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Autor Thema: Umgangsrecht für 2jährigen Sohn  (Gelesen 48717 mal)
Kasper
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« Antwort #275 am: 02. Februar 2019, 11:15:13 »

Dann weiter zum OLG.
Die Begründung deckt nicht einmal die Minimalsätze des BGH ab.
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Samson1978
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« Antwort #276 am: 08. März 2019, 10:14:07 »


-Standardumgang von Samstag 8.00 bis Montag 8.00 alle 14 Tage
-Ausnahmen betreffen die hohen Feiertage, seinen Geburstag und den Geburtstag seiner Halbschwester. Dann wird das Umgangs-WE am nächstfolgenden WE nachgeholt ohne den Gesamtrhythmus zu verschieben.
-Feiertage: Ostermontag, Pfingstmontag, 2.Weihnachtsfeiertag, Silvester jeweils nur von 8-17Uhr
-Sein Geburtstag: am Tag nach seinem Geburstag von 15-17Uhr Umgang
-Geburtstag seiner Halbschwester (mütterlicherseits): komplettes Umgangs-WE wird am nächstfolgenden WE nachgeholt ohne den Gesamtrhythmus zu verschieben
-Umgangsausfall ist in allen Punkten unstrittig und wird von mir akzeptiert
-Ferien: erst mit Beginn der Schule (vermutlich 2021) werden je 1 Woche Sommer- und Herbstferien mit mir ermöglicht
- zudem muss ich bis Ende Nov der Vorjahres den Sommerurlaub angeben. (Das ist beruflich in meiner Position erschwerend)
- und auch hier gibt es Einschränkungen die auf Halbschwister vom Kind Rücksicht nehmen

Auch nach einigen Schreiben und einer persönlichen Schilderung und Stellungnahme von mir an die KM (übermittelt über die RA) hat sich zu o.g. "Angebot" nichts wirklich bewegt.
Einzig zu Silvester gibt es eine Erweiterung inkl. 1 ÜN bis ins Neujahr.
Und ab dem zweiten Schuljahr kann es unter Berücksichtigung aller möglichen Konstellationen eine zweite Urlaubswoche im Sommer geben.

Was soll ich nun tun?

Ich schlage mich dabei mit folgenden Gedanken herum.
pro:
- es kommt Ruhe und Stabilität in die Angelegenheit
- ich habe bereits guten Kontakt und eine Beziehung zu meinem Sohn
- ich kann mich damit von dieser herrschsüchtigen und bestimmenden KM abwenden und bekomme auch Ruhe in meine jetzige Beziehung
- bei Gang vor Gericht kann es besser oder schlechter ausgehen für den Umgangsumfang

contra:
- sie legt die Regeln vor und es wird abgenickt
- die Vereinbarung ist auf unbestimmte Zeit und die Erfahrungen hinsichtlich Kompromisse seitens der KM sind schlecht
- die Halbschwester wird als Ausnahmeregelung viel zu sehr beachtet
- die Regelungen sind einseitig und manifestieren eher den aktuellen Status als das sie die Vater-Sohn-Beziehung ausbauen
- bei Gang vor Gericht kann es besser oder schlechter ausgehen für den Umgangsumfang
- ich fühle mich nicht entsprechend berücksichtigt und meine Rolle als Vater beachtet und wahrgenommen
- bei Unterzeichnung der Vereinbarung werden auch weiterhin keine Informationen zu seinem Kinderarzt, Sporttermine, usw. vorliegen - das könnte man vor Gericht einfordern
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Dad76
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« Antwort #277 am: 08. März 2019, 10:27:44 »

Ich würde es davon abhängig machen, wie du die KM einschätzt. Und dahingehend war dein bisher Geschriebenes eigentlich eindeutig.
Demnach würde ich nicht davon ausgehen, dass tatsächlich "Ruhe und Stabilität" in die Sache kommt.

Das Problem ist doch, dass man nie weiß, was die KM aus deinem Verhalten schlussfolgert. Ich war knapp 1 Jahr lang immer "weichgespült", was aber nicht zu mehr Ruhe sondern eher zu mehr Konflikten führte, da die KM sich immer mehr herausnahm. Das Ganze zehrte viel mehr an meiner Gesundheit als mir lieb war. Und da mir sehr viel an meinem Sohn liegt, kannst du dich bei auftretenden Problemen auch niemals "von dieser herrschsüchtigen und bestimmenden Mutter" abwenden. Das geht einfach nicht, wenn dabei so großes Konfliktpotential herrscht.

Gruß Dad
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Samson1978
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« Antwort #278 am: 08. März 2019, 11:00:06 »

Wobei ein Prozess zwar den Umgangsumfang verbessern kann, aber kein Garant für Ruhe u Stabilität ist. Weil die KM sich ungerecht behandelt fühlt und mal so richtig Streß macht. Und wir wissen wie lange es dauert, bis es seitens der Gerichte auf die Finger gibt.
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Dad76
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« Antwort #279 am: 08. März 2019, 11:05:44 »

Wobei ein Prozess zwar den Umgangsumfang verbessern kann, aber kein Garant für Ruhe u Stabilität ist. Weil die KM sich ungerecht behandelt fühlt und mal so richtig Streß macht. Und wir wissen wie lange es dauert, bis es seitens der Gerichte auf die Finger gibt.

Deswegen habe ich ja geschrieben, dass du es davon abhängig machen musst, wie du die KM einschätzt.
Und nach all deinem wenig positiv Geschriebenen (außer dem aktuellen Umgang) würde ich mir dabei nicht allzu große Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage machen, wenn du einfach nichts tust.
« Letzte Änderung: 08. März 2019, 11:10:24 von Dad76 » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #280 am: 08. März 2019, 11:15:59 »

Moin,

nach meiner Erfahrung ist es eher so, dass je weichgespülter und "kindesorientierter" man ist, um so mehr tanzt einem die KM auf der Nase herum. Sogar mehr noch, Berater (JA, EZB, etc) werfen Dir dann irgendwann sogar vor, dass Du das alles hast mit Dir machen lassen und jetzt nicht einfach alles ändern kannst.

Ich würde klare Kante zeigen ...

Gruß
Kasper
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« Antwort #281 am: 08. März 2019, 14:38:53 »

Also einen gerichtlich geregelten Umgang einklagen.
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« Antwort #282 am: 08. März 2019, 19:22:16 »

Moin,

nach meiner Erfahrung ist es eher so, dass je weichgespülter und "kindesorientierter" man ist, um so mehr tanzt einem die KM auf der Nase herum. Sogar mehr noch, Berater (JA, EZB, etc) werfen Dir dann irgendwann sogar vor, dass Du das alles hast mit Dir machen lassen und jetzt nicht einfach alles ändern kannst.

Ich würde klare Kante zeigen ...

Gruß
Kasper

Sehe ich genauso.

Nach allem, was Du bisher geschrieben ast, braucht Deine KM eindeutig eine übergeordnete Instanz die glasklar sagt, was Sache ist.
Inkl. Ordnungsmittel bei Fehlverhalten. Manche Menschen verstehen nur so...

GRuß
WNV

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« Antwort #283 am: 08. März 2019, 19:26:16 »

Du schreibst hier bereits seit fast 2,5 Jahren...Dein Kind ist über 4

Wie lange willst Du noch gute Miene zu diesem perfiden Spiel machen?

Du hampelst rum....
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Dad76
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« Antwort #284 am: 09. März 2019, 10:12:33 »

Also einen gerichtlich geregelten Umgang einklagen.

Ja!
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Samson1978
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« Antwort #285 am: 09. März 2019, 13:47:35 »

Es ist halt auch ne Kraftfrage und eine Frage der "Gewinnchancen".
Aber was habe ich zu verlieren? Im worst case kommt dieses Pamphlet der KM.
Mein Anwalt hat bereits grünes Licht erhalten.
Ich will später nicht die Frage meines Sohnes beantworten warum ich diese Vereinbarung unterschrieben habe. Und selbst wenn er nicht fragt, dann geht es um mein Selbstwertgefühl.
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« Antwort #286 am: 09. März 2019, 14:29:35 »

Es ist halt auch ne Kraftfrage und eine Frage der "Gewinnchancen".
Aber was habe ich zu verlieren? Im worst case kommt dieses Pamphlet der KM.
...
Ich will später nicht die Frage meines Sohnes beantworten warum ich diese Vereinbarung unterschrieben habe. Und selbst wenn er nicht fragt, dann geht es um mein Selbstwertgefühl.

Nicht reden...

Endlich machen!
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Kasper
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« Antwort #287 am: 09. März 2019, 15:29:30 »

Ich gehe sogar noch einen schritt weiter.

Wie oft bekommt man Statistiken um die Ohren gehauen ... Auch , das so wenige Väter keine Umgang einklagen, oder mit Minimallösungen zufrieden sind. Das unberücksichtigt bleibt, dass die meisten zwar wollen, aber nicht kämpfen können, oder wollen, steht da nicht. Das heißt, man muss die Statistik geraderücken, dann ändert sich auch das Bild.

Gewalt in Partnerschaften ... eigentlich müsste wegen jeder Entgleisung einer KM eine Strafanzeige gestellt werden, auch mit dem Wissen, dass diese eingestellt wird. Aber nach zwei, drei Jahren, wenn die Fallzahlen hochschnellen, dann kann man fragen, warum plötzlich gewisse Straftatsbestände nicht mehr in der Statistik zu finden sind ;-) oder aber, diese so in die Höhe geschossen sind.
Vermutlich (aber das ist jetzt wirklich nur böse gemeint) wird man dann schreiben, dass die häusliche Gewalt um 40% gestiegen ist, aber nicht nach Geschlechtern getrennt wurde ... da aber immer wieder die gefährlichkeit von Männer dargestellt wurde, ist zu vermuten, dass die Männer gewaltätiger wurden ...

Gruß
Kasper
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Samson1978
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« Antwort #288 am: 14. März 2019, 15:58:16 »

So, Antrag ans Gericht mit ausführlicher Umgangsvorstellung inkl. Begründung (warum man nun einen richterliche Festlegung braucht) ist raus.

Regelumgang: Freitag Nachmittag bis Mo früh, dazu einen Nachmittag in der Woche
hohe Feiertage im jährlichen Wechsel
1 Woche Sommer und Winterferien, ab Schule 2 Wochen Sommer

Ordnungsgeld ist mit drin.

Im Grunde ist alles auf null. Sämtliche Verhandlungspunkte sind wieder am Ausgangspunkt und hätte die KM in den außergerichtlichen Verhandlungen ein deutliches Entgegenkommen gezeigt, müsste sie sich nun nicht mit der vollen Packung herumschlagen.

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Wasserfee
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« Antwort #289 am: 14. März 2019, 16:13:57 »

@ Samson

wieso nicht halbe Ferien ab Schule? Und was ist mit Oster- Herbst- und Winterferien?

Wasserfee
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nicht mein Zoo
nicht meine Affen
Samson1978
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« Antwort #290 am: 16. März 2019, 07:48:51 »

Ich kann aus beruflichen Gründen nicht länger als 2 Wochen nehmen.

Das mit den Ferien wäre schon ein großer Sprung.
Zudem wird es es noch Verschiebungen geben, da mein Vorschlag gewiss nicht 1:1 umgesetzt wird.
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nadda
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« Antwort #291 am: 16. März 2019, 07:52:19 »

Du kannst nicht länger als 2 Wochen, die Mutter muss aber schon länger als 2 Wochen am Stück können......

Ferien bei einem kleinen Schulkind nicht so einfach, weil der Urlaub nicht so lange ist wie die Ferien.
Da fände ich es schon fair wenn beide Eltern die Ferienzeit hälftig betreuen würden.

LG
Nadda
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« Antwort #292 am: 16. März 2019, 08:59:07 »

Du kannst nicht länger als 2 Wochen, die Mutter muss aber schon länger als 2 Wochen am Stück können......

Ferien bei einem kleinen Schulkind nicht so einfach, weil der Urlaub nicht so lange ist wie die Ferien.
Da fände ich es schon fair wenn beide Eltern die Ferienzeit hälftig betreuen würden.


Sehe ich genauso wie nadda

Was ist das für ein besonderer Job, dass Du nur 2 Wochen im Jahr nehmen kannst???
Wir sind nicht in den USA oder Japan..

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Malachit
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« Antwort #293 am: 16. März 2019, 09:42:23 »

Hallo zusammen,

So, Antrag ans Gericht mit ausführlicher Umgangsvorstellung inkl. Begründung (warum man nun einen richterliche Festlegung braucht) ist raus. (...) 1 Woche Sommer und Winterferien, ab Schule 2 Wochen Sommer

Um nach den vorangehenden Wortmeldungen mal das Offensichtliche klarzustellen: Es steht der KM durchaus frei, Samsons Umgangsplan vor oder während des Gerichtsverfahrens dahingehend zu kritisieren, dass der Antrag aus ihrer Sicht zu wenig Ferienumgang vorsieht.

Mit Blick auf den bisherigen Verlauf der Geschichte würde ich allerdings jederzeit einen Kasten Bier darauf verwetten, dass sie diesen Kritikpunkt nicht anbringen wird ...

Nix für ungut,

Malachit.
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Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie besteht darin, ob das Volk vor der Regierung Angst hat, oder die Regierung vor dem Volke.
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« Antwort #294 am: 16. März 2019, 10:16:21 »

Hi,

Malachit, natürlich hast du Recht und diese KM wird sich drüber freuen.
Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass man als Vater nicht Rosinen picken kann in seinen Wünschen.
Vielleicht reagiere ich da auch aus eigener Erfahrung etwas sensibel auf so ein Verhalten.

Abgesehen davon, ist es auch strategisch nicht so sinnvoll nur das Minimum zu fordern, es wird in der Verhandlung
eh wieder was weggestrichen wenn KM sich total dagegen sperrt - was sie wohl tun wird.

Und wenn ich als Vater nach einer Trennung ernst genommen werden will, dann macht es in meinen Augen Sinn,
sich auch gleichberechtigt einzubringen. Wenn man damit nicht durchkommt und es nicht darf - das ist eine andere Sache.

Aber man sollte es versuchen, gleiche Rechte für beide Eltern - aber bitte auch gleiche Pflichten. Das sollte selbstverständlich
für alle sein, aber solange Väter Rosinen picken und Mütter Rechte einschränken, kommen wir da nie hin. So ein Verhalten
ist leider ein ganz super  Beispiel für die Mütter, die gegen Väter wettern.

"Der hat ja kein Interesse am Kind, er will ja nicht mehr...." und die ganzen "schwierigen" Betreuungsleistungen muss die "arme"
KM dann wieder alleine erbringen.

Solche super Sprüche hab ich schon so oft gehört von alleinerziehenden Müttern. Blöderweise weis man nie ob sie lügt oder
die Wahrheit sagt. Inzwischen glaub ich keiner Frau mehr die so etwas sagt, ich bin prinzipiell erstmal skeptisch und kann dadurch
viel besser verstehen, warum mir damals auch keiner geholfen hat. Es konnte sich einfach keiner vorstellen, dass ein Vater so handelt.
Doch konnte er, er hat es einfach gemacht. Diese Lügerei muss aufhören. Die Eltern die Hilfe brauchen bekommen sie nicht, weil ihnen
keiner glaubt und die, die gut lügen bekommen oft alle Rechte.

Fakt ist, ein Kind bedeutet gemeinsame Verantwortung für Mutter und Vater. Und diese Verantwortung bleibt - sie endet nur mit dem
Tod oder mit einer Freigabe zur Adoption. Und sich seiner Verantwortung zu stellen, bedeutet auch die hälfte der Ferien zu betreuen, oder
es zumindest anzubieten.


LG
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« Antwort #295 am: 16. März 2019, 10:46:15 »

Also, bevor hier die Fakten verdreht werden.
Der Umgang wie er jetzt ist war ein langer, kraftraubender Weg. Angefangen Ende 2015 bei 1h (inkl. Begleitung der Km) bis jetzt 2 WE plus 1x Nachmittag pro Monat jedoch ohne Feiertage und Ferien.

Zudem war die KM immer sehr zurückhaltend was die Umgangszeiten anging. Argumente, warum man erst ab 4 Jahren eine ÜN machen darf und warum die Halbschwester als Umgangsverhinderungsjoker jederzeit gezogen werden kann, gab es genug. Die KM ist bindungsresitent und gibt nur das Minimum frei um nicht als Verweigerin dazustehen. Salamitaktik aus dem Lehrbuch.

Ich bin Führungskraft und da sind 2 Wochen schon viel, weil allein Vor- und Nachbereitung wieder je 1 Woche bedürfen.

Wenn die KM nun sich auf die Ferien stürzt, dann widerspricht sie sich ja. Da ja in den außergerichtlichen Vereinbarungen die Ferien sehr zurückhaltend freigegeben wurden. Ich selbst habe die Ferienzeiten und die beruflichen Urlaubstage angesprochen und damit Hilfe angeboten, da erstere die letzteren übersteigen. Keine Reaktion.

Sie will mich möglichst aus dem Leben des Kindes heraushaben. Da kann sie nicht vor Gericht auf einmal großzügig mit Ferienregelungen aufschlagen. Das hätte sie in den Verhandlungen vorab reichlich tun können.

Die Umgangsvorstellung wie sie jetzt von mir vorgeschlagen ist die Grenze. Man kann über einzelne Details reden, aber weniger wird es nicht geben.
Zudem wäre es unrealistisch deutlich mehr zu fordern, da somit der Widerstand der KM noch höher ausschlägt. In der Version habe ich deutlich mehr Unterstützung durchs Gericht und den Beistand als wenn ich kurz unterm Wechselmodell einsteige.
Zumal es für meine persönlichen Belange auch kaum mehr zeitliche Option gibt. Das muss ich leider auch zugeben.



 
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Samson1978
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« Antwort #296 am: 16. März 2019, 10:49:50 »


Fakt ist, ein Kind bedeutet gemeinsame Verantwortung für Mutter und Vater. Und diese Verantwortung bleibt - sie endet nur mit dem
Tod oder mit einer Freigabe zur Adoption. Und sich seiner Verantwortung zu stellen, bedeutet auch die hälfte der Ferien zu betreuen, oder
es zumindest anzubieten.


Tur mir leid, diesen Vorwurf weise ich von mir. Ich war seit der Trennung an einer gleichberechtigten Verantwortung (jeder in seinem Rahmen und Möglichkeiten) der Eltern interessiert.
Wer hat sämtliche Beratungen, Elterntherapien usw. abgelehnt?
Wer gibt noch nicht mal die Daten des Kinderarztes raus?
Wer will erst mit der Schulzeit überhaupt Ferienumgang einführen ohne Angabe von Gründen? Ich habe mehrfach nachgefragt warum nicht bereits dieses Jahr. Keine Reaktion.

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nadda
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« Antwort #297 am: 16. März 2019, 11:29:21 »

Hi,

mir ist durchaus klar wer hier blockiert. Und ich finde ihr Verhalten zum kotzen - aber sie wird nicht lesen was ich schreibe und sich
schon mal prinzipiell weigern über etwas anderes nachzudenken.

Vielleicht denkst du drüber nach: im Rahmen deiner persönlichen Möglichkeiten? Die KM muss leisten ob sie will oder nicht - wenn du nicht mehr leisten kannst.

Deine Haltung zu sagen: Mehr betreuen geht nicht, zementiert auch ihren Anspruch auf mehr Zeit mit dem Kind.
Es gibt hier im Forum viele Männer die, um Zeit für ihre Kinder zu haben, auch ihre berufliche Situation geändert haben, und dafür
haben sie meinen Respekt. Mir ist bewusst wie schwer das ist.

Und als Elternteil mit Kindern ist man schnell gezwungen sich beruflich zu verändern. Von Frauen wird nach der Trennung erwartet,
dass sie alles unter einen Hut bringen. Wieso erwarten wir dann nicht auch von Vätern, dass sie Zeit für ihre Kinder haben, und dafür
halt auch bereit sein müssen etwas zu ändern?

Mein Traumjob war nach der Trennung auch schnell weg - weil mein Ex sich ja geweigert hat mich bei der Betreuung unserer Kinder
zu unterstützen. Netterweise war ich berufstätig und er Hausmann.

Klar, deine KM will es gar nicht anders, aber mit deiner Haltung hilfst du ihr auch schon seit Jahren dabei sich in ihrer "Lebenswahrheit"
wohl zu fühlen.

Wie gesagt, es geht mir nur darum, dass du dir das mal bewusst  machst. Allein darüber nachzudenken kann unter Umständen deine
Haltung ihr gegenüber etwas verändern. Und das hilft manchmal auch schon ein wenig weiter.

Es ist, gerade wenn man total zerstritten ist, auch echt schwer die andere Seite zu verstehen. Aber man sollte es wenigstens von Zeit zu Zeit
versuchen.


LG
Nadda
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Samson1978
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« Antwort #298 am: 16. März 2019, 11:35:34 »

Okay, jetzt verstehe ich zumindest deinen Ansatz.

Genau für dieses Problem gibt es Beratungsstellen. Ich war und bin bereit um die Sichtweise der KM zu beachten und zu verstehen.
Es gibt übrigens ein Programm hier im Ort, da werden alle Beteiligten eingeladen. Auch die Kinder.
Es ist eine Gruppenarbeit von ca. 7 Familien. Die Kinder können separat spielen, zusammen etwas erarbeiten oder einfach nur für sich sein.
Die Eltern sitzen zusammen und arbeiten gemeinsam in der Gruppe die Differenzen und unterschiedlichen Sichtweisen auf. Die Gruppendynamik ist der Motor. Die Therapeuten überwachen nur und werten dann nach den ca. 8 Sitzungen aus.
Tolle Idee, stammt aus NL. Rate mal, wer da gleich direkt abgeblockt hat...
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nadda
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« Antwort #299 am: 16. März 2019, 14:46:13 »

Hi,

kenn ich. Mein Exmann wollte, dass ich ihn auf 450€ Basis anstelle, damit er 2 Nachmittage die Woche an denen ich Arbeiten war,
seine eigenen Kinder betreut. Aber Gesprächsbedarf hatte er da noch nicht, der kam erst, als ich Unterhalt für die Kinder gefordert habe.
Vorher war ja kein Grund für Gespräche da  - aus seiner Sicht.

Es hat lange gedauert bis ich seine Ideen kapiert habe, aber heute ist mir klar was er da alles so gedacht hatte. Heute kann ich auch
mit ihm ganz normal und entspannt reden, ich lege nur nicht mehr soviel Wert darauf es zu tun. Aber wir haben Jahre damit verbracht,
zu streiten und Gerichte zu bemühen.

Eine Änderung seiner Denkweise kam erst, als ihm 3 freundliche Richter am OLG erklärt haben, dass es so nicht geht. Vorher hatte er das
Gefühl seine Rechte durchsetzten zu müssen. Da ist immer ganz viel Machtkampf mit dabei. Deine KM hat die Macht dir das Kind vorzuenthalten,
solange diese Machtspiele laufen ist es **tsts - ID 35**. Manche kapieren es irgendwann, manchmal setzen Richter dem Machtspiel ein Ende, manche
steigern sich in diese Machtspiele rein und es wird immer schlimmer. Aber Kernproblem ist, ihr seid nicht wirklich gleichberechtigt.

Und einen Teil dieses Ungleichgewichts erzeugst du z.B. auch wenn du nicht die Hälfte der Ferien betreuen willst/ kannst. Betreuung und Arbeit
unter einen Hut bringen ist nicht immer einfach. Bei mir ging das nur, weil meine Eltern viel eingesprungen sind, andere Betreuungsmöglichkeiten
gab es nicht die mit meinen Arbeitszeiten kompatibel waren.

LG
Nadda
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