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vatersein.de - Forum 18. Februar 2018, 09:54:12 *
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Autor Thema: Grundsatzdiskussion: Wohnvorteil  (Gelesen 2153 mal)
sturkopp
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« Antwort #25 am: 23. Januar 2018, 03:50:22 »

Moin,

Hallo,

@sturkopp Im Mangelfall und Stufe 1 ja, aber in höheren Stufen kann man durchaus von mehr ausgehen.

VG Susi

@Susi, man kann aber warum sollte man? Darf ich als Unterhaltszahler nur ein Wohnklo haben? BET darf ein Mehrfamilienhaus besitzen, unberechnet Mietfrei wohnen das findet alles keine Anrechnung.

Jetzt erklär das mal jemandem der sich die Wohnung/Haus von seinem SB abspart.



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L.G.
Sturkopp
Susi64
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« Antwort #26 am: 23. Januar 2018, 08:55:51 »

Hallo,

wenn jemand ein höheres Einkommen hat, dann wird er gerade nicht im Wohnklo wohnen und deshalb sind die Wohnkosten höher. Es wäre nicht angemessen in diesem Fall den Wohnvorteil nur mit dem Minimalbetrag zu berechnen.

Ob dafür dann Schuldendienst zu leisten ist, der das Einkommen mindert, dass ist doch eine andere Frage.

Es geht hier doch darum, wie ein Wohnvorteil berücksichtigt werden soll und kann.
Für den Geringverdiener sind 300 Euro eben deutlich mehr als für einen, der 3000 nach Hause bringt und demgemäß wird auch gewohnt oder eben einen Wohnvorteil nutzt.

VG Susi
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sturkopp
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« Antwort #27 am: 23. Januar 2018, 09:14:38 »

Moin,

das heisst dann aber auch das ich bei hohem Einkommen mir eine Villa mieten kann und den höheren Mietanteil meinem SB zuschlagen kann?
Kauf ich mir von meinem Geld einen Ferrari der im Wert steigt oder lege es in Gold an, hat der Nachwuchs doch auch keinen höheren Bedarf deswegen. Genauso sinkt der Bedarf ja auch nicht wenn BET mietfrei wohnt.

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L.G.
Sturkopp
Susi64
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Beiträge: 3.217


« Antwort #28 am: 23. Januar 2018, 11:29:31 »

Hallo,

wenn Du mehr Geld hast, dann hast Du mehr Geld und dann reden wir nicht vom Selbstbehalt. Außerdem hast Du in diesem Fall einen höheren Bedarfskontrollbetrag.

VG Susi
« Letzte Änderung: 23. Januar 2018, 11:32:21 von Susi64 » Gespeichert
sturkopp
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« Antwort #29 am: 23. Januar 2018, 13:59:52 »

Hallo Susi,

Thema ist Grundsatzdiskussion.


wenn Du mehr Geld hast, dann hast Du mehr Geld und dann reden wir nicht vom Selbstbehalt. Außerdem hast Du in diesem Fall einen höheren Bedarfskontrollbetrag.

VG Susi

Warum habe ich mehr Geld wenn ich Wohneigentum habe? Mein Einkommen bleibt doch gleich.
Wenn BET Wohneigentum hat wird der Unterhalt ja auch nicht weniger, aber da möchtest du ja nicht drauf eingehen. 


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L.G.
Sturkopp
Kakadu59
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« Antwort #30 am: 23. Januar 2018, 16:01:57 »

Ich denke die Problematik liegt im usammenspiel mehrerer Faktoren/ Umstände...

Die alleinige Anrechnung eines Wohvorteils wird doch tatsächlich nur vorgenommen, wenn die Immobilie abgezahlt ist (analog zu ML1)
Bis dahin stehen dem (Werdenden, auf Kredit lebenden ) Immobilienbesitzer in der Regle viele Möglichkeiten offen, diverse Belastungen bezüglich der Immobilie einkommensmindernd geltend zu machen.

Diese Möglichkeiten  hat ja der Mietezahlende Unterhaltsverpflichtete nicht. Im Gegenteil: gerät er an den richtigen Richter wird ihm das kostenlose Wohnen bei den Eltern oder LAG zum Verhängnis oder aber er ist selber schuld, wenn er in einer (über)teuren Wohnung....
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MfG. Kakadu59

Komm wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
sturkopp
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« Antwort #31 am: 23. Januar 2018, 17:32:35 »

Hallo Kakadu59,


Bis dahin stehen dem (Werdenden, auf Kredit lebenden ) Immobilienbesitzer in der Regle viele Möglichkeiten offen, diverse Belastungen bezüglich der Immobilie einkommensmindernd geltend zu machen.

Diese Möglichkeiten  hat ja der Mietezahlende Unterhaltsverpflichtete nicht. Im Gegenteil: gerät er an den richtigen Richter wird ihm das kostenlose Wohnen bei den Eltern oder LAG zum Verhängnis oder aber er ist selber schuld, wenn er in einer (über)teuren Wohnung....

Man kann den Wohnwertvorteil mildern solange ein Kredit abgezahlt wird, mehr aber auch nicht.

Die Tilgung die bis zu 4% des Brutto in die sek. AV fliessen stehen jedem Unterhaltszahler offen. Halt nicht als Kredittilgung aber jedwede andere AV bis zu diesem Wert. Wo also milder ich das Einkommen?

Dein letzter Satz spiegelt doch genau die Ungerechtigkeit der Wohnwertvorteilsrechnung wieder.
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L.G.
Sturkopp
United
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« Antwort #32 am: 24. Januar 2018, 08:01:31 »

Moin,

Wenn BET Wohneigentum hat wird der Unterhalt ja auch nicht weniger, aber da möchtest du ja nicht drauf eingehen. 
Wenn der Betreuungselternteil ausnahmsweise auch barunterhaltspflichtig ist, dann würde auch bei ihm ein vorhandener Wohnvorteil berücksichtigt werden.

Berechtigt wäre die Frag, ob der Unterhalt geringer werden müsste, wenn der Unterhaltsberechtigte (das Kind) über Wohneigentum verfügt.
Darüber könnte man streiten.
Analog eigenem Einkommen würde ich davon ausgehen, dass ein Wohnvorteil während der Minderjährigkeit zur Hälfte berücksichtigt werden müsste.

Beim Unterhaltspflichtigen:
Zumindest eine Begrenzung des "Wohnwerts" auf die im SB berücksichtigten 380 EUR hielte ich für "gerechter" als die aktuelle Regelung.
Dieses würde gleichzeitig den Wohnvorteil auf diese Höhe begrenzen.
Alles darüber hinausgehende ist und bleibt fiktives Geld, dass dem Pflichtigen nicht zur Verfügung steht.
Eine Höherberücksichtigung kommt m.E. einem Zugriff in das Vermögen des Pflichtigen gleich (einen "angemessenen" Anteil von echten Geld muss er ja darüber hinaus abführen).

Gruß
United
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was_guckst_du
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« Antwort #33 am: 24. Januar 2018, 12:33:33 »

Sturkopp bleibt eben Sturkopp
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sturkopp
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« Antwort #34 am: 24. Januar 2018, 13:06:24 »


Moin,

Sturkopp bleibt eben Sturkopp

ich bin da eher für Gerechtigkeit statt Unterhaltsmaximierung. Es wird der bestraft der zusätzliche AV in Form von Wohneigentum betreibt. Lege ich dieses Geld in anderer Form an erfolgt kein Zugriff.

Wie werden dann Rücklagen und andere das Eigentum betreffende Kosten berücksichtigt? Es wird auf die erzielbare Miete abgestellt ohne evtl. Kosten zu Berücksichtigen die auch einen negativen Einfluss haben könnten.

Oder UT liegt oberhalb Höchstsatz DT und hat Wohneigentum. Wo und wie wird das angerechnet?

Begrenzung auf Wert im SB hatte ich auch schon geschrieben, als ungerechte Notlösung und Mangelfall ist Sonderfall.
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L.G.
Sturkopp
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