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vatersein.de - Forum 22. Oktober 2018, 13:36:10 *
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Autor Thema: In stillem Gedenken an den Freitod zweier Väter  (Gelesen 1110 mal)
EntsorgterVater2009
Schon was gesagt
*
Geschlecht: Männlich
Beiträge: 17


« am: 10. März 2014, 20:20:30 »

Hallo liebes Forum,

immer wieder wird in den Medien über Familiendramen berichtet, dass überwiegend Väter, aber auch vereinzelt Mütter, erst ihre eigenen Kinder und dann sich selbst töten. Zuletzt geschehen Ende Januar in Glinde (Kreis Stormarn) bei Hamburg, wo ein Vater seine beiden Kinder (6 J./ 4 J.) getötet hat. Zu einer Selbsttötung kam es in diesem extrem traurigen Fall nicht. Aber wieder war es eine unscheinbare, nette Familie von Nebenan, und einem Vater, der sich aufopfernd und liebevoll um seine Kinder kümmerte. Die Gründe für eine derart unfassbare Tat sind fast immer gleich: Die bevorstehende Trennung von Frau und Kind(er) und die Angst sein(e) Kind(er) zu verlieren.

Sehr oft herrscht Ungewissheit darüber, wie die Trennung ablaufen wird, ob ein Wechselmodell praktikabel ist, ob ein regelmäßiger Kontakt und Umgang mit den Kindern alle zwei Wochen eingeräumt und durchgeführt wird oder ob finanzielle Interessen über das Kindeswohl gestellt werden, die den Beginn eines brutalen, erbarmungslosen Rosenkriegs bedeuten. Rosenkrieg hat nichts mit Rosen zu tun, zu oft aber mit dem Tod.

Vor knapp drei Wochen erschütterte eine Nachricht die Hamburger Väterszene, die nicht nur fassungslos macht …

http://www.mopo.de/politik/freitod-eines-vaters-fdp-politiker-roland-rehmet-erschiesst-sich,5067150,26249370.html

Wenige Tagen später, der nächste Freitod eines Vaters, diesmal in Essen. Nach jahrelangem, zermürbendem und erfolglosem Kampf gegen deutsche Familiengerichte wurde ein Vater tot in seiner Wohnung aufgefunden, nachdem er nicht zum Erörterungstermin vor dem Familiengericht erschien. Er hatte sich erhängt. Beide Väter waren Aktivisten, kämpften für die Rechte von Vätern und Kindern, aber vor allem für das Recht, das Kindern der Vater nach einer Trennung/ Scheidung erhalten bleibt.

Wie verzweifelt muss ein Vater sein, so einen Entschluss zu fassen, um freiwillig aus dem Leben zu scheiden?? Wie müssen erst die Kinder reagieren, wenn sie von der Art und Weise des Ablebens, die zum Tod des Vaters geführt haben, erfahren?? Die Beweggründe beider Väter kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen, denn auch ICH habe vor dieser Entscheidung gestanden, mich selbst aufzugeben, nachdem immer deutlicher wurde, dass ich ein Vater ohne Rechte bin, dass ich nie wieder einen Umgang, geschweige denn einen Kontakt haben werde, sondern nur die Pflicht, jeden Monat pünktlich im Voraus, den gerichtlich festgelegten Unterhalt an die KM zu zahlen.

ICH bin diesen Schritt nicht gegangen, obwohl ich mittlerweile fast fünf Jahre brutalsten, vor allem erfolglosen Kampf gegen die gegnerische RAtte und die Hamburger Familiengerichtsinstanzen hinter mir habe. Ich habe lange gebraucht, die Spielregeln vorm Familiengericht zu erkennen. Nun kenne ich dieses Spiel, das man als ausgegrenzter Elternteil nicht gewinnen kann … “Live and let die - Leben und sterben lassen“. ICH habe - leider zu spät, nicht in der Akutphase - den Weg zum Väteraufbruch e.V. (VafK) und zu diesem tollen Forum gefunden. Beides hilft mir in Frieden mit meiner gescheiterten Ehe, mit der KM und meiner Entsorgung als Vater endgültig abzuschließen, und zuversichtlich, selbstbewusst und vor allem kämpferisch in die Zukunft zu schauen. DANKE Euch allen!!

In Gedenken und stiller Trauer an die beiden toten Väter, die den Kampf gegen das ihnen erlittene Unrecht verloren und aufgegeben haben und mit ihrem Tod ein Zeichen setzen wollten.

EntsorgterVater2009
Gespeichert

Nimm' das Leben nicht so ernst, du kommst da ja doch nicht lebend raus ;-)
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