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Autor Thema: Die Unterhaltsklage und das Sachverständigengutachten  (Gelesen 1392 mal)
Samadhi
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 44



« am: 14. März 2005, 10:43:43 »

Hallo zusammen und allen erstmal einen guten Start in die Woche!

In meinem "Ich stelle mich vor"-Post hatte ich ja schon angedeutet, Fragen zu haben und heute möchte ich in diesem Punkt auch mal konkret werden.

Eines vorweg: Eine ganze Weile schon tummle ich mich auf diesen Seiten und bin jedes Mal erschüttert, was manche hier erleben oder erlebt haben. Und ich finde es super, wie ihr euch gegenseitig mit euren Erfahrungen, eurem Know-how oder einfach durch Zuspruch unterstützt. Hut ab!

Nur aber zur Sache: Mein LG ist seit über 10 Jahren geschieden. Er hat mit seiner Ex-Frau 2 Kinder, 19 und 15 Jahre alt. Beide Kinder gehen noch zur Schule. Als das erste Kind geboren wurde war mein LG 19, seine Ex-Frau 17 Jahre alt. Die "Ex" hat seinerzeit die Schule abgebrochen. Sie hat also keinen Schulabschluss. Eine Berufsausbildung hat sie ebenfalls nicht gemacht. Seit der Scheidung 1995 lebt sie vom Unterhalt und der Sozialhilfe.

Im Frühjahr 2003 meldete sich das Sozialamt zwecks Einkommensüberprüfung. Bei dieser Gelegenheit stellte sich die Frage, ob seine Ex denn überhaupt noch unterhaltsberechtigt sei und ob sie nicht allmählich eigenes Geld verdienen könne, die Kinder sind schließlich schon groß.

Es entbrannte ein heftiger Schriftwechsel zwischen der Anwältin und dem Sozialamt mit dem vorläufigen Ergebnis, dass mein LG seit Sommer 2003 nur den KU überweist. Ein Jahr lang geschah nichts, bis sich dann im Sommer 2004 das Sozialamt meldete und mein LG innerhalb von ein paar Tagen die rückständigen EU-Beträge überweisen sollte, sonst würde Klage erhoben.

Nach Rücksprache mit der Anwältin hat er es/haben wir es darauf ankommen lassen. Im Sommer 2004 wurde also Klage erhoben. Das Sozialamt argumentiert, die Ex sei mindestens seit November 2002 arbeitsunfähig und hätte daneben - auf Grund der fehlenden Ausbildung - ohnehin keine reale Beschäftigungschance. Arbeitsunfähig sei sie wegen Angst- und Panikstörungen. Atteste von zwei Ärzten liegen vor. Das Amtgericht hat Anfang Dezember 2004 ein arbeitsmedizinisches Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben, dass uns seit Anfang Februar vorliegt. Die Untersuchung fand im Januar bei der Ex zuhause statt, da diese wegen ihrer Krankheit das Haus generell nicht verlassen kann. Abgesehen davon hat sie sich inzwischen 40 kg Übergewicht angefuttert und in Folge dessen Bluthochdruck und eine beginnende Herzerkrankung. Die Frau wird dieses Jahr 36!

So weit, so gut. Die Gutachterin bestätigt, dass sie dringend eine Therapie braucht, am besten sogar stationär, dass sie Medikamente gegen die Herz-Kreislauf-Geschichte nehmen muss und alles in allem dann voraussichtlich in etwa einem Jahr eine Halbtagstätigkeit möglich wäre.

Abgesehen davon, dass ich persönlich die Situation so einschätze, dass die Ex hinsichtlich Therapie und so den Teufel tun wird, entwickelt sich die Angelegenheit recht rasant und für mich schwer einschätzbar. Folgendes ist passiert:

Im Freundeskreis sprechen wir natürlich über die Sache. Ein Teil unserer Freunde kennen die Ex und leben auch in ihrer Stadt. Berührungspunkte ergeben sich auch durch die Kinder. Noch bevor das Gutachten vorlag, berichtete einer der Freunde meines LG, er habe die Ex in der Disco getroffen, gut gelaunt und ausgelassen. Wir wissen, dass sie nicht zu Hause sitzt. Nur bisher konnten wir es ja auch nicht beweisen. Auch gab es bisher nicht die Notwendigkeit dazu. Sie war zumindest bis vor kurzem in einem Skat-Club, mit dem sie auch auf Tour ging. Ich weiß, dass sie mit dem Jungen zum Billardspielen in die Kneipe geht. Und, und, und...

Den Vogel abgeschossen hat sie aber Altweiberdonnerstag. Sie war wieder in einer Disco unterwegs. Dort feierten auch Bekannte von uns. Der Laden war so picke-packe-voll, dass sie eine Dreiviertelstunde brauchten, um raus (!) zu kommen. Und so geht es immer weiter.  Vergangenes Wochenende war sie wieder auf der Piste. Einer ihrer Freunde/Bekannten hat eine neue Kneipe eröffnet. Bei der Eröffnungsfeier durfte sie natürlich nicht fehlen. Von dieser Veranstaltung haben wir sogar Fotos. Entspannt und ausgelassen zieht sie an der Zigarette....

Glaubt man das? Kommenden Freitag haben wir einen Termin bei der RAin. Eigentlich müsste die Sache (bei Gericht) doch schnell ausgestanden sein, oder? Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir Tipps geben?

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße

Samadhi
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