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vatersein.de - Forum 07. Dezember 2021, 00:32:41 *
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Autor Thema: Wer kann mir bei der Berechnung helfen?  (Gelesen 12654 mal)
Rohga
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« Antwort #25 am: 13. Juni 2016, 12:31:09 »

Hallo,

ich wollte im Rahmen des Umzuges von meinem Sohn zu mir eine vernünftige Lösung mit der KM finden und treffen. Daran ist mir noch immer gelegen und das ganze würde ich gerne einvernehmlich klären. Nur leider stellt sie komplett auf stur und ist zu keinem Austausch bereit.
Daher fällt Punkt 3 vorerst weg.
Ich tendiere zu Punkt 1. Bin mir aber über evtl. Folgen nicht im Klaren, da ich das nicht abschätzen kann bzw. mich rechtlich nicht auskenne.

Gruß,
Rohga
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TotoHH
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« Antwort #26 am: 13. Juni 2016, 13:21:07 »

Moin

Ich hab ein wenig den Faden verloren...

Wie sicher ist nochmal der Umzug/ Verbleib eines Kindes bei Dir?
Wenn hinreichend sicher, dann würde ich dies als wunderbare Gelegenheit ergreifen, die gegenseitigen(!) Unterhaltsrechnung neu zu erstellen. Und dazu gehört zum einen, dass vorallem KM ihr Einkommen offenlegt und ich finde es nicht unbillig, Du im Gegenzug auch Deine aktuelle Situation. Viel vergibst Du Dir da nicht, denn ob Du es jetzt machts oder im Oktober turnusmäßig wieder dran bist...

Was ich aber in keinem Fall machen würde, überhaupt auf das Geschreibsel des Rechtsverddrehers der KM zu reagieren. Also höfliches Schreiben an Ex aufsetzen, dass nun ja eine neue, der neuen Betreuungsituation angepasste, Unterhaltsberechnung erfolgen muss. Und damit sind wir bei der Nr. 3 von United, die Du aber verwirfst...

Alles andere, insb. wenn der zukünftige Lebensmittelpunkt des einen Kindes bei Dir noch nicht in trockenen Tüchern ist, ist zu kompliziert und nicht lösungsorientiert

toto
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Rohga
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« Antwort #27 am: 13. Juni 2016, 13:34:11 »

Also höfliches Schreiben an Ex aufsetzen, dass nun ja eine neue, der neuen Betreuungsituation angepasste, Unterhaltsberechnung erfolgen muss. Und damit sind wir bei der Nr. 3 von United, die Du aber verwirfst...

...also verwerfen möchte ich es grundsätzlich nicht. Jedoch ist die Gesprächsbereitschaft der KM nicht gegeben. Aber den Vorschlag des Schreibens an KM finde ich sehr gut!


Wie sicher ist nochmal der Umzug/ Verbleib eines Kindes bei Dir?
Wenn hinreichend sicher, dann würde ich dies als wunderbare Gelegenheit ergreifen, die gegenseitigen(!) Unterhaltsrechnung neu zu erstellen. Und dazu gehört zum einen, dass vorallem KM ihr Einkommen offenlegt und ich finde es nicht unbillig, Du im Gegenzug auch Deine aktuelle Situation. Viel vergibst Du Dir da nicht, denn ob Du es jetzt machts oder im Oktober turnusmäßig wieder dran bist...

Hier stellt sich KM trotz des ausdrücklichen Wunsches unseres Sohnes quer. Sie ist nicht bereit ihn darin zu unterstützen. Selbst das Gespräch beim JA hat hier wenig Erfolg gezeigt. Daher werde ich wie vom JA vorgeschlagen ihm eine "Probezeit" bei mir anbieten (die er auch gerne annimmt). Das heißt ab nächsten WE bleibt er bei mir. Ab Juli dann ganz offiziell. Klar ist das alles noch nicht in trockenen Tüchern. Aber alle Versuche meinerseits es vernünftig zu klären, blieben bisher erfolglos. So sehe ich keine andere Möglichkeit, als diesen Weg zu gehen.

Gruß,
Rohga

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United
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« Antwort #28 am: 13. Juni 2016, 14:00:28 »

Moin Rohga,

die Anwältin fordert zwei Dinge:
1. Einkommensaufforderung:
Eine Extra-Schleife ließe sich diesbezüglich ohne größeres Risiko drehen (Du hast sicherlich das Schreiben ihres seinerzeitigen Anwalts, aus dem Deine Einkommensauskunft als Rechengrundlage hervorgeht).

2. Nachforderung:
Habe nochmal in einen alten Thread geguckt. Demnach decken sich die "mindestens 3.000 EUR Einkommen" mit der Rechengrundlage von vor zwei Jahren.
Welche EK-Stufe wurde seinerzeit ermittelt ?
Hast Du den Unterhalt tituliert ?
Was hast Du zuletzt gezahlt ?
Unterhalt für Deine Ex ist mittlerweile weggefallen ?
Guck nochmal in Deine Unterlagen (die alte Berechnung). Durch den Wegfall TU/EU dürfte "eigentlich" nur eine Stufe höher rauskommen (wenn man vernachlässigt, daß Du eine neue Unterhaltsberechtigte hast).

Das ergibt aber kein Delta von 257 EUR ... ?
257 EUR sind vielmehr das Delta zum Mindest-KU (das wären 999 EUR = 289 + 2 x 355, ohne Zählkindvorteil) ...

Vergleich das mal mit dem, was Malachit ermittelt hat.

Gruß
United
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Rohga
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« Antwort #29 am: 14. Juni 2016, 12:40:34 »

Hallo, ich habe nochmal in die Unterlagen geschaut.

die Anwältin fordert zwei Dinge:
1. Einkommensaufforderung:
Eine Extra-Schleife ließe sich diesbezüglich ohne größeres Risiko drehen (Du hast sicherlich das Schreiben ihres seinerzeitigen Anwalts, aus dem Deine Einkommensauskunft als Rechengrundlage hervorgeht).

Ein Schreiben des seinerzeitigen Anwalts gibt es nicht. Vielmehr eine ausführliche Berechnung meiner Anwältin mit Datum vom 21.08.2014. Die letzte dazu zur Verfügung gestellte Auskunft meiner Einkünfte erfolgte im Oktober 2014. Daraufhin habe ich nichts mehr von der Gegenseite gehört und mich an den dort ausgewiesenen Unterhalt gehalten. Ich habe sogar etwas mehr (freiwillig) gezahlt.


2. Nachforderung:
Habe nochmal in einen alten Thread geguckt. Demnach decken sich die "mindestens 3.000 EUR Einkommen" mit der Rechengrundlage von vor zwei Jahren.
Welche EK-Stufe wurde seinerzeit ermittelt ?- da steht DT 3/3, DT 3/2 und nochmal DT 3/2
Hast Du den Unterhalt tituliert ? NEIN
Was hast Du zuletzt gezahlt ? 1.060 € (gerechnet war: 377 € + 309 € + 306)
Unterhalt für Deine Ex ist mittlerweile weggefallen ? JA


Gruß,
Rohga
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Rohga
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« Antwort #30 am: 14. Juni 2016, 13:00:10 »

Wäre das eine akzeptable Antwort um erstmal überhaupt zu reagieren?

------------------------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrte....

ich bin meinen Verpflichtungen Unterhalt zu zahlen, gemäß der Berechnung aus 2014 nachgekommen. Die Berechnungsgrundlage aus 2014 liegt Ihrer Mandantin vor.

Die letztmalige Auskunft meiner Einkünfte wurde dem seinerzeitigen Anwalt Ihrer Mandantin im Oktober 2014 übermittelt.

Daher erwarte ich den nächsten Auskunftsanspruch im Oktober 2016

Mit freundlichem Gruß,
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

LG,
Rohga

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Inselreif
Gast
« Antwort #31 am: 14. Juni 2016, 18:54:23 »

Daher erwarte ich
das nächste Auskunftsverlangen nicht vor
Zitat
Oktober 2016

Gruss von der Insel
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United
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« Antwort #32 am: 15. Juni 2016, 09:20:21 »

Moin Rohga,

zu ersterem hast Du vom Inselreifen eine passende Formulierung.

Zu Deiner Zahlungshöhe:
Zitat
Welche EK-Stufe wurde seinerzeit ermittelt ?- da steht DT 3/3, DT 3/2 und nochmal DT 3/2
Hast Du den Unterhalt tituliert ? NEIN
Was hast Du zuletzt gezahlt ? 1.060 € (gerechnet war: 377 € + 309 € + 306)
Du hast verpasst: Zwei Anpassungen der DDT und einen Altersstufenwechsel.

Da der Unterhalt nicht tituliert ist, ist keine Forderung für die Zeit vor Mai (bzw. Juni) nicht möglich.

Meiner Meinung nach solltest Du hier durchaus Entgegenkommen zeigen:
Schon in der einvernehmlich herangezogenen DDT-Stufe 3 wären aktuell zu zahlen: 400 + 400 + 325 = 1.125 -> Das Delta zum tatsächlichen Zahlbetrag solltest Du ohne Wimpernzucken zahlen (für Mai/Juni).
Um diese Zahlung wirst Du mit Sicherheit nicht herumkommen.
Über eine Höhergruppierung (bzw. eine Herabstufung weniger) in Stufe 4 kann man streiten. Dem Wegfall Deiner Ex als UH-Berechtigte steht das Hinzutreten Deiner Ehefrau als potenziell Berechtigte entgegen.

Weil Du über einen längeren Zeitraum tatsächlich (unter Heranziehung der DDT) zu wenig gezahlt hast und weil es bei Berücksichtigung des aktuellen Einkommens vermutlich eh herauskommt und weil es einen Kompromiß ggü. der Forderung darstellt, würde ich vermutlich tatsächlich Stufe 4 nachzahlen (d.h. 2 x 423 + 344 = 1.190).

Gruß
United
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Rohga
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« Antwort #33 am: 15. Juni 2016, 12:25:02 »

Hallo Inselreif und United!

Vielen Dank nochmals für eure Antworten.

Also, d. h. ich schicke dem Anwalt das Schreiben ohne weitere Auskünfte?
Und der Ex unterbreite ich separat, dass ich nach Stufe 4 nachzahle bzw. zukünftig zahle?


Danke, dass ihr soviel Geduld mit mir habt.

Gruß,
Rohga
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Rohga
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« Antwort #34 am: 06. Juli 2016, 10:31:25 »

Hallo miteinander!

So, in der Zwischenzeit hat sich einiges getan.
Ich habe der gegnerischen Anwältin entsprechend dem Vorschlag von Inselreif geschrieben. Antwort:"Sofern Sie im Übrigen wohl meinen, sich auf dei Regelungen im § 1605 Abs. 2 BGB stützen zu können, verkennen Sie, dass diese Zweijahresfrist nur dann anwendbar ist, wenn der Unterhalt durch einen gerichtlichen Titel festgelgt worden ist. Dies ist nicht der Fall.  Desweiteren berücksichtigen Sie nicht, dass die Wiederverheiratung des einem minderjährigen Kindes Unterhaltspflichtigen grundsätzlich ein erneutes Auskunftsverlangen begründet. bla, bla, bla, bla.... Die Auskunft wird nunmehr spätestens erwartet bis zum 08. Juli 2016. Eine Fristverlängerung wird nicht erfolgen, da Ihnen bereits seit Wochen bekannt ist, dass meine Mandantin die Übermittlung der Unterlagen erwünscht.".....

So, grundsätzlich bin ich ja bereit die entsprechenden Auskünfte zu erteilen.
Aber zwischenzeitlich hat die Ex das alleinigse ASR beantragt, zu dem am 08.07.2016 ein Termin beim Amtsgericht stattfindet. Gestern war bereits der vom Gericht bestellte Beistand bei mir und meinem Sohn (der weiterhin, seit dem 18.06.2016 bei uns lebt). Wenn ich deren Aussage vorsichtig interpretieren sollte, würde ich sagen, dass die Chancen für meinen Sohn, bei uns leben zu können, gut stehen!

Und wenn am 08.07.2016 es klar sein sollte, dass mein Sohn bei uns lebt, dann ändern sich doch sämtliche "Vorzeichen" bzgl des Unterhalts.
Was würdet ihr vorschlagen, wie ich nun auf das Schreiben der RA antworten könnte....denn im Prinzip ist ja die Kindsmutter ihrem Sohn gegenüber dann barunterhaltspflichtig.

Danke und Gruß,
Rohga


« Letzte Änderung: 06. Juli 2016, 10:34:16 von Rohga » Gespeichert
Kasper
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« Antwort #35 am: 06. Juli 2016, 11:01:23 »

So, grundsätzlich bin ich ja bereit die entsprechenden Auskünfte zu erteilen.
Aber zwischenzeitlich hat die Ex das alleinigse ASR beantragt, zu dem am 08.07.2016 ein Termin beim Amtsgericht stattfindet. Gestern war bereits der vom Gericht bestellte Beistand bei mir und meinem Sohn (der weiterhin, seit dem 18.06.2016 bei uns lebt). Wenn ich deren Aussage vorsichtig interpretieren sollte, würde ich sagen, dass die Chancen für meinen Sohn, bei uns leben zu können, gut stehen!
Wie kam dieser Umstand?
Wenn der Sohn jetzt tatsächlich bei Euch lebt, dann würde ich der RA'in einen Zweizeiler schreiben, dass mit dem Wechsel die Anspruchsgrundlage auf Auskunft schlichtweg entfallen ist, und sie nicht einmal im Namen des Kindes irgendwas fordern kann. Sie hat einfach keinen Rechtsanspruch (mehr) auf Auskunft.
Damit ist die Fristsetzung auch hinfällig.

Wieso beantragt die KM das ASR wenn der Sohn in Euren Haushalt gewechselt ist? Ich muss nochmal nachschlagen, wie alt der war ... Das ist ja ein echtes hin und her ...

Gruß
Kasper
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Kasper
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« Antwort #36 am: 06. Juli 2016, 11:06:15 »

Nachtrag:
ich habe beim überfliegen gesehen, dass es ja nun um drei Kids geht ... damit bleibt der grundsätzliche Anspruch auf Auskunft bestehen. Jetzt kann man sich natürlich streiten, ob bereits jetzt Auskunft besteht, oder erst in zwei Monaten ...
Ich glaube, ich würde die Auskunft erteilen und gleichzeitig die KM zur Auskunft auffordern. Unter gleicher Fristsetzung.

Gruß
Kasper
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United
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« Antwort #37 am: 06. Juli 2016, 11:13:18 »

Moin Rohga,

zunächst Glückwunsch zum erfolgreichen Zeitspiel und gleichzeitig mein Bedauern, daß das Thema "Junior" vor Gericht geht.

[...] verkennen Sie, dass diese Zweijahresfrist nur dann anwendbar ist, wenn der Unterhalt durch einen gerichtlichen Titel festgelgt worden ist. Dies ist nicht der Fall. [...]
Was die Dame damit sagen will, schnalle ich nicht wirklich, aber ...
Desweiteren berücksichtigen Sie nicht, dass die Wiederverheiratung des einem minderjährigen Kindes Unterhaltspflichtigen grundsätzlich ein erneutes Auskunftsverlangen begründet.
Ich habe jetzt auf die Schnelle keinen Beschluß gefunden, aus dem die "Grundsätzlichkeit" hervorgeht, denke aber schon, daß sich aus der Heirat tatsächlich eine erneute Auskunftspflicht ableiten ließe.

Was würdet ihr vorschlagen, wie ich nun auf das Schreiben der RA antworten könnte....denn im Prinzip ist ja die Kindsmutter ihrem Sohn gegenüber dann barunterhaltspflichtig.
Bist Du anwaltlich vertreten ? Hast Du Deinerseits Übertragung des ASR (hilfsweise ABR) beantragt ?

Auskunft solltest Du m.E. nunmehr erteilen, über die daraus resultierenden Forderungen kann (und wird) man sich ohnehin streiten.
Ggf. drückst Du der Anwältin den Packen am 08.07. vor Gericht in die Hand.
Desweiteren solltest Du Deine Ex zur Auskunft zwecks Unterhaltsberechnung auffordern.

Gruß
United
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Rohga
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« Antwort #38 am: 06. Juli 2016, 12:08:55 »

Bist Du anwaltlich vertreten ? Hast Du Deinerseits Übertragung des ASR (hilfsweise ABR) beantragt ?

Ja bin ich und habe ich!


O.k. so werde ich es dann wohl machen und ihr die Unterlagen übergeben. Ich hatte mit meiner RA das Thema auch schon angesprochen. Sie würde die Sache natürlich gerne für mich übernehmen, aber das kostet mal wieder ne Stange zusätzliches Geld. Und das würde ich doch gerne sparen, bin mir aber in diesen Rechtsfragen zu unsicher.....

Wieso beantragt die KM das ASR wenn der Sohn in Euren Haushalt gewechselt ist? Ich muss nochmal nachschlagen, wie alt der war ... Das ist ja ein echtes hin und her ...

Nun ja, die KM will Ende Juli wegziehen und Junior will nicht mit. Daher der Antrag auf ASR, weil ich Junior in seinem Wunsch unterstütze und das mag KM gar nicht. Zumal sie zukünftig nur noch auf 400 € Basis arbeiten möchte, ihr somit das Geld für den Sohn "fehlt" und sie zusätzlich Barunterhaltspflichtig wäre, wenn ich das richtig sehe.
Gibt es da eigentlich Gründe warum sie es nicht sein sollte? Bisher hatte sie ne Halbtagstelle und könnte (wenn sie denn wollte) diese auch ausbauen. Aber sie kümmert sich "lieber" zukünftig um 3 zusätzliche Kids des Lebensgefährten (die auch bisher so zurecht kamen).

Das ist ja ein echtes hin und her ...
....da sagst du was  c

Gruß,
Rohga
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« Antwort #39 am: 06. Juli 2016, 12:25:45 »

Hallo,

an deiner Stelle würde ich auch die Unterlagen vor Gericht übergeben. Damit hast du offiziell die Frist gewahrt.

Was den Unterhalt für Junior angeht, da würde ich nach dem positiven Beschluss die KM anschreiben, dass sie ab xx.xx.xxxx für Junior unterhaltspflichtig ist und gesteigert erwerbspflichtig (sprich Vollzeittätigkeit). Und sie bitte die Gehaltsunterhalten von August 15 bis Juli 16 bis zum xx.xx.2016 und Auskunft über weitere Einkünfte dir zu übersenden hat (analog dem RA-Schreiben ihrer Rechtsanwältin).

Und dann kann ihr Teilzeitgehalt ja auf Vollzeit hochgerechnet werden und davon der Unterhalt berechnet werden, nennt man übrigens fiktives Einkommen.

Übrigens: du bist ja auch Junior zu Betreuungsunterhalt verpflichtet. Damit kann eine evtl. Herabstufung wegen 3 Kindern nicht bei der Neuberechnung rückgängig gemacht werden, da nicht zwischen Bar- und Betreuungsunterhalt unterschieden wird.

Wie sieht das mit den Umgangskosten aus? Trägt sie de Umgangskosten der anderen Kinder für die Umgangszeit bei dir (Fahrtkosten) und die Fahrtkosten für Junior, da sie die Entfernung schafft? Evtl. könnt ihr das auch gleich klären. Und evtl. mit ansprechen wie der Umgang aussehen soll (beispielsweise 2. Wochenende die anderen Kinder bei dir und 4. Wochenende Junior bei ihr, so dass die Geschwister sich alle zwei Wochen sehen?)

Sophie
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Rohga
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« Antwort #40 am: 06. Juli 2016, 13:01:27 »

Wie sieht das mit den Umgangskosten aus? Trägt sie de Umgangskosten der anderen Kinder für die Umgangszeit bei dir (Fahrtkosten) und die Fahrtkosten für Junior, da sie die Entfernung schafft? Evtl. könnt ihr das auch gleich klären. Und evtl. mit ansprechen wie der Umgang aussehen soll (beispielsweise 2. Wochenende die anderen Kinder bei dir und 4. Wochenende Junior bei ihr, so dass die Geschwister sich alle zwei Wochen sehen?)

Also auf Grund der ganzen Situation haben wir den zukünftigen Umgang noch nicht klären können. Aber deinen Vorschlag finde ich sehr gut.
Und natürlich hat sie keinerlei Angaben bzgl. der Umgangskosten bisher gemacht. Besteht denn da die Möglichkeit, dass sie diese zu tragen hat bzw., dass diese bei der Berechnung des Kindesunterhalts zu berücksichtigen sind?

Gruß,
Rohga
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AnnaSophie
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« Antwort #41 am: 06. Juli 2016, 13:58:39 »

Hallo,

normalerweise trägt der Umgangselternteil die Kosten für Holen und bringen und soll dies durch das hälftige Kindergeld (was beim Unterhaltsbetrag berücksichtigt ist) decken. Hat aber der betreuende Elternteil die Entfernung geschaffen oder sind die Umgangskosten (Fahrtkosten) deutlich höher als das hälftige Kindergeld kann vom Entfernung schaffenden Elternteil verlangt werden, dass er die Kosten übernimmt, teilweise übernimmt, die Kinder die Hälfte der Strecke entgegenbringt o.ä. Eine andere Möglichkeit ist diese erhöhten Kosten vom Netto vor Berechnung des Kindesunterhaltes abzuziehen.

Es ist immer fraglich ob das zum Erfolg führt, aber ich würde es auf jeden Fall ansprechen.

Und auch eine Umgangsregelung die den Wünschen der Kinder Rechnung trägt. Eine langfristige Planung hat nämlich den Vorteil, dass Sparpreise der Bahn/Fernbus/Flug in Anspruch genommen werden könnten.

Sophie
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Rohga
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« Antwort #42 am: 13. Juli 2016, 09:44:28 »

Hallo,

ich muss nochmal was fragen.

Leider gestaltet sich das alles sehr schwierig, was die Berechnung bzw. Zahlung des Unterhalts angeht.
Ich komme wohl um fachliche Hilfe nicht herum.
Wie seht ihr das, soll ich den KU für meinen Sohn über's JA versuchen zu regeln (er lebt ja jetzt bei mir) oder lieber über einen Rechtsanwalt. Ich frage einfach auch aus Kostengründen.
Im Gegenzug geht es ja auch um den Unterhalt für meine Töchter, die ber der KM bleiben, die wiederum per RA die Angelegenheit zu regeln versucht.

Für eure Infos vielen Dank im Voraus.

Gruß,
Rohga
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Malachit
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« Antwort #43 am: 13. Juli 2016, 18:10:17 »

Okay, wie ich inzwischen verstanden habe, war dieses Thema offenbar mit Absicht gesperrt, hier geht's weiter: http://www.vatersein.de/Forum-topic-30690.html

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Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man ziemlich bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
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