort #45 am: 12. April 2018, 20:49:27 »

Moin,

ich weiß zwar noch nicht ob das irgendwie etwas bringt, aber ich würde Dir raten, dies alles in irgendeiner weise schriftlich zu bekommen, dass die KM den Aufforderungen des JA nicht folgt.

Spätestens wenn die KM irgendwelche Hilfen beantragt, und seih es Unterhaltsvorschuss, dann wird sich was bewegen. Bei Kindergeld bin ich mir nicht so sicher, dass läuft wohl auch ohne eine Vaterschaftsanerkennung.

Gruß
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« Antwort #46 am: 12. April 2018, 21:07:06 »

Darum das schriftlich zu bekommen werde ich auch bitten beim JA, man kann ja nie wissen wozus mal gut ist. Und sollte sich herausstellen das es tatsächlich meine Tochter ist hab ich was um ihr später zu zeigen das nicht ich der " Böse " bin.
Aber es muss doch einen Weg für mich geben Gewissheit zu bekommen ohne mich dafür in Unkosten stürzen zu müssen?
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« Antwort #47 am: 12. April 2018, 21:56:45 »

Aber es muss doch einen Weg für mich geben Gewissheit zu bekommen ohne mich dafür in Unkosten stürzen zu müssen?
Mir fallen nur ungesetzliche ein.
Ohne den Status als Vater bist Du rechtlich nichts anderes wie irgendein Mann auf der Strasse.
Leider.

Gruß
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« Antwort #48 am: 12. April 2018, 22:00:18 »

Hallo,

Leider sehe ich für Dich keinen anderen Weg als eine Vaterschaftsfeststellung  durch das Gericht nach Paragraph 1600e Abs.1BGB, falls sich die Kindesmutter nicht beim Jugendamt meldet.

Interessant ist auch, dass der Name des Vaters in der Geburtsurkunde nur stehen kann, wenn die Vaterschaft anerkannt wurde.

Warte erst einmal ab.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #49 am: 12. April 2018, 22:45:29 »

Hallo,
auch wenn es @Holzmichel in seiner aktuellen Situation nicht weiterbringt...
Hallo,
[...]
Interessant ist auch, dass der Name des Vaters in der Geburtsurkunde nur stehen kann, wenn die Vaterschaft anerkannt wurde.
Warte erst einmal ab.
VG,Tsubame.
aber,
zumindest in der von mir in #38 geschilderten Situation ist das genau nicht so...
da wird ungeachtet des tatsächlichen (biologischen) Vaters Kraft bürgelichen Rechts (Huch) der (geschiedene) Ehemann zum sozialen und rechtlichen Vater gemacht und in der Geburtsurkunde eingetragen.... ohne Rücksicht auf tatsächliche Gegebenheiten.
Weder die KM noch der biologische Vater noch der geschiedene EX haben in dem Moment ein Vetorecht.
Erst eine (langwierige) gerichtliche Auseinandersetzung bringt alles wieder ins Lot...
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MfG. Kakadu59

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