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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 47083 mal)
AnnaSophie
_AnnaSophie
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« Antwort #250 am: 03. Juli 2018, 07:42:21 »

Hallo,

am Wochenende und beim regulären Umgang sollte das vorzeitig zu Mama wollen kein Verhandlungspunkt sein.

Wir hatten aber damals den Fall, dass unsere damals 4jährige bei den 3 Wochen Sommerferienumgang irgendwann, nach ca. 2 Wochen solche Sehnsucht nach mir hatte, dass der KV anrief und fragte, ob er sie am nächsten Tag kurz vorbeibringen könne, weil sie solches Heimweh nach mir hätte. Ich habe dem zugestimmt. Wer nicht kam war das Kind. Aber nach den 3 Wochen Umgang wollte sie nie wieder zu Papa, weil sie ja so lange auf mich verzichten musste. Ich habe mit gutem Zureden und Überzeugen dafür gesorgt, dass sie dann wieder den Herbstferienumgang mitgemacht hat. Aber in dem langen Fall wäre es bestimmt sinnvoller gewesen, dass sie mich einen Nachmittag gehabt hätte.
Wenn es bei euch um Sommerferienumgang geht, den in vorschulischen Zeiten vielleicht anders aufteilen, als wir es damals gemacht haben.

Sophie
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TotoHH
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« Antwort #251 am: 03. Juli 2018, 15:38:24 »

Wir hatten aber damals den Fall, dass unsere damals 4jährige bei den 3 Wochen Sommerferienumgang irgendwann, nach ca. 2 Wochen solche Sehnsucht nach mir hatte, dass der KV anrief und fragte, ob er sie am nächsten Tag kurz vorbeibringen könne, weil sie solches Heimweh nach mir hätte. Ich habe dem zugestimmt. Wer nicht kam war das Kind. Aber nach den 3 Wochen Umgang wollte sie nie wieder zu Papa, weil sie ja so lange auf mich verzichten musste. Ich habe mit gutem Zureden und Überzeugen dafür gesorgt, dass sie dann wieder den Herbstferienumgang mitgemacht hat. Aber in dem langen Fall wäre es bestimmt sinnvoller gewesen, dass sie mich einen Nachmittag gehabt hätte.

Offen gesprochen sehe ich das ganz anders (im Einzelfall, wenn keine/ kaum Bindung zu einem ET besteht mag es anders sein): Da ich den Fall hier aber so lese, dass Samson schon immer als Vater (ja, auf Umgangszeiten beschränkt) präsent war, ist das m.E. nicht verhandelbar. Da müssen alle durch - das Kind, das "Heimweh" hat, der UET (hier der  Vater) der vielleicht noch lernen muss mit der Situation umzugehen und der BET (hier die KM), die lernen muss, dass sie sich hier zurücknehmen, weil es dem Kind eben nicht schlecht geht, wenn es bei seinem Vater ist.

Akzeptiert man es so nicht, wird immer Tür und Tor offen sein, einen qualitativen Unterschied zw. KM und KV zu machen.

Und ja, wahrscheinlich sind 4x 1,5 Wochen Ferienaufteilung für kleine Kinder besser als 2x 3 Wochen - wenn KM und KV das wollen und einrichten können.
Aber deshalb ist ja auch ein WM von klein auf an besser als der Standardumgang ;-)

Toto
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Samson1978
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« Antwort #252 am: 15. September 2018, 10:44:32 »

Es ist ja nun so, dass die Umgangsvereinbarung so weit funktioniert. Die Gegenseite hatte zwar anfangs auf einen schriftlichen Vertrag bestanden, der aber nie zustande kam. Nun ist es eine mündliche Verienbarung, die weitestgehend funktioniert.

Teil der Abmachung war, dass Ende Sept eine Folgevereinbarung aufgesetzt wird weil die erste Vereinbarung nur eine Startphase sein sollte. Ich habe der KM Ende Aug meinen Entwurf zur Folgevereinb. zugesandt und sie um ihren Entwurf gebeten. Ziel ist es die gemeinsame Endfassung bei einem Mediator aufzusetzen. Ohne die Anwälte. Kostet zwar auch Geld, aber ist deutlich einfacher als sich zu zweit am Ende eh nur wieder anzufetzen und im Kleinklein hängen zu bleiben.

Nun ist es so, dass unser Sohn in den letzten Wochen einige Anzeichen von kurzen Aggressionsausbrüchen zeigt. Er knirscht nachts auch mit den Zähnen.
Die KM war beim Arzt und der hat ihr den Kindersport empfohlen.

Jetzt kommt die alte ignorante Art der KM wieder voll zu tragen:
Trotz mehrfacher Anforderung weiß ich weder wo und wann der Sport ist (um auch dabei sein zu können).
Sie will erstmal die Auswirkungen des Sports abwarten, bevor sie die Vereinbarung angeht. Mein Einwand daraufhin war: der Text kann fertig gemacht werden, das Start-Datum kann man nachtragen.
 
Es ist dieses ignorieren, hinhalten und der Strauß an Ausreden, der mich in Rage bringt. Ich agiere im Geiste des Konsens, des Miteinander für das Kind (die Aufgaben werden nicht kleiner).
Und die KM will das nicht. Sie will keinen Miteinander der Eltern. Sie will mich raushalten und ich soll nur ein möglichst geringen Anteil an seinem Familienumfeld sein.
Das sind auch diese Kompromisse beim Umgang. Stimme ich ihren Vorschlägen beim Umgangszeitenwechsel nicht zu, dann habe ich Pech. Null Entgegenkommen und nur dann wenn sie es strategisch für sich nutzen kann.

Welche Strategie muss ich auffahren um gegen solche Denkstrukturen mithalten zu können?
Ein Loslösen von der KM ist nur bedingt möglich, weil sie ja am längeren Hebel sitzt. Und jedes mal mit Anwalt und Gericht kommen, ist auf Dauer auch negativ auszulegen.
Ich bin echt überfragt.
 
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Malachit
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« Antwort #253 am: 15. September 2018, 11:11:12 »

Hallo Samson,

Und jedes mal mit Anwalt und Gericht kommen, ist auf Dauer auch negativ auszulegen.

Es ist zwar durchaus vernünftig, dass du nicht sofort die Justiz einschalten möchtest, aber ...

Welche Strategie muss ich auffahren um gegen solche Denkstrukturen mithalten zu können?

... gegenüber der Kindesmutter solltest du die Sache besser so darstellen, dass sie genau zwei Möglichkeiten hat: Entweder, sie arbeitet an dieser Vereinbarung freiwillig mit, oder aber der Familienrichter übernimmt diese Arbeit für sie.

Und überlege dir bitte vorher für dich selbst, wo die rote Linie verläuft, bei deren Überschreiten du dann halt doch Anwalt & Co einschalten wirst.

Viele liebe Grüße,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
Dad76
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« Antwort #254 am: 15. September 2018, 11:40:58 »

Dein Geschriebenes könnte 1zu1 von mir sein.
Ich habe aktuell genau das selbe Problem. Auch ich werde komplett aus der Erziehung etc. rausgehalten.

Ich hatte im Juni meine Verhandlung wegen Sorgerecht und einer Umgangsregelung. Leider ist diese Umgangsregelung "sehr spartanisch". Es regelt nicht, was passiert wenn Umgänge wegen Krankheit oder Urlaub ausfallen, keinen Ausbau des Umgangs etc. Und genau das lässt mich die Mutter spüren. Sie lehnt Familienberatung und Beratung beim Jugendamt kategorisch ab, erlaubt mir nicht meinen Kleinen im Rahmen meines Umgangs aus der Kita zu holen und das auch mit dem von dir schon erwähnten "Strauß an Ausreden". Und keinen interessiert es.

Das Jugendamt hat mir empfohlen, wieder den Weg über den Anwalt zu suchen, da ihnen die Hände gebunden sind wenn die KM jeder Art der Beratung bei Dritten ablehnt. Aktuell habe ich also wieder ein paar Euro in die Hand nehmen müssen und suche im Rahmen einer "Erstberatung" einen guten und vernünftigen Anwalt für mich. Und da ich mir sehr sicher bin, dass ich den noch sehr lange und immer wieder brauchen werde, "vergleiche" ich eben aktuell und versuche den bestmöglichen zu finden. Einen anderen Weg gibt es nicht für mich, da die KM einfach jede Beratung verweigert. Vielleicht kann ich ja mit Hilfe des Anwalts eine außergerichtliche Lösung finden, obwohl ich das auf Grund der gemachten Erfahrungen in den letzten 19 Monaten, für unmöglich halte. Die KM legt es bewusst darauf an, da hat man als Vater keine Chance.



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Samson1978
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« Antwort #255 am: 15. September 2018, 14:03:46 »


... gegenüber der Kindesmutter solltest du die Sache besser so darstellen, dass sie genau zwei Möglichkeiten hat: Entweder, sie arbeitet an dieser Vereinbarung freiwillig mit, oder aber der Familienrichter übernimmt diese Arbeit für sie.

Und überlege dir bitte vorher für dich selbst, wo die rote Linie verläuft, bei deren Überschreiten du dann halt doch Anwalt & Co einschalten wirst.

Letztens hat sie etwas erzählt, dass sie mit den Ergebnissen des Kindersports bis in KW 39/40 warten will. Und dann soll es mit der Vereinbarung bzw. deren Festzurrung weitergehen. Okay, die Frist soll sie haben.

Rote Linie? Ganz ehrlich, nach meiner Erfahrung beim kleinsten eigenwilligen/ willkürlichen Abweichen von der Vereinbarung. Das wäre die harte Linie. Ich habe aber das Gefühl, dass in dieser Angelegenheit Fingerspitzengefühl langfristig mehr Erfolg verspricht, als die Hammermethode. Zumal die Gerichte eh sehr zurückhaltend sind, den Müttern eine Ohrfeige zu verpassen. Das geht über ein "Du-Du" kaum hinaus. Wenn ich da den großen Holzhammer raushole, kann das auch nach hinten losgehen.
Ich mach den Rotz jetzt seit 3 Jahren mit. :-(
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nadda
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« Antwort #256 am: 17. September 2018, 09:41:36 »

Hi,

du machst es seit 3 Jahren mit und stell dich darauf ein, der Irrsinn geht weiter bis das Kind volljährig ist. Nur in immer neuen Formen.

Aufgeben ist keine Option, du bist der Erwachsene, du musst stark und vernünftig bleiben. Nachdem ich mich jetzt mit 11 Jahren Erfahrung im
Umgang  mit meinem Ex und 8,5 Jahren Erfahrung im Umgang mit der Ex meines Mannes rumschlagen darf, kann ich dir nur sagen: Es gab viele
Tränen, viel Kampf, viele schlaflose Nächte, unendlich viele Gespräche in denen ich mit Freunden, Psychologen, Beratern usw versucht habe das
ganze zu begreifen und zu verbessern.

Also wenn es wieder furchtbar ist: Beruhigungstee mit einem ordentlichen Löffel Honig, tief durchatmen und weitermachen.

Es hilft drüber zu reden, es hilft drüber zu schreiben, aber im Prinzip muss man es aushalten und versuchen das Beste draus zu machen. Die Rote Linie ist wichtig, ein selbstsicheres Auftreten auch. Ich würde ganz klar kommunizieren das du ihr bis zur KW x Zeit lässt, aber am Stichtag y ein Vorschlag von ihr da sein muss, weil es sonst gerichtlich geregelt werden muss. Und dann  ziehst du das auch durch.

LG
Nadda
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Samson1978
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« Antwort #257 am: 20. September 2018, 19:06:13 »

Nachdem ich heute von ihr erfahren habe, dass es nun doch eine Vereinbarung nur über die Anwälte geben soll, gibt es heute eine Email mit der roten Linie. Und der Androhung bei Überschreitung. Ich habe von ihrer hinterhältigen, scheinheiligen und niederträchtigen Art die Sch***ze voll.

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Samson1978
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« Antwort #258 am: 28. November 2018, 18:38:14 »

Und wenn du denkst es geht nicht schlimmer, dann setzt jemand noch einen oben drauf.

Letztens ist meine 17jahre alte Katze gestorben. Ein großer Verlust für mich. Am Sonntag darauf habe ich sie auf dem Grundstück in der Nähe des Hauses beerdigt. Meine Eltern waren dabei und natürlich auch mein Sohn.
Wir haben im Vorfeld darüber gesprochen. Er wollte die Katze sehen und ich habe ihm die Decke gezeigt in der sie gewickelt war. Wenn er sich ein Bild geschaffen hat, wo sie nun hin gegangen ist, dann habe ich ihm das Bild gelassen.
Jetzt kam ein Schreiben der gegn. RAin in der erstens die sachgemäße Lagerung der toten Katze zwischen Tod und Beerdigung angezweifelt wurde.
Zudem hätte ich die KM über die Beerdigung informieren sollen und ihr sagen sollen, dass ich mit meinem Sohn über das Thema "Tod" mit ihm gesprochen habe.
Sie wusste aber auch, dass die Katze gestorben war.

Und das Kind hat das Thema "tote Katze" scheinbar nach dem Umgang bei der KM noch oft angesprochen. Es hat ihn -ganz normal- beschäftigt. Nun war das aber für die KM und die RAin scheinbar nicht normal, denn laut ihrer Aussage hatte er kein Verhältnis zur Katze.
Völliger Unsinn, er hat bei mir mit der Katze geschmust und regelmäßig nach ihr gefragt.

Ich bin einfach nur entsetzt über solch eine Vorgehensweise. Weder die Trauer wird berücksichtigt, noch das der Tod zum Leben dazugehört und auch einem 4jährigen vermittelt werden kann.
Noch der einfache Aspekt der Verständigung. Die KM hätte mich anrufen können, wenn das Kind zu oft darüber gesprochen hat. Dann hätte man bei einem Telefonat alle Fragen klären können.
Stattdessen wird ein aggressives Schreiben der RAin an meinen RA geschickt mit haltlosen Behauptungen, Forderungen und Bedingungen.
Erste Reaktion meines RA: einfach nur krank.
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Kasper
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« Antwort #259 am: 28. November 2018, 20:41:18 »

Moin,

tröste Dich, dass ist der gravierende Punkt, wenn eine Ex auf die richtige (nach meiner Erfahrung meist eine 'in) Anwältin trifft, dass diese sich selten auf das wesentlich konzentrieren, sondern schlichtweg neben der Spur zu gehen scheinen. Meine Ex (bzw. deren Anwältin) hat in den ganzen Jahren kein sachlich orientiertes Schreiben hinbekommen, an welches ich mich erinnern kann. Aber ich vermute, wenn man selbst mit einem Abstand mehrerer Jahre darüber sprechen würde, dass diese sich keiner Schuld bewusst sind.
Solche Anwälte sollten meiner Meinung nach verboten werden...

Nicht drüber aufregen, ist dabei immer noch der beste Rat. Vermutlich wollen die nur den Konflikt schürren...

Gruß
Kasper
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Samson1978
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« Antwort #260 am: 29. November 2018, 18:23:11 »

Ja, ich habs unter "Wahnsinn und andere Ausfälle" angeheftet.

Das Ganze ist aber wirklich nicht sauber und mental nachvollziehbar.
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Susi64
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« Antwort #261 am: 29. November 2018, 19:03:09 »

Hallo,

aus meiner Sicht hast Du nichts falsch gemacht. Schliesslich fragt Dein Sohn nach der Katze und da muss man es schon erklären und das hast Du ganz gut gelöst.

Es gibt aber viele die mit dem Tod nicht klarkommen und das deshalb mit einem Kind nicht besprechen möchten. Bei der Familie der Freundin meines Sohnes war der Hund gestorben, der 2jährigen Schwester hatte man erklärt, dass der Hund jetzt im Himmel sei. Damit war sie einverstanden. Sie ist dann jeden Abend ans Fenster gegangen und hat in den Himmel geschaut und "Gute Nacht, ..Name des Hundes .." gesagt. Die größere Schwester war tatäschlich der Meinung, dass das Kind davon einen bleibenden seelischen Schaden bekommen würde.
Was ich damit sage will ist, dass es durchaus Menschen gibt die im Tod der Katze ein riesen Problem sehen!

VG Susi
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Kasper
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« Antwort #262 am: 29. November 2018, 19:21:06 »

Als der Zwerghamster meines Sohnes starb, haben wir ihm feierlich in der Toilette ein "Seemannsgrab" verschafft. Mit Fahne einwickeln und Trompete ...

Der Tot gehört zum Leben dazu. Viele mögen es steril und möchten damit nicht in Berührung kommen. Ich besuche auch nach Jahren noch das Grab meines Vaters (mehr oder weniger regelmäßig) und die Kinder schauen sich auch neugierig die Weltkriegsgräber an. Auch einen Babyfriedhof haben wir da, da liegen teilweise Kinder, die im Mutterleib gestorben sind.
Man muss es nicht focussieren und jeder geht es auf seine Weise damit um. Wie Susi schon beschrieb...

Gruß
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« Antwort #263 am: 29. November 2018, 21:14:57 »

Ganz genau so seh ich das auch. Man kann das Thema ansprechen und wenn das Kind sagt, das Tier schläft jetzt oder ist im Himmel, dann läßt man ihm seinen Gedanken.
Es wird später schon erkennen was wirklich geschieht.
Wichtig ist, dass das Kind erkennt, dass das Tier nicht mehr da ist. Also muss eine Möglichkeit der "Metamorphose" geschaffen werden. Also einfach nur ein Ort/Grund/Antwort wo das Tier jetzt ist. Das muss das Kind für sich herausfinden und diesen Gedanken greift man als Elternteil dann nur auf.
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« Antwort #264 am: 06. Januar 2019, 14:18:53 »

Ich brauche zum weiteren Vorgehen mal euren Rat.

Es gibt derzeit Verhandlungen zur Umgangssvereinbarung. Diese werden nur durch die RA kommuniziert.

Der aktuelle Entwurf der Gegenseite sieht folgende Eckpunkte vor.

-Standardumgang von Samstag 8.00 bis Montag 8.00 alle 14 Tage
-Ausnahmen betreffen die hohen Feiertage, seinen Geburstag und den Geburtstag seiner Halbschwester. Dann wird das Umgangs-WE am nächstfolgenden WE nachgeholt ohne den Gesamtrhythmus zu verschieben.
-Feiertage: Ostermontag, Pfingstmontag, 2.Weihnachtsfeiertag, Silvester jeweils nur von 8-17Uhr
-Sein Geburtstag: am Tag nach seinem Geburstag von 15-17Uhr Umgang
-Geburtstag seiner Halbschwester (mütterlicherseits): komplettes Umgangs-WE wird am nächstfolgenden WE nachgeholt ohne den Gesamtrhythmus zu verschieben
-Umgangsausfall ist in allen Punkten unstrittig und wird von mir akzeptiert
-Ferien: erst mit Beginn der Schule (vermutlich 2021) werden je 1 Woche Sommer- und Herbstferien mit mir ermöglicht
- zudem muss ich bis Ende Nov der Vorjahres den Sommerurlaub angeben. (Das ist beruflich in meiner Position erschwerend)
- und auch hier gibt es Einschränkungen die auf Halbschwister vom Kind Rücksicht nehmen

unser Entwurf sieht folgende Punkte vor:

Umgang:
1.Woche Sa 9.00 bis So 17.00
2.Woche Sa 9.00 bis Mo 8.00
Mittwochsumgang jede Woche

Feiertage: die hohen Feiertage im jährlichen Wechsel (also Weihnachten 2018 beim KV, 2019 bei KM, Silvester 2018 bei KM, 2019 bei KV usw)
Urlaub: 1 Woche Sommer und 1 Woche Herbst
Geburtstag: ich hole ihn nach der Kita an dem Tag zu mir

Nun ist es so, dass wir den anderen Entwurf so nicht annehmen wollten. Daraufhin sollen wir argumentieren, warum nicht und wenn die Argumente nicht gefallen, dann bleibt es dabei.
Unsere Fragen und Gegenvorschläge blieben bis jetzt ohne Würdigung.
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midnightwish
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« Antwort #265 am: 06. Januar 2019, 15:39:44 »

Umgang:
1.Woche Sa 9.00 bis So 17.00
2.Woche Sa 9.00 bis Mo 8.00
Mittwochsumgang jede Woche

Geburtstag: ich hole ihn nach der Kita an dem Tag zu mir

Zu diesen 2 Punkten 2 Fragen:

was ist mit der 3. und 4. Woche? Oder soll es heißen, dass du euer Kind jedes Wochenende bei dir hast? Das wirst du nicht durchbekommen. Denn auch die Mutter hat das Recht Wochenenden komplett mit dem Kind zu verbringen. Ich würde da eher darauf abstellen, dass das Kind vom Freitag nach de, Kiga bis Montag zum Kiga alle 2 Wochen bei dir ist.

Zum Thema Geburtstag: Damit nimmst du der Mutter komplett die Möglichkeit Zeit mit dem Kind an seinem Geburtstag zu verbringen. Zudem würdest du das Kind dann, wenn sein Geburtstag auf ein Wochenende fällt gar nicht sehen.

Und ich würde die hälftige Teilung aller Ferien vorschlagen und da auch einen Wechsel, z.B. in ungeraden Jahren die erste Hälfte der Sommerferien, in geraden, die zweite Hälfte etc.
Das bringt euch beiden Planungssicherheit, eben auch für dich im Job. Du weisst dann auch imemr im Voraus, wann du Urlaub benötigst.

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Samson1978
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« Antwort #266 am: 06. Januar 2019, 19:40:14 »

Mit den Woche ist der 14tägige Wechsel gemeint.

Ich weiß, das Thema Geburtstag ist noch ziemlich unausgegoren. Mit meiner Idee würde ich eh nicht durchkommen.

Beim Thema Urlaub kann man über alle Muster reden, aber halt ab 2019 und nicht erst wenn er in der Schule ist.
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« Antwort #267 am: 06. Januar 2019, 20:19:37 »

Hallo,

ich habe 2 Anmerkungen.
Die hohen Feiertage im Wechsel klingt gut, wird aber nicht funktionieren, weil Dein Kind Weihnachten auch mit der Halbschwester und seinen anderen Verwandten wird verbringen wollen.

Der Urlaub sollte jetzt geregelt werden und möglichst sinnvoll. Warum willst Du nur eine Woche Urlaub im Sommer? Bringst Du das Kind dann zur KM und machst noch eine Woche alleine Urlaub?
Wenn das Kind in die Schule kommt wird es sich zeigen, dass Kinder mehr Ferien als Eltern Urlaub haben. Diese Argumentation ist zwar im Moment abstrakt,könnte aber helfen im Sommer 2 Wochen zu bekommen.

VG Susi
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« Antwort #268 am: 07. Januar 2019, 18:31:35 »

Ich hab den Entwurf jetzt mal noch ausgeglichener gestaltet. Bezug liegt jetzt mehr auf dem jährlichen Wechsel beim Geburstag und dem täglichen Wechsel bei mehrtägigen Feiertagen.

Was sagt ihr eigentlich zur Dominanz seiner Halbschwester was die Ausnahmen beim Umgang angeht. Das Schreiben liest sich fast immer so:

"Umgang soundso, außer die Geschwister des Kindes mütterlicherseits haben Geburstag."

Laß die KM mal noch 1 oder 2 Kinder oder eine Fußballmannschaft produzieren und ich kann meinen Umgang an den Nagel hängen... :-)
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Kasper
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« Antwort #269 am: 07. Januar 2019, 19:35:26 »

"Umgang soundso, außer die Geschwister des Kindes mütterlicherseits haben Geburstag."
Der Umgang wird am darauffolgenden Wochenende nachgeholt, ohne dass es einer weiteren Absprache benötigt.

Wenn Du Dich mit weniger zufriedengibst, dann kommt es tatsächlich so wie Du voraussagst ... Vor jedem Gricht bekommst Du eine klarerere Aussage.

Gruß
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« Antwort #270 am: 07. Januar 2019, 20:06:48 »

So hab ich es auch formuliert. Egal aus welchen Gründen der Umgang ausfallen kann, er wird am nächsten WE einfach nachgeholt.
Dann ist mir wurscht ob die Halbschwester zum Frisör muss oder der Haushund entwurmt werden muss. Das WE wird eh nachgeholt.
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Samson1978
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« Antwort #271 am: 01. Februar 2019, 15:29:49 »

Irgendwie kommen wir gerade nicht weiter.

Nach meinem neuen Vorschlag kam nun Anfang der Woche ein neuer Entwurf der Gegenseite.
Über einige Punkte kann ich ja hinweg sehen.

Knackpunkte sind:
Geburtstag des Kindes - ich sehe ihn immer am Folgetag nur zwischen 15-17Uhr
Ferien - erst ab Schulalter, dann 1 Woche Sommer/ 1 Woche Herbst, erst ab 2.Klasse auch 2 Wochen im Sommer (Zusatz: fällt der Ferienumgang auf einen Geburtstag eines Geschwisterkindes (auch zukünftige) wird die Woche verschoben
Feiertage - immer der selbe Rhythmus, immer nur von 8-17Uhr und besonders Weihnachten nur der 2.Feiertag. 

Was tun? Ich finde einige Punkte demütigend und mehr als zweitklassig was meine Rolle angeht.
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« Antwort #272 am: 01. Februar 2019, 16:06:57 »

Hallo,

die Geburtstage sehe ich unkritisch. Viel wichtiger ist, dass Du die Übernachtungen bekommst und eben auch eine Woche Ferien im Sommer. Wenn das Kind in die Schule geht kann der Umgang weiter aufgebaut werden.

VG Susi
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« Antwort #273 am: 01. Februar 2019, 18:46:46 »

Knackpunkte sind:
Geburtstag des Kindes - ich sehe ihn immer am Folgetag nur zwischen 15-17Uhr
Ferien - erst ab Schulalter, dann 1 Woche Sommer/ 1 Woche Herbst, erst ab 2.Klasse auch 2 Wochen im Sommer (Zusatz: fällt der Ferienumgang auf einen Geburtstag eines Geschwisterkindes (auch zukünftige) wird die Woche verschoben
Feiertage - immer der selbe Rhythmus, immer nur von 8-17Uhr und besonders Weihnachten nur der 2.Feiertag. 
Der Kleine wird jetzt 5 ... ganz ehrlich, so ein Quatschkram.
Und wenn er zur Schule geht, dann klappt das in den Ferien nicht, weil da gerade die Sonne scheint? Und warum auf Geschwister rücksicht nehmen? Und dann noch Opa, Oma, Tante ... die Nachbarin.
Nein, ein festes Regelwerk und davon etwas mehr wie der Standard, damit Du dich auf den Standard herunterhandeln lassen kannst ...
Und der Standard sieht aus:
Alle 14 Tage, fest, ohne wenn un daber. Halbe Ferien und jeden zweiten Feiertag.
Umgang der ausfällt, wird sofort am darauf folgenden Tag/Wochenende nachgeholt. Krankheiten sind durch Attest nachzuweisen.

Gruß
Kasper
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Samson1978
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« Antwort #274 am: 02. Februar 2019, 10:57:17 »

Laut Anwalt weicht diese Regelung sehr vom Standardumgang ab. Leider ist der Richter kein Freund von umfangreichen Erklärungen oder läßt sich auf Diskussionen ein. Es findet Umgang statt, also kann man auch mit der Regelung leben...
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