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vatersein.de - Forum 21. Oktober 2018, 20:48:46 *
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Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 18420 mal)
Dad76
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Beiträge: 143


« Antwort #175 am: 08. Juni 2018, 12:40:29 »

der Vergleich ist eben nicht ausgefeilt (ist doch ein Vergleich, oder?)
Natürlich dürfte sie nicht in den Urlaub fahren, wenn es deine Umgangszeiten betrifft und im Vergleich nichts geregelt ist. Das ist genauso schwachsinnig, als dass du nicht in den Urlaub fahren darfst.


Wasserfee

Hast du dafür evtl. ne Rechtsgrundlage... meine Anwältin hat mir heute am Telefon gesagt, dass die KM sehr wohl in den Urlaub darf, auch wenn dadurch 3 Umgänge von mir ausfallen.
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Tsubame
_Tsubame
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Beiträge: 559


« Antwort #176 am: 08. Juni 2018, 13:11:42 »


Wenn KM vom Urlaub zurück ist, hat sie sich an dir Regelungen im Vergleich zu halten (das Kind kann sich auch bei Dir eingewöhnen!!); tut sie es nicht, musst Du alle Abweichungen sauber dokumentieren und in Zweifelsfall eine neue gerichtliche Regelung mit Sanktionen bei Nichteinhaltung erwirken.
Ich würde hier auch nicht zu lange warten, es geht hier auch um eine vernünftige Vater-Kind-Beziehung!

Grüßung
Marco

Hallo,

Genau so ist es wie Marco schreibt.

Und ich würde heute sofort, der Kindesmutter freundlich mitteilen, was im Vergleich steht.

Nämlich :
"Es mag sein, dass es den Eltern noch schwer fällt, sich zu Fragen, die über den täglichen Bedarf XXXXXX hinausgehen, auszutauschen. Dies hindert eine gemeinsame Sorge jedoch nicht. Es ist eher an den Eltern, ihr vorhandenes Potential auszuschöpfen und sich zu XXXXXXX in Belangen, die für den Jungen wesentlich sind, ernsthaft auseinanderzusetzen und die Argumente auch auszutauschen."

Schreibe ihr, dass Du ihren Vorschlag und ihre Vorgehensweise aus diesem Grund leider so nicht akzeptieren kannst, da sie nicht im Sinne des Vergleichs sind. Schlage ihr etwas anderes vor. Du kannst durchaus schreiben, dass ihr Euch nicht schon wieder in absehbarer Zeit vor Gericht wiedersehen, sondern im Sinne der Richterin handelt solltet. Ich würde insistieren, dass das Gericht dies so will und Euch vertraut. Vielleicht kommt ihr ja auf einen grünen Zweig.
Für die ausfallenden Papazeiten, welche Du nicht wahrnehmen kannst (falls Du es der KM noch nicht mitgeteilt hast) finde im Idealfall jemanden, welcher diese wahrnimmt.

Du musst Dich übrigens hier in keinster Weise rechtfertigen. Niemand kann Dir irgendetwas vorwerfen. Deine Ausdauer ist bewundernswert und wird sich auszahlen. Das Kind wird grösser und wird vieles spüren und verstehen. Im Augenblick siehst Du es zwei Nachmittage in der Woche und jeden zweiten Sonntag. Sobald es etwas älter ist, arbeite auf eine Erweiterung hin, d.h. eine Übernachtung in der Woche und jedes zweite Wochenende Freitag bis Montag.

Die Kindesmutter kommt Dir in ihrer Urlaubsplanung nicht entgegen. Leider kannst Du ihr ihren Unterhalt für die Betreuung des Kindes nicht so einfach kürzen, wie sie Dir willkürlich und ohne Not die Papazeiten kürzt.

Du musst Dir für Dich und Dein Leben den nötigen Abstand gegenüber dem Verhalten der Kindesmutter erarbeiten. Du wirst sie nie ändern. Du kannst aber Dich und Dein Leben und Dein Kind (bis zu einem gewissen Grad das Kind) vor ihr schützen.

VG,
Tsubame, welche Dir noch einmal zum gemeinsam Sorgerecht gratuliert.


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Dad76
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« Antwort #177 am: 08. Juni 2018, 13:41:41 »


VG,
Tsubame, welche Dir noch einmal zum gemeinsam Sorgerecht gratuliert.




Sorry, ich hatte mich noch nicht bedankt. Dank euch für die Hilfe hier, auch wenn die Meinungen doch auch auseinander gehen.

Ich werde der KM jetzt, auch unter Verweis auf meine dienstliche Verpflichtung eine Woche zuvor, sowie darauf, dass die Termine beider ja schon länger bestehen, eine Nachricht schicken, ob nicht vielleicht doch ein längerer Umgang an dem Sonntag nach ihrem Urlaub möglich ist. Gleichzeitig bitte ich sie um Absprache im Vorfeld, was die weiteren Urlaube beider betreffen und den damit evtl einhergehenden Umgangsausfällen.
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Tsubame
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« Antwort #178 am: 08. Juni 2018, 13:59:42 »

Hallo,

Bitte nicht auf Deine Termine im Vorfeld Bezug nehmen. Und bitte nicht Worte wie vielleicht, doch, etc. Die Art und Weise wie Du kommunizierst ist wichtig.

VG,
Tsubame.
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Dad76
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« Antwort #179 am: 04. Juli 2018, 11:19:40 »

so, ich mal wieder

Anfang dieser Woche kam die Bitte der KM, doch bitte meinen Umgang mit dem Kleinen von kommenden Sonntag auf den Samstag zu verlegen. Gründe dafür nannte sie nicht. Ich lehnte ab, da ich Samstag eh arbeiten bin und das zeitlich nicht möglich ist. Daraufhin lies die "Bestrafung" nur einen Tag auf sich warten... ich bekam den Kleinen gestern erst 25min später als vereinbart, da er noch schlief. Ich soll auch von vorzeitugen klingeln absehen, sie meldet sich wenn er soweit wäre...Das erfuhr ich erst wieder, als ich bereits vor der Haustür stand und deshalb dann 25min bei über 30Grad im Auto warten musste. Also habe ich 25min gewartet...alles wie immer, trotz richterlichen Beschluss über Umgangszeiten. Ich könnte k....
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TotoHH
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« Antwort #180 am: 04. Juli 2018, 11:40:17 »

Bitte der KM, doch bitte meinen Umgang mit dem Kleinen von kommenden Sonntag auf den Samstag zu verlegen. Gründe dafür nannte sie nicht. Ich lehnte ab, da ich Samstag eh arbeiten bin und das zeitlich nicht möglich ist.
Richtig so. Wobei Du sicherlich höflich warst, geprüft hast, ob es möglich ist, die Nicht-Möglichkeit kurz erläutert hast und in Aussicht gestellt hast, bei zukünftig etwas früheren Anfragen, es selbstverständlch versuchst möglich zu machen. Ob KM Dir Gründe für ihren Wunsch nennt oder nicht ist beliebig irrelevant.



Daraufhin lies die "Bestrafung" nur einen Tag auf sich warten... ich bekam den Kleinen gestern erst 25min später als vereinbart, da er noch schlief. Ich soll auch von vorzeitugen klingeln absehen, sie meldet sich wenn er soweit wäre...Das erfuhr ich erst wieder, als ich bereits vor der Haustür stand und deshalb dann 25min bei über 30Grad im Auto warten musste. Also habe ich 25min gewartet...alles wie immer, trotz richterlichen Beschluss über Umgangszeiten. Ich könnte k....
Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder? Vielleicht hat das Kind ja wirklich noch geschlafen... (und ja, man hätte es wecken können...). Ich würde mich darüber gar nicht übermäßíg ärgern, denn damit hat sie doch ihr Ziel erreicht. Wenn Du das Kind dann - mit kfr Ansage, dass alles ok ist - auch etwas später zurückbringst, ist Geschmackssache. Selbst das hätte ich nicht gemacht und vermutlich hätte die KM dieser Gleichmut am meisten geärgert... ;-)

toto
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Dad76
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« Antwort #181 am: 04. Juli 2018, 12:38:43 »

nun ja, es war das erste mal... aber für die Zukunft sehe ich es etwas anders.... "Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder?"
Warum dann der belastbare Gerichtsbeschluss zur Umgangsregelung? Und bei 3h Umgang, wovon ca. 40min Fahrtzeit sind und dann noch 25min weniger Umgang (das hinten dranhängen bemängelte die KM mit dem Hinweis, dass der Kleine dann ja schon müde ist, auch) .... da schränkt meinen Kleinen im Umgang mit mir schon sehr ein... ich habe ihn in der Woche nur für 10h gesamt....
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TotoHH
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« Antwort #182 am: 04. Juli 2018, 13:40:32 »

nun ja, es war das erste mal... aber für die Zukunft sehe ich es etwas anders.... "Ganz ehrlich - gibt schlimmeres, oder?"
Warum dann der belastbare Gerichtsbeschluss zur Umgangsregelung? Und bei 3h Umgang, wovon ca. 40min Fahrtzeit sind und dann noch 25min weniger Umgang (das hinten dranhängen bemängelte die KM mit dem Hinweis, dass der Kleine dann ja schon müde ist, auch) .... da schränkt meinen Kleinen im Umgang mit mir schon sehr ein... ich habe ihn in der Woche nur für 10h gesamt....

Ja, ich verstehe schon, dass Dich das einschränkt. Und ich will das Verhalten der KM auch gar nicht gutheißen. Aber ob es als "Bestrafung" wirkt, dass entscheidest m.E. Du mit Deiner Reaktion.
Und deshalb hätte ich es in der Tat beim ersten Mal weitgehend kommentarlos hingenommen - auch wenn es schwer fällt. Vielleicht bei der pünktlichen Rückgabe, eine beiläufige Bemerkung gemacht.
Beim nächsten Mal, dann von unterwegs eine Nachricht "übrigens, da Kind ja 25min später übernommen wurde, sind wir auch etwas später zurück"... aber wie gesagt, von unterwegs, nicht bei der Übergabe (das führt nur zu Theater) und nicht ohne Rückmeldung (dann wirft sie dir nachher noch vor, sie hätte sich über die Maßen gesorgt und geängstigt).

Bestrafung ist Kindergarten.

toto
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