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vatersein.de - Forum 19. Oktober 2019, 06:07:02 *
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Autor Thema: Frau ist gleicher als Mann und zahlt nicht!  (Gelesen 42618 mal)
brille007
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« Antwort #100 am: 04. März 2014, 16:48:15 »

@ brille 07
und schon wird wieder hinein interpretiert.
Wer hat behauptet, dass die Insolvenz schon länger besteht als der KU?
Nur weil "entsorgterVater2009 geschrienen hatte, dass das erwähnen von 6 Jahren darauf hindeutet!
Hindeuten hinrininterpretieren und mutmaßen. ...
ganz toll....
Du machst hier ganz schön dicke Backen? Haben wir hier einen Dienstleistungvertrag miteinander?

In Internetforen - auch diesem - wird jeder nach dem beurteilt, was er schreibt. Wenn er Infos weglässt, kann das durchaus zu Missinterpretationen führen. Trotzdem wird hier niemand erst einmal grosse Nachfrageaktionen starten. Im übrigen ist es nicht die Aufgabe dieses Forums, Dir zu Deinem "Recht" zu verhelfen. Vielleicht wird es auch gar keine Gerechtigkeit geben. Versprochen hat sie jedenfalls niemand.

Aber Kosten für Kinder die einen auffressen weil sich die KM um den KU drückt sind gefälligst auszuhalten und wehe man belästigt die arme KM und stört sie womöglich noch beim Skiurlaub.....
man man......
wenn Du damit behaupten möchtest, dass man vom Selbstbehalt fett leben und auch noch Skiurlaub machen kann, werden Dir sicher zahlreiche User dieses Forums begeistert applaudieren: Nämlich die, die auch mit 1.000 EUR im Monat auskommen müssen und davon regelmässig tolle Ski- und Strandurlaube machen.

Irgend wo steht geschrieben "niemand kann die leibliche Mutter ersetzen" und schon ist man Experte und meint was ganz kluges von sich gegeben zu haben.
ich möchte den Aufschrei sehen, wenn hier im umgekehrten Fall eine Frau und Mutter schreiben würde, dass man auf leibliche Väter gut verzichten könne, solange man nur irgendeinen männlichen Ersatz bereit halte...

Und um zum Thema an sich zurück zu kommen. ...... Frau ist gleicher als Mann....ganz einfavh  weil Väter die nicht zahlen in null Komma nichts weg vom Fenster sind und eine Frau sich 3 Jahre erlauben kann was die will...das ist Fakt....
yep. Hauptsache noch ein paar Phrasen gedroschen.

Wie auch immer: Du wirst irgendwann die Quittung bekommen für die Keile, die Du zwischen Deine Ex und Eure Kinder treibst. Und es wird dann keine Nanny daneben stehen und mit mahnend erhobenem Zeigefinger zu den Kindern sagen "aber der Papa ist doch der Gute und die Mama die Böse, und der Kindesunterhalt wäre doch das Recht und der Anspruch der Kinder gewesen!" Es kann auch sein, dass die Kinder bis dahin einmal die Version der Mutter gehört haben - und dass sich diese vollkommen anders anhört.

Mir persönlich ist das vollkommen egal. Du solltest es nur wissen - und die möglichen Folgen ertragen.

Just my 2 cents
Martin
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When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Biggi62
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« Antwort #101 am: 04. März 2014, 17:01:24 »

Es ist schwer als Alleinerziehende alles unter einen Hut zu bekommen und die Kinder glücklich zu machen und wie gesagt, in der heutigen Gesellschaft und mit den ganzen Ansprüchen die gestellt werden, ist es nicht einfach... 
Kleiner OFF TOPIC Tipp am Rande, liebe Ola: Ohne den eigenen Anspruch, dass Kinder "glücklich" sein sollten und "Ansprüche" (der eigenen Kinder oder Eltern oder der Gesellschaft oder von wem auch immer) in jedem Fall zu erfüllen sind, wird es sofort einfacher. Als Paar oder als Single-Elternteil. Nicht "kinderleicht", aber durchaus machbar.

Empathie, Zugewandtheit, Verlässlichkeit und Integrität sind GsD nicht von einem üppig gefüllten Konto oder einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium abhängig. Dafür reicht es, das materiell Not-Wendige, einen klaren Kopf und ein offenes Herz zu haben.

LG Biggi
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Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.
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brille007
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« Antwort #102 am: 04. März 2014, 17:24:23 »

@ Biggi,

Empathie, Zugewandtheit, Verlässlichkeit und Integrität sind GsD nicht von einem üppig gefüllten Konto oder einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium abhängig. Dafür reicht es, das materiell Not-Wendige, einen klaren Kopf und ein offenes Herz zu haben.

applaus1 applaus1 applaus1
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Lausebackesmama
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Ein Leben lang!


« Antwort #103 am: 04. März 2014, 18:25:36 »

@ Löwenmama:

Hm. Wenn die Alternativen bestehen zwischen:
a) einem leiblichen Elternteil, der sich weder emotional, noch zeitlich, noch finanziell und
b) einem Stiefelternteil, der sich emotional, zeitlich und finanziell engagiert,

dann kann b) ein ganz hervorragender "Ersatz" mit dem kleinen Makel fehlender gemeinsamer Biologie sein.

LG LBM
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dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
brille007
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« Antwort #104 am: 04. März 2014, 18:42:34 »

Moin LBM,

dann kann b) ein ganz hervorragender "Ersatz" mit dem kleinen Makel fehlender gemeinsamer Biologie sein.
selbstverständlich kann das so sein - wer wüsste das besser als Du? Ich glaube, @Loewenmama hat sich nur dagegen verwahrt, dass Aussenstehende solche Etiketten verteilen.

Grüssles
Martin

PS: Für alle anderen, die hier gerne Phrasen dreschen wie
Frau ist gleicher als Mann....ganz einfavh  weil Väter die nicht zahlen in null Komma nichts weg vom Fenster sind und eine Frau sich 3 Jahre erlauben kann was die will...das ist Fakt....
Der Ex-Gatte der Userin und Moderatorin "Lausebackesmama" bezahlt seit Jahren keinen Unterhalt für das gemeinsame Kind und kümmert sich auch nicht wirklich persönlich un dieses Kind. Trotzdem ist das für LBM kein Anlass, ständig weinerlich in Foren die Schlechtigkeit der Welt und die Ungerechtigkeit der Justiz zu beklagen; sie krempelt eben die Ärmel hoch und leistet Betreuungs- UND Barunterhalt.

Wer sich ein bisschen durch's Forum liest, wird weitere vergleichbare Fälle von unterhaltsverweigernden Vätern lesen. Obwohl es die laut Klischee eigentlich gar nicht geben dürfte - oder höchstens im Knast...
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Biggi62
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« Antwort #105 am: 04. März 2014, 19:49:01 »

Hallo Papa2013,

dieser Warnung kann ich mich nur anschließen:
Du wirst irgendwann die Quittung bekommen für die Keile, die Du zwischen Deine Ex und Eure Kinder treibst.
Genau das ist dem Vater meiner älteren Tochter mit seiner älteren Tochter (=ältere Halbschwester unserer gemeinsamen Tochter aus seiner ersten Ehe) widerfahren.

Zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr des Mädchens hat er kein gutes Haar an deren Mutter gelassen.
Dafür gab es Gründe, die ich als erwachsene Freundin objektiv nachvollziehen konnte.
Allerdings sind Kinderseelen nicht "objektiv" wie Alanai hier vollkommen zu Recht schreibt.

Unabhängig von allem Finanziellen: sie ist die leibliche Mutter Deiner Kinder. Das mag für die Dame tatsächlich keine Rolle spielen, für Dich auch nicht mehr, aber für Deine Kinder tut es das in einem ganz dramatischen Ausmaß: niemand, wirklich niemand kann einen leiblichen Elternteil in vollem Maße ersetzen. Und ich sage es nochmal: damit Deine Kinder ihren Frieden mit der Frau machen können (und das müssen sie lebensnotwendigerweise), brauchen sie etwas anderes als einen Vater, der sie mit seinem eigenen Hass in ihrem Hass vorwärtstreibt. Hier geht es vielleicht schon lange nicht mehr nicht um´s Geld und das wäre die eigentliche Tragödie.

Die große Schwester meiner Tochter hat seit ihrem 18. Geburtstag den Kontakt zum (bis dato alleinsorgeberechtigten Vater) komplett abgebrochen und ist seitdem 100% solidarisch mit der armen, vom Vater angeblich verleumdeten Mutter. Dass seine Vorwürfe keine Verleumdung waren, ist aus Sicht der Tochter vollkommen gleichgültig. Sie hatte auch zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr das Bedürfnis, die Mama ebenso wie den Papa lieben zu dürfen. Meine diesbezüglichen Kommentare ans Kind ("Es ist völlig normal und gesund, dass Kinder ihre Mama und ihren Papa liebhaben. Ich kann verstehen, dass du deine Mama vermisst.") haben meinen damaligen Lebensgefährten seinerzeit sehr gegen mich aufgebracht.  

Er wirft mir bis heute vor, dass ich damit den Keim zur heutigen Entfremdung gelegt hätte.
Dass er selbst mit seinem uversöhnlichen Groll gegen seine erste Ehefrau im Herzen seiner Tochter die Saat gelegt hat, deren Früchte er seit dem 18. Geburtstag erntet, kann er nicht sehen.

Auch bei unserer jüngeren, gemeinsamen Tochter sehe ich ein ähnliches Phänomen:
Er ignoriert ihre Kontaktangebote seit einem halben Jahr.
Ich grolle ihm deshalb (ohne dies gegenüber unserer Tochter auszusprechen).
Sie leidet.  cry_smile
Meine gebetsmühlenartig wiederholte Endlosschleife zu ihrem Kummer ist
"Was dir geschieht, meine Tochter, ist nicht richtig. Ich sehe deinen Schmerz und empfinde mit dir."

Dass der Schmerz meines Kindes in mir hilflose Wut auslöst, wird jeder Vater und jede Mutter nachvollziehen können.
Dass mein offen gezeigter Ärger meine Tochter zusätzlich verletzen würde, scheint im Gegensatz dazu nicht allgemein verständlich.

Dass jede klar geäußerte Abwertung des leiblichen Vaters oder der leiblichen Mutter (ganz gleich wie berechtigt die Kritik "objektiv" sein mag) in der Seele des Kindes zugleich 50% des Kindes entwertet, können oder wollen viele engagierte Groß-, Stief-, Pflege-, Zieh- oder alleinerziehende Elternteile nicht begreifen. Wenn man einsieht, dass jedes Kind zur Hälfte wie der Vater und wie die Mutter ist, dann sind die Kränkung und der Schmerz des Kindes des/der Geschmähten unabweisbar.

Ich habe von beiden Vätern stets konsequent und unnachsichtig Unterhalt für das jeweilige Kind gefordert und ermuntere auch die erwachsene Tochter, dem Vater zu zeigen, was sie von ihm braucht. Sei es emotional, ideell, materiell oder finanziell. Die eigenen Bedürfnisse offen zu zeigen, sei das Recht jeden Kindes gegen beide Eltern und die angemessene Form kindlicher Liebe und kindlichen Vertrauens wissen meine beiden Kinder.

Dass nicht alle Eltern allen Kindern jederzeit geben könnten, was das Kind braucht, sei die Tragik auch der wohlmeinendsten Eltern.
Keine junge Mutter spürt beim Schreien des Säuglings sofort und intuitiv, was das Kind braucht.
Alle Eltern machen Fehler. Auch die fürsorglichsten und verantwortungsbewusstesten Eltern.  
Vom ersten Tag an. Alle Eltern geben ihren Kindern, alles was sie geben können.

Wer wenig Geld hat, gibt wenig Geld - oder gar keins.
Wer Probleme mit körperlicher Nähe hat, gibt wenig Zärtlichkeit - oder gar keine.
Wer wenig Zeit hat, gibt wenig Zuwendung - oder gar keine.
Wer wenig Bildung hat, gibt wenig Unterstützung bei den Hausaufgaben - oder gar keine.
Wer ein kaltes Herz hat, gibt wenig Einfühlung  - oder gar keine.
Wer wenig Humor hat, lacht selten mit den Kindern - oder nie.
Wer wenig Körperkraft hat, wird seine Kinder selten tragen - oder nie.
Wer wenig Verantwortungsgefühl hat, wird wenig Verantwortung für den eigenen Nachwuchs übernehmen - oder gar keine.

Ob Eltern viel oder wenig geben können, hängt von ihrem ganz eigenen, individuellen Schicksal ab.
Wobei kleine Kinder ganz intuitiv zu wissen scheinen, dass keiner dieser Mangelzustände "schlimmer" oder "besser" als der andere ist und kein Elternteil ihnen vorenthält, was er/sie ihnen theoretisch geben könnte. Er/sie tut's bzw. tut's nicht, weil er/sie nicht anders kann, ist felsenfeste Gewissheit in der Seele aller Kinder - solange ihnen niemand diese Gewissheit ausredet.

Kleine Kinder denken nicht: "Er/Sie könnte, wenn er/sie wollte." So denken nur Erwachsene.
Ich denke so z.B. über den Vater der Großen. Ist ja nicht mein Vater.
Kleine Kinder wissen: "Er/Sie wollte, wenn er/sie könnte." So empfindet die Kinderseele.
Und so denke ich bis heute über meine Eltern.

Wer - bewusst oder unbewusst - diese Gewissheit in einem Kind zerstört, schadet der Kinderseele.
Das ist meine Erfahrung. Als Tochter. Als (Zieh-)Mutter. Und auch als Tante, Cousine, Schwester, Schwägerin oder Freundin.

Diese Erfahrung hat mich - wie gesagt - nie daran gehindert, meine eigenen Kämpfe mit den jeweiligen Vätern zu kämpfen.
Aber sie hat mich schon vor 30 Jahren daran gehindert, vor den Ohren der Tochter und des Sohns gegen die erste Ehefrau meines damaligen LG zu hetzen.
Und sie hindert mich jetzt daran, meinen Ärger über das Verhalten des jeweiligen Vaters vor den Ohren des jeweiligen Kindes auszubreiten.

Was nicht heißt, dass ich im Kreise meiner Freundinnen und/oder erwachsenen Verwandten und/oder hier im Forum nicht zwischen durch mal gehörig "Dampf ablasse".

LG Biggi    
« Letzte Änderung: 04. März 2014, 19:54:23 von Biggi62 » Gespeichert

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« Antwort #106 am: 04. März 2014, 22:25:40 »

Ich habe das stets gehalten wie Biggi. Wenn mein Sohn Wut oder Frust wegen seinem Vater hatte, habe ich Verständnis für seine Gefühle geäußert und maximal gesagt, dass ich auch nicht weiß, warum der Papa xy tut oder nicht tut. Mein Sohn kennt das Wort Unterhalt nicht und findet es normal,  dass ich für ihn sorge.

Dass das normalerweise anders läuft, wird er irgendwann mal rausfinden oder eben nicht. Genauso wie er für sich klären muss, ob oder welche Hühner er mit seinem Vater rupfen muss. Mir ist das völlig wurscht.

Meine eigene Wut oder Frust habe ich hier oder bei Freunden ausgekübelt. Und das tut keinem weh.

LG LBM
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« Antwort #107 am: 05. März 2014, 07:54:09 »

Das man versucht seinen Frust über das Verhalten des/der Ex nicht vor den Kindern auszulassen ist klar, aber bei uns sind durch die Patchworksituation sehr früh  Probleme aufgetreten, die ich als alleinerziehende Mutter so eventuell nicht gehabt hätte. Zudem habe ich das große Glück/Pech (wie man es sehen will  ) zwei sehr genau beobachtende Kinder zu haben und einen Ex dessen neue Lebensgefährtin, das Thema Unterhalt den Kinder von Beginn an unter die Nase rieb und sie mich früh danach fragten (6 und 5 waren sie damals). Sicher habe ich versucht den Frust auszuhalten, die Kinder aufzubauen und wieder positiv auf den nächsten Besuch einzustimmen, aber das klappt ab einem gewissen Alter nur bedingt. Vor gut zwei Jahren begann das erste Mal die Tochter den Umgang abzulehnen. Mit viel Verständnis und auch mit Hinweis auf die Oma gelang es mir, die Kinder so weit zu bekommen, ihrem Vater eine Chance zu geben - er hat sie nicht genutzt und dann der Umgangsabbruch von seiner Seite - zu Oma halten die Kinder weiterhin den Kontakt!

Ich glaube jeder versucht als Eltern seine Kinder zu schützen, aber jedes Kind ist auch anders, bewertet anders, das eine macht dicht und will nichts mehr wissen oder wie Biggi schrieb, stellt sich wegen Hetzerei gegen das erziehenden Elternteil, ein anderes rebelliert gegen beide Elternteile, es gibt so viele Möglichkeiten des Verarbeitens wie es Menschen gibt und nur weil es bei dem eigenen Kind so ist, muss das nicht für alle anderen gelten.
Kurz nach der Trennung habe ich meinen Ex vor den Kindern in Schutz genommen, wenn er mal nicht zum Abholen kam oder sie nicht anrief trotz Versprechens oder oder oder, das habe ich dann abgelegt, weil ich immer ein schlechtes Gewissen hatte, eine Psychologin hat mich darauf gestoßen bei meiner Mutter-Kind-Kur. Ich bin nicht verantwortlich und so hart es ist, die Kinder müssen ihn so erleben wie er ist, ohne Grund haben wir uns ja nicht getrennt - auf der Paarebene -, ansonsten verklären sie ihn, da sie ihn nie so erleben wie er ist.  Gestern sagte meine Große zu mir: Mama, du hast das echt gut hinbekommen, immer versucht unseren Vater als Elternteil für uns lebendig zu erhalten, leider hat er seine Chancen nicht genutzt.
Ich glaube das aus dem Mund einer 16 Jährigen ist ein Kompliment.
Zu der Situation von Papa2013 können wir glaube ich deswegen wenig sagen, einfach weil wir nicht die ganzen Gegebenheiten kennen und vor allem weil wir nicht wissen, wie weit seine Kinder emotional und psychisch sind - und von unserer eigenen Situation auf seine schließen und ihm Vorwürfe machen finde ich kontraproduktiv - ihm ging es doch hauptsächlich darum, dass seine Ex mit einem Augenaufschlag etc. viel weiterkommt, als wenn ein männlicher Gegenpart auf der anderen Seite stehen würde. Ich würde nun aus meiner Erfahrung heraus das zwar nicht unterschreiben, aber ich kann seinen Frust verstehen und seinen Frust hier abzulassen ist doch besser als ihn vor den Kinder abzulassen.


Gruß
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Papa2013
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« Antwort #108 am: 12. Juni 2014, 17:52:58 »

Hallo zusammen 
nun ist etwas Gras über die hitzige Diskusion gewachsen 

Als erstes eine DICKE Entschuldigung an all diejenigen denen ich auf den Schlips getreten bin.
Ich habe mich in vieles einlesen müssen. Die Unterhaltsgeschichte ist nicht die einzigste Baustelle. Das ein oder andere mal bin ich dann eben genervt und sage dann direkt was ich denke... dies vorweg. Als sorry

Um das ein oder andere klarzustellen hier kurze Eckdaten.
Seit Feb. 2011 bin ich alleinerziehend. Habe netto 1800,- € und sämtliche "Scheidungsschulden" an der Backe... war so dumm auf ein Grundstück zu bauen das meiner EX von ihrer Mutter geschenkt wurde. (Eine der anderen Baustellen ;-)
Seit anbeginn wurde nun wegen dem Kindesunterhalt gestritten. Einzelheiten siehe hier im Verlauf.
Meine EX verdient 1750,- € Netto.. hat aber im August 2012 Privatinsolvenz angemeldet (Gläubiger ist ihre Mutter, das Privatdarlehen ist kurz nach unserer Scheidung entsatnden, warum auch immer??)
Meine EX hat über Gehaltspfändung an den Insolvenzverwalter monatlich rund 600,- € abgedrückt.
Der Kindeesunterhalt bis zum Tag der Insolvenz ist futsch.
Nun endlich nach über 3 Jahren hat der Ricchter sich bequemt einen Beschluss zu erlassen.
Ergebnis:
Meine EX muss für die Kinder rund 12000,- € Unterhalt nachzahlen weil Kindesunterhalt vor geht.
Und aktuell laufenden Unterhalt für meinen Sohn 334,- € Für meine Tochter hat er nichts angesetzt weil sie 18 ist und dieser Anspruch über dem Selbstbehalt meiner EX liegt.
Hintergrunfd ist hierfür, dass siesich vor 8 Wochen hat krankschreiben lassen und jetzt Krankengeld bekommt.
(Dorfarzt der auf zuruf Atheste ausschreibt. Bekannte von mir sieht meine Ex 4 mal die Woche im Sportstudio.... is aber auch wurst... sie muss auch selbst wissen was sie tut...
Von der Krankenkasse habe ich erfahrendass diese 380,- € an den Insolvenzverwalter direkt abführt.

-Weiß jemand Bescheid wie das nun funktioniert? Kann ich den Beschluss an die Krankenkasse senden und die überweisen dann an meinen Sohn und
 nicht mehr an den Insolvenzverwalter?
-Muss der Insolvenzverwalter das Geld von den Gläubigern zurückverlangen? Weil Kindesunterhalt vor geht?

Ich will zwar, dass meine Ex ihren Anteil für die Kinder beiträgt, aber auf einen Schlag 12.000,- € von ihr mit Gewalt... das wäre etwas heftig. Deshalb wäre mir die Geschichte über den Verwalter die humanere Lösung.
Andererseits ist ihre Mutter wohlhabend und könnte ihr da helfen.... muss sie aber nicht ;-)

Noch was zum Thema Patchworkfamilie.
Wir sind sowas hoch 40  thumbup
Meine Kinder und die meiner Freundin verstehen sich super gut wir pendeln hin und her.
Alle haben sich lieb... wovon man nur träumen kann. Da haben wir echt unsagbares Glück.
Ich kann hierzu nur allen raten die in so eine Situation kommen. Stellt nie den Vater oder die Mutter in Frage oder ersetzt sie mit einem "neuen" Vater oder einer "neuen" Mutter. Wir haben uns immer gegenüber den Kindern als Freund bzw. Freundin verhalten. Papa bleibt Papa und Mama bleibt Mama. das ist das wichtigste für die Kinder... das hat viel Ruhe und Frieden für unsere Kinder bedeutet! Ich glaube das das für das meiste Gute das wichtigste war... So zumindest meine Erfahrung.
Liebe Grüsse an alle
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« Antwort #109 am: 12. Juni 2014, 22:52:24 »

Stellt nie den Vater oder die Mutter in Frage oder ersetzt sie mit einem "neuen" Vater oder einer "neuen" Mutter. Wir haben uns immer gegenüber den Kindern als Freund bzw. Freundin verhalten. Papa bleibt Papa und Mama bleibt Mama. das ist das wichtigste für die Kinder... das hat viel Ruhe und Frieden für unsere Kinder bedeutet! Ich glaube das das für das meiste Gute das wichtigste war... So zumindest meine Erfahrung.

Genau so!

Die Kurze meiner NEXT kommt mit dieser Rollenverteilung auch super klar. Ich äußere mich sogar öfters bewusst positiv über den Kindesvater ("Das ist ja ein tolles Geschenk" oder "Da hat Papa aber lecker gekocht!" usw.)

Alles Gute!
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« Antwort #110 am: 13. Juni 2014, 09:56:17 »

Hallo Papa2013,

Du solltest dich mit dem Insolvenzverwalter in Verbindung setzten, um zu erfahren wie es weitergeht.

Dass der Insolvenzverwalter Geld zurückfordert, weil KU vorgeht, kannst Du aber getrost vergessen. Das einzige was von den KU-Rückständen bleibt ist, dass die KM sie zumindest theoretisch noch bezahlen muss, da sie mit der PI nicht gelöscht sind.

Ob Du laufenden Unterhalt jetzt bekommst bzw. bekommen kannst, weiss ich nicht. Aus meiner Sicht sollte der Insolvenzverwalter dazu aber Auskunft geben können. Im schlechtesten Fall bekommst Du auch nichts und nur der Schuldenberg Deiner Ex wächst weiter.

VG Susi

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« Antwort #111 am: 13. Juni 2014, 11:06:06 »

Hallo,

wenn deine Ex den laufenden KU nicht zahlt könnte im Zweifelsfall die Insolvenz in die Brüche gehen, da sie ja während dieser Zeit keine neuen Schulden machen kann. Wie das mit dem Rückstand ist, weiss ich nicht.

Ich würde den Insolvenzverwalter anschreiben und eine Kopie des Urteils übersenden.

Sophie
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« Antwort #112 am: 02. Juli 2014, 09:32:43 »

Hi. ... hableider nicht mitbekommen,  dass ihr geantwortet habt!  mad3
oh man.... sowas von Mist!  Unterhalt geht vor.... zu unrecht wird an die Glaubiger ausbezahlt undvdie mussen dad dann nicht mehr herausrücken? ...wenn ich jemsnden eine Schenkung mache dann holen die Gläubiger das auch von dem... aber gei Kinesunterhalt geht das nicht?  so ein Mist!  Wie sieht das aus wenn wegen der Unterhaltsschulden die Insolvenz meiner ex platzt?
Liebe Grüsse Papa 2013
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« Antwort #113 am: 02. Juli 2014, 10:00:14 »

Hallo,

was hat denn der Insolvenzverwalter geantwortet? ER ist DEIN Ansprechpartner, Deine Ex kann in der Weise gar nicht über ihr Einkommen verfügen.

Wir sind keine Experten und auch keine Juristen.
Genau kann Dir das aber höchstens ein Anwalt sagen und die Materie ist leider nicht einfach, außerdem kann Deine Ex immer Zahlungsfähigkeit durch Hartz4 erzeugen.

VG Susi
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« Antwort #114 am: 02. Juli 2014, 10:32:10 »

der Insolvenzverwalter wie von meinem Anwalt angeschrieben. .. mein Anwalt ist zur Zeit komisch. ... die letzten 3 Mails hat er noch noch beantwortet bekomme nur das nötigste mitgeteilt.  z.b. per Fax wenn er was AMD Gericht sendet. .. Von Verwalter hab ich null Info bekommen. ..
Meine ex hat einen Job 1700 netto....
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