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vatersein.de - Forum 18. August 2019, 21:45:28 *
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Autor Thema: Umgang mit 4 Monate altem Baby  (Gelesen 31928 mal)
Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #150 am: 23. April 2018, 15:32:57 »

Ich habe an Tagen der U- Untersuchung extra Urlaub genommen, um dort mit dabei zu sein. Sie hatte die Termine dafür immer auf vormittags gelegt, obwohl ich sie um Termine nachmittags gebeten hatte, damit ich diese auch nach dem Dienst wahrnehmen kann. Also habe ich extra dafür Urlaub genommen. Ich habe nach dem Umgangsausfall gleich ein Kleinkindinhaliergerät besorgt und angeboten, dass inhalieren bei mir daheim durchzuführen. Ich war erst ein Tag vor dem "Umgangsausfall" mit dem Kleinen auf Wunsch der KM beim inhalieren, war also kooperativ. Und ich informierte die KM noch am selben Tag, dass ich am nächsten Tag nicht während meines Umgangs mit ihm inhalieren fahren kann und bat sie, es am Vormittag selber zu tun. Was bitteschön, soll ich noch tun??

Und wir reden hier nicht von "medizinischen" inhalieren, sondern einfach vom Besuch einer öffentlichen "Kaltinhalierhalle" ohne medizinische Indikation... Einen Besuch beim Arzt lehnte die KM trotz mehrfacher Bitte und Nachfrage durch mich, ab... Auch auf mein Angebot zum inhalieren bei mir mit dem beschafften Kleinkindinhaliergerät ging sie nicht ein....

Ich habe also sehr wohl schon mehrfach nachgewiesen, dass mir die Gesundheit meines Kleinen wichtig ist... und ihr ging es auch garnicht darum, sie wollte einfach nur ihren Willen haben, sonst wäre sie nämlich am Vormittag selber mit ihm gefahren...

Hallo,

Und Dein Engagement und Deine Kooperation solltest Du dokumentieren und strukturiert dem Gericht vortragen bzw. damit Fragen beantworten oder Vorwürfen widersprechen. Sachlich und freundlich.

VG,
Tsubame.

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Dad76
_Dad76
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« Antwort #151 am: 04. Juni 2018, 13:30:26 »

Hallo... wollte mich nur nochmal kurz melden, bevor ich dann am Mittwoch endlich meine Anhörung vor Gericht habe.
Habe heute per Mail vorab eine Stellungnahme der Verfahrensbeiständin erhalten.

Würde euch diese auch gerne zur Kenntnis geben, aber ich weiß nicht ob das rechtens ist. Was meint ihr?
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Kasper
Spezialgruppe
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Beiträge: 3.673



« Antwort #152 am: 04. Juni 2018, 13:52:02 »

Moin,

Du kannst sie abschreiben und alle reale Daten rausnehmen (Namen, Datum, Anschriften). Dann dürfte es kein Problem sein.

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Dad76
_Dad76
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 205


« Antwort #153 am: 04. Juni 2018, 14:04:42 »

ok, habe mal nur das "Wichtigste" kopiert



Beide Elternteile sind mit dem Besuch der Kindertagesstätte einverstanden. Hierüber besteht kein Streit. Der Vater ist berufstätig und hat eine Lebensgefährtin.
XXXXXX suchte in meinem Beisein die Nähe seines Papas, versteckte er sich zunächst hinter seinem Papa, um dann auf dessen Schoß zu klettern. Nach einiger Zeit löste sich XXXXX, spielte mit seinem Papa und um diesen herum. Der Papa bezog mich in das Spiel mit ein, was XXXXX geschehen ließ. Die Lebensgefährtin des Papas scheint XXXXX vertraut.

2.
Der Umgang zwischen Vater und Sohn wurde inzwischen wiederholt angepasst.
XXXXX schläft nicht mehr 2 x täglich, sondern macht inzwischen Mittagsschlaf.

Der aktuelle Umgang gestaltet sich zeitlich wie folgt, wobei der Papa holt und bringt:
jede Woche Dienstag und Donnerstag von 15.00 – 18.00 Uhr,  
in den ungeraden Kalenderwochen zusätzlich Sonntag von 15.00 – 18.00 Uhr.

Meines Erachtens spricht nichts gegen eine behutsame Erweiterung der Umgangskontakte dahingehend, dass XXXXXX in den ungeraden KWs den ganzen Sonntag mit seinem Papa verbringt. XXXXXX hat in der Vergangenheit bereits beim Papa seine Tagesschläfchen gehalten. Der väterliche Haushalt ist auf die Versorgung des Jungen durchaus auch eingestellt.

An die Mutter habe ich diese Idee herangetragen. Sie wollte hierüber nachdenken, fand es jedoch nicht gut, dass der Papa mit ihr hierüber noch nicht gesprochen habe.

3.
Was die elterliche Sorge anbetrifft, so fanden in der Vergangenheit durchaus schon gemeinsame Arztbesuche statt. Auch haben die Eltern zum Besuch der künftigen Kindertagesstätte schon ein Einvernehmen erzielen können.

Es liegen keine wesentlichen Aspekte vor, die gegen eine gemeinsame Sorge sprechen. Mit den Eltern wurde die Möglichkeit erörtert, dass mit Vollmachten gearbeitet werden könne. Die durch die Mutter dem Vater vorgelegte quasi alle Bereiche umfassende Vollmacht, war Herr XXXXX jedoch nicht bereit, zu unterzeichnen. Der Vater ist durchaus damit einverstanden, der Mutter umfassende Handlungsvollmacht in medizinischen Notfällen erhält. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass das Erstellen einer Vollmacht ein Entgegenkommen, keine Verpflichtung ist.

Es mag sein, dass es den Eltern noch schwer fällt, sich zu Fragen, die über den täglichen Bedarf XXXXXX hinausgehen, auszutauschen. Dies hindert eine gemeinsame Sorge jedoch nicht. Es ist eher an den Eltern, ihr vorhandenes Potential auszuschöpfen und sich zu XXXXXXX in Belangen, die für den Jungen wesentlich sind, ernsthaft auseinanderzusetzen und die Argumente auch auszutauschen.
« Letzte Änderung: 04. Juni 2018, 14:06:54 von Dad76 » Gespeichert
Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #154 am: 04. Juni 2018, 16:38:45 »

Hallo,

Liest sich gut !

Alles Gute für Mittwoch !

VG,
Tsubame.
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Dad76
_Dad76
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« Antwort #155 am: 06. Juni 2018, 13:39:17 »

Soooo

Endlich gute Nachrichten... Ich habe trotz heftiger Ablehnung der KM, heute die Gemeinsame Sorge bekommen, für die Richterin gab es da überhaupt keine Zweifel. Auch habe ich jetzt eine belastbare Umgangsregelung mit einer sofortigen Umgangserweiterung bei den Umgängen am Sonntag... Alle vorgebrachten Bedenken bzw. Gründe für die Ablehnung der GS durch die KM waren haltlos, dass hat die Richterin auch genau so deutlich kommuniziert.

Ich bin erstmal so froh, auch wenn ich weiß, dass das erstmal nur eine Momentaufnahme ist.
Erstmal Danke für eure Unterstützung hier im Forum...

ich werde weiter berichten, wie sich das Ganze entwickelt.
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #156 am: 06. Juni 2018, 14:59:00 »

Hallo Dad76,

Vielen Dank für Deine Nachricht.

Deine Engelsgeduld und Dein Engagement haben sich ausbezahlt. Ich freue mich sehr.

VG,
Tsubame.
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MJ1977
_segelmann05
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« Antwort #157 am: 06. Juni 2018, 21:28:06 »

Ich freue mich da auch für Dich.

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Dad76
_Dad76
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« Antwort #158 am: 07. Juni 2018, 19:07:43 »

Ich danke euch...habe aber mal noch eine Frage

Da der Kleine ja erst 1,5 Jahre ist, haben wir bei der Umgangsregelung keine Vereinbarung für die Ferien getroffen sondern lediglich festgelegt, dass ich den Kleinen an den Sonntagen von ungeraden Wochen und jede Woche an 2 Tagen am Nachmittag habe. Dies ist auch so in einem gerichtlich gebilligten Vergleich niedergeschrieben worden.... jetzt zu meiner Frage:

Darf die KM ihren Urlaub so legen, dass ich keinen Umgang mit meinem Kleinen am Sonntag wahrnehmen kann? Also aktuell ist sie ja noch nicht arbeiten, möchte aber wohl mit dem Kleinen in den Urlaub. Und dieser fällt wahrscheinlich auch auf einen Sonntag einer ungeraden Woche?

Danke schon mal für eure Hilfe?
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #159 am: 07. Juni 2018, 23:23:45 »

Hallo,

Jeder hat sich an den niedergeschriebenen Vergleich zu halten. Deshalb ward Ihr vor Gericht, weil Ihr alleine nicht in der Lage seid, die Betreuungszeiten des Vaters zu regeln.

D.h. will die Kindesmutter in den Urlaub fahren und Urlaubstage fallen in die Papazeiten müsste sie Dich fragen und vielleicht einen Kompromiss vorschlagen. Ich hoffe, sie (ihr) könnt das vernünftig aushandeln. Vielleicht überwindet sie sich ja endlich und bespricht solche Sachen konstruktiv mit Dir.

Sie könnte Dich natürlich auch vor vollendete Tatsachen stellen : "Ab morgen sind wir für vier Wochen im Urlaub." Dann musst Du entscheiden, wie Du Dich verhältst, wenn im Vergleich diesbezüglich nichts vorgesehen ist.

Es wird spannend zu sehen, wie sie sich verhalten wird. Sie ist in gewissen Sinne diejenige, welche von Dir etwas will. In der Vergangenheit warst Du derjenige, der von ihr etwas wollte.

VG,
Tsubame.


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Dad76
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« Antwort #160 am: 08. Juni 2018, 05:52:37 »

Also es ist jetzt genau so, dass die KM eine Woche mit dem Kleinen in den Urlaub fährt (übrigens erstmalig und ganz spontan - noch vor wenigen Wochen konnte sie sich das gar nicht vorstellen mit so einem kleinen Kind) In die Zeit ihres Urlaubs fallen 3 meiner Umgangstermine (2x in der Woche a`3 Stunden und ein Sonntagsumgang a`knapp 8 Stunden) Sie hat mir "angeboten", einen Termin davon am Sonntag nach dem Urlaub nachzuholen. Aber dann nicht etwa wie für sonntags vereinbart von 10:15Uhr - 18:00 Uhr, sondern nur von 15:00 - 18:00 Uhr, "damit sich der Kleine erstmal wieder an zu Hause gewöhnen kann."

Langsam fehlen mir echt die Worte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie sowas nur 24 Stunden nach dem Gerichtstermin bringt.
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Tsubame
_Tsubame
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« Antwort #161 am: 08. Juni 2018, 07:01:21 »

Hallo,

Sie macht das, weil sie Dir ihre Macht und ihren Besitzanspruch gegenüber dem Kind aus ihrer Sicht beweisen muss. Und sich selbst gegenüber auch.
Du kannst jetzt zwei Dinge machen. Entweder zu akzeptiert das schweigend. Oder Du "verhandelst" mit dem Hinweis auf den Vergleich. Vielleicht auch darauf hinweisen, warum sie sich denn diesbezüglich nicht vor Gericht geäussert hätte, dann hättet ihr solche Urlaube gleich festzurren können, natürlich mit für das Kind ausreichende Nachhol-Papazeiten.
Überlege Dir, was Du willst. Und mache ihr einen anderen Vorschlag. Sofort. Freundlich, kompromissbereit, offen (wie es Deine Art ist), aber hart in der Sache. Fortiter in re, suaviter in modo.
Viel Kraft,
Tsubame.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2018, 07:03:24 von Tsubame » Gespeichert
Sputnik
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« Antwort #162 am: 08. Juni 2018, 08:00:55 »

Lieber Dad76,

man könnte fast meinen wir beide hätten es mit der gleichen KM zu tun. Was mir das Ganze zeigt ist eindeutig: das Thema ist noch lange nicht durch bei euch beiden und der "Kampf" um die Präsenz des Vaters wird vermutlich weiter gehen.

Wenn ich mir deinen Thread so durchlese verheißt das Ganze nichts gutes. Aber ich habe in deinem Fall die Hoffnung, dass sich die Situation ändert sobald die KM wieder arbeiten geht und sie auf deine Unterstützung angewiesen ist. An der Stelle drücke ich dir die Daumen.

Nun zum aktuellen Thema: lass sie reisen und nehme es gelassen zur Kenntnis. Die Frage ob euer Sohn einen präsenten Vater in seinem Leben an seiner Seite hat wird nicht der geplante Urlaub entscheiden, sondern wie sich die, vom Gericht legitimierten, Umgänge in nächster Zeit umsetzen lassen. Auch wenn der Startschuss erstmal daneben ging, -mit freundlicher Unterstützung von Frau Mama, so muss du die Sache nun langfristig betrachten. Gelassenheit ist da erstmal der beste Ratgeber. Nutz die Reisezeit und gönne dir nochmal etwas Ruhe bevor es danach an den "Trennungsvateralltag" geht.

Grüße
Sputnik
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Dad76
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« Antwort #163 am: 08. Juni 2018, 08:19:30 »

Dass das Ganze nicht durch ist, dessen war ich mir schon sehr bewusst. Aber ich hatte gehofft, dass sich zumindest jetzt mit der belastbaren Umgangsregelung vorübergehend etwas ändert und es etwas Ruhe einkehrt. Ganz ehrlich, das letzte Jahr hat mich und meine Partnerin sehr mitgenommen.

Ich habe so lange für die GS kämpfen müssen obwohl es zu keiner Zeit irgendwelche Gründe gab die dagegen sprechen. Ausschließlich die Tatsache, dass die Mutter mich nicht als Vater will hat das Ganze so in die länge ziehen können. Und jetzt soll das genau so weiter gehen?

Wäre es nicht das völlig falsche Zeichen, wenn ich jetzt, trotz dieses Jahres mit Krampf und Kampf bis zur gerichtlichen Entscheidung über GS und Umgang, hier gleich wieder zurück stecke? Ist es nicht so, dass sich dadurch die KM noch mehr bestärkt fühlt, genauso weiter zu machen wie bisher, einen Tag nach dem Gerichtstermin.

Konkret bei diesem Urlaub der KM würden mir 3 Umgangstermine mit meinem Sohn entfallen (vorher auch noch 2 in der Woche da ich dienstlich verhindert bin und in dem Fall schon gar nicht mit Ausweichterminen rechne). Allein ihre Begründung "Diesmal aber nur Nachmittag, damit er sich erstmal wieder an zu Hause gewöhnen kann. War ja noch nie so lange mit ihm weg" ist für mich ein Schlag ins Gesicht.

Sie kann natürlich in den Urlaub fahren, das steht diesmal gar nicht zur Debatte. Aber, dass der Kleine dann 2 Tage nach dem Urlaub nicht den Tag mit seinem Vater verbringen kann, weil er sich "zu Hause" wieder eingewöhnen muss, klingt für mich wie Hohn. Und da diskutiere ich noch nicht mal über die beiden Termine, die in der Woche auch noch ausfallen.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2018, 08:23:52 von Dad76 » Gespeichert
Papavonfuenfen
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« Antwort #164 am: 08. Juni 2018, 08:34:48 »

Hallo Dad76,

ich denke auch, dass ein Aussitzen hier nur die Dame in ihrem Bemühen verstärkt mit dir zu spielen.
Dabei gibt sie dir ja schon deine Argumentation vor:

[...]
"Diesmal aber nur Nachmittag, damit er sich erstmal wieder an zu Hause gewöhnen kann. War ja noch nie so lange mit ihm weg"
[...]

Du antwortest folgendes:
"Liebes Ex Schnuckelchen,
ich finde es gut, dass du mit dem Kleinen in Urlaub fährst, damit ihr euch erholen könnt. Da bin ich doch gerne bereit unseren Gerichtsbeschluss (!) großzügig aus zu legen und den Umgang an Terminen vor / nach zu holen, wie es mir möglich ist.
Aber gerade für die vom Gericht als wichtig anerkannte Vater - Kind Beziehung muss bei einer so langen Abwesenheit gleich wieder gestärkt werden. Deshalb wäre eigentlich sogar ein längerer Umgang sinnvoll."

Ob du dann noch drohst, dass bei nur einseitiger großzügiger Auslegung des Gerichtsbeschlusses ein erneutes Anrufen des Gerichtes zwangsläufig ist, musst du abschätzen.
Richter sind auch nur Menschen. Wenn man wie bei euch mit viel Aufwand einen Umgangsbschluss zusammenzimmert und eine Partei sich nicht daran gebunden fühlt, finden die Schwarzkittel das auch nicht unbedingt befriedigend.......

Grüße aus dem Schwarzwald,


PvF
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« Antwort #165 am: 08. Juni 2018, 08:37:54 »

Servus Dad76!
Dadurch, dass im Vergleich offensichtlich keine Urlaubsregelung verankert ist (wie ist der Umgang in Deiner Urlaubszeit geplant?), wirst Du wahrscheinlich keine Ersatztermine  kriegen.

Wenn KM vom Urlaub zurück ist, hat sie sich an dir Regelungen im Vergleich zu halten (das Kind kann sich auch bei Dir eingewöhnen!!); tut sie es nicht, musst Du alle Abweichungen sauber dokumentieren und in Zweifelsfall eine neue gerichtliche Regelung mit Sanktionen bei Nichteinhaltung erwirken.
Ich würde hier auch nicht zu lange warten, es geht hier auch um eine vernünftige Vater-Kind-Beziehung!


Grüßung
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« Antwort #166 am: 08. Juni 2018, 09:05:27 »

Hallo,

"Richter sind auch nur Menschen. Wenn man wie bei euch mit viel Aufwand einen Umgangsbschluss zusammenzimmert und eine Partei sich nicht daran gebunden fühlt, finden die Schwarzkittel das auch nicht unbedingt befriedigend......."

"Konkret bei diesem Urlaub der KM würden mir 3 Umgangstermine mit meinem Sohn entfallen (vorher auch noch 2 in der Woche da ich dienstlich verhindert bin und in dem Fall schon gar nicht mit Ausweichterminen rechne). "

Du erwartest also, dass deine Exe sich akribisch an den Umgangsbeschluss hält aber selber kannst du mal eben an 2 Terminen nicht?

Der Beschluss ist nicht mal trocken und ihr verstosst beide schon munter dagegen. So kann das nichts werden. Du kannst nicht von der Ex was erwarten was du selber nicht leistest. Eine gerichtliche Entscheidung ist bindend. Für beide!

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« Antwort #167 am: 08. Juni 2018, 09:42:59 »

Servus Dad76!
Du erwartest also, dass deine Exe sich akribisch an den Umgangsbeschluss hält aber selber kannst du mal eben an 2 Terminen nicht?
Hier hat die Fee schon recht...mit  zweierlei Maß messen geht gar nicht, auch wenn es berufliche Termine sind.


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« Antwort #168 am: 08. Juni 2018, 10:52:55 »

Hallo,

"Richter sind auch nur Menschen. Wenn man wie bei euch mit viel Aufwand einen Umgangsbschluss zusammenzimmert und eine Partei sich nicht daran gebunden fühlt, finden die Schwarzkittel das auch nicht unbedingt befriedigend......."

"Konkret bei diesem Urlaub der KM würden mir 3 Umgangstermine mit meinem Sohn entfallen (vorher auch noch 2 in der Woche da ich dienstlich verhindert bin und in dem Fall schon gar nicht mit Ausweichterminen rechne). "

Du erwartest also, dass deine Exe sich akribisch an den Umgangsbeschluss hält aber selber kannst du mal eben an 2 Terminen nicht?

Der Beschluss ist nicht mal trocken und ihr verstosst beide schon munter dagegen. So kann das nichts werden. Du kannst nicht von der Ex was erwarten was du selber nicht leistest. Eine gerichtliche Entscheidung ist bindend. Für beide!

Wasserfee


Gut, dann sag ich die dienstlichen Termine ab, nehme stattdessen Urlaub und nehme den Umgang wahr. Und im Gegenzug darf die Mutter nicht in den Urlaub, damit ich meine Umgangstermine wahrnehmen kann...?! Ist das deine Argumentation? Dann halten sich beide an den Umgangsbeschluss und alles ist rosarot? Ist es so einfach?

Oder ist es nicht eher so, dass ich nicht mal das Recht habe, mit dem Kleinen in den Urlaub zu fahren sondern eben nur die wenigen per Beschluss festgelegten Termine mit dem Kleinen zum Umgang nutzen kann, anders als die Mutter, die nicht arbeiten geht und ihren Urlaub auch anders hätte planen können, nämlich an einem umgangsfreien Wochenende und die darauffolgende Woche. Und was meine dienstlichen Termine betrifft, so stehen die schon länger fest, als es die aktuelle gerichtlich festgelegte Umgangsregelung gibt. Es geht hier immerhin um meinen Job, den ich sehr gut mache und deswegen in keinster Weise immer so flexibel sein kann, um mal so spontan etwas zu ändern. Das habe ich erst Ende letzten Jahres gemacht, als ich die Arbeitszeiten an die Stillzeiten der Mutter angepasst habe.

Ich habe bei Gericht genau auf diese Urlaube angesprochen, mit der Bitte, dass man einfach in der Regelung festlegt, dass die Termine nach Rücksprache nachgeholt werden, "hüben wie drüben". Die Richterin appellierte aber an uns, dass wir uns darüber einig werden sollen und müssen. Grundsätzlich ist das eine gute Idee, die auch in der Vergangenheit meist funktioniert hat.

Denn auch die KM hat schon bei einigen Terminen die meinen Umgang betrafen um Verlegung bzw. Verschiebung gebeten und ich habe zugestimmt.
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« Antwort #169 am: 08. Juni 2018, 11:00:06 »

hi Dad,

warum reagierst du jetzt so heftig?

Das mag ja alles sein, dann hättest du aber nicht zum Gericht gehen dürfen um den Umgang regeln zu lassen. Nun habt ihr eine Regelung und ihr habt euch beide dran zu halten. Ohne "wenn und aber".

Natürlich kannst du KM um Verlegung bitte (und umgekehrt), es ist aber keiner von euch gezwungen dem zuzustimmen.

Euer Richter hat es sich ganz schön leicht gemacht "da müsst ihr euch selber einigen". Wenn das möglich gewesen wäre hättet ihr kein FamG bemühen müssen.

Besorg dir einen Babysitter, frag deine LG..

Wenn du deine Termine ausfallen lässt hast du einen schlechten Stand bzgl. des Urlaubs der KM.

Wasserfee



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« Antwort #170 am: 08. Juni 2018, 11:15:02 »

Sorry, aber die Aussage "ich würde mich nicht an Beschlüsse halten" fand ich in diesem Zusammenhang, na sagen wir mal, als nicht trefflich. Du vergleichst Äpfel mit Birnen...

Die Mutter ist daheim und geht erst ab September wieder arbeiten (was ich im übrigen auch ok finde). Ich gehe arbeiten und zahle dem Kleinen aber auch der KM Unterhalt, und das nicht wenig. Im Gegenzug, kämpfe ich seit einem Jahr für die GS, die ich ja nun endlich habe, und für eine gerechte Umgangsregelung.

Und 24h nach dem Beschluss bei Gericht sagt mir die KM, dass sie in den Urlaub fährt und deshalb 3 Umgangstermine ausfallen und ich nicht mal ein Recht auf Verlegung bzw. Verschiebung habe. Gnädigerweise bietet sie mir 3h Umgang als Ersatz am WE an, mit einer fadenscheinigen Begründung warum es nicht der ganze Tag werden kann. Sieht so Förderung des Umgangs mit dem Vater aus?

Und zur Betreuung durch die LG... das wäre im übrigen bis vor 2 Tagen nicht mal theoretisch möglich gewesen, da ich kein Sorgerecht hatte und die KM das in keinem Fall zugelassen hätte...

Für den Rest des Jahres habe ich alles weitere mit meinem Dienst vereinbaren können, in dem Fall übernächste Woche war dies so spontan ob des Urlaubs nicht mehr möglich.
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« Antwort #171 am: 08. Juni 2018, 11:40:58 »

die Betreuung durch deine LG wäre vorher schon möglich gewesen, auch ohne SR obliegt es dir in deiner Umgangszeit zu entscheiden, wer das Kind betreut (solange keine Kindeswohlgefährdung vorliegt).

Alls ander, was du aufführst ist sicher nervig aber völlig uninteressant.

du hast vorhin geschrieben

"Dann halten sich beide an den Umgangsbeschluss und alles ist rosarot?"

Ja, genauso ist es. Genau DAS ist der Sinn einer gerichtlichen Umgangsregelung.

Agierst du weiterhin so, wie du es jetzt tust riskierst du deinen Umgang. Denn zum Gericht gehen und sagen "KM hält sich nicht an die Umgangsregelung aber ich auch nicht. Ich möchte, dass sie eins auf die Finger bekommt" geht absehbar in die Hose.

So agiert der Vater meiner Kinder seit Jahren, die Folge waren regelmäßige Umgangsabbrüche bis zu 1 Jahr. Ich biete ihm seit Jahren immer wieder an, den Umgang nach dem aktuellen beschluss wieder aufzunehmen (inzwischen ist es die 5. Umgangsregelung, alle von ihm initiiert) aber er ist vehement der Meinung, dass der Beschluss nur für mich gilt. Aktuell hat er einen Vergleich gekippt, dem er nur 6 Wochen vorher zugestimmt hat weil er meint, der würde nur für mich gelten.

Wasserfee

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« Antwort #172 am: 08. Juni 2018, 12:02:35 »


du hast vorhin geschrieben

"Dann halten sich beide an den Umgangsbeschluss und alles ist rosarot?"

Ja, genauso ist es. Genau DAS ist der Sinn einer gerichtlichen Umgangsregelung.

Wasserfee



So ist es leider in der Praxis nicht. Sie darf ihren Urlaub auch in meiner Umgangszeit nehmen, ohne dass ich ein Recht auf Verlegung der Termine habe. Sie fallen dann schlichtweg einfach aus...

Und genau das hatte ich bei Gericht angesprochen...dort verließ man sich aber darauf, dass sich die Eltern in solchen Fällen auf eine vernünftige Lösung einigen und die Termine nachgeholt werden. Die hier von der KM festgelegte "Lösung" (3h Umgang am Sonntag weil der Kleine sich nach dem Urlaub erstmal wieder daheim eingewöhnen muss) halte ich für schlichtweg, zum k.....
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« Antwort #173 am: 08. Juni 2018, 12:16:33 »

der Vergleich ist eben nicht ausgefeilt (ist doch ein Vergleich, oder?)
Natürlich dürfte sie nicht in den Urlaub fahren, wenn es deine Umgangszeiten betrifft und im Vergleich nichts geregelt ist. Das ist genauso schwachsinnig, als dass du nicht in den Urlaub fahren darfst.

Aber nochmal: egal, wie schwachsinnig du den Vergleich findest:

entweder:
- ihr beiden einigt euch
-ihr bemüht nochmals das FG (da wirst du dir gefallen lassen müssen, wieso du von KM erwartest, dass sie sich an daran hält und du nicht. Zudem ist es schwer einen Vergleich so kurz nach dem Gerichtstermin zu ändern.)
-oder ihr haltet euch BEIDE genauestens an den Vergleich.

Auch Ordnungsgeld beantragen geht aktuell nicht, könnte sie ihrerseits auch.

Wasserfee
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« Antwort #174 am: 08. Juni 2018, 12:17:10 »

Und genau das hatte ich bei Gericht angesprochen...dort verließ man sich aber darauf, dass sich die Eltern in solchen Fällen auf eine vernünftige Lösung einigen und die Termine nachgeholt werden. Die hier von der KM festgelegte "Lösung" (3h Umgang am Sonntag weil der Kleine sich nach dem Urlaub erstmal wieder daheim eingewöhnen muss) halte ich für schlichtweg, zum k.....

Ich hatte ja schon geschrieben, dass Gelassenheit an der Stelle ein guter Ratgeber ist. Wenn du das nicht langsam hin bekommst, hast du noch mehr solcher Jahre wie das letzte vor dir - und auch deine Partnerin.

Ihr habt jetzt einen Umgangsbeschluß. Dass die Möglichkeiten der Ersatztermine nicht mit aufgenommen wurde ist ärgerlich aber auch so gewollt. Auf dieser Basis hin sollen nun die Eltern versuchen eine gemeinsame Linie zu finden. Nochmal: dein Kind wird jetzt nicht entfremdet weil irgendwo und irgendwie der Umgang nicht haargenau nachgeholt wird. Es bringt auch nichts auf sein Recht zu beharren und eines wird das Gericht nicht aussprechen: ein Reis-Stop für Mama damit die Umgänge minutiös stattfinden.

Wenn die KM wieder arbeiten geht und du schließlich auch berufstätig bist und nicht für alle Eventualitäten ständig Urlaub nehmen kannst, werdet ihr zukünftig auf gegenseitige Flexibilität angewiesen sein. Das gilt für beide und das wird auch die Mutter bald spüren. Genau da solltet ihr ansetzen. Dass dies heute und sofort nicht funktioniert weil die Wunden noch geleckt werden, ist auch klar.
Aber zukünftig wird es mal Wünsche der Verschiebung aus verschiedenen Gründen geben. Geburtstage von Verwandten, wo das Kind mit hin soll. Berufliche Termine die quer schießen, Krankheit des Kindes oder eines der Elternteile etc. Ihr werdet lernen müssen euch zu einigen. Wenn das irgendwann einseitig ausgenutzt wird, - auch da kann ich ein Lied von singen, muss man den Riegel vorschieben. Aber wenn man die Gelegenheit beim Schopf packt und den Versuch startet, kann man Nachts vielleicht bald wieder besser schlafen, kann man sich zukünftige Verfahren zur Erweiterung der Umgänge sparen und dem Kind vielleicht einen befriedeten Umgang bieten. Funktioniert es nicht, ist die Keule wieder dran. Aber das wird man sehen....aber erst wenn man es anders versucht hat.
« Letzte Änderung: 08. Juni 2018, 12:18:41 von Sputnik » Gespeichert
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