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Autor Thema: Unsere Geschichte  (Gelesen 8386 mal)
Marie75
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« am: 03. Juli 2014, 15:53:27 »

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich soeben in diesem Forum registriert, weil ich unsere Geschichte, meine Gedanken, die Sorgen und auch unsere Wut teilen möchte. Außerdem fühlt man sich im Kreise anderer Betroffener einfach gut aufgehoben. ;-)

Ich umreisse kurz meine Geschichte und versuche, so rational wie möglich zu sein:

Seit einigen Jahren bin ich mit einem wundervollen Mann zusammen, welcher aus erster Ehe einen Sohn hat. Dieser Sohn ist heute 16 und lebt seit 11 Jahren bei ihm. Nach seiner damaligen Scheidung lebte das Kind zuerst bei der KM, wollte dann aber mit 5 Jahren zu seinem Vater, was er auch geschafft hat. Die Mutter stimmte irgendwann zu.

Der Vater hat in den letzten Jahren nie Unterhalt gefordert, sondern war einfach nur dankbar, dass sein Sohn bei ihm leben konnte. Dementsprechend hat er dem Kind alles ermöglichst, es musste ihm an nichts fehlen. Vor kurzem wurde noch ein Haus gekauft mit separater Wohnung für den Sohn, damit dieser seine Rückzugsmöglichkeit hat.

Dann kam es kürzlich zum Streit zwischen Vater und Sohn, weil der Sohn (als leicht verwöhntes Einzelkind) sich nicht an normale Regeln halten wollte. Erschwerend hinzu kommt natürlich die Pubertät, mit dem der Junge (und auch der Vater) zu kämpfen hat. Der Streit eskalierte, der Sohn zog weinend zu seiner Mutter.

Anmerkung: Zwischen KM und KV gab es eine Absprache in der Form, dass der Junge nicht immer hin- und herziehen könnte, nur weil ihm die Regeln in seinem Zuhause nicht in den Kram passen. Das klappte also nicht.

KM und Sohn kamen eine Woche später zum KV und der Sohn erklärte mit hasserfüllter Stimme, dass er froh wäre, wegzusein. Der Sohn ging seine Sachen packen und die KM gab lautstark von sich, dass sie alles dafür tun würde, dass der KV seinen Sohn nicht mehr sehen kann und dieses ihre Rache sei.

Der KM geht es übrigens finanziell nicht allzugut - im Gegensatz zum gut verdienenen KV, der in den letzten Jahren immer die Füße stillgehalten hat und nie einen Cent von der KM gefordert hat. Besuche in diesen 10 Jahren von der KM lassen sich an zwei Händen abzählen, ihr Interesse am Kind war nie allzu groß.

Nun flattern seit Tagen Anwaltsbriefe ins Haus: KV soll der KM Unterhalt zahlen, wobei das nicht die einzige Forderung ist.

An den Sohn kommt er nicht heran. Auf Anrufe reagierte dieser zuletzt per sms, was der KV denn wollte und endete damit, dass der Sohn schrieb:"Ich will meinen Papa. Aber den gibt es anscheinend nicht mehr, also lass mich in Ruhe". Natürlich hat der KV ihm dann seine Liebe beteuert und ihm geschrieben, dass man das doch alles aus der Welt schaffen könne. Leider erntete er nur Funkstille.


Unsere Sorge ist, dass es der Km nur um das Geld geht und der Junge dabei zweitrangig ist. Ich vermute, dass die KM den Jungen nun unter Druck setzt, damit er bei ihr bleibt. Wir vermissen ihn sehr und am liebsten würde ich ihn windelweich hauen und gleichzeitig ganz fest an mich drücken.....



Nun zu meiner Frage: Würdet ihr den Jungen weiterhin anrufen (1 - 2 Anrufe pro Woche) bzw. Nachrichten schreiben? Oder würdet Ihr ihn absolut in Ruhe lassen?


Vielen Dank für Eure Zeit!

LG von Marie




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brille007
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 14.785



« Antwort #1 am: 03. Juli 2014, 16:09:56 »

Moin Marie,

erst einmal herzlich willkommen - hier werden Sie geholfen.

Deine Geschichte (bzw. die Deines Mannes) ist nicht ungewöhnlich. Die Probleme sind hauptsächlich pubertätsbedingt und werden im Haushalt von Muddi nicht kleiner. Ein Umzug mag zwar verlockend erscheinen, wenn man zuhause Stress hat; wenn Sohnemann aber mal ein paar Wochen bei seiner Mutter wohnt (zu der er nach Deiner Beschreibung vermutlich kein besonders herzliches Verhältnis hat) und zudem ständig gegen die Tür fehlender Finanzen läuft,wird sich das durchaus relativieren. Ich hatte das mit meinem Sohn vor Jahren auch: Zunächst wurde ihm von seiner Mutter für den Fall eines Umzugs in ihren Haushalt der Himmel versprochen; als er ihn einforderte, hiess es dann "ich würde Dir ja gerne Deine Wünsche erfüllen, aber Dein Vater bezahlt einfach nicht genug!"

Unabhängig davon, ob Dein Mann in der Vergangenheit Unterhalt gefordert hat, ist er jetzt (weiterhin) unterhaltspflichtig für seinen Sohn; er war es ja auch bisher. Die Höhe der monatlichen Zahlungen bemisst sich nach seinem Einkommen und ist in der Düsseldorfer Tabelle abzulesen. Reich wird die Ex dadurch sicher nicht; 16-Jährige kosten auch ordentlich Geld. Für die Mutter muss er natürlich keinen Unterhalt leisten; da ist die nacheheliche Unterhaltskette längst gerissen und lebt auch durch das Bekochen und Beherbergen eines 16-Jährigen nicht mehr auf.

Ich an Stelle Deines Mannes würde Sohnemann jetzt nicht mit Nachrichten oder gar Forderungen beballern; das führt bei einem Pubi nur zu Trotzreaktionen; vor allem, wenn er demnächst feststellt, wie lecker und locker er es bei Euch hatte. Aber da muss er selbst drauf kommen. Ich würde ihm mitteilen, dass Eure Tür offensteht und er bei Euch jederzeit willkommen ist - fertig. Ob und wann er was daraus macht, wird man sehen. Dein Mann sollte sich jedenfalls damit beruhigen, dass 11 Jahre nicht durch ein bisschen Pubi-Stress ausgelöscht werden.

Grüssles
Martin
Gespeichert

When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Marie75
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #2 am: 03. Juli 2014, 19:27:52 »

N'Abend Martin,

danke für Deine Meinung und Deinen guten bzw. tröstenden Rat!

Du hast natürlich recht - unsere Geschichte ist nicht ungewöhnlich, sondern vermutlich mannigfach über den ganzen verrückten und zerstrittenen Planeten verteilt. Wobei man gerne meint, das ganze Unrecht der Welt treffe einen ganz persönlich und man ganz allein habe die Last des Streites auf seinen beiden Schultern zu tragen. ;-)

Selbstverständlich ist mein Lebensgefährte dazu verpflichtet und auch bereit, Unterhalt zu leisten. Auch wenn man sich permanent fragt, wieso diese Frau Unterhalt fordert, obwohl sie selbst nie geleistet hat. Aber gut, aus Schaden wird man klug.

Mein LG wird vermutlich in Stufe 5 der Düsseldorfer Tabelle angesiedelt, was in Anbetracht des Hauskaufes einen dicken Batzen Geld schmerzlich "in die Luft jagt". Ekelig an der Geschichte ist, dass es dem Jungen nicht zu Gute kommen wird. Das sind wohl Tatsachen, die man einfach hinnehmen bzw. abhaken muss, bevor es einen in einen Nervenkrieg treibt.

Wir werden den Jungen natürlich nicht zuschütten mit Nachrichten oder gar Forderungen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass er diesbezüglich ziemlich schnell dichtmacht und kein Herankommen an ihn ist. Vorgestern haben wir uns erstmalig bei ihm gemeldet.. nächste Woche werden wir es nochmal versuchen... mit der simplen Frage, ob es ihm gut geht. Nicht mehr, nicht weniger. Er soll nur wissen, dass er jederzeit wieder nach Hause kommen kann - völlig schnuppe, was in der Vergangenheit war. Das sehe ich wie Du - alles Andere wäre wohl mehr schädlich als hilfreich.

Ich hoffe sehr, dass die 11 Jahre mit seinem Vater bzw. die letzten 5 Jahre mit mir irgendwo in seinem vollgestopften Pubertätshirn festgeklebt sind, da er uns doch sehr fehlt und das Haus ohne ihn einfach leer ist.

Wie ist es bei Dir? Lebt Dein Sohnemann wieder bei Dir und hat das Geschehene ein wenig bereut?

Grüßle
Marie
Gespeichert
Ingo30
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Geschlecht: Männlich
Beiträge: 3.359


« Antwort #3 am: 03. Juli 2014, 21:02:39 »

Moin Marie,

wie Martin schon schrieb würde ich in dieser Situation überhaupt nicht viel machen. Ausser erklären, dass Eure Tür weiterhin offen steht und er jederzeit wieder Kontakt aufnehmen kann wenn er möchte.

Achtet bitte auch auf die Kommunikationsform. Ja, heute ist alles schnell- und kurzlebig. Aber das heisst nicht, dass ihr jetzt auch auf die FB oder SMS-Schiene aufspringen müsst. Der KV soll mal einen normalen und freundlichen Brief an den Sohn schreiben. Aus der Forenerfahrung besteht ansonsten die Gefahr, dass der KV lediglich in den sozialen Netzwerken "geblockt" wird. Dies führt wiederum zu Frustrationen in Eurer Familie, die nicht weiter führen.

In spätestens 2 Jahren ist die KM übrigens mit im Boot. Dann beginnt die - oftmals kritische - Phase des Volljährigenunterhalts. Ab dann muss Sohnemann selbst dafür sorgen, dass dem KV die Gehaltsbescheinigungen der KM zugehen. Und die Kohle geht auch nur noch auf das Konto des Sohns.

Kinder müssen sich auch irgendwann abnabeln. Auch das müsst ihr lernen. Auch wenn man sich natürlich ein gutes Verhältnis weiterhin wünscht. Gruß Ingo
Gespeichert
Marie75
Frischling

Geschlecht: Weiblich
Beiträge: 3


« Antwort #4 am: 03. Juli 2014, 22:32:06 »

Hey Ingo,

auch Dir danke ich für Deinen Rat.

Leider hast Du recht, viel machen kann man nicht. Schließlich ist es heutzutage verboten, Kinder an den Haaren wieder nach Hause zu zerren. Die Keulentechnik ist nicht nur strafbar, sondern bewirkt wohl leider auch das Gegenteil des gewünschten Zieles. ;-)

Momentan ist uns bzw. dem KV die Kommunikation lediglich per sms möglich, da "unser" Kind nicht mit ihm telefonieren möchte bzw. seine Anrufe ignoriert. FB ist natürlich keine Option; Briefe fallen auch weg, da seine Post von der KM geöffnet wird. Seine SMS-Antworten waren zwar nicht sehr sonnig, aber wenigstens hat er seinen Papa nicht völlig ignoriert. Ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont, der uns momentan sehr gut getan hat.

Die Abnabelungsphase ist für uns völlig in Ordnung und auch wichtig für seine Entwicklung. Sein Papa war/ist keine klassische Glucke und auch ich habe ihn immer "fliegen" lassen, da ich es als Kind ebenso erfahren habe. Es macht uns lediglich fertig, dass die KM das Kind nun derart an sich reisst und uns finanziell ausnehmen kann, obwohl sie 10 Jahre keinen Cent bezahlt hat. Da ist doch irgendetwas nicht in Ordnung mit unserem Rechtssystem.
Sie ist dieser egoistische Partymacher-Trinker-Typ mit Selbstmordversuch, die schon ihre beiden Töchter aus erster Ehe versaut hat (beide kriminell + ohne Ausbildung). Es widert mich richtig an, dass die Gesetze nun auf ihrer Seite stehen und der Papa keinerlei Möglichkeiten hat, den beleidigten, pubertierenden "Kurzen" zurückzuholen. Aber ich freunde mich besser mit diesem Gedanken an bevor er mir graue Haare wachsen lässt. Ich versuche dem Jungen in der Art zu vertrauen, dass er irgendwann die Birne wieder frei hat und selbst entscheiden kann, was für ihn der beste Weg ist. Loslassen ist eigentlich ganz einfach, wenn man sichergehen kann, dass auf der anderen Seite keine gefräßigen, kleinen Monster auf den Nachwuchs warten. ;-)

Ich hätte es niemals für möglich gehalten, dass es Geschlechtsgenossinnen gibt, die sich derart kalt, rachsüchtig und gierig zeigen, wie diese Frau es gerade an den Tag legt. Natürlich muss man die Medaille immer von zwei Seiten betrachten, aber bedauerlicherweise finde ich keinen Grund, die KM in einem besseren Licht betrachten zu können. Anscheinend haben die meisten Väter offensichtlich verloren, wenn eine Scheidung im Raum steht und Kinder mit im Spiel sind. Allerdings kann man auch dieses nicht verallgemeinern, es gibt genug Gegenbeispiele.

Natürlich erhält der Große das Geld bei Erreichen der Volljährigkeit auf sein Konto, auf den Tag freuen wir uns heute schon ganz besonders. ;-)

Naja, noch begleitet mich der Frust und das unendliche Mitleid, wenn ich den KV betrachte... wie er versucht, die Sehnsucht und die Enttäuschung zu verdrängen und für Hoffnung und Liebe Platz zu machen... aber noch ist nicht aller Tage Abend... im September kommt es zur Verhandlung über das AB, was die KM nun für sich alleine beantragt hat. Wenigstens kriegen wir den Großen dann mal wieder zu Gesicht. So hat alles Schlechte auch etwas Gutes in sich.

Gruß
Marie

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TotoHH
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Beiträge: 3.269


« Antwort #5 am: 03. Juli 2014, 22:56:54 »

Oha Marie - da hat sich offensichtlich auch bei Dir einiges an Frust (und Hass?) auf die KM aufgestaut. Ehrlich gesagt, verstehe ich gar nicht wieso... Auf den Junior vielleicht. Vielleicht auch Ärger auf den KV der sich über 11 Jahre zu gutmütig gg KM und Sohnemann verhalten hat.

ein wenig Richtigstellung, vielleicht fällt es Dir dann leichter mit der Situation umzugehen:
uns finanziell ausnehmen kann, obwohl sie 10 Jahre keinen Cent bezahlt hat. Da ist doch irgendetwas nicht in Ordnung mit unserem Rechtssystem.
So wie Du es schilderst, hat KV schlichtweg 10 Jahre keine Unterhalt gefordert. Das kann man als großzügig ansehen. Vielleicht war es auch der einfache Weg, als sich über einen Rechtsstreit zu ärgern. Dass nun die KM für die nä. 2 Jahre versucht Unterhalt zu bekommen, mag vor dem Hintergrund der verg. 10 Jahre unangemessen erscheinen, aber ein Fehler des Rechtssystem ist es nicht. und reich wird sie mit dem KU nicht werden, ein 16jähriger wird sich sein Taschengeld schon abholen.

Es widert mich richtig an, dass die Gesetze nun auf ihrer Seite stehen und der Papa keinerlei Möglichkeiten hat, den beleidigten, pubertierenden "Kurzen" zurückzuholen.
Naja, wenn es nur um Aufenthalt eines Kindes beim KV od KM ginge, dann würde vermutlich ein Richter aufgrund der viel zitierten Kontinuität nach 10 Jahren schon für den KV beschließen. Aber Pubertät hin oder her - in den 10 Jahren ist aus dem Kind eben auch ein Jugendlicher geworden, der durchaus mitbestimmt, ob er bei Mama oder Papa wohnen will, da er es sich eben aussuchen kann. Ärgerlich mag nur sein, dass KM sich wohl nicht mehr an die Absprachen hält, dieses nicht zuzulassen. aber die Gesetze sind hier nicht widerlich...

Briefe fallen auch weg, da seine Post von der KM geöffnet wird.

Och, ich würdest schon mal nen Brief schreiben... Muss ja nichts großartig geheimnisvolles drin stehen. Wäre schon interessant, wie Junior reagiert, wenn KM seine Briefe öffnet bzw. vielleicht sogar verschwinden lässt...

Also Marie, komm mal ein bisschen runter. Und genieße nun die Zweisamkeit mit Deinem Partner ohne Stress eines pubis. Tröste Deine Partner, sei für ihn da, anstatt ihn gg die KM aufzuhetzen.

LG, Toto
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brille007
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Beiträge: 14.785



« Antwort #6 am: 04. Juli 2014, 00:42:14 »

Moin Marie,

wie mein Vorschreiber Toto möchte auch ich ein paar Dinge zurechtrücken:
Es macht uns lediglich fertig, dass die KM das Kind nun derart an sich reisst und uns finanziell ausnehmen kann, obwohl sie 10 Jahre keinen Cent bezahlt hat. Da ist doch irgendetwas nicht in Ordnung mit unserem Rechtssystem.
Niemand nimmt Euch finanziell aus. Ein 16-Jähriger kostet - je nach Lebensstandard leicht 400 oder auch 700 EUR pro Monat; egal, ob in Eurem oder in einem anderen Haushalt. Da geht es ja nicht nur um Nudeln und Sosse, sondern um zahlreiche weitere Kosten, die ein junger Mensch verursacht. Wenn man sich "bereichern" möchte, gibt es gefühlt mindestens 100 bessere Möglichkeiten als sich ausgerechnet einen 16-jährigen Pubi unter den Nagel zu reissen.

Das Rechtssystem ist ganz sicher nicht daran schuld; das unterscheidet einfach zwischen Menschen mit mehr und solchen mit weniger Geld. Das tut es an anderer Stelle auch: Die, die weniger verdienen, bezahlen auch weniger (oder keine) Steuern und weniger Sozialversicherungsbeiträge, und das finden die meisten Leute ziemlich gerecht.

Und bevor Du Dich zu sehr über die Ex aufregst, eine kleine Anregung zum Nachdenken: Wenn sie nicht wäre, wie sie ist, sondern vielleicht ein bisschen zugänglicher und netter, hätte es vielleicht nie eine Trennung und Scheidung gegeben und Du müsstest bis heute alleine schlafen.

Also schick ihr in Gedanken mal einen Strauss Blumen, dass sie Dir freiwillig so einen feinen und tollen Mann überlassen hat. Geniesst die Zweisamkeit und verlasst Euch darauf, dass die Dinge sich schon richtig entwickeln werden.

Grüssles
Martin
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