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vatersein.de - Forum 20. April 2019, 08:55:56 *
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Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 28160 mal)
Dad76
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« Antwort #175 am: 08. Juni 2018, 12:40:29 »

der Vergleich ist eben nicht ausgefeilt (ist doch ein Vergleich, oder?)
Natürlich dürfte sie nicht in den Urlaub fahren, wenn es deine Umgangszeiten betrifft und im Vergleich nichts geregelt ist. Das ist genauso schwachsinnig, als dass du nicht in den Urlaub fahren darfst.


Wasserfee

Hast du dafür evtl. ne Rechtsgrundlage... meine Anwältin hat mir heute am Telefon gesagt, dass die KM sehr wohl in den Urlaub darf, auch wenn dadurch 3 Umgänge von mir ausfallen.
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Tsubame
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« Antwort #176 am: 08. Juni 2018, 13:11:42 »


Wenn KM vom Urlaub zurück ist, hat sie sich an dir Regelungen im Vergleich zu halten (das Kind kann sich auch bei Dir eingewöhnen!!); tut sie es nicht, musst Du alle Abweichungen sauber dokumentieren und in Zweifelsfall eine neue gerichtliche Regelung mit Sanktionen bei Nichteinhaltung erwirken.
Ich würde hier auch nicht zu lange warten, es geht hier auch um eine vernünftige Vater-Kind-Beziehung!

Grüßung
Marco

Hallo,

Genau so ist es wie Marco schreibt.

Und ich würde heute sofort, der Kindesmutter freundlich mitteilen, was im Vergleich steht.

Nämlich :
"Es mag sein, dass es den Eltern noch schwer fällt, sich zu Fragen, die über den täglichen Bedarf XXXXXX hinausgehen, auszutauschen. Dies hindert eine gemeinsame Sorge jedoch nicht. Es ist eher an den Eltern, ihr vorhandenes Potential auszuschöpfen und sich zu XXXXXXX in Belangen, die für den Jungen wesentlich sind, ernsthaft auseinanderzusetzen und die Argumente auch auszutauschen."

Schreibe ihr, dass Du ihren Vorschlag und ihre Vorgehensweise aus diesem Grund leider so nicht akzeptieren kannst, da sie nicht im Sinne des Vergleichs sind. Schlage ihr etwas anderes vor. Du kannst durchaus schreiben, dass ihr Euch nicht schon wieder in absehbarer Zeit vor Gericht wiedersehen, sondern im Sinne der Richterin handelt solltet. Ich würde insistieren, dass das Gericht dies so will und Euch vertraut. Vielleicht kommt ihr ja auf einen grünen Zweig.
Für die ausfallenden Papazeiten, welche Du nicht wahrnehmen kannst (falls Du es der KM noch nicht mitgeteilt hast) finde im Idealfall jemanden, welcher diese wahrnimmt.

Du musst Dich übrigens hier in keinster Weise rechtfertigen. Niemand kann Dir irgendetwas vorwerfen. Deine Ausdauer ist bewundernswert und wird sich auszahlen. Das Kind wird grösser und wird vieles spüren und verstehen. Im Augenblick siehst Du es zwei Nachmittage in der Woche und jeden zweiten Sonntag. Sobald es etwas älter ist, arbeite auf eine Erweiterung hin, d.h. eine Übernachtung in der Woche und jedes zweite Wochenende Freitag bis Montag.

Die Kindesmutter kommt Dir in ihrer Urlaubsplanung nicht entgegen. Leider kannst Du ihr ihren Unterhalt für die Betreuung des Kindes nicht so einfach kürzen, wie sie Dir willkürlich und ohne Not die Papazeiten kürzt.

Du musst Dir für Dich und Dein Leben den nötigen Abstand gegenüber dem Verhalten der Kindesmutter erarbeiten. Du wirst sie nie ändern. Du kannst aber Dich und Dein Leben und Dein Kind (bis zu einem gewissen Grad das Kind) vor ihr schützen.

VG,
Tsubame, welche Dir noch einmal zum gemeinsam Sorgerecht gratuliert.


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Dad76
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« Antwort #177 am: 08. Juni 2018, 13:41:41 »


VG,
Tsubame, welche Dir noch einmal zum gemeinsam Sorgerecht gratuliert.




Sorry, ich hatte mich noch nicht bedankt. Dank euch für die Hilfe hier, auch wenn die Meinungen doch auch auseinander gehen.

Ich werde der KM jetzt, auch unter Verweis auf meine dienstliche Verpflichtung eine Woche zuvor, sowie darauf, dass die Termine beider ja schon länger bestehen, eine Nachricht schicken, ob nicht vielleicht doch ein längerer Umgang an dem Sonntag nach ihrem Urlaub möglich ist. Gleichzeitig bitte ich sie um Absprache im Vorfeld, was die weiteren Urlaube beider betreffen und den damit evtl einhergehenden Umgangsausfällen.
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Tsubame
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« Antwort #178 am: 08. Juni 2018, 13:59:42 »

Hallo,

Bitte nicht auf Deine Termine im Vorfeld Bezug nehmen. Und bitte nicht Worte wie vielleicht, doch, etc. Die Art und Weise wie Du kommunizierst ist wichtig.

VG,
Tsubame.
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Dad76
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« Antwort #179 am: 04. Juli 2018, 11:19:40 »

so, ich mal wieder

Anfang dieser Woche kam die Bitte der KM, doch bitte meinen Umgang mit dem Kleinen von kommenden Sonntag auf den Samstag zu verlegen. Gründe dafür nannte sie nicht. Ich lehnte ab, da ich Samstag eh arbeiten bin und das zeitlich nicht möglich ist. Daraufhin lies die "Bestrafung" nur einen Tag auf sich warten... ich bekam den Kleinen gestern erst 25min später als vereinbart, da er noch schlief. Ich soll auch von vorzeitugen klingeln absehen, sie meldet sich wenn er soweit wäre...Das erfuhr ich erst wieder, als ich bereits vor der Haustür stand und deshalb dann 25min bei über 30Grad im Auto warten musste. Also habe ich 25min gewartet...alles wie immer, trotz richterlichen Beschluss über Umgangszeiten. Ich könnte k....
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TotoHH
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« Antwort #180 am: 04. Juli 2018, 11:40:17 »

Bitte der KM, doch bitte meinen Umgang mit dem Kleinen von kommenden Sonntag auf den Samstag zu verlegen. Gründe dafür nannte sie nicht. Ich lehnte ab, da ich Samstag eh arbeiten bin und das zeitlich nicht möglich ist.
Richtig so. Wobei Du sicherlich höflich warst, geprüft hast, ob es möglich ist, die Nicht-Möglichkeit kurz erläutert hast und in Aussicht gestellt hast, bei zukünftig etwas früheren Anfragen, es selbstverständlch versuchst möglich zu machen. Ob KM Dir Gründe für ihren Wunsch nennt oder nicht ist beliebig irrelevant.



Daraufhin lies die "Bestrafung" nur einen Tag auf sich warten... ich bekam den Kleinen gestern erst 25min später als vereinbart, da er noch schlief. Ich soll auch von vorzeitugen klingeln absehen, sie meldet sich wenn er soweit wäre...Das erfuhr ich erst wieder, als ich bereits vor der Haustür stand und deshalb dann 25min bei über 30Grad im Auto warten musste. Also habe ich 25min gewartet...alles wie immer, trotz richterlichen Beschluss über Umgangszeiten. Ich könnte k....
Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder? Vielleicht hat das Kind ja wirklich noch geschlafen... (und ja, man hätte es wecken können...). Ich würde mich darüber gar nicht übermäßíg ärgern, denn damit hat sie doch ihr Ziel erreicht. Wenn Du das Kind dann - mit kfr Ansage, dass alles ok ist - auch etwas später zurückbringst, ist Geschmackssache. Selbst das hätte ich nicht gemacht und vermutlich hätte die KM dieser Gleichmut am meisten geärgert... ;-)

toto
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Dad76
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« Antwort #181 am: 04. Juli 2018, 12:38:43 »

nun ja, es war das erste mal... aber für die Zukunft sehe ich es etwas anders.... "Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder?"
Warum dann der belastbare Gerichtsbeschluss zur Umgangsregelung? Und bei 3h Umgang, wovon ca. 40min Fahrtzeit sind und dann noch 25min weniger Umgang (das hinten dranhängen bemängelte die KM mit dem Hinweis, dass der Kleine dann ja schon müde ist, auch) .... da schränkt meinen Kleinen im Umgang mit mir schon sehr ein... ich habe ihn in der Woche nur für 10h gesamt....
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TotoHH
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« Antwort #182 am: 04. Juli 2018, 13:40:32 »

nun ja, es war das erste mal... aber für die Zukunft sehe ich es etwas anders.... "Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder?"
Warum dann der belastbare Gerichtsbeschluss zur Umgangsregelung? Und bei 3h Umgang, wovon ca. 40min Fahrtzeit sind und dann noch 25min weniger Umgang (das hinten dranhängen bemängelte die KM mit dem Hinweis, dass der Kleine dann ja schon müde ist, auch) .... da schränkt meinen Kleinen im Umgang mit mir schon sehr ein... ich habe ihn in der Woche nur für 10h gesamt....

Ja, ich verstehe schon, dass Dich das einschränkt. Und ich will das Verhalten der KM auch gar nicht gutheißen. Aber ob es als "Bestrafung" wirkt, dass entscheidest m.E. Du mit Deiner Reaktion.
Und deshalb hätte ich es in der Tat beim ersten Mal weitgehend kommentarlos hingenommen - auch wenn es schwer fällt. Vielleicht bei der pünktlichen Rückgabe, eine beiläufige Bemerkung gemacht.
Beim nächsten Mal, dann von unterwegs eine Nachricht "übrigens, da Kind ja 25min später übernommen wurde, sind wir auch etwas später zurück"... aber wie gesagt, von unterwegs, nicht bei der Übergabe (das führt nur zu Theater) und nicht ohne Rückmeldung (dann wirft sie dir nachher noch vor, sie hätte sich über die Maßen gesorgt und geängstigt).

Bestrafung ist Kindergarten.

toto
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Dad76
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« Antwort #183 am: 03. November 2018, 14:01:41 »

Hallo liebes Forum

Ich wollte mich mal kurz zum aktuellen Stand meines "Kampfes" um meinen Sohn äußern.

Im Juni hatte ich ja Gerichtsverhandlung, bei der mir die Gemeinsame Sorge nach einem Jahr Kampf, gegen den Willen der KM zugesprochen wurde. Dort wurde auch gleichzeitig eine erste kleine Umgangsregelung getroffen. Aktuell ist das 2x die Woche für 3 Stunden sowie aller 14 Tage Sonntags für knapp 8 Stunden.

Auf die ganzen "Nebenkriegsschauplätze" möchte ich erst gar nicht eingehen, das würde den Rahmen sprengen.

Zum Thema mit der Abholung in der Kita durch mich und der Beeinflussung des Kleinen durch die KM bei den Übergaben habe ich ja an anderer Stelle schon ausführlich geschrieben.

Ich hatte am gestrigen Tag (ursprünglich war der Termin vor 6 Wochen, den hatte die KM aber abgesagt) auf meinen Wunsch hin,einen Termin beim Jugendamt mit der KM, bei dem es hauptsächlich darum gehen sollte, die Problematik mit der Kita aufzuarbeiten und über eine Erweiterung des Umgangs zu philosophieren.

Unterm Strich war es so, dass die KM Übernachtungen unseres dannn 2 jährigen Sohnes ab Januar bei mir ablehnt. Sie denkt, dass es erst so ab ca. 3 Jahren ok für sie wäre. Auf mehrere Nachfragen des JA, was denn genau dagegen spreche, den Kleinen schon eher bei mir übernachten zu lassen, äußerte sie lediglich, dass er noch zu klein ist und sie das nicht möchte. Da ich aber mit konkreten Vorstellungen zum Gespräch gegangen bin, habe ich ihr eine letzte Frist bis Anfang Januar gegeben, einer Umgangserweiterung mit Übernachtung zuzustimmen. Wir haben dazu einen weiteren Termin beim JA für Mitte Januar vereinbart. Falls sie dort nicht den Übernachtungen zustimmt, gehe ich zum Anwalt und letztendlich vor Gericht.

Was bei dem ganzen Gespräch auffiel ist, dass sie ganz klar ein ganz konkretes Zeil verfolgt. Sie lehnt jede Familienberatung ab, beschuldigt mich, nicht kommunikationsfähig und ihr gegenüber aggressiv zu sein. Und damit meinte sie hauptsächlich meinen "Schreibstil" bei WhatsApp und per Mail, da wir bei den Übergaben nur sehr wenig miteinander reden und ansonsten schriftlich kommunizieren. Sie sagte wortwörtlich, dass jede normale Kommunikation auf Grund meines aggressiven Verhaltens nicht möglich sei und sie deshalb auch in Zukunft jede Kommunikation bei Dritten ablehnt. Sie lügt vorsätzlich um sich weitere Gespräche bzw. Mediation zu ersparen. Ich weiß, dass das genau ihre Schiene ist - keine Kommunikation > kein weiterer Umgang. Nur darauf will sie hinaus

Jetzt ist es aber so, dass ich unseren Schriftverkehr "archiviert" habe und damit diese Lügen komplett entkräften könnte. Ich fragte auch gleich beim Gespräch im JA, ob ich zu meiner "Entlastung" die Aufzeichnungen zu Verfügung stellen könnte. Ich wandte mich direkt an die KM, dass sie ja dann ganz konkret aufzeigen könnte, wann ich aggressiv zu ihr gewesen sein soll. Das JA hätte sich das auch anschauen wollen, nur lies es trotz mehrfacher Nachfragen die KM nicht zu.

Da ich nicht weiß, in wie weit das JA das Treiben der KM durchschaut und in wie fern das dann bei Gericht nochmal eine Rolle spielen könnte.... wie seht ihr das? Reichen diese Vorhaltungen der KM und die Ablehnung jeder weiteren Kommunikation bei Dritten, um eine Umgangserweiterung mit Übernachtung zu verhindern, auch auf lange Sicht gesehen....
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MJ1977
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« Antwort #184 am: 03. November 2018, 20:10:05 »

Da ich nicht weiß, in wie weit das JA das Treiben der KM durchschaut und in wie fern das dann bei Gericht nochmal eine Rolle spielen könnte.... wie seht ihr das? Reichen diese Vorhaltungen der KM und die Ablehnung jeder weiteren Kommunikation bei Dritten, um eine Umgangserweiterung mit Übernachtung zu verhindern, auch auf lange Sicht gesehen....

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte wenn das zuständige JA fähige MA in Ihren Reihen hat sollte dass nicht ausreichen um Übernachtungen bei Dir zu verhindern.

Deine hier gepostete Beschreibung sollte eigentlich bei den JA MA die Glocken klingen lassen, Übernachtungen eines 3jährigen sind für die KM ok. Sollte man nicht eher fragen, ob es für das Kind ok ist?
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Susi64
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« Antwort #185 am: 03. November 2018, 21:07:59 »

Hallo,

als erstes beweisen irgendwelche Chatverläufe gar nichts. Im schlimmsten Fall behauptet die KM, dass die agressiven Nachrichten nicht dabei sind.

Es ist zwar kein Selbstläufer, aber einen Standardumgang zu bekommen ist heutzutage nicht so schwer. Zum Standardumgang gehören auch Übernachtungen.
Das JA wird hier versuchen zu vermitteln und die KM muss auf gar nichts reagieren. Das Gericht ist dann wesentlich formaler. 

VG Susi
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Dad76
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« Antwort #186 am: 03. November 2018, 21:29:44 »

Nun ja, solange die Lügen keinen Einfluss auf die Entscheidung haben, kann ich das nachvollziehen.

Anders sehe es für mich dann schon aus, wenn gerade diese Unwahrheiten dazu führen, dass es bei Erweiterung des Umgangs Probleme gibt.

Danke für eure meinungen
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Kasper
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« Antwort #187 am: 04. November 2018, 19:56:55 »

Moin,

sollte es zu einem Verfahren kommen, spielen diese Äußerungen der KM kaum eine Rolle. Übernachtungen mit einem 2 Jährigem Kind stellen kein Problem dar. Auch die vermuteten Äußerungen muss die KM entsprechend belegen, und ein guter Anwalt sollte das retournieren können.
Wenn die KM nicht einmal Gründe benennen kann, dann kann das als Indiz für ihre unbegründete Abwehrhaltung herhalten, dass da keine kindesbezogenen Gründe eine Rolle spielen.
Erfahrungsgemäß übernachten Kinder immer wieder mal gerne mal woanders, bei Freunden, Verwandten (Großeltern, Onkel oder Tanten), warum dies dann ausgerechnet beim eigenen Elternteil dann immer ein Problem sein soll, können vermutlich auch nur die Verweigerer begründen.

Auf lange Sicht wird sie damit nichts gewinnen, aber auch auf kurze nicht, kommt auf Deine Reaktionen an. Ich würde ihr einen schriftlich formulierten Vorschlag (vielleicht über das JA) zukommen lassen, dann noch einmal eine Beratung mit dem JA und wenn dann nichts passiert, eben eine belastbare Umgangsregelung mit Übernachtung über das Familiengericht. Anders wird das nichts.
Jetzt ist es zu Klein, dann später geht es nicht, weil es noch nie beim Vater geschlafen hat, dann geht es nicht, weil Termine anstehen, dann weil solange keine Übernachtung stattfand und wenn dann alle Stränge reißen, kommt der Vorwurf, "Du hast Dich nie um Dein Kind gekümmert!".

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dad76
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« Antwort #188 am: 05. November 2018, 17:14:15 »

Ich habe ihr jetzt Frist bis Mitte Januar gesetzt, sich zu meinem Vorschlag für den Umgang zu äußern. Ich denke das sollte ausreichend sein.

Ich war heute nochmal beim Anwalt und habe mir detaillierte "Tipps" für die mögliche Ausgestaltung des Umgangs im nächsten Jahr geholt. Diese werde ich noch dem JA und der KM nachreichen und dann schauen wie sich die KM im Januar entscheidet. Falls sie ablehnt, geht es halt wieder vors Familiengericht.
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Dad76
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« Antwort #189 am: 14. Januar 2019, 17:11:04 »

kurzes Update

Ich hatte heute gemeinsam mit der KM Termin beim JA bezüglich der Übernachtungen des Kleinen bei mir. Wie es schon fast zu vermuten war, lehnt die KM Übernachtungen des Kleinen bei mir ab. Das JA redete mit Engelszungen auf sie ein, auch ich versuchte ihr mit Argumenten zu erklären, warum es gut wäre, dass der Kleine bei mir übernachtet… alles für die Katz. Sie will es nicht.

Ich werde also wieder vor Gericht gehen müssen und diesmal hoffentlich eine ausführlichere und detailliertere Umgangsregelung mit Übernachtungen "auszuhandeln".
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Kasper
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« Antwort #190 am: 14. Januar 2019, 18:15:02 »

Ich werde also wieder vor Gericht gehen müssen und diesmal hoffentlich eine ausführlichere und detailliertere Umgangsregelung mit Übernachtungen "auszuhandeln".
Nein einen Beschluss, mit Ordnungsmitteln ... wenn Du wieder irgendwas halbseidenes annimmst, dann bist du in wenigen Wochen wieder bei A. Und lass Dich nicht mit irgenwelchen Eingewöhnungphasen einmurmeln ...

Gruß
Kasper
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« Antwort #191 am: 20. Februar 2019, 10:23:59 »

Das Schreiben meines Anwaltes bezüglich der neuen Umgangsregelung ist seit 14 Tagen an das Gericht raus. Dieses hat mich auch schon darüber informiert, dass der KM das Schreiben zur Kenntnis weitergeleitet wurde. Jetzt heißt es warten, ob und wie lange diesmal Fristen ausgereizt werden.


Mein Sohn ist mittlerweile fast 25 Monate jung. Die Umgangsregelung sieht folgendes vor:


- aller 14 Tage Umgang von Freitag bis Montag ; Abholung und Bringen des Kleinen aus Kita (langsame Steigerung des Umgangs dahingehend über einen Zeitraum von 6 Monaten, beginnend mit Übernachtungen von Samstag auf Sonntag ab "sofort".

- jede Woche Übernachtung des Kleinen von Mittwoch auf Donnerstag bei mir mit Abholung und Bringen des Kleinen aus Kita

- Urlaubsregelung; 1 x im Quartal 1 Woche Urlaub für den KV mit dem Kind, zusätzlich noch im Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr eine weitere Woche, beginnend ab 3 Quartal diesen Jahres


-falls ein Wochenendumgang vom KV unverschuldet ausfällt, wird dieser am folgenden Wochenende nachgeholt

Was haltet ihr davon? Das JA befürwortet sofortige Übernachtungen des Kleinen bei mir....
« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 10:26:26 von Dad76 » Gespeichert
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« Antwort #192 am: 21. Februar 2019, 17:19:23 »

Hi,
 
denke die von dir vorgeschlagene Regelung ist ganz ok. Allerdings bekommst du sie ja nur über ein Gericht.
Und wie Kasper schon richtig festgestellt hat: Auf gar keinen Fall ein Vergleich, du brauchst einen Beschluss mit Androhung von
Ordnungsmitteln. Manchmal hilft schon diese Androhung damit es dann klappt.

Was ich ein wenig schwierig finde ist nur, dass ihr mit Samstag auf Sonntag übernachten anfangen wollt. Es wäre vermutlich einfacher
wenn du das Kind von der Kita abholst und es dann übernachtet. Weil KM dann nicht so leicht das Kind verunsichern kann, zumindest
nicht direkt vor der Abholung. Auf der anderen Seite ist es eh schon wurscht, weil wenn sie absolut nicht will wird sie dir das einfach
sehr schwer machen.

Aber erster Schritt Umgangsbeschluss mit Androhung von Ordnungsmitteln.

Sollte danach ein Umgang nicht klappen bitte sofort reagieren. Auch Eltern kann man ein wenig "erziehen", sie muss lernen dich als Vater
zu akzeptieren.

LG
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« Antwort #193 am: 21. Februar 2019, 17:43:26 »

hallo,

ich möchte noch ergänzen, dass ich den Passus mit der Ferienregelung unglücklich finde.
Ihr solltet euch hier eher die Schließzeiten des Kindergartens auf euch beide aufteilen.
Wenn du willkürlich jedes Quartal 1 Woche nimmst und die Mutter zusehen muss, wie sie die Schließzeiten abdeckt ist das nicht fair und du willst ja auch die Mutter entlasten 

Wasserfee
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« Antwort #194 am: 21. Februar 2019, 18:32:13 »

Und wie Kasper schon richtig festgestellt hat: Auf gar keinen Fall ein Vergleich, du brauchst einen Beschluss mit Androhung von
Ordnungsmitteln. Manchmal hilft schon diese Androhung damit es dann klappt.


Aber erster Schritt Umgangsbeschluss mit Androhung von Ordnungsmitteln.

Sollte danach ein Umgang nicht klappen bitte sofort reagieren. Auch Eltern kann man ein wenig "erziehen", sie muss lernen dich als Vater
zu akzeptieren.

LG
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Es wird auf jeden Fall wieder eine belastbare Umgangsregelung werden, das stand für mich nie zur Debatte. Es ist letztendlich eh egal, ob ich mit Fr auf Sa oder eben mit Sa auf So beginne. Sie wird den Kleinen, wie schon jetzt der Fall, auf jeden Fall "bearbeiten".
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« Antwort #195 am: 21. Februar 2019, 18:39:44 »

hallo,

ich möchte noch ergänzen, dass ich den Passus mit der Ferienregelung unglücklich finde.
Ihr solltet euch hier eher die Schließzeiten des Kindergartens auf euch beide aufteilen.
Wenn du willkürlich jedes Quartal 1 Woche nimmst und die Mutter zusehen muss, wie sie die Schließzeiten abdeckt ist das nicht fair und du willst ja auch die Mutter entlasten 

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Der Einwand mit den Schließzeiten ist gut. Diese kollidieren aber in keinster Weise mit meinem Jahresurlaub und nicht damit, dass ich natürlich auch gerne zu den Schließzeiten der Kita anteilig meinen Urlaub nehme.
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« Antwort #196 am: 08. März 2019, 10:00:25 »

Ich habe soeben einen Gerichtstermin im April bezüglich der Umgangserweiterung erhalten. Mich wundert es, dass diesmal kein Verfahrensbeistand benannt wurde, oder kann das noch in den nächsten Tagen bis zum Termin bei Gericht erfolgen?!

Gruß Dad
« Letzte Änderung: 08. März 2019, 10:07:26 von Dad76 » Gespeichert
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« Antwort #197 am: 08. März 2019, 11:19:16 »

Unwahrscheinlich - wenn keine Besonderheiten vorliegen, ist es in Umgangssachen auch nicht üblich.

Gruss von der Insel
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« Antwort #198 am: 08. März 2019, 11:39:54 »

Unwahrscheinlich - wenn keine Besonderheiten vorliegen, ist es in Umgangssachen auch nicht üblich.

Gruss von der Insel

Alles klar, ich danke dir für die Info.
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« Antwort #199 am: 11. März 2019, 09:58:48 »

Eine Frage hätte ich doch noch...

Da es keine Verfahrensbeiständin gibt mit der man im Vorfeld evtl. ein paar Dinge besprechen kann, egal ob jetzt alleine oder gemeinsam mit der KM... könnte es rein theoretisch sein, dass der Termin zur "Schlammschlacht" ausartet weil die KM irgendwelche Gründe vorbringt, die gegen eine Umgangserweiterung sprechen? Sie hat keine Gründe außer ihren persönlichen Befindlichkeiten, aber um nichts auf der Welt würde sie Übernachtungen bei mir zulassen wollen...

Oder hört die Richterin lediglich das Jugendamt und entscheidet an Hand meiner "Wohnsituatuion" ob eine Übernachtung möglich ist...!?
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