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vatersein.de - Forum 28. Februar 2021, 04:27:43 *
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Autor Thema: diskussionsanregung  (Gelesen 10699 mal)
Taccina
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« Antwort #25 am: 17. April 2005, 14:46:55 »

Zitat
Stimme dir da voll zu. Man könnte zu dem hier genanten Thema dann auch sagen: Der Neue der EX zahlt ja schließlich auch fürs Kind und hat somit auch eine Pflicht übernommen, dann müssen ihm auch Rechte eingeräumt werden. Na und schon haben die Trennungsväter zwar einen finanziellen Vorteil aber gehen auf die Barikaden weil sie ein Stück ihrer Rechte abgeben sollen. c  
Ein Teufelskreislauf in den ich lieber nicht geraten will.

 


Oder aber, die EX findet gar keinen neuen mehr, da sich die Männer dann sagen: "Warum soll ich für ein "fremdes" Kind aufkommen"...solche Fälle soll es ja auchgeben.
Und schon zahlst Du fleißig weiter KU (was normal sein sollte), aber obendrauf auch noch TU/EU weil dann da kein neuer Partner ist!

Abgesehen davon, kommen Zweitpartner in gewisseweise schon für ihre Stiefkinder auf. ICh sehs ja auch bei meinem LG und seiner Familie, was die alles tun)

Liebe Grüße
Taccina
Gespeichert

Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?
JensB2001
eingeschränkt
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« Antwort #26 am: 17. April 2005, 15:31:08 »

Hey!

Gewissermaßen sehe ich das´ja auch selber von der anderen Seite..also von der Seite des betreuenden Elternteils ...

Und von daher muß ich wirklich @Taccina zustimmen .. sie sagt da einiges entscheidendes ...

TU/EU ist da eine ganz andere Sache denk ich, da sollte auf Dauer irgendwann auch jeder für sich verantwortlich sein .. und nicht erst wenn das jüngste Kind 12 ist .. Teilzeit ist fast immer drin ..

KU hingegen, sollte immer die aufbringen die die leiblichen Eltern sind .. und niemand anderes kann u soll das übernehmen .. und wenn schon der betreuende Elternteil eine neue Partnerschaft eingeht, oder Ehe, so wird der neue Partner fast automatisch mit für das/die  Kind/er aufkommen mit ..
Denn das beginnt schon bei der größerne Wohnung die nötig ist, bis hin zu den viel zitierten drei mal im Jahr Urlaub, denn da kommt das/die Kinder ja mit u das wird kaum vom KU finanziebar sein ....


Und dennoch davon mal abgesehen .. KU .. und der der betreuende Elterteil ist, wird sich oftmals bestimmt auch überlegen müssen ob er sich überhaupt noch eine "neue Familie" "leisten" kann ...

Wenn da dann schon Kinder sind, werden bestimt einige betreuende Elterteile sich wahrlich überlegen ob das finanziell drin ist überhaupt ...

Der Unterhaltspflichtige hingegen beglagt sich darüber das er KU zahlen soll u wie er denn noch eine Zweitfamilie finanzieren soll??!!  question

Hm .. also Trennung, der eine (meist ja nun die KM) hat die Kids, also soll sie sehen wie sie klar kommt?!  question
Der Unterhaltspflichtige möchte aber eine neue Familie gründen, möglichst auch mit Kids, und somit natürlich dann nur noch für seine "neuen" Kids aufkommen??!!  question

Und der betreuende soll sich dann eben auch den dementsprechenden Partner suchen ?!  question
Und für die Kids allein finaziell aufkommen??!!  question

Das kann also so nicht ganz richtig sein ...

Aber für mich klingt das eher so .. als wenn das die Forderung wäre ...



Und wenn ich mal meine Situation nehme .. so sage ich, ich komme für meinen Unterhalt selber auf, von Anfang an .. da gabs nie TU oder EU oder sonst etwas von der KM ..

KU für die kids gabs aber auch nie .. nur UVG u auch das läuft jetzt aus ..
Und dann??
Wird wohl kaum KU kommen ..

Aber die KM, sprich die unterhaltspflichtige hat sich dann einfach mal eben eine neue Familie gegönnt (zwar in dem Aussicht somit finanziell abgescihert zu sein u notfalls nicht mehr arbeiten zu müssen, aber das ist ja nun auch eine weitere Geschichte) inklusive zwei weiterer Kids (für die sie selber nie auch finanziell wirklich aufkommen können wird) ...

Also bin ich auch dort gefragt, die Kids finaziell zu versorgen ...

Und da auch ich mir doch gern eine neue Familie "gönnen" würde, und warum auch nicht mit neuen weiteren Kids, mußte man sich Gedanken machen ...
Die dann in dem Schluß endeten ...

DAS IST FINANZIELL GAR NICHT DRIN ... und schon gar nicht weitere Kids ...

Und da muß man eben zusehen das die Kids aus erster Ehe versorgt sind u eben "Abstirche" machen .. und eben auf weitere Kids verzichten (wobei würde man sich wenn die erst Familie weiter bestand hätte denn da auch ein 3 oder 4 oder oder Kind "zugelegt"?)

Und notfalls ist eine Zweitfamilie gar nicht wirklich drin ...

Also bitte schön was ist hier gerecht und ungerecht Huch

Gerecht ist es wohl das beide Elterteile für ihre Kids auch nach der Trennung auf zu kommen haben ...


Also denk ich ist die Diskussion um den KU völlig irrelevant ...

Gruß
Jens
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kleinegon
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« Antwort #27 am: 17. April 2005, 15:36:01 »

Hallo,
wird also doch diskutiert.
 
Zitat
Sorry, das würde eine soziale Gerechtigkeit auf der gesamten Bevölkerungseben bedeuten. Ist es nicht unfair, dass Kinder betuchter Eltern drei Mal im Jahr in den Urlaub fahren und finanziell schlechter gestellte Eltern gar nicht. Und diese Kinder gehen u.U. in die selbe Klasse. Wo willst du anfangen Gerechtigkeit zu predigen und wo ist deine Grenze? Deine Ausführungen bedeuten einen völligen Systemumbruch hin zur Gleichverteilung aller Güter. Ein Staat hat es mal versucht
Das ist Schopenhauers Argumentation auf eine allgemeine Diskussionsebene zu gehen und das Argument somit ad absurdum führen zu wollen. Ne ne, so nicht. Du hast das Argument bei einem grassen wirtschaftl. Unterschied nicht verstanden.

 
Zitat
Wenn ich es nicht schaffe, eine emotionale Bindung zum Kind aufzubauen, dann hilft der geforderte Geldvorteil auch nicht weiter - das ist ein sehr kurzlebiges Erfolgsrezept.
Hier im Forum gibt es Frauen, die haben auf Unterhalt verzichtet, damit der Ex  wirtschaftlich frei kommt. Kurzlebiges Erfolgskonzept? Nein! Es geht darum, dass es Väter gibt, die sich über den Tisch gezogen fühlen, ausgenutzt: Urteil Zahlvater. Und wenn einer seine Ohmacht spürt, dann entstehen Verwischungen beim KV  in den Gefühlen, zwischen KM und Kind. Es kommt nicht auf den Geldvorteil an sich an, sondern darauf, dass jeder der beteiligten Erwachsenen  inhaltlich und gefühlsmäßig die gesamte Regelung akzeptieren.

Ich empfinde es als ein hehres Ziel allen Vätern beizubringen, dass, nicht  nur nach Gesetz, sondern auch im Gefühl, eine strikte Trennung zwischen Umgang und KU besteht. Statistiken zeigen dagegen, dass dann der KU häufiger korrekt bezahlt wird, wenn Umgang gewährt wird. -- bei beiderlei Geschlecht. Es besteht also in der Realität ein Zusammenhang, den man nicht wegleugnen kann. Väter sind nun mal auch Menschen, und wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen dann ist es -- leider--- menschlich, auch ungerecht zu denken und  - wieder leider- zu handeln. Sehr viele Väter zahlen keinen KU!
@Phoenix
 
Zitat
...Trennungsväter zwar einen finanziellen Vorteil aber gehen auf die Barikaden weil sie ein Stück ihrer Rechte.....  
Wer auf Rechte pocht, der verliert. Es geht nicht um Kampf sondern um Verantwortung für die Kids, die auch Stiefväter übernehmen.
Zitat
 Ist es nicht eher die   Scham das sie es jetzt kapiert hat das die KM die "böse" ist und dem Vater nicht unter die Augen treten kann/will???
Ob Du Scham sagst oder ob Du sagst, dass sie die   Schuld auf sich nimmt -- das ist gleichgültig. Schau, wie oft gewarnt wird, dass Kids die   Schuld auf sich nehmen können, wenn sich die Eltern trennen.
---------------------------------

Und jetzt bin ich provokativ, auch wenn ich von diesem Forum ausgeschlossen werden sollte. Traurig

Woher kommt denn die Forderung nach Trennung von Umgang und KU? Doch von den Müttern, die Umgang boykottieren und KU einklagen. Und wenn ich deren Argumente höre, dann heißt es immer, die "neuen Väter" gibt es nicht, ihnen geht es nur ums Geld. Und wir sind hier hoch sensibilisiert, um uns neuen Vätern ja keine Blöße zu geben: also strikte Trennung zwischen Umgang und KU. Denn sonst könnten wir ja in Verdacht geraten, dass es uns doch nur ums Geld geht. Ich habe das Gefühl, dass es bei den neuen Vätern zu einem Tabu-Thema hochstilisiert wurde. Mir fällt hier mein Richter ein, der vom "hohem Klagelied der Frauenlobby" sprach- und vor diesen Frauen einen Kniefall macht (Spitzname: Frauenversteher).
Eines ist wohl klar: bei jeder Diskussion um den KU bewegen wir uns auf einer Gradwanderung. Trotzdem möchte ich nicht jeden, der diese Diskussion wieder beginnt, in eine Ecke stellen. Mit  Worten wie "Ehrensache", "Trennung zwischen Umgang und KU" appelliert man an den Kopf und nicht an den Bauch -- und den haben wir Männer auch. Und dass die Fragestellung um den KU uns bei der Umgangsthematik schädigen kann, das ist wohl allen klar.

Wohlgemerkt:
ich zahle den KU   gern!!!!! Ich sehe, dass die KM für das leibliche Wohl unseres Kindes alles tut, von guter Kleidung,  Essen, Spielzeug und Freizeitgestaltung. (dass sie zuviel tut, Stichwort   "Überfürsorglichkeit", gehört nicht hier her). Und dass ich dies   sehe und   erlebe gibt   mir die Gewissheit, dass es gut so ist.

Sorry, ich bleibe bei meiner Meinung: bei grassen wirtschafltichen Missverhältnissen sollte der Richter mehr Entscheidungsspielraum beim KU bekommen-- und nicht stur nach dem Computerprogramm gehen.
Kleinegon
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Taccina
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« Antwort #28 am: 17. April 2005, 16:01:50 »

Zitat
Zitat
Wenn ich es nicht schaffe, eine emotionale Bindung zum Kind aufzubauen, dann hilft der geforderte Geldvorteil auch nicht weiter - das ist ein sehr kurzlebiges Erfolgsrezept.
Hier im Forum gibt es Frauen, die haben auf Unterhalt verzichtet, damit der Ex  wirtschaftlich frei kommt. Kurzlebiges Erfolgskonzept? Nein! Es geht darum, dass es Väter gibt, die sich über den Tisch gezogen fühlen, ausgenutzt: Urteil Zahlvater. Und wenn einer seine Ohmacht spürt, dann entstehen Verwischungen beim KV  in den Gefühlen, zwischen KM und Kind. Es kommt nicht auf den Geldvorteil an sich an, sondern darauf, dass jeder der beteiligten Erwachsenen  inhaltlich und gefühlsmäßig die gesamte Regelung akzeptieren.

 


Hä? Wie jetzt? Versteh ich nicht?

Sollen wir das jetzt den Vätern überlassen ob sie nun Rechte haben wollen oder nicht?
Das heisst: Wenn er Reche haben möchte, zahlt er. Möchte er keine Rechte, dann zahlt er nicht? Mischt sich deshalb dann auch nicht mehr in das Leben des Kindes?

Und welche Frau hier im Forum hat auf Kindesunterhalt verzichtet?
Ich denke Du verdrehst da einiges.

(Oder hab ich jetzt was falsch verstanden?)

Liebe gRüße Taccina
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« Antwort #29 am: 17. April 2005, 16:36:04 »

Hallo Taccina,
Zitat
Sollen wir das jetzt den Vätern überlassen ob sie nun Rechte haben wollen oder nicht?
Meine Antwort steht oben drüber:
Zitat
Es kommt nicht auf den Geldvorteil an sich an, sondern darauf, dass   jeder der beteiligten Erwachsenen inhaltlich und gefühlsmäßig die gesamte Regelung akzeptieren.
Sobald wir mit Rechten argumentieren, oder darauf pochen, schadet es m.E. den Kids. Ziel muß es sein, allen Erwachsenen die Verantwortung für die Kids deutlich zu machen.
Kleinegon
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Ein Leben lang!


« Antwort #30 am: 17. April 2005, 16:43:41 »

Huhu!

Nur noch mal eines als Nachtrag zu meinem Posting oben:

Wäre die Situation anders gewesen und die Tochter meines Mannes würde bei uns leben, dann würde ich dieses Kind ja auch in meinem Haushalt versorgen, leben lassen und erziehen, das heißt, ich bin für dieses Kind als Stiefelternteil zuständig. Wieso sollte ich also ausgerechnet bei der finanziellen Frage sagen: ÄTSCH, ist ja nicht meins!?

Im Normalfall, da gebe ich Jens Recht, sind diese 6000 Euro überzogen und natürlich sollte der Nichtbetreuende Elternteil dann eben KU zahlen.

Aber mal ehrlich, wenn ich mit meinem Mann dann so einen hohen Verdienst hätte, dass der Unterhalt nach BT für UNS ein Taschengeld wären, für die KM aber eine richtig einschneidende Summe, so dass sie und ihre Zweitfamilie richtig übel knappsen müßten, dann würde ich auch sagen: "Lass stecken und mach Dir mit der Großen ne schöne Zeit, wenn sie bei Dir ist!".

Mir geht es nicht um die Beschneidung der Recht bezüglich des KU.

LG Lausebackesmama
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‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
kleinegon
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« Antwort #31 am: 17. April 2005, 16:55:16 »

Hallo Taccina,
Nachtrag:
 
Zitat
Und welche Frau hier im Forum hat auf Kindesunterhalt verzichtet?
Es ging nicht um KU sondern um ein faires Auskommen.
Zitat
Das Einkommen meines Exmannes lag 1000 DM höher als meiner, und unser gemeinsamer Anwalt machte mich darauf aufmerksam, dass ich von ihm in der Trennungsphase die Hälfte als Ausgleich fordern könnte. Aber warum?? Er hatte den besseren Job, mußte mehr geben, hat also mehr verdient. Warum hätte ich ihm das nehmen sollen? Übrigens hat er mir immer ohne zu zögern geholfen, wenn ich ihn mal um Hilfe gebeten habe.
Das ist von Lausebackemama weiter oben. Gebe zu: passt nicht ganz, da ohne Kids. Aber das wesentliche kommt raus: Geld und auf seine Rechte pochen kann Streit geben. Meine Ex-Beziehung hat z.B. beim KV auf Erhöhung des KU verzichtet. Und die Kids haben jetzt ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Papa. Und man kann sich sonst auch stützen, wie bei Lausebackemama.
Kleinegon

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DeepThought
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« Antwort #32 am: 17. April 2005, 18:05:18 »

Hmmmmmmm, kleinegon,
Zitat
Das ist Schopenhauers Argumentation auf eine allgemeine Diskussionsebene zu gehen und das Argument somit ad absurdum führen zu wollen. Ne ne, so nicht. Du hast das Argument bei einem grassen wirtschaftl. Unterschied nicht verstanden.
Den Herrn kenne ich vom Namen nach. Ich habe hingegen nichts anderes gemacht, als deine Argumentation weiter zu entwickeln. Wenn das das selbe ist, wie es Herr Schoppenhauer machte - puh, ich hab's ja echt drauf.

Es geht um KU und es kann doch wohl nicht wahr sein, dass sich da einer vor seiner Verantwortung drückt, nur weil Ex "Glück" hatte?!?! Sicher ist es ungerecht, sagt der, der nicht willens oder in der Lage ist, mehr Geld ranzuschaffen. Aber liebe Leute, that's life. Oder kauft ihr auch immer gleich ein neues Planschbecken, Auto, usw. nur weil der Nachbar das auch neu kauft?

Zitat
Hier im Forum gibt es Frauen, die haben auf Unterhalt verzichtet, damit der Ex wirtschaftlich frei kommt.
Auf EU/TU ja, auf KU nein. Können sie auch nicht und wenn, dann können sie es sich leisten und tun das freiwillig. Ist also wirklich kein Argument, mehr Notwehr von deiner Seite.

Zitat
Statistiken zeigen dagegen, dass dann der KU häufiger korrekt bezahlt wird, wenn Umgang gewährt wird. -- bei beiderlei Geschlecht.
Richtig. Und es ist eine Sauerei. Egal wer weswegen wie reagiert (Umgang gewährt, Unterhalt zahlt). Ansonsten siehe nachfolgenden Auszug aus einer Studie.

Zitat
dass, nicht nur nach Gesetz, sondern auch im Gefühl, eine strikte Trennung zwischen Umgang und KU besteht.
Dann verstehe ich nicht, wofür du denn nun hier plädierst.

Zitat
Sehr viele Väter zahlen keinen KU!
Ohoh, Glatteis... Eine Studie der Bundesregierung von Prof. Proksch durchgeführt brachte es an den Tag:
- bei geteiltem Sorgerecht zahlen 9,4% der Väter kein Unterhalt
- bei alleinigem Sorgerecht der Mutter zahlen 27,4% der Väter kein Unterhalt
- bei geteiltem Sorgerecht zahlen 48,1% der Mütter kein Unterhalt
- bei alleinigem Sorgerecht des Vaters zahlen 39,4% der Mütter kein Unterhalt
Guck dir bei Gelegenheit die Proksch-Studie mal. Ist wirklich klasse.

Zitat
Und jetzt bin ich provokativ, auch wenn ich von diesem Forum ausgeschlossen werden sollte.
Uuuuuuuuuuh, ich bin ja sooooooooooooo ein Böser....

Zitat
Woher kommt denn die Forderung nach Trennung von Umgang und KU? Doch von den Müttern, die Umgang boykottieren und KU einklagen.
Quatsch, die ergibt sich aus dem BGB. In der Realität wird schon die Ware Kind gegen Geld getauscht, sagt ja auch keiner anders.

Zitat
Und dass die Fragestellung um den KU uns bei der Umgangsthematik schädigen kann, das ist wohl allen klar.
Yep, heißt im Umkehrschluss aber nicht Umgang=Geld.

Zitat
bei grassen wirtschafltichen Missverhältnissen sollte der Richter mehr Entscheidungsspielraum beim KU bekommen
Bei krassen wirtschaftlichen Unterschieden die Elterneinkommen betreffend tut er das ja durchaus. Der neue Typ hat aber nix mit dem Kind zu tun.

DeepThought
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Taccina
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« Antwort #33 am: 17. April 2005, 18:27:10 »

Zitat
Zitat
Das Einkommen meines Exmannes lag 1000 DM höher als meiner, und unser gemeinsamer Anwalt machte mich darauf aufmerksam, dass ich von ihm in der Trennungsphase die Hälfte als Ausgleich fordern könnte. Aber warum?? Er hatte den besseren Job, mußte mehr geben, hat also mehr verdient. Warum hätte ich ihm das nehmen sollen? Übrigens hat er mir immer ohne zu zögern geholfen, wenn ich ihn mal um Hilfe gebeten habe.

Das ist von Lausebackemama weiter oben. Gebe zu: passt nicht ganz, da ohne Kids. Aber das wesentliche kommt raus: Geld und auf seine Rechte pochen kann Streit geben. Meine Ex-Beziehung hat z.B. beim KV auf Erhöhung des KU verzichtet. Und die Kids haben jetzt ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Papa. Und man kann sich sonst auch stützen, wie bei Lausebackemama.
 


Moooooment...EU/TU und KU sind zwei verschiedene paar Schuhe!

Mit Verlaub...Warum sollte ich auf den KU oder auf KU Erhöhung verzichten?Huch

Mein Ex scheert sich nen Dreck um das Kind! Reden läßt er ohnehin nicht mit sich.
Er hat uns (und damit meine ich jetzt auch den Wert des Kindes) alles genommen. Selbst der Kleine hat seine Sachen nicht bekommen (und darunter waren einige Wertgegenstände, wie zB eine große Märklin Eisenbahnanlage, die nachweislich dem Kind gehört. Und jeder der sich damit auskennt, weiß was eine solche Anlage Wert ist)

Er kümmert sich auch sonst nicht um den Jungen. Ich kann mich zB nicht mit ihm zusammensetzen, wenn der Junge zB ein neues Fahrrad braucht, ob wir Weihnachten zusammen legen.
Er hat keine Fahrtkosten bezüglich Umgang und auch keine kosten für zB Unternehmungen mit dem Kind, da er sich ja nicht meldet!
Zudem habe ich auch nicht die "Freiheit" mal irgendwas Unternehmen zu können, wenn das Kind grad eh bei seinem Vater ist. Möchte ich mal abends was Unternehmen (was zuletzt im September 04 ein Kinobesuch war..und den darf ich mir bestimmt mal gönnen) brauch ich nen Babysitter den ich dann auch zahlen muß. Oder aber ich telefoniere mir die Finger wund, ob ich mein Kind bei Freunden (und die habe ich hier noch nicht allzuviele) über Nacht unterbringen kann.

Ja ich habe das alleinige Sorgerecht eingeklagt.....aber aus welchen Gründen?

Und nur weil er keinen Bock auf seinen Sohn hat, soll ich keinen KU bekommen?

Liebe Grüße Taccina
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Ein Leben lang!


« Antwort #34 am: 17. April 2005, 20:37:15 »

Hallo Jens!

Ich bin da wohl wirklich irgendwie naiv. Wenn ich so viiiiel verdienen würde, dass meine Familie und ich super davon leben können, warum sollte dann meine Stieftochter nicht davon was abhaben können und statt 223 Euro ev. 300 Euro Unterhalt bekommen? Warum denn nicht? Nur weil ich sie nicht geboren habe?

Ich finde es einfach schlimm, wenn egal in welchem der beiden Fälle stur auf dem Recht rumgeritten wird. Wenn da jeder mal ein BISSCHEN Einsicht bezüglich der Situation des Anderen zeigen würde, dann würden unsere Gerichte nicht halb so viel zu tun haben.

LG Lausebackesmama
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« Antwort #35 am: 17. April 2005, 20:38:43 »

 
Zitat
Auf KU verzichten darf man nicht! (Zitat, kriege das mit der Technik nicht hin *g*)

Dazu meine ich nur - wo kein Kläger, da kein Richter...  


Da kann dir DeepThought fundiertere Auskünfte geben als ich.

off topic: zitieren geht ganz einfach. Klicke oberhalb des Eingabefeldes für deinen Text auf das Zeichen, das aussieht wie eine Sprechblase. Dann erscheint im Eingabefeld  [quote (Anfang)][/quote (Ende)] (ohne Anfang und Ende natürlich :-))da dazwischen setzt du den zu zitierenden Text.

 
Zitat
wenn es meine finanzielle Situation erlauben würde


Das ist relativ. Wir haben angefangen mit den knapp 700 € ALG von mir, zzgl. Kindergeld und UHV. Nicht die Welt, aber es ging.
Hätte ich damals schon eine Unterhaltsklage angestrengt, hätte ich mit Sicherheit meine Kinder um mindestens zwei Jahre unbeschwerten Umgang mit dem KV betrogen.

Gruß AJA
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« Antwort #36 am: 17. April 2005, 20:39:43 »

Hey!

Eine sehr interessante These von@Taccina

 
Zitat
Aber Männer die Kinder zeugen, wissen auch was passieren kann und was auf si ezu kommen kann.


So ist es.. aber aus dem scheinen sie sich gerne winden zu können..

"neue Familie, neues Glück, und nach mir die Sinflut, soll doch die EX u die Kids von mir zusehen wie sie klar kommen",

so klingt das hier fast ..

Und die Tendenz ist hier finde ich eindeutig... "Mann neue Familie .. KU für Kind/er aus erster Familie geht dann nun mal nicht mehr, also soll die andere Seite eben dafür voll aufkommen"

So ganz kann ich da gewisse Einstellung nicht verstehen ..

Mal ganz böse formuliert ..
Ich kann mir nicht ein neues Auto kaufen und das noch nichzt bezahlte "alte" Auto  mal eben an der Strasse abstellen und hoffen das das jemand anderes bezahlt .. hauptsache neues Auto .. weil das alte nicht mehr Rund lief ..

Ich weiß blöder Vergleich..aber auf eine gewisse Art fast wieder vergleichbar

Gruß
Jens
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« Antwort #37 am: 17. April 2005, 20:41:43 »

 
Zitat
Aber Männer die Kinder zeugen, wissen auch was passieren kann und was auf si ezu kommen kann.


Leider wissen das nicht alle so ganz genau, Taccina  cry_smile

Mein Ex hätte sich noch ein viertes Kind gewünscht. Nicht, weil er Kinder so mag, sondern weil es weitere drei Jahre Erziehungsgeld gegeben hätte.  c

Gruß AJA
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« Antwort #38 am: 17. April 2005, 20:46:38 »

 
Zitat
Und die Tendenz ist hier finde ich eindeutig... "Mann neue Familie .. KU für Kind/er aus erster Familie geht dann nun mal nicht mehr, also soll die andere Seite eben dafür voll aufkommen"

So ganz kann ich da gewisse Einstellung nicht verstehen ..
 


So ist das, glaube ich, nicht gemeint, Jens. Es geht hier doch wohl eher darum, dass nicht einsichtig ist, warum ein Vater von dem bisschen, was er hat, an seine "Exfamilie" etwas abgeben soll, wenn diese finanziell abgesichert ist.

Dein Vergleich mit dem Auto ist gar nicht so daneben, aber zielt m.E. ein wenig am Thema vorbei. Hier geht es nicht darum, seine "Erstfamilie" mal eben so hängen zu lassen, sondern darum, abzuwägen, wer wieviel Belastung verkraften kann.

Gruß AJA
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« Antwort #39 am: 17. April 2005, 21:39:46 »

Zitat
Leider wissen das nicht alle so ganz genau, Taccina  cry_smile



Ach und mit dem Satz sollen sich Väter aus der Verantwortng ziehen bzw so ein Satz entschuldigt sie?
So nach dem Motto: "OH, doch anders als ich es mir vorgestellt habe. Dann schiebe ich es eben wieder zurück wo es herkommt! " (?)

Aber Stiefväter sollen wissen was auf sie zukommt...!?!

Hmm..Aja ich glaub da bin ich nicht einer Meinung mit Dir.

Mein LG hat mich auch, ohne mit der Wimper zu zucken im "Doppelpack" genommen. Anders wäre ich auch nicht zu haben gehabt!
Er konnte zwar erahnen, was eventuell auf ihn zukommt, doch wissen konnte er es nicht.
Wie auch?
Er hatte noch nie ne Freundin mit Kind und eigene Kinder schon gar nicht.
Vor mir hatte er, wegen einer derben Entäuschung, viele Jahre keine Beziehung.
Dazu wohnte er mit 33Jahren immer noch bei seinen Eltern, weil er eh nur in der Firma war und nur ein Bett zum schlafen brauchte. Wozu brauchte er denn dann ne teure Wohnung?
Wenn er abends um 19:00-20:00Uhr Feierabend hatte fing sein leben erst an.

So und dann änderte sich sein Leben, von heute auf morgen.
Plötzlich Familie. Ein Kind das ihn auch für sich beanspruchen will. Wenn er Feierabend macht, ist mein Tag schon soweit zu Ende, denn ich kann abends nicht weg, da der Junge pünklich ins Bett muss.
Dazu hatte er noch ne Freundin (also ich) die mit den Nerven völlig runter war...kurz vorm abdrehen, wegen den ganze Mordrohungen und dem ganzen hin und her, was ich mit meinem EX erlebt habe.

Er wußte schon das was völlig anderes auf ihn zukommt, aber viele Dinge waren auch anders, als er es sich gedacht hat.... und einfach war es allemal nicht.

Von daher wußte er also auch nicht genau, auf was er sich einlässt.


Er liebt den Kleinen auch und kümmert sich 1000mal besser als der Vater um den Kleinen (naja, was bei dem KV ja auch keine Kunst ist)


Mag vielleicht meine Einstellung sein, aber selbst wenn mein LG vermögend wäre (ach was für ein schöner Traum) würde ich es nicht einsehen, das er für den Jungen aufkommt.


Vielleicht liegt es auch an dem, was ich durch habe:

Als ich von zu Hause geflüchtet bin, habe ich 4 monate kostenfrei in der Wohnung der Schwester meines LGs wohnen können.
Sie kannte uns zwar nicht, hat aber ihrem Bruder vertraut und ohne wenn und aber das Feld geräumt. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht mit meinem LG zusammen, wir waren nur Freunde.

Da mein EX nicht einsah Unterhalt zu zahlen (weder für den Jungen noch für mich) war ich gezwungen zum Sozialamt zu gehen.
Da ich aber kostenfrei untergebracht war und dort auch Heizung, Wasser, Strom usw hatte bekam ich für mich und meinen Sohn nur 212, ....€ irgendwas....
Davon mußte ich mit meinem Kind nen ganzen Monat leben.

Der KV hatte zu dem Zeitpunkt monatich ca 2200€ Netto für sich. Dazu dann noch die Wertgegenstände (die er ja wohl verkauft hat) dazu noch eine ausbezahlte Versicherung von ca 10.000€....
Glaubst Du er hat sich die ganze Zeit darum gescheert, wie ich mit dem Kind mit 212€ klarkomme...
Und was glaubst Du wie schäbig ich mir vorkam, der Frau, die mir so geholfen hat (also Schwester meines LG) noch nicht al die Nebenkosten bezahlen zukönnen..

Glaubst Du da hat mein EX mal gefragt, ob ich es schaffe dem Kind jeden mittag ein ordentliches Essen zu kochen?Huch?

212€ für zwei Personen...bissel dürftig...

Wie gesagt,vielleicht hat mich diese Situation auch ein bissel hart gemacht. Denn auf den KU bestehe ich!


Liebe grüße Taccina

 





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Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?
AJA
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« Antwort #40 am: 17. April 2005, 21:54:36 »

Taccina, da unterscheiden sich dein und mein LG ganz gravierend. Mein LG war verheiratet und hat einen Sohn. Er weiss also sehr wohl, welche Verantwortung man für Kinder hat. Zugegebenermassen konnte er sich nicht so ganz gut vorstellen wie das mit drei Kindern ist und das stellt ihn auch immer wieder vor eine neue Herausforderung. Aber er meistert sie besser als der Vater meiner Kinder das jemals konnte.

 
Zitat
Ach und mit dem Satz sollen sich Väter aus der Verantwortng ziehen bzw so ein Satz entschuldigt sie?


Nein, absolut nicht, und ich bin auch stinksauer auf den Vater meiner Kinder. Es war lediglich eine Feststellung. Eine Feststellung darüber, dass manchmal Väter, die Kinder zeugen, sich ihrer Verantwortung weniger bewusst sind, als diejenigen, die sie danach "übernehmen".

Gruß AJA
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« Antwort #41 am: 18. April 2005, 07:45:06 »

Zitat
Zitat
Ach und mit dem Satz sollen sich Väter aus der Verantwortng ziehen bzw so ein Satz entschuldigt sie?


Nein, absolut nicht, und ich bin auch stinksauer auf den Vater meiner Kinder. Es war lediglich eine Feststellung. Eine Feststellung darüber, dass manchmal Väter, die Kinder zeugen, sich ihrer Verantwortung weniger bewusst sind, als diejenigen, die sie danach "übernehmen".



Tja Aja, wie Du weißt, kann ich Dir da auch ein Lied von trällern.....

Naja, mein Ex zahlt gegenüber Deinen EX wenigstens regelmäßig Unterhalt.
Das erste halbe Jahr, nach der Trennung, zwar nicht, aber sein Anwalt hat ihm wohl klar gemacht, das er da eh nicht drum herum kommt und so die Unterhaltsschulden Monat für Monat nur höher werden.

Liebe Grüße Taccina
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Bevor man das Vertrauen eines Menschen mißbraucht, sollte man sich im Klaren darüber sein, das man dann einen Menschen auf dem "Gewissen" hat.
Oder wie würdest Du es finden, Dein ganzes Leben lang nicht mehr wirklich vertrauen zu können?
kleinegon
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« Antwort #42 am: 18. April 2005, 07:46:30 »

Hallo an alle,
freue mich über die angeregte Diskussion.
 
Zitat
Dazu meine ich nur - wo kein Kläger, da kein Richter...
Hier geht es um Verzicht auf KU.
Leider m.E. nein. KU verjährt nicht. Das bedeutet, wenn der betreuende Elternteil (zB KM)auf den KU verzichtet und die Beziehung zwischen dem Kind und dem KV, wenn das Kind über 18 Jahre ist, zum Krach kommt, kann das Kind den Vater auf nachträglichen KU verklagen. Und das wird dann teuer und kann eine Existenz zerschlagen. Also bitte kein freiwilliger Verzicht sondern eine Regelung, die solch einen Fall ausschließt, denn niemand weiß, wie sich Kinder entwickeln.
 
Zitat
Leider wissen das nicht alle so ganz genau, Taccina  
Hier geht´s um die Verantwortung der Väter.
Ich habe es nicht gewußt!!
Ich habe nicht gewußt, dass meine Ex das Kind mißbraucht, um sich gegen mich Durchzusetzen. Ich habe nicht gewußt, dass das Kind vom Gericht mißbraucht wird, um den Vater zum Zahlvater zu stempeln. Ich habe nicht gewußt, wie einseitig JuÄmter Gerichte informieren und, als ich dagegen vorging, vom Richter gesagt bekomme: das macht man nicht. Ich habe nicht gewußt, das KM hinziehen können, wohin sie wollen. Ich habe nicht gewußt, dass Beratungs- bzw. Mediationsgespräche nur die Befindlichkeiten der KM beachten--- und das Kind außen vor lassen. Ich habe nicht gewußt, dass Rechtsprechungen  vom BGH geändert werden und Vereinbarungen plötzlich unwirksam werden. Ich habe nicht gewußt, dass ein vereinbartes Wechselmodell im Ehevertrag im Falle der Scheidung ungültig ist. Ich habe nicht gedacht, wie den Lügen der KM geglaubt wird. Ich habe nicht gewußt, dass die KM nach sechs Jahren Betreuung das Kind vom Logopäden (dort ist sie rauschgeschmissen worden), Ergotherapeuten bis zum Kinderpsychologen schleppt und der KV hat keine Rechte. Ich habe nicht gewußt, dass KM Mißbrauchsvorwürfe äußeren und der KV sieht sein Kind für zwei Jahre nicht. Ich habe nicht gedacht, dass ich eine ETW verkaufen muß um wirtschaftlich zu überleben-- und die Zinseinnahmen jetzt als zusätzliches Einkommen gewertet werden. Ich habe nicht gewußt, dass Rentenversicherungen, die dich lange vor der Ehe abgeschlossen habe bei der Unterhaltsberechnung ausgeschlossen werden, da sie vermögensaufbauend sind. Ich habe nicht gewußt, welche Gefühle ich bekomme, wenn mein Knuddel sagt, er möchte viel lieber mehr bei mir sein, als bei seiner Mama. Ich habe nicht gewußt, welche Gefühle bei mir entstehen, wenn mein Knuddel sagt, er habe Angst, wenn Mama böse wird. Ich habe nicht gewußt..................dass all dies in Dänemark nicht geschieht.
Gruß
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Hast Du nur eine Möglichkeit, dann bist Du in einer Zwangslage. Bei zwei Möglichkeiten hast Du nur das Entweder - Oder. Such Dir eine dritte Möglichkeit. Jetzt hast Du Wahlmöglichkeiten und es beginnt die Verantwortung in Freiheit.
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« Antwort #43 am: 18. April 2005, 08:19:07 »

Hey!

 
Zitat
Hier geht´s um die Verantwortung der Väter.
Ich habe es nicht gewußt!!


Äh wie jetzt ??  question  question

 
Zitat
Ich habe nicht gewußt, dass meine Ex das Kind mißbraucht, um sich gegen mich Durchzusetzen. Ich habe nicht gewußt, dass das Kind vom Gericht mißbraucht wird, um den Vater zum Zahlvater zu stempeln. Ich habe nicht gewußt, ...........


usw. ................

Äh, u du hast auch nicht gewußt das du deinen Job verliren kannst, du hast nicht gewußt das die Mehrwertsteuer erhöht wird, hast nicht gewußt das die Kraneknversicherung teurer wird, das Gas, Strom, Wasser usw. teurer wird ...

Aber du hast auch nicht gewußt das du auch nach Dänemark gehen kannst und du hast auch nicht gewußt das du nicht heiraten mußt und hast nicht gewußt das du nicht unbedingt Kinder zeugen mußt und du hast auch nicht gewußt das es auch passieren kann das man sich trennt?!?!  achtung  question  achtung  question


Äh bitte was ist das denn HuchHuch?   question  question

Ist jetzt nicht dein ernst ...

So nach dem Motto das wußte ich nicht, das wollte ich so nicht uind daran sind nur die anderen Schuld, ich hab das ja so nicht gewußt...

Ich wußte auch nicht das es mir so ergeht .. aber ich werd kaum sagen das hab ich nicht gewußt auch nicht das Kinder nunmal Geld kosten und das es auch so laufen kann ...

Gruß
Jens
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« Antwort #44 am: 18. April 2005, 08:34:37 »


Hi Kleinegon, Hi Jens,

Kleinegon wir reden mal wieder aneinander vorbei.

Es ging hier darum, das verschiedene Väter sich der verantwortung nicht bewußt sind. Wie Mein EX oder Ajas EX.

Du willst ja VErantwortung übernehmen, wirst aber daran gehindert. Das ist was komplett anderes.
Mein Ex wird nicht gehindert (wenn er Umgang auf Grund vieler vorgefallenen Dinge auch erstmal nur per BU bekommen soll), aber er KÜMMERT SICH NICHT!!!!!

Einmal im Monat läst er sich an seinen Sohn erinnern......per Kontoauszug.....sonst wäre das Kind wohl schon längst in kompletter Vergessenheit geraten.

Und die Probleme die Du schilderst: Ich habe nicht gewußt das.......

Das sind Dinge, die mit Deiner Frau oder EX Frau zu tun haben...nicht mit Deinem Kind direkt....das Kind wird (schlimm genug) da nur reingerissen...

Liebe Grüße Taccina
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Taccina
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« Antwort #45 am: 18. April 2005, 08:54:15 »

Zitat

Ich habe es nicht gewußt!!
Ich habe nicht gewußt, dass meine Ex das Kind mißbraucht, um sich gegen mich Durchzusetzen. Ich habe nicht gewußt, dass das Kind vom Gericht mißbraucht wird, um den Vater zum Zahlvater zu stempeln. Ich habe nicht gewußt, wie einseitig JuÄmter Gerichte informieren und, als ich dagegen vorging, vom Richter gesagt bekomme: das macht man nicht. Ich habe nicht gewußt, das KM hinziehen können, wohin sie wollen. Ich habe nicht gewußt, dass Beratungs- bzw. Mediationsgespräche nur die Befindlichkeiten der KM beachten--- und das Kind außen vor lassen. Ich habe nicht gewußt, dass Rechtsprechungen  vom BGH geändert werden und Vereinbarungen plötzlich unwirksam werden. Ich habe nicht gewußt, dass ein vereinbartes Wechselmodell im Ehevertrag im Falle der Scheidung ungültig ist. Ich habe nicht gedacht, wie den Lügen der KM geglaubt wird. Ich habe nicht gewußt, dass die KM nach sechs Jahren Betreuung das Kind vom Logopäden (dort ist sie rauschgeschmissen worden), Ergotherapeuten bis zum Kinderpsychologen schleppt und der KV hat keine Rechte. Ich habe nicht gewußt, dass KM Mißbrauchsvorwürfe äußeren und der KV sieht sein Kind für zwei Jahre nicht. Ich habe nicht gedacht, dass ich eine ETW verkaufen muß um wirtschaftlich zu überleben-- und die Zinseinnahmen jetzt als zusätzliches Einkommen gewertet werden. Ich habe nicht gewußt, dass Rentenversicherungen, die dich lange vor der Ehe abgeschlossen habe bei der Unterhaltsberechnung ausgeschlossen werden, da sie vermögensaufbauend sind. Ich habe nicht gewußt, welche Gefühle ich bekomme, wenn mein Knuddel sagt, er möchte viel lieber mehr bei mir sein, als bei seiner Mama. Ich habe nicht gewußt, welche Gefühle bei mir entstehen, wenn mein Knuddel sagt, er habe Angst, wenn Mama böse wird. Ich habe nicht gewußt..................dass all dies in Dänemark nicht geschieht.
Gruß
Kleinegon
 


Womit wir dann wieder beim Topic: "Forum kann auch abschrecken..." wären.

Mein LG hat auch nicht glauben können, das Erwachsene Menschen, die sich ma geliebt haben sich so in den Haaren haben können.

Aber mal ganz ehrlich:
Wenn Du gewußt hättest, was auf Dich zukommen kann, hättest Du dann nicht auch gesagt: "Ach quatsch. Das ist bei anderen. Uns passiert sowas nicht. Sollten wir uns trennen dann wird das auch vernünftig ablaufen"

Denkst Du, andere Väter oder Mütter die hier kämpfen, hätten das vorher gewußt, das es mal soweit kommt?
Das sie sich dann darauf eingelassen hätten, weil sie langeweile haben und sowas ein bissel Aktion in ihr leben bringt?

Glaubst Du wirklich daran??? Also ich nit!!!!!!

Liebe Grüße Taccina

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« Antwort #46 am: 18. April 2005, 21:27:04 »

Hallo Taccina und andere,
als ein Beispiel:
Zitat
Denkst Du, andere Väter oder Mütter die hier kämpfen, hätten das vorher gewußt, das es mal soweit kommt?
Das sie sich dann darauf eingelassen hätten, weil sie langeweile haben und sowas ein bissel Aktion in ihr leben bringt?
Natürlich nicht!
Niemand kann sich wohl vorstellen, wie sich der/die Ex verhalten kann, wenn es zur Trennung kommt. Ich fand es vor der Ehe als eine Selbstverständlichkeit, wie man Konflikte zwischen den Menschen ohne Kampf, ohne Schläge unter die Gürtellinie durch Gespräche und Kompromißbereitschaft lösen kann.   Vor der Ehe kam bei mir der Satz auf: es gibt keine Probleme, sondern Aufgaben.
Was sich wohl kaum einer vorstellen kann ist die Effizienz der Scheidungsindustrie, die häufig auf "catch as catch can" in Deutschland ausgelegt ist. Ich hatte von Deutschland (ich lebte mehrere Jahre in Italien) das Bild einer gereiften Demokratie, in der Konflikte nicht auf Kosten anderer, nämlich hauptsächlich der Kinder, ausgetragen werden. Das was in Dänemark seit über 75 Jahren Praxis ist, das habe ich von den Deutschen erwartet: eine tolerante, anständige Kultur des Umgangs miteinander, insbesondere bei offensichtlich großen und existentiellen Differenzen zwischen Menschen.
Und diese meine Grundhaltung ist zum Teufel gegangen. Und das finde ich für mich traurig.
Kleinegon
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AJA
Frischling

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« Antwort #47 am: 19. April 2005, 12:58:41 »

 
Zitat
Was sich wohl kaum einer vorstellen kann ist die Effizienz der Scheidungsindustrie, die häufig auf "catch as catch can" in Deutschland ausgelegt ist.


Damit sprichst du mir aus der Seele kleinegon.

Meiner Meinung nach liegt ein Großteil der "Schuld" dieser Rosenkriege bei den Anwälten. Hoffentlich fühlt sich jetzt keiner auf den Schlips getreten, aber ich kenne einige Paare, die anfangs durchaus gewillt waren, sich gütlich zu trennen, das Beste für ihre Kinder zu tun. Und kaum sitzt einer von beiden bei einem Anwalt bricht der Krieg aus, der letztlich nicht mehr dazu dient, eine Ehe zu trennen, sondern dafür, dass die Anwälte eine Bühne haben, auf der sie ihr "Können" zeigen können.

Gruß AJA
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« Antwort #48 am: 19. April 2005, 13:01:01 »

Verschoben nach Gesellschaft/Politik/Soziales
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06 als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
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