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vatersein.de - Forum 19. September 2018, 20:58:03 *
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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 36551 mal)
Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #225 am: 07. März 2018, 19:15:16 »

Nein, ich bin nur froh, dass auch mal was in die richtige Richtung läuft.
Danke muss ich nicht sagen. Dazu besteht kein Anlaß.

Ich werde erstmal den 5-seitigen Vorschlag in Ruhe durchlesen müssen. Die Übernachtung ist gestaffelt und der Grundtenor ist, dass trotz Übernachtung (18-7 Uhr herausgerechnet) die Umgangsstunden nicht erhöht oder verringert werden sollen. Nicht eine Minute.
Das führt halt zu einer recht komplizierten Berechnung wann, wie, von wo nach wo. Und selbst Montag früh die 1h zwischen Aufstehen und in Kita bringen, wird fest angerechnet. *crazy*
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Susi64
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« Antwort #226 am: 07. März 2018, 20:35:07 »

Hallo,

ich stimme Dir voll und ganz, dass das Ganze Unfug ist, wenn um Stunden gekämpft wird. Ein Wochenende Freitag bis Sonntag/Montag mit Übernachtungen ist Standard. Da muss man nicht feilschen und da würde ich auch nicht mitmachen. Das es eine stufenweise Anpassung gibt ist ok, aber alles andere solltest Du ablehnen.

Dein Problem ist aber natürlich dieser (idiotische) Vergleich. Mehr als Samstag bis Sonntag plus Übernachtung steht da eigentlich nicht drin, plus dem Umgang unter der Woche, der nicht wirklich geregelt ist.

VG Susi

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Samson1978
_Samson1978
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« Antwort #227 am: 12. März 2018, 17:14:24 »

Habe ein aktuelles Beispiel wo deutlich wird, wie die KM gestrickt ist.

Gestern waren wir beim Opa. Der wohnt ca. 80km entfernt. Wir haben uns rechtzeitig auf den Heimweg gemacht und sind in einen Stau geraten aufgrund einer Autobahnsperrung.
Ich habe die KM darüber informiert, dass wir ca. 15min später kommen.
Zudem hatte der Kleine noch Reizhusten, so dass ich schnell an die Tanke fuhr um ihm etwas zu trinken zu holen.
Übergabe mit ihrem LG ohne Probleme. Das Thema Husten noch mal angesprochen, aber mein Sohn hat auch schon bei denen oft gehustet.

Abends kam dann eine SMS von der KM, dass aufgrund der Verspätung beim nächsten Umgang halt erst eine Abholung erst 15min später erfolgen kann.
Das zeigt doch deutlich, dass sie das Kind wie eine Sache behandelt. Will mich bestrafen und nimmt ihn dazu als Werkzeug. Grauenhaft, bekloppt, dumm und kleinlich.
Ich habe ihr geantwortet, dass mir die sichere und wohlbehaltene Ankunft wichtiger ist. Wenn ihre Priorität die Stechuhr ist, dann ist das sehr bedauerlich aber zu verschmerzen.
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Kasper
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« Antwort #228 am: 12. März 2018, 19:40:03 »

Ich habe ihr geantwortet, dass mir die sichere und wohlbehaltene Ankunft wichtiger ist. Wenn ihre Priorität die Stechuhr ist, dann ist das sehr bedauerlich aber zu verschmerzen.
Und bringst ihn 15 Minuten später zurück ... Aber tröste Dich, ich kenne viele Frauen, die eigene Verfehlungen als vernachlässigungswürdig ansehen. Schlimm sind immer nur die anderen ...

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Samson1978
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« Antwort #229 am: 12. März 2018, 20:09:10 »

Ach, die 15min - da steh ich drüber.
Was mich wütend macht ist, dass sie ihn instrumentalisiert und ihn bestraft in dem sie mich bestrafen will.
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Tsubame
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« Antwort #230 am: 12. März 2018, 21:26:27 »

Hallo Samson,

Tatsächlich vergisst die Kindesmutter in ihrerÜberheblichkeit das Kindeswohl. Aber Das Kind und Du schaut gemeinsam und geht gemeinsam nach vorne, während sie im Schlamm stecken blieb.

Sie ist auch nicht fähig Euren Vergleich richtig einzuschätzen. Der Vergleich besteht ja nicht aus Worthülsen.

Was wollte der Richter mit ihm erreichen ? Was ist der Sinn und Zweck des Vergleiches ? Was ist der Sinn und Zweck der Übernachtungen ? Dass Kindesmutter die Minuten zählt ? Bestimmt nicht.

VG,
Tsubame.

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Samson1978
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« Antwort #231 am: 13. März 2018, 16:56:04 »

Das ist wohl wahr. Der Vergleich (so unbestimmt er auch sei) soll ja die Kommunikation fördern, weil es Aufgabe der Eltern ist sich abzustimmen.
Sie sieht es als Vertrag an: was nicht drin steht, steht nicht zur Debatte.

Der Kleine und ich machen unser Ding. Er zeigt immer deutlicher seine Emotionen und verabschiedet sich nun auch winkend an der Haustür. Das sind gute Zeichen, die mir Kraft geben.
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Tsubame
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« Antwort #232 am: 14. März 2018, 09:26:48 »

Das ist wohl wahr. Der Vergleich (so unbestimmt er auch sei) soll ja die Kommunikation fördern, weil es Aufgabe der Eltern ist sich abzustimmen.
Sie sieht es als Vertrag an: was nicht drin steht, steht nicht zur Debatte.

Der Kleine und ich machen unser Ding. Er zeigt immer deutlicher seine Emotionen und verabschiedet sich nun auch winkend an der Haustür. Das sind gute Zeichen, die mir Kraft geben.

Genau so ist es.
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Samson1978
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« Antwort #233 am: 04. April 2018, 19:53:56 »

Mittlerweile ist etwas Bewegung in das Thema Übernachtung gekommen.

Mir liegt nun ein Vertrag vor der die Übernachtung regeln soll.
Basis sind die derzeitigen Umgangszeiten, die auf 39,5h pro 4 wochen gerechnet wurden. Ja, die halbe Stunde wurde so angesetzt. *crazy*
Schlafenszeit von 18.00 bis 7.00 wurde herausgerechnet.

So soll es laut KM ab April ablaufen.
1.WE
Sa 11.00 bis So 15.00 Uhr

2.WE (nach 14 Tagen)
Sa 8-15Uhr
So 11.00 bis Mo 8.00 (Kita)

dann wieder wie 1.WE und soweiter.
Dazu noch der Mittwochsumgang, der einmal ausfallen soll pro Monat.

Das ist die Eingewöhnungsphase bis Ende Sept 2018. Über die Auswertung gibt es nur diesen Satz: Spätestens im Zeitraum vom xx bis xx wird eingeschätzt, ob das Verhalten vom Kind dazu geeignet ist, in die Stabilitätsphase überzugehen oder die Eingewöhnungsphase zu verlängern.

Es gibt dann noch eine Stabilitätsphase und eine Erweiterungsphase mit schreitweisen Ausbau der Übernachtung von Sa bis Mo (Kita).
Grundsätzlich ein guter Ansatz, aber viel zu kompliziert.
Und es sind jede Menge Fragen offen.
Wer entscheidet wann die jeweilige Phase erfolgreich ist?
Was ist bei unterschiedlicher Wahrnehmung und somit unterschiedlicher Meinung?
Was ist bei nicht Einigung zum Mittwochsumgang nach Kita?
« Letzte Änderung: 04. April 2018, 20:01:09 von Samson1978 » Gespeichert
Tsubame
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« Antwort #234 am: 06. April 2018, 17:49:56 »

Hallo,

Ich würde den Mittwochsumgang nicht kürzen. Der steht ja irgendwie in Eurem Vergleich ?

Für die endgültige Phase würde ich beim Freitag (bis Montag vor der Kita) nach der Kita ansetzen, wenn das bei Dir möglich ist.

Ich würde auch einen Satz einbauen, welcher feststellt, dass im Sinne des richterlichen Vergleichs vom XX, die Umgangszeiten dem Alter des Kindes schrittweise angepasst werden (das Kind kommt ja irgenwann in die Schule), falls eine Absprache der Eltern diesbezüglich nicht möglich ist mit Hilfe der vom Richter vorgeschlagenen Mediation.

Die nächste Baustelle sind dann die Ferien.

Du musst das Kind samstags und sonntags um 15 Uhr zurückbringen. Ich weiss nicht mehr, wie alt der Kleine ist und wie es mit Mittagsschlaf etc. aussieht. Aber das Kind wird sehr wenige Nachmittage bei Dir verbringen. Ich würde 18 Uhr vorschlagen  und mich dann auf 17 Uhr einigen.

VG,
Tsubame.


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Samson1978
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« Antwort #235 am: 08. April 2018, 16:24:13 »

Die erste Übernachtung war in unseren Augen ein voller Erfolg. Wenn man von einem alltäglichen und völlig normalen Vorgang überhaupt so sprechen kann.
Der Kleine (jetzt 3,5 Jahre alt) war gut drauf, hat viel gelacht und entspannt. Einschlafen hat funktioniert ohne Probleme, Schlafphase (etwas unruhig) aber mit 10h ausreichend lang, auch morgens alles friedlich und entspannt.

Ich werde den Mittwoch nicht hergeben. Das sind kleine Brücken bis zum nächsten Umgang, die sehr wichtig sind. Das kann dann später mal wegfallen.
Unser Vorschlag ist derzeit:

1.WE Sa 8.00Uhr bis So 16.00
2.WE So 8.00Uhr bis Mo 8.00

plus die Mittwoche wie bisher vereinbart.
Das bis Ende Sept 2018 und dann schauen wir mal weiter wie wir den Ausbau vereinbaren.
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Tsubame
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« Antwort #236 am: 08. April 2018, 18:58:34 »


 
Grossartig.
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Samson1978
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« Antwort #237 am: 06. Mai 2018, 21:50:17 »

Neben all den negativen Dingen muss ich auch mal was positives erzählen:

Es war wieder Papa-WE. Samstag Nachmittag mit Ball spielen, Spielplatz, Bratwurst, Limo und Fahrt mit der Parkeisenbahn.
Abends noch im Bett gekuschelt.
Heute Vormittag haben wir mit großem Erfolg Fahrrad fahren geübt.
Nur Kurven und Bremsen müssen wir üben.
Und bei allem ein Kind was lacht, aufgeweckt ist und auch bockig sein kann. Halt ein 3,5jähriger, der seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Da muss man als Vater auch härter sein, als es die eigenen Emotionen eventuell zulassen.

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MJ1977
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« Antwort #238 am: 06. Mai 2018, 21:57:22 »

Halt ein 3,5jähriger, der seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Da muss man als Vater auch härter sein, als es die eigenen Emotionen eventuell zulassen.

Dass kenne ich auch. Da muss auch selbst lernen eine klare Linie zu finden. Tut man es nicht, wird einem auf der Nase herumgetanzt bzw. es wird versucht
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Samson1978
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« Antwort #239 am: 29. Juni 2018, 17:23:25 »

Ich will euch zumindest über den aktuellen Stand informieren.
Seitens der KM ist es ruhig. Sie hat vermutlich mit ihrem neuen Kind genug zu tun.
Auch die gegnerische RAin hält sich bedeckt. Weder zum Unterhalt (haben vermutlich eingesehen, das da nicht mehr zu holen ist) noch zum Umgang.

Scheinbar ist die KM so sehr mit dem zweiten Kind beschäftigt, dass ich sogar meinen Sohn zur Physiotherapie begleiten darf. Und sie hat dem Ersatzumgang (Kind war am regulären Mittwoch krank) zugestimmt.
Leider hatte sie mir nie erzählt, dass er regelmäßig zur Physio muss. Ich dachte das Thema wäre bei ihm längst erledigt.

Aber man will ja nicht meckern. :-)
 
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Samson1978
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« Antwort #240 am: 01. Juli 2018, 17:39:40 »

Er hat derzeit nur einen schweren Stand, der sich auch auf unsere Zeit auswirkt.
Mit dem neuen Kind ist er nun bei der KM nicht mehr das einzige Kind und logischerweise hat sich für einiges tiefgreifend geändert. Das macht ihm zu schaffen.
Wenn er bei mir ist, will er nach einiger Zeit zu Mama, weil sie ja nun "zu Hause sitzt und weint".
Ich denke, dass er eher Angst um seine "Position" hat und das Gefühl hat, dass Mama ihn nicht mehr lieb hat.

Das alles erschwert natürlich die Papazeit, weil er mit den Gedanken schnell woanders ist und es immer schwerer wird ihn abzulenken.
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« Antwort #241 am: 02. Juli 2018, 08:07:36 »

Moin.

Also - einen dreieinhalbjährigen zu beschäftigen, dass er nicht immer nur am Mama denkt sollte nicht so schwer sein. Und ja - evtl. steckt er anfangs in dem Zwiespalt, ob KM wohl alleine zu Hause sitzt und weint (Nein - denn sie hat ja das neue Baby) oder ob er seine Position des kleinen Prinzen vereidigen muss (auch nein, denn er hat ja was besonderes, nämlich die Zeit mit Dir) oder dass er einfach neugierig auf das  Baby.  Aber mal ehrlich - wenn Du Dein Ding als ganz normaler Umgangsvater machst, dann sollte das alles kein großes Problem sein und ihr eine wunderbare, ganz normale Zeit miteinander haben. Und je mehr sich das als Normalität einspielt, desto mehr Dein Sohn, dass er sch weder um KM. noch um seine
position  gedanken machen muss und er auch nichts verpasst, denn das Baby ist ja immer noch da, wenn er wieder zurück kommt.

gruss, toto
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Samson1978
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« Antwort #242 am: 02. Juli 2018, 09:32:46 »

Beschäftigen ist nicht das Thema. Aber wenn er etwas nicht will, sondern sich hinstellt u nach Mama ruft, erschwert es jeden Versuch der Ablenkung.
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« Antwort #243 am: 02. Juli 2018, 09:43:47 »

Aber wenn er etwas nicht will, sondern sich hinstellt u nach Mama ruft, erschwert es jeden Versuch der Ablenkung.
Das macht er genau solange, wie er merkt dass er damit durchkommt.

Ignorieren und was anderes machen ....

Gruß
Kasper
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« Antwort #244 am: 02. Juli 2018, 12:21:55 »


Ignorieren und was anderes machen

So mache ich es ja bereits.
Es erschwert natürlich so manche Aktivität.
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« Antwort #245 am: 02. Juli 2018, 13:38:34 »

So mache ich es ja bereits.
Es erschwert natürlich so manche Aktivität.

Aber wie gesagt - nur zweimal. Und wenn er damit nicht durchgekommt, im besten Fall sogar gar keine Aufmerksamkeit dafür bekommt, dann wird er es sein lassen.

Ein ehrliches Wort von mir nach Durchlesen Deiner Posts: Mach Dir nicht so viel Gedanken übers "Beschäftigen" oder gar "Ablenken". Mach(t) einfach Dein Ding. Lass die Papazeit das natürlichste von der Welt sein. Ich bin überzeugt, dass Junior bald ganz normal bei Dir sein wird. Und wenn ab & an mal wieder das Thema Mama und Geschwisterchen hoch kommt, dann altersgem. darauf eingehen. Aber nicht verhätscheln, schon gar nicht in Aussicht stellen vorzeitig zu Mama zurück zu können (denn Mama und das Baby brauchen ja auch mal ihre Ruhe und freuen sich, wenn Papa und Sohn zusammen Spaß haben).

toto
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« Antwort #246 am: 02. Juli 2018, 17:19:11 »

Ich kann ihn verstehen, gerade wenn die Trennung noch nicht so lange her ist. Auch Junior hat manchmal solche Mama-Phasen, in 99 % der Fälle ist das Thema aber schnell durch. Bei mir ist weniger dass ich mir Gedanken mache was ich "falsch" gemacht haben könnte, sondern eher ob die Gegenseite bei Kenntnis versucht mir einen Strick draus zu drehen.
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Samson1978
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« Antwort #247 am: 02. Juli 2018, 19:52:52 »

Das spielt auch eine Rolle.

Ich kann Junior beschäftigen und ihn mit einer gezielten Frage oder einem Spielzeug von "will zu Mama" abbringen. Und vorzeitig zurückbringen ist 100% gar keine Option.

Es ist nur so, dass ich lange für die Zeit mir ihm gekämpft habe und es nun doch nicht 100% geniessen kann, weil man immer auf der Hut ist.
Weil die Gegenseite etwas in den falschen Hals bekommen könnte.
Weil man nicht sicher ist, dass es ihm bei mir gut geht (auch wenn es meine LG tausendfach bestätigt).
Weil man nichts falsch machen möchte.
Weil er natürlich jetzt seinen eigenen Kopf bekommt und ihn durchsetzen will und ich da einfach nicht die väterliche Sicherheit aufbringe, die eigentlich notwendig wäre. Denn ich sehe ja, wie ihn manche Sachen beschäftigen. Das weckt Schuldgefühle.
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« Antwort #248 am: 02. Juli 2018, 20:22:30 »

Mensch Väter - seid doch mal Männer!

Ich kann Junior beschäftigen und ihn mit einer gezielten Frage oder einem Spielzeug von "will zu Mama" abbringen.
Na also!

Und vorzeitig zurückbringen ist 100% gar keine Option.
Sehr gut!

Es ist nur so, dass ich lange für die Zeit mir ihm gekämpft habe und es nun doch nicht 100% geniessen kann, weil man immer auf der Hut ist.
Weil die Gegenseite etwas in den falschen Hals bekommen könnte.
Warum auf der Hut sein? Auch wenn irgendetwas nicht 100% optimal ist, dann weiß die olle Gegenseite davon doch gar nichts. Und was meinst Du, wieviele Male es im ganz normalen Alltagswaansinn bei der KM nicht ganz optimal läuft. Und abgesehen davon, dass Du nichts davon erfährst, und wenn auch nichts machen könntest, es passiert einfach. Und Kinder sind nicht aus Porzellan und gehen idR nicht kaputt.

Weil man nicht sicher ist, dass es ihm bei mir gut geht (auch wenn es meine LG tausendfach bestätigt).
Ich denke, wenn  es dem Jungen tatsächlich nicht gut geht, dann merkst Du das. Aber nur weil er mal kurz zu Mama will, ist das noch überhaupt kein Grund an Dir und Deiner Vaterrolle zu zweifeln!

Weil man nichts falsch machen möchte.
Und du wirst soviel "falsch" machen! Sei Dir da sicher! Subjektiv aus Sicht der böswilligen KM. Aber auch objekitv. Meinst Du, wir hätten bei unseren ersten Kindern immer alles richtig nach Lehrbuch gemacht?!

Weil er natürlich jetzt seinen eigenen Kopf bekommt und ihn durchsetzen will und ich da einfach nicht die väterliche Sicherheit aufbringe, die eigentlich notwendig wäre. Denn ich sehe ja, wie ihn manche Sachen beschäftigen. Das weckt Schuldgefühle.
Kinder suchen ihre Grenzen. Die muss man als Eltern - egal ob BET oder UET - ihm aufzeigen. Sonst wird es eine verzogene Göre, die lernt, Euch gegeneinander auszuspielen. Und auch als UET darfst, ja musst, Du sicher auch mal der strenge Vater sein. Schuldgefühle? Weswegen? Weil ihr keine althergebrachte "heile" Familie seid? Sei Dir sicher, das ist schon lange nicht mehr der Standard. Und die Kinder werden trotzdem groß! Gut tut ihnen, Mama und Papa zu haben. Ein Paar, das müssen die beiden nicht sein.

Ich hoffe, meine direkten Worte kommen an! Mach Dich gerade! Sei ein Mann! Sei ein stolzer, konsequenter Vater!

Gruß, toto
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Samson1978
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« Antwort #249 am: 02. Juli 2018, 21:38:12 »

Danke. Direkte Worte helfen mir mehr.

Konsequent zu sein und nicht aus Schuldgefühlen nachzugeben, ist die große Kunst und Aufgabe.
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