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Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 94499 mal)
SpecialD
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« Antwort #250 am: 22. Januar 2021, 09:22:33 »

Hallo,

[...] weswegen es in Anlehnung an den §1696 BGB aus Sicht meines Sohnes, keiner veränderten gerichtlichen Regelung bedarf.

Es ist gar nicht der Job der VB dies zu bewerten oder gar eine Empfehlung abzugeben. Dieses Recht nehmen sich leider viele raus, weil es die Gerichte auch noch aus Bequemlichkeit fördern.
Der Job wäre gewesen, den Willen des mittlerweile 3-jährigen Kindes zu eruieren und ins Verfahren einzubringen. Dies kann ein geäußerter, aber auch mutmaßlicher Wille sein.

Der § 1696 BGB beinhaltet das Abändern einer Entscheidung aus triftigem Grund. Ein triftiger Grund wäre hier aber auch, die nötige Bindung zu dir und deinem Kind zu stärken.

Nichtsdestotrotz hast du Fürsprecher und darauf würde ich meine Argumentation stützen. Das Jugendamt und die Beratungsstelle werden sicherlich eine Begründung abgeben, welche noch abzuwarten sind, bevor ihr euch erneut ans Gericht wendet.

Würde für mich im Umkehrschluss heißen, dass es also eines schlechten Umganges bedurft hätte, um überhaupt eine Ausweitung des Umgangs zu erreichen!?

Nein! Schlecht laufender Umgang könnte sogar implizieren, dass was zwischen dir und deinem Kind nicht richtig läuft => Reduktion. Insofern hat die VB dir sogar einen Gefallen getan. Sie es als Lob an deine Erziehungsfähigkeit an.
Erst recht kann sich deine Argumentation nun darauf stützen, dass ihr ein super Verhältnis habt und dies durch Ausweitung des Umgangs gestärkt werden muss.

Viel Erfolg!

LG D
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„Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt.“ (2. Petrus 3,13)
MaxMustermann1234
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« Antwort #251 am: 22. Januar 2021, 10:03:15 »

Ganz Unrecht hat die VB leider nicht, man kann so argumentieren: wenn die aktuelle Regelung gut läuft, gibt es aus Kindeswohlgründen keine Notwendigkeit etwas an ihr zu ändern.
Das ist doch das Problem von Leuten, die eine gerichtlich geregelten Umgang haben, der 45% beträgt: in dieser Situation beantragt man ein WM doch meistens nur wegen des Unterhalts. Ein Gericht weiß dann aber genau: der Eine zahlt doch eh schon und es funktioniert. Wenn jetzt aber ein WM kommt, fehlt plötzlich dem anderen Geld. Das könnte zu Streit führen. Also lassen wir das doch lieber.
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Dad76
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« Antwort #252 am: 22. Januar 2021, 10:09:41 »

Ganz Unrecht hat die VB leider nicht, man kann so argumentieren: wenn die aktuelle Regelung gut läuft, gibt es aus Kindeswohlgründen keine Notwendigkeit etwas an ihr zu ändern.
Das ist doch das Problem von Leuten, die eine gerichtlich geregelten Umgang haben, der 45% beträgt: in dieser Situation beantragt man ein WM doch meistens nur wegen des Unterhalts. Ein Gericht weiß dann aber genau: der Eine zahlt doch eh schon und es funktioniert. Wenn jetzt aber ein WM kommt, fehlt plötzlich dem anderen Geld. Das könnte zu Streit führen. Also lassen wir das doch lieber.

Wobei die KM ihr eigenes Geld verdienen könnte. Wir haben den selben Arbeitgeber, sind beide Lebenszeitbeamte, nur dass sie 3 Besoldungsstufen über mir angesiedelt ist ;) Andersherum kann ich aber die Betreuung des Kleinen 1zu1 genauso wie die KM gewährleisten.

Das Thema Geld sollte also in meinem konkreten Fall gar keine Rolle spielen, auch weil ich nicht mal annähernd 45% der Betreuung derzeit habe, stattdessen in meinen Augen viel wichtigere Gründe für das WM.
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SpecialD
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« Antwort #253 am: 22. Januar 2021, 10:16:10 »

Wobei die KM ihr eigenes Geld verdienen könnte. Wir haben den selben Arbeitgeber, sind beide Lebenszeitbeamte, nur dass sie 3 Besoldungsstufen über mir angesiedelt ist ;) Andersherum kann ich aber die Betreuung des Kleinen 1zu1 genauso wie die KM gewährleisten.

Das Thema Geld sollte also in meinem konkreten Fall gar keine Rolle spielen, auch weil ich nicht mal annähernd 45% der Betreuung derzeit habe, stattdessen in meinen Augen viel wichtigere Gründe für das WM.

Fantastisch!
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« Antwort #254 am: 01. Februar 2021, 19:08:05 »

Ich habe heute den Beschluss zu meinem Antrag auf WM bekommen. Und was soll ich sagen, ich habe das WM. Der Umgang wird jetzt sukzessive bis Januar 2022 von aktuell 3 auf 6 Nächte ausgebaut. Und ab September 2022 habe ich dann das WM 50/50.

Ich bin so glücklich und hoffe wirklich, dass sich damit "die Lage" mittelfristig etwas entspannt und der Kleine nur positives daraus ziehen kann.

Ich weiß, dass die KM das mit Haut und Haaren ablehnt. Dennoch hoffe ich, dass es dem Kleinen gelingt, durch den vermehrten Umgang mit mir, die ablehnende Haltung der KM "besser zu verarbeiten".

Ich danke erstmal allen hier, die mir über die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Ich werde sicher noch einige Fragen in Zukunft haben und werde mich so gut es geht hier auch mit einbringen. Ich bin froh, dass es diese Seite gibt.

Danke
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #255 am: 01. Februar 2021, 21:10:21 »

Hey, herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Ausbauen eures Wechselmodells!

😊

LG LBM
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #256 am: 01. Februar 2021, 21:24:00 »

Glückwunsch!

Solange du den Rucksack wieder voll machen kannst, wird die Herabsetzung und Beeinflussung nicht wirken.

Viel Freude!

LG D
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« Antwort #257 am: 02. Februar 2021, 09:51:07 »

Einwandfrei !

Schön, hier mal positive Nachrichten zu lesen.
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Beim Betreten des Familiengerichts verlassen Sie den Rechtsstaat und befinden sich nun im Matriarchat.
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« Antwort #258 am: 24. Februar 2021, 06:42:08 »

Gestern habe ich eine WhatsApp der Kindsmutter erhalten... sie will gegen den Beschluss Beschwerde einlegen...

Es bleibt also "spannend", auch wenn das mein Nervenkostüm wieder strapaziert...
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Lausebackesmama
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« Antwort #259 am: 24. Februar 2021, 07:05:51 »

Na auf die bin ich gespannt. Ist der Beschluss vorläufig vollstreckbar, also kannst du  das WM bzw die sukzessive Umgangserweiterung trotz Beschwerde umsetzen?

LG LBM
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« Antwort #260 am: 24. Februar 2021, 07:10:29 »

Das kann ich dir gar nicht sagen... in dem Beschluss selber finde ich dazu nichts
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« Antwort #261 am: 24. Februar 2021, 07:34:19 »

hi,

ich seh das eher entspannt.

1. sind die KM und ihre Anwältin offensichtlich nicht die hellsten Kerzen
2. Ist es ja kein ad hoc-WM sonder langsame Steigerung über 1,5 Jahre, damit sich alle reinfinden können.
3. Fallen sämtliche Stellungnahmen (bis auf die der VB) eindeutig pro-WM aus und bescheinigen dir eine innige und tragfähige Beziehung zum Kind
4. Hat die KM schon beim AG nur it "ich will aber nicht, ich find das doof" argumentiert.
5. Hat die KM selber in ihrer Stellungsnahme geäußert, dass ,am sich über wichtige Erziehungsfragen einigen kann/konnte
6. du gingst und gehst ja weiterhin zur EB, die KM ist die, die das verweigert.
7. hat die Richterin am AG explizit geschrieben, dass die Mutter nach Gutsherrenart über den Umgang bestimmen will und du um alles bestteln musst

Ich bin ganz positiv gestimmt.

WF
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« Antwort #262 am: 24. Februar 2021, 09:21:34 »

hi,

ich seh das eher entspannt.



Du trinkst ja auch regelmäßig Wein

Ich habe nur bissel Bedenken vor dem, was sie sich da jetzt ausdenkt um das Ganze noch weiter in die Länge zu ziehen. Und wahrscheinlich würde das auch im Umkehrschluss heißen, dass meine Erweiterung ab der KW 9 "ausfällt"... von den Kosten für Anwalt und Gericht die mir dadurch wieder entstehen ganz zu schweigen...
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« Antwort #263 am: 24. Februar 2021, 09:32:35 »

Hi!

Wir hatten ja kurz per PN geschrieben... ich habe dort schon angemerkt, dass ich damit gerechnet habe.

Also noch einmal hier: sei wachsam, dokumentiere alle "Besonderen Vorkommnisse".
Du gehst ja schon mit der Bitte an die Mutter um Gespräche pro aktiv in Richtung Deeskaltion. Weiter so!
Und immer schon dokumentieren... in meiner heißen Phase hatte ich ein Umgangstagebuch geführt. Vielleicht wäre das ja auch was für dich?!

Der Beschwerde sehe ich sorgenfrei entgegen, kannst du mit einem Dreizeiler entgegnen.

Wie erfinderisch Madam außerhalb des Gerichts agiert, ist eher zu beobachten. Ich rechne mit Umgangsvereitelungen.
Dazu suchen sich derartige Elternteile Erfüllungsgehilfen und sie wird wahrscheinlich Ärzte & Co. instrumentalisieren.

Hoffe, du bist überall gut angebunden.

LG D
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« Antwort #264 am: 24. Februar 2021, 09:42:51 »

Bisher mache ich das alles mit meiner "Zettelwirtschaft". Da sind über die letzten 4 Jahre aber schon einige zusammengekommen. Dort schreibe ich immer irgendwelche "Besonderheiten" vor/während/ nach den Umgängen auf. Aber ich werde dies in Zukunft auch besser in einem "gebundenen Exemplar" fortführen. Manche Dinge die der Kleine so während des Umgangs geäußert hat, habe ich mir im ersten Moment als Memo aufs Handy gesprochen, damit ich das im Nachgang noch notieren kann.... ist echt paranoid

danke schon mal allen fürs "beruhigen und Mut machen"
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« Antwort #265 am: 11. April 2021, 08:13:07 »

An dieser Stelle ein kurzer Zwischenbericht...

Ich habe vor 3 Tagen Kenntnis von der Beschwerdebegründung der Kindsmutter erhalten. Ich habe mir diese bisher noch nicht komplett durchgelesen, nur einzelne Stellen und Passagen. Die Beschwerdebegründung ist 16 Seiten lang. Ich habe sie erstmal, nach dem ich mit Lesen angefangen hatte, bei Seite gelegt da ich doch "etwas über die Vielzahl von Unterstellungen, Behauptungen, Halb- und Unwahrheiten schockiert war".

Mein Anwalt hat erstmal um Fristverlängerung gebeten, da er sich aktuell im Urlaub befindet und Termin beim OLG schon übernächste Woche gewesen wäre.

Was ich im ersten Moment sehr seltsam finde ist die Tatsache, dass die KM unseren 4 jähriger Sohn und eine Betreuungsperson zum Verhandlungsort mitnehmen soll. Für die Dauer der Verhandlung, soll sich die Betreuungsperson um den Kleinen kümmern. Soll der Kleine etwa gehört werden?

Eine weitere Frage wäre, ob die Richter des OLG, Rücksprache bezüglich der Verhandlung am FamG mit der dortigen Richterin halten?

Nun ja, ich habe ehrlich keinen Nerv mehr, mich mit all dem Mist der 16 Seiten zum wiederholten Male auseinander zu setzen. Ich werde (auch auf anraten eines anderen geschätzten Forum Mitglied hier, meinen Anwalt bitten, sich bei seiner Erwiderung möglichst kurz zu fassen und nicht zu sehr ins Detail zu gehen.



Erstmal viele Grüße
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« Antwort #266 am: 11. April 2021, 11:31:28 »

Hallo,

es ist nicht unüblich, dass auch ein 4jähriges Kind vom Richter befragt, dann aber im Dienstzimmer des Richters. Das findet schon kindgerecht statt. Die Betreuungsperson könnte da auch dabei sein. Der Richter will sich einfach ein Bild machen, wie das Kind die Sache sieht.

Ansonsten solltest Du die 16 Seiten nur bedingt lesen. Wie Du schon festgestellt hast ist das der "übliche" Mist.

VG Susi
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« Antwort #267 am: 11. April 2021, 11:47:08 »

Hallo,

es ist nicht unüblich, dass auch ein 4jähriges Kind vom Richter befragt, dann aber im Dienstzimmer des Richters. Das findet schon kindgerecht statt. Die Betreuungsperson könnte da auch dabei sein. Der Richter will sich einfach ein Bild machen, wie das Kind die Sache sieht.


VG Susi

Vielen Dank für die Info.

- "wie das Kind die Sache sieht" - wenn selbst die Elternberatung durchaus davon ausgeht, dass das Verhalten der KM den Kleinen "beeinträchtigt", wie soll das dann erst werden wenn er, ganz sicher im Beisein der Oma mütterlicherseits, sich vor Dritten zu seinem Papa äußern soll... oh man
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Kasper
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« Antwort #268 am: 11. April 2021, 12:09:03 »

Moin,

das ist nicht ganz korrekt.
Die Betreuungsperson wird definitiv nicht bei der Befragung dabei sein. Die ist nur dafür da, dass sich jemand um das Kind kümmert, wenn nach der Befragung die Verhandlung läuft. Man kann das Kind ja nicht in einen Raum sperren und Vater und Mutter sitzen in der Verhandlung.

Sind also rein praktische Gründe.

Gruß
Kasper
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« Antwort #269 am: 11. April 2021, 15:48:46 »

Meine Kinder (damals 4 und 7) wurden auch alleine befragt.
Da wird weder die Oma noch die KM dabei sein.
Die ist nur für die Zeit da, in der ihr beiden dann in der Anhörung steckt.
WF
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« Antwort #270 am: 12. April 2021, 09:30:16 »

Hallo,

Was ich im ersten Moment sehr seltsam finde ist die Tatsache, dass die KM unseren 4 jähriger Sohn und eine Betreuungsperson zum Verhandlungsort mitnehmen soll. Für die Dauer der Verhandlung, soll sich die Betreuungsperson um den Kleinen kümmern. Soll der Kleine etwa gehört werden?

Kinder werden in der Regel ab 3 Jahren gehört. Nach § 159 FamFG, wenn Neigungen, Bindungen oder der Wille von Bedeutung sind, aus sonstigen Gründen. Meiner Meinung nach also immer erforderlich. Dazu kommt ja noch Art. 103 (1) GG. Das Gericht ist also verpflichtet, sich einen eigenen Eindruck vom Kind zu machen. Der Anhörung darf ausschließlich noch der Verfahrensbeistand als Anwalt des Kindes beiwohnen. Andere Teilnehmer haben aufgrund einer möglichen Beeinflussung dort nichts zu suchen.

Während die Eltern dann in der mündlichen Erörterung sitzen, muss das Kind selbstverständlich betreut werden, darum eine Betreuungsperson. Das ist Standard.


Eine weitere Frage wäre, ob die Richter des OLG, Rücksprache bezüglich der Verhandlung am FamG mit der dortigen Richterin halten?

Warum sollten die denn nicht miteinander sprechen (dürfen)? Manchmal werden Dinge vorab schon am "grünen Tisch" besprochen. Bei euch soll es allerdings einen neuen Anhörungstermin geben. Was erst einmal gut ist.

LG D
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« Antwort #271 am: 12. April 2021, 13:04:58 »

@SpecialD
naja, besser wäre gewesen, die Beschwerde wäre abgewiesen worden.

WF
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« Antwort #272 am: 12. April 2021, 13:13:54 »

Wieso?

Vielleicht wird das Wechselmodell ja nun zeitnaher umgesetzt, muss ja nicht immer in die "negative" Richtung gehen.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Gegenseite neue Erkenntnisse vorgebracht hat. Oftmals sind die Senate so pfiffig und kitzeln aus den Kindern doch noch ein bisschen mehr raus.

Ich sehe hier gerade noch nichts "Schlimmes"...
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« Antwort #273 am: 12. April 2021, 13:34:13 »

ich seh auch nix "Schlimmes" aber die nervliche Belastung ist nicht zu unterschätzen.
Ich hab die Beschwerdebegründung gelsesen: nix Neues, auf 16 Seiten wird mit Dreck geworfen, also alles wie üblich.

WF
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« Antwort #274 am: 12. April 2021, 13:45:34 »

Also wie erwartet...

Dann wünsche ich dem TO, dass die vom OLG das kindliche Zeitempfinden im Blick haben und von Amts wegen den Beschluss abändern und mehr Tempo reinbringen :-)
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