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vatersein.de - Forum  |  Allgemein  |  Allgemein (Moderator: midnightwish)  |  Thema: Schulgeld?
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Autor Thema: Schulgeld?  (Gelesen 9288 mal)
brille007
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« Antwort #25 am: 05. August 2014, 11:02:58 »

Moin,

ich finde die Diskussion generell befremdlich. Deutschland hat - auch wenn es natürlich immer Optimierungspotenzial gibt - im internationalen Vergleich eines der besten Schul- und Ausbildungssysteme der Welt. Wenn das irgendwem trotzdem nicht genügt und dieser Jemand glaubt, er müsse "sein" Kind durch den besuch einer Privatschule in der Nahrungskette noch weiter vorn platzieren, soll er/sie das gerne tun, sofern er/sie sich das leisten kann.

Ansonsten diskutieren wir irgendwann auch noch über Zuschüsse zum Fahrzeug des Betreuungselternteils, damit Thorben-Henrik auch standesgemäss kutschiert werden kann.

Grüssles
Martin
(dessen Kinder ihr Abitur auch auf einer "ganz normalen" staatlichen Schule geschafft haben; allerdings ohne "Namen tanzen" oder "Bäume umarmen".)
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ethelidor
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« Antwort #26 am: 05. August 2014, 11:26:35 »

im internationalen Vergleich eines der besten Schul- und Ausbildungssysteme der Welt.

Warum muss ich dann dem Auszubildenden (frisch von der Schule) und dem Abiturienten erklären wie man Netto-Umsatz ausrechnet, oder eine Tabelle liest?


Ich habe es bei einer befreundeten Kollegin mitbekomme wie Sinnvoll eine Privat Schule auch sein kann.
Folgende Situation:
Kind L (von Kollegin) -> privt. Gymnasium, nette Lehrer, alle Motiviert, kein Ausfall -> gute Noten auch nach dem Schulwechsel, glücklich, motiviert und zufrieden
ehem. Klassenkameradin von Kind L ->  staatliches Gymnasium, demotivierte Lehrer, hoher Krankenstand und hohe Ausfallquote beim Unterricht -> die ersten Wochen!!!! fast nur Ausfall, kein Bock und Lust zu lernen, Notenschnitt gesunken
-> inzwischen gibt Kind L ihrer ehem. Klassenkameradin Nachhilfe weil sie schon viel weiter und besser im Stoff steht.
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82Marco
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« Antwort #27 am: 05. August 2014, 11:30:23 »

Warum muss ich dann dem Auszubildenden (frisch von der Schule) und dem Abiturienten erklären wie man Netto-Umsatz ausrechnet, oder eine Tabelle liest?
Das muss nicht an der Schule liegen, sondern auch an der Bereitschaft oder Vermögen des Schülers, etwas zu lernen (oder lernen zu wollen).

Grüßung
Marco
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Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
mimamause
Gast
« Antwort #28 am: 05. August 2014, 11:35:32 »

brille,

Zitat
Zitat
dessen Kinder ihr Abitur auch auf einer "ganz normalen" staatlichen Schule geschafft haben; allerdings ohne "Namen tanzen" oder "Bäume umarmen

So simpel hab ich dich gar nicht eingeschätzt? Wenn du dich mit der Montessori-Pädagogik noch nicht befasst hast, sags einfach, anstatt hier so einen Käse zu schreiben.

Klar sind wir alle irgendwie groß geworden aber wenn ein Kind durch eine bestimmte Pädagogik profitieren könnte darf es doch bittedanke erlaubt sein, darüber nachzudenken. Ohne, dass diese Form der Pädagogik mit "Bäume-umarmen" gleichgesetzt wird.

Mein Großer hätte davon nicht profitiert, der braucht klare Ansagen und Regeln aber wenn das nicht so gewesen wäre hätte ich mich mit anderen Schulformen auseinandergesetzt. Und mit deren Finanzierung.  Und hätte das auch vom KV erwartet.

Aber son "bähbähbäh-früher sind wir auch groß geworden" ist kontraproduktiv. Da können wir dann ja auch wieder anfangen, in den Wohnungen zu rauchen...und ein kleiner Klaps hat ja auch noch niemandem geschadet.

mmm
« Letzte Änderung: 05. August 2014, 11:46:06 von midnightwish » Gespeichert
midnightwish
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« Antwort #29 am: 05. August 2014, 11:37:03 »

Hi Ethelidor,

wenn du ebenfalls der Meinung bist, dass euer Kind auf einer privaten Schule besser Chancen für das spätere Leben hat, dann musst du eben dafür sorgen, dass auch du dich an diesen Kosten beteiligen kannst. Dann ist aber deine Fragestellung falsch. Derzeit könnt ihr beide eine Privatschule nicht finanzieren. Also stellt sich die Frage nach dieser erst gar nicht. Wenn ihr beide diese befürwortet, dann müsst ihr eben beide auch den Hintern hochkriegen und durch diverse Nebenjobs das Schulgeld erwirtschaften
 
Meine Kinder sind alle auf staatlichen Schulen und haben (klar gibt es immer mal wieder Fehlstunden oder nen doofen Lehrer) durchaus engagierte Lehrer und lernen alle recht erfolgreich. Allerdings hängt das eben auch von der Motivation des einzelnen Schülers ab. Wer nicht lernen möchte, oder mit den Hausaufgaben schludert, dem ist auch durch noch so tolle Lehrer nicht zu helfen.
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midnightwish
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« Antwort #30 am: 05. August 2014, 11:44:48 »

Es steht doch außer Frage, dass manche Kinder von bestimmten Schulformen profitieren oder eben auch nicht. Nur diese Schulformen muss man sich eben als Eltern schlicht und einfach auch leisten können. Bis auch wenige und dann durchaus mehr als notwendige Fälle, wird der Staat keine Kosten dafür übernhmen. Klar, mein Sohn würde von einem bestimmten Internat sicher auch profitieren. Ich kann es aber nicht leisten und so beeinträchtigt, dass das JA dieses zahlt ist er dann auch wieder nicht. Darüber kann ich jetzt jammern oder eben sagen: Es ist so und deshalb wird er eben im normalen Schulsystem ne Note schlechter abschneiden, als er es sonst könnte.

Wir reden hiermit und übereinen KV, der aktuell noch nichtmal den Mindestunterhalt zahlen kann. Von daher heisst eine verantwortungsvolle Elternschaft eben auch zu sagen, das eine Privatschule finanziell nciht tragbar ist.

Auch in intakten Familien würde bei knapper Finanzlage darüber geredet und eben dann auch gegen die Privatschule entschieden, wenn nicht beide Elternteile zusammen diese finanzieren können. Wenn die KM wirklich in der Lage ist die Privatschule alleine zu zahlen, dürfte es auch ein leichtes sein ,dies zu dokumentieren und den TO rechtswirksam vom Mehrbedarf freizustellen. Ist die KM nicht in der Lage die Schule zu finanzieren erübrigt sich eben jede Diskussion
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« Antwort #31 am: 05. August 2014, 12:05:21 »

Wenn die KM wirklich in der Lage ist die Privatschule alleine zu zahlen, dürfte es auch ein leichtes sein ,dies zu dokumentieren und den TO rechtswirksam vom Mehrbedarf freizustellen.

Genau nach dieser Möglichkeit suche ich ja,wie kann man das anstellen? 

Möchte ja den gang auf die Schule grundsätzlich nicht verwehren, bei allem was ich bis jetzt so gelesen habe, könnte es vielleicht sogar ganz sinnvoll für meine Tochter sein. Meine Tochter befindet sich aktuell wegen einer Dyskalkulie in Behandlung beim Duden Verlag. Ich tue mich echt schwer mit dem Thema. Ich halte mein Ex in der Hinsicht schon für sehr Intelligent und glaube das sie hier im wohl des Kindes entscheidet und nicht weil es schick ist auf eine Privatschule zu gehen.
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« Antwort #32 am: 05. August 2014, 12:10:40 »

Zum einen in dem DU den Schulvertrag nicht unterschreibst. Das soll alleine deine Ex tun. Damit ist sie ggü der Schule nämlich alleiniger Ansprechpartern was die Finanzen angeht.

Dann könnt ihr einen Notarvertrag machen, in dem sie sich verpflichtet die Schulkosten alleine zu tragen und diesbezüglich keinen Mehrbedarf von dir zu fordern.

Allerdings würde aktuell auch kein Gericht dich zu einer Zahlungverpflichten können. Du bist Mangelfall unddamit erübrigt sich jeder Mehrbedarf. Denn für den wärst du nur leistungsfähig, wenn du den Mindestunterhalt leisten kannst und dann noch was über deinem SB übrig bleiben würde. Und auch dann würde der Mehrbedarf nach dem Einkommen der Eltern auf diese verteilt.

Hast du denn schon die Frage geklärt, ob deine Ex die Schule zahlen könnte bzw. wie sie sich das vorstellt? Hat siesichschon erkundigt, ob es für finanzschwache Familien eine Ermäßigung oder einer Art Stipendium über den Schulverein geben könnte?
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« Antwort #33 am: 05. August 2014, 12:30:26 »

Zum einen in dem DU den Schulvertrag nicht unterschreibst. Das soll alleine deine Ex tun. Damit ist sie ggü der Schule nämlich alleiniger Ansprechpartern was die Finanzen angeht.

Aber kann sie denn alleine unterschreiben wenn wir geteiltes Sorgerecht haben? Oder müsste das dann so wie Beppo geschrieben hat ablaufen.
Zitat
Wenn du zustimmen willst, dann nur über eine Vollmacht an sie, unter der Bedingung, dass sie dich von allen Mehrkosten frei hält.


Hast du denn schon die Frage geklärt, ob deine Ex die Schule zahlen könnte bzw. wie sie sich das vorstellt? Hat siesichschon erkundigt, ob es für finanzschwache Familien eine Ermäßigung oder einer Art Stipendium über den Schulverein geben könnte?

Die ist aktuell im Urlaub, bin wie gesagt erst einmal dabei mich zu orientieren und werde dann demnächst das Gespräch suchen.

Interessant Frage wäre auch zu klären, wie sich die Kosten errechnen, wenn ich nicht unterschreibe und damit nix zu tun habe. Wird dann trotzdem mein Einkommen mit zur Berechnung des Schulgeldes verwendet?

Fragen über Fragen!!!

Ich werde als nächstes erst einmal das Gespräch suchen und mich dann noch einmal hier melden.

Danke noch einmal an alle Beteiligten für ihre Hilfe und Informationen.
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« Antwort #34 am: 05. August 2014, 12:38:14 »

Moin mmm,

So simpel hab ich dich gar nicht eingeschätzt? Wenn du dich mit der Montessori-Pädagogik noch nicht befasst hast, sags einfach, anstatt hier so einen Käse zu schreiben.
ich habe mich weniger mit der Montessori-Pädagogik befasst, sondern mit den Eltern, die der Ansicht sind, sich durch den Besuch ihrer Kinder auf einer solchen Schule quasi selbst zu adeln. Oder zumindest beweisen zu können, dass sie genügend Kohle dafür haben. Oder bei jedem Zusammentreffen mit den Eltern "gewöhnlicher Kinder" beinahe zwanghaft davon erzählen zu müssen, was Thorben-Hendrik und Lisa-Marie schon alles draufhaben.

Klar sind wir alle irgendwie groß geworden aber wenn ein Kind durch eine bestimmte Pädagogik profitieren könnte darf es doch bittedanke erlaubt sein, darüber nachzudenken. Ohne, dass diese Form der Pädagogik mit "Bäume-umarmen" gleichgesetzt wird.
Ich sehe den Sinn von Privatschulen durchaus; beispielsweise bei (echten!) Hoch-, Sonder- oder Inselbegabungen. Aber auch dann muss man sie sich leisten können oder ein Stipendium finden. So zu tun als gäbe es eine Art einklagbaren Anspruch auf eine Finanzierungsbeteiligung gegen den anderen Elternteil ist krank.

In den meisten dieser Fälle fällt mir sowieso nur DIESER CARTOON ein.


Mein Großer hätte davon nicht profitiert, der braucht klare Ansagen und Regeln aber wenn das nicht so gewesen wäre hätte ich mich mit anderen Schulformen auseinandergesetzt. Und mit deren Finanzierung.  
Nach meiner Beobachtung haben viele Kinder und Jugendliche tatsächlich erhebliche Wissensdefizite; selbst manche Abiturienten sind ausserstande, auf einer Europakarte die einzelnen Länder zu benennen. Für solche Lücken in der Allgemeinbildung sind allerdings vor allem die Eltern verantwortlich.


Und hätte das auch vom KV erwartet.
Und wenn Dein KV dann gesagt hätte, dass er davon nichts hält, wäre auch das zu akzeptieren gewesen.


Aber son "bähbähbäh-früher sind wir auch groß geworden" ist kontraproduktiv. Da können wir dann ja auch wieder anfangen, in den Wohnungen zu rauchen...und ein kleiner Klaps hat ja auch noch niemandem geschadet.
Herrje, das ist 5 und 3 Jahre her und keine der "Opa erzählt vom Krieg"-Stories. Meine Ex und ich waren uns trotz aller sonstigen Differenzen immerhin einig darin, uns nicht in die (lange) Reihe der Eltern einzureihen, die ständig bei Lehrern anriefen, um die Benachteiligung ihres Nachwuchses bei der letzten Klassenarbeit zu beklagen.

Und was das "Rauchen in der Wohnung" angeht, habe ich mich zwar immer bemüht, das nicht in Gegenwart der Kids zu tun, aber sicher auch das eine oder andere Mal dagegen verstossen. Meine Kids durften übrigens auch zu allen Jahreszeiten draussen spielen und sich einschweinen. Oder mal vom Baum oder vom Fahrrad fallen, ohne dass sofort ein Krankenwagen gerufen wurde. Eine ganz normale Kindheit eben. In jedem Fall kamen sie mir gesünder und glücklicher vor als die ganzen in Watte gepackten, anämisch-bleichen Kinder der "Heikopter-Eltern".

Grüssles
Martin
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Beppo
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« Antwort #35 am: 05. August 2014, 15:15:46 »

Aber kann sie denn alleine unterschreiben wenn wir geteiltes Sorgerecht haben? Oder müsste das dann so wie Beppo geschrieben hat ablaufen.
Zitat
Wenn du zustimmen willst, dann nur über eine Vollmacht an sie, unter der Bedingung, dass sie dich von allen Mehrkosten frei hält.

Das ist kein "oder" sondern der richtige Weg zum Ziel.

Du kannst ihr auf diesem Wege erlauben, den Vertrag für die Schule alleine zu unterschreiben.
« Letzte Änderung: 05. August 2014, 15:18:30 von Beppo » Gespeichert

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Inselreif
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« Antwort #36 am: 05. August 2014, 15:23:08 »

Aber kann sie denn alleine unterschreiben wenn wir geteiltes Sorgerecht haben?
Ihr habt kein geteiltes sondern gemeinsames Sorgerecht. Aber die Ausübung dieser Sorge hat zunächst einmal nichts mit dem Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit der Schule zu tun. Beppo hat den Weg ja schon aufgezeigt.

Zitat
Interessant Frage wäre auch zu klären, wie sich die Kosten errechnen, wenn ich nicht unterschreibe und damit nix zu tun habe. Wird dann trotzdem mein Einkommen mit zur Berechnung des Schulgeldes verwendet?
Das steht in der Satzung des Schulträgers bzw. dem Vertrag.

Gruss von der Insel
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midnightwish
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« Antwort #37 am: 05. August 2014, 15:25:51 »

Hm,

bei vielen Schulanmeldungen begnügen sich die Schulen inzwischen mit der Unterschrift eines Sorgeberechtigten.

Bei Privatschulen dürften sie gerne auf die Unterschrift von beiden bestehen. Denn damit haben sie im Zweifelsfall eben 2 Schuldern andenen sie sich gütlich tun können, wenn einer nicht mehr zahlt.

Ob man das durch eine Vollmacht umgehen kann würde ich nochmal abklären (mal nen RA fragen oder n nem Juraforum zur Diskussion stellen)
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« Antwort #38 am: 05. August 2014, 15:34:47 »

Moin Ethelidor,

ganz grundsätzlich besteht Deine Zahlungsunfähigkeit aktuell; die Schulpflicht Eures Kindes aber vermutlich für viele Jahre. Gut möglich (und auch verständlich), dass Deine Ex sich nicht darauf einlässt, Dir für alle Zeiten einen Freibrief dafür auszustellen, Dich nicht an Kosten zu beteiligen, deren Ursache Du grundsätzlich zugestimmt hast. Sollte sich im Rahmen routinemässiger Einkommensüberprüfungen also in absehbarer Zeit ergeben, dass Du für den vollen Unterhalt leistungsfähig bist, wird sie Dich dann vermutlich (und berechtigt) auch für eine Kostenbeteiligung an der Schule zur Kasse bitten. Ich wüsste auch nicht, wie man das rechtssicher ausschliessen kann; es sei denn, Du nimmst Dir vor, die nächsten Jahre ständig am Selbstbehalt herumzukrebsen.

So gesehen hast Du nur zwei Möglichkeiten: Du stimmst dem Besuch der Privatschule zu (inklusive aller möglichen, auch finanziellen Folgen) oder Du sprichst Dich dagegen aus.

Grüssles
Martin
(der ebenfalls der Ansicht ist, dass ein gesunder, erwachsener Mensch in der Lage sein sollte, den Unterhalt für ein Kind selbst zu erwirtschaften. Ganz egal, ob er mit dem anderen Elternteil zusammenlebt oder getrennt ist.)
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« Antwort #39 am: 05. August 2014, 16:37:40 »

Ob man das durch eine Vollmacht umgehen kann würde ich nochmal abklären (mal nen RA fragen oder n nem Juraforum zur Diskussion stellen)
Auf diesem Wege wird er nicht Vertragspartner der Schule und kann nicht von diesen zur Zahlung heran gezogen werden.
Wenn Vertragspartner würde, ginge das und die wären dabei auch nicht irgendwelche familienrechtlichen Regelungen und Selbstbehalte gebunden.

Mit der Vollmacht kann die sich einfach überlegen, ob sie das wirklich will und sie auch bereit ist, das alleine zu bezahlen.
Eine Erstattung des Mehrbedarfs ist generell schwierig und bei diesem verfahren sicher auch nicht einfacher.

Wenn du also nicht grundsätzlich gegen diese Schulform bist, wäre die Vollmacht aus meiner Sicht der richtige Weg und besser als einfach ein Veto einzulegen, nur weil du es nicht bezahlen willst.

Wenn du selbst gegen diese Schule bist, kannst du natürlich auch ohne Vollmacht ablehnen.
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mimamause
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« Antwort #40 am: 05. August 2014, 17:34:25 »

ein letztes mal, weils wieder in Grundsätzliches ausartet, ich wills aber gerne verstehen:

wenn der TO dieses hier schreibt:
Zitat
G
Möchte ja den gang auf die Schule grundsätzlich nicht verwehren, bei allem was ich bis jetzt so gelesen habe, könnte es vielleicht sogar ganz sinnvoll für meine Tochter sein. Meine Tochter befindet sich aktuell wegen einer Dyskalkulie in Behandlung beim Duden Verlag. Ich tue mich echt schwer mit dem Thema. Ich halte mein Ex in der Hinsicht schon für sehr Intelligent und glaube das sie hier im wohl des Kindes entscheidet und nicht weil es schick ist auf eine Privatschule zu gehen.

Da verstehe ich echt nicht, wieso man, wenn man schon nicht in der Lage ist den Mindestunterhalt zu bezahlen, nicht wenigstens alles dran setzt, der Tochter diese Chance zu geben und mit der Mutter eine Lösung sucht, sich da auch finanziell dran zu beteiligen. Muss ja nicht hälftig sein, wieviel bräuchte denn die KM?

Ich versteh es einfach nicht, dass WENN man schon der Meinung ist, dass es dem Kind aufgrund seines Charakters und der Dyskalkulie guttun würde dann nichtmal den Arxxx hochbekommt und was beisteuert. Sondern immer noch sagt, Kannse machen, ich bezahls aber nicht. Nichtmal nen Teil und nichtmal später. Mir egal.

Erklärts mir bitte, notfalls per PN, will den fred hier nicht weiter verwässern, ich weiss, ich neige dazu.

mmm
« Letzte Änderung: 05. August 2014, 17:36:51 von mimamause » Gespeichert
oldie
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Bonnie 2


« Antwort #41 am: 05. August 2014, 17:55:46 »

Moin


ein letztes mal, weils wieder in Grundsätzliches ausartet, ich wills aber gerne verstehen:
Wenn es nichts abzugeben gibt, dann gibt es eben nichts abzugeben. Wo ist Dein Problem, dies zu verstehen? Da spielt es keine Rolle, ob noch zusätzliche Probleme vorhanden sind. Das mal zum materiellen Teil. Moralisch hast Du ohne Zweifel recht. Nur auf Teufel komm raus mit Moral materielles herbeizubeten, hat m.E. noch nie funktioniert. Da sollte eher versucht werden, andere Wege zu beschreiten.

Nichtmal nen Teil und nichtmal später. Mir egal.
Woher weisst Du das, vor allem dass es ihm egal ist? Habe ich wieder einen Beitrag überlesen ? Ich lese in dem von Dir oben zitierten Text des TO eher Vertrauen, Verständnis und Hilflosigkeit heraus.

Gruss oldie
« Letzte Änderung: 05. August 2014, 18:07:55 von oldie » Gespeichert

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
nichtplatt
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« Antwort #42 am: 05. August 2014, 17:59:07 »

Hi,

und ich werde nie verstehen, warum man nicht akzeptieren kann, dass der TO selbst kaum Geld hat und von dem nicht vorhandenen Geld noch was beisteuern soll. Dass hat nichts damit zu tun dass man einen gewissen Körperteil nicht hochbekommt, sondern in der Regel mit dem Anspruchsdenken "gewisser KM". Zumal ich genau diese Art der Schule für sehr problematisch halte.


Gruß
Nichtplatt
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« Antwort #43 am: 05. August 2014, 18:21:33 »

Hallo -

wie MNW schon angedeutet hat, würde ich die Schulleitung aufsuchen und Deine Situation beschreiben. Fragen, ob es Möglichkeiten für Euch gibt, den Beitrag zu kürzen und vielleicht durch Engagement in der Schule zu kompensieren. Fragen kostet erst einmal  nichts.


Gruß
Pristine
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« Antwort #44 am: 05. August 2014, 22:50:41 »

Hallo,

ich stimme Prestine zu, in aller Regel lassen die freien Schulen mit sich Reden, wenn man nachweisen kann, dass man nicht bzw. nicht soviel zahlen kann. Allerdings sind das dann Einzelvereinbarungen mit denen die Schule auch nicht hausieren geht, schliesslich ist die Kostenrechnung einer freien Schule anders als die einer staatlichen Schule.

VG Susi
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« Antwort #45 am: 05. August 2014, 22:59:55 »

ein letztes mal, weils wieder in Grundsätzliches ausartet, ich wills aber gerne verstehen:

wenn der TO dieses hier schreibt:
Da verstehe ich echt nicht, wieso man, wenn man schon nicht in der Lage ist den Mindestunterhalt zu bezahlen, nicht wenigstens alles dran setzt, der Tochter diese Chance zu geben und mit der Mutter eine Lösung sucht, sich da auch finanziell dran zu beteiligen. Muss ja nicht hälftig sein, wieviel bräuchte denn die KM?

Ich versteh es einfach nicht, dass WENN man schon der Meinung ist, dass es dem Kind aufgrund seines Charakters und der Dyskalkulie guttun würde dann nichtmal den Arxxx hochbekommt und was beisteuert. Sondern immer noch sagt, Kannse machen, ich bezahls aber nicht. Nichtmal nen Teil und nichtmal später. Mir egal.

Erklärts mir bitte, notfalls per PN, will den fred hier nicht weiter verwässern, ich weiss, ich neige dazu.

mmm

Mein Problem ist, ich kann in keinster Weise einschätzen ob es meinem Kind gut tun würde oder nicht, ich bin da bei dem was man so liest echt unentschlossen. Deswegen schrieb ich auch, "könnte es vielleicht sogar ganz sinnvoll für meine Tochter sein".

Problem Nr. 2: Das Geld!!
Ich fange ab 01.09. noch einmal eine Ausbildung an und kann dann eventuell nicht einmal die 171€ zahlen die ich jetzt verpflichtet bin zu zahlen. (Siehe diesen Beitrag dazu http://www.vatersein.de/Forum-topic-28548.html)
Alles in allem habe ich die nächsten 2 Jahr schone eine gute Finanzielle Belastung ohne die Schule, ob und wie ich danach im Stande bin mehr zu zahlen kann ich aktuell auch noch nicht sagen. Dafür müsste ich die Ausbildung erst einmal erfolgreich abschließen. Nebenjob ist erst einmal nicht gestattet, ob und wann ich da eine Genehmigung für bekomme, steht auch in den Sternen.


Hier mal die Kosten der Schule laut Homepage:
Aufnahmegebühr: 500€
Schulgeld: 200€ (laut Internetseite, steht bei der Oberschule nix von "einkommensabhängig")
Verpflegung: 50€

Dazu sind noch zu leisten:
Elternstunden:
bei Aufnahme: 535 € oder 35h pro Kind
ab dem 2. Halbjahr: 30 € oder 2 h pro Monat und Kind

Bei einem geringerem Einkommen als aufgerundet 30k im Jahr kann man Antrag stellen und zahlt nur 100€ im Monat. Keine Ahnung was Ex so als Erzieherin in Vollzeit verdient.
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« Antwort #46 am: 05. August 2014, 23:12:59 »

Moin Ethelidor,

ich frag mich jetzt ernsthaft, warum Du nach Präsentatiion der Zahlen, noch überhaupt über das Thema weiter nachdenkst. Diese kosten sind ja selbst für gut situierte Familien der Hammer.

Wenn Du jetzt noch eine schulische Ausbildung machst (sieht danach aus, da Du draufzahlst): Vergiss es.

Deine Exe wird wahrscheinlich um die 1200 Euro netto (das leider immer noch "typische" Frauengehalt) verdienen. Auch davon kann man meiner Meinung nach solche Kosten nicht bezahlen. Gruß Ingo
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #47 am: 06. August 2014, 06:55:29 »

Wenn es die Schule ist, die ich glaube, muss da auch ein Aufnahmeverfahren durchlaufen werden. Nicht nur die Eltern, auch das Kind muss angeben, was es dort erwartet. Eine Aufnahme ist also kein Selbstläufer.

Ich würde KM mitteilen: "Ich habe nichts gegen Deine Idee, das Kind an diese Schule zu bringen, aber kannst DU das bezahlen?" Und ihr bei Unverständnis sagen, du kannst es nicht. Aus die Maus. Es wird sich da erledigen, dann erübrigt sich die Frage, wie man es rechtlich absichert, dass du nicht zahlen musst.

LG LBM
« Letzte Änderung: 06. August 2014, 06:58:53 von Lausebackesmama » Gespeichert

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
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« Antwort #48 am: 06. August 2014, 07:19:58 »

Hi,

was eine Erzieherin Vollzeit verdient? Hängt stark vom Vertrag und den Berufsjahren ab, aber fängt hier in Bayern mal mit 2200 an und die bestbezahlte Kollegin die ich kenne hat 2800 (Schichtdienst mit fast nur Nacht- und Wochenendzeiten). Wenn du das hochrechnest kommst du auf ein Jahresgehalt von irgendwo zwischen 26 000 und 31000 grob geschätzt. Und somit kommt ihr als Eltern gemeinsam auf jeden Fall über diese 30 000€.
Natürlich kann es sein, dass deine Ex als Alleinerziehende allein gerechnet wird und dann drunter ist. Mit etwas Glück geht das.

Aber wie so oft im Leben hier hilft nur miteinander zu sprechen. Anders kommt ihr hier auf keine sinnvolle Lösung.

LG
Nadda
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mimamause
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« Antwort #49 am: 06. August 2014, 07:23:49 »

Da du jetzt noch mal eine Ausbildung beginnst: Hast du eine abgeschlossene erste Ausbildung?

mmm
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