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Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 12260 mal)
Dad76
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« Antwort #75 am: 19. Dezember 2017, 08:35:48 »

Nach dem Termin beim Verfahrensbeistand, steht heute nun noch das Gespräch beim Jugendamt bzw. dem ASD an. Ich denke danach wird es die Einschätzungen der betreffenden Instanzen geben und es wird hoffentlich zeitnah eine Entscheidung beim Familiengericht wegen des GSr und einer Umgangsregelung getroffen. Bezüglich des GSr bin ich recht zuversichtlich, was die Umgangsregelung betrifft muss ich nochmal meine Wünsche und Vorstellung äußern. Die Vrschläge diesbezüglich vom Verfahrensbeistand waren nicht zufriedenstellend für mich.

Gestern hat die KM noch einen letzten Versuch gestartet, das hoffentlich unausweichliche (GSr), zur ihren Gunsten zu drehen. Sie bat mir per Mail an, die Gemeinsame Sorge heute beim gemeinsamen Termin beim Jugendamt zu bestätigen, wenn ich ihr dafür im Gegenzug eine Generalvollmacht über alle Belange der Gemeinsamen Sorge unterschreibe. Rein subjektiv betrachtet, klang das für mich im ersten Moment wie eine "Erpressung"

Ich habe bezüglich Generalvollmacht höflich abgelehnt und hoffe jetzt einfach, dass mir das GSr bald durch das Familiengericht zugesprochen wird.
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Papa Markus
Rege dabei
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« Antwort #76 am: 19. Dezember 2017, 10:00:46 »

davor brauchst du keine Angst zu haben. Es vereinfacht vieles. Wenn du ihr diese Vollmacht gibst, mit dem Satz"bis auf Widerruf" kann sie schalten und walten wie sie mag. das ist per se nicht schlimm sofern sie dich informiert. (habe ich auch so gemacht)

wenn sie das nicth macht, widerrufst du sie einfach. es könnte zur entspannung beitragen
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Dad76
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Beiträge: 89


« Antwort #77 am: 19. Dezember 2017, 10:18:17 »

davor brauchst du keine Angst zu haben. Es vereinfacht vieles. Wenn du ihr diese Vollmacht gibst, mit dem Satz"bis auf Widerruf" kann sie schalten und walten wie sie mag. das ist per se nicht schlimm sofern sie dich informiert. (habe ich auch so gemacht)

wenn sie das nicth macht, widerrufst du sie einfach. es könnte zur entspannung beitragen

Ich habe allerdings auf Grund der letzten 7 Monate kein Vertrauen in die KM. Sie hat mir diverse Dokumente vorenthalten oder auf dem JA unrichtige Angaben gemacht.

Und gerade stehen aktuell wichtige Entscheidungen bezüglich Impfungen und Kindergartenplatz an. Da würde ich nur sehr ungern erst im Nachhinein durch sie informiert werden, also erst dann wenn bereits die Entscheidungen durch sie getroffen wurden. Und dieser Satz "bis auf Widerruf" stand in ihrem Vordruck nicht dabei... ;)

Und die Gemeinsame Sorge möchte ich doch auch gerade aus dem Grund, Entscheidungen für meinen Sohn treffen zu können. Warum dieser Kampf um das GSr, wenn ich es mit einem Blatt Papier quasi wieder hergebe. Oder sehe ich das völlig falsch?
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2017, 10:21:19 von Dad76 » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #78 am: 19. Dezember 2017, 10:51:17 »

Hallo,

ich halte nichts von Blanko-Vollmachten. Allerdings gibt es nicht soviele Dinge, die Du tatsächlich mit entscheiden kannst.
Aus diesem Blickwinkel ist die Vollmacht auf Widerruf gar nicht so schlimm. Sind Dir bestimmte Dinge besonders wichtig, dann kannst Du sie auch davon ausnehmen.

Viele KM haben panische Angst vor dem gSR aus dem einfachen Grund, weil sie sich nicht ständig mit dem KV einigen wollen. Das müssen aber auch nicht, da Frage des alltäglichen Lebens von dem bestimmt werden, wo das Kind seinen Lebensmittelpunkt haben.

Welche Punkte sind Dir denn besonders wichtig?
Ich könnte mir vorstellen, dass Du auf medizinische Behandlungen Einfluss nehmen möchtest, muss es aber jeder grippale Infekt sein?
Hier könntest Du ein pauschales Einverständnis zur Behandlung bei der Kinderärztin A abgeben, die das dann auch mit zu den Akten nehmen würde und ein ständiges Nachfragen ist obsolet.

Kindergarten bzw. Schulwahl sind Dinge bei denen Du auf alle Fälle beteiligt werden solltest.

Ansonsten hast Du gar nicht soviel Einfluss über das gSR, der größte Vorteil des gSR ist aber, dass Ärzte, Kiga, ... Dir Auskunft über Dein Kind geben müssen ohne dass Du dafür die Einwilligung der KM brauchst.

Wenn Du keine pauschale Vollmacht erteilen willst, dann wäre eine Verhandlungsbasis für bestimmte Dinge (wie z.B. die Kinderärztin) eine Vollmacht auszustellen, die allen das Leben erleichtert.

Dass Du kein Vertrauen zur KM hast, gilt doch anders herum auch! Also versucht einen Kompromiss zu finden, der beiden zumindest etwas entgegen kommt.

VG Susi
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Dad76
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« Antwort #79 am: 19. Dezember 2017, 11:09:09 »

Das heißt aber im Umkehrschluss, dass die KM der Kinderärztin sagen kann, dass sie keine Impfungen für den Kleinen wünscht und ich würde das dann erst im Nachhinein erfahren, wenn ich bei der Ärztin explizit danach frage!?
Natürlich muss sie mich nicht wegen einem grippalen Effekt und der evtl. Behandlung beim Arzt informieren, solange das nicht jedes mal der Grund für Absagen des Umganges ist, wie bereits mehrfach geschehen.

Mir sind die Entscheidungen bezüglich Behörden, Schulen und Kindergarten am wichtigsten. Und eben die wirklich wichtigen Entscheidungen bei Kinderarzt.


Das war der "Blanko- Vorschlag" der KM


Wir,die Kindeseltern von .... ,geboren am .....,haben die
gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben.

Zwischen uns ist unstrittig,dass der gewöhnliche Aufenthalt unseres Sohnes bei der
Kindesmutter,Frau .....,ist.

Hiermit bevollmächtigte ich, ................,die
Kindesmutter,.............., in allen
Angelegenheiten betreffend die elterliche Sorge für unser minderjähriges Kind,  .......,
insbesondere in den Angelegenheiten

 Angelegenheiten bezüglich der Kindertagesstätte
 Behördenangelegenheiten
 Sämtliche schulische Angelegenheiten
 Angelegenheiten hinsichtlich der Gesundheitsfürsorge

ausdrücklich für mich zu handeln und für unseren Sohn ...... verbindlich
tätig zu werden.
……………………………………………..
(Ort,Datum)
…………………………………………….

Ich,die Kindesmutter...... verpflichte mich, den Kindesvater über die
Benutzung der Vollmacht unverzüglich zu informieren.


Dieser Vorschlag einer Vollmacht geht mit definitiv zu weit


« Letzte Änderung: 19. Dezember 2017, 11:15:31 von Dad76 » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #80 am: 19. Dezember 2017, 12:01:16 »

Hallo,

dann mach doch einen Gegenvorschlag:

Wir,die Kindeseltern von .... ,geboren am .....,haben die
gemeinsame Sorgeerklärung abgegeben.

Zwischen uns ist unstrittig,dass der gewöhnliche Aufenthalt unseres Sohnes bei der
Kindesmutter,Frau .....,ist.

Hiermit bevollmächtigte ich, ................,die
Kindesmutter,.............., in allen
Angelegenheiten betreffend die elterliche Sorge für unser minderjähriges Kind,  .......,
insbesondere in den Angelegenheiten

 Angelegenheiten bezüglich der Kindertagesstätte, außer der Wahl der Kindertagesstätte
Behördenangelegenheiten
 Sämtliche schulische Angelegenheiten, außer Wahl und Wechsel der Schule
Angelegenheiten hinsichtlich der Gesundheitsfürsorge Behandlungen beim Kinderarzt "Name, Anschrift"

ausdrücklich für mich zu handeln und für unseren Sohn ...... verbindlich
tätig zu werden.
……………………………………………..
(Ort,Datum)
…………………………………………….

Ich,die Kindesmutter...... verpflichte mich, den Kindesvater über die
Benutzung der Vollmacht unverzüglich zu informieren.


Du kannst das gerne weiter ändern.

Behördenangelegenheiten gibt es nicht so viele, aber eine Ausstellung eines Passes oder Perso wird in vielen Fällen ohne Deine Mitwirkung sowieso nicht möglich sein, auch wenn das Gesetz es zulässt, dass die KM hier alleine tätig wird, deshalb sollte dieser Punkt komplett gestrichen werden.
Bei den anderen habe ich wichtige Dinge ausgenommen. Notfälle wird jeder Arzt auch ohne Deine Einwilligung vornehmen (müssen), bei allem anderen, insbesondere Krankenhausbehandlungen wärst Du dann zu fragen (was ein Arzt auch tun müsste!).

VG Susi
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Dad76
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« Antwort #81 am: 19. Dezember 2017, 12:14:15 »

Vielen Dank Susi

Ich werde das erstmal so übernehmen.

Aber eine blöde Frage noch bezüglich Grippe bzw. Kindergarten. Wie bzw. auf welchem Weg, darf ich mich bei dieser Art der Vollmacht über die "Entwicklung" des Kleinen erkundigen? Also werde ich über evtl. stattfindende Gespräche informiert oder endet das alles ausschließlich mit der Wahl des Kindergartens?

Und wenn ich angebe, dass der gewöhnliche Aufenthalt des Sohnes bei der KM, heißt das, dass sie beliebig umziehen kann?
Und habe ich trotzdem das Recht, mich unabhängig von der Mutter bei der Kinderärztin z.B. zu erkundigen?

Und der letzte Teil, mit der Info der KM an mich bei Nutzung der Vollmacht... heißt das im Umkehrschluss, dass sie Entscheidungen treffen kann und mich dann einfach nur im Nachgang darüber informiert, oder ist es so, dass sie mich im Vorfeld über diese Entscheidungen informieren muss?

Sorry für die vielen Fragen
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Tsubame
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« Antwort #82 am: 19. Dezember 2017, 12:32:07 »

Hallo,

Der Vorschlag der KM geht darauf hinaus, dass Du gerade in den Angelegenheiten, in denen das GSR greift, nichts zu sagen hast.

Was heisst z.B. Angelegenheiten bezüglich der Kita ? "Darfst" Du das Kind dann dort nicht abholen, nicht mit den Mitarbeitern sprechen, nicht an den Veranstaltungen teilnehmen ? Das gleiche gilt für die Schule ? "Darfst" Du an Elternsprechtagen teilnehmen  ? Auch mit ihm zum Arzt gehen ?

Es ist hier schwer zu raten. Denn es könnte sein, dass die KM es als Vetrauensvorschuss ansieht. Natürlich mit den vorgeschlagenen Änderungen (und natürlich bis auf Widerruf). Sie müsste sich dann aber auch, was die Papazeiten anbelangt, kompromissbereiter zeigen. Ich würde das ihr gegenüber mündlich so formulieren. Ich vertraue Dir, aber was sind Deine vetrauensbildenden Massnahmen mir gegenüber ?

VG,
Tsubame.



« Letzte Änderung: 19. Dezember 2017, 12:34:09 von Tsubame » Gespeichert
Susi64
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« Antwort #83 am: 19. Dezember 2017, 16:26:49 »

Hallo,

der gewöhnliche Aufenthalt = Lebensmittelpunkt des Kindes bei der KM bedeutet nur, dass Du das nicht ändern willst.
Will die KM mit dem Kind wegziehen, dann spielt die Kontinuität eine Rolle, die ist aber sowieso gegeben. Und nein, Du kannst Dich gegen einen Umzug aussprechen und auch klagen.

Dein Auskunftsrecht ist davon natürlich unberührt.

Schreibe doch (wie Papa Markus vorgeschlagen hat) einfach

.... Hiermit bevollmächtigte ich, ...., bis auf Widerruf ....

Gibt es Probleme kannst Du die Vollmacht relativ einfach widerrufen. Der KM kannst Du erklären, dass Du davon natürlich nur Gebrauch machst, wenn die Sache aus dem Ruder läuft.

VG Susi
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eskima
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« Antwort #84 am: 19. Dezember 2017, 20:25:55 »

Hallo,

es erschließt sich mir nicht ganz, warum Man(n) sich scheinbar grundlos auf die Forderung nach einer Generalvollmacht einlassen soll. Ist die KM so weit weg, dass es mit viel Aufwand verbunden oder fast unmöglich ist, die gemeinsame Sorge auszuüben?

Der KU muss ja auch zu 100 Prozent gezahlt werden ohne Abstriche.

Ich denke, dass die KM genau weiß, dass sie eine gemeinsame Sorge nicht verhindern kann und deshalb versucht zu pokern. Genau deshalb halte ich einen Verzicht auf Teile des GSR nicht für vertrauensfördernd. Und deshalb würde ich die KM fragen, warum genau sie diese Generalvollmacht erhalten möchte, die doch eigentlich dem Wesen des GSR widerspricht.

Viele Grüße

eskima
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Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit

Dad76
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« Antwort #85 am: 20. Dezember 2017, 10:01:21 »

Hallo,

es erschließt sich mir nicht ganz, warum Man(n) sich scheinbar grundlos auf die Forderung nach einer Generalvollmacht einlassen soll. Ist die KM so weit weg, dass es mit viel Aufwand verbunden oder fast unmöglich ist, die gemeinsame Sorge auszuüben?

Der KU muss ja auch zu 100 Prozent gezahlt werden ohne Abstriche.

Ich denke, dass die KM genau weiß, dass sie eine gemeinsame Sorge nicht verhindern kann und deshalb versucht zu pokern. Genau deshalb halte ich einen Verzicht auf Teile des GSR nicht für vertrauensfördernd. Und deshalb würde ich die KM fragen, warum genau sie diese Generalvollmacht erhalten möchte, die doch eigentlich dem Wesen des GSR widerspricht.

Viele Grüße

eskima

Ich sehe es nach dem gestrigen Gespräch beim ASD ähnlich.

Es wurde mir recht deutlich durch den ASD kommuniziert, dass gegen das GSR rein gar nichts spricht. Ähnliches hatte auch der Verfahrensbeistand geäußert.

Nun war gestern auch noch der Umgang ein Thema, welches mir sehr am Herzen lag, da ich mit der bisherigen Umgangsregelung nicht einverstanden bin. Doch trotz einer Stunde "Verhandlungen" mit der Kindsmutter, bewegte die sich keinen Millimeter auf mich zu, im Gegenteil, sie äußerte mehrfach, dass ihr selbst die aktuelle Regelung zu weit geht. Ich bot ihr verschiedene Alternativen bezüglich des Umgangs an, welche sie allesamt mit der Begründung - "das ist mir zu viel" - ablehnte.

Diese Tatsache, sowie die vergangenen 7 Monate und das dabei Erlebte lassen es einfach nicht zu, dass ich solch eine Vollmacht, egal welcher Art, unterschreibe, um sie dann ziemlich sicher bald wieder auf Grund von Problemen widerrufen zu müssen.

Es ist jetzt also so, dass das GSR und eine Umgangsregelung gerichtlich festgelegt werden müssen.

P.S. Die KM wohnt nur ca. 15min entfernt, so dass sich theoretisch keine größeren Probleme bei der praktischen Ausübung des GSR ergeben sollten.
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 10:06:30 von Dad76 » Gespeichert
Tsubame
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« Antwort #86 am: 20. Dezember 2017, 11:51:29 »

Hallo,

Ich bin ganz bei Dir.
Du hast viel Geduld und Empathie gezeigt. Die Kindesmutter ist trotz Beratung nicht willens sich auf Dich zu zubewegen.
Hat sie erklärt, aus welchen Gründen ihr "das zuviel ist ?"

Ein Gericht muss entscheiden.

Viel Glück,
Tsubame


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Dad76
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« Antwort #87 am: 20. Dezember 2017, 11:57:24 »


Hat sie erklärt, aus welchen Gründen ihr "das zuviel ist ?"




Sie hat einfach nur für sich festgelegt, dass der augenblickliche Umgang zwischen mir und dem Kleinen völlig ausreichend für den Kleinen ist. Mehr Umgang mit mir wäre für den Kleine nicht nötig und nicht förderlich.
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nadda
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« Antwort #88 am: 20. Dezember 2017, 13:29:15 »

Hi,

hier mal etwas Lesestoff für die Frau Mama.

http://trennungmitkind.com/umgangsrecht-beim-saeugling


Eine Vollmacht würde ich ihr nicht geben, das GSR wirst du bekommen, wobei das nicht
die wichtigste Baustelle ist, das wird der Umgang sein.

Aktuell gibt es für mich ein paar Fragen:

Wird das Kind immer noch gestillt?
Ist das Kind in einer Krippe/ oder bei einer Tagesmutter? Oder gibt es eine Anmeldung?
Wie oft habt ihr aktuell Umgang?

Im Moment sieht es leider so aus als hätte die KM die feste Überzeugung das du als Vater
nicht notwendig für euer Kind bist - und das ist definitiv falsch.

Ich kann sogar nachvollziehen das es keinen Spass macht mit dem Ex über das gemeinsame
Kind reden zu müssen, klar wäre es einfacher alles alleine zu entscheiden. Aber es geht ja hier
darum was für das Kind das Beste ist - und das hat sie noch nicht kapiert.

LG
Nadda

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« Antwort #89 am: 20. Dezember 2017, 16:50:24 »


Aktuell gibt es für mich ein paar Fragen:

Wird das Kind immer noch gestillt?
Ist das Kind in einer Krippe/ oder bei einer Tagesmutter? Oder gibt es eine Anmeldung?
Wie oft habt ihr aktuell Umgang?



Hallo Nadda

Ja, mein 11 Monate alter Sohn wird aktuell gestillt, tagsüber wohl früh, mittags, zum Nachmittagsbrei und abends. Wie es nachts aussieht kann ich leider nicht sagen.
Er soll erst im August nächsten Jahres in die Krippe gehen. Und die 2,3 Wochen davor, also quasi die Eingewöhnung, sollen wohl erst zum abstillen genutzt werden. So jedenfalls mein Eindruck.

Ich habe aktuell aller 14 Tage am Sonntag von 12:30 - 15:30 allein mit meinem Sohn und 2x in der Woche von 16:00 - 18:15 Umgang, wobei ich in dieser Zeit von 16:00 - ca. 16:45 bei der KM im Haushalt den Kleinen anziehe, windel und jetzt aktuell Brei geben soll. Die KM möchte sich einen Eindruck davon machen, ob ich in der Lage bin, ihm Brei zu geben. Dann nehme ich ihn so gegen 16:45 mit (aktuell bei bescheidenen Wetter und im Stockfinsteren) und habe Umgang allein mit ihm bis 18:15 Uhr. Wenn ich Glück habe, ist das Spielzimmer bei der Caritas frei und ich kann dort mit ihm hin, ansonsten bleibt mir nur der Umgang in einem Einkaufszentrum oder bei nicht zu schlechten Wetter schiebe ich ihn im Kinderwagen. Eine Fahrt zu mir nach Hause würde bei der Uhrzeit hin und zurück ca. 40-50min dauern. Da verbringe ich zu viel Zeit im Auto mit dem Kleinen, das finde ich nicht sinnvoll. Für mich ist das Ganze in keinster weise zufriedenstellend...

Das ist der aktuelle Stand

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82Marco
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« Antwort #90 am: 20. Dezember 2017, 17:03:41 »

Servus Dad76!
Nachdem Du KM gezeigt hast, dass sowohl Füttern als auch Wickeln kein Problem ist, soll sie bitteschön das Kind ab 16.00 abhol- und ausgehbereit halten, dann kannst Du direkt zu Dir nach Hause anstatt in der Kälte rumzuschieben..

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
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« Antwort #91 am: 20. Dezember 2017, 17:19:09 »

Servus Dad76!
Nachdem Du KM gezeigt hast, dass sowohl Füttern als auch Wickeln kein Problem ist, soll sie bitteschön das Kind ab 16.00 abhol- und ausgehbereit halten, dann kannst Du direkt zu Dir nach Hause anstatt in der Kälte rumzuschieben..

Grüßung
Marco

Das wäre doch aber viel zu einfach... dagegen hat die KM schon vorgesorgt. Ich gebe ihm 16 Uhr Brei, das dauert ja immer ne Zeit, danach möchte Die KM ihn stillen (in der Zeit verlasse ich die Wohnung und warte im Auto). Nach dem Stillen komme ich in die Wohnung zurück, wechsel die Windeln, zieh ihn an und erst dann darf ich mit ihm losziehen. So schauts aus...
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nadda
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« Antwort #92 am: 20. Dezember 2017, 17:59:41 »

Hi,

praktisch für sie. Ich habe 4 Kinder gestillt, und ich wüsste nicht das ich direkt nach einem Brei gestillt habe - weil es sinnfrei ist!
Wenn das Kind dann noch was braucht ist es Wasser, und das kannst du ihm ja auch geben.

Versuche das nochmal zu thematisieren, Brei kannst du mitnehmen, Wasser kannst du ihm unterwegs geben und wir reden hier ja nur von
2 Stunden und 15 Minuten. Das ist wirklich nicht lange.

Was sagt denn da die Erziehungsberatung zu den Zeiten?


Wenn euer Kind in die Krippe geht bedeutet das nicht das man deshalb abstillen muss. Ein Kind in dem Alter stillt man ja nicht mehr ständig,
da ist das eher so ein morgens, mittags, abends stillen. Aber wenn er in wenigen Monaten schon in die Krippe gehen soll und dort mehrere
Stunden ohne Mama verbringen kann - bei fremden Personen! Dann sollte doch eine längere Zeit bei Papa problemlos machbar sein.
Und August ist ja quasi in 8 Monaten.....

Sie bekommt da doch ein Argumentationsproblem! Immerhin kennt euer Sohn dich, du siehst ihn regelmäßig und es gibt dann gar kein Argument
mehr für diese kurzen Zeiten.

Aktuell würde ich erst mal versuchen ihn um 16.00 Uhr mitzunehmen, sie soll ihn fertig anziehen und ihn dir so geben. Und als nächsten Schritt
wäre die Überlegung ob du ihn schon etwas früher holen könntest. Geht vermutlich wegen deiner Arbeitszeit nicht? Zumindest die Wochenendzeiten
sind ausbaubar mit einer Stunde mehr.

Versuch immer dran zu bleiben, es ist mühsam, aber irgendwann gehen ihr wie gesagt die Argumente aus.

LG
Nadda
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« Antwort #93 am: 20. Dezember 2017, 18:15:39 »

Ihr dürft mir glauben, das habe ich alles versucht, mit Hilfe der Familienberatung, mit Hilde des ASD.... aus diesem Grund hat sie ja die Gespräche bei der Caritas abgebrochen, wortwörtlich hat sie gesagt, dass die Dame dort nicht neutral, war da sie Dinge (z.B. verlegen bzw. ersetzen des stillens am Nachmittag durch Trinken) oder das angewöhnen eines Rhythmus fürs Kind, durchaus befürwortet hat.  

Ich habe aber evtl. einen Plan B. Ich versuche gerade meine Arbeitszeiten dahingehend zu verändern, dass ich den Kleinen theoretisch von 12:30 - 15:30 haben könnte. Also genau die Zeit, die aller 14 Tage sonntags möglich ist... ich denke ich bekomme das dienstlich gebacken. Dann würde ihr das "Todschlagargument Stillen" zumindest erstmal nicht weiter helfen... denn Wasser geben, ihn schlafen legen, windeln oder ähnliches kann ich auch leisten...
« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 18:18:51 von Dad76 » Gespeichert
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« Antwort #94 am: 20. Dezember 2017, 21:39:56 »

Hallo,

Wenn das klappt mit der Verlegung der Arbeitszeiten um des Kindeswillen, also aus Respekt vor seinem Rhythmus, solltest Du das unbedingt vor Gericht sagen. Es zeigt, wie engagiert Du auf das Kind (und auch auf die KM ) eingehst.
Du solltest auch sachlich den Ablauf der beiden Tage unter der Woche beschreiben, damit alle Anwesenden sich ein Bild davon machen können.

VG,
Tsubame.
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« Antwort #95 am: 24. Dezember 2017, 08:38:47 »

Hallo

Das mit der Verlegung der Arbeitszeiten hat geklappt. Ich habe auch sofort das Jugendamt darüber informiert und darum gebeten, dass sie meinen neuen Vorschlag über die Umgangszeiten der KM unterbreiten.
Und ich habe auch schon eine Rückmeldung erhalten. Die KM stimmt den neuen Zeiten zu. Da war die erste Freude natürlich sehr groß.

Beim gestrigen Umgang, gab es dann aber schon einen ersten kleinen Dämpfer, als nämlich die KM sagte, dass sich der Umgang wohl zeitnah wieder ändern wird, da sie auf einmal doch möchte, dass der Kleine eine feste Schlafenszeit am Mittag hat, dass war ihr bisher nicht so wichtig, da sie "bedürfnisorientiert" erzieht. Sie hat also schon angekündigt, künftig den Kleinen nach dem Brei mittags sofort hinlegen zu wollen, was einen Umgang um 12:20 Uhr nicht möglich macht. Nun ja, ich schau jetzt erstmal, wie sich das entwickelt und wie schnell dann tatsächlich auch diese eben vereinbarte Umgangszeit schon wieder hinfällig ist. Aber im Augenblick bin ich einfach nur froh, über mehr Umgang in der Woche, vor allem im Hellen und mit der Möglichkeit, den Kleinen auch zu mir nach Hause holen zu können.

Was die Gemeinsame Sorge betrifft, so habe ich Post vom Gericht bekommen mit der Info, dass es eine Fristverlängerung gab, da die KM sich erst kurz vor Fristablauf mit einer Anwältin beraten konnte. Nun gut... Ich hoffe trotzdem auf eine baldige Entscheidung im neuen Jahr, auch weil ich dann den Umgang gleich mit gerichtlich regeln lasse.

Ich wünsche Allen frohe Weihnachtsfeiertage und bedanke mich für die zahlreiche Untersützung hier bisher.
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Tsubame
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« Antwort #96 am: 24. Dezember 2017, 19:23:38 »

Hallo Dad,

Steter Tropfen hölt den Stein.... Wie Du sagst, man muss jetzt sehen, wie die KM weiterhin reagiert. Das "bedürfnisorientierte Erziehen"... lese Dich etwas in diese Materie ein. Du findest bestimmt ein paar Textbausteine mit denen Du der KM das nächste Mal antworten kannst.

Frohes Fest,

Tsubame.

P.S. Die Umlegung Deiner Arbeitsszeiten ist ein mutiger Schritt, welchen noch zu wenige Väter zu gehen wagen. Dass Dein Arbeitgeber mitmacht, ist ein gutes Zeichen. Ich würde bei einer Gerichtsverhandlung herausstellen, wie sehr Du auf Du bereit bist, auf die Bedürfnisse (!) des Kindes eineugehen bereit bist.
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Dad76
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« Antwort #97 am: 10. Januar 2018, 15:45:19 »

Hallo

Seit gestern steht der Termin fürs Gericht fest. Habe gestern Post vom Amtsgericht bekommen.
Anbei war die Stellungnahme der Verfahrensbeiständin sowie ein Schreiben der Anwältin der KM.

Ich kenne bisher keine Stellungnahmen von Verfahrensbeiständen, aber diese liest sich recht seltsam. Gerade weil sie mir beim gemeinsamen Termin mit der KM noch ausdrücklich gesagt hat, dass sie keine Bedenken bezüglich der GS hat. Irgendwie kann ich das aber so konkret ihrer Stellungnahme nicht entnehmen.

Und beim Schreiben der Anwältin der KM hat es mir fast die Schuhe ausgezogen. Da stehen Sachen drin, die gegen das GSR sprechen, die nicht der Wahrheit entsprechen.

Ich hatte echt die Hoffnung, dass ich auf einem guten Weg bin, bin jetzt aber wieder total verunsichert obwohl ich mir nichts vorzuwerfen habe.
Macht es Sinn, sich zumindest noch mal mit dem Verfahrensbeistand im Vorfeld auseinander zu setzen?

Liebe Grüße
Gespeichert
TotoHH
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« Antwort #98 am: 10. Januar 2018, 16:10:43 »

Und beim Schreiben der Anwältin der KM hat es mir fast die Schuhe ausgezogen. Da stehen Sachen drin, die gegen das GSR sprechen, die nicht der Wahrheit entsprechen.
Dafür wird sie doch bezahlt!  gun
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Tsubame
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« Antwort #99 am: 10. Januar 2018, 16:57:25 »

Hallo,

Ich würde die Verfahrensbeiständin nicht mehr kontaktieren. Aus meiner Sicht würde das nichts ändern.

Lass Dich durch den Müll der Rechtsanwältin nicht verunsichern. Solltest Du darauf angesprochen werden, kannst Du sagen, dass Du diese Vorwürfe nicht kommentieren kannst, da sie fern aller Realität sind. Argumente wie diese sind an den Haaren herbeigezogen und durch sie würde der Logik Gewalt angetan.

Du hast Dir sicherlich einige Argumente zurechtgelegt, welcher für das GSR in Deinem Fall sprechen. Vergiss nicht auf Deine Empathiefähigkeit und auf Dein Verantwortungsgefühl hinzuweisen, was die KM anbelangt (Ablauf der Umgänge), aber auch dem Kind gegenüber (Änderung der Arbeitszeiten).

Viel Glück,
Tsubame
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