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vatersein.de - Forum 20. April 2019, 18:36:28 *
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Autor Thema: Borderline  (Gelesen 8601 mal)
MontyPython
Nicht wegzudenken
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Beiträge: 390


« am: 31. März 2015, 13:15:38 »

Moin allerseits,

ich habe mich hier ja schon länger nicht gemeldet, die letzten Wochen waren doch sehr anstrengend:

Das Verhältnis zu DEF war eigentlich recht entspannt, abgesehen von gelegentlichen Stimmungsschwankungen. Aber das kenne ich ja schon seit Jahren… Letzte Woche kam dann morgens, nachdem die Kinder aus dem Haus waren, der „Notruf“ per Whatsapp: Sie will sich stationär aufnehmen lassen. Da ahnte ich schon, dass die Depressionen, die ich schon seit Anfang unserer Beziehung beobachte, „endlich“ zu heftig geworden sind. „Endlich“, weil sie von mir und auch von Bekannten immer wieder darauf angesprochen wurde und nun eine Therapie startet.

Ich habe sie den gleichen Tag noch in die Klinik gefahren, sie wurde sofort stationär aufgenommen. Es wurde sogar die geschlossene Psychiatrie erwogen, eine Suizidgefahr konnte sie aber glaubhaft ausschließen. Ich bin nun erstmal in die alte Heimat eingezogen, um bei den Kindern zu sein. Die nehmen das alles recht gelassen und machen einen ausgesprochen gut gelaunten Eindruck, wirken fast erleichtert. Kein Wunder, sie haben die wochenlange schlechte Stimmung ja mitbekommen und insbesondere für meine Stieftochter (17) war die letzte Zeit nicht einfach. Sie hat sich Vorwürfe gemacht, obwohl sie ja überhaupt nichts dafür kann. Und ich habe den Eindruck, dass sie meine Anwesenheit fast am meisten genießt, schließlich hatten wir seit der Trennung nur noch wenig Kontakt.

Gestern gab’s dann eine erste, vorläufige Diagnose: Borderline. Das hat mich erst umgehauen, weil ich das überhaupt nicht in Betracht gezogen habe. Im Nachhinein denke ich aber: ja, passt. Gute Kontakte zu Freunden und Angehörigen wurden immer wieder zerstört und auch ich war natürlich regelmäßig Ziel ihrer Attacken. Nach unserer Trennung hatte sie schnell eine neue Beziehung gestartet, die nur wenigen Wochen hielt, eine weitere Beziehung dauerte dann ca. drei Monate. Dazu heftige Stimmungsschwankungen, keine Akzeptanz von Kritik und gleichzeitig schwere Selbstvorwürfe usw.

Ich weiß im Moment auch noch nicht, wie ich damit umgehen soll, ich muss mich selber erstmal schlau machen und über meine „Rolle“ in dieser Geschichte klar werden.  Über Tipps und Erfahrungen mit Borderline hier aus dem Forum wäre ich natürlich sehr dankbar.

Monty

Anm.: ich wusste nicht, wo das Thema am Besten hingehört, wenn nötig bitte verschieben
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midnightwish
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« Antwort #1 am: 31. März 2015, 13:27:13 »

Hi,

ich kann dir zwei Bücher empfehlen. "Ich hasse dich - verlass mich nicht!" (Die schwarz-weiße Welt der Borderline) und "Schluß mit dem Eiertanz"

Mein Mann hat auch noch ein recht gutes Forum für BL und deren Angehörige gefunden.

Tina
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
MontyPython
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Beiträge: 390


« Antwort #2 am: 31. März 2015, 17:42:43 »

Dank dir für die Buchtipps! Welches Forum meinst du denn, es gibt da ja einige...
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midnightwish
Globaler Moderator
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Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 9.956



« Antwort #3 am: 31. März 2015, 17:43:39 »

ich kanns dir leider nicht sagen. Muss ich erstmal meinen Mann fragen
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Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
LifeNoBeach
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« Antwort #4 am: 31. März 2015, 22:41:51 »

schau mal unter www.borderline-zone.org das Forum ist... naja ein Forum halt; speziell zum Thema Kinder gibts da auch ncht viel. Aber die Hauptseiten finde ich sehr informativ!
Für ein Grundlagenverständnis ist das allemal ausreichend. Borderline ist aber ein sehr weitläufiges Thema mit sehr individuellen Ausprägungen, für Deinen individuellen Fall wird Dir vermutlich nur eine
persönliche Beratung gerecht werden....

Lg LNB
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superpapa
Gast
« Antwort #5 am: 31. März 2015, 23:27:22 »

Sehr informativ. Und nicht weniger gruselig, sich da einzulesen. Allein die Begebenheit von Fuchs und Skorpion lässt mich schaudern. 
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LifeNoBeach
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 90


« Antwort #6 am: 01. April 2015, 12:31:55 »

Sehr informativ. Und nicht weniger gruselig, sich da einzulesen. Allein die Begebenheit von Fuchs und Skorpion lässt mich schaudern.

...trifft es aber leider ziemlich gut, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann....

allerdings Fehler in meinem link; der Bindestrich war zuviel. sorry!
muss heißen

www.borderlinezone.org
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MontyPython
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« Antwort #7 am: 14. April 2015, 21:10:31 »

Kleines Update:

DEF ist noch in der Klinik, Therapie scheint gut anzuschlagen, es ist doch "nur" eine schwere Depression. In ein paar Tagen kann sie eine ambulante Therapie starten, sofern sie einen Termin bekommt... Sie durfte am Wochenende nach Hause, ich habe dann lieber das Feld geräumt. Ich bin wohl im Moment ihre Hauptbezugsperson, ich sehe das aber eher als eine gute, vertrauensvolle Freundschaft.

Und natürlich ist es sehr schön, wieder den ganzen Tag mit den Kindern zu verbringen, zum Glück hatte ich letzte Woche Urlaub. Wie im Eingangspost geschrieben habe, habe ich es besonders genossen, wieder viel mit meiner mittlererweile 17-jährigen Stieftochter zu erleben und zu reden. Alle drei gehen total lieb und respektvoll miteinander um und es gibt selten Stress, das macht richtig Spaß!

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, denn in ein paar Tagen kommt der Alltag zurück. Interessanterweise war ein Auslöser der Depression meiner Ex, dass sie Angst hatte, ich würde ihr die Kinder wegnehmen. Das war nie mein Ziel, vielmehr hatte ich selber Angst vor Entfremdung, Umgangsboykott etc. Das hört sich sehr nach einem Kommunikationsproblem an, ich hoffe, dass wir das in den Griff bekommen. Und als positiven Nebeneffekt erhoffe ich mir, dass die Umgangsregelung noch entspannter wird als bisher.

Ja, meine Ex hat anfangs auch mit Prozessen und Umgangsbeschlüssen gedroht, und ich bin ruhig geblieben. Ich bin inzwischen überzeugt davon, dass das der richtige Weg war: abwarten, sich auf die Kinder konzentrieren und auch mal eine Kröte schlucken. Das müssen beide manchmal ;)
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psoidonuem
Gehört zum Inventar
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« Antwort #8 am: 15. April 2015, 09:06:05 »

Was ist das denn für eine Klinik? Erstmal Borderline und dann nur Depressionen? Ich bezweifle im Übrigen dass man das verwechseln kann. Meist ist es der Kranke selbst, der die niederschmetternde Diagnose nicht wahrhaben will und sie in etwas umwandelt, was besser in sein Weltbild passt. Was wiederum gut zu Borderline passt.

Lass mich raten: Aktueller Stand ist Du hast sie in die Depressionen getrieben?
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MalteW
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« Antwort #9 am: 15. April 2015, 09:11:10 »

Hallo Monty,

die Buchtipps ergänze ich an dieser Stelle noch um "Weil Du mir gehörst - Borderline-Partner im Kampf um ihr Kind" von M. Rösel.

Viele Grüße

MalteW
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MontyPython
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Beiträge: 390


« Antwort #10 am: 15. April 2015, 09:59:49 »

Danke für den Tipp, Malte!


Lass mich raten: Aktueller Stand ist Du hast sie in die Depressionen getrieben?

Nein, sie hat mir in der Hinsicht nichts vorgeworfen, obwohl ich selber der Meinung bin, dass ich teilweise Auslöser depressiver Phasen war ohne das ich es hätte verhindern können. Ich war als Sündenbock einfach am ehesten greifbar.

Ob Borderline oder Depression vorliegt ist, gleube ich, nicht einfach zu sagen, es gibt ja kaum eine klare Definition für Borderline. Letztendlich auch egal, solange die Therapie anschlägt. Das fatale ist tatsächlich, dass alles noch zu beiden Erkrankungen passt. Selbst die Tatsache, dass sie im Moment relativ gut drauf ist könnte auch nur eine Hochphase zwischen zwei depressiven Phasen sein. Da bleibt erstmal nur abwarten.
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BeNice
Schon was gesagt
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« Antwort #11 am: 30. Juli 2015, 07:45:21 »

Ich melde mich hier auch mal als  Ex Partner einer  BL Persönlichkeit.

BL auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt, kann man heute sehr wohl diagnostizieren, die genannten Links oben sind Gold richtig.
BL ist auch nicht immer wie viele sagen "die ritzen sich ständig". BL erkennt man als Leie und Partner sehr sehr schlecht, und meistens erst dann wenn man selbst vollkommen fertig ist, denn auch die BL haben ihre gute Seite, die durchaus sehr sehr schön sein kann. BL kommen sehr schlecht mit Grenzen zurecht, denken häufig meist schwarz weiß. Es gibt für BL'er nicht die Möglichkeit sich richtig in eine Beziehung fallen zu lassen. Am Anfang ist alles "viel zu schön". Bei mir ging das Verliebt sein meiner BL soweit, das ich mich" gestalkt" fühlte, eifersucht kam bei meinem BL auf, anfangs über Traurigkeit, so das mein Mitleid geweckt wurde, dann immer häftiger. Ich wurde regelrecht eingelullt.

Dann kam ganz unverhofft unser Kind zu Welt. (nicht geplant, trotz Verhütung) Am Anfang war ich der SUPERPAPI, dann wurde ich durch die Eifersucht immer mehr degradiert.
In den gerichtlichen Auseinandersetzungen wurden mir Dinge unterstellt, die aus Bewunderung für meine Tochter gesagt habe, und das meine auch so, liebe Worte wurden total verdreht, und bekamen plötzlich einen Abwertenden Charakter, weil der Zusammenhang fehlte. Am Anfang der Trennung, fiel ich aus allen Wolken, ich meiner BL Böswilligkeit unterstellte, dann las ich über BL. Heute weiß ich, das meine Partnerin nicht fähig war positiv zu denken. Sie hat jedes, aber auch jedes wort auf die Waage gelegt, und nur negatives gefunden.

Beispielsweise: Ich war so erfreut und Überwältigt von positiven Glücksgefühlen nach der Geburt an der ich teilnehmen durfte das ich damals sagte, "Es ist ein Wunder wie sich aus ein bisschen Eiweiss und Schleim erst ein Fleischklops, und dann daraus ein so komplexes System entwickelt ... ".


Vor Gericht wurde mir Unterstellt: "Er" bezeichnet seine Tochter als Eiweiss und Schleim oder auch als Fleischklops!

Depressionen sind anders als BL, Depressive sind nicht so aggressiv wenn sie Zurückweisungen, und Grenzen aufgezeigt bekommen, wenn man es bei depressiven Menschen überhaupt soweit kommt.

Gegen Ende der Beziehung war ich "körperlich" total fertig, weil ich versuchte stets die Waage der Beziehung zu halten. Die ständigen "auf" und "ab"s, waren wie Rost an einem Auto welcher nicht behandelt wird, es hat mich langsam aufgefressen.
Ich war in einem regelrechten Delirium gefangen, habe keine klaren Gedanken mehr fassen können, ohne dies zu bemerken. Ich hatte einen totalen Tunnelblick, verlor die Kontrolle über mein Leben, meine Verpflichtungen und gab mich langsam unwissentlich immer mehr auf.  Bis ich einen Zusammenbruch hatte! "Hirninfarkt" war die erste Diagnose. Im MRT stellte man dann aber nichts fest, keine Blutungen oder Gerinnsel. Mein Hirn war vollkommen Intakt und Gesund. Dennoch lagen die Symptome eines Hirninfarktes vor... Nach dem sich meine EX Partnerin dann trennte, erholte ich mich innerhalb von 2 Monaten wieder, und kämpfe jetzt für meine Tochter.


Ich wünsche Dir, dass die Diagnose BL eine falsche Diagnose war, und vor allem das es deiner Frau hoffentlich sehr schnell wieder besser geht!
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MontyPython
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« Antwort #12 am: 17. August 2015, 09:14:26 »

Danke für deinen Beitrag, BeNice!

Ja, es geht ihr besser, nach mehrwöchiger Wartezeit hat sie einen Termin bei einer Therapeutin bekommen. Allerdings fanden nur zwei Sitzungen statt, dann kam die Einschätzung, es ginge ihr wieder gut, keine weiteren Termine nötig. Ich denke es geht ihr gut, weil sie entsprechende Medikamente nimmt, aber geheilt? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wir werden dehen...
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TotoHH
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« Antwort #13 am: 17. August 2015, 10:03:30 »

Moin.

Ich bin weiß Gott (und zum Glück...) kein Experte in diesem Feld. Aber hierzu
Ich denke es geht ihr gut, weil sie entsprechende Medikamente nimmt, aber geheilt? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, wir werden dehen...
ein kurzer Einwurf, damit Deine Erwartungshaltung die richtige ist:
Bei vielen (allen?) psychischen Erkrankungen ist eine Heilung nicht möglich. Aber durch die medikamentöse Einstellung und deren konsequenter Einnahme geht es den Patienten besser und sie stellen eben keine Gefahr mehr für sich und ihr Umfeld dar. Wichtig ist  halt, dass die medikamente weiter regelm. genommen werden (auch wenn sie manchmal andere unerwünschte Nebenwirkungen zeigen).

Du darfst aber eben nicht erwarten, dass sie geheilt ist!

gruß, toto
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MontyPython
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« Antwort #14 am: 17. August 2015, 11:18:00 »

@Toto: Doch, Depressionen sind prinzipiell heilbar, allerdings sinkt die Heilungschance rapide, je länger eine Therapie rausgezögert wird. Ich fürchte eher, dass psoidonuem recht hat:

Meist ist es der Kranke selbst, der die niederschmetternde Diagnose nicht wahrhaben will und sie in etwas umwandelt, was besser in sein Weltbild passt. Was wiederum gut zu Borderline passt.

Es ist sicher nicht schwierig, unter Medikamenteneinfluss einem Therapeuten vorzugaukeln, dass alles wieder gut ist.
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Krishna
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« Antwort #15 am: 17. August 2015, 11:41:08 »

Hallo,

bei meiner Ex gibt es mittlerweile gleich drei Diagnosen, und das Schöne ist, keine schließt die andere aus:

1. rezidivierendes depressives Syndrom

(das allein konnte es nicht sein, da die Stimmungsschwankungen zu heftig ausfielen in Richtung rosa-rote Welt)

2. bipolare Störung

(das passte ganz gut, es fehlte aber ihr Schubladendenken)

und als Letztes:

3. Borderline

Eines greift in das andere. Eines allein würde schon reichen, um dem Partner das Leben zur Hölle zu machen. Zumindest wenn der Verlauf von 1. schon so lange währt, dass Therapien eh nur noch Kosmetik sind.

Meiner Erfahrung nach helfen Therapien nur kurzfristig. Medikamente schon langsfristiger, so sie denn auch genommen werden, wenn wieder alles rosa-rot ist... Zudem haben sie ordentliche Nebenwirkungen, die viele Betroffene davon wieder Abstand nehmen lässt.

Mit der Angabe (und ich gehe davon aus, dass sie von deiner Ex stammt) es gehe ihr wieder gut und eine Therapie müsse gar nicht (mehr) sein, wäre ich sehr vorsichtig. Das behaupten die Leute immer, wenn es gerade geht, aber schon heute nachmittag kann die Welt wieder anders aussehen. Und meistens erfährst du noch nicht mal von deinem Kind, wie es zuhause gerade abgeht. Alles gut...
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Gruß

Krishna
MontyPython
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« Antwort #16 am: 17. August 2015, 12:36:29 »

@Krishna: irgendwo zwischen diesen Diagnosen liegt bei meiner Ex wohl auch die Wahrheit, das ist ja eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Und das sie mMn nicht "geheilt", "austherapiert" oder sonstwas ist, zeigt mein Beitrag hier: http://www.vatersein.de/Forum-topic-29725.html (kurz: geht um gemeinsamen Urlaub) Diese Geschichte ging wie folgt weiter:

Erst war die Rede von einem Kurzurlaub mit den Kindern. Dann überfiel sie mich regelrecht und zeigte mit eine Reiseangebot vor den Schulferien, also definitiv ohne Kinder. Eine völlig unüberlegte Aktion, da in dieser Woche auch Termine bei den Kindern anstanden, die Betreuung war auch noch nicht gesichert. Das habe ich freundlich aber bestimmt abgelehnt, mit dem Ergebnis, dass ihr Verhalten mir gegenüber wieder äußerst frostig wurde. Sie ist danach wieder in ein Tief gefallen, inzwischen geht's wieder. Oder anders ausgedrückt: es hat sich nichts geändert
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TotoHH
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« Antwort #17 am: 17. August 2015, 13:32:14 »

Es ist sicher nicht schwierig, unter Medikamenteneinfluss einem Therapeuten vorzugaukeln, dass alles wieder gut ist.
Das wird ja nicht vorgegaukelt, das ist in dem Moment objektiv so!
Wichtig ist deshalb dies
Medikamente [helfen] schon langsfristiger, so sie denn auch genommen werden,
Die Gefahr ist bloß dies
haben sie ordentliche Nebenwirkungen, die viele Betroffene davon wieder Abstand nehmen lässt.
.

Und mein Einwurf sollte Dich dafür sensibilisieren.
Wenn es denn nicht "bloß" Depressionen sind (und davon bin ich schon alleine aufgrund des Thread-Titels ausgegangen), dann solltest Du nicht damit rechnen, dass eine Heilung eintritt. Aber gut eingestellt gibt es eben auch keinen Grund, dass KM ganz normal am Leben teilnehmen kann und KM sein kann. Gut eingestellt wird es schwer sein, ihr Erziehungsfähigkeit abzusprechen. Aber natürlich besteht stets die Gefahr, dass die medis abgesetzt werden; das alleine ist aber auch kein Grund...

So, da ich - wie eingangs erwähnt - hier reiner Theoretiker bin, ziehe ich mich jetzt besser zurück. Vielleicht gibt es ja auch noch andere Expertenmeinungen/ Erfahrungen.

Ich wünsche Euch alles Gute.
Toto
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BeNice
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« Antwort #18 am: 07. September 2015, 10:09:39 »

Das wird ja nicht vorgegaukelt, das ist in dem Moment objektiv so!
Wichtig ist deshalb diesDie Gefahr ist bloß dies.

Und mein Einwurf sollte Dich dafür sensibilisieren.
Wenn es denn nicht "bloß" Depressionen sind (und davon bin ich schon alleine aufgrund des Thread-Titels ausgegangen), dann solltest Du nicht damit rechnen, dass eine Heilung eintritt. Aber gut eingestellt gibt es eben auch keinen Grund, dass KM ganz normal am Leben teilnehmen kann und KM sein kann. Gut eingestellt wird es schwer sein, ihr Erziehungsfähigkeit abzusprechen.

Dazu kann ich  folgendes berichten:

Meine EX und KM meiner Tochter auch BL war gerade bei der gerichtlich angeordneten Gutachterin zum Gutachten. Trotz der Gerichtsakte und den KWG des soz. psychiatrischen Dienstes, konnte die Gutachterin nichts was die Psychiater des soz. psych. Dienstes über fast 10 Jahre dokumentiert haben feststellen... Diese Gutachterin sagt sogar das es eine Frechheit wäre solche Berichte zu schreiben...

So wie es aussieht, können BL sich für 2 Stunden ca. wo es um die Wurst geht (in diesem Fall  um ein Kleinkind) doch absolut stabil halten und geben... Und das auch ohne Medikamente...

We mit einer BL zusammen war, der weiß das diese durch aus echt "gefährlich" sein können, dies habe ich selbst erlebt... die Frau von der die Gutachterin spricht ... kenne ich nicht!

so siehts aus !
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Krishna
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« Antwort #19 am: 08. September 2015, 08:32:07 »

@ BeNice

sowas geht gar nicht. Eine Gutachterin, die zehn Jahre Krankengeschichte mal eben so ignoriert und meint, nach zwei Stündchen alles besser zu wissen, ist keine Menschenkennerin sondern vermutlich eine narzisstisch geprägte Persönlichkeit. Klar, dass die eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

Bespreche das mit deinem Anwalt und geh' gegen dieses Gutachten vor. Ganz oft wird am Familiengericht einfach nur kurzer Prozess mit dem Vater gemacht. Dafür gibt es Berufungen und bei derart schwerwiegenden Fehlern (so denn deine Darstellung zutrifft) sind die OLGs weitaus besser aufgestellt.
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Gruß

Krishna
saian
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« Antwort #20 am: 21. November 2018, 11:29:34 »

BeNice und den anderen kann ich nur zustimmen. Das Verhalten einer BL ist nicht nur irrational sondern wirklich gefährlich. Ich bin noch am Anfang meiner Trennung und bin erst durch die Distanz zu meiner Ex etwas zu Kräften gekommen.
Ich war ziemlich ausgelaugt ohne es richtig bemerkt zu haben. Die Weltanschauung von einer BL ist eine traurige, nicht begreifbare und ist für die Partner und die gemeinsamen Kinder nicht selten lebensbedrohlich. Ich weiß noch garnicht wieviel Nerven mich der Kampf um die Kinder noch kosten wird, die sie jetzt schon als Waffe mißbraucht.
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Kasper
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« Antwort #21 am: 21. November 2018, 12:00:51 »

Moin,

der Faden ist über drei Jahre alt und hierauf muss nicht mehr geantwortet werden...

Gruß
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Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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